[Spannung]Berge träumen Zufall [AT] Fragment X [1/3]

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[Spannung]Berge träumen Zufall [AT] Fragment X [1/3]

Beitragvon Zuraya » 15.01.2015, 21:45

Ich hatte zu diesem Text zuerst ein Präludium geschrieben, das dann aber so lang wurde, dass die 1000 Worte Regel schon zu großen Teilen aufgebraucht war. Also gab es keine Bemerkungen meinerseits dazu.
Jetzt will ich aber noch hierzu sagen:
Dieses Fragment wird an irgendeiner Stelle von meinem großen Projekt stehen. Es soll um eben diesen Merlin gehen, der verschiedene Tagebucheinträge und Geschichten von seinem verschwundenen Vater an abgelegenen Orten dieser Erde findet und liest. Die angegebenen Daten der Geschichte sind für den Verlauf an sich nicht wichtig, sind aber, da die vielen Teilgeschichten dieses Werkes ungefähr zu den angegebenen Zeiten erfunden und entstanden sind, mir persönlich wichtig.
Mir ist klar, dass diese Geschichte nicht vor einem breiten Publikum veröffentlicht werden kann. Dennoch werde ich sie früher oder später fertig stellen und in kleiner Auflage herausgeben.
Dieses Fragment oder eher Kapitel wurde auch aufgeteilt. Deshalb wirkt das "Ende", welches natürlich keines ist, ziemlich herausgerissen. Leider kannte ich mich mit der Arbeitsweise in diesem Forum noch nicht richtig aus.
Nun interessiert mich hauptsächlich:
- grundsätzliche Verständnisschwierigkeiten
- große Schnitzer in der Form
- Stellen und Sätze, die unpassend sind

Ansonsten, schreibt, was ihr empfunden habt oder was für Fragen ihr euch gestellt habt.
Danke.




[..."Es zerbrach. Mein Herz konnte hier nicht mehr zerfallen. Das war schon viel früher in dieser Geschichte begraben und vergessen worden. Ich blickte von ihr und dem Zug in dem sie saß weg, versuchte mich zu beherrschen, gab dann aber auf und schrie Gerold an: "Nimm' meine Hand! Kerl schau' her und halte meine Hand fest! Sorge dafür, dass ich nicht alles in diesem Leben aufgebe und in diesen Zug steige. Denn das ist das einzige, was ich gerade will."
Gerold reagierte, nahm meine Hand in dem Moment als ich losrennen wollte und die Türen am Schließen und damit den Zug am Losfahren hindern wollte. Ich zog und riss an seinem Arm und scharrte mit den Füßen auf dem Boden. Alles in mir bäumte sich auf, um diese Entscheidung nun endgültig zu fällen.
"Wenn du in diesen Zug steigst, dann werde ich Ziehvater von Mono sein. Und ich werde ihn dazu erziehen, stark zu werden, um dich irgendwann zu suchen. Du, der du deine eigene Frau samt ungeborenen Sohn verlassen wolltest. Und ich werde dafür sorgen, dass er dir persönlich den Kopf abreißt." " Ende und Out. M.D.R - 21. September 2015]

-----

Mono saß auf der Gumpenkarspitze, ein steinerner Haufen mit Grasbewuchs. Er blickte auf seine abgelatschten Suleymon Mega-Trailrunner und ließ seinen Puls wieder in Richtung gesunde Zonen wandern.
Nur etwa zweihundert Meter südlich stachen die kalküberzogenen Wände des schlanken Galbeschrofens empor. Zwischen Mono und diesem Gipfel lag eine kleine Scharte, deren Überschreitung etwas mehr als nur Hände und Füße erfordert hatte. Und nur ein paar Meter vor ihm lag ein feiner Hauch Luft, der über hundertfünfzig Meter in den Abgrund fiel. Im Norden hingegen, direkt hinter dem gleichnamigen Sattel, lagen die hellgrau bestrahlten Südwände des Geiselsteins.
Obwohl seine Mutter ihm, seit Vater nicht mehr da war, davon abgeraten hatte, war er ungesichert über die Südwand auf den Gipfel mehr gekrochen als geklettert. Die Wand an sich sollte im abgeschwächten fünften Grad liegen. Der ganze Übergang vom Gabelschrofensattel bis zum Geiselstein war deutlich schwerer bewertet. Aber auf dem Gabelschrofen hatte er einen Gipfelbucheintrag gefunden, der ihn zwang den direkten Weg zur Gumpenkarspitze zu nehmen.
Im Buch auf dem schroffen, brüchigen, ersten Gipfel stand:

"Hallo Mono!
Geh geschwind über den Grat zum Gipfel mit gleichem Anfangsbuchstaben. Dort liegen die nächsten Geschichten. Dort offenbart sich ein kleines bisschen mehr Vergangenheit deines Vaters! M.D.R 21. September 2021"

