Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

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Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

Was hältst du von meinen Anmerkungen?
Wie empfindest du die Handlung?
Was denkst du über die Vampire?
Warum ist die Geschichte ein Bestseller?

von © Jacky

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Genau das dachte ich auch beim Lesen!
In diesem Fall finde ich sogar den Film besser als das 1. Buch,
denn da wird das Geschnulze auf erträglichere 122 Minuten komprimiert.
Vielen Dank für die Rezension!

EDIT: Am schlimmsten für mich ist, dass Meyer schon oft als die "neue J.K. Rowling" bezeichnet wurde. Auch, wenn es nur um die Verkaufszahlen ginge, man kann doch Harry Potter nicht damit vergleichen! *schnief*

von © SommerSonnenWende

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Hallo!

Ich kann alles, was du geschrieben hast nachvollziehen. Zwar hab ich "Biss zum Ende der Nacht" zu Ende gelesen. Aber nur, weil mir langweilig war, ich nichts anderes hatte und ich mein Englisch aufbessern wollte. Besonders schlimm fand ich das Ende

Spoiler: Anzeigen
Da gäbe es Endlich eine Möglichkeit zu einem richtigen Konflikt und dann... gar nichts. Die Volturi kommen und wollen sie fertig machen. Alle werden auf einen Kampf vorbereitet und dann kommen die Volturi, alles läuft auf einen Kampf hinaus und dann kommt Alice an und alles ist Friede, Freude, Eierkuchen!? ARRRGH!!


Es gibt keine Konflikte in diesem Buch. Das ätzt. Jakob wird nur ausgenutzt und statt sich irgendwie dagegen zur Wehr zu setzen oder so, nimmt er das einfach hin. Bellas menschliche Freunde existieren irgendwann einfach nicht mehr. Wenn Bella wenigstens einen Menschen getötet hätte, als sie ein Vampir war! Das wäre ein sehr schöner innerer Konflikt gewesen. Aber nein, sie wird ein Vampir mit überirdischer Selbstbeherrschung! Nochmal ARRRRGH!!!
Ich sage nicht, dass ich es besser kann. Ich möchte auch niemanden beleidigen. Aber das ist nun mal meine Meinung.

Liebe Grüße hioly!

von © hioly

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Das stimmt total!!
Ich meine, eigentlich war ich immer ein Fan der Bis(s)-Reihe [und bin es vielleicht immer noch ein bisschen].
Aber als ich mir alle Bücher durchgelesen hatte und dann nach ein paar Wochen wieder zu Harry Potter griff, war das für mich ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Bei allem, was in deinem Blog steht, kann ich dir nur zustimmen.
Dieses ewige Rumgeschnulze und diese perfekte Welt geht einem echt auf die Nerven. Wie in 'nem billigen Kitsch-Roman aus der Tankstelle.
Bis(s) zum Ende der Nacht ist das Schlechteste der vier Bücher, auf jeden Fall. Ich finde, es steckt irgendwie viel zu wenig Handlung dahinter, was dann überspielt wird mit einer gehörigen Portion Selbstmitleid, Schnulz, Drumrumgerede und dem Versuch, irgendwie Spannung zu erzeugen oder eine *räusper* unerwartete Wendung einzubauen.

^^

von © Whatsername

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Ihr müsst mir im Übrigen nicht alle zustimmen :P Fans sind herzlich eingeladen die Romane zu verteidigen. Es ging mir nicht in erster Linie darum die Bücher schlecht zu machen. Mich würde ehrlich und aus tiefster Seele interessieren, warum sie von Anderen so gerne gelesen werden.

von © Jacky

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Zu Beginn möchte ich sagen: Jacky, du sprichst mir aus der Seele.

Ich habe den ersten Band auf Empfehlung meiner besten Freundin gelesen, das ging auch noch recht flüssig (gemessen an meinen späteren Leseerfahrungen mit Stephenie Meyer-Büchern). Die Geschichte fand ich nicht berauschend, das sagte ich auch. Keine Spannung, Handlung und Charaktere flach und schnurgerade. Langweilig.
Darüber gerieten wir in einen Streit, denn natürlich konnte ein Buch, welches sich soooo gut verkauft ja überhaupt nicht schlecht sein. Lag also an meinen hohen Ansprüchen.
Also machte ich mich an den zweiten Band - und blieb das erste Mal hängen. Ich brauchte drei Anläufe für das Buch, langsam fing ich an zu verzweifeln.

