*writing and watching TV*
Ich habe meine letzten Wordcounts erfüllt, während ich Ferngesehen habe. Das ist abnormal. Ich frage mich, wie das überhaupt geht. Dass ich in den Pausen so viel schreibe, dass ich am Ende des abends meine 1.725 Worte schaffe und meist noch ein wenig mehr nachlege...
Wenn ich dann immer wieder Leute im Chat-Thread treffe, die gar nicht vorankommen, frage ich mich immer, was mit der Welt nicht stimmt. So wie Tzuzuku, teile ich mir meine Schreibzeiten auch auf. Ein wenig auf der Arbeit (wenn ich dazu komme), ein wenig vor dem Essen, ein wenig danach, ein wenig vor dem Duschen, ein wenig danach. Ich schreibe meist nicht mehr als 10 bis 15 Minuten ab Stück, bis ich wieder was anderes mache und mich kurzzeitig ablenken lasse.
Schreibsessions:
Ich lasse mich ablenken. Aber nur kurzzeitig. Im Moment ist bei mir das Fernsehen. [Achtung: nachmachen auf eigene Gefahr.]
Wenn ich versuche lange am Stück zu schreiben, fühlt es sich so an, als würde ich einen fetten Brainbug in meinen Kopf setzen, der mir dann langsam den Saft aussaugt. Das fühlt sich ganz schön beschissen an. Man ist müde, unwirsch, möchte eigentlich gar nicht mehr und das Hirn hat schon lange aufgegeben. Ich hab irgendwo gelesen: "There is not much to writing. You just sit down an open a vein." Übersetzt: "Da steckt nicht viel hinterm Schreiben. Man setzt sich hin und öffnet eine Vene." Für mich bedeutet das, dass man sein Herzblut ausblutet beim Schreiben. Und genauso fühlt sich das an, aber irgendwann ist man leer, wenn man das übertreibt. Nenn mich Ritzer XD Ich blute immer wieder nur ein bisschen. XD (Dummer Witz ist weiß, es ist spät, vergebt meinem madigen Hirn.) Jedenfalls, kann man das mit nem qualmenden Auto vergleichen. Wenn ich dann noch das Pedal durchdrücke, weil ich eh schon so langsam fahre, wird mir die Karre ganz abwürgen und ich brauche erst mal Starthilfe. In anderen Worten, ich muss den Tank erst mal wieder aufladen. Deswegen lasse ich es gar nicht dazu kommen. Ich mache immer wieder Pitstops.
Am ungefährlichsten fährt man, wenn man Sachen macht, die man wieder lassen kann. Also zum Beispiel aufräumen, oder Wäsche waschen oder so. Das sind so ungeliebte Sache, dass man nicht versucht sein wird, hängen zu bleiben. Wenn man wie ich fernsieht, ist das schon ne andere Nummer. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich das so schaffe... o_O
Lass dir immer wieder was dazwischen kommen, um dein Hirn zu entspannen. Dann wirst du wenig später wieder eine kleine aber intensive Schreibsession machen können. Dann wieder eine kleine Ablenkung, dann wieder schreiben. Wenn du viel geschafft hast, kannst du dich ja mit einer großen Ablenkung belohnen, zum Beispiel mit einem 20.15 Film oder einem Kapitel in dem Buch, das du vor dem Nano geschrieben hast. XD
Der Nachteil:
Ich habe schon immer Rückenprobleme gehabt. Seitdem ich als Kind einen Ranzen aufgesetzt bekommen habe, leide ich. Bein Nano ist das noch extremer. Ich hab mich dieses Jahr wieder auf die Handgelenke eingestellt, aber Fehlanzeige. Ich hab jetzt mein kleines süßes Schwarzes, ähm... Netbook. Damit sitze ich im Wohnzimmer auf der Couch vorm Fernseher und schreibe. Die Tastatur ist viel kleiner und enger, was für meine Hände ein Segen ist. Allerdings hänge ich so schief und krumm auf dem Sofa, das ich Rückenschmerzen bekomme. Na prima!
Deswegen hier ein paar Tipps am Rande:
Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3
Ich hoffe so ist für jeden was dabei.
Tune in!
Liyah

November 2012
Oktober 2012