Das Gipfelbuch war voll. Bis zur letzten Seite. Und heute war der siebzehnte Mai 2030. Mono würde dieses Jahr fünfzehn werden. Und der Eintrag von seinem Vater stand auf der dritten Seite. Im Sommer kamen etwa drei Einträge pro Woche hinzu. Wenn er auch nur einen Monat gewartet hätte, dann wäre das Buch durch ein Neues ersetzt worden.
Die Gifeplhöhe war mit tausendneunhundertachtzehn Meter betitelt. Der erste Eintrag war vom Jahr 2010! Ein Gipfelbuch, das über zwanzig Jahre alt war!
Sein Vater hatte in akribisch kleinen Lettern geschrieben:


"Hallo Mono,
Heute und in diesem Bericht soll es um Entscheidungen gehen. Dazu werde ich dir von einer Frau erzählen, deren Bild und Erinnerung mich einen großen Teil meines Lebens begleitet hat. Heute bin ich froh, dass ich damals so gehandelt habe.
Diese Frau nennt sich Frieda. Sie ist in der Schweiz nahe der Stadt Basel geboren. Leider spielte das Schicksal ihr schon früh einen bösen Streich; ihr Vater starb, als sie sechs Jahre alt war. Das trübte aber nicht ihr Gemüt und sie schaffte es bis ins Erwachsenenalter ein notorisches Grinsen aufzulegen, ein wunderschönes Lächeln, an das ich mich auch später noch erinnerte.
Ich lernte Frieda nicht im echten Leben kennen.
Es ist aber wichtig zu wissen, in welcher Situation ich mich befand, um zu verstehen, warum ich es befürworte, dass ich sie "so" kennen lernte.
Nach meinem Abitur wollte ich nach Brasilien. In meiner jugendlichen Naivität war ich davon überzeugt, dass ich als gebildeter weißer Mann den Menschen im Regenwald helfen konnte. Ich hatte kein Geld, konnte die Sprache nicht sprechen und war außer einer Radtour, die zwei Monate durch Schweden ging, noch vollkommen unerfahren im Umgang mit fremden Kulturen.
Trotzdem befanden sich auf meinem Konto über tausend Euro. Die hatten meine Eltern seit meiner Geburt angespart und es war gedacht, dass ich damit meinen Führerschein machen konnte.
In Brasilien konnte ich gar nichts. Ich starrte auf meine Hände, schob sie unter die Füße und versuchte damit zu kommunizieren.
Ein Bus der Marke "Uralt ohne Stoßdämpfer" hatte mich mitten im Regenwald in dem Bretterhaufen Anapu ausgespuckt.
Dort saß ich fast zwei Monate, gefiel mir selbst in meiner Rolle als "Hahn im Korb" und lernte ganz langsam das brasilianische Portugiesisch.
Gegen Ende dieses "Urlaubs" suchte meine deutsch-geprägte, mir innewohnende Poesie nach einer zumindest ansatzweise eloquenten Kommunikation. Meine Mutter erzählte mir von einem gewissen Mike Horn, ein Extremabenteurer, der in seiner Rente nun Expeditionen für Jugendliche anbietet. Für diese Gruppe an Menschen gab es ein Forum im Internet.
Dort fing ich an mit ihr zu schreiben und malte mir anhand von ihren Worten aus, wie es sich anfühlen würde, ihre Hände zu berühren.
Anfang 2010 stand ein Treffen von ein paar Jugendlichen dieses Forums an. Ich wohnte damals an der Donau nahe Ulm, das Treffen war aber mitten in der Schweiz.
Da ich an die warmen Temperaturen am Äquator gewöhnt war, meinte ich zu Frieda, dass ich zu dem Treffen mit dem Fahrrad fahren könne und dann - da die Strecke etwas weit für einen Morgen ist - am Abend vorher bei ihr übernachten könne.
Sogar ihre Mutter war einverstanden - ich fuhr aber mit dem Zug hin.
Viele Dinge, die wir uns vorher erdacht und erhofft hatten, entsprachen der Wirklichkeit, also gaben wir uns in der Nacht der Anziehung hin.
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Re: Berge träumen Zufall [Arbeitstitel] Fragment X [1/3]

Beitragvon unkompliziert » 17.01.2015, 22:46

Hallo Zuraya,

deine erklärung zu dem Werk hättest du ruhig in den ersten Thread betrag schreiben können. Bei der Erklärung handelt es sich ja nicht um das Werk selbst, deswegen werden diese Worte nicht mitgezählt.

