[Fanty]Blutwind

Die ganze Bandbreite phantastischer Literatur: High Fantasy, Low Fantasy, Urban Fantasy, Dark Fantasy

[Fanty]Blutwind

Beitragvon beatrice » 07.09.2015, 22:21

Der Köcher drückte in Silvas Schulterblatt, aber bis jetzt hatte sie nicht gewagt, ihn zurechtzurücken, denn sie hatte Angst, das Geräusch könnte ihnen zum Verhängnis werden. Konzentriert suchte sie das Tal nach einer Bewegung ab, obwohl sich die Landschaft seit Stunden nicht verändert hatte. Ihre Glieder waren schon so steif geworden, wie der Baum, auf dem sie sich befand. Gerade als sie es wagen wollte, Bogen und Köcher zu richten, durchbrach ein Flüstern die Stille:
„Wenn wir hier unsere Zeit vergeuden, bezahlt ihr dafür mit euren Leben.“
Dray‘s Stimme war zart wie ein Windhauch, aber Silva ließ sich davon nicht täuschen. Ihr war nicht entgangen, wie jemand hinter ihr einen Pfeil eingelegt und den Bogen gespannt hatte. Ohne Zweifel zielte der Schütze auf sie.
„Ich will heute noch Blut sehen. Und wenn es nicht das Blut der Bastarde ist, dann sorge ich dafür, dass eures fließt.“
Ein weiteres Klicken drang an ihr Ohr und eine zweite Sehne wurde gespannt.
„Die Nacht ist noch jung.“, wisperte sie zurück und war dabei leiser als ein Mensch, der ausatmete.
Auf dem Baum neben ihr zog Yen sein Wurfmesser.
Daraufhin lachte Dray auf, wie ein Wind, der durch die Zweige fuhr.
„Glaubst du im Ernst, dass du mit diesem Messerchen eine Chance hast?“
Drei weitere Schützen hatten die Waffen auf Yen gerichtet. Ein verdächtiges Geräusch aus seiner Richtung würde genügen, damit sie das Feuer eröffneten, doch es herrschte Totenstille.
Silvas Puls raste.
Mit Drays Drohungen war nicht zu spaßen, und ein Kampf war das Letzte, was sie jetzt gebrauchen konnten. Obwohl Yen und sie die Umgebung besser kannten, als Dray und seine Krieger, würde ihnen das wenig nützen. Die anderen waren in der Überzahl. Außerdem hatte Dray seine Männer so positioniert, dass sie umzingelt waren, von der Seite und von unten. In den Bäumen rings um die beiden herum, versteckten sich ein gutes Dutzend Schützen. Im Unterholz hielten sich Fußtruppen für den Angriff bereit.
Silvas Vorhersage hatte sich bis jetzt nicht bewahrheitet und leider war Dray nicht dafür bekannt, geduldig zu sein. Es wurde langsam brenzlig.
All diese Überlegungen halfen ihr nicht weiter, das Bündnis ließ sich nicht mehr rückgängig machen. Wenn sie jetzt den Kopf verlor oder Yen die Nerven, wären alle Mühen umsonst gewesen. Wie konnte sie die Krieger ablenken, wie die Situation entschärfen?
„Yen, steck das Messer weg.“, zischte sie. Für menschliche Ohren klang dieser Satz, als hätte ein Eichhörnchen ein paar Blätter zum Rascheln gebracht.
Silva ließ zum Hundertsten Mal ihren Blick über die Talsenke gleiten, die in trügerischem Frieden vor ihr lag. Fast fiel sie der Täuschung zum Opfer. Außer dem Wind, der ab und an mit den grauen Grashalmen spielte, veränderte sich die Landschaft nicht.
Endlich folgte Yen ihrer Aufforderung, allerdings ohne die Scharfschützen dazu zu bringen, von ihnen abzulassen. Um ihre Anspannung zu überspielen, konzentrierte sich Silva auf ihre Aufgabe.
Ein Mensch hätte nur die Dunkelheit gesehen, ohne Abstufungen. Er hätte weder die Berge in der Ferne wahrgenommen, die das Tal umsäumten, noch die Hügel, in denen sie mündeten. Er hätte den Wald, der diese Hügel bedeckte, nicht gesehen und nicht die Büsche und Sträucher, in denen der Wald uferte. Er wäre nicht fähig gewesen, die Wiese, die das Tal überzog oder den silbernen Schemen des Flussbandes am gegenüberliegenden Ende des Tales zu erkennen.
