3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

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3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Schreibwerkstatt » 23.01.2010, 17:21

Titel: Gezeichnet. House of Night 1
Autor: P.C. Cast
Verlag: Fischer FJB

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3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Schnecke » 23.01.2010, 17:21

Neue Vampir-Reihe - neues Glück....

Gut: Autoren-Mama hat Autoren-Tochter die Dialoge im Teenager-Styl aufpolieren lassen; Ergebnis: witzig.

Schlecht: der 1. Band hat Längen und die Geschichte hinterließ bei mir den Eindruck, dass sie noch nicht fertig ist.... stimmt, denn es gibt noch Folge-Bücher.

1. Band: Null Alterbeschränkung, also geschrieben für Teenager. Spielt in der Schule, handelt vom Freunde finden, Familienbanden (oder eben nicht), Umzug in eine fremde Umgebung und Anders-Sein. Nett gemacht, tut keinem weh. Menschen werden ausgesucht und zu Vampiren (nach einer längeren Zeit des "Veränderns") und leben zusammen mit den Menschen.

2.Band: (den hatte ich nun schon aus der Bücherei, also lese ich ihn auch brav...)
Spannender geschrieben, es passiert mehr. Die Geschichte bekommt etwas mehr Tiefe. Es darf gelacht und geweint werden, und es werden mehrere Handlungsstränge aufgegriffen bzw. angefangen, so dass noch Potential für mehr ist.... und die nächsten Bände werde ich auch noch lesen, weil, jetzt will ich wissen, wie es weiter geht. Liest sich gut in einer Nacht durch... 300 Seiten. (der 1. hatte schon 400)

Ich habe beide Bücher auf englisch gelesen (nicht schwer geschrieben! Traut Euch doch auch mal!!) und daher den Original-Text genossen. Wie geschrieben, die Dialoge sind witzig und die Story schon etwas mehr Action, so als ob der erste Band nur zum Warmschreiben war. Wie allerdings die dt. Übersetzung ist: keine Ahnung....

Nachtrag: .... habe jetzt alle Bände (bis auf den 7., der kommt noch) gelesen: super gut! Spannend, lustig. Die Geschichte ist gut aufgebaut, hat Tiefe und eindrucksvolle Charaktere. Empfehlenswert!
Zuletzt geändert von Schnecke am 14.02.2010, 08:46, insgesamt 2-mal geändert.
Die Engel standen am Anfang der großen religiösen Überlieferung.
Aus welchem Grund sollten sie sich danach vom Menschen zurückgezogen haben? von Peter Michel
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon clottchen » 26.01.2010, 23:50

Hi,
das ist ja witzig! ich denke übrigens genau wie Du darüber. Sehr leichte Kost und dennoch amüsant! Diese ganze Elementen-Sache finde ich interessant. Das ganze Plus-Zeug finde ich manchmal nervig....Aber an sich ist es eine gute Geschichte. Ich habe jetzt Band 6 gelesen und ich muss sagen es wird ganz schön Jungslastig;) So viele Freunde!!! Hahahaha.
Hast du auf Youtube mal die Filmideen verfolgt? Ich habe mich echt schlappgelacht!
Nun einen Punkt gibt es noch, die Menschen werden geprägt durch ein Tatoo und werden so gekennzeichnet. Das fand ich echt hart! Dennoch finde ich gut das Heath seiner Liebe treu bleibt...bis zum Schluss! Mehr möchte ich nicht sagen.
Viel Spaß mit den anderen Teilen!!!
LG Clottchen
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon clottchen » 17.05.2010, 01:44

Jetzt gibt es den neusten Band..... Burned! Habe ich gerade letzte Woche zu Ende gelesen. Es bleibt weiterhin spannend....
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Maja » 11.07.2010, 19:43

Auch ich bekenne mich als Fan dieser Reihe.
Habe bereits Band 1 und Band 2 verschlungen und warte nun das endlich der 3. teil auf Deutsch kommt.
Es macht wirklich Spaß die Bücher zu lesen, es ist mal etwas anderes, ein fast komplett neuer Stil. Finde auch diese Grundidee super, diese Zeichnung, habe ich so bisher nicht gelesen und habe mir bereits auch schon die Höhrbuch variante von beiden Bänden gesichert.
Zoey nimmt einen mit auf eine Reise, einer Reise der man nicht entkommen kann weil auch oft einiges passiert womit man ebend nicht rechnet.
*Daumen hoch*
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Angioletta » 11.07.2010, 21:56