Ich lese sehr gerne Abenteuergeschichten über Sportler und Reiseberichte. Deswegen würde mir dein Buch dann gefallen, wenn ein paar Details zu bieten hätte, die man halt als Reisender erlebt und sich nicht schon von Zuhause aus denken kann.
Die Idee von der Schnitzeljagd auf der Suche nach der eigenen Herkunft und der Persönlichkeit des Vaters finde ich sehr pfiffig. Ein Vater allerdings, der seinen Sohn ermutigt, sich in Lebensgefahr zu begeben nur um mehr über seinen "großartigen" Vater zu erfahren, macht auf mich als Leser einen sehr egoistischen und eitlen Eindruck.

Mich freut es, wenn Menschen mit der Sprache experimentieren und es ist allemal unterhaltsamer, als wenn seitenweise Banalitäten geschrieben werden. Ich konnte deinem Text größtenteils gut folgen, aber bei manchen Sätzen hatte ich den Eindruck, dass Wörter geschrieben wurden, nicht damit eine Botschaft überbracht wird, sondern damit es noch schnörkeliger wird. Das trifft dann nicht ganz meinen Geschmack.

Das andere ist, dass ich als Leser das Gefühl habe mit dem Erzähler in eine Art Dialog zu treten. Und dabei darf der Erzähler gern eigentümlich klingen. Der Erzähler in deiner Geschichte klingt schon ziemlich eigentümlich. Aber manchmal war einfach die Grenze überschritten, in denen ich noch das Vertrauen hatte, dass man mit mir noch kommunizieren will. Manchmal klingt es schon mehr noch Monolog.

Im Detail:

Zuraya hat geschrieben:["Es zerbrach. Nicht unbedingt mein Herz, das lag schon aus früheren Zeiten in dieser Geschichte begraben, aber irgendetwas in dieser Richtung.

Das klingt schon schick. Angenehm nüchterne Sprache und die leichte Andeutung von richtig gravierendem Schmerz.

Aber die einzelnen Teile des Satze passen einfach nicht zueinander.
"das lag schon aus früheren Zeiten in dieser Geschichte begraben"
Jetzt mal ganz ehrlich und auf Standarddeutsch. Was willst du damit sagen?
Das das Herz schon früher zu Bruch gegangen ist. Warum bemühst du dich so, das zu verkomplizieren? Lass diese Aussage doch beim Leser einschlagen wie eine Bombe.

Ansonsten rein grammatikalisch:
Wo lag das Herz begraben?
Oder:
Wann wurde es begraben?
Oder:
Seit wann liegt es begraben?

Ich nehme an, es liegt seit dem Anfang "dieser Geschichte" begraben. Ist es die Lebensgeschichte des Vaters? Ist es die Geschichte wie er die Mutter kennenlernte? Oder ist es die Geschichte über Tirza?


Ich blickte von ihr und dem Zug in dem sie saß weg, versuchte mich zu beherrschen, gab dann aber auf und schrie Dominik an: "Nimm' meine Hand! Kerl schau' her und halte meine Hand fest! Sorge dafür, dass ich nicht alles in diesem Leben aufgebe und in diesen Zug steige. Denn das ist das einzige, was ich gerade will."

Ich finde die Idee sehr kraftvoll und kreativ, den Freund zu bitten einen bei einer Entscheidung, die man für die richtige hält, wenn nötig mit Gewalt zu unterstützen. Ich frage mich auch, was in diesem Augenblick in dem Freund vorgehen muss.
Aber "alles in diesem Leben" finde ich dann doch arg übertrieben. Denn sein Leben geht ja weiter, wenn er in dem Zug fährt. Nur eben deutlich anders als bisher. Besser fände ich "Damit ich nicht mein bisheriges Leben aufgebe."


Meine Füße scharrten auf dem Boden.

Wie ein Pferd, Stier, Huhn oder ungeduldiger Schüler auf dem Boden scharrt?
Den Satz fände ich verständlicher, wenn er an einer Stelle käme nachdem der Freund ihn gepackt hat. Dann kann er losrennen, der Freund kann gegenhalten, und die Füße können über den Boden scharren.


Dominik reagierte, nahm meine Hand in dem Moment als ich losrennen wollte und die Türen am Schließen und damit den Zug am Losfahren hindern wollte.

Er kann nur eine Tür am Schließen hindern.
Wenn der Vater gerade erzählt, habe ich außerdem mechanische Türen im Kopf. Wenn eine von denen nicht schließen kann, weil zB eine Hand drin klemmt, dann fährt der Zug trotzdem los.
Es sei denn, jemand bemerkt das und zieht an der Notbremse.

Bei elektronischen Türen könnte ich mir vorstellen, dass der Zug tatsächlich nicht losfährt solange noch jemand in der Lichtschranke steht. Aber wie lange gibt es die schon?


Ich zog und riss an seinem Arm und da war es: die Bestie wollte erwachen, eine Entscheidung tätigen, fällen, köpfen, jetzt!

Das erweckt den Eindruck als ob es ein Gefühl ist, das Merlins vater selber spürt.
Inhaltlich verbindet man es aber mit der Aussage die danach kommt. Und das kann dann nur Dominik sein, der da spricht. -- Also wessen Bestie ist es?