Vor allem hätte er nicht entdeckt, dass sich am Flussufer mehr Schatten versteckten, als es Büsche gab. Silva drückte sich tiefer in das Blätterdach des Baumes und wusste nicht, ob sie sich freuen sollte oder das Grauen erst begann.
„Sie sind da.“, flüsterte sie.
Die Wolken rissen auf, und einen Moment lang thronte die Mondsichel am Himmel, eine Sensenklinge, fahl wie tote Haut. Ihr Licht genügte, damit auch die anderen die Bewegung am Fluss sahen. Silva hörte, wie sich um sie herum immer mehr Bögen spannten, sie selbst wartete noch ab.
Von den Büschen lösten sich Schatten und flossen zum Ufer. Selbst für Silva war es schwer, sie im Auge zu behalten. Einzelne Silhouetten waren nicht auszumachen, sie schienen mit der Umgebung zu verschmelzen. Wenn Bäume in der Nähe waren, wurden sie schwärzer, wenn sie sich über Wiesenstücke bewegten, grauer. Als sie den Fluss überquerten, verdunkelte sich das silbern glänzende Wasser nur um eine Nuance. Mehrere Male klopfte Silva das Herz bis zum Hals, weil der Zug die Richtung änderte und sich von ihnen abwandte, aber er schlängelte sich nur durch das Tal.
Schließlich erkannte sie die Umrisse von Soldaten. Formiert in Viererreihen, bewegten sie sich so dicht und so synchron, als wären sie zu einem Lebewesen zusammengeschmolzen. Diese Bestie schien umso bedrohlicher, je näher sie kam. An Silvas feines Gehör drang nur ein Schaben und sie fragte sich, ob die Soldaten marschierten oder vielmehr auf ihre Baumgruppe zu glitten.
Bewegungslos wie Raubkatzen lauerten die Krieger in den Wipfeln. Als die Soldaten die Anhöhe erklommen, konnte Silva die anderen nicht einmal mehr atmen hören. Sie waren nur noch fünfzig Schritte entfernt.
Ihre Augen bestanden aus glühenden Kohlen; Feuerglut, aus der Kälte drang, so etwas hatte sie noch nie gesehen. Zitternd suchte sie darin nach einem Hinweis, dass sie entdeckt worden waren, konnte aber diese starren Blicke nicht deuten. In ihnen lag keinerlei Hass, keinerlei Gier. Doch je näher die Armee rückte, desto sicherer war sich Silva, dass Mordlust aus ihnen funkelte.
Darauf bedacht, kein Geräusch zu machen, legte Silva einen Pfeil ein, und bemühte sich beim Umfassen der Sehne sein Ende nicht mit den Fingern zu verschieben. Dann hob sie den Bogen und spannte ihn, bis die Sehne leicht in ihre Lippen und Nasenspitze drückte. Der Zug war nur noch zehn Schritte entfernt. Silva nahm den dritten Soldaten der ersten Reihe ins Visier. „Ziel auf die Augen, das ist die einzige Möglichkeit, sie zu besiegen“, hatte die Clanvorsteherin gesagt.
Das rote Glimmen lud einen Schützen geradezu ein. Der Zug war kurz davor den Wald zu betreten. Als Dray „Jetzt.“ hauchte, löste sie die Finger, ebenso wie die anderen Krieger. Obwohl der Pfeilhagel im Dunkeln unsichtbar war, schnellten die Hände der Soldaten fast im gleichen Moment in die Höhe.
Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt.
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Re: [Fanty]Blutwind

Beitragvon FrozenBambi » 08.09.2015, 00:33

Hallo Beatrice,

hab lange nichts mehr kommentiert, mal sehn, ob ich noch in Form bin... ;)

Der Köcher drückte in Silvas Schulterblatt, aber bis jetzt hatte sie nicht gewagt, ihn zurechtzurücken, denn sie hatte Angst, das Geräusch könnte ihnen zum Verhängnis werden.