Ich kann den guten Rezensionen hier nur zum kleinen Teil zustimmen. Es ist etwas anderes, ja, Protagonistin und vor allem auch der Vampiraufbau hatten durchaus Potential, und nach dem ersten Band habe ich mir auch noch ein paar weitere gekauft. Aber schon im zweiten Band wurde zuviel wiederholt, zuviel Klischee genutzt (die böse böse Zicke hat natürlich böse böse Eltern; die bösen Evangelikalen stellen alle ihre Religion über das Glück ihrer Kinder; alte Indianer sind gut, oberflächliche Sportler sind schlecht...) und vor allem wurde die Sprache nicht reifer, wie man es von einer 16-jährigen, die mit dem Tod konfrontiert wird, erwarten würde, sondern immer kindischer... sagt sie nicht statt "Shit" immer bu-bu oder sowas und kichert immer in Klammern?

Was mich am meisten gestört hat, ist aber die von den Autoren offenkundig vorausgesetzte Dummheit der Leser.
Im ersten Band erfährt man das Cherokkee-Wort für "Tochter". Kein anderes Cherokkee-Wort. Man würde also erwarten, dass der Leser allerspätestens beim 3. Mal kapiert, dass, wenn ein Cherokkee-Wort auftaucht, es das Kosewort der Oma für die Enkelin ist und "Tochter" bedeutet.
Warum habe ich also den Satz "She called me *******, the cherokee-word for daughter" gelesen!? Machte den Eindruck, als wäre das per copy&paste eingesetzt worden, um Platz zu füllen.
Außerdem verschob sich der Schwerpunkt nach den ersten beiden Bänden stark in Richtung Vampirseifenoper, wobei die superinteressante tolle Protagonistin, die täglich mit ihrer Göttin (einer echten Göttin) in Kontakt steht und auch noch das größte Tattoo von allen hat (wenn's ein Mann wäre, wüssten wir alle, wovon er den größten hätte... :roll: ) - stets mindestens drei Verehrer am Start hat. Das allein wäre ja noch nicht so schlimm, Verehrer kann man ja nie genug haben - nur, dass sie auch mit allen dreien etwas anfängt. Mit ihrem Freund, ihrem Exfreund und ihrem Lehrer. Genau DIE Protagonistin, die so unglaublich schnell damit bei der Hand ist, andere Mädchen als Schlampe zu bezeichnen, wenn diese mit ihrem eigenen Partner rummachen... - Hallo? Wer ist eine Schlampe, derjenige, der 3 Leute gleichzeitig betrügt und zweien davon das Herz bricht, oder derjenige, der ein gesundes Sexualleben mit dem eigenen Partner hat? :roll:

Mein Fazit: Schöne Idee, vielversprechender Anfang, schlecht umgesetzt und für Alzheimer-patienten geschrieben.
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Silver Surfer » 29.08.2010, 14:13

Also mich konnte die Reihe überhaupt nicht begeistern, hier mal meine Rezension, die beispielsweise auch bei Amazon zu lesen ist.

Zu aller Anfang, habe ich die House of Night Reihe auf englisch gelesen.
Auf deutsch habe ich nur verschiedene Stellen gelesen, was mir eindeutig genügt hat.
Ich habe mir die Reihe in London gekauft, nachdem für dieses Buch so unheimlich geworben wurde.
Daran erkennt man mal wieder, dass der Inhalt durch eine gute Werbekampagne vertuscht werden kann ;)
Zuerst dachte ich mir "Kann ja nicht schlecht sein, bei der Werbung."
Doch nachdem ich die ersten Kapitel gelesen hatte, stiegen in mir schon gewissen Zweifel auf.



Im Grunde ist die Idee rund um Zoey neu und frisch, jedoch scheitern die Autorinnen vollkommen in der Umsetzung.
Mir fallen sofort einige Beispiele ein:

1.
Es gibt ständige Wiederholungen, in bis jetzt allen erschienenen Bänden. Ständig muss der Leser erneut Dinge lesen, die erst Kapitel
zuvor ausgiebig beschrieben wurden.
z.B. wenn Zoey (Der Hauptcharakter) etwas passiert und sie dann ihre Oma anruft, dann wird die ganze Situation nochmals beschrieben,
anstatt zu schreiben "Zoey erzählte ihr Erlebnis ihrer Oma..."

