[NonFik]Arbeitet so werdet ihr frei. Teil 2

Historisches, Kindergeschichten, Theater und alles, was kein Forum findet
Bitte benutze in diesem Forum ein eindeutiges Tag für dein Werk!

[NonFik]Arbeitet so werdet ihr frei. Teil 2

Beitragvon Diavolo » 16.06.2015, 14:18

Liebe Schreibwerkstättler

Hier kommt der zweite Teil des Reiseberichts aus Haiti. Ich hoffe, ihr habt Spaß am Lesen und würde mich auch auf Kommentare, Eure Gedanken und Verbesserungen freuen. Ein Meister fällt ja nicht vom Himmel, sondern braucht auch einen kritischen Blick auf das Ganze. Danke.

Cap Haitien - Eine Odyssee

Um zum Cap Haitien zu kommen, hieß es früh aufstehen. Ein Taxi brachte ein Ehepaar aus Deutschland und mich zu einem kleinen Flugplatz. Die Straße dorthin war gesäumt von hohen Mauern, auf denen einbetonierte Glasscherben zum Schutz vor Eindringlingen in der aufgehenden Sonne glitzerten. Jeweils am Dorfanfang und -ende standen Wachtposten. Der Fahrer hielt an, dokumentierte, wen er in seinem Wagen transportierte, wohin die Fahrt ging. In jedem Ort die gleiche Prozedur. Wir erfuhren, dass alle Dörfer überfüllte Gefängnisse hätten. Kein Wunder bei der Armut, den wiederkehrenden Wirren und Massakern an der schwarzen Bevölkerung.
Ein Kleinflugzeug flog uns in vierzig Minuten zu dem rund 264 Kilometer entfernten Flugfeld in der Nähe von Milot. Eine frisch verliebte Reiseleiterin empfing uns. Sie stellte uns den Chauffeur vor, der uns den Tag durch begleiten und am Abend zurück zum Flughafen bringen sollte.
Die afrikanisch anmutende Landschaft mit den Palmen und Brotfruchtbäumen ließen wir hinter uns. Auf dem Parkplatz 200 m unterhalb der Zitadelle La Ferriere hieß es auf die von ‚Muleros‘ geführten Maultiere umzusteigen. Sie schaukelten uns den schmalen von Dorngebüsch und Geröll gesäumten Weg empor. Der Blick nach links, es ging senkrecht nach unten, war nur für Schwindelfreie. Zu Fuß wäre ich schneller gewesen. Die Tiere machten ihrem Ruf, störrisch zu sein alle Ehre. Mit Leckereien gelockt, erreichten wir den Gipfel des Pic la Fermere in 945 m über Meer.
Neben den vierzig Meter hohen und vier Meter dicken Mauern dieser Trutzburg war ich eine kleine Maus. Ich erinnerte mich an die Geschichte, die ich ein paar Tage zuvor gehört hatte. Der sich 1811 selber zum König Henri I. ernannte, größenwahnsinnig gewordene Henri Christophe ließ diese Festung aus Angst vor einer ausländischen Invasion erbauen. 200‘000 Sklaven, ausgemergelte Menschen, schleppten die Felsbrocken mühsam vom Tal herauf, schichteten sie aufeinander, bis sie zusammenbrachen und starben.
Dem deutschen Ehepaar mundete der Inhalt der vom Hotel mitgegebenen Fresspakete, bevor es ins Innere der Burg ging. Mir war der Appetit vergangen. Mein Mulero dankte mir mit einem strahlenden Lächeln für die Köstlichkeiten.
Die Besichtigung begann mit einem ausführlichen Vortrag über die Legenden, die sich im Lauf der Zeit um dieses Bauwerk rankten. Man erzählte uns, dass das Blut nicht nur von Tieren, sondern auch das, von den hingerichteten Gegnern dem Mörtel beigemischt worden war.
Die Festung bot 15‘000 Soldaten Platz und die unzähligen Vorratskammern sicherten die Verpflegung für ein Jahr. Durch die 365 Fenster hatte man einen herrlichen Ausblick auf den Atlantik. Diese Schießscharten waren mit bis zu zehn Tonnen schweren, reich verzierten Kanonen bestückt. 45‘000 terrassenartig aufgestapelte Kanonenkugeln rosteten im Hof vor sich hin, denn der befürchtete Angriff der Franzosen erfolgte nie.
1820 erfasste ein Aufstand gegen diesen verhassten König das Land und hatte den Verlust seiner Truppen zur Folge. Daraufhin erschoss er sich mit einer silbernen Kugel. Unter einem gigantischen Felsbrocken im Innenhof fand er seine letzte Ruhestätte. Man wollte sicher gehen, dass er nicht als Zombie in diese Welt zurückkommen konnte.
Ich hätte noch länger verweilen können, doch die Muleros drängten zum Aufbruch. Die Besichtigung von Sans Souci stand auf dem Programm. So bestiegen wir die Maultiere, die uns zum Parkplatz zurückschaukelten, wo wir ins Auto stiegen.
Auf der Fahrt an den ärmlichen Behausungen der Bauern vorbei, sah ich einen vom Alter gekennzeichneten Mann vor seiner einfachen Hütte sitzen. Er hielt eine selbstgedrehte Zigarette aus Tabakblättern in der von Gicht gekrümmten Hand. Sein Lachen entblößte seine zwei einzigen, schwarzgefärbten Zähne. Ich bat den Fahrer anzuhalten. Beim Aussteigen umringten mich zahlreiche Kinder, die aus dem Nichts aufgetaucht waren. Sie streckten ihre Ärmchen aus und ich verteilte die mitgebrachten Bonbons in ihren Patschhändchen. Ihre Augen strahlten voller Dankbarkeit.
Uns blieb nicht mehr viel Zeit, um die Ruinen des Palastes Sans Souci, der Residenz von Henri Christophe, das südlich über dem Städtchen Milo thronte, anzusehen. Er hatte es in Anlehnung an das Potsdamer Schloss Sanssouci des Preußenkönigs Friedrich des Großen erbaut. Im Frühjahr 1842 wurde es durch ein Erdbeben, das speziell Cap Haitien hart traf, zerstört. Den ehemaligen Prunk des dreistöckigen Monumentalbaus konnte man nur erahnen.
Bis zum Flugplatz hing ich meinen Gedanken an die Eindrücke nach. Dort angekommen, war von der Reiseleiterin und dem Flugzeug keine Spur zu sehen. Unser Fahrer versuchte sie telefonisch zu erreichen. Als sie sich endlich meldete, entschuldigte sie sich. Dank ihren Schmetterlingen im Bauch hatte sie uns vergessen.
Na toll! Was jetzt?
Obwohl wir dem Chauffeur eine Menge Geld angeboten hatten, weigerte er sich, uns nach Port-au-Prince zu bringen. Wir mussten mit seinem Freund vorlieb nehmen, den er anrief.
Das Ehepaar auf dem Rücksitz, ich neben dem Retter in der Not, ging es zuerst auf eine Rundreise. Er besuchte seine drei Frauen und ihre vielen Kinder in weit auseinander gelegenen Dörfern. Drückte ihnen ein paar Scheine in die Hand und versprach, bald wieder zu Hause zu sein.
Die Schlaglöcher zu umfahren, schaffte er, solange es einigermaßen hell war. Mit Entsetzen stellte ich fest, dass seine Scheinwerfer, genauso wie seine Stoßdämpfer, das Zeitliche gesegnet hatten. Sein Fahrzeug wäre in Europa ein Fall für den Schrottplatz gewesen.
Mein Rücken wurde auf das Übelste malträtiert. Sobald der Schmerz nachließ, ein neuer Schlag, während das Pärchen auf dem Rücksitz den Schlaf der Gerechten schlief. Aus heiterem Himmel eine Vollbremsung und braune Augen glotzten mich verständnislos an.
Nie ein Auto gesehen?
Als die Kühe uns gnädiger weise die Fahrbahn frei machten, zwangen uns die Kontrollen in jedem Ort anzuhalten. Es ging mit 20 Stundenkilometern bis nach Port-au-Prince. Im Hotel prosteten wir uns am frühen Morgen auf den glücklichen Ausgang dieser Odyssee zu.

Bald folgt auch der nächste Teil

Hier geht es zum Teil 1: post525319.html#p525319

Hier geht es zum Teil 3: post525677.html#p525677

Hier geht es zum Teil 4: arbeitet-so-werdet-ihr-frei-teil-4-t54476.html

Hier geht es zum Teil 5: arbeitet-so-werdet-ihr-frei-teil-5-t54526.html?uid=10702

Hier geht es zum Teil 6: arbeitet-so-werdet-ihr-frei-teil-6-t54641.html

Hier geht es zum Teil 7: arbeitet-so-werdet-ihr-frei-teil-7-t54664.html

Liebe Grüße Diavolo
Zuletzt geändert von Diavolo am 09.07.2015, 17:40, insgesamt 3-mal geändert.
Wie viele Leute schreiben und schreiben und auf dem Papier steht immer nichts!
(Johann Friedrich Freiherr Cotta von Cottendorf)
Benutzeravatar
Diavolo
 
Beiträge: 413
Registriert: 23.02.2011, 19:33
Wohnort: Down Under /Australien

Re: Arbeitet so werdet ihr frei. Teil 2

Beitragvon rental » 23.06.2015, 16:24

Hey Diavolo,

nun komme ich auch noch dazu, den zweiten Teil des Reiseberichtes aus Haiti zu kommentieren. Ich lasse gleich mal mit den Dingen los, die mir spontan aufgefallen sind:

Die Straße dorthin war gesäumt von hohen Mauern, auf denen einbetonierte Glasscherben zum Schutz vor Eindringlingen in der aufgehenden Sonne glitzerten.

Sehr gut, da habe ich sofort ein Bild vor Augen.

Eine frisch verliebte Reiseleiterin empfing uns.

Hier fragte ich mich sofort: In wen ist sie denn verliebt? Das wird im ganzen Text nicht wirklich klar.

Sie stellte uns den Chauffeur vor

Hier hätte ich geschrieben: Sie stellte uns dem Chauffeur vor [...]

Die afrikanisch anmutende Landschaft mit den Palmen und Brotfruchtbäumen ließen wir hinter uns.

Und welche Landschaft kam danach?, fragte ich mich nach dem Lesen dieses Satzes. Ein paar Sätze später kommt dann die Antwort. Ich finde "afrikanisch anmutende Landschaft" etwas unglücklich ausgedrückt, auch weil Afrika ein riesiger Kontinent ist und von Dschungel über Gebirge mit ewigem Schnee bis Wüste so ziemlich alles zu bieten hat. Spontan kam mir bei der Beschreibung roter Sand in den Sinn. Eine Menge davon. :wink:

Auf dem Parkplatz 200 m unterhalb der Zitadelle La Ferriere

Kleinigkeit: Ich glaube, 200m schreibt man ohne den Leerschlag.

Die Tiere machten ihrem Ruf, störrisch zu sein[,] alle Ehre.

Komma. Ausserdem holpert das ein bisschen, aber auf die Schnelle habe ich gerade keine Alternative parat...

Mit Leckereien gelockt, erreichten wir den Gipfel des Pic la Fermere in 945 m über Meer.

Es ist klar, dass die Tiere mit Leckereien den Hügel hinauf gelockt werden, trotzdem klingt das etwas missverständlich. Nämlich so, als werden die Leute mit Leckereien nach oben gelockt. Kann man wohl aber auch so stehen lassen.

Neben den vierzig Meter hohen und vier Meter dicken Mauern dieser Trutzburg war ich eine kleine Maus.

Die exakte Angabe der Grössenordnung der Mauer klingt so, als würde deine Tante aus einem Buch über jene Burg vorlesen. Vielleicht einfach ein Adjektiv verwenden wie "massiv, riesig, imposant"...

Der sich 1811 selber zum König Henri I. ernannte, größenwahnsinnig gewordene Henri Christophe ließ diese Festung aus Angst vor einer ausländischen Invasion erbauen.

Das holpert definitiv. Ein Vorschlag von mir:
Der größenwahnsinnig gewordene Henri Christophe, der sich 1811 selber zum König Henri I. ernannt hatte, ließ diese Festung aus Angst vor einer ausländischen Invasion erbauen. Liest sich für mich runder so.

200‘000 Sklaven, ausgemergelte Menschen, schleppten die Felsbrocken mühsam vom Tal herauf, schichteten sie aufeinander, bis sie zusammenbrachen und starben.

Du musst nicht noch extra erwähnen, dass die Sklaven ausgemergelte Menschen waren. Unter Sklaven kann sich jeder etwas vorstellen und dieses Bild ergibt sich wohl von selbst in der Vorstellung des Lesers. Für mich eine überflüssige Information.

Dem deutschen Ehepaar mundete der Inhalt der vom Hotel mitgegebenen Fresspakete, bevor es ins Innere der Burg ging.

"der Inhalt der vom Hotel" ist ein Holperer. Vorschlag: Dem deutschen Ehepaar mundete das Fresspaket aus dem Hotel [...]

Man erzählte uns, dass das Blut nicht nur von Tieren, sondern auch das, von den hingerichteten Gegnern dem Mörtel beigemischt worden war.

Die Kommasetzung ist etwas grauslig, passt nicht wirklich. Vorschlag:
Man erzählte uns, das Blut von Tieren und hingerichteten Gegnern sei dem Mörtel beigemischt worden.

Die Festung bot 15‘000 Soldaten Platz und die unzähligen Vorratskammern sicherten die Verpflegung für ein Jahr. Durch die 365 Fenster hatte man einen herrlichen Ausblick auf den Atlantik. Diese Schießscharten waren mit bis zu zehn Tonnen schweren, reich verzierten Kanonen bestückt. 45‘000 terrassenartig aufgestapelte Kanonenkugeln rosteten im Hof vor sich hin, denn der befürchtete Angriff der Franzosen erfolgte nie.

Gut geschrieben, aber viel zu viele Zahlen. Nach dem Ende dieses Absatzes habe ich die 15'000 Soldaten schon wieder vergessen. Ich würde keine genauen Zahlen nennen, sondern vielleicht eher "tausende", "zehntausende" etc. verwenden.

1820 erfasste ein Aufstand gegen diesen verhassten König das Land und hatte den Verlust seiner Truppen zur Folge.

Es starben also alle, bis auf den letzten Mann? :wink:

Man wollte sicher gehen, dass er nicht als Zombie in diese Welt zurückkommen konnte.

Hä? Hat das mit einem bestimmten haitianischen Aberglauben zu tun? Da wünsche ich mir eine nähere Erläuterung.

Auf der Fahrt an den ärmlichen Behausungen der Bauern vorbei, sah ich einen vom Alter gekennzeichneten Mann vor seiner einfachen Hütte sitzen. Er hielt eine selbstgedrehte Zigarette aus Tabakblättern in der von Gicht gekrümmten Hand. Sein Lachen entblößte seine zwei einzigen, schwarzgefärbten Zähne. Ich bat den Fahrer anzuhalten. Beim Aussteigen umringten mich zahlreiche Kinder, die aus dem Nichts aufgetaucht waren. Sie streckten ihre Ärmchen aus und ich verteilte die mitgebrachten Bonbons in ihren Patschhändchen. Ihre Augen strahlten voller Dankbarkeit.

Die Beschreibung der Armen klingt mir zu abgedroschen, zu gewöhnlich. Versuche, diese Begegnung mit der lokalen Bevölkerung als etwas Besonderes darzustellen, was es zweifellos auch gewesen sein muss. Dir fällt bestimmt etwas ein.

Uns blieb nicht mehr viel Zeit, um die Ruinen des Palastes Sans Souci, der Residenz von Henri Christophe, das südlich über dem Städtchen Milo thronte, anzusehen.

Ein von Kommas zerhackter Satz, der unmöglich flüssig zu lesen ist. Würde ich unbedingt in mehrere Sätze auftrennen, um die Lesbarkeit zu erhöhen.

Als sie sich endlich meldete, entschuldigte sie sich. Dank ihren Schmetterlingen im Bauch hatte sie uns vergessen.

Und kam einfach nicht mehr wieder? So frech aber auch!

Obwohl wir dem Chauffeur eine Menge Geld angeboten hatten, weigerte er sich, uns nach Port-au-Prince zu bringen.

Wieso denn? Braucht er das Geld nicht? Welchen Grund hatte er, dieses lukrative Angebot abzulehnen?

Die Schlaglöcher zu umfahren, schaffte er, solange es einigermaßen hell war.

Vorschlag: Er schaffte es, die Schlaglöcher zu umfahren, zumindest so lange es einigermaßen hell war.

Sobald der Schmerz nachließ, ein neuer Schlag, während das Pärchen auf dem Rücksitz den Schlaf der Gerechten schlief.

Wie kann man auf einer solchen Ruckelfahrt schlafen? :wink: Unglaublich, was die Leute teilweise fertigbringen.

Als die Kühe uns gnädiger weise die Fahrbahn frei machten, zwangen uns die Kontrollen in jedem Ort anzuhalten.

"gnädigerweise" schreibt man meines Wissens zusammen. Bin mir aber gerade auch nicht 100%-ig sicher.

Auch diesen Teil habe ich gerne gelesen. Er war für mich interessanter als der erste Teil, da nun doch einiges Abseits des Hotellebens unternommen wurde. Auch ein Geschichtsteil kommt wieder vor, dieser störte mich erneut, diesmal aber weniger wegen der Aufzählungen von Ereignissen, sondern wegen der ganzen Aneinanderreihung von diversen Zahlen. Da konnte ich mir wirklich nichts merken. Sehe da eindeutig Potential für eine Überarbeitung.

Ansonsten werde ich bald einmal den dritten Teil in Angriff nehmen.

LG,
rental
Benutzeravatar
rental
 
Beiträge: 156
Registriert: 09.03.2009, 20:28
Wohnort: Back in CH

Re: Arbeitet so werdet ihr frei. Teil 2

Beitragvon Diavolo » 16.07.2015, 18:46

Hallo rental

Endlich komme ich dazu, deinen Kommentar zu beantworten

rental hat geschrieben:Hier fragte ich mich sofort: In wen ist sie denn verliebt? Das wird im ganzen Text nicht wirklich klar.


Ist das wichtig? Es geht um die Reiseleiterin, deren Privatatmosphäre nicht ausgeplaudert wird.

rental hat geschrieben:Hier hätte ich geschrieben: Sie stellte uns dem Chauffeur vor [...]


Werde ich bei der Überarbeitung berücksichtigen.

rental hat geschrieben:Kleinigkeit: Ich glaube, 200m schreibt man ohne den Leerschlag.


Genauso das, das nicht nur einmal passiert ist, Eigentlich peinlich, oder nicht :oops:

rental hat geschrieben:Komma. Ausserdem holpert das ein bisschen, aber auf die Schnelle habe ich gerade keine Alternative parat...


Werde darüber nachdenken, danke für den Hinweis.

rental hat geschrieben:Die exakte Angabe der Grössenordnung der Mauer klingt so, als würde deine Tante aus einem Buch über jene Burg vorlesen. Vielleicht einfach ein Adjektiv verwenden wie "massiv, riesig, imposant"...


Da hast du Recht.

rental hat geschrieben:Du musst nicht noch extra erwähnen, dass die Sklaven ausgemergelte Menschen waren. Unter Sklaven kann sich jeder etwas vorstellen und dieses Bild ergibt sich wohl von selbst in der Vorstellung des Lesers. Für mich eine überflüssige Information.


Oh, gab nicht auch Sklaven, die von ihren Herren gut gehalten wurden?

rental hat geschrieben:Gut geschrieben, aber viel zu viele Zahlen. Nach dem Ende dieses Absatzes habe ich die 15'000 Soldaten schon wieder vergessen. Ich würde keine genauen Zahlen nennen, sondern vielleicht eher "tausende", "zehntausende" etc. verwenden.


Gut :) Wird geändert :!:

rental hat geschrieben:Hä? Hat das mit einem bestimmten haitianischen Aberglauben zu tun? Da wünsche ich mir eine nähere Erläuterung.


Vielleicht folgt die in den anderen Teilen, wenn nicht, werde ich meine Gehirnzellen in Betrieb nehmen :)

rental hat geschrieben:Die Beschreibung der Armen klingt mir zu abgedroschen, zu gewöhnlich. Versuche, diese Begegnung mit der lokalen Bevölkerung als etwas Besonderes darzustellen, was es zweifellos auch gewesen sein muss. Dir fällt bestimmt etwas ein.


Ich kann nur auf die göttliche Eingebung hoffen, werde mich anstrengen.

rental hat geschrieben: Sehe da eindeutig Potential für eine Überarbeitung.


Werde an all deinen Kommentaren, auch die ich hier nicht speziell herausgestellt habe, feilen. Keine Sorge. Ich danke dir noch einmal für deinen Kommentar, der hilft mir wirklich. Nur brauche ich ein bisschen Zeit.

Ganz liebe Grüße

Diavolo
Wie viele Leute schreiben und schreiben und auf dem Papier steht immer nichts!
(Johann Friedrich Freiherr Cotta von Cottendorf)
Benutzeravatar
Diavolo
 
Beiträge: 413
Registriert: 23.02.2011, 19:33
Wohnort: Down Under /Australien


Zurück zu Andere Werke

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste