Arbeitsbericht als Motivation

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Arbeitsbericht als Motivation

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Arbeitsbericht als Motivation

Was hältst du von dieser Methode?
Schreibst du einen Arbeitsbericht?
Könnte dich das motivieren?
Wen würdest du als Kontrollinstanz nehmen?
Was motiviert dich?

von © Jacky

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
Moieeen,

Was hältst du von dieser Methode?
Ganz nette Idee. Nur ob sich das bei mir selbst so umsetzen lässt, ist leider fraglich. :|
Abends... Nicht wirklich viel Zeit. Und frühs...? OMG.. xD Ich bin nen notorischer Morgenmuffel. :mrgreen: Bis ich das Kopfkissen ausm Gesicht bekomme - und somit halbwegs klar denken kann - vergeht locker mal ne Std. ^-^ Da dreh ich mir lieber nochmal auf die Seite und schließ für 10 Min. die Augen, das hilft meist mehr, als "scheintod" im Bett zu sitzen und auf die Uhr zu starren. (Oder in den Fernseher) XD
Tagesplan sieht inetwa so aus. (Ich nehme jetzt mal meine Frühschicht, weil ich sie nächste Woche wieder hab..^^)
Frühs um 4 klingelt der Wecker, bis halb / dreiviertel 5 versuch ich dann Herr meiner Sinne zu werden und schieb mir Lustlos nen paar Cornflakes, oder nen Toast rein. xD
Danach die Morgendliche Routine und um halb 6 gehts los zur Arbeit, bis MINDESTENS 15 Uhr. (Ich liebe Überstd... :roll: ) An 3 Tagen in der Woche fahr ich von Arbeit aus den gleich zum Training (unterwegs nur Hazü einsammeln) und bin... pi mal Daumen... Gegen halb 6 oder 6 Uhr sind wir den wieder zuhause. (Duschen, essen, Mails lesen (...) Das alles ist ja auch Zeit, daher... wüßt ich nicht, wo ich mir da Zeit freischaufeln sollte / könnte. Und auf Arbeit kann ich nicht schreiben, das funktioniert nicht...^^ Da bin ich schon froh, wenn ich den Kopf überhaupt mal freibekomme (und an was anderes Denken kann). :baeh:

Schreibst du einen Arbeitsbericht?
Bisher noch nicht. Vllt. versuch ichs mal, aber ... wie ich mich kenne... *pfeif* :roll:
*furchtbar faule Sau bin* :mrgreen:

Könnte dich das motivieren?

Jain... *hmm* Einerseits schon, weils nen indirekter Arschtritt ist (den ich auch brauche. xD) Andererseits könnte mans auch als Zwang auslegen. So jetzt haben wir es 10. 15 Uhr - nun musst du schreiben. Und auf Kommando kann ich des schonmal gaaaar nicht. ^-^
Sicherlich mag Übungssache sein, aber mein Schweinehund war bisher immer stärker. .__. (Bzw. die Ablenkung.)

Wen würdest du als Kontrollinstanz nehmen?
Hazü. Er ist der einzige dem ich (hier) blind vertraue und auch meine einzige Bezugsperson hier. (Arbeitskollegen, Nachbarn und Co. äähh.. wenn die sagen "Nun mach endlich mal, schreib was!" das wäre mir beinahe egal. Einfach weil da ne ganz andere Bindung vorhanden ist.) Familie und Freunde wohnen leider zuweit weg, um das man diese als Kontrolleure einbeziehen könnte. (Damits effektiv wird und hilft.)