Das ist eine Geschmackssache, ich merke es nur an, da es mittlerweile allgemeingültiger Konsens ist. Diesen Satz könnte man teilen. Einfach nach zurechtrücken nen Punkt und das denn streichen. Ich produziere auch gerne Schachtelsätze, was du an meinem Kommentar erkennen wirst, aber der Durchschnittsbürger tut sich schwer, diese zu dechiffrieren.


Ihre Glieder waren schon so steif geworden, wie der Baum, auf dem sie sich befand.


Ich schlage vor, steif vor Kälte. Denn der Baum an sich ist relativ beweglich. Seine Äste wogen im Wind, als auch i.d.R. der Stamm, um bei heftigen Böen nicht zu brechen. (Ausnahmen bestätigen die Regel)


Gerade als sie es wagen wollte, Bogen und Köcher zu richten, durchbrach ein Flüstern die Stille:
„Wenn wir hier unsere Zeit vergeuden, bezahlt ihr dafür mit euren Leben.“


Diese "Genau in dem Moment" oder "gerade als" Geschichten sind schon so ausgekaut und mehrfach verdaut. Viel einfacher wäre doch "Sie richtete Bogen und Köcher, aber hielt in der Bewegung inne, als ein Flüstern die Stille durchbrach" o.ä.


Ihr war nicht entgangen, wie jemand hinter ihr einen Pfeil eingelegt und den Bogen gespannt hatte.


Ich mag mich täuschen, aber nachdem dies keine Armbrust ist, wird der Pfeil eher _an_gelegt.

Eine weitere Kleinigkeit am Rande. Einen Bogen voll zu spannen bedarf sehr viel Kraft. Diese Spannung in voller Stärke mal eben zu halten, wird wohl auch einen trainierten Schützen irgendwann auslaugen. Im Verlauf deiner Geschichte hat es für mich den Anschein, als würden die minutenlang in dieser Haltung verharren.

Ohne Zweifel zielte der Schütze auf sie.


Das verrät ihr das Auge im Hinterkopf oder ist das die auktoriale Stimme des Autors, die es aber dann doch nicht so ganz wagt, sich festzulegen? Entweder:
a) Zielte er auf sie? - das fragt sich deine Prota
oder
b) Jemand zielte auf sie - das musst du sein oder du erläuterst später, warum deine Prota übersinnliche Fähigkeiten hat, die sie 100%ig sicher sein lässt.


„Ich will heute noch Blut sehen. Und wenn es nicht das Blut der Bastarde ist, dann sorge ich dafür, dass eures fließt.“


Eures in diesem Fall groß, da es eine "höfliche" Anrede ist (so wie Sie).


Ein weiteres Klicken drang an ihr Ohr und eine zweite Sehne wurde gespannt.


Wenn dies kein schlecht gefertigter Knochenbogen ist, dann wage ich an einem klickenden Geräusch zu zweifeln. Stehen diese Schützen btw. 1m hinter ihr oder hat sie Elfenohren?


„Die Nacht ist noch jung.“, wisperte sie zurück und war dabei leiser als ein Mensch, der ausatmete.


Du musst dir das echt mal logisch überlegen. Setz dich mal auf nen Baum und ein Partner auf einen anderen oder meinetwegen einen anderen Ast. Ich nehme an, es ist nicht völlig windstill und das Laub raschelt zusätzlich. Und nun wispere (!) leiser als das Ausatmen eines Menschen, welches auf diese Distanz wohl kaum zu vernehmen ist. Dann kehre zurück ins Forum und berichte mir, wie du die Unterhaltung empfunden hast? ;)

Daraufhin lachte Dray auf, wie ein Wind, der durch die Zweige fuhr.


