Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Badabumm » 29.10.2015, 20:22

Wenn man sich anschaut, wie peinlich diese Rosamunde-Pilcher usw.-Verfilmungen sind, die in England, Norwegen, Italien oder Frankreich spielen - mit deutschen Schauspielern und krampfhaft auf ausländisch getrimmten Settings im Studio, Hotels mit vorgehängten Schildern, hin und wieder ein Landhaus unter blauem Himmel... so sollte man es NICHT machen. :-)

Ich bin früher mal sooo blauäugig gegen die Wand gelaufen, als mein Roman in Washington spielte (hey, ich hab mir sogar eine "Street-Map" in Englisch dafür gekauft), aber es war dann so peinlich deutsch, dass ich es ratzfatz in die Schublade guillotiniert habe... Es war übrigens ein Zombie-Apokalypse-Thema (geschrieben 1980!) im verseuchten Amerika, da haben aber echt viele inzwischen meine Idee geklaut :-)

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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Padrion » 29.10.2015, 20:36

Badabumm hat geschrieben:aber es war dann so peinlich deutsch, dass ich es ratzfatz in die Schublade guillotiniert habe... Es war übrigens ein Zombie-Apokalypse-Thema (geschrieben 1980!) im verseuchten Amerika, da haben aber echt viele inzwischen meine Idee geklaut :-)


Vielleicht solltest du deine Schublade besser abschließen ;)
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Badabumm » 29.10.2015, 21:16

Wer meine Handschrift lesen kann (war mit Füller und ist völlig verblasst), der hat es verdient, mit meinen Ideen reich zu werden *lol*
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Milch » 29.10.2015, 21:34

Padrion hat geschrieben:Auch in großen Hollywoodproduktionen müssen Städte oft als Kulisse für andere Städte herhalten und niemand nimmt Anstoß daran.


Doch, mir hat das falsche Berlin-Bild den Muppet Most Wanted versaut.
Das war erkennbar nicht Berlin, weder vom Aussehen, noch vom Denken.
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Badabumm » 29.10.2015, 21:45

In "Sherlock Holmes II" waren die Darstellung der Deutschen und das vermeintliche "Deutschland" einfach nur peinlich und extrem lieblos recherchiert.
Immerhin spielen wenigstens die James-Bond-Filme (so platt sie auch sein mögen) in den meisten Fällen im wirklichen Venedig / Rio / London / New York / Schweiz... usw. Ich glaube, nur mit Moskau und Peking gabs Probleme, fand die Nachahmung aber gelungen. Und dass "Jugoslawien" eben wie der wilde Karl-May-Westen aussieht, ist sowieso klar... Und jede italienische Eisenbahn bekam einfach einen Kuhfänger und war damit US-tauglich...

Aber nach einigen Jahrzehnten dieser Filmära möchte ich heute doch etwas besser hinters Licht geführt werden. Die Leute schauen inzwischen selbst im Internet nach, und waren sowieso schon überall.

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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Padrion » 30.10.2015, 12:41

Milch hat geschrieben:Doch, mir hat das falsche Berlin-Bild den Muppet Most Wanted versaut.
Das war erkennbar nicht Berlin, weder vom Aussehen, noch vom Denken.


Und, ist der Film deswegen beim Publikum gefloppt? Ich sagte ja, niemand nimmt Anstoß daran und du bist in diesem Falle eben 'niemand'. Nicht böse gemeint! Mir sind selbst auch schon ein paar solcher Schnitzer aufgefallen, aber i.d.R. sehe ich da wohlwollend drüber hinweg. Wenn ich allein daran denke, für wie viele Locations dieses Gebäude schon herhalten musste... 8)
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Milch » 30.10.2015, 14:11

Padrion hat geschrieben:
Milch hat geschrieben:Doch, mir hat das falsche Berlin-Bild den Muppet Most Wanted versaut.
Das war erkennbar nicht Berlin, weder vom Aussehen, noch vom Denken.


Und, ist der Film deswegen beim Publikum gefloppt? Ich sagte ja, niemand nimmt Anstoß daran und du bist in diesem Falle eben 'niemand'. Nicht böse gemeint! Mir sind selbst auch schon ein paar solcher Schnitzer aufgefallen, aber i.d.R. sehe ich da wohlwollend drüber hinweg. Wenn ich allein daran denke, für wie viele Locations dieses Gebäude schon herhalten musste... 8)


Ich muss ihn ja auch gesehen habe, sonst hätte ich es nicht bemerkt.
Muppet ist eine große Marke, sie ziehen fast automatisch, da kann man sich Schnitzer erlauben.
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Julestrel » 31.10.2015, 08:47

Ich habe an sich kein Problem, wenn ein nicht-deutscher Handlungsort gewählt wird. Was mich allerdings stört ist, wenn es z.B. in den USA oder London spielt, die Recherche auch so weit passt, aber die typisch deutsche Mentalität / Gepflogenheiten rüber kommt. Das ist halt etwas, das nur schwer und mit viel Zeitaufwand zu recherchieren und auch umzusetzen ist.