"Wenn du in diesen Zug steigst, dann werde ich Ziehvater von Merlin sein. Und ich werde ihn dazu erziehen, stark zu werden, um dich irgendwann zu suchen. Du, der du deine eigene Frau samt ungeborenen Sohn verlassen wolltest. Und ich werde dafür sorgen, dass er dir persönlich den Kopf abreißt." " Ende und Out. M.D.R - 21. September 2015]

Wenn zu suchen? -- Dich zu suchen. Dich, der du deine eigene Frau...
"verlassen wolltest"? Warum muss er seinen Vater suchen, wenn er gar nicht verlassen wurde? - Sollte da nicht stehen "verlassen willst/hast"?


-----

Merlin saß auf der Gumpenkarspitze, ein steinerner Haufen mit Grasbewuchs.
Es wäre schön zu erfahren, zu welchem Gebirge die gehört.

Er blickte auf seine abgelatschten Suleymon Mega-Trailrunner und ließ seinen Puls wieder in Richtung gesunde Zonen wandern.

Das klingt, als ob es noch mehr Richtungen gibt, die der Puls nehmen könnte. Nicht nur auf und ab.

Wobei "auf" und "ab" ja schon bildlich gesprochen für höhere und niedrigere Werte ist. Rein faktisch wird der Puls schneller oder langsamer. -- Wenn du noch vager wirst, klingt es irgendwann seltsam.

Eine Alternative wäre vielleicht noch mehr körperliche Gefühle zu nennen, die er Junge spürt.
Glüht sein Gesicht? Fühlt er sich erschöpft? Fühlt er sich euphorisch? Fröstelt er? Wie geht es den Muskeln? Spürt er Wind oder Sonne auf seiner schweißnassen Haut? Sitzt er bequem oder auf einem spitzen Stein? Hätte er noch Reserven gehabt, oder war die Pause bitter nötig? Macht es ihm Spaß?
Ist er stolz of sich? Oder depressiv und apatisch? Wie sieht er seine Chancen es zu schaffen? Ist er einsam.


Nur etwa zweihundert Meter südlich stachen die kalküberzogenen Wände des schlanken Galbeschrofens empor. Zwischen Merlin und diesem Gipfel lag eine kleine Scharte, deren Überschreitung etwas mehr als nur Hände und Füße erfordert hatte.

[color=#00008] Mehr als Hände und Füße! - Welches Körperteil bleibt dann noch? :shock: [/color]

Und nur ein paar Meter vor ihm lag ein feiner Hauch Luft, der über hundertfünfzig Meter in den Abrung
Abgrund
fiel. Im Norden hingegen,
"hingegen" würde ich weglassen. Es gibt keinen echten Widerspruch und die Sätze funktionieren wunderbar ohne dieses Wort.

direkt hinter dem gleichnamigen Sattel, lagen die hellgrau bestrahlten Südwände des Geiselsteins.
Obwohl seine Mutter ihm, seit Vater nicht mehr da war, davon abgeraten hatte, war er ungesichert über die Südwand auf den Gipfel mehr gekrochen als geklettert.

Es ist nicht klar, ob sie ihm nur davon abgeraten hat auf der Südwand ungesichert herumzuklettern, oder ob er generell nicht ungesichert klettern solle.
Ich mag den Satz an sich, weil er die Geschichte vorwärts bringt und etwas über die Personen aussagt, aber ich würde diese Frage klären und ich würde zwei Sätze daraus machen.


Die Wand an sich sollte im abgeschwächten fünften Grad liegen. Der ganze Übergang vom Gabelschrofensattel bis zum Geiselstein war deutlich schwerer bewertet. Aber auf dem Gabelschrofen hatte er einen Gipfelbucheintrag gefunden, der ihn zwang den direkten Weg zur Gumpenkarspitze zu nehmen.

Warum muss man den direkten Weg nehmen, wenn man über dem indirekten Weg an dem selben Punkt ankommt?
Und warum kann er den Gipfelbucheintrag nicht lesen, wenn er mit einer Gruppe unterwegs ist, die ihn beim Klettern ordentlich sichert?


Im Buch auf dem schroffen, brüchigen, ersten Gipfel stand:

"Hallo Merlin!
Geh geschwind über den Grat zum Gipfel mit gleichem Anfangsbuchstaben. Dort liegen die nächsten Geschichten. Dort offenbart sich ein kleines bisschen mehr Vergangenheit deines Vaters! M.D.R 21. September 2021"

Ich muss gestehen, als Leser habe ich mir Sorgen um die Gesundheit des Junge gemacht und war sauer auf den Vater, der sich ja für eine ganz tolle Type halten muss, wenn seine Geschichte es wert ist, dass der Junge sein Leben riskiert.
Außerdem verstehe ich das Rätsel nicht. Warum redet mit mit Anfangsbuchstaben um den heißen Brei herum, wenn es doch eh leicht zu entschlüsseln ist?


Merlin klappte das Gipfelbuch auf.
"Hallo Merlin,
Heute und in diesem Bericht soll es um Entscheidungen gehen.

Geht es wirklich um mehrere bewusst getroffene Entscheidungen?
Oder um einen jungen Mann, den es mal dahin, mal dorthin verschlägt?


Dazu werde ich dir von einer Frau erzählen, deren Bild und Erinnerung mich einen großen Teil meines Lebens begleitet hat. Heute bin ich froh, dass ich damals so gehandelt habe.

Das finde ich, ist ein schönes Stück Lebensweisheit und es inspiriert über die Geschichte und das Innenleben des Menschen nachzudenken, der zu dieser Meinung gekommen ist.

Diese Frau nennt sich Tirza.

"nennt" sich oder "nannte" sich? Gibt es sie noch?

Sie ist in der Schweiz nahe der Stadt Basel geboren. Leider spielte das Schicksal ihr schon früh einen bösen Streich; ihr Vater starb, als sie sechs Jahre alt war. Das trübte aber nicht ihr Gemüt

Ist es dann noch wichtig, das zu erzählen?

und sie schaffte es bis ins Erwachsenenalter ein notorisches Grinsen aufzulegen,

"ein Grinsen aufsetzen" aber "Make-up/Lippenstift auflegen"
"Grinsen" und "notorisch" sind negativ belegt. Außerdem was denkt man über jemanden, der ständig breit grinst? Dass er ernste, traurige Situationen nicht erkennt oder ernstnimmt?

"Wunderschön" ist dagegen eindeutig positiv. Das widerspricht sich.
Auch ist ein Grinsen nicht dasselbe wie ein Lächeln.


ein wunderschönes Lächeln, an das ich mich auch später noch erinnerte.
Ich lernte Tirza nicht im echten Leben kennen.

Das ist gelogen. Immerhin hat er mit ihr geschlafen.

Meinst du das "echte Leben" im Gegensatz zu Bekanntschaften im Internet?
Ich glaube die Zeiten sind vorbei, in denen Leute bestreiten, dass echte Freundschaften im Internet beginnen können. Und das Internet gehört zum echten Leben. Sogar zur echten Arbeitswelt.

Du könntest entweder die Hosen runterlassen und einfach sagen, dass sie sich online oder in einem Internetforum kennengelernt haben. Oder du verwendest den Ausdruck "von Angesicht zu Angesicht".


Es ist aber trotzdem wichtig, in welcher Situation ich mich befand, um zu verstehen, warum ich es dennoch befürworte, dass ich sie "so" kennen lernte.

Warum "trotzdem"? Welcher Grund spricht dagegen, dass es wichtig ist? Dieses "Trotzdem" würde ich weglassen. Das "aber" würde ich aber weglassen.

Und auf was bezieht sich das "es". So wie es dasteht auf den vorherigen Satz mit Tirza, was keinen Sinn macht. Du willst das "es" als Platzhalter für die Situation. Außerdem fehlt dir ein Verb. Ich verwende mal "wissen". Es gibt da zwei Wege:
1. Es ist wichtig zu "wissen" in welcher Situation ich mich befand, um zu verstehen warum ich es trotzdem befürworte.
2. Um zu verstehen, warum ich es trotzdem befürworte, ist es wichtig zu "wissen" in welcher SItuation ich mich befand.

Das und der Satz am Anfang sind Beispiele dafür, dass du manchmal so sehr versuchst trickreich zu schreiben, dass dir die Grammatik abhanden kommt. Da ist (nur ein bisschen) weniger mehr.


Nach meinem Abitur wollte ich nach Brasilien.

"ging ich nach" fände ich kraftvoller. Außerdem war er ja auch dort.

In meiner jugendlichen Naivität war ich davon überzeugt, dass ich als gebildeter weißer Mann den Menschen im Regenwald helfen konnte.

Diese Sichtweise starb doch schon in der Generation unserer Großeltern. Bei was genau wollte er ihnen denn helfen? Die Eingeborenen sind jetzt auch nicht das klassische Beispiel eines Volkes, das Hunger leidet. Da denkt man doch eher an den afrikanischen Kontinent.

Ich hatte kein Geld, konnte die Sprache nicht sprechen und war außer einer Radtour, die zwei Monate durch Schweden ging, noch vollkommen unerfahren im Umgang mit fremden Kulturen.
Trotzdem befanden sich auf meinem Konto über tausend Euro.

Der Euro wure 2002 eingeführt. Vor 13 Jahren.
Wenn Merlin erst danach gezeugt wurde, ist er zu jung um allein auf zu einer Bergtour zu sein.

Ein Billigflugticket nach Brasilien kostet zwischen 400 - 500€. Einfach.
Wieviel mehr als die 1000€ hat er? Denn die gehen komplett für Hin- und Rückflug drauf.


Die hatten meine Eltern seit meiner Geburt angespart und es war gedacht, dass ich damit meinen Führerschein machen konnte.

Vorschlag: und es war für meinen Führerschein gedacht.
oder: angespart, damit ich damit meinen Führerschein bezahlen konnte.


In Brasilien konnte ich gar nichts. Ich starrte auf meine Hände, schob sie unter die Füße und versuchte damit zu kommunizieren.

Mit dem Satz kann ich gar nichts anfangen.
Wie kann man denn mit seinen Händen kommunizieren, wenn man mit den Füßen darauf steht?


Ein Bus der Marke "Uralt ohne Stoßdämpfer" hatte mich mitten im Regenwald in dem Bretterhaufen Anapu ausgespuckt.

Den Satz finde ich lustig und sehr ausdrucksstark.

Dort saß ich fast zwei Monate, gefiel mir selbst in meiner Rolle als "Hahn im Korb" und lernte ganz langsam das brasilianische Portugiesisch.

Er muss ein ganz toller Typ sein, dass ihn alle so lieben, obwohl noch nicht einmal mit ihnen sprechen kann. Aber ich frage mich: warum machen sie ihn zum Hahn im Korb?
Soll der Leser glauben, dass man dort gefeiert wurde, nur weil man weiße Haut hat?


Gegen Ende dieses "Urlaubs" suchte meine deutsch-geprägte, mir innewohnende Poesie nach einer zumindest ansatzweise eloquenten Kommunikation.

Poesie. In einem Internetforum. Das nicht zum "echten Leben" gehört.
Das passt nicht so gut zusammen.

Er möchte sich einmal wieder mühelos und tiefgreifen unterhalten. Dieses Gefühl kann man sehr gut verstehen. Für das Bedürfnis sich wieder einmal ausgiebig zu unterhalten, finde ich den Ausdruck "Poesie" übertrieben.

Aber was unterscheidet die deutsch-geprägte Poesie von der übrigen? Und wäre es nicht poetisch Gedichte zu schreiben? Oder Lieder? - Aber im Internet surfen?


Meine Mutter erzählte mir von einem gewissen Mike Horn, ein Extremabenteurer, der in seiner Rente nun Expeditionen für Jugendliche anbietet. Für diese Gruppe an Menschen gab es ein Forum im Internet.

Dort fing ich an mit ihr zu schreiben und malte mir anhand von ihren Worten aus, wie es sich anfühlen würde, ihre Hände zu berühren.
Anfang 2010 stand ein Treffen von ein paar Jugendlichen dieses Forums an. Ich wohnte damals an der Donau nahe Ulm, das Treffen war aber mitten in der Schweiz.
Da ich an die warmen Temperaturen am Äquator gewöhnt war,

Was haben die warmen Temperaturen am Äquator mit der Strecke von Ulm nach mitten in der Schweiz zu tun? Und schafft man diese Strecke mit nur einer Übernachtung?

meinte ich zu Tirza, dass ich zu dem Treffen mit dem Fahrrad fahren könne und dann - da die Strecke etwas weit für einen Morgen ist - am Abend vorher bei ihr übernachten könne.
Sogar ihre Mutter war einverstanden - ich fuhr aber mit dem Zug hin.

Warum denn plötzlich?

Viele Dinge, die wir uns vorher erdacht und erhofft hatten, entsprachen der Wirklichkeit, also gaben wir uns in der Nacht der Anziehung hin. [...]"


Ich hoffe, du kannst mit meinen Anregungen etwas anfangen. Viel Erfolg und Spaß weiterhin beim Schreiben!

Unki
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Re: Berge träumen Zufall [Arbeitstitel] Fragment X [1/3]

Beitragvon Zuraya » 18.01.2015, 01:15

Hallo Unki,

vielen Dank erst einmal für deine Mühe. Stellenweise musste ich bei deinen Ausführungen lachen!

Durch deinen Beitrag habe ich erst festgestellt, dass in der Einführung ein Abschnitt fehlt. - Ich weiß nicht, wie das passieren konnte. Eigentlich sollte ich fähig sein etwas aus einer Textdatei zu kopieren.

Nach dem ersten Eintrag auf dem Gabelschrofen kommt noch:

"Das Gipfelbuch auf der Gumpenkarspitze war voll. Bis zur letzten Seite. Und heute war der siebzehnte Mai 2030. Merlin würde dieses Jahr fünfzehn werden. Und der Eintrag von seinem Vater stand auf der dritten Seite. Im Sommer kamen etwa drei Einträge pro Woche hinzu. Wenn er auch nur einen Monat gewartet hätte, dann wäre das Buch durch ein Neues ersetzt worden.
Die Gifeplhöhe war mit tausendneunhundertachtzehn Meter betitelt. Der erste Eintrag war vom Jahr 2010! Ein Gipfelbuch, das über zwanzig Jahre alt war!
Sein Vater hatte in akribisch kleinen Lettern geschrieben:"


Damit wären einige Annahmen, die du treffen musstest, wohl schon einmal geklärt.
Um auf den Rest zu Antworten muss ich mir morgen noch einmal Zeit nehmen.

