[SciFi]2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [1/2]

[SciFi]2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [1/2]

Beitragvon Kenny » 05.03.2015, 18:25

Hallo zusammen. Nach einer mehrjährigen Phase stehe ich nun kurz davor die erste Fassung meines erstens Buches fertigzustellen. Das letzte Kapitel fehlt noch. Über 175000 Wörter. Eine Menge Zeug.

Ich wollte dies zum Anlass bringen als eine Art "Leseprobe" hier bereitzustellen. Das erste Kapitel halt. Es ist im Moment 1789 Wörter lang. Ich würde also jeden bitten möglichst beide Teile zu lesen und als gesamtes Kritik abzugeben da sich der Text nicht einfach unterteilen lässt.

Falls es bei irgendjemandem Neugier auf mehr geweckt hat kann er mir gerne eine PN schreiben :).

Also los gehts.

Edit: Kommafehler und einige andere kleine Dinge korregiert.
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Jeder Stern am Nachthimmel ist Lichtjahre entfernt. Unvorstellbar große Distanzen. Doch die Tatsache dass wir ihn sehen können bedeutet dass nichts dazwischen ist, dass das Licht aufhält.
(Sinngemäß) Harald Lesch


"Bitte Masa, ich hatte keine Ahnung dass du auch hinter ihm her warst", stammelte er verängstigt.
"Du lügst! 63 hat sich deine Daten angesehen. Du hast uns verfolgt und Lems vor uns abgefangen. Und du hast ihn umgebracht! Für wen arbeitest du?!", brüllte die Frau ihn an.
"Ich war nur an dem Geld interessiert. Wirklich!"
"Geld ? Was für Geld ? Lems wollte mir Informationen verkaufen. Wichtige, wie er meinte. Was waren das für welche? Warum musste er dafür sterben?“
"Ich ... Ich sag dir alles, wenn du mir versprichst mich auf Shan gehen zu lassen!"
Die kleine Frau zögerte nicht: "Wie du willst. Spucks aus!"
"Lems ist gar nicht sein richtiger Name gewesen. Er ... Er arbeitet im System. Ist ein hohes Tier und so. Und ein Hacker. Vor einiger Zeit hat man mich kontaktiert. Er sei ein Verräter und man hat mir ein überragendes Kopfgeld angeboten. Mir sogar gesagt wo ich Lems finde. Ich hatte keine Ahnung, dass du in der Sache mit drin steckst. Sonst hätte ich mich genauer erkundigt."
"Wieso sollte er ein Verräter sein und was hat die Sache mit dem Auftrag zu tun, den sie mir auf Shan geben wollen?!"
"Keine Ahnung! Ehrlich! Ich bin hier nur der Söldner der sich was dazu verdienen wollte! Ich hatte keine Ahnung, dass ich damit einer Kopfgeldjägerin in die Quere kommen würde!"
Masa ließ von ihm ab, drehte sich um und ging aus dem Laderaum. Hinter ihr fragte der Söldner verwundert:" Lässt du mich frei?“
"Ja" antwortete Masa. Die Drucktür schloss sich hinter ihr und die Schreie des Gefangenen verstummten schnell in der entweichenden Luft während er in die Leere glitt.

Masa {maza} war eine menschliche Frau. Das alleine war an diesem Ort schon einzigartig, denn sie befand sich ungefähr 7000 Lichtjahre von der Erde entfernt bei der Raumstation Shan auf ihrem kleinen Raumschiff mitten im Territorium der larnißischen Föderation. Sie war asiatischer Abstammung, 20 Jahre alt, 1.50m klein, eine eher zierliche Statur mit einem niedlich wirkenden Gesicht, doch vollkommen Haarlos. Ursprünglich stammte sie einmal aus Japan. Masa trug ein weißes Top, darüber eine schwarze ärmellöse Weste, eine schwarze Cargohose und schwarze Stiefel. Über ihren Rücken trug sie ein Katana mit asiatischen Schriftzeichen im Griff. Für einen Menschen war das Ungewöhnlichste an ihr wohl ihre graue Haut. Diese Hautfarbe lief ihr bis unters Kinn. Auffällig waren auch ihre dunkelblauen Kontaktlinsen.
Eine weiteres Sonderbares Detail war dass ihr Bauchnabel fehlte. Doch dem geneigten Beobachter fiel eher das Symbol ins Auge, das sie an der rechten Seite ihres Hals trug.