Was motiviert dich?
Ein gutes Buch ist immer wieder motivierend. Man sieht die Bilder klar und deutlich vor sich, und schwelgt nach zuende lesen in Erinnerungen. (Beneidet den Autor, wie gut er / sie es gemacht hat, und nimmt sich vor, es genauso hinzubekommen.) ^-^ Danach hab ich immer wieder aufs neue Lust zu schreiben. Oder auch einfach nur zu planen und zu basteln.

von © Tinki

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
Tinki hat geschrieben:Nicht wirklich viel Zeit. [...] Andererseits könnte mans auch als Zwang auslegen. So jetzt haben wir es 10. 15 Uhr - nun musst du schreiben. Und auf Kommando kann ich des schonmal gaaaar nicht. ^-^

Also, es geht bei der Methode ja nicht darum, Zeit zu schaffen oder irgendetwas zu einem bestimmten Zeitpunkt zu machen (das wäre dann eher beim Zeitplan der Fall). Beim Arbeitsbericht geht es ganz schlicht darum, aufzuschreiben, was du gemacht hast. Punkt.

Das dauert vielleicht ein paar Minuten, Fünf im Höchstfall.

Wenn du keine Zeit hattest, hattest du keine Zeit und das Tolle ist, das geht dann auch aus dem Arbeitsbericht hervor (weil dann eben genau das drin stünde, was du in deiner Antwort oben alles aufgezählt hast). Aber, wenn du den ganzen Tag nur Ferngesehen hast, dann stünde eben auch das drinnen und dann würde dein Kontrolleur sehen können, dass du nur gefaulenzt hast und weil man - ich zumindest - damit nicht leben könnte, bleibt die Flimmerkiste dann eben aus (braucht man nicht mal für Nachrichten, wozu gibt's Radio :P ).

Tinki hat geschrieben:Familie und Freunde wohnen leider zuweit weg, um das man diese als Kontrolleure einbeziehen könnte. (Damits effektiv wird und hilft.)

Da wiederum kommen E-Mails ins Spiel. Natürlich ist es super wenn dein Kontrolleur dir auch auf die Finger schauen kann, aber ich hab die Erfahrung gemacht, dass das gar nicht unbedingt notwendig ist. Ich schummel sowieso nicht gerne und wenn's darum geht einen Arbeitsbericht zu schreiben, reicht es, wenn ich selber weiß, dass er geschummelt wäre, damit ich ihn nicht mehr abschicken kann, sondern korrigieren muss. Das heißt, auch Tante Frida aus Australien wäre - bei genügend emotionaler Nähe - eine geeignete Arbeitsberichtemmpfängerin ^^

lg
Jacky ;)

von © Jacky

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
Sodele,
sollte ich heute, - heißt es nun tabellarisch oder chronologisch - nach der Reihe oder in einer Geschichte deine Fragen beantworten?

Mir liegt es Fragen zu beantworten, da braucht man nicht viel zu denken, muss nur runter rasseln, was man sozusagen hat. Man sollte hierbei jedoch aufpassen, dass man dabei nicht seine Spontanität verliert, dass man sich vorgaukelt, nur noch mit dieser Methode schreiben zu können, dem ist nämlich nicht so. Außerdem vergisst man vielleicht, was man selbst schreiben wollte, ist nur noch erpicht Fragen zu beantworten.
Deshalb werde ich vermutlich auch beide Versionen anwenden. Zuerst aufschreiben was mir nach dem Lesen deines Blogs eingefallen ist, dann deine Fragen, ich hoffe das ist recht so?

Als ich das erste Mal den Artikel gelesen habe, ist mir gleich die Parallele aufgefallen zu meiner Methode. Jedoch habe ich später entdeckt, dass ich vielleicht doch kein Arbeitsbericht erstelle, sondern eine Aufgabestellung oder ­Zeitplan­, wie du das nennst. Diese wiederum zu deinen Themen Zeitmanagement gehören. Weitere Recherche in deinem Blog ergab, das ich eigentlich nur eine Todo-Liste erstelle, mehr nicht.
Sollte ich nun entrüstet sein und mich verdünnisieren? Nee oder :?: :mrgreen: :oops:

Habe immerhin eine Meinung und etwas zu sagen, also weiter im Text. Eigentlich mag ich keine Menschen die nach Plan leben, die ohne ihren Terminkalender nicht leben könnten. Man meint doch echt, dass sie sogar Liebe nach Plan machen. Solche Menschen sind nicht spontan genug, langweilig und haben keinen wirklichen Fun/Spaß am Leben, lachen nur auf Kommando.
Dachte ich!
Nach reiflicher Überlegung und Einsicht und danach, Erfahrungen gemacht habe, Menschen kennengelernt habe, auf die dieses Klischee eben nicht passt, bin ich nun davon überzeugt, dass man sich nur Zeit mit Plan schafft, oder, damit man eben wieder spontan sein kann. Eben da ich am eigenen Leib erfahren habe, dass man planlos im Leben nicht weiter kommt. Alleine schon, wenn man ein Buch schreibt, muss ein gewisser Rhythmus sein, sonst kommt man zu nichts, dies hab ich mittlerweile gelernt.

Also halte ich die Methode mit den Arbeitsberichten für eine gute Sache. Nur, wer weiß denn schon, was er den ganzen Tag getrieben hat, ohne dass er sich zuvor eine Todo-Liste oder ein Plan gemacht hat? Wer weiß schon, was er eigentlich wollte? Wenn ich ohne Todo-Liste in den Tag starte, habe ich spätestens nach 6 Stunden - irgendetwas tun - keinen Schimmer mehr was ich getan habe, habe es schlichtweg vergessen. Ich hoffe mal, ich bin da nicht der Einzige und brauche es nicht auf mein Alter zu schieben? :cry:

Ohne eine Todo-Liste bin ich also völlig planlos am Tun, vergesse sogar, was ich eigentlich wollte. Ich nannte es Spontanität, heute nenne ich es Planlosigkeit. :mrgreen:
Wenn ich eine Todo-List habe, sieht das schon anders aus. Meistens halte ich mich daran, arbeite brav daran, auch alles zu machen, welche draufstehen. Ok, ich gebe zu, meistens ist ein dehnbarer Begriff für planlose Spontanitäten. Ich bin also der Meinung, dass, wenn ich diese Häkchen mache nach jeder Aufgabe, ich automatisch, am Ende des Tages auch eine Art "Arbeitsbericht" erstellt habe. Ich habe zwar keine Uhrzeit eingetragen, keinen chronologischen Tagesablauf erstellt, doch was ich den ganzen Tag gemacht habe, dies wurde festgehalten.
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Todo-Liste als Arbeitsbericht verwendbar?
Sonstiges 019 komp.jpg (24.99 KiB) 652-mal betrachtet

Kann auch sein, dass ich falsch liege und das nur zur Todo-Liste gehört. Habe eh Schwierigkeiten bei Zugehörigkeit.

In der Küche stehen schon seit Tagen Teller, die mir geschenkt wurden. Nur, weil ich nicht weiß wohin damit, hab ich nicht wirklich Spaß an manchen Geschenken.

Ich meine also in gewisser Weise Arbeitsberichte (vollendete Todolisten) geschrieben zu haben, diese sammle ich mittlerweile in einem Ordner, da es einfach, eine Art "auf die Schulter klopft" ist, wenn man da durchblättert. Sehr motivierend, wenn man einen dicken Ordner hat, der voll ist mit Dingen, die man geleistet und abgearbeitet hat, man lobt sich, war ja fleißig. Meine ersten geschriebenen Morgenseiten sind ebenfalls in einem Ordner gesammelt und verstaut, kann stolz sein schon so viel geschrieben zu haben und es spornt immer an, wenn man meint, man schafft etwas nicht. Ein weiterer Vorteil, man kann ein bischen angeben damit, wenn man gefragt wird was man so treibt, man hat etwas auf der Hand.
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Morgenseiten
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Was mich noch sehr weiter bringt, sind Bilder von den Dingen, die da von mir geleistet wurden. Ich habe mir als spontaner Mensch etwas angewöhnt, womit ich mir in der Vergangenheit, zwar Zeit ersparte, auf was ich nun gar nicht mehr stolz bin und nun Schwierigkeiten habe es geregelt zu bekommen. Ich verwende(te) kaum Zeit zum Aufräumen. So habe ich vor ein paar Jahren angefangen Bilder von den Dingen zu machen, die ich noch vor mir habe.
Ein Vorher-Nachher Porträt sozusagen. Dies half mir weiter zu kommen, auch noch das nächste Zimmer aufräumen zu wollen, weiter zur nächsten Ecke, wieder Bilder machen zu können, von den Dingen, Alles was ich geleistet habe.
Bilder inspirieren und motivieren mich. Beispiel: Vorher-Nachher Porträt