Gute Nacht und nochmals Danke,
Zuraya
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Re: Berge träumen Zufall [Arbeitstitel] Fragment X [1/3]

Beitragvon Zuraya » 18.01.2015, 14:58

So, jetzt noch einmal, Unki,

die Erklärung zum Werk habe ich nun in den ersten Beitrag verschoben.

Deswegen würde mir dein Buch dann gefallen, wenn ein paar Details zu bieten hätte, die man halt als Reisender erlebt und sich nicht schon von Zuhause aus denken kann.

Meinst du hiermit, dass bisher keine interessanten Details vorkamen oder war das nur allgemein gehalten?

Die Idee von der Schnitzeljagd auf der Suche nach der eigenen Herkunft und der Persönlichkeit des Vaters finde ich sehr pfiffig. Ein Vater allerdings, der seinen Sohn ermutigt, sich in Lebensgefahr zu begeben nur um mehr über seinen "großartigen" Vater zu erfahren, macht auf mich als Leser einen sehr egoistischen und eitlen Eindruck.


Hierzu muss ich sagen, dass Merlin sich meiner Meinung nach nicht in Lebensgefahr begibt. Zumindest nicht mehr, als wenn er mit dem Fahrrad durch eine Großstadt fahren würde.
Deine Meinung dazu könnte daran liegen, dass du dich im Bereich des Felsklettern nicht so auskennst? - Ich bin zumindest genau die beschriebenen Abschnitte schon selbst gegangen und kenne einige Menschen, die auch heute - ja, ich weiß, dass heutzutage der "Sicherheitsgedanke" im Leben das oberste Gebot ist - noch ungesichert bis in den 5ten Grad klettern. Auch Menschen wie Reinhold Messner wären nie zu dem geworden, was sie sind, wenn sie nicht "den Abgrund unter den Füßen" gehabt hätten.
Die Tatsache, dass Merlin überhaupt "so weit" kam, sprich überhaupt den ersten Gipfelbucheintrag lesen konnte, soll seine Fähigkeiten schon so weit beweisen, dass man ihm die Jagd nach den anderen Einträgen durchaus zutrauen kann.
Was in der Geschichte natürlich fehlt ist, dass es einen deutlich einfacheren Übergang, fast durchgehend Wanderweg mit nur einzelnen Kletterstellen, vom Gabelschrofen zur Gumpenkarspitze gegeben hätte. Das hatte ich in meiner Unfähigkeit auf einen Satz reduziert. ("Aber auf dem Gabelschrofen hatte er einen Gipfelbucheintrag gefunden, der ihn zwang den direkten Weg zur Gumpenkarspitze zu nehmen.")
Hier besteht also noch etwas Erklärungsbedarf. Vor allem in der Beschreibung der Landschaftsszenerie (vor allem des Gebirgszuges, wie du schon erwähnt hast) und des Übergangs auf dem Kamm fehlt noch einiges. Ich wollte dem Leser hier aber nicht zu viel Textmasse aufbürden, weil es die Geschichte deutlich am Voranbringen gehindert hätte.
Hierzu ist mir auch gestern Abend eine Lösung eingefallen, die auch dein Argument des "Monologs" des Vaters gleich entkräften würde:
Ich könnte die beiden "Teile" der Geschichte deutlich öfter wechseln lassen. Sprich: die Rahmenhandlung mit Merlin nicht nur als stumpfe Suche, sondern deutlich anders auskleiden. Und ihn dann immer wieder deutlich kürzere kleine Tagebucheinträge finden lassen, die auf Gipfeln oder anderen Orten versteckt sind.
Dabei wäre die Entwicklung des Charakters "Vater" deutlich einfacher darzustellen und es würde nicht wie ein Monolog wirken.
Vielen Dank, Unki, durch deinen Beitrag ist mir diese Idee gekommen und nun gestaltet sich der ganze Aufbau der Geschichte deutlich einfacher.


Ich werde jetzt nicht auf jede deiner Detailausführungen eingehen, sondern hauptsächlich deine Fragen beantworten. Die Sachen, die ich hier nicht explizit erwähne, werde ich ganz einfach übernehmen oder versuchen zu ändern.

Zum verkomplizieren des Herzschmerzes:
Ja, ist wohl vollkommen unnötig; sagen wollte ich, dass das Herz des Vaters schon früher wegen dieser Frau brach und es (das Herz) nun nicht mehr brechen konnte, weil es in dieser Geschichte "schon begraben" liegt.