Bild


Shan, die Station zu der sie flogen, war eines der beiden Sprungschiffe der Larnißer und befand sich in einem Orbit von circa einem Lichtjahr vom Heimatsystem der Außerirdischen entfernt. Die Sprungschiffe waren verglichen mit allem, was von Menschenhand jemals errichtet wurde unbeschreiblich groß. Wörter wie gigantisch oder enorm hätten ihnen nicht genügend Respekt gezollt. In der Mitte befand sich eine große Kugel die unbewohnt war. Um sie herum war eine riesiger Ring auf dem im Innern eine ganze Stadt platziert war. Massive 200 Kilometer im Durchmesser. Man erkannte viele Quadratische Blöcke die von der Oberfläche hervorsprießen. Zwischen ihnen verliefen Zuglinien. An der Außenseite des Rings befanden sich Schiffdocks.

Es gab nicht viele Menschen in dieser Region der Galaxis im Erdenjahr 2010. Masa hatte die Heimat ihrer Kindheit seit gut 10 Jahren nicht mehr gesehen.
In den letztem Jahrhundert in dem die Larnißer von der Existenz der Menschen wussten, hatten sie bereits tausende Menschen entführt. Und soweit Masa wusste war sie die einzige, die nicht als Versuchskaninchen eingesperrt war.
Zum Glück war es für den Großteil der Larnißer schwierig, überhaupt in das Sol-System zu gelangen. Andernfalls wären die Folgen unvorhersehbar dramatischer gewesen. So war es über die ganzen Jahrzehnte nur zu einer überschaubaren Anzahl an Unfällen gekommen, die die Larnißer den Menschen verheimlichen konnten. Man konnte alles vertuschen oder die Wahrheit so vernebeln, dass aus Vermutungen Verschwörungstheorien wurden. Das Projekt Erde war etwas wovon die Menschen nichts erfahren sollten. In Gewissermaßen ein riesiger Zoo, in der außerirdische Wissenschaftler die menschliche Rasse studierten.
Masa saß in einem Aufenthaltsraum des Schiffes auf einer Couch. Ein virtuelles Fenster erschien vor ihr. Ein Hologramm, in der sie das gigantische Sprungschiff Shan sah. Ihr eigenes Schiff war mit gerade mal fünfzig Metern Länge, nur ein winziger Punkt im Vergleich zu diesem enormen Ungetüm.

"Wir sind da" bemerkte 63, die künstliche Intelligenz des Schiffs.


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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [1/2]

Beitragvon Freigeborene » 05.03.2015, 19:49

Hallo,
dann möchte ich mal was zu deinem Text sagen :dasheye:


Jeder Stern am Nachthimmel ist Lichtjahre entfernt. Unvorstellbar große Distanzen. Doch die Tatsache dass wir ihn sehen können bedeutet dass nichts dazwischen ist, dass das Licht aufhält.
(Sinngemäß) Harald Lesch Okay, gibt es dann nur Sinngemäß? Sonst fände ich das originale Zitat schöner.

