Für mich ist das nicht nur der erste NaNo, sondern überhaupt das erste Mal, dass ich so lange und so viel am Stück schreibe. Was ich bisher geschafft habe? Reichlich 10.000 Wörter. Ich schreibe chaotisch, ich sehe noch keinen roten Faden, ich bewundere alle, die eine durchgehende Handlung, ein Genre, irgendwas Kohärentes haben. Ich habe Kraut und Rüben und den festen Plan weiterzumachen.
Mein Plan für die nächsten Tage? Schreiben. Wunderbar wäre, wenn mir dabei ein_e Held_in oder eine Geschichte über den Weg läuft.
Ich erwarte das nächste Stück Text mit freudigem Kribbeln im Bauch. Ich erinnere mich selbst immer wieder daran, dass es nur darum geht, dran zu bleiben und mich nicht von meinen eigenen Erwartungen blockieren zu lassen.
Mein Tipp an andere Schreiber? Schreibt!
Was werde ich nächstes Jahr besser machen? Weiß ich noch nicht. Ich hoffe, dass ich im nächsten Jahr sehr viel lernen werde, dass ich auch nach dem NaNo weiterschreibe, dass ich in einer realen Gruppe schreiben kann, dass ich ganz viel Handwerkszeug lerne.
Was ist anders im Vergleich zum letzten Mal? 2008 wusste ich noch gar nicht, dass es den Nano gibt.


Dezember 2009
November 2009