Autoreninterview: Sebastian Fitzek

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Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Autoreninterview: Sebastian Fitzek

Was hältst du von seinen Antworten?
Bei welchen verhältst du dich genauso und wo machst du es ganz anders?
Welche Frage habe ich komplett vergessen bzw. muss in das nächste Interview unbedingt mit rein?

von © Jacky

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
HI

erstmal Hut ab Jacky, dass du einen Bestsellerautor wie den Herrn Fitzek als Interviewpartner für uns an Land ziehst. :2thumps:

Was hältst du von seinen Antworten?


Sie zeigen, dass es eigentlich kein Hexenwerk ist ein Buch rauszubringen. Alles was man braucht ist eine gut durchdachte Idee, die richtige Vorbereitung und Durchhaltevermögen.

Es zeigt, dass auch spätere Bestsellerautoren wie eben der Herr Fitzek bei allen Verlagen erst mal abgeblitzt sind um es dann über eine gescheite Agentur doch zu schaffen.

Er sagt eigentlich genau das selbe, was alle veröffentlichten Autoren auch sagen. Übt, zieht es durch, glaubt an euch und habt Sitzfleisch. DANN werdet ihr es auch schaffen. Wem es daran mangelt kann eh gleich aufgeben.

Beil welchen verhältst du dich genauso und wo machst du es ganz anders?


Naja ich denke auch sehr lange nach bevor ich anfange zu schreiben.

Auch ich halte eigentlich nicht viel von geschriebenen Lebensläufen. Gut ich habs für mein letztes Projekt mit der Schneeflockenmethode probiert die auch phantastisch ist, aber einen richtigen Lebenslauf nach dem ich mich dann richte mache ich auch nicht.

Auch ich benutze keine Programme zum Plotten und hab eine Zettelwirtschaft. :wink:

Welche Frage habe ich komplett vergessen bzw. muss in das nächste Interview unbedingt mit rein?

Keine Ahnung, ich fand das Interview sehr gut und mir hat nichts gefehlt.

lg
Anell

von © anell

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Super Interview und ich muss auch sagen

SEHR ENTSPANNEND :cloud7:

Besonders seine Antwort, man solle nicht zu früh und zu viele Schreibratgeber studieren. Er hat zwei veröffentlichte Bücher ganz ohne hin gekriegt - Respekt.

Die Theorie über das Schreiben blockiert eher, als dass sie beflügelt :?

Scheint ein echt netter Kerl zu sein, dem seine Familie trotz des Ruhms über alles geht.

von © Ensiferia

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Uiiiii, Jacky! Schon allein als ich den Titel vom Blogeintrag gesehen hab, hätte ich dich abknutschen können. :oops: Ich verehre Sebastian Fitzek! XD :meditation: Und ein Interview von ihm ist :love:
Jacky hat geschrieben:Was hältst du von seinen Antworten?

Ziemlich viel. Es zeigt, dass auch er nur ein Mensch ist - und außerdem eine ziemlich gute Meinung hat, finde ich.
Jacky hat geschrieben:Bei welchen verhältst du dich genauso und wo machst du es ganz anders?

Ich stimme eigentlich in allen Punkten mit ihm überein. Z.B. auch die Charakterentwicklung sieht bei mir ganz genauso aus. Mit den Schreibratgebern hat er auch ganz wunderbar recht; ich hab auch bereits drei Bücher geschrieben (die allerdings verstauben werden, weil sie vom Stil und u.a. Plot auch einfach zu schlecht sind xD) und ganz ohne Ratgeber - eben mit eigenen Erfahrungen. Denn aus Fehlern lernt man, nicht wahr? ;)
Jacky hat geschrieben:Welche Frage habe ich komplett vergessen bzw. muss in das nächste Interview unbedingt mit rein?