2.
Der Hauptcharakter ist einfach nur schlecht charakterisiert und dargestellt. Ich konnte mich überhaupt nicht, auf irgendeiner Weise, mit
Zoey identifizieren. Für mich wirkte der Charakter zerrissen, als wenn beide Autorinnen ihren Senf zusammengewürfelt haben und das
Ergebnis ergab den Hauptcharakter.
z.B. kann sich Zoey in eigentlich jedem Band der Reihe nicht für einen Mann entscheiden. Das ist eigentlich ja auch okay, vielleicht
sogar verständlich, schließlich muss nicht jedes Buch die "wahre Liebe" thematisieren, jedoch wechselt Zoey STÄNDIG
zwischen 2 bis 3 Männern (egal ob Lehrer, Vamp, oder Kindergartenfreund).
Dazwischen kommt immer der Gedankenruf "Ich bin keine Schlam**..."

3.
Der Hauptcharakter ist übertrieben machtvoll. Zoey wird andauernd stärker und überwindet jedes Problem.
Mich hat es immer an Harry Potter erinnert, wobei selbst dieser nicht so viel Macht in so kurzer
Zeit erlangt hat.
Mal abgesehen davon, das Urban nicht unbedingt realistisch ist ;), hat es mich trotzdem tierisch gestört,
dass Zoey alles andauernd löst und immer stärker wird, besser wird, geliebt wird...

4.
Das Tempo. Es ist rasend. Ich habe kaum noch Erinnerung ob es Tage, Wochen oder doch vielleicht Monate waren.
Die Bücher sausen nur dahin, so dass ich mich beim Lesen gehetzt gefühlt habe.

5.
1000 unrelevante Dinge, die sich in die Story einmischen, ohne Grund, ohne irgendwas.
Daran hat man gemerkt, wie die Autorinnen Geld machen wollen.
Um so mehr sie schreiben, um so mehr Bücher entstehen und anscheinend war hier egal, ob ständige
Füller Kapitel entstanden sind, oder nicht.
Es nervt auf Dauer. Es ist okay, wenn der Autor ab und an ein Füller Kapitel schreibt, aber
nicht in den Maßen, wie sie in der House of Night Reihe zu finden sind :(

6.
Ein letzter Punkt zur deutschen Übersetzung, die mir mal wieder zeigt,
dass nicht alle Verlage die gute deutsche Sprache schätzen.
Mir stellen sich die Nackenhaare auf, wenn ich in einem Buch lese "denk mal".
Jugendsprache hin oder her, aber wie kann man sich bei dem Beispiel wundern,
dass die heutige Jugend die deutsche Sprache nicht mehr richtig beherrscht?!

Fazit:
Ich habe selten solch ein schlechte Buch erlebt, schäme mich schon, dass ich diese Reihe bei mir Zuhause habe.
Letztendlich habe ich nur über dieses Buch gelacht ;)

Eindeutig nicht zu empfehlen für Leseratten!
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Herbstrose » 29.08.2010, 15:37

Guten "Morgen" allerseits,

was die HoN-Reihe betrifft, bin ich sehr gespaltener Meinung. Es gab Sachen, die haben mir sehr gut gefallen, mich sogar zu Tränen gerührt, aber während der meisten Zeit saß ich einfach nur kopfschüttelnd da. Es ist kein grottenschlechtes Buch, außerdem lässt es sich leicht lesen und ist für jüngere Leser somit sehr gut geeignet. Allerdings hatte es für mich einfach zu viele Schwachstellen, besonders in der Umsetzung.

Vorweg gesagt: Ich habe bisher nur die ersten drei Bänder auf Deutsch gelesen, das erste zur Hälfte auf Englisch, weil es mir mal jemand ausgeliehen hat und ich neugierig war, ob es auf Englisch vielleicht besser ist. Aber nein, so viel besser ist es eigentlich nicht, denn die Umsetzung bleibt immer noch schlecht.