Ich weiß heute nicht mehr, wie ich es bis zum vierten Band geschafft habe, da bin ich allerdings nicht mehr sonderlich weit gekommen. Den fand ich nicht nur schlecht, sondern auch völlig überflüssig. Diese merkwürdige Sexszene, die daraus resultierende Schwangerschaft, der perfekte Edward, der nervige Jacob und und und. Zu dick aufgetragen und zu perfekt. Glücklicherweise muss man das Buch nicht komplett lesen, um zu wissen, wie es ausgeht und was passiert. Dafür hat man ja das Internet. Überraschungen gab es für mich nicht, alles kam so, wie ich es mir nach diesen Flitterwochen dachte.
Besagte beste Freundin versteht bis heute nicht, weshalb ich den letzten Band so abscheulich fand.

Die Gründe? Ich weiß es nicht. Mir fehlt der Schuß Realität durch Normalität. Konflikte! Und ja, auch so Kleinigkeiten wie Hobbies. Ich will jetzt nicht mutmaßen, aber vielleicht hängt das auch mit Frau Meyers Weltanschauung zusammen.
Mein Highlight: die Verfilmung - wegen Robert Pattinson, den fand ich aber auch schon vorher attraktiv.

Und wenn ich dann lese, dass das ganze Bis(s)-Werk auf einigen meiner Lieblings-Klassiker beruht, dann läuft es mir eiskalt den Rücken herunter.


Meine einzige Erklärung für den ganzen Hype ist wirklich diese übergroße und unendliche Liebe zwischen Bella und Edward. Und selbst so ein zynischer Mensch, wie ich nun mal einer bin, hofft zumindest darauf, dass es das wirklich gibt.

von © Carolin

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Hallo,

ich hab den ersten Teil zufällig in die Hände bekommen, weil meine 13jährige Nichte dieses Buch verschlungen hat. Anfangs war ich total dagegen, da mein erster Eindruck nicht der beste war (ich war kein Vampirfan).
Doch ich muss sagen, ich war angenehm überrascht. Natürlich ist der Stil der Autorin nichts weltbewegendes und das was sie schreibt, gab es schon mal, aber die Idee an sich fand ich gut. Und ich muss zugeben, ich bin ein Edwardfan geworden. Weil er "perfekt" ist. Weil alles romantisch und toll ist. Weil sie die Autorin das geschafft hat, was ich brauche. Sie hat mich in eine andere Welt gezogen und ich hab meine Welt vergessen. So ging es mir mit HP, genaus wie mit der Tintenherz-Triologie. Genau das mag ich und weil es Urbanfantasy ist. Reine Fantasy a la Eragon mag ich nicht. Aber ich schweife ab.

Teil II fand ich gut. Zwar kam Edward da nicht mehr vor, dafür Jacob, aber dieser Herzschmerz war schön für mich. Teil III fand ich dann schon etwas daneben, weil ich diese Ich-liebe-Edward-und-Jacob- Sache nicht mehr nachvollziehen konnte. Das Edward nicht mal auf den Putz haut, sondern sich von ihr so um den Finger wickeln lässt (beim Kampf, als er bei ihr bleiben soll, weil sie ja solche Angst um ihn hat) Die Sache im Zelt fand ich noch ganz witzig, aber halt auch unrealistisch.

Auf Teil IV war ich sehr neugierig, mittlerweile musste ich mich als Twilight-Fan outen. Auch wenn ich nicht in die Zielgruppe gehöre. Das wurde mir dann allerdings zu amerikanisch. Happy End schön und gut, aber Hochzeit, Schwangerschaft, Baby (mit dem scheusslichen Namen Reneesme(wer kommt denn auf sowas)) und dann die Prägung von Jacob, sorry. Das fand ich dann doch zuviel. Ich hätte mir ein tragisches Ende gewünscht, einer stirbt, vielleicht auch keine Happy End.

Dananch hab ich Midnight Sun gelesen und verstehe jetzt manche Dinge, die man im ersten Band vielleicht hinterfragt, wenn man das Buch nicht kennt. Die Autorin hat ja erst Midnight Sun geschrieben und sich dann erst an Twilight rangemacht, zuminderst hat sie das in einem Interview gesagt.