Zur Frage ob und wen ich als Kontrollinstanz nehmen würde, da bin ich immer noch auf der Suche. Einerseits denke ich das es der Partner oder eine Vertrauensperson wäre, da er meistens zur Verfügung steht, andererseits vermute ich, dass die Beste Instanz jeder selbst ist.
Eine Kontrollinstanz sieht es eben meist anders als man selbst.
Beim Schreiben habe ich bisher noch keine Kontrollinstanz benutzt. Man muss mich eher vom Schreiben weg bringen, muss mich antreiben auch Mal etwas anderes zu machen, nicht nur schreiben. Doch da möchte ich mich noch nicht einschränken lassen, mache, was mir Spaß macht. Beim Aufräumen sieht das schon anders aus. Ich dachte einmal daran, meinem Freund beim Ausmisten seines Kellers zu helfen, da er kaum noch durchlaufen kann und im Umkehrschluss sollte er mir dabei helfen, meiner Unordnung Herr zu werden.
Bisher ist es daran gescheitert, dass ich mit meiner Unordnung einigermaßen zufrieden bin, damit umgehen gelernt habe. Er selbst hat nach ein paar Monaten, ebenfalls selbst Hand angelegt. Die Zeit ist wohl auch eine gute Kontrollinstanz. Einfach mal liegen lassen, man kommt nach langer Zeit von alleine drauf.

Womit ich ebenfalls Schwierigkeiten habe, sind Regelmäßigkeiten und Dinge lange zu tun. Ich muss immer wieder etwas Neues machen, kann nicht lange bei etwas bleiben. So gibt es zwar Hobbys, die ich nachgehe, wie Briefmarken zu sammeln oder Musik und Motorrad, immer mal wieder mache, die ich aber nie intensiv nutze, ich nie sehr lange dabei bin. So ergeht es mir auch mit mancher Software. Ich habe irgendwie alle schon einmal benutzt kann darüber reden, doch gibt es nur wenige, die ich auch noch nach Jahren benutze. Die Software, die ich seit über 10 Jahren benutze, da fällt mir spontan nur Outlook Express oder Word ein.

Um einen Arbeitsbericht zu schreiben, müsste eine günstige Möglichkeit geschaffen werden. Zum Beispiel, dass sich beim Beenden des Computers ein Fenster aufoppt und man alles eingeben muss, was man geleistet hat. Denn sonst würde ich es vergessen können oder das Vorhaben würde einschlafen (ich könnte auch vorher einschlafen :oops: ).

Programm die du in deinen Blogs über Zeitmanagement vorgestellt hast, mit denen ich wohl Arbeitsberichte schreiben könnte, alle hab ich schon benutzt, doch bleiben die nicht lange auf dem Rechner. Ich bleibe einfach nicht dabei. Manchmal ist es auch einfach der Rechner, der sagt: "Junge, du hast nun so viele Software ausprobiert, ich möchte bald abstürzen. Dieses Phänomen teile ich dir mit - schön artig vorher -, indem ich langsamer werde. Bitte schreibe ein Image zurück, oder mache mich bei nächster Gelegenheit neu."
Die einzige Chance wäre ganz einfach Word zu benutzen? Einfach meiner Todoliste eine Spalte mit Zeitangabe zu verpassen und das Ganze auf dem Rechner abzuarbeiten. Da ich mehrere habe, kommen da schon die nächsten Schwierigkeiten auf mich zu. Ich weiß dann einfach, nicht wohin am Besten, das auch alles zusammen ist und nicht wahllos auf den Festplatten verteilt. Also ausdrucken. Auch schlecht, irgendwie hab ich bedenken einen Arbeitsplan auszudrucken der nur 6 Zeilen enthält. Nachträglich dasselbe Papier in den Drucker schieben, autsch das geht schief. Habe ich immer wieder vergeigt, auch wenn ich dachte, clever zu sein. :oops: :mrgreen:
Bleibt am Ende nur meine handlich geschriebene Todoliste weiter zu führen so, wie sie ist.
Nur bleibt dann die Frage zu klären, ist dass denn noch ein Arbeitsbericht?