Ich beginne gleich mal bei den Charakteren. Zoey, die Hauptfigur, kommt mir irgendwie so ... nun ja, sie hat keine eindeutige Persönlichkeit. Das könnte zwar durchaus interessant sein, aber hier ist es einfach nur seltsam, verwirrend und bestimmt nicht beabsichtigt. Ich meine, nach drei Bändern sollte man doch wissen, wer die Erzählerin wirklich ist. Aber ich habe irgendwie kaum das Gefühl, ihr wirklich näher gekommen zu sein. Ich weiß, wer ihre Freunde sind, was sie erlebt, dass ihre Eltern ach-so-scheiße und sie anscheinend (übertrieben) machtvoll ist, aber mehr weiß ich gar nicht. Kurz gesagt: Sie wirkt extrem unfertig.
Dann ihre Freunde: Die Zwillinge wirkten manchmal noch amüsant, allerdings fand ich sie nach einer Weile einfach nur noch kindisch und nervig und hätte ihnen am liebsten ein paar Ohrfeigen verpasst.
Stevie Rae hat mir dagegen sehr gut gefallen. Ein lebendiger Charakter mit richtiger Persönlichkeit. Auch Damien war in Ordnung, dennoch (oder genau deshalb?) hätte ich gerne mehr über ihn erfahren.
Kommen wir also gleich zu den Liebhabern (die mir übrigens ganz schön auf den Keks gegangen sind). Erik hat mir nie richtig gefallen, weil er einfach zu wenig Persönlichkeit hatte. Erst, als er
Spoiler: Anzeigen
Zoey wegen Loren abserviert hat,
wurde er mir ein wenig sympathischer. Das war aber auch erst am Ende von Band 3 ...
Loren war auch so einer. Total toll und begabt (jaja ich weiß, Vampyre sind eben so - aber verdammt noch mal, NEIN, ich will keine Vampyre sehen, die ALLE total gutaussehend und begabt sind!), dazu auch noch romantisch ... dass er
Spoiler: Anzeigen
eigentlich für Neferet arbeitet
war vorhersehbar und machte ihn kaum lebendiger.
Spoiler: Anzeigen
Dass er dann umgebracht wird
hat mich überhaupt nicht gerührt. Einerseits, weil ich ihn sowieso nicht mochte, andererseits, weil ich einfach nicht mit Zoey leiden konnte.
Dann kommt noch Heath. Den fand ich in Ordnung, weil ich ihn irgendwie mochte und er am besten zu Zoey passte. Außerdem hat er die Geschichte ein bisschen lebendiger wirken lassen. Unnötig ist allerdings das Ganze Ich-Will-Jetzt-Mit-Ihm-Schluss-machen und dann Oh-nee-ich-find-ihn-doch-zu-heiß-wegen-seinem-Blut Geschwafel ... ich wusste jedes Mal genau, dass sie es nicht wirklich schafft, mit ihm Schluss zu machen.
Um zu ihren Gegenspielern zu kommen: Aphrodite fand ich einen tollen Charakter. Zwar war es vorhersehbar,
Spoiler: Anzeigen
dass sie irgendwie weder gut noch böse ist,
aber sie war einige der wenigen Figuren, die auf mich lebendig gewirkt haben.
Als letzten Charakter möchte ich Neferet beurteilen. Wenn sie auftrat, habe ich mich jedes Mal richtig genervt, weil ich einfach genau wusste, dass sie eine "falsche Schlange" ist (um es mal in HoN-Sprache zu sagen). Und mögen tat ich sie auch nicht - wobei ich es eigentlich wichtig finde, dass man selbst die Bösen auf irgendeine Art und Weise noch mag oder zumindest verstehen kann. Aber immerhin hat sie es geschafft, mich wütend zu machen :lol:

Als nächstes möchte ich etwas über die Handlung sagen. In Band 1 wirkte alles etwas stürmisch und Typisches-Teenager-Buch-mäßig. Allerdings machte es zu dem Zeitpunkt zumindest noch etwas Spaß, Zoey zu folgen, auch wenn ich einige Handlungsschritte irgendwie unnötig fand (fragt mich bloß nicht, wieso). Eigentlich war ich da schon gespaltener Meinung über das Buch, ließ mich dann aber dennoch dazu überreden, das zweite Band zu kaufen.
Bingo. Das zweite Band ist bis jetzt wirklich das beste der Reihe. Es gab zumindest etwas, das mich zum Weinen gebracht hat (wer es gelesen hat, weiß wohl, was ich meine), außerdem hatte man das Gefühl, dass die Autorinnen aus dieser Serie wirklich noch etwas Gutes machen. Auch wenn es einigermaßen vorhersehbar blieb und die Charaktere immer noch nicht lebendig wirkten, war es zumindest etwas, was ich eigentlich ganz gerne gelesen habe.
Deshalb habe ich auch zugegriffen, als Band 3 erschien. Ein Fehler. Das Buch war einfach eine so große Enttäuschung, dass ich es zwischendurch auf die Seite gelegt und ausgiebig den Kopf geschüttelt habe. Die Handlungen wirkten alle so ... gezwungen spannend. Auch die Morde an den Vampyren kamen mir extrem "deplatziert" vor. Es hat eben einfach nicht gepasst. Klar, Vampyre sind eben düster, jaja ... aber gleich so viel auf einmal, wenn die vorigen Bände verhältnismäßig fröhlich waren? Es hat mich zwar nicht wirklich mitgenommen, aber dass es auf einmal so "blutig" werden musste, fand ich weder spannend noch gut umgesetzt. Auch die restlichen Handlungsschritte waren teilweise so langweilig, dass ich einige Seiten lediglich überflogen habe. Beispielsweise die Zoey-Stevie Rae-Aphrodite-Geschichte, da habe ich immer darauf gewartet, dass etwas passiert, und was kam dann tatsächlich? Nichts. Auch die Loren-Geschichte war richtig zum Kopf-gegen-die-Wand-schlagen ... und dass sie die ganze Zeit (und nicht nur gelegentlich!) darüber geschwafelt hat, wen ihrer drei Lover sie denn nun wählen soll, war auch extrem nervtötend.