Sie mit Rowling zu vergleichen, oder wie sie es selbst macht mit Austen, Shakespeare usw. find ich überheblich und unangebracht. Die Art und Weise wie sie Weltliteratur (Stolz und Vorurteil, Romeo und Julia, Sturmhöhe und den Sommernachtstraum) in den Büchern verarbeitet hat, ist gut gelungen, aber trotzdem find ich den Vergleich übertrieben.

Ich bin aber immer noch ein Twilight Fan, weil ich eben in diesen Büchern meiner Welt entfliehen konnte, meiner Welt, die zwar schön ist, aber in der es eben keine Vampire, Werwölfe usw. gibt. Genauso ging es mir mit Harry Potter.

LG Nanu

von © Nanu

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Ich kann eigentlich nur allem zustimmen, was du nennst.

Ich sprech jetzt mal ein Punkt an zu dem hier in diesem Thread noch keiner was gesagt hat und der mir persönlich als ich die Bücher gelesen hab sehr wichtig war:

Die Vampire.

Es war damals (bevor Twilight reihenweise Vampirbücher nach sich zog, die bis dahin in den letzten Ecken eines Buchladens vergammelten falls sie überhaupt im Sortiment waren - und auch die ganzen Serien wie Moonlight kamen erst später) für mich, den Leser der mit Vampiren nicht vertraut war, etwas gänzlich Neues und daher eine ziemlich spannende Idee.
Denn ich hatte mich schon öfters wenn ich was von Vampiren hörte gefragt wieso es eigentlich keine 'Guten' gibt, denn Otto-Normalverbraucher wie ich kannten gerade einmal Drakula und den typischen Knoblauch-, Kreuz- und Holzpflock-fürchtenden, sich in eine Fledermaus verwandelden Vampir, der stereotypisch mal in Comics oder als scherzhafte Erwähnung für eine Verbrechenserklärung auftauchte.
In der modernen Welt fällt es zumindest mir sehr schwierig in ein Buch einzutauchen, das mir unrealistisch erscheint. Ich mag Fantasy die einen Hauch "Sciene Fiction" hat um es mal so zu bezeichnen.
Harry Potter beispielsweise fand ich mehr als akzeptabel denn es machte alles in Zusammenhang des Buches Sinn, es war erklärt wieso "Muggel" nichts von Zauberei wussten und es sie dennoch gab etc. - ich konnte es mir gut vorstellen.
Dass irgendwo auf unseren Straßen Viecher rumlaufen, die man aus was für Gründen auch immer mit Knoblauch (Ich mein ich hasse Knoblauch zwar aber ernsthaft - Knoblauch? Wieso nicht Sellerie? Basilikum?) oder Kreuzen in die Flucht schlagen kann.
In manchem Rahmen finde ich das auch noch glaubhaft (beispielsweise bei Supernatural wo die Rahmenbedinung ist, dass Himmel und Hölle existieren - daher macht die Wirkung von geweihten Gegenständen gegen das Böse Sinn) aber nunja, das mit der Fledermaus-Verwandlungssache gibt es ja auch noch...

Kurz gefasst: In Twilight wurde erklärt wie die Verwandlung funktioniert und der Körper von Vampiren und dergleichen (Erwähnung der DNA = Hauch von Wissenschaftlichkeit :D). Natürlich war es biologisch betrachtet alles andere als einleuchtend aber wie in Science Fiction werden Behauptungen als Fakten hingestellt so dass der Leser sagen kann "Ah, ja, ergibt Sinn für mich! Natürlich kann es Vampire irgendwo in Amerika geben!"
Es machte die Vampirsache glaubhaft und überzeugend (im Rahmen von Fantasy versteht sich). Sogar die Werwölfe machten irgendwie Sinn.

Es fiel mir dem 0815-Leser, der mit Vampiren nichts am Hut hatte, durch ihre Menschlichkeit und die Vortäuschung biologischer Möglichkeiten leichter, mir das Ganze vorzustellen.

Dazu kommt noch die stereotypische Rolle des Vampirs als Bösewicht mit welcher hier gebrochen wurde - wie schon gesagt, ich kannte nur Drakula soweit und die Rolle des 'guten' Vampirs fand ich interessant, mal was Neues im Mainstream.

Letztendlich ist auch der Gedanke die Ewigkeit miteinander zu verbringen aus soooo großer Liebe eben nur bei Vampiren (naja oder anderen unsterblichen Wesen) möglich und noch unendlich mal kitschiger aber eben auch noch romantischer als eine normale Beziehung normaler Menschen.