"Bitte Masa (Punkt, Komma oder sonst ein Satzzeichen, das den ersten Teil vom Rest trennt) ich hatte keine Ahnung, dass du auch hinter ihm her warst", stammelte er verängstigt.
"Du lügst! 63 hat sich deine Daten angesehen. Du hast uns verfolgt und Lems vor uns abgefangen. Und du hast ihn umgebracht! Für wen arbeitest du?!", brüllte die Frau ihn an.
"Ich war nur an (dem) Geld interessiert. Wirklich!"
"Geld ? Was für Geld ? Lems wollte mir Informationen verkaufen. Wichtige (Komma) wie er meinte. Was waren das für welche? Warum musste er dafür sterben?“
"Ich. Ich (Ich würde schreiben: Ich ... Ich) sag dir alles (Komma) wenn du mir versprichst mich auf Shan gehen zu lassen!"
Die kleine Frau zögerte nicht: "Wie du willst. Spucks aus!"
"Lems ist gar nicht sein richtiger Name gewesen. Er. Er (Mein Vorschlag: Er ... er) arbeitet im System. Ist ein hohes Tier und so. Und ein Hacker. (Erst schreibst du und so, als ob es nichts wichtiges mehr gibt und dann noch, dass er ein Hacker war, Besser: "Ist ein hohes Tier und ... ein Hacker") Und vor einiger Zeit hat man mich kontaktiert. (So viele Unds, streiche das bitte und schreib nur: Vor einiger Zeit...) Er sei ein Verräter und man hat mir ein überragendes Kopfgeld angeboten. Mir sogar gesagt wo ich Lems finde. Ich hatte keine Ahnung, dass du in der Sache mit drin steckst. Sonst hätte ich mich genauer erkundigt."
"Wieso sollte er ein Verräter sein und was hat die Sache mit dem Auftrag zu tun (Komma) den sie mir auf Shan geben wollen?!"
"Keine Ahnung! Ehrlich! Ich bin hier nur der Söldner (Komma) der sich was dazu verdienen wollte! Ich hatte keine Ahnung (Komma) dass ich damit einer Kopfgeldjägerin in die Quere kommen würde!"
Masa ließ von ihm ab, drehte sich um und ging aus dem Laderaum. Hinter ihr fragte der Söldner verwundert:" Lässt du mich frei?“
"Ja" antwortete Masa. Die Drucktür schloss sich hinter ihr und die Schreie des Gefangenen verstummten schnell in der entweichenden Luft während er in die Leere glitt. (Welcher Gefangene? Der andere ist doch frei, oder? Und wer schreit da? Die Stelle verwirrt mich :?: )

Masa {maza} war eine menschliche Frau. Das alleine war an diesem Ort schon einzigartig, denn (Sätze verbinden) sie befand sich ungefähr 7000 Lichtjahre von der Erde entfernt bei der Raumstation Shan auf ihrem kleinen Raumschiff mitten im Territorium der larnißischen Föderation. Sie war asiatischer Abstammung, 20 Jahre alt, 1.50m klein, eine eher zierliche Statur mit einem niedlich wirkenden Gesicht, doch vollkommen Haarlos. Ursprünglich stammte sie vor Ewigkeiten einmal aus Japan. (Das doppelt sich) Masa trug ein weißes Top, darüber (Hier das Wort bitte ausschreiben) eine schwarze ärmellöse Weste, eine schwarze Cargohose und schwarze Stiefel. Über ihren Rücken trug sie ein Katana mit asiatischen Schriftzeichen im Griff. Für einen Menschen war das Ungewöhnlichste an ihr wohl ihre graue Haut. Diese Hautfarbe lief ihr bis unters Kinn. Auffällig waren auch ihre dunkelblauen Kontaktlinsen. (Meiner Meinung nach sind das zu viele Auffälligkeiten für einen Menschen und eindeutig zu viele Infos einfach hintereinander. Das sollte besser in den Text eingebaut werden)
Eine weiteres Sonderbares Detail war dass ihr Bauchnabel fehlte. Doch dem geneigten Beobachter fiel eher das Symbol ins Auge, das sie an der rechten Seite ihres Hals trug.


Shan, die Station zu der sie flogen, war eines der beiden Sprungschiffe der Larnißer und zurzeit (bewegt es sich oder wieso zurzeit?) circa ein Lichtjahr vom Heimatsystem der Außerirdischen entfernt. Die Sprungschiffe waren verglichen mit allem (Komma) was von Menschenhand jemals errichtet wurde unbeschreiblich groß. Wörter wie gigantisch oder enorm hätten ihnen nicht genügend Respekt gezollt. In der Mitte befand sich eine große Kugel die größtenteils unbewohnt war. (Unschöne Dopplung, da gibt es bestimmt bessere) Um sie herum war eine riesiger Ring auf dem im Innern eine ganze Stadt platziert war. Massive 200 Kilometer im Durchmesser. Man erkannte viele Quadratische Blöcke die von der Oberfläche hervorsprießen. Zwischen ihnen verliefen Zuglinien. An der Außenseite des Rings befanden sich Schiffdocks. (Wieder so viele Informationen einfach aneinander gereiht, vielleicht kannst du etwas schreiben, wie "Sie schaute aus dem Fenster und blickte auf die große Kugel" So in etwa. Die INfos in das Geschehen einbauen :dasheye: )
Es gab nicht viele Menschen in dieser Region der Galaxis im Erdenjahr 2010. Masa hatte die Heimat ihrer Kindheit seit gut 10 Jahren nicht mehr gesehen.
In den letztem Jahrhundert in dem die Larnißer von der Existenz der Menschen wussten, hatten sie bereits tausende Menschen entführt. Und soweit Masa wusste (Komma) war sie die einzige, die nicht als Versuchskaninchen eingesperrt war.
Zum Glück war es für den Großteil der Larnißer schwierig (Komma) überhaupt in das Sol-System zu gelangen. Andernfalls wären die Folgen unvorhersehbar dramatischer gewesen. So war es über die ganzen Jahrzehnte nur zu einer Anzahl (tausend ist nur eine Anzahl?) an Zwischenfällen gekommen, die die Larnißer den Menschen verheimlichen konnten. Man konnte alles vertuschen oder die Wahrheit so vernebeln, dass aus Vermutungen Verschwörungstheorien wurden. Das Projekt Erde war etwas wovon die Menschen nichts erfahren sollten. In Gewissermaßen ein riesiger Zoo (Komma) in der außerirdische Wissenschaftler die menschliche Rasse studierten.
Masa saß in einem Aufenthaltsraum des Schiffes auf einer Couch. Ein virtuelles Fenster erschien vor ihr. Ein Hologramm (Komma) in der sie das gigantische Sprungschiff Shan sah. Ihr eigenes Schiff war mit gerade mal fünfzig Metern Länge (Komma) nur ein winziger Punkt im Vergleich zu diesem enormen Ungetüm.

"Wir sind da" bemerkte 63 die Schiffs-KI. (Was ist Schiffskl.? Warum schreibst du das Wort nicht aus?)

Fazit: Es ist gut geschrieben, auch wenn es für meinen Geschmack zu viele kurze, knappe Sätze sind. Deine Kommasetzung lässt noch etwas zu wünschen übrig, aber das sind ja nur formelle Fehler, die sich schnell beheben lassen.
Liebe Grüße, Freigeborene :girl:
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [1/2]

Beitragvon Kenny » 05.03.2015, 21:20

Hallo Freigeborene,
erst einmal danke das du dir die Zeit genommen hast den Text zu lesen :).

Die Rechtschreibfehler habe ich direkt einmal in dem Original Dokument korrigiert. Danke dafür. Ich werde sehen (Komma) dass ich sie auch hier übernehme. :lol:

(Erst schreibst du und so, als ob es nichts wichtiges mehr gibt und dann noch, dass er ein Hacker war, Besser: "Ist ein hohes Tier und ... ein Hacker")
Der Charakter ist nervös. Das versuche ich damit zu verdeutlichen.

(So viele Unds, streiche das bitte und schreib nur: Vor einiger Zeit...)
Gemacht.

(Welcher Gefangene? Der andere ist doch frei, oder? Und wer schreit da? Die Stelle verwirrt mich :?: )
Man könnte behaupten sie hat gelogen. Genaugenommen nicht. Denn der Gefangene schwebt nun frei im All herum. :twisted:

(Meiner Meinung nach sind das zu viele Auffälligkeiten für einen Menschen und eindeutig zu viele Infos einfach hintereinander. Das sollte besser in den Text eingebaut werden)
Das generelle Problem mit dem Kapitel ist, dass ich viele Infos in kurzer Zeit liefern muss. Ihr Aussehen auf einmal zu beschreiben erschien mit Sinnvoll nachdem ich das Kapitel bereits stark gekürzt hatte.


(bewegt es sich oder wieso zurzeit?)
Guter Punkt. Vielleicht so ?:
"Shan, die Station zu der sie flogen, war eines der beiden Sprungschiffe der Larnißer und befand sich in einem Orbit von circa einem Lichtjahr vom Heimatsystem der Außerirdischen entfernt."

(Unschöne Dopplung, da gibt es bestimmt bessere)
"größtenteils" entfernt.

(Wieder so viele Informationen einfach aneinander gereiht, vielleicht kannst du etwas schreiben, wie "Sie schaute aus dem Fenster und blickte auf die große Kugel" So in etwa. Die INfos in das Geschehen einbauen :dasheye: )
Mal sehen was ich da machen kann. Da müsste ich ein wenig rumhantieren.

(tausend ist nur eine Anzahl?)
Die Entführungen selbst sind keine Zwischenfälle. Aber ich sehe ein das man das anmerken sollte.
Vielleicht:
"zu einer überschaubaren Anzahl an Unfällen gekommen, "

(Was ist Schiffskl.? Warum schreibst du das Wort nicht aus?)
Künstliche Intelligenz. Geändert in:
"63, die künstliche Intelligenz des Schiffs."

Fazit: Es ist gut geschrieben, auch wenn es für meinen Geschmack zu viele kurze, knappe Sätze sind. Deine Kommasetzung lässt noch etwas zu wünschen übrig, aber das sind ja nur formelle Fehler, die sich schnell beheben lassen.

Danke nochmal das du dir die Zeit genommen hast. Falls es dich nicht vollkommen gelangweilt hat, schau dir auch den Rest des Kapitels an :).
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [1/2]

Beitragvon Phorax von Tuswin » 06.06.2015, 14:10

Kenny hat geschrieben:Das erste Kapitel halt. Es ist im Moment 1789 Wörter lang.

Jeder Stern am Nachthimmel ist Lichtjahre entfernt. Unvorstellbar große Distanzen. Doch die Tatsache dass wir ihn sehen können bedeutet dass nichts dazwischen ist, dass das Licht aufhält.
(Sinngemäß) Harald Lesch
das sinngemäß stört mich, dass kann man in einem Dia- oder Monolog bringen, wenn sich der Protagonist unsicher ist, aber mMn sollten Zitate möglichst genau sein, v. a. bei Geschichten, die keine Parodien oder Klamauk/Komödien sind.

"Bitte Masa, ich hatte keine Ahnung dass du auch hinter ihm her warst", stammelte er verängstigt.
"Du lügst! 63 hat sich deine Daten angesehen. Du hast uns verfolgt und Lems vor uns abgefangen. Und du hast ihn umgebracht! Für wen arbeitest du?!", brüllte die Frau ihn an.
Ist Lems einer der Außerirdischen? Brüllen kann wirksam sein, ist, für meine Begriffe, aber immer ein Armutszeugnis für den Brüllenden. Ich schätze Masa als fähige Kopfgeldjägerin ein, wenn der Söldner(Mörder von Lems!) solche Angst vor ihr hat. Wie hat sie diesen Ruf erreicht, durch blinde Wut oder kalte Berechnung? Vielleicht kommt das ja noch raus, aber wenn der Lems schon verängstigt stammelt, dann braucht sie doch nicht mehr brüllen, oder? Lustig fände ich, wenn er, falls er ein Alien ist, auf andere Laute/Gesten/Gebärden als Menschen ängstlich reagieren würde und Masa dies ausnutzt :)



"Lems ist gar nicht sein richtiger Name gewesen. Er ... Er arbeitet im System. Ist ein hohes Tier und so. Und ein Hacker. Vor einiger Zeit hat man mich kontaktiert. Er sei ein Verräter und man hat mir ein überragendes Kopfgeld angeboten. Mir sogar gesagt wo ich Lems finde. Ich hatte keine Ahnung, dass du in der Sache mit drin steckst. Sonst hätte ich mich genauer erkundigt."