Damit kommen wir zum Schreibstil. Ich muss gleich als Erstes sagen, dass die Autorinnen ihre Leser anscheinend für ziemlich blöd halten müssen. Wieso sollten sie sonst alles 20 x wiederholen, was man schon gelesen hat und einfach nicht mehr Lesen WILL? Dass man in den einzelnen Bändern einer Serie auch ein wenig wiederholt, was im Letzten passiert ist, ist nicht schlimm, wenn man es geschickt einbaut und auch nicht zu viele Worte darüber verliert. Und genau das ist das Problem von House of Night. Ich denke, Bücher sollten immer für diejenigen geschrieben sein, die von vorne angefangen haben. Teilweise wirkte das auf mich so, als wolle man denjenigen den Einstieg erleichtern, die bei Band 2 angefangen haben. Für solche Leser ganz nett, für die "normalen Leser" aber auf Dauer einfach nur nervtötend.
Auch störend fand ich die ganzen seltsamen Ausdrücke, die die Erzählerin eingebaut hat. Wenn endlich mal eine Situation kam, die einigermaßen schön beschrieben war, wurde irgendein "blödes" Wort eingeworfen, dass die ganze Atmosphäre wieder zerstört hat. Meine beste Freundin, die mir das Buch auch empfohlen hat (und übrigens einige Jahre älter ist als ich), fand genau das gut, ich fand es einfach nur ärgerlich. Natürlich, das Mädchen ist sechzehn/siebzehn Jahre alt, aber es wirkt so, als könne man in ihrem Alter keinen vernünftigen oder irgendwie "schönen" Satz schreiben/sagen. Mal ehrlich, ich bin jünger als Zoey, habe mich aber bei einigen Handlungsschritten oder Gedankengängen wirklich gefragt, was zur Hölle sie sich dabei gedacht hat ... aber ja, das Buch ist nun mal so geschrieben, dass es für Jugendliche lesbar ist. Und ganz ehrlich, ich bin eine wirklich abnormale Jugendliche (das soll jetzt nicht heißen, dass ich viel intelligenter und erwachsener bin, nein, ich bin einfach von der Persönlichkeit her anders und habe deshalb auch andere Ansprüche an ein Buch :wink:)

Jetzt möchte ich noch auf die Ideen und deren Umsetzung zu sprechen kommen. Die Ideen an sich finde ich (zumindest teilweise) sehr interessant. Beispielsweise die Rituale (auch wenn die nach einer Weile langweilig werden), die Prägungs-Sache und ganz allgemein die House of Night-Idee. Alles gute Ideen, die man aber meiner Meinung nach ganz falsch umgesetzt hat. Manchmal wäre ich am liebsten zurück in die Zeit gereist, hätte den Autorinnen die Tastatur aus der Hand gerissen und das Buch umgeschrieben. Nein, ich behaupte nicht, viel begabter zu sein als die beiden, ich möchte hier nur meine Verzweiflung deutlich machen *gg*

Fazit: Ein Buch, dass für Leser, die einfach nur unterhalten werden möchten, ganz gut geeignet ist (besonders für Jüngere). Für mich gab es dabei aber einfach zu viele Schwachstellen. Ich werde mir den vierten Band auf jeden Fall NICHT kaufen, da mich der dritte einfach zu sehr enttäuscht hat.

Liebe Grüße,
eure Herbstrose
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Aislyn » 22.09.2010, 23:21

So habe gerade Band eins fertig und kann leider auch nur dazu etwas schreiben ;)
Gleich mal vorneweg muss ich meinen Vorrednerinnen Recht geben was Zoey betriff. Ich hatte wirklich Schwierigkeiten mit ihr warm zu werden, aber das legte sich zur Mitte des Buches hin. Dennoch kann ich mich nicht wirklich gut mit ihr identifizieren. Was vielleicht auch daran liegt das mich dieser Cheeroke Einschlag einfach abgeturnt( sry fiel kein besserer Ausdruck ein) hat.

Die Geschichte an sich war recht schnell zu lesen und wenn man die ganzen Beschreibungen mal weglässt..naja soviel Action war noch nicht im ersten Band, er macht schon Lust auf mehr, das ohne Zweifel..aber vom Inhalt her war es etwas enttäuschend.

Aber was mich am meisten gestört hat waren diese vielen Rituale ( Kerzen Ritual ect..) wenn man sich mit Esotherik beschäftigt oder wie ich gerade über Hexen und Dämonen recherchiert dann ist man recht fix davon genervt. Es passt für mich einfach Null zu Vampiren das sie mit Kerzen und Räucherzeug rumhantieren. FETTES MINUS. Das ist mir das ganze Buch über aufgestossen. Ebenso die Wiederholungen, am Ende hatte ich das Gefühl mehr über Rituale gelesen zu haben als mir lieb war und das Vampirische ist dabei total in den Hintergrund geraten. Die Blutszencen im Buch haben das nicht mehr herausgerissen.

Also von einem Vampirroman mit Internat un Co hätte ich mir mehr Vampir erwartet. Bis jetzt is es für mich wie ein schneller zusammen Wurf von HexHall und einer Highschool Romanze und ach ja..Vampiren
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Bluemoon80 » 02.01.2011, 20:26

Ich habe die ersten vier Bände auf deutsch zu hause.

+ Punkte:
Das Buch hat ein bisschen Witz, die Handlung ist schnell und teilweise spannend. Die Atmosphären sind gut beschrieben und man kann sich leicht in die Umgebung hineinversetzen. Zoey hat alle Kräfte der Welt, was mich persönlich aber gar nicht so gestört hat, wie ich dachte.

- Punkte:
Der Sprachstil ist zum Haare raufen - viel zu jugendlich, die Zwillinge nerven mich einfach nur tierisch und dass Zoey sich niemals entscheiden kann finde ich schon fast unrealistisch.

Insgesamt leichte Lektüre, die man zwar lesen kann und auch Spaß dabei hat, aber zwingend im Bücherregal stehen muss sie nicht. Einmaliges Lesevergnügen, kann mir aber nicht vorstellen, die Bücher in geraumer Zeit nochmal zu lesen, wie es bei z.B. Rubinrot der fall war.
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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Aurinia » 26.01.2011, 11:32

Ich bin eigentlich kein Fan von Vampirgeschichten.

Was mir an dieser gefällt: Gängige Clichés werden genutzt, aber auch ins Gegenteil verkehrt. Ich mochte zum Beispiel die verschiedenen Arten und Gründe Blut zu trinken. Das gibt dem Ganzen so ein "Miteinander".

Es gibt einige Personen, die ich wirklich mag. Stevie Rae ist eine davon.

Zoey selbst ist mir eigentlich zu unstet und zu uneins mit sich selbst. Alles Gute fällt ihr einfach so zu. Und immer stehen die Jungen Schlange bei ihr! Wenn mir das mal passieren würde *lach*

Was mir auch gefallen hat, war, dass der erste Anti-Charakter zwar eine Tusse vom Feinsten bleibt, aber viel mehr Charakter bekommt und gar nicht so übel ist, wie es zunächst den Eindruck macht. Über Aphrodite könnte ich mich manchmal köstlich amüsieren.

Gut finde ich auch, dass die Sprache ein bisschen von diesem betont Jugendlichen wegentwickelt hat. Es heißt nicht mehr ständig "Crap" und "Bullpoopie" und "Hottie" überall. Ich habe Crap in den ersten Büchern so oft gelesen, dass ich mich selbst erwischt habe, wie ich anfing, das zu sagen. Gruselig.

Was mich immer noch stört ist, dass es sowenig Zeit gibt. Alles ist innerhalb weniger Tage, Wochen, Monate gequetscht? Wie kann man denn da eigentlich große Entwicklungen der Charaktere erwarten? Es gibt mittlerweile etwas weniger Wiederholungen, und nicht jedes Ritual wird wieder und wieder beschrieben.

Einige Figuren bleiben mir fremd. Irgendwie unfertig. Andere finde ich mit der Zeit ziemlich gut umgesetzt. Rephaim zum Beispiel.

Die Beschreibungen in der "Otherworld" (heißt das im Deutschen Anderswelt?) haben mich sehr an die Reisen in "Prophecy of the sisters" erinnert, ich weiß nicht, ob sich Frau Cast da eventuell den einen oder anderen Einfall genommen hat.

Fazit: Gebt den Figuren Zeit und Raum, dann kann da was draus werden. Vielleicht sollte Frau Cast das beherzigen, House of Night hat nämlich eine Menge Potential.

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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon AnyWay » 28.02.2014, 23:31

House Of Night.

