Gestern habe ich zwar meine Wortzahl wieder aufgeholt, aber vollkommen vergessen, hier noch was zu schreiben. Ich habe nach wie vor keine Probleme, genügend Wörter zu schreiben (knapp über 17.000 heute) und das, was ich schreibe macht auch irgendwie Sinn, aber einen Roman, einen roten Faden, sehe ich noch nicht drin. Heute kam zum ersten Mal so etwas wie Vorfreude auf, als ich daran dachte, dass ich dann hinterher all das, was ich jetzt schreibe, zum Lesen und zum Bearbeiten habe. Fühlt sich gut an.
Ich habe den Eindruck, dass ich seit Anfang November sehr viel intensiver träume, oder mich öfter an meine Träume erinnere. Vorgestern bin ich sogar nach langer Zeit wieder im Traum geflogen! Fliegen. Das fühlt sich so unendlich gut an. Ich fliege sicher und ganz ohne Angst. Ich brauch das nicht erst lernen. Ich kann es einfach. Manchmal hab ich dazu Flügel, aber die brauche ich eigentlich nicht. Die sind mehr Dekoration. Es geht mit meiner eigenen Flugkraft. Und es macht irre Spaß.
Heute morgen erwachte ich mit dem Satz "Geh in den Sandalen der Absichtslosigkeit". Das fand ich seltsam und wunderschön zugleich. Wenn ich nichts unbedingt will, kann ich mich dem Fluss des Lebens hingeben und Wunderbares entdecken.


Dezember 2009
November 2009