Ein äußerst konfuses Bild. Wenn, dann musst du es erweitern. Sein Lachen durchschnitt die Stille, wie ein/der Wind, der durch die Zweige fuhr. (wobei auch dieses mir noch nicht wirklich gefallen würde)

Drei weitere Schützen hatten die Waffen auf Yen gerichtet.


Das finde ich jetzt seltsam. Eben schien es mir, als wären die Schützen in Silvas Rücken und sie fühlt mit ihrem überirdischen Fühlern, dass man auf sie zielt. Diese drei nun scheinen in ihrem Sichtfeld zu sein - folglich also vor ihr zu stehen? Das wäre seltsam, wo sie doch die ganze Zeit auf irgendetwas wartet und ich mal annehme, dass sich nicht direkt vor ihr weitere Bäume befinden, die ihr die Sicht versperren.

Obwohl Yen und sie die Umgebung besser kannten, als Dray und seine Krieger, würde ihnen das wenig nützen. Die anderen waren in der Überzahl. Außerdem hatte Dray seine Männer so positioniert, dass sie umzingelt waren, von der Seite und von unten.


Das finde ich witzig. Die gute Silva versteckt sich im Baum mit Pfeil und Bogen, wohl um irgendwen zu überraschen. Ja ne dem werden nicht die Masse an Kriegern auffallen, die ihr Versteck von allen Seiten umzingeln. Oder ist das hier ein Mammutbaum, auf dem eine Hundertschaft oben unten seitlich und so von ihr Platz und Deckung findet?

In den Bäumen rings um die beiden herum, versteckten sich ein gutes Dutzend Schützen. Im Unterholz hielten sich Fußtruppen für den Angriff bereit.


Ahja sie stecken im "Unterholz". Da tut sich's mMn schwer, einen Trupp zu verstecken, aber ich kenn die Wälder deiner Geschichte ja nüch.

Als die Soldaten die Anhöhe erklommen, konnte Silva die anderen nicht einmal mehr atmen hören.


Und jetzt hast du den Salat! Du darfst in Fantasy alles, außer dir selbst widersprechen. Die ganze Zeit hat deine Prota Sinneswahrnehmung (insb. eben das Gehör), welches Geräusche unterhalb menschlichen Atmens hören kann. Und jetzt nicht mehr? Wenn dies aufgrund dessen ist, dass sie in ihrer Konzentration die Ohren "abstellt", dann schreib das auch.

Sie waren nur noch fünfzig Schritte entfernt.


Müssen wohl über ein Maßband zu ihnen gelaufen kommen...

Ihre Augen bestanden aus glühenden Kohlen; Feuerglut, aus der Kälte drang, so etwas hatte sie noch nie gesehen. Zitternd suchte sie darin nach einem Hinweis, dass sie entdeckt worden waren, konnte aber diese starren Blicke nicht deuten.


Und die Widersprüchlichkeiten gehen weiter. Sie bestanden aus glühenden Kohlen. Das ist kein Vergleich, das ist eine Aussage. Glühende Kohlen verbreiten keine Kälte. Und in ihnen irgendeine Regung ausmachen zu wollen ist fraglich sinnvoll, falls du mal gegrillt hast und dir dabei ein Stück Kohle angesehen hast.

In ihnen lag keinerlei Hass, keinerlei Gier. Doch je näher die Armee rückte, desto sicherer war sich Silva, dass Mordlust aus ihnen funkelte.


Ahja eben können wir die Blicke nicht deuten, dann plötzlich doch.


Darauf bedacht, kein Geräusch zu machen, legte Silva einen Pfeil ein, und bemühte sich beim Umfassen der Sehne sein Ende nicht mit den Fingern zu verschieben. Dann hob sie den Bogen und spannte ihn, bis die Sehne leicht in ihre Lippen und Nasenspitze drückte.


Erneut mag ich mich irren. Aber als ich im Urlaub Bogenschießen laienmäßig lernte, hielt uns der Profi dazu an, die Hand, welche die Sehne spannte, neben unser Kinn zu führen. Eine Berührung mit Lippe und Nase war daher eigentlich ausgeschlossen. Ist deine Silvia eine Amateuerschützin?