"Wieso sollte er ein Verräter sein und was hat die Sache mit dem Auftrag zu tun, den sie mir auf Shan geben wollen?!"
Ich hab beide Teile schon gelesen. Was ich nicht verstehe ist, dass sie nach Shan fliegt um den Alien zu treffen. Wie spielt da Lems und der Söldner rein? Ich nehme an wir sind aktuell auf Masas Schiff, warum schleppt sie einen gefangenen Söldner quer durch die Galaxie? Sie will doch nur einen potentiellen Auftraggeber treffen, warum schleppt sie da die Souvenirs des letzten Auftrags mit sich herum? Folgte das eine unmittelbar auf das andere? Müsste sie nicht den Söldner ihrem alten Auftraggeber übergeben, der Informationen von Lems haben wollte? Wird das noch aufgelöst?

"Keine Ahnung! Ehrlich! Ich bin hier nur der Söldner der sich was dazu verdienen wollte! Ich hatte keine Ahnung, dass ich damit einer Kopfgeldjägerin in die Quere kommen würde!"
Masa ließ von ihm ab, drehte sich um und ging aus dem Laderaum. Hinter ihr fragte der Söldner verwundert:" Lässt du mich frei?“
Hier fände ich die Luftschleuse als Handlungsort plausibler und auch verängstigender. Ladung sollte zwar gesichert sein, aber warum unnötiges Risiko eingehen und möglicherweise kostbare Güter der harten Strahlung des Alls preisgeben? Da ist doch eine Luftschleuse viel praktischer und beklemmender, vor allem wenn Masa das Verhör schon von der anderen Seite der Tür führen würde.


"Ja" antwortete Masa. Die Drucktür schloss sich hinter ihr und die Schreie des Gefangenen verstummten schnell in der entweichenden Luft während er in die Leere glitt.
Sie wird die Luft ja erst entweichen lassen, nachdem sie die Drucktür geschlossen hat, wenn es aber eine gute Tür ist, glaube ich kaum das sie die Schreie ihres Opfers noch hört. Entsorgt sie ihn wie Abfall oder hat sie ein Mindestmaß an Respekt und sieht dem anderen beim Sterben zu? Warum tötet sie ihn eigentlich?


Masa {maza} war eine menschliche Frau. Das alleine war an diesem Ort schon einzigartig, denn sie befand sich ungefähr 7000 Lichtjahre von der Erde entfernt bei der Raumstation Shan auf ihrem kleinen Raumschiff mitten im Territorium der larnißischen Föderation.
hier fände ich besser "in der Nähe" oder "im Anflug auf"

Sie war asiatischer Abstammung, 20 Jahre alt, 1.50m klein, eine eher zierliche Statur mit einem niedlich wirkenden Gesicht, doch vollkommen Haarlos. Ursprünglich stammte sie einmal aus Japan.
das einmal würde ich streichen. Ich glaube die Körpergröße und das Gesicht könntest du besser in der Verhörszene zur Geltung bringen. Hier reicht doch die Aussage, dass sie Japanerin ist und nicht besonders groß. Da hat doch der Leser automatisch das Bild von kleinen Japanern im Sinn, die mit Kameras und dicken Brillen Innenstädte abfotografieren :lol:

Masa trug ein weißes Top, darüber eine schwarze ärmellöse Weste, eine schwarze Cargohose und schwarze Stiefel. Über ihren Rücken trug sie ein Katana mit asiatischen Schriftzeichen im Griff. Für einen Menschen war das Ungewöhnlichste an ihr wohl ihre graue Haut. Diese Hautfarbe lief ihr bis unters Kinn. Auffällig waren auch ihre dunkelblauen Kontaktlinsen.
Eine weiteres Sonderbares Detail war dass ihr Bauchnabel fehlte. Doch dem geneigten Beobachter fiel eher das Symbol ins Auge, das sie an der rechten Seite ihres Hals trug.
Wie schon ein anderes kommentierendes Wesen anmerkte ist das zu viel des Guten. Ich hab damit auch immer meine Probleme, es selbst besser zu machen, dennoch hier ein Vorschlag:
"Masa trug praktische Kleidung und verbarg damit den Großteil ihrer Haut, die bis unters Kinn grau war. Auf dem Rücken, über der schwarzen Weste(Westen sind per se ärmellos) trug sie ein Katana auf dem Rücken. Asiatische Schriftzeichen prangten am Griff - eine der wenigen Erinnerungen an ihr früheres Leben."
Die Info mit dem Bauchnabel und dem Symbol auf dem Hals würde ich bringen, wenn sie in einen Spiegel schaut, ihr Oberteil auszieht oder so ähnlich, also immer wenn sie es sehen kann und vielleicht daran denkt, wie es zu dieser Charakteristik kam. Die Infos über die Kontaktlinsen würde ich schon im Verhör, zusammen mit denen über ihr Gesicht bringen.



Shan, die Station zu der sie flogen, war eines der beiden Sprungschiffe der Larnißer und befand sich in einem Orbit (komma) von circa einem Lichtjahr vom Heimatsystem der Außerirdischen entfernt.
"eines von zwei Sprungschiffen" gefiele mir hier besser. Das ß halte ich für unglücklich gewählt, v.a. wenn es irgendwann Übersetzungen geben sollte. Ich vermeide Sonderbuchstaben bei Eigenkreationen immer. Ein Orbit ergibt sich aus der Position bestimmter Bahnpunkte in Relation zum umkreisten Objekt und der Bahngeschwindigkeit. Ein Orbit von circa einem Lichtjahr ist keine korrekte Formulierung. Wenn du dich mit Orbitalmechanik auseinandersetzen willst und spielend die ganzen Konzepte begreifen möchtest, kann ich dir Kerbal Space Program empfehlen, das hat mir auch vieles verständig gemacht. In diesem Fall muss auf jeden Fall "von" und "em" gestrichen werden.

Die Sprungschiffe waren verglichen mit allem, was jemals von Menschenhand jemals errichtet wurde(komma) unbeschreiblich groß. Wörter wie gigantisch oder enorm hätten ihnen nicht genügend Respekt gezollt. In der Mitte befand sich eine große Kugel(komma) die unbewohnt war. Um sie herum war eine riesiger Ring auf dem im Innern eine ganze Stadt platziert war. Massive 200 Kilometer im Durchmesser. Man erkannte viele Quadratische Blöcke die von der Oberfläche hervorsprießen. Zwischen ihnen verliefen Zuglinien. An der Außenseite des Rings befanden sich Schiffdocks.
jemals würde ich an Stelle des von mir gesetzten ersten "jemals" packen. Warum lässt du Masa nicht in ihren Gedanken Wörter für die Station suchen und allesamt verwerfen, da sie unpassend sind? Das wäre mehr Aktion. Wie können Wörter Respekt zollen? Wörter benennen, Respekt obliegt dem Sprechenden, nicht der Sprache. Ist wichtig, dass die Kugel unbewohnt war? Kann Masa dies wissen? Die Erzählpersektive des Erzählers wäre wichtig zu wissen. Kilometer können nicht massiv sein, da muss ein anderes Wort her. Meiner Meinung nach müsste es hervorsprossen lauten, Du beginnst den Satz mit Präteritum und ich gehe davon aus, dass die gesamte Geschichte so erzählt wird, da passt die Jetztzeit nicht rein.