Puh, aber jetzt: :oops:

Was hältst du von dieser Methode?
Ich frage mich, wie man nach einem Tag noch wissen kann, was man gemacht hat.
Ich würde gerne fragen: „Wie machst du es, am Ende des Tages?“
Die Methode ansich ist natürlich spitzenmäßig.
Schreibst du einen Arbeitsbericht?
Ich glaube ja :?:
Könnte dich das motivieren?
Jep
Wen würdest du als Kontrollinstanz nehmen?
Keine Ahnung :?: Jeden den ich kenne, der in Frage kommen könnte, der hat wohl seine eigenen Probleme und Dinge zu erledigen. Jemanden der sich mit so einer Methode gegenseitig unter die Arme greifen möchte, habe ich bisher noch nicht kennengelernt.
Was motiviert dich?
Zusammengetragenes, Ordner voll mit dem, was geleistet wurde, Bilder.

Ich hoffe mein Kommentar hat einigermaßen zum Thema gepasst, hoffe nicht allzu sehr abgedriftet zu sein, hoffe auch du oder andere können etwas damit anfangen.

Lieben Gruß
Lemmy

von © Malemmy

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
Malemmy hat geschrieben:Ich frage mich, wie man nach einem Tag noch wissen kann, was man gemacht hat.
Ich würde gerne fragen: „Wie machst du es, am Ende des Tages?“

Ganz einfach, ich mach es nicht am Ende des Tages. Immer, sobald ich meine Tätigkeit wechsle, füge ich ein:

    Bis Uhrzeit - Tätigkeit
ans Ende des aktuellen Arbeitsberichts an.

Außerdem hab ich natürlich auch das viele-Computer-Problem, deshalb benutze ich einfach einen E-Mail-Entwurf in meinem Gmail-Account. Jeden Tag ein Neuer, den ich mir dann abends selber (oder wem auch immer) zuschicken kann 8)

lg
Jacky ;)

von © Jacky

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
Hey Ihr


Was hältst du von dieser Methode?

Gute Idee. Gerade habe ich unendlich viel Zeit. Da wir ein Baby bekommen, ich in der 15. Woche schwanger bin und ein Beschäftigungsverbot bekommen habe... Juhuuu! Da hat man ja unmengen Zeit endlich ALLES zu tun was man immer mal tun wollte... Schreiben, Lesen, für das Baby Sachen herstellen, für Freunde Geschenke herstellen... und was mach ich? Nix!
Rumhängen, Zeitschriften blättern, mich drücken... achja! Natürlich den Haushalt und hier aufräumen, dazu reicht mein eigener Tritt in den Hintern gerade noch.
Ich könnte mir ja vornehmen, jeden Tag eine halbe Stunde was zu schreiben. Erstmal. Ich glaube das wäre schon echt viel - im Gegensatz zu: Nix.

Schreibst du einen Arbeitsbericht?

Hm, nein, ich glaube da erzähl ich lieber und lasse lesen.

Könnte dich das motivieren?

Auf jeden Fall! Ich hab schon oft festgestellt, das ich für andere Sachen viel lieber mache. Das klingt zwar unselbständig, aber es ist leider so. Bei der Arbeit denkt man ja auch nicht täglich darüber nach, ob man jetzt echt mal pünktlich kommen soll oder eben nicht.

Wen würdest du als Kontrollinstanz nehmen?