Der Zug war nur noch zehn Schritte entfernt. Silva nahm den dritten Soldaten der ersten Reihe ins Visier.


Das mag kleinkariert klingen, aber too much detail. Meinetwegen, sie nahm die erste Reihe ins Visier, aber welchen Leser kümmert es, dass es der dritte ist, wenn das nicht grade ein Obermufti ist?



Obwohl der Pfeilhagel im Dunkeln unsichtbar war, schnellten die Hände der Soldaten fast im gleichen Moment in die Höhe.


Das ist kein Widerspruch, so wie du es darzustellen versuchst. Nachdem man die Pfeile hören wird und der Schall bei allen zum gleichen Zeitpunkt ankommt, wie auch die Soldaten auf einem ähnlichen Trainingsniveau sein werden, ist es nicht verwunderlich, dass sie wie ein Mann reagieren.


So, das war mal der Kleinkram, der beim ersten Überfliegen ins Auge stach.


Prinzipiell beschreibst du ein Szenario, welches für Spannung sorgen könnte. Auch die vielen offenen Fragen, die der Leser sich stellen muss, sollten ihr übriges dazu tun.
Warum ich dennoch in keinster Weise mitfieberte:

- Die Widersprüchlichkeiten stören einfach. Ich hab ja kein Problem damit, wenn du mir noch vorenthalten willst, was sie genau ist. Okay, sie ist ein Übermensch, Elf whatever. Aber du drückst einem ihre Fähigkeiten so explizit aufs Ohr, dass es schon was von Infodump der Autorin hat. Ich zitiere mal schnell zur Erinnerung:

Ihr war nicht entgangen, wie jemand hinter ihr einen Pfeil eingelegt und den Bogen gespannt hatte.


wisperte sie zurück und war dabei leiser als ein Mensch, der ausatmete.


Für menschliche Ohren klang dieser Satz, als hätte ein Eichhörnchen ein paar Blätter zum Rascheln gebracht.


Und das war nur ihr Gehör. Als Leser fühlt man sich für blöd gehalten.
Dadurch fällt es einem halt umso mehr auf, wenn dann da unten eine ganze Armee so leise sein kann, dass Misses Wunderohr nix mehr hört.

- Bilder sind ne tolle Sache, aber bleib bei naheliegenden Sachen. Irgendwelche obskuren Vergleiche ziehen und hoffen, dass der dumme Leser drüber hinwegliest, kommt echt ungut.

- Orientierungslosigkeit macht sich bei dir breit. Ich verstehe ja, was du versuchst. Du willst es spannend machen, Stück für Stück lüften, in welcher Situation sie sich befindet blablabla. Aber bei dem geneigten Leser (zumindest bei mir) türmen sich die Fragezeichen, bis du dann irgendwann so gnädig bist, uns die Umgebung zu beschreiben.
Überleg mal. Es tut der Spannung nichts ab, wenn du gleich klar machst, dass sie von Soldaten umzingelt ist. Da kannst jetzt den Leser zappeln lassen. Sind das Feinde, Freunde? Ist sie in Gefahr vor eben diesen oder arbeiten sie zusammen? Usw.

- Dein Prota ist ne dumme Nuss. Muss ich ehrlich zugeben. Ich hoffe, sie hat einen verdammt guten Grund, ein "Bündnis" mit einem Typen einzugehen, der sie gleich lynchen will, wenn sie mal falsch liegt. Ansonsten ist diese Dame beim Leser schon durchgefallen, denn der Leser mag keine Dummchen.

Von deiner reinen Schreibe bzgl. Satzbau und ähnliches konnte ich jetzt keine klassischen Fehler à la Adjektivitis o.ä. feststellen, du hast augenscheinlich Übung darin, Texte zu verfassen.

Versuch einfach mal nen bisschen weniger Butter aufs Brot zu schmieren. Wir wissen ja, deine Heldin ist ne ganz ganz tolle - zeig uns das an ihrem Handeln und drück es uns nicht in jedem zweiten Satz aufs Auge. Lass sie nicht gleichzeitig eine wohl geübte Schützin, Meuchlerin whatever sein und ein Dummchen, dass ich unnötig in brenzlige Situationen bringt.
Ansonsten joar storytechnisch kann man hier noch wenig sagen, da steht man ein bisschen in der Luft. Wenn dieses hier nicht gerade ihr momentaner Alltag ist oder du sonst einen sehr triftigen Grund dafür hast und das hier der Einstieg in deine Geschichte ist, den du nur gewählt hast, um gleich Spannung zu erzeugen, dann finde ich diesen ungünstig gewählt btw.
<- ein Bandwurmsatz zum Schluss ;)

Edit: Achja, das warum. Hier kündigt sich eine Kampfszene an, wenig Chancen deine Prota näher kennenzulernen, wenn du es nicht verdammt geschickt anstellst. Und bevor der Leser sie nicht kennt, interessiert er sich einen Sch... für sie.

Lg

Bambi
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Re: [Fanty]Blutwind

Beitragvon Deirdre » 08.09.2015, 10:52

Hallo Beatrice,

Ich finde die Szene, die du beschreibst, ziemlich verwirrend. Scheinbar ist Silva von einer ganzen Armee von Soldaten mit rotglühenden Augen umzingelt, die zahlreicher sind als die Büsche im Wald, und zudem von einer großen Gruppe Krieger, die geräuschvoll ihre Bogensehnen spannen. Andererseits sieht die Landschaft völlig friedlich aus und ein menschliches Ohr oder Auge würde absolut nichts Auffälliges wahrnehmen. Sind diese rotäugigen Soldatenmonster unsichtbar für Menschen? Bewegen sie sich in einer parallelen Dimension?

Ich bin mir auch nicht sicher, wer jetzt alles auf diesem Baum sitzt. Neben Silva sitzt da noch Yen mit seinem Wurfmesser. Und Dray? Oder ist Dray der Anführer der angreifenden Armee? Aber warum unterhält er sich dann flüsternd mit Sylva? Oder haben wir es hier mit drei Gruppen zu tun: Silva und Yen auf dem Baum, Dray und seine Krieger in den umliegenden Baumwipfeln und dann noch die herannahende Armee? Ich weiß es nicht.

Ich finde, dass du dich in zu viele Unklarheiten verstrickst. Ein bisschen Unklarheit und offene Fragen erzeugen Spannung und Neugierde, aber zu viel davon beschert mir leider einfach nur ein dickes Fragezeichen über dem Kopf.

Sprachlich sind mir folgende Dinge aufgefallen:

Ihre Glieder waren schon so steif geworden, wie der Baum, auf dem sie sich befand.

Daraufhin lachte Dray auf, wie ein Wind, der durch die Zweige fuhr.

Obwohl Yen und sie die Umgebung besser kannten, als Dray und seine Krieger

Kein Komma vor "wie" oder "als" bei Vergleichen.

Dray‘s Stimme war zart wie ein Windhauch

Im Deutschen steht kein Apostroph beim Genetiv. "Drays Stimme..."

Darauf bedacht, kein Geräusch zu machen, legte Silva einen Pfeil ein, und bemühte sich beim Umfassen der Sehne sein Ende nicht mit den Fingern zu verschieben.

Kein Komma vor "und"

Ist diese Szene der Anfang der Geschichte oder ist sie aus der Mitte gegriffen? Wenn es der Anfang ist, solltest du meiner Meinung nach die Motivationen der Charaktere und ihre Beziehung zueinander deutlich machen. Wenn ein Kampf das Letzte ist, was Silva will, warum freut sie sich dann darauf? Und warum sitzt sie stundenlang in diesem Baum und wartet, statt sich aus dem Staub zu machen? Ihre Voraussicht und übermenschlichen Sinne haben Ihr die Amree ja früh genug angekündigt. Ich frage mich auch, warum die Krieger in den umliegenden Bäumen Silva und Yen minutenlang unter Schuss halten. Was wollen sie von den beiden?
Wenn die Charaktere und ihre Beziehung/Motivationen dem Leser schon bekannt sind, ist es sicher weniger verwirrend. Aber wenn dies der Einstieg in die Geschichte ist, solltest du ein bisschen mehr verraten. Vielleicht ist dies auch nicht die beste Szene um die Geschichte damit zu beginnen, eben weil du so viel erklären müsstest.

Liebe Grüße,
Deirdre
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Re: [Fanty]Blutwind

Beitragvon after eight » 08.09.2015, 12:59

Liebe Beatrice,

ich habe Deine Szene gelesen und muss sagen, dass ich im Großen und Ganzen die Meinungen meiner Vorredner teile. Obwohl die Szene mit einem Hinterhalt recht viel Spannungspotenzial hat, kommt davon leider nicht sehr viel rüber. Man merkt zwar, dass wohl viel auf dem Spiel steht, doch die Ungereimtheiten lenken davon ab.
Ich dachte am Anfang zum Beispiel, dass sich Silva und Yen vor Dray und seinen Männern verstecken, sie also die Gejagten sind.

„Wenn wir hier unsere Zeit vergeuden, bezahlt ihr dafür mit euren Leben.“
Dray‘s Stimme war zart wie ein Windhauch, aber Silva ließ sich davon nicht täuschen. Ihr war nicht entgangen, wie jemand hinter ihr einen Pfeil eingelegt und den Bogen gespannt hatte. Ohne Zweifel zielte der Schütze auf sie.


Dray warnt seine Männer vorm Versagen, dann zielt jemand auf sie. Ich dachte, okay sie versteckt sich also nicht, sondern es ist so eine Art Patt-Situation. Jetzt wo ich aber weiß, dass Silva, Yen und Dray auf einer Seite stehen, frage ich mich, wieso da jemand auf sie zielt.

Auf dem Baum neben ihr zog Yen sein Wurfmesser.
Daraufhin lachte Dray auf, wie ein Wind, der durch die Zweige fuhr.
„Glaubst du im Ernst, dass du mit diesem Messerchen eine Chance hast?“
Drei weitere Schützen hatten die Waffen auf Yen gerichtet. Ein verdächtiges Geräusch aus seiner Richtung würde genügen, damit sie das Feuer eröffneten, doch es herrschte Totenstille.
Silvas Puls raste.


Auch hier wirkt es, als versuche Dray Yen und Silva zum Aufgeben zu bringen. Ich weiß, das war ein Fehlschluss von mir, aber es ergibt für mich trotzdem keinen Sinn.
Es kann ja sein, dass alle das gleiche Ziel haben und sich untereinander nicht trauen, aber wie kommt es dazu, dass alle ihre Waffen ziehen und gegenseitig auf sich zielen? Fällt Dray mit einem Mal ein, dass Silva und Yen ja versagen könnten und deswegen droht er ihnen schonmal vorsorglich, obwohl sie noch gar nichts gemacht haben?

Mit Drays Drohungen war nicht zu spaßen, und ein Kampf war das Letzte, was sie jetzt gebrauchen konnten. Obwohl Yen und sie die Umgebung besser kannten, als Dray und seine Krieger, würde ihnen das wenig nützen. Die anderen waren in der Überzahl. Außerdem hatte Dray seine Männer so positioniert, dass sie umzingelt waren, von der Seite und von unten. In den Bäumen rings um die beiden herum, versteckten sich ein gutes Dutzend Schützen. Im Unterholz hielten sich Fußtruppen für den Angriff bereit.


Also jetzt bin ich komplett verwirrt. Ich dachte der Hinterhalt ist nicht für Silva und Yen gedacht, und dennoch hat Dray daran gedacht, die beiden zu umzingeln?

So viel zum Szenario an sich. Momentan ergibt es noch keinen Sinn, lass Dich aber davon nicht entmutigen. Ich würde Dir vorschlagen, die Szene etwas simpler zu gestalten. Denn wir (also die Leser) lesen gerade das erste Mal von Silva und wollen sie kennenlernen. Die recht komplizierte Beziehung zu Dray könntest du später einbauen, wenn irgendetwas schief geht und Dray wütend wird. Oder Silva denkt kurz daran, dass sie ihn bloß nicht enttäuschen sollte.
So wie es jetzt ist, weiß man, dass die Protagonistin kein Mensch ist, aber was sie ist erfährt man nicht. Man weiß, dass sie in einen Hinterhalt verwickelt ist, auf wen oder warum weiß man nicht. Man weiß, dass es einen Dray und einen Yen gibt, wer die sind oder wie sie aussehen weiß man nicht. Das sind einfach ein paar zu viele Baustellen für einen Einstieg. Wenn Du an diesen Dingen arbeiten würdest, würde sich der Einstieg deutlich verbessern. Denn stilistisch und bildlich sind mir einige schöne Sätze aufgefallen, die Du definitiv drin lassen solltest.

Silva ließ zum Hundertsten Mal ihren Blick über die Talsenke gleiten, die in trügerischem Frieden vor ihr lag. Fast fiel sie der Täuschung zum Opfer. Außer dem Wind, der ab und an mit den grauen Grashalmen spielte, veränderte sich die Landschaft nicht.


Die Wolken rissen auf, und einen Moment lang thronte die Mondsichel am Himmel, eine Sensenklinge, fahl wie tote Haut. Ihr Licht genügte, damit auch die anderen die Bewegung am Fluss sahen.


Bewegungslos wie Raubkatzen lauerten die Krieger in den Wipfeln.


Die Atmosphäre und allgemeine Situation darzustellen gelingt Dir mit solchen Sätzen sehr gut. Das ist stimmungsvoll und anschaulich und gefällt mir. :D

Zu den Bögen hatte auch FrozenBambi schon etwas gesagt, da wollte ich die Chance ergreifen und etwas schlaumeiern.


Eine weitere Kleinigkeit am Rande. Einen Bogen voll zu spannen bedarf sehr viel Kraft. Diese Spannung in voller Stärke mal eben zu halten, wird wohl auch einen trainierten Schützen irgendwann auslaugen. Im Verlauf deiner Geschichte hat es für mich den Anschein, als würden die minutenlang in dieser Haltung verharren.


Das stimmt. Ich kann meinen Pillepallebogen (30 Pfund = etwa 15 Kilo Zugstärke) nur etwa 20 Sekunden voll gespannt halten, da beginne ich schon zu zittern. Wenn man bei Fantasy davon ausgeht, dass die Bögen im allgemeinen schwerer sind, sollte es auch den Profis in dieser Szene schwerfallen.

Ein weiteres Klicken drang an ihr Ohr und eine zweite Sehne wurde gespannt.


Klicken scheint mir auch etwas unwahrscheinlich, eher knarren Holz und Sehne.

Darauf bedacht, kein Geräusch zu machen, legte Silva einen Pfeil ein, und bemühte sich beim Umfassen der Sehne sein Ende nicht mit den Fingern zu verschieben. Dann hob sie den Bogen und spannte ihn, bis die Sehne leicht in ihre Lippen und Nasenspitze drückte.

Erneut mag ich mich irren. Aber als ich im Urlaub Bogenschießen laienmäßig lernte, hielt uns der Profi dazu an, die Hand, welche die Sehne spannte, neben unser Kinn zu führen. Eine Berührung mit Lippe und Nase war daher eigentlich ausgeschlossen. Ist deine Silvia eine Amateuerschützin?


Hier kommt es drauf an, was für eine Art Bogen Silva hat. Mit Kontakt an Lippen und Nasenspitze ankern eigentlich nur Recurve- und Compoundschützen, die also mit Visier und weiterem Zubehör schießen. Das würde so aussehen:
https://www.youtube.com/watch?v=NxvmOPe6Fx4
Wenn es sich aber um einen einfachen Bogen/Feldbogen/Langbogen handelt, dann hat FrozenBambi hier definitv Recht, weil Feldschützen in der Regel neben dem Kinn bzw. an der Wange ankern.
Also: Wenn Silva kein Visier hat, dann muss sie den Pfeil bis an die Wange ziehen, so wie hier:
http://www.nature-bow.de/IMG_0120zugesc ... 00x931.jpg
Dann ist der Pfