[SciFi]2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [2/2]

[SciFi]2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [2/2]

Beitragvon Kenny » 05.03.2015, 18:26

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Das Schiff flog durch eine der Schleusen im Schild des Sprungschiffes Richtung Dock 74. Masa empfand den Anblick des riesigen Sprungschiffes einfach nur majestätisch. Doch noch schöner fand sie das weiße Schimmern des riesigen Schutzschildes der Station, das sich in einem Abstand von einigen Kilometern zur ihr befand. Alles was man von ihm erkennen konnte war das leichte weiße Strahlen, das ein wenig so aussah wie ein Polarlicht. Nur eben weiß. Es war nicht genau auszumachen wo es anfing und endete. Doch der friedvolle Schein trog. Das Feld hatte einige Eigenschaften von Antimaterie. Alles was versuchte hindurch zu gelangen reagierte sofort mit ihm. Man hatte Masa einmal erklärt, dass dies auch der Grund für die weiße Farbe wäre. In einem Absoluten Vakuum, in dem keine Energie oder Strahlung wäre, könnte man das Feld nicht mit menschlichem Auge nicht ausmachen. Um das Feld zu durchqueren gab es riesige Schotten die in dem ihm schwebten und aussahen wie riesige hellblau leuchtende Ringe.

Hätte man Masa gefragt wie das ganze denn funktionierte hätte sie wohl gelacht und geantwortet: „Woher soll ich das denn Wissen?!“

„Deine Intuition. Was glaubst du wusste Lems? Ich habe bisher noch nie von ihm gehört und kann auch nichts über ihn finden“ meinte 63.
„Ich hab wirklich keine Ahnung. Es ist wirklich merkwürdig das hier. Erst kontaktiert uns dieser Lems und dann lädt man mich nach Shan ein. Für einen Auftrag. Die Sache mit Lems können wir jedenfalls nun vergessen. Aber hab ich jemals bisher einen Auftrag von jemandem außerhalb von Neu Tokio bekommen?! “ fragte Masa.
"Nein" antwortete 63 knapp.
"Siehst du. Wir waren noch nie in Shan. Ich habe Armelnim so gut wie nie verlassen. Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache. Ich will aber trotzdem wissen was dahinter steckt."

Sie landeten an den Docks 74 und Masa machte sich mit dem Zug auf den Weg zu dem Treffpunkt des Auftragsgebers, von dem Masa immer noch nicht wusste wer das bitte sein sollte.
Ihr Zielort befand sich im Block 4657. Laut 63s Daten war der untere Bereich des Blocks zurzeit im Umbau, sodass keiner der großen Einwohner zu sehen war.
Der Raum in dem sie sich treffen sollten war dementsprechend leer. Nur die riesige Panoramawand, die gegenüber dem Eingang einen wunderschönen Ausblick auf das Zentrum der Station ermöglichte, fiel jedem sofort auf. Vor der Panoramawand befand sich ihr Auftraggeber.
Larnißer waren allesamt größer als die meisten Menschen. Dies war in ihrer Heimat begründet die einen höheren Sauerstoffanteil und geringere Schwerkraft hatte. Zudem waren Larnißer androgyn. Ob man sie nun in männlicher oder weiblicher Form ansprach machte demnach keinen Unterschied. Das gleiche gilt natürlich auch für Künstliche Intelligenzen. In der Sprache der Larnißer gab es diesen Unterschied gar nicht. Masa hatte es sich angewöhnt alle Larnißer und KI's männlich anzusprechen.
„Willkommen“ sagte der Larnißer mit einer einladenden Geste. Es war wieder so ein Moment in dem Masa ihrer Ausrüstung dankbar war. Eine von vielen Funktionen war die Möglichkeit alle bekannten Sprachen der Larnißer und Menschen zu verstehen und zu sprechen. Unbekannte Sprachen konnte ihr Linguistikchip in ihrem Nacken innerhalb weniger Minuten erlernen. Auch wenn die Übersetzungen selten ein zu eins verliefen. Sie berücksichtigten Kontext und Intention, sodass Larnißer für Masa auch oft Wörter benutzten die sie eigentlich nicht kennen dürften. Obwohl sie bereits Jahre bei den Larnißern lebte, hatte Masa nie wirklich ihre Sprache gelernt. Sie sprach nur Japanisch.
„Komm näher und setz dich“ sagte der Larnißer vor Masa.
„Ich mag den Ort hier nicht. Zu abgelegen.“ sagte Masa etwas misstrauisch während sie den Raum betrachtete.
„Wir brauchten einen neutralen Ort an dem man ungestört reden kann“ antwortete der Larnißer der wie die Meisten Masa bei weitem überragte.
„Shan scheint mir wohl kaum neutraler Boden zu sein. Warum bin ich hier?“ fragte Masa.
„Nun zuerst einmal, mein Name ist Melphin. Ich arbeite im direkten Auftrag der Meta KI 1“antwortete er.
„Na der muss ja sehr wichtig sein wenn sich einer der beiden Meta KIs damit beschäftigt.“
Melphin ging nicht auf Masas Aussage ein und sagte stattdessen knapp: „Es handelt sich um eine Rückholung. Wir zahlen dir 400 Millionen bei Lieferung.“
Masa verschränkte die Arme vor der Brust. „ 400 Millionen ? Und die Föderation beauftragt dafür einen Menschen, der eigentlich gar nicht existieren dürfte ? Ihr verbietet mir den Zutritt zu allen Planeten. Ich bin das erste Mal hier. Und ich soll jemanden finden ? Wie soll das funktionieren ?“
Melphin dachte für einen kurzen Moment nach sagte dann: „Nun zum einen befindet sich die Person laut unseren Informationen in deinem Territorium und zum anderen, und das ist viel wichtiger, ist es ein Mensch. Sein Name ist Niko Wayne. Ein ehemaliger Soldat von der Erde.“
„So sieht er aus“ sagte Melphin und projizierte ein Portrait eines Mannes und daneben seinen gesamten Körper inmitten des Raumes. Dabei drehten sich beide dreidimensionalen Bilder um die vertikale Achse.
Der Mann auf dem Bild hatte eine Glatze mit rotbraunen Stoppeln und braunen Augen. Er hatte ein markantes Gesicht. Auf dem zweiten Bild sah man seinen komplett entblößten Körper. Er stand dort in der Luft und drehte sich. Daneben standen einige Körpermaßangaben die Masa nicht weiter beachtete.
„Pah. Selbst wenn ich nicht wüsste wie er aussieht wäre es einfach ihn zu finden. Es interessiert mich eher wie verdammt noch mal ein Mensch nach Armelnim und nach Neu Tokio gelangen konnte!“ höhnte Masa.
Daraufhin entgegnete Melphin ungeduldig: „Das soll nicht deine Angelegenheit sein. Wirst du nun annehmen oder nicht?“
„Irgendetwas ist hier faul. Ich will wissen wo der Haken ist!“
„Bitte verstehe dass wir gewisse Details für uns behalten möchten. “
„Dacht ich mir. Ich warne euch. Wenn diese Details, wir ihr sagt, Schwierigkeiten bereiten läuft das Spiel nach meinen Regeln und das könnte bedeuten, dass Niko tot zu euch zurückkehrt.“

Diese Art des Auftretens war nur Teil ihrer Maskerade. Masa freute sich insgeheim viel zu sehr über die Nachricht, dass sich ein Mensch auf Armelnim befand.
Nach fast 10 Jahren kann ich endlich mal wieder einen Menschen kennen lernen?! dachte sie sich.
„Wir sind überzeugt, dass diese Details jemanden wie dir keine Schwierigkeiten bereiten werden“ sagte Melphin.
„Wenn das so ist.“ Masa wollte keinen weiteren Moment mehr hier verbringen und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Schiff.
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [2/2]

Beitragvon Freigeborene » 06.03.2015, 19:33

Nein ich habe mich nicht gelangweilt im ersten Teil und habe jetzt Zeit, um auch hier meine Kommentare abzugeben :dasheye:
Ich hoffe, dass ich dir weiter helfen kann :D
Aber jetzt geht es erstmal los :twisted:


Das Schiff flog durch eine der Schleusen im Schild des Sprungschiffes Richtung Dock 74. Masa empfand den Anblick des riesigen Sprungschiffes einfach nur majestätisch. Doch noch schöner fand sie das weiße Schimmern des riesigen Schutzschildes der Station, das sich in einem Abstand von einigen Kilometern zur (Ich würde mal sagen, dass das r da nicht hin sollte :wink: )ihr befand. Alles [Komma] was man von ihm erkennen konnte [Komma] war das leichte weiße Strahlen, das ein wenig so aussah wie ein Polarlicht. Nur eben weiß. Es war nicht genau auszumachen [Komma] wo es anfing und endete. (Ich persönlich würde schreiben: "Es war nicht genau auszumachen, wo es anfing und wo es endete. Aber deins ist auch okay) Doch der friedvolle Schein trog. Das Feld hatte einige Eigenschaften von Antimaterie. Alles [Komma] was versuchte hindurch zu gelangen [Komma] reagierte sofort mit ihm. Man hatte Masa einmal erklärt, dass dies auch der Grund für die weiße Farbe wäre. In einem Absoluten Vakuum, in dem keine Energie oder Strahlung wäre, könnte man das Feld nicht mit menschlichem Auge nicht ausmachen. (klein schreiben) Um das Feld zu durchqueren gab es riesige Schotten [Komma] die in dem ihm schwebten und aussahen wie riesige hellblau leuchtende Ringe.

Hätte man Masa gefragt [Komma] wie das ganze denn funktionierte [Komma] hätte sie wohl gelacht und geantwortet: „Woher soll ich das denn Wissen?!“ (klein schreiben)

„Deine Intuition. Was glaubst du wusste Lems? Ich habe bisher noch nie von ihm gehört und kann auch nichts über ihn finden“, meinte 63.
„Ich hab wirklich keine Ahnung. Es ist wirklich merkwürdig das hier. (Die Satzstellung ist chaotisch. Man muss den Satz zweimal lesen und den Sinn, von dem hier habe ich immer noch nicht ganz verstanden. Meine Vorschläge "Das hier ist wirklich merkwürdig" oder "Es ist hier wirklich merkwürdig")Erst kontaktiert uns dieser Lems und dann lädt man mich nach Shan ein. Für einen Auftrag. Die Sache mit Lems können wir jedenfalls nun vergessen. Aber hab' ich jemals bisher einen Auftrag von jemandem außerhalb von Neu Tokio bekommen?! “, fragte Masa. (Wieder einmal Wortstellungschaos im Satz :XD: Also richtig wäre: "Aber hab' ich bisher jemals einen Autrag von jemanden außerhalb von Neu Tokio bekommen?!" Aber du kannst auch ein Wort von "bisher" und "jemals" streichen, das doppelt sich)
"Nein", antwortete 63 knapp.
"Siehst du. Wir waren noch nie in Shan. Ich habe Armelnim so gut wie nie verlassen. Ich hab kein gutes Gefühl bei der Sache. Ich will aber trotzdem wissen [Komma] was dahinter steckt."