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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Amilyn » 31.10.2015, 16:40

Julestrel hat geschrieben:Ich habe an sich kein Problem, wenn ein nicht-deutscher Handlungsort gewählt wird. Was mich allerdings stört ist, wenn es z.B. in den USA oder London spielt, die Recherche auch so weit passt, aber die typisch deutsche Mentalität / Gepflogenheiten rüber kommt. Das ist halt etwas, das nur schwer und mit viel Zeitaufwand zu recherchieren und auch umzusetzen ist.


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Deshalb konnte ich ein Buch von Charlotte Link, das auf Guernsey spielt, nach den ersten Seiten nicht weiterlesen. Ihre Engländer waren so schrecklich deutsch, dass ich es nicht mal der Story wegen lesen wollte (wobei die auch nicht der Brüller war). Hab auch kein Buch mehr von ihr seitdem gelesen.

Allerdings spielen meine Geschichten auch ausschließlich im englischsprachigen Raum. Es fällt mir einfach viel leichter, wobei man natürlich an jeder Ecke auf Fragen stößt (z. B. wie gehen die Fenster in Irland auf? Wie bei uns oder hochschieben?). Das sind dann halt Kleinigkeiten, die man sich bei einem deutschen Handlungsort nicht fragen müsste, aber ich finde es spannend, auch so was zu recherchieren.

Die Gefahr ist natürlich, dass sich bei mir auch mal jemand denkt: "Nee, von der les ich nix mehr", aber ich fühle mich mit englischen/amerikanischen Settings und Charakteren einfach wohler, und ich würde gar nicht erst schreiben, wenn ich Herrn Müller und Frau Schmidt auf Abenteuer schicken müsste.
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Badabumm » 31.10.2015, 16:59

Amilyn hat geschrieben:Allerdings spielen meine Geschichten auch ausschließlich im englischsprachigen Raum. Es fällt mir einfach viel leichter, (...)

Warum? Kommst du von dort?

Für mich wirft das Thema sozialpolitische Fragen auf. Ich behaupte, die Deutschen haben ein zwiegespaltenes Verhältnis zu sich selbst. Das merkt man schon daran, dass es Unbehagen auslöst, die Nationalhymne zu singen. Einem Amerikaner würde diese Scham nicht im Traum einfallen. Wenn Teenager sich zusammentun, um eine Garagenband zu gründen: sie singen fast reflexartig in Englisch. Offenbar ist es den Deutschen unwohl dabei, deutsch zu sein. Also siedeln sie ihre Handlungen gerne im englischsprachigen Ausland an. Dabei ist mir ein Franke oder ein Sachse in der Mentalität vielleicht genauso fremd wie ein Waliser. Woher diese Einstellung kommt, ist mir nicht klar, aber vermutlich hat die deutsche Geschichte einen großen Anteil an diesem Unbehagen. Verständlich. Schuld lässt sich nicht so leicht wegwischen. Und natürlich die jahrzehntelange Anglisierung in Popkultur, Wissenschaft und Kunst. Deutsch ist nicht mal EU-Sprache!

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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Ankh » 31.10.2015, 17:08

Ich denke, es liegt auch zum großen Teil daran, dass wir eben viele Medien (Bücher, Serien, Filme, Songs) aus englischsprachigen Ländern konsumieren. Stories, die in Amerika oder England spielen fühlen sich dadurch fast so vertraut an wie welche, die in Deutschland spielen, englische Songs sind gewohnter als deutsche etc. Es ist wohl kein Wunder, wenn man dann automatisch seine eignen Geschichten in demselben Umfeld ansiedelt und seine Lieder in derselben Sprache schreibt. Vermutlich fallen einem für letztere dann auch mehr Reime auf Englisch ein, weil man die eben so im Ohr hat.
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Nigromantia » 31.10.2015, 17:29

Für mich wirft das Thema sozialpolitische Fragen auf. [...] Offenbar ist es den Deutschen unwohl dabei, deutsch zu sein.


Irgendwie schon. Wobei Ankh natürlich auch recht hat, dass einfach die Role Models (ups) auf englisch sind. Aber es ist natürlich eine bekannte Tatsache, die ja auch unter anderem schon im Zusammenhang mit der Fußball-WM 2006 diskutiert wurde.

Ich behaupte, die Deutschen haben ein zwiegespaltenes Verhältnis zu sich selbst. Das merkt man schon daran, dass es Unbehagen auslöst, die Nationalhymne zu singen. Einem Amerikaner würde diese Scham nicht im Traum einfallen.


Naja, andererseits finde ich den Patriotismus der Amerikaner sehr übertrieben und zum fremdschämen. Brauchen wir eine Nationalhymne, um uns "deutsch" zu fühlen? Besteht denn ein Zwang, deutsch zu sein? Können wir nicht einfach wir sein?

Wenn Teenager sich zusammentun, um eine Garagenband zu gründen: sie singen fast reflexartig in Englisch.


Da hören wir wenigstens nicht, wie schlecht die Texte sind. Das ist mir lieber als Silbermond, Xavier Naidoo und Co. Da höre ich fast in jedem Lied grammatische oder stilistische Fehler. Ganz schrecklich, und sowas wird noch gefeiert, dass endlich wieder jemand "den Mut hat, auf deutsch zu singen."

Und viele Autoren, um zum Thema zurückzukommen, schreiben ja gar nicht "an" fremden Orten, weil ihnen Deutschland oder deutsch sein peinlich ist, sondern aus Reiselust, aus Spaß an anderen Ländern usw. Problem ist nur, wie ich bereits schrieb, dass man viele Details gar nicht recherchieren kann, dass es schwer ist, sich da total anzupassen.
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Badabumm » 31.10.2015, 17:48

Ankh hat geschrieben:Ich denke, es liegt auch zum großen Teil daran, dass wir eben viele Medien (Bücher, Serien, Filme, Songs) aus englischsprachigen Ländern konsumieren. Stories, die in Amerika oder England spielen fühlen sich dadurch fast so vertraut an wie welche, die in Deutschland spielen, englische Songs sind gewohnter als deutsche etc. Es ist wohl kein Wunder, wenn man dann automatisch seine eignen Geschichten in demselben Umfeld ansiedelt und seine Lieder in derselben Sprache schreibt. Vermutlich fallen einem für letztere dann auch mehr Reime auf Englisch ein, weil man die eben so im Ohr hat.

Stimmt, das macht wenigstens 60% des Phänomens aus. Mich nervt allein die Selbstverständlichkeit, mit der wir das hinnehmen. Ich bin da eher für das berühmte Gallische Dorf, was die Romanisierung (schön geschildert in "Kampf der Häuptlinge" und "Die Trabantenstadt") einfach nicht mitmacht. Ich muss nicht ALLES von den US-Amerikanern oder Briten übernehmen, wenn es auch andere Wege gibt...

Mein Lieblingsthema: Sprache beeinflusst, WIE und WAS man denkt.

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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Milch » 31.10.2015, 18:29

Ankh hat geschrieben:Ich denke, es liegt auch zum großen Teil daran, dass wir eben viele Medien (Bücher, Serien, Filme, Songs) aus englischsprachigen Ländern konsumieren. Stories, die in Amerika oder England spielen fühlen sich dadurch fast so vertraut an wie welche, die in Deutschland spielen, englische Songs sind gewohnter als deutsche etc. Es ist wohl kein Wunder, wenn man dann automatisch seine eignen Geschichten in demselben Umfeld ansiedelt und seine Lieder in derselben Sprache schreibt. Vermutlich fallen einem für letztere dann auch mehr Reime auf Englisch ein, weil man die eben so im Ohr hat.


Ist uns die USA oder England so vertraut wie Deutschland?
Ich wage es zu bezweifeln, manches in USA ist uns doch arg fremd.

Zu den Liedern: Die Charts sprechen eine andere Sprache, Deutsche, die in ihrer Muttersprache singen, sind erfolgreicher. Oder es kommt so etwas wie Modern Talking dabei heraus.
Es gibt so viele schöne deutschsprachige Lieder, auch in den Charts.

Dass wir die deutsche Hymne nicht sogar singen, liegt an den ersten beiden Strophen. Mir gefällt der text von Anmut sparet nicht noch Mühe, Leidenschaft nicht noch Verstand besser, man kann die geographischen Begebenheiten anpassen und hat es schon gemacht, dann singen wir Oder statt Memel.
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Re: Als deutscher Schreiber englische Handlungsorte wählen?

Beitragvon Badabumm » 31.10.2015, 18:59

Ist uns die USA oder England so vertraut wie Deutschland?
Ich wage es zu bezweifeln, manches in USA ist uns doch arg fremd.

Das kann man wohl erst beurteilen, wenn man dagewesen ist. Die meisten, die ich kenne, waren für ein, zwei Wochen mal "drüben" und da kann man natürlich nicht tief eintauchen. New York, Grand Canyon, Yellowstone in fünf Tagen... Aber zusammen mit der alltäglichen US-Medienberieselung bekommt man das Gefühl, "alles zu wissen". Ich kenne Menschen, die über zehn Jahre in Japan waren (verheiratet). Sie sagen mir trotzdem, dass sie die Japaner nie ganz verstehen werden. Und das glaube ich ihnen aufs Wort, wobei sie aufgrund ihres westeuropäischen Aussehens ohnehin nie dazugehören werden. Nun ist Japan sicher ein Extrembeispiel. Aber wenn ich mir Berichte anhöre, dass zugezogene Menschen auf Usedom oder Rügen oder Norderney oder Helgoland nach über zehn Jahre immer noch Fremde sind, dann zeigt das ein ausgeprägtes Territorialverhalten des Menschen... ;-)

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