Letztendlich muss man auch sagen, dass Stephenie Meyer das 'moderne Vampirbild' neu definiert hat. Nicht dass ihre Vampire eine neue Idee waren (abgesehen vom Geglitzer vielleicht) aber bisher kannte man Drakula und dachte bei Vampiren an eben alles was man mit diesem verbindet.
Nun kennt man Edward und dementsprechend sind Vampire mittlerweile eher tragische Figuren, die zum ewigen Leben und Blutdurst verdammt sind und damit eine "böse" Seite haben (und die meisten Leser mögen doch oft die etwas dunkleren Charaktere, die verkörpern Konfliktpotenzial und sind oft vielschichtiger und schlichtweg interessanter als das nette, Teenie-Mädchen von nebenan, dass die Welt am Nachmittag neben den Hausaufgaben rettet oder andere der guten Protagonisten) aber gleichzeitig sind sie auch liebenswerte Protagonisten, die erfüllte Sehnsüchte verkörpern, die durchschnittlich genug sind damit der Leser sich mit ihnen identifizieren kann, toll genug um ein wenig für sie zu schwärmen - und eben gleichzeitig noch die spannende andere Seite haben, mit der sie immer in Konflikt stehen.

Wie auch schon in deinem Blog genannt wurden Vampire so Mainstream-tauglich.

Mir persönlich gefällt dieses Vampirbild ganz gut und ich denke das wird vielen so ergangen sein.
Ich denke aber hätte ich Twilight später entdeckt (mal abgesehen davon dass der Hype mich abgeschreckt hätte) hätte ich es sicherlich nicht mehr so gemocht wie mir das erste Buch beim 1. Lesen noch gefiel.
Denn seither habe ich einige andere 'nette' Vampire kennen gelernt und finde Stephenie Meyer's nicht mehr bahnbrechend sondern irgendwie belustigend. Fledermäuse fand ich ja schon merkwürdig aber glitzernde Vampire?
Jetzt im Nachhinein bemerke ich auch, dass ich es sehr schade finde, dass SM's Vampire auch bei Tag herumspazieren können. Für mich gehören ein paar Dinge einfach zu einem Vampir: Blutdurst, die Zähne, Unsterblichkeit, lebt in der Nacht.
Alles andere kann gerne variieren aber ohne diese 4 Dinge ist es für mich einfach kein Vampir mehr. :/

von © Shedoleen

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Hi

ich fand eigentlich die ersten drei bände toll, obwohl ich im Nachhinein nicht sagen kann woran es lag das ich damals die Bücher so verschlungn habe ... Vor kurzem habe ich dann den ersten Teil noch einmal lesen wollen, aber irgendwie habe ich das Buch dann nach den ersten drei Kapiteln weggelegt. ich konnte einfach nicht weiterlesen... ob das nun an deiner Rezension lag (in einigen Punkten hast du mir echt die Geschichte aus einem anderen Blickwinkel gezeigt) weiß ich nicht.

Der Film ist echt Mies... ich war im Kino und konnte nur noch Lachen. Manche Charaktere sind überhaupt nicht getroffen--> Edward (Robert Pattinson).

Zum Vierten Teil muss ich sagen (ich hab ihn auch auf englisch gelesen) das einzig gute an diesem Buch waren die Witze die Jacob über Rosalie reist.
Warum kann eigentlich niemand verletzt werden oder sterben ... auch wenn das jetzt schnülzig klingt die Volturi "die Bösen" hätten doch wenigstens was abkriegen können oder? Ich glaub auch nicht das es ein solch großer Verlust gewesen wäre wenn einer der Cullens draufgegangen wäre.
Ich sage nur: "Super-Bella rettet alle!" Soll das ein Witz sein?

Für mich hört sich das Ende ganz so an als hält sich die Frau Meyer eine kleine Hintertür bezüglich einer Fortsetzung offen.