Ganz klar: Meinen Mann. Er freut sich immer unheimlich wenn ich was geschrieben hab und will es sofort lesen. Ich bin mir nur nicht sicher, ob er mir wirklich einen Tritt in den Hindern geben wird... mal mit ihm besprechen!:-)

So. Vielen Dank für die Idee.
Liebe Grüße
Susu

von © Susu

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
Was hältst du von dieser Methode?
Ist cool motivierend

Schreibst du einen Arbeitsbericht?
Jain
Ich habe mittlerweile deinen Vorschlag zwar angenommen, ich schreibe Arbeitsberichte, jedoch hab ich in denen alles integriert was das Leben so her gibt.
Der Arbeitsbericht ist für mich:
1. Todo Liste Einmalig (spontanes oder geplante Schreibdinge)
2. Todo Liste Regelmäßig (Haushalt und Schreibzeugs)
3. Done Liste (Arbeitsbericht)
4. Blabla Liste (Bemerkungen / kleines Notizbuch)

Super von Dir:
Jacky hat geschrieben:Ganz einfach, ich mach es nicht am Ende des Tages. Immer, sobald ich meine Tätigkeit wechsle, füge ich ein:

Bis Uhrzeit - Tätigkeit

ans Ende des aktuellen Arbeitsberichts an.

Hab ich, von bis, meine Tabelle rechnet gleichzeitig die Zeit aus, wie lange es gedauert hat, und überträgt das Ende einer Tätigkeit automatisch an den Anfang der neuen Tätigkeit.
Ein todo stupserl sozusagen :-)

Jacky hat geschrieben:Außerdem hab ich natürlich auch das viele-Computer-Problem, deshalb benutze ich einfach einen E-Mail-Entwurf in meinem Gmail-Account. Jeden Tag ein Neuer, den ich mir dann abends selber (oder wem auch immer) zuschicken kann 8)

thanks 8)
Thats the best information you´ve made done vor me

Mit Google Mail (GMail hies es früher, vor der Umbenennung wegen Rechtlicher Schwierigkeiten) ist für diesen Zweck ein echtes Highlight.
An jedem Rechner mit Internetanschluss, egal in welchem Zimmer oder welchem Standpunkt, sogar während der Arbeit verfügbar. Wie´s genau läuft: Hab mir eine Excel-Vorlage gebastelt, in der die täglichen Aufgaben drinne stehen wie: meint wegen Geige spielen, Wäsche abhängen, Küchenablage reinigen, Morgenseiten. Die kopiere ich dann und erstelle einen neuen Tagesbericht.

Ich hoffe du bist nicht sauer weil ich deinen Vorschlag geklaut und für mich verändert habe? :twisted:

merci
Lieben Gruß
Lemmy

PS
diese Nachricht hat 14 Minuten bis zur Entstehung gedauert :mrgreen:

Nachtrag:
PPS
die Umwelt dankt es dir auch, meine Blätterwirtschaft hat nun ein Ende!

Jep
Jacky hat geschrieben:Wenn du sowieso Google benutzt wie wäre es mit Google-Documents, da kannst du dann Tabellen auch gleich ansehen/schreiben/beareiten, ohne sie ständig als Dateianhang zu speichern (falls du das nicht sowieso schon so machst)
genauso mach ich es, genial !

von © Malemmy

Re: Arbeitsbericht als Motivation

 
@Susu
Dann viel Erfolg beim Ausprobieren :)

@Lemmy
Malemmy hat geschrieben:Ich hoffe du bist nicht sauer weil ich deinen Vorschlag geklaut und für mich verändert habe? :twisted:

Eher im Gegenteil, es freut mich, wenn es dir hilft/dich weiterbringt. Sonst würde ich meinen Blog doch nicht schreiben ^^

Wenn du sowieso Google benutzt wie wäre es mit Google-Documents, da kannst du dann Tabellen auch gleich ansehen/schreiben/beareiten, ohne sie ständig als Dateianhang zu speichern (falls du das nicht sowieso schon so machst)

lg
Jacky ;)

von © Jacky