Eine schwierige Reihe, auf die ich leider kein bisschen klar komme. Noch nie habe ich eine Bücherreihe gelesen, die mir so wenig gefallen hat wie die HoN-Reihe. Dazu habe ich meine Gründe und ich scheue nicht davor sie hier zu teilen, denn ich denke wir sind alle tolerant genug auch Kritik zu ertragen, wie ich es hier in den anderen Themenbereichen gemerkt habe. :)
Ich habe mir die ersten vier Bände sorgsam durchgelesen, die anderen habe ich eigentlich nur hinterhergeschoben, um mitreden zu können und up-to-date zu sein, wenn ihr wisst was ich meine. Ab dem 9. Band war bei mir allerdings Ende, irgendwie habe ich extreme Abneigungen gegen die Bücher entwickelt. Die Gründe:

1. Die Protagonistin
Muss ich wirklich viel zu Zoey noch sagen? Sie ist "anscheinend" wunderschön, klug, beliebt und kann alles. Wer die Bücher gelesen hat, kann mir vermutlich in dem Punkt zustimmen, dass sie immer diejenige ist, die alles kann, alles gerade biegt und immer mächtiger wird. Die Kerle stehen bei ihr Schlange und battlen sich um ihre Aufmerksamkeit, sodass sie in den Büchern mind. 5 Typen nacheinander hat, was mich extrem angenervt hat. Ebenso ihre Art wie sie sich immer aus allem rausredet und versucht für alles einen anderen Schuldigen zu finden ist ebenso abtörnend für mich. Ich habe selten eine Protagonistin gesehen, mit der ich mich so wenig identifizieren konnte und die ich überhaupt nicht leiden konnte.
Achtung Spoiler!
Spoiler: Anzeigen
Schon im 3. Band betrügt sie Erik mit dem Lehrer und schläft mit diesem, nur um danach heulend zu ihm zu kriechen und um Verzeihung zu betteln. Das war ein Moment in dem ich mir dachte: "Seriously?" In den darauffolgenden Bänden hat sie immer einen anderen Typen, sucht die Schuld aber nie bei sich und tut so verdammt unschuldig.



2. Das Genre:
Ich gebe zu, nach dem Hype um die "Bis(s)-Reihe" hatte ich die Nase voll von den Vampir-Geschichten nur irgendwie haben mir viele diese Reihe empfohlen und ich gebe gerne zu, dass die Idee mit den Elementen und dem HoN Eine gute Idee ist. Aber wieso muss Zoey wieder alle fünf Elemente beherrschen und dabei noch perfekt? (siehe Punkt 1)
Und trotzdem gefällt mir Idee nicht, dass die Menschen von den Vampiren wissen und dass ein paar Gezeichnete krepieren, dass hat mich zwischenzeitlich so aufgeregt.
Spoiler!
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Ich meine, dass mit Stevie Rae fand ich noch in Ordnung, weil das nochmal Spannung in die Story gebracht hat, aber die darauffolgenden Sterbenden sind überflüssig.



Die Geschichte zieht sich also über endlose Bände hinweg und es kommt zu keinem Ende, weil die Bücher vollgestopft sind mit irrelevanten Ereignissen die eigentlich unwichtig und uninteressant sind. Außerdem steht im Mittelpunkt immer Zoey, am Ende werden die anderen Charaktere auch noch einbezogen aber letzendlich ist es immer zoey die alle rettet und die mächtiste und tollste ist.
Diese Buchreihe hat mir absolut nicht gefallen, klar habe ich gelacht und geweint aber die Story und die Charaktere haben mich dazu gebracht aufzuhören.

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Re: 3596860032 - Gezeichnet. House of Night 1 (P.C. Cast)

Beitragvon Zauberzunge » 11.04.2014, 23:20

Ich hab Band 1 und 2 als Hörbuch angehört. Marie Bierstedt ist einfach klasse. Aber die Geschichte...

Zunächst war ich ja gespannt, da ich außer Twighlight keine anderen Vampirgeschichten kannte. Und wenn man so ein bisschen bezweifet, dass Stephenie Meyer ihre Sache gut gemacht hat, erwartet man wohl etwas Besseres. Leider geirrt.

Bei Zoey war es z.B. schnell klar, dass sie die Auserwählte, besondere und Supermächtige ist. Angefangen von ihrer Vision von der Göttin bis zur Affinität für alle 5 Elemente. Hieß es nicht, dass die Affinität zu einem Element nicht schon total selten ist? Und dann hat sie gleich 5 und die mehr oder weniger einzige Reaktion von Stievie-Ray ist "Oh, wow, voll cool" (sinngemäß)? Aber trotzdem bleibt bzw.
wird sie ja gaanz besonders. Sie wird gleich zu den Töchtern der Dunkelheit eingeladen, weil sie ja so begabt ist. Dann irgendwann ist sie in einem Fach so gut, dass sie nach der ersten Stunde den Kurs wechseln soll, was ihr aber zu peinlich ist. Stattdessen Zeit im Anfängerkurs verplempern und nur aus dem Buch lernen können ist also nicht peinlich? Es ist alles andere als überraschend, dass ausgerechnet dieser absolute Mädchenschwarm sich in sie verknallt. Ach ja, und ihre Tatoos werden natürlich nur schöner und größer und sie muss sie allen zeigen und damit angeben. Ja, selbst der Polizist, der ein normaler Mensch ist und eigentlich nichts mit Vampiren zu schaffen hat - außer diesen Fall - scheint sie nur zu lieben. Denn was sagt er, als sie unbedingt ihr neues Tatoo herzeigt? (von dem sie ja gespürt hat, dass es wächst) "Ich hoffe, das heißt, dass du in deiner Welt weiterhin etwas Besonderes bist." (Oder so ähnlich.) Ja, sbsolut jeder hat sie lieb. Und am Ende von Teil 1 schafft sie es natürlich ganz alleine (nein, dass sich ihre Freunde in den Kreis stellen ist mir zu wenig Angewiesenheit auf Andere) Aphrodites "böse" Geister zu bändigen. Und zur Belohnung bekommt sie Aphrodites Position als Hohepriesterinnen-Azubi, während die böse, böse Aphrodite ihre allzu gerechte Strafe bekommt.
Und was ist Zoeys erste Idee als Leiterin der "Töchter der Dunkelheit"? Ja richtig, alle sollen sich vertragen und füreinander da sein und Friede Freunde Eierkuchen.

Und Aphrodite? Mein erster Eindruck war: a) Ja, es stört extrem, dass sie den Namen einer griechischen Göttin geklaut hat. Und b) Nein, so arrogant und selbstgefällig kann man gar nicht sein. Da hätte sie Zoey auch genauso gut bitten können, sie zu hassen, weil sie hier die (b/B)öse Zicke ist. Selbst wenn jemand tatsächlich so verblendet sein kann, diese Wirkung nicht einmal im Geringsten zu ahnen - es ist einfach viel zu dick aufgetragen. Dass sich später herausgestellt hat, dass sie von ihren Elten unter Druck gesetzt wird fand ich dann schon wieder passend. Auch die Probleme mit ihrem Ansehen unf ihrer Gabe erlauben einen kleinen Blick hinter den Zicken-Stereotyp. Dass die Eltern den ganzen 2. Band lang aber nicht mehr auftauchen und sie dann tatsächlich irgendwie zu Zoey überwechselt - Ok, aber hätte man da nicht noch mehr rausholen können?

Auch Zoeys Freunde erschienen - vielleicht mit halber Ausnahme von Stievie-Ray - einfach nur oberflächlich. Sie schienen nur dazu da, um zu zeigen, dass Zoey ein super Mädchen ist, das tolle Freundschaften eingehen kann. Ich erinnere mich an fast keine genaueren Informationen über sie. Außer, dass einer (Damian?) schwul ist, aber seine Eltern das nicht akzeptieren. Man hätte damit mehr anfangen können, als es einmal flüchtig vorm Elternabend (-morgen?) zu erwähnen.
Und spätestens das Ritual, in dem zufällig nur Zoeys Freunde ganz plötzlich ihre Affinitäten entdeckt haben, fand ich extrem übertrieben. Damit sie auch so besonders sind, bekommt auch jeder von ihnen eine dieser unheimlich seltenen Gaben. Aber Zoey braucht sie doch gar nicht, weil sie ja alles ganz alleine kann. Wie kann es sein, dass keiner von ihnen womöglich jahrelang nichts bemerkt oder gespürt haben soll, aber in genau diesem Ritual, bei dem sie rein zufällig auf den richtigen Plätzen stehen alle auf einmal ihre Affinität entdecken? Und wieder ganz rein zufällig kommt jedes Element ganz genau einmal vor?

Nun, das sind jedenfalls die Dinge, die ich nach ca. 4 Monaten noch weiß...

Tja, und als ich dann feststellte, dass ich zum dritten Buch nicht so schnell an das Hörbuch drankäme, dachte ich: Was solls, ich muss ja nicht weiter hören/lesen.

Ich persönlich würde die beiden ersten Bände nicht weiterempfehlen.

Lg, Zauberzunge
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Zauberzunge
 
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