Es gab nicht viele Menschen in dieser Region der Galaxis im Erdenjahr 2010. Masa hatte die Heimat ihrer Kindheit seit gut 10 Jahren nicht mehr gesehen.
In den letztem Jahrhundert in dem die Larnißer von der Existenz der Menschen wussten, hatten sie bereits tausende Menschen entführt. Und soweit Masa wusste war sie die einzige, die nicht als Versuchskaninchen eingesperrt war.
Vielleicht besser: "Es gab nicht viele Menschen in dieser Region der Galaxis. Seit die Larnißer vor einem Jahrhundert die Menschheit entdeckten, hatten sie bereits tausende Menschen entführt. Im Erdenjahr 2000 holten sie Mara, dass war vor zehn Jahren.


Zum Glück war es für den Großteil der Larnißer schwierig, überhaupt in das Sol-System zu gelangen. Andernfalls wären die Folgen unvorhersehbar dramatischer gewesen. So war es über die ganzen Jahrzehnte nur zu einer überschaubaren Anzahl an Unfällen gekommen, die die Larnißer den Menschen verheimlichen konnten. Man konnte alles vertuschen oder die Wahrheit so vernebeln, dass aus Vermutungen Verschwörungstheorien wurden. Das Projekt Erde war etwas wovon die Menschen nichts erfahren sollten. In Gewissermaßen ein riesiger Zoo, in der außerirdische Wissenschaftler die menschliche Rasse studierten.

"Zum Glück für die Menschen war das Solsystem für die Larnißer weit entfernt und schwierig zu erreichen. Unfälle während der Entführungen - oder Projekt Erde, wie es die Larnißer nannten - geschahen selten und ließen sich ohne große Schwierigkeiten vertuschen. Außerirdische Wissenschaftler studierten die Entführten, analysierten und sezierten sie. Manchmal entnahmen sie dem Zoo Erde neue Proben, die sie zur genaueren Untersuchung in ihre Labore schickten. All das geschah, ohne das die Menschheit davon wusste."
Keinen Plan ob das so besser ist, nur mein Vorschlag dazu :lol:




Masa saß in einem Aufenthaltsraum des Schiffes auf einer Couch. Ein virtuelles Fenster erschien vor ihr. Ein Hologramm, in der sie das gigantische Sprungschiff Shan sah. Ihr eigenes Schiff war mit gerade mal fünfzig Metern Länge, nur ein winziger Punkt im Vergleich zu diesem enormen Ungetüm.

muss hier "dem" heißen

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Von dem was sich andeutet, finde ich die Idee sehr interessant, vor allem die Fragen die sich eröffnen. Wie wurde Mara Kopfgeldjägerin? Ist dies Teil eines Experiments? Wird sie in einem größeren Rahmen mit mehr Freiheiten studiert? Wie kommt sie zu ihrem Schiff und der KI? Warum benötigen die Larnißer einen menschlichen Kopfgeldjäger?
Diese Fragen sind gut und wichtig, die motivieren zum weiterlesen.
Einzig die Verhörszene würde ich nochmal ein bisschen überarbeiten, dies ist die wichtigste Stelle vom Buch, da hier die Geschichte beginnt. Der Leser entscheidet, ob er weiter liest. Wenn du es schaffst, das ganze noch etwas eindringlicher zu gestalten, vielleicht noch etwas Spannung aufbauen, dann wird das denke ich richtig gut.
Mors certa, hora incerta!
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [1/2]

Beitragvon Kenny » 06.06.2015, 15:14

Danke Phorax für deine Mühe.

Unglücklicherweise habe ich den Anfang bereits umgeschrieben. Ich schätze ich werde demnächst noch einmal eine überarbeitete Version veröffentlichen. Momentan bin ich dabei zusammen mit einem anderen Nutzer gegenseitig unsere Arbeit zu kommentieren. Solltest du Interesse haben mehr über die Geschichte zu erfahren kannst du mich gerne anschreiben. Ansonsten fühl dich frei den zweiten Teil zu kommentieren, jedoch mit dem Hintergedanken, dass ich das Kommentar wahrscheinlich nicht berücksichtigen kann.
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