von © Elelyla

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Hey Jacky,
Ich muss echt sagen, dass mir deine Rezession die Bücher von einer anderen Seite gezeigt hat. Mir haben sie eigentlich immer ganz gut gefallen, vielleicht gerade dadurch, dass die Vampire so waren, wie sie eben sind. Vielleicht nicht unbedingt aufgrund ihrer Perfektheit aber weil sie genauso gut unter uns leben könnten, ohne das es jemand bemerkte.
Allerdings stimme ich dir beim vierten Buch überein. Ich habe ewig auf das Buch gewartet, und es dan, als es endlich da war, verschlungen. Doch schon zu Beginn habe ich mich gefragt, was Stephenie da eigentlich treibt. Die Hochzeit war ja schön und gut, aber dann Bellas meiner Meinung nach fast "Sexsucht" hat schon irgendwie nicht mehr in die Geschichte gepasst. Und das Baby hat dem eigentlich die Krone aufgesetzt. Das war für mich so aus der Luft gegriffen, dass ich eigentlich nur noch weitergelesen habe, um zu sehen, ob nicht doch noch IRGENDETWAS sinnvolles und spannendes passiert. Aber der Kampf war das nicht wirklich und die Prägung von Jacob auf Renesmee(ich finde den Namen grausig >.<) war ja sowas von offensichtlich.
Am Ende habe ich das Buch zugeklappt und dachte: Toll, und dafür hast du 25 Euro ausgegeben. :(

von © Lucy

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Moin,

Also dieser Beitrag von dir war es, der mich gerade dazu bewogen hat mich anzumelden, nachdem ich vorher schon lange immer mal wieder hier vorbeigeschaut hatte. Dabei kann ich eigentlich nichts zu Bis(s) zum Morgengrauen sagen, weil ich keines der Bücher gelesen habe und es sicherlich auch nicht tun werde. Ich möchte aber doch loswerden, dass mich wirklich erleichtert, was die meisten anderen Beiträge hier ausdrücken. Ich habe mir Twilight damals (vor Jahren) fast gekauft, bin dann aber davor zurückgeschreckt wegen des ('tschuldigung) auf Deutsch unbeschreiblich dämlichen Titels. Ich meine, im Nachhinein passt er zu den Büchern, aber meiner Meinung nach konnte da schon nichts wirklich Wertvolles, Lesenswertes dahinter stecken. Anscheinend war mein Gefühl damals zutreffend. Ich rege mich nun seit dem Film (, den ich gesehen habe) darüber auf, dass solche Bücher veröffentlicht werden. Darum würde auch mich nun wirklich interessieren, WAS die Fans daran so toll finden und WARUM sie Bestseller sind. Ich kann es mir nämlich beim besten Willen nicht erklären. Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung.

Weil es hier über mir angesprochen wurde: Als Bücher, in denen Vampire mal anders dargestellt werden, nämlich als leidende Wesen, aber trotzdem noch wirklich Vampir mit allen 4 Merkmalen sind :wink: , empfehle ich gern die von Anne Rice. Das war für mich das erste Mal, dass ich über Vampire in der Art und Weise las, und zählt meiner Meinung nach immer noch zum Besten, was es auf dem Gebiet gibt.

Greetz, Alea

von © Alea

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Hab den Film gesehen, jedenfalls zu nem Teil. Erste Buch auch nur zu nem kleinen Teil gelesen. Dafür wurde mir praktisch jede Kleinigkeit von ner Freundin erzählt und nach spätestens 5 Minuten stand praktisch fest, dass Twilight in meinen Augen eine einfach nur schlechte Reihe ist. Was noch nichteinmal an den sprachlichen Fähigkeiten Meyers liegen muss (die ich kaum kenne also nich beurteilen kann), oder an dem ausgelutscht sein der "ewigen" Liebe (die sie btw nicht neu erfunden hat, ebenso wenig, wie die Idee mit guten Vampiren von ihr stammt...jemand mal Vampires Dawn gespielt?), für mich persönlich liegt es ganz einfach daran, dass die Mainstream-Vampire genauso langweilig sind, wie der Mainstream selbst.
Um mal auf Shedoleen einzugehen:
Begründet dargestellt ist Angst vor Knoblauch oder Kreuzen nichtmal annähernd so lächerlich, wie eine Theorie ala Meyer. ("Der Vampir ist nur ein total überpowerter Jäger, den die Natur selbst geschaffen hat!") Eigentlich könnte jeder 14 Jährige, der mal im Biounterricht aufgewacht ist, sone Erklärung wiederlegen. Das mit den Kreuzen und dem Knoblauch taucht aber erst nach der Christianisierung auf, da Vampire eben zu den Dämonen gerechnet werden und dagegen hilft sowas laut Aberglauben. xD
Na egal. Spiele seit 3 Jahren Vampire PnP und bin ziemlicher Vampirfan, was Meyer da aber hinklatscht hat nichts mehr mit Vampiren zu tun, meiner bescheidenen Meinung nach. Kein Blutdurst (sonst würde der ach so tolle Edward Bella beim vögeln vermutlich in Stückchen reißen), keinerlei Schwächen, die erklären, warum Vampire nicht schon längst die Welt regieren, bescheuerte Erklärungen für unsinnigen Kram (glitzern) und eigentlich...sind alle Vampircharaktere mehr als nur Stereotyp.

Und...wie? cO du kanntest nur Drakula und findest den Böse?^^ Ich finde den äußerst gut, zumal er aus purer Liebe handelt. Okay und aus Verzweiflung, weil Gott ihm nicht half.
Kann zu den anderen Punkten also nicht viel sagen, Hauptgrund für mich Twilight nicht zu mögen sind die jämmerlichen Witzfiguren von Vampiren.

von © HappyMephisto

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
@HappyMephisto
Dein Beitrag klang ein klein bisschen böse, auch wenn ich weiß, dass er so nicht gemeint war, deshalb möchte ich gerade mal einen Stab brechen.

Ich finde Shedoleens Erklärung ziemlich super, weil sie mir nämlich genau die Stellen zeigt die eben dafür gesorgt haben, dass Bis(s) trotz seiner - nun schon oft wiederholten - Mängel, weggeht wie warme Semmeln (und dass es das tut ist nun mal ein unbestreitbarer Fakt).

Deshalb sind es gerade solche Fan-Antworten die wichtig sind, um zu verstehen, was einen Roman alles zum Bestseller machen kann.

Und das was in der heutigen Literatur noch von Drakula übrig ist (schließlich kenne ich kaum jemanden, der das Original gelesen hat) ist eben jenes blutdurstige rein böse Schreckgespenst :twisted:

lg
Jacky ;)

von © Jacky

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Auch mit dieser Rezension stimme ich weitesgehend überein.
Ich denke, (nachdem ich heute Band 2 beendet habe und Band 3 wird nur gelesen, weil ich wissen möchte wie weit sie Jakob noch foltern will grrr), dass es wirklich diese Main-Stream-Weichspühl-Vampire sind, die so faszinieren. Und diese Form von Romantischer Liebe zwischen Bella und Edward, die es ja meist nur bei Romeo und Julia (wie witzig, dass sie das auch so oft erwähnt) gibt. Das ist das besondere, was der Leser nicht, okay sagen wir kaum in der Realität findet.
Und zur Spannung muss ich nochmal erwähnen, ja es gibt wirklich ätzend langweilige hinausgezögerte Szenen und es wurde oft nur kurz Spannung aufgebaut ohne dies vollständig zu nutzen (wie schon erwähnt das mit dem Kuss etc.). Aber wenn sie kurz Spannung aufbaut, dann hat die es insich. Habe mich ertappt, wie ich dann zumindest zeitweise die Seiten nur so in mich reinschlinge. (Auch wenn das recht schnell wieder aufhört :twisted: ). Das es mit den Volturi nicht zum Kampf kam fand ich allerdings ganz gut. Eigentlich kommt es ja nie richtig zum Kampf, ich glaube, wenn Meyers den beschreiben würde, wäre er einfach ziemlich langweilig. Aber das mit Alice fand ich ganz gut, da es ein anderer Weg war als der vorhersehbare Kampf.

Zum Film: der ist wirklich grottig. Oh man, die spielen so schlecht... Egal was Robert Pattinson fürn toller Kerl sein soll.

Übrigens, der zweite Band hat einen besseren Übersetzter. Das schlägt sich ganz deutlich im Stil nieder. Auch wenn die Originale ja am besten sein sollten...

von © Brianna

Re: Bis(s) zum Ende der Nacht von Stephenie Meyer

 
Hallo Jacky,

ich schließe mich ebenfalls Deinem Urteil an. Ich habe mir vor einiger Zeit das Original-Twillight zugelegt und mich beim Lesen gelangweilt. Ich musste mich schon nach kurzer Zeit quälen, um weiter zu lesen - habe aber aus Gründen der "Marktforschung" durchgehalten... Frau Meyers Englisch gab mir nicht einmal sprachliche Impulse. :wink:

Manchmal wundere ich mich schon sehr über den Erfolg solcher Bücher oder Romanserien. Vampirgeschichten sind eh etwas ausgereizt, zumindest aus meiner Sicht. Ich hoffe, dass ich aus schierer Not nicht irgendwann eine Vampirtriologie auf den Markt werfen muss, um nicht zu (ver)hungern. :D

von © Jungpoet

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