Der Vater trifft Tirza Jahre später auf einem Gletscher mitten im Nirgendwo wieder. Sie (Dominik und er) werden zum essen eingeladen und stehen dann am gleichen Abend am Bahnhof. Der Vater ist aber verheiratet und erwartet in ein paar Monaten ein Kind - Merlin.

Bisheriges Leben. Jap.

Erst scharren, wenn Hand festgehalten, ok.

Es ist eine elektronische Tür. Dieser Teil der Geschichte spielt sich im Jahr 2014 ab.

Es ist die Bestie des Vaters. Dann muss da noch ein Satz eingeschoben werden.

Warum er ihn suchen muss, soll eben lange unklar bleiben. Aber verlassen "willst" passt natürlich besser.

Dein Unverständnis beim Puls verstehe ich nicht? Gesunde Zone - niedriger Puls, ungesunde Zone - Puls über 170. Ich dachte das sei verständlich genug.
Gefühlszustand des Jungen ausführlicher. Okay. Habe ich vermerkt.

Sie hat ihm generell vom klettern in den Bergen abgeraten. Das war auch wieder sehr ungeschickt beschrieben. Ich wollte hier einen Hinweis des Erzählers geben, dass das Verschwinden des Vaters mit den Gefahren am Berg zu tun hat. Deshalb hat die Mutter generell etwas dagegen, dass Merlin in den Bergen unterwegs ist.

Nächster Abschnitt (Gruppe? - etc.) sollte geklärt sein.

Die Anfangsbuchstaben sind einerseits meine Unentschiedenheit (bisher) über den Namen des Vaters, andererseits steckt da noch eine kleine (etwas surreale) Idee dahinter, weshalb der Name des Vaters in Vergessenheit geraten ist.

Die "Entscheidungen" ist eigentlich nur eine. Und zwar eigentlich eben diese, der Geschichte vorangestellte, Entscheidung: Der Vater steigt nicht in den Zug.
Aber das habe ich oben ja schon geschrieben: Wahrscheinlich werde ich den Rahmen der Geschichte verändern und einzelne, kleinere Tagebucheinträge schreiben.

Es gibt sie noch, deshalb "nennt" sich.

Ich fand diesen Teil ihrer Geschichte wichtig, um im späteren Verlauf ihren Charakter besser verstehen zu können.

Beim dem notorischen Grinsen habe ich wohl die falschen Worte getroffen. Wie ich das genau beschreibe, werde ich noch erörtern müssen.

Ich meine das echte Leben im Gegensatz zu Bekanntschaften im Internet, ja. Und auch wenn die Zeiten vorbei sind, kann doch der Vater selbst der Meinung sein, dass dieses Kennen lernen kein "echtes" ist?
Die Ausdrucksweise sollte ich trotzdem anpassen.


Ein bisschen weniger mehr. Ok.

Darf der Vater nicht seine Enttäuschung über seine eigene Naivität ausdrücken?

800€ für Hin- und Rückflug. Alles möglich.

Die Unmöglichkeit zu kommunizieren, wenn man auf den Füßen steht, sollte eine Metapher für die absolute Unfähigkeit das brasilianische Portugiesisch zu sprechen sein.

Zu dem Hahn im Korb fällt mir jetzt auch wieder auf: Entweder kürze ich das oder lasse den Teil "Brasilien" sogar ganz weg und nehme der Geschichte den Reiz, gebe ihr damit aber mehr Spannung. Oder ich mache eben einzelne Tagebucheinträge daraus und erkläre dann richtig, wie das gemeint war.

Zu Poesie und Internetforum muss es auch noch einen extra Eintrag geben. Dann wird es besser verstanden, ja.

Durch die warmen Temperaturen in Brasilien (30°C eventuell mehr) kam der Vater gar nicht auf die Idee, dass es in Deutschland im Januar Minusgrade, Schnee und Eis hat und man deswegen etwas eingeschränkt im Fahren mit dem Fahrrad sein könnte. Wieder mal habe ich nur "berichtet" und nicht gezeigt, nicht richtig erzählt.


Ja, fast in jedem Beitrag musste ich feststellen, dass diese "Erzählweise" nicht funktioniert. Es klappt nur, wenn ich aus diesem kurzen "Bericht" eine längere Geschichte mache, die alle Einzelheiten verständlich erklärt.

Meinst du, oder ihr, dass das sinnvoll ist?
Beispielsweise mache ich aus dem kurzen Bericht bisher (der etwa dreimal so lang ist wie das, was ich hier hineingestellt habe und sich über 5 Jahre erstreckt) etwa 50 Tagebucheinträge, die im Schnitt ein bis zwei Seiten lang sind. Dann könnte die Rahmenhandlung etwa genau so lang gehen.
Oder ist das übertrieben?
Zuraya
 
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