Ich fand das Interview wunderbar und einfach zum Kreischen toll. *mit Fitzek-Fan-Fahne wedel*
Danke, Jacky! :pirate:
Liebe Grüße
Bella

von © Bella98

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Stephen Frey
:?:
Sollte es nicht James Frey sein? Stephen Frey hat zwar grad seine Autobio geschrieben, aber das meinte er bestimmt nicht. :mrgreen:

von © Brianna

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Höflichen Dank an den großen Sebastian Fitzek für die keineswegs selbstverständliche Bereitschaft, nacheifernden Schreibern Zeit zu opfern! Nur ... ganz ähnlich verlaufen alle Interviews mit Etablierten. Unisono klingt durch, dass der entscheidende Schritt aus der Schublade oder aus dem Freundeskreis heraus in den Büchermarkt immer noch einer glücklichen Fügung bedarf.
Freundlich verbunden, Ginko.

von © Ginko

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Erst mal, schön, dass du das für die Leute hier gemacht hast ;)
Aber ich finde, man hätte ein paar bessere Fragen stellen können, vielleicht doch nicht so als Überraschung verpacken sondern mal die Leute im Forum vorher fragen oder so. Meine Schülerzeitung hat auch ein Interview mit ihm gemacht, und das fand ich eigentlich, von den Fragen her ... besser.

von © Hanka

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
@ Hanka: Welche Fragen / Themen hast du denn vermisst? Schreib doch einfach mal alles auf, was du noch gerne gewusst hättest. Dann hat Jacky Anregungen, wie sie das nächste Autoreninterview gestalten kann.

@ Jacky: Ich fand das Interview sehr interessant. Besonders die Tatsache, dass Herr Fitzek auch kein besonders großer Planer zu sein scheint :XD:

von © mariluu

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Hui, was für ein interessantes Interview! :)
Ich finde es toll, dass Sebastian Fitzek sich die Zeit genommen hat, die Fragen zu beantworten.
Interessant finde ich vor allem, dass er eher wenig plant. Und dass es auch bei ihm einige Zeit gedauert hat, bis ihm der Durchbruch gelang. Das gibt doch Hoffnung.

Da ich selbst erst vor kurzem wieder mit dem Schreiben begonnen habe, kann ich meine eigene Arbeitsweise noch nicht mit denen Fitzeks vergleichen, weil bei mir noch alles in der Entwicklung ist. Sehr wohl können mir seine Antworten aber als Anregung dienen. :) Es kristallisiert sich aber mittlerweile heraus, dass ich dann doch eher der planende Schreiber bin. Ohne Plan gerate ich regelmäßig in eine Sackgasse und mir gehen irgendwann die passenden Ideen aus. Gerade mache ich meinen ersten Charakterbogen und es macht mir ziemlich großen Spaß. :D

Seine Antwort zu den Schreibratgebern finde ich auch sehr interessant. Dann ist es vielleicht doch ganz gut, erstmal ein wenig zu üben (und hier im Forum zu lesen), als gleich einen Ratgeber nach dem anderen zu verschlingen. Das leuchtet mir ein.

Die Fragen fand ich sehr gut, da war alles dabei, was ich wissen wollte. :D Super, großes Lob!

von © Siiri

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Ich werde in den nächsten tagen mal das Interview/die Fragen hier posten, dann wisst ihr ein bisschen, was ich meine. :)

von © Hanka

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Moieeen,

Jaaaaa, eeeendlich. *neben Bella98 stell und das Fitzek Fähnchen schwing* :mrgreen:

Was hältst du von seinen Antworten?


Im großen und ganzen sind sie mir alle "bekannt" gewesen. Hab mich vor längerer Zeit schon, mit ihm und seinen Texten, Videos, Interviews - sowie aktuell mit seinem Film - beschäftigt. (Jaaa, "Das Kind" soll bald in die Kinooos kommeeeen *kreisch*)
Seine Antworten sind immer recht ähnlich vom Inhalt her, was der Sache, zumindest für meinen Geschmack, aber keinen Abbruch tut. Ich finde den Mensch dahinter einfach nur smart. Der hat sone ganz locker, luftige Art an sich, da ... möcht man ihn nur den ganzen Tag lang knuddeln. :XD: Wenn ich jetzt mal ne ganz schräge Antwort geben darf... Er verkörpert für mich den "typischen" Berliner. Sei es mit seiner Art und Weise, oder in den Interviews. Locker, immer gut drauf und immer nen passenden Spruch parat. Er ist einfach toll. *mit dem Fähnchen wedel* :mrgreen:

Bei welchen verhältst du dich genauso und wo machst du es ganz anders?


