[Lyrik] Abgrund

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[Lyrik] Abgrund

Beitragvon miekätzchen » 27.03.2007, 14:39

An einem Abrund stehend
wandelnd durch die Nacht
Nebelschwaden
kaum mehr Sicht
du hast es bald vollbracht

Die Frage bleibt bestehen
wagst du diesen Schritt
zeigst du Mut
beweißt du dich
reißt dein Herz dich mit?

An einem Abgrund stehend
nehm ich deine Hand
ich nehm dein Herz
ich nehm dich mit
Ängste seid gebannt
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Beitragvon Kim Possilbe » 27.03.2007, 21:23

Die Stimmung finde ich sehr interessant. Auch den Blickwinkel auf die Fingerübung. Vor allem finde ich es sehr schön, wie du die Hilfestellung im letzten Teil eingebaut hast.
Was mich persönlich etwas stört, ist "du hast es bald vollbracht" in der ersten Strophe. Meiner Meinung nach, passt das nicht ganz zum eher "lockeren" Rest des Gedichts. Vielleicht gefällt mir auch nur das Wort "vollbracht" in diesem Zusammenhang nicht.
Wie wäre es vielleicht mit "geschafft" auch wenn sich das nicht ganz so schön reimt?? :oops:
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Beitragvon Erik » 28.03.2007, 09:11

Wenn ich ganz ehrlich bin, hat mich dein Gedicht ein bisschen kalt gelassen. Ich finde, dass der Reim ein wenig zu sehr im Vordergrund steht.
Ich habe mich an derselben Stelle gestört wie Kim, und außerdem hat mir "kaum mehr Sicht " nicht wirklich gefallen, das klang ein wenig aufgesetzt.
Allerdings muss ich auch sagen, dass mir die letzte Strophe dafür um so besser gefallen hat, bis auf die aller letzte Zeile, die wieder unter das mit dem Reimen fällt.
Die Idee an sich finde ich ziemlich gut.
Mir fehlt ein bisschen dein Gefühl aus deinem letzten Gedicht. :oops:
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Beitragvon anna » 29.03.2007, 08:13

Also ich fand es ganz hübsch. :D
Ich mag auch "gebannt" eigentlich ganz gerne :oops:
Ich mag vor allem die zweite Strophe, hmm und die Letzte, .. lol ich glaub ich mag alle :lol:
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Beitragvon Aleydis » 29.03.2007, 19:09

Ich schließe mich Kim an, "du hast es bald vollbracht" passt da irgendwie nicht so richtig rein für mich. Allerdings nicht wegen "vollbracht", sondern weil vorher die Stimmung gemacht wurde, und dann was aktives kam. Hat mich irgendwie durcheinander gebracht. Aber das ist, denke ich, Geschmackssache. Ansonsten find ich dein Gedicht sehr schön :) .
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Beitragvon miekätzchen » 01.04.2007, 18:26

An einem Abrund stehend
wandelnd durch die Nacht
Nebelschwaden
wehen sachte
umweben tausendfach

Die Frage bleibt bestehen
wagst du diesen Schritt
zeigst du Mut
beweißt du dich
reißt dein Herz dich mit?

An einem Abgrund stehend
nehm ich deine Hand
ich nehm dein Herz
ich nehm dich mit
Ängste seid gebannt
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Beitragvon miekätzchen » 01.04.2007, 18:27

Ich hab mich nochmal an der ersten Strophe versucht.
Aber ich bin mir nicht ganz sicher, ob es das gewünschte Resultat bringt. Hat einer vielleicht Verbesserungsvorschläge??
Danke :)
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