Sie landeten an den Docks 74 und Masa machte sich mit dem Zug auf den Weg zu dem Treffpunkt des Auftragsgebers, von dem Masa immer noch nicht wusste [Komma] wer das bitte sein sollte. (Unschöne Dopplung. Ersetz das zweite Masa doch einfach durch sie)
Ihr Zielort befand sich im Block 4657. Laut 63s Daten war der untere Bereich des Blocks zurzeit im Umbau, sodass keiner der großen Einwohner zu sehen war. (Warum sind die Einwohner groß? Groß im Sinne von wichtig oder einfach nur hoch gewachsen?)
Der Raum [Komma] in dem sie sich treffen sollten war dementsprechend leer. Nur die riesige Panoramawand, die gegenüber dem Eingang einen wunderschönen Ausblick auf das Zentrum der Station ermöglichte, fiel jedem sofort auf. (Ich würde statt dem Eingang vom Eingang schreiben) Vor der Panoramawand befand sich ihr Auftraggeber.
Larnißer waren allesamt größer als die meisten Menschen. (Die Erklärung sollte her kommen wgn meiner schon gestellten Frage) Dies war in ihrer Heimat begründet die einen höheren Sauerstoffanteil und geringere Schwerkraft hatte. (Der Satz ergibt einfach gar keinen Sinn! Er ist viel zu kompliziert. Besser: "Dies war den Begebenheiten auf ihrem Planeten zu zu schreiben. Es gab einen höheren Sauerstoffanteil und eine geringere Schwerkraft als auf der Erde" Also denke ich mal, dass der Vergleich zur Erde da ist. Und wieso sorgt eine geringere Schwerkraft für mehr Größe?) Zudem waren Larnißer androgyn. Ob man sie nun in männlicher oder weiblicher Form ansprach machte demnach keinen Unterschied. Das gleiche gilt natürlich auch für Künstliche Intelligenzen. In der Sprache der Larnißer gab es diesen Unterschied gar nicht. Masa hatte es sich angewöhnt alle Larnißer und KI's männlich anzusprechen.
„Willkommen“ sagte der Larnißer mit einer einladenden Geste. Es war wieder so ein Moment [Komma] in dem Masa ihrer Ausrüstung dankbar war. Eine von vielen Funktionen war die Möglichkeit alle bekannten Sprachen der Larnißer und Menschen zu verstehen und zu sprechen. Unbekannte Sprachen konnte ihr Linguistikchip in ihrem Nacken innerhalb weniger Minuten erlernen. Auch wenn die Übersetzungen selten ein zu eins verliefen. Sie berücksichtigten Kontext und Intention, sodass Larnißer für Masa auch oft Wörter benutzten [Komma] die sie eigentlich nicht kennen dürften. Obwohl sie bereits Jahre bei den Larnißern lebte, hatte Masa nie wirklich ihre Sprache gelernt. Sie sprach nur Japanisch.
„Komm näher und setz dich“, sagte der Larnißer vor Masa.
„Ich mag den Ort hier nicht. Zu abgelegen.“ sagte Masa etwas misstrauisch [Komma] während sie den Raum betrachtete.
„Wir brauchten einen neutralen Ort an dem man ungestört reden kann“, antwortete der Larnißer [Komma] der - wie die Meisten - Masa bei weitem überragte. (groß schreiben)
„Shan scheint mir wohl kaum neutraler Boden zu sein. Warum bin ich hier?“, fragte Masa.
„Nun zuerst einmal, mein Name ist Melphin. Ich arbeite im direkten Auftrag der Meta KI 1“,antwortete er.
„Na der muss ja sehr wichtig sein wenn sich einer der beiden Meta KIs damit beschäftigt.“
Melphin ging nicht auf Masas Aussage ein und sagte stattdessen knapp: „Es handelt sich um eine Rückholung. Wir zahlen dir 400 Millionen bei Lieferung.“
Masa verschränkte die Arme vor der Brust. „ 400 Millionen ? Und die Föderation beauftragt dafür einen Menschen, der eigentlich gar nicht existieren dürfte ? Ihr verbietet mir den Zutritt zu allen Planeten. Ich bin das erste Mal hier. Und ich soll jemanden finden ? Wie soll das funktionieren ?“
Melphin dachte für einen kurzen Moment nach sagte dann: „Nun zum einen befindet sich die Person laut unseren Informationen in deinem Territorium und zum anderen, und das ist viel wichtiger, ist es ein Mensch. Sein Name ist Niko Wayne. Ein ehemaliger Soldat von der Erde.“
„So sieht er aus“ sagte Melphin (Die wörtlichen Reden von Melphin kannst du zusammen fassen. Sonst erwartet man, dass der zweite nun wieder von Masa gesprochen wird und man ist für einen kurzen Moment verwirrt) und projizierte ein Portrait eines Mannes (Besser: "Das Portrait eines Mannes") und daneben seinen gesamten Körper inmitten des Raumes. Dabei drehten sich beide dreidimensionalen Bilder um die vertikale Achse.
Der Mann auf dem Bild hatte eine Glatze mit rotbraunen Stoppeln (Was denn jetzt? Glatze oder Haare?) und braunen Augen. Er hatte ein markantes Gesicht. Auf dem zweiten Bild sah man seinen komplett entblößten Körper. Er stand dort in der Luft und drehte sich. Daneben standen einige Körpermaßangaben [Komma] die Masa nicht weiter beachtete.
„Pah. Selbst wenn ich nicht wüsste wie er aussieht [Komma] wäre es einfach ihn zu finden. Es interessiert mich eher wie verdammt noch mal ein Mensch nach Armelnim und nach Neu Tokio gelangen konnte!“, höhnte Masa.
Daraufhin entgegnete Melphin ungeduldig: „Das soll nicht deine Angelegenheit sein. Wirst du nun annehmen oder nicht?“
„Irgendetwas ist hier faul. Ich will wissen wo der Haken ist!“
„Bitte verstehe dass wir gewisse Details für uns behalten möchten. “
Dacht' ich mir. Ich warne euch. Wenn diese Details, wir ihr sagt, Schwierigkeiten bereiten [Komma] läuft das Spiel nach meinen Regeln und das könnte bedeuten, dass Niko tot zu euch zurückkehrt.“

Diese Art des Auftretens war nur Teil ihrer Maskerade. Masa freute sich insgeheim viel zu sehr über die Nachricht, dass sich ein Mensch auf Armelnim befand.
Nach fast 10 Jahren kann ich endlich mal wieder einen Menschen kennen lernen?!, dachte sie sich.
„Wir sind überzeugt, dass diese Details jemanden [Komma] wie dir keine Schwierigkeiten bereiten werden“, sagte Melphin.
„Wenn das so ist.“ Masa wollte keinen weiteren Moment mehr hier verbringen und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Schiff.

Fazit:
Dieser Teil ist inhaltlich wesentlich besser, allerdings wurden die Kommafehler mehr. Du musst vor allem darauf achten, dass du die Kommas bei der wörtichen Rede nicht vergisst. Ich habe sie überall nachgetragen, wo mir der Fehler aufgefallen ist. :dasheye:
Ich hoffe, dass ich dir wieder helfen konnte.
Liebe Grüße,
Fregeborene :girl:
Wunder geschehen dort, wo alle Hoffung verloren ist. Deshalb werden die stärksten Kämpfer niemals ein Wunder erleben, denn sie würden nicht aufgeben.
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [2/2]

Beitragvon Kenny » 06.03.2015, 21:49

Danke für deine Hilfe. Lust das bei 175000 Wörtern zu machen ;D ?

Dann hoff ich mal, dass sich noch jemand finden lässt, der mehr zum Inhalt sagen möchte.
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [2/2]

Beitragvon Sasskia » 07.03.2015, 10:06

Huhu Kenny!

Ich hab mir deine Geschichte ein paar Mal durchgelesen um ein Gefühl für deinen Stil zu bekommen.

Auf die interessant gesetzten Satzzeichen ist Freigeborene ja bereits eingegangen, deshalb will ich mich vor allem mit dem Inhalt und der Wirkung beschäftigen.

Bitte beachte, dass dies nur meine persönliche Meinung ist.
Keinesfalls eine allgemein gültige Bewertung deines "Babys" :girl:

Teil 1

Du beginnst mit einer Action-Szene, die du dafür nutzen solltest, Infos über Masa zu transportieren.
Damit verhinderst du, dass der Leser (ich gestehe :oops: ) einfach ganze Absätze auslässt, weil sie langweilig sind.

"Bitte Masa, ich hatte keine Ahnung dass du auch hinter ihm her warst", stammelte er verängstigt.


An diesem Beispiel will ich dir zeigen, was ich meine:

"....", stammelte der unrasierte Söldner verängstigt. Scheu sah er die wütende Menschenfrau an.
"Mein Name ist Masa, das "s" wird wie ein "z" gesprochen, du nichtswürdiger Lügner", korrigierte ihn die kleine Asiatin kalt. "Künstliche Intelligenzen irren sich nicht. 63 ist nicht irgendeine KI, sie ist die Beste und wenn sie sagt, du hast uns verfolgt .... ....

"Ich ... Ich sag dir alles, wenn du mir versprichst mich auf Shan gehen zu lassen!"


Und jetzt zögert die kleine Frau doch und wundert sich, was der Söldner auf Shan will. Diese beeindruckende Raumstation, auf der sie noch nie war. ... bla bla.
Der Söldner wartet mit angehaltenem Atem auf ihre Antwort. Je länger sie sich Zeit lässt, umso größer wird die Spannung, bei der er zu schwitzen beginnt, oder zittert, oder beides :XD:

Da mich persönlich die detailierten Schilderungen von Haaren, Augen, Hautfarbe, Top, Hosen und Katana (was immer das auch ist) total langweilen, les ich drüber, auf der Stelle. Diese Infos können in Gespräche, in Szenenrückblenden oder Action ( sie hat sich ihre heißgeliebte schwarze Cargohose zerrissen ... ) eingebettet werden. Dann les ich sie, notgedrungen, weil ich der Spannung folge wie ein Bluthund :bite:

Auch ihr "Zeichen" würde ich nicht gleich zu Anfang preisgeben. Das kann ebenfalls im Zuge einer Handlung plötzlich relevant werden und neuen Konfliktstoff bringen.

Somit könntest du die Szenen straffen und mehr Schwung in die Geschichte bringen.

Teil 2

Alles was man von ihm erkennen konnte war das leichte weiße Strahlen, das ein wenig so aussah wie ein Polarlicht.


Das würde ich eher als strahlende Aura beschreiben, die Masa an die Polarlichter der Erde erinnern.
Und aus.
Alles, was du danach erklärst, hat nicht einmal Masa verstanden. :XD:
Falls das für deine Geschichte später relevant sein sollte, komm zu diesem Zeitpunkt darauf zurück. Mir genügt völlig zu wissen, dass diese wunderschöne Aura ein Schutzschirm ist, um zu wissen, wofür man den gemeinhin auf Raumstationen oder Sprungschiffen braucht (wobei, die Sprungschiff- Station-Variante hab ich nicht verstanden :oops: )

„Deine Intuition. Was glaubst du wusste Lems? Ich habe bisher noch nie von ihm gehört und kann auch nichts über ihn finden“ meinte 63.


Ich bin kein Experte für KI's. Aber es irritiert mich, dass 63 von sich aus mit einem Thema und vor allem einer Frage an Masa beginnt. Ich dachte, KI's beantworten meine Fragen?
Lass Masa die KI fragen.

Ähm, mich interessiert weder die Nummer des Docks, noch der Block, noch weshalb da umgebaut wird, wenn es für die Handlung nicht wirklich wichtig ist.
Mich interessiert das Treffen mit dem Larnißer.

Auch hier will ich dir vorschlagen, den Dialog für deinen "Infotransport" zu nutzen.
Ja, ich hab wieder drübergelesen, wobei mich der androgyne Aspekt durchaus interessiert hat.
Nur darüber hast du wenig geschrieben. Nichts, wie sie sich kleiden, ob sie attraktiv sind ....
Das alles gehört in den Dialog hinein!

„Wenn das so ist.“ Masa wollte keinen weiteren Moment mehr hier verbringen und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Schiff.


Hm, hab ich nicht so recht verstanden.
Sie hätte doch jetzt die Möglichkeit gehabt, gewisse Freiheiten herauszuverhandeln. Wie, Zutritt auf einige Planeten, Info-Chips, Technologie oder sowas. Der Larnißer schien doch zugänglich?
Damit wäre auch wieder neuer "Handlungsstoff", den du je nach Lust und Laune verwenden kannst.

Fazit:

Interessante Idee und reizvolles Szenario.
Achte aber bitte darauf, dass gerade Asiaten als sehr höfliche, zurückhaltende und ehrenhafte Menschen gelten. Wenn deine Prota also Kopfgeldjägerin ist, brüllt, rumzickt etc., dann sollte das in einem nachvollziehbaren Rahmen stattfinden.

Liebe Grüße aus Wien

Sasskia :girl:
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Re: 2 - Ein geplatzter Deal (Intro) [2/2]

Beitragvon Kenny » 08.03.2015, 17:11

Hey Sasskia,

auch vielen Dank an dich, dass du dir die Zeit genommen hast dieses Kapitel durchzulesen. Es ist wahrlich nicht einfach. Die Variante die hier zulesen ist, habe ich bereits von alleine zuvor um mehrere hundert Wörter gekürzt. All diese Informationen in Dialoge einzupacken liegt im Moment noch außerhalb meiner Fähigkeiten wie ich vermute.
Ich werde einige davon in spätere Kapitel verschieben. im nächsten Kapitel wacht Masa in ihrem Bett auf und zieht sich an. Dort wird es recht einfach sein ihre Kleidung zu beschreiben.

Ich muss sagen, dass die Stelle mit der Intution ein lustiges Stilmittel ist.
Der Satz „Woher soll ich das denn wissen?!“ ist Teil des Dialogs.
63 wird später oft genug derjenige sein der Antworten gibt oder Vermutungen anstellt.

Das Ende ist vielleicht etwas ab­rupt. Ich werde da noch etwas polieren, sodass sie nicht einfach nach einem solch kurzem Dialog verschwindet.
Ich habe bereits damit angefangen die Infos in das nächste Kapitel zu verschieben. Auf eine Art und Weise, dass es Teil der Handlung ist.
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