Ich machs ähnlich wie er. Im großen und ganzen Planlos. Es gibt nur wenig, was ich "plane", dass dann auch nur sehr grob und oberflächlich. So habe ich jederzeit die Möglichkeit, verschiedenste Wege zu gehen, wenn mal etwas nicht so laufen sollte, wie "geplant".
Dabei sei aber auch gesagt, dass ich mir das in meinen Tagträumen auch ganz gern mal Detailiert ausmale. :mrgreen: (Wohlwissend, dass es eh nicht so funktionieren wird / funktioniert.) Das sieht bei meinem Gemeinschaftsprojekt mit Rapunzel_Klara genauso aus. Wir besprechen unheimlich viel, "planen" auch alle möglichen Dinge durch und versetzen uns in Tagträumereien. Aber was unterm Strich im Roman landet (meist nur ein Bruchteil dessen), liegt in den Händen unserer Figuren. Da haben wir lustigerweise nur wenig Einfluss drauf. (Es ist toll! *Anita, fühl dich mal ganz doll geknuddelt. :hug: )

Welche Frage habe ich komplett vergessen bzw. muss in das nächste Interview unbedingt mit rein?


Hmmm, schwierige Frage.. O.< Vllt. das Verlagsthema noch etwas ausbreiten..? Wieviele "Bewerbungen" hat er verschickt, ehe AVA ihn nahm? Was kam dabei herum, welche Erfahrungen hat er im laufe der Zeit (und der Absagen) gesammelt?
In einem anderen Interview hatte ich mal gelesen, dass ihm nahegelegt wurde... Ich zitiere: :XD:
In den Jahren, in denen ich mit meinem Debütroman hausieren ging,
bekam ich mit jeder Absage den Hinweis: „Deutsche Psychothriller will
niemand lesen“, verbunden mit wohlmeinenden Tipps wie: „Sie arbeiten
doch beim Radio, wieso schreiben Sie kein Sachbuch? Versuchen Sie es
mal mit etwas Lustigem, das wird gekauft. Auch historische Romane
funktionieren gut, aber die nur, wenn Frauen sie schreiben.“ Mir wurde
in diesem Zusammenhang, kein Witz, nahegelegt, meinen Namen in
Sabrina Fitzek zu ändern.

Sebastian Fitzek - Ausschnitt aus seinem Facebook Roman "Das Profil"

Sowas finde ich immer interessant und hier in dem Falle, einfach nur LOL! :mrgreen:

von © Tinki

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Ein ganz tolles Interviews. Danke dafür. Es macht Mut, selber weiter zu schreiben. Ich habe keine Ambitionen selber einmal Schriftstellerin zu werden, die Leser sollen einmal meine Nachkommen sein, die sich für das Leben ihrer Grossmutter interessieren.

Sebastian Fitzek ist mir auf Anhieb sympathisch, er hat Fantasie, antwortet interessant, hat Humor - und er liebt Hunde - :lol: Sicher werde ich noch Werke von ihm lesen.

Wie S.Fitzke, finde ich die Ideen in täglichen Situationen. Erinnerungen die ich gleich aufschreibe. Lustig fand ich seine Aussage, dass er die Ideen/Entwürfe Bekannten zu lesen gibt. Das habe ich auch so gemacht, als ich das Märchenbuch für meine Enkel in Angriff nahm. Die einzelne Geschichten mailte ich einer Bekannten, sie soll die Geschichten zum Test ihren Enkeln vorlesen.

Ja und dann, die Angst vor dem weissen Papier. Dazu ein Vergleich mit der Malerei. Dieses Problem ist auch da zu hören, man sitzt davor und ängstigt sich vor dem ersten Pinselstrich. Dieses Phänomen kenne ich nicht, weder beim Schreiben noch beim Malen, weil ich keine Hemmungen kenne auch Müll zu produzieren.

F.Fitzke sagt, nicht zu früh sich von Schreibkursen/gruppen beeinflussen lassen. Ich hingegen war froh um einen frühen Tipp in einem Kurs für autbiographisches Schreiben. Sonst hätte ich bei meiner Biographie auch bei meiner Geburt angefangen und chronologisch meinen Lebenslauf aufgeschrieben. So schreibe ich heute nach Lust und Laune Kurzgeschichten aus einem Leben und reihe sie zeitlich in einem Ordner ein.

von © Madoxa

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Jacky hat geschrieben:Was hältst du von seinen Antworten?

Sehr interessant, vor allem aus erster Hand zu erfahren, dass Geschichtenschreiben keine Hexerei ist. Die Ideen für Geschichten, wie bei ihm für "Therapie" liegen tatsächlich auf der Straße bzw. im Arztwartezimmer. Wo sollte man sie auch sonst finden, wenn nicht im richtigen Leben?

Auch die Antwort zum Lektorat fand ich interessant. Genau diese Frage, wie das abläuft zwischen Autor und Lektor hat mich hier auch schon umgetrieben.

Jacky hat geschrieben:Bei welchen verhältst du dich genauso und wo machst du es ganz anders?

Die Antwort zu den Schreibratgebern hat mir gut gefallen, das so zu machen hätte auch für mich Sinn. Also erstmal schreiben und sehen was dabei rauskommt. Später kann man dann, vielleicht auch etwas gezielter, Ratgeber lesen um eventuell die Schwächen auszubügeln die man selbst bemerkt hat.
Auch ich schreibe zur Zeit eher planlos, fand es aber auch interessant, zu manchen meiner Figuren einen Charakterbogen zu entwerfen. Dabei lehne ich mich etwas an den Charakterkurs an und stelle dem Charakter einige Fragen, die auch auf das Thema der Geschichte bezogen sind, aber nicht nur. Aber ich will mir auch die Freiheit erhalten, dass immer noch etwas Ungeplantes passieren kann.
Aber plot- und planlos einen Thriller schreiben? Das stelle ich mir schwierig vor. In meiner Geschichte geht es eher linear zu. Eine umwälzende Veränderung tritt ein und meine Helden müssen sich darauf einstellen. Da gehts weitgehend geradeaus durch die Zeit und wir leiden mit den Helden eine Weile mit. Wenn sie für sich einen neuen Platz in der Welt gefunden haben, verlassen wir sie wieder.
Aber in einem Thriller gibt es ein verzwicktes Rätsel das irgendwie möglichst spannend aufgelöst werden muss. Ich glaube schon, dass man da am Anfang der Schreiberei wissen muss, wo die Reise hingehen soll. In meiner linearen Story kann ich das eher, wie im richtigen Leben, auf mich zu kommen lassen.

Jacky hat geschrieben:Welche Frage habe ich komplett vergessen bzw. muss in das nächste Interview unbedingt mit rein?

Vergessen hast du nichts. Bei der Teilfrage "Wie überarbeitetst du?" hätte ich mir etwas mehr Antwort gewünscht.

Ein bisschen amüsant finde ich am Ende dieser Promi-Interviews immer wieder die Erkenntnis, dass das ja ganz normale Menschen sind. Was sollten sie denn sonst sein?

Auch seine Bücher kurz vorzustellen fand ich gut. Da könnte was Interessantes für mich dabei sein.

Gruß
Henningway

von © Henningway

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Danke für das Interview! Danke für die Antworten!

Nichts hat mich je so motiviert wie:

13. Wenn du ganz von vorne anfangen müsstest, was würdest du anders machen und was würdest du wiederholen?
Ich würde nichts anders machen und alles genau so wiederholen. Nur eine kleine Änderung und ich hätte meine Frau nicht kennen gelernt und meine Tochter wäre nicht geboren. Das Risiko ist mir zu groß.



Diese Frage stelle ich mir jeden Tag 3 oder 4 mal (Ja ich zähle mit.) und ich komme immer wieder auf dieselbe Antwort.

Ich mag den Mann.

Gruß,
Mike

von © Michael Silker

Re: Autoreninterview: Sebastian Fitzek

 
Ich habs nach langer Zeit mal wieder hierher geschafft und als absoluter Sebastian Fan, möcht ich mich an dieser Stelle gleich mal für das Interview bedanken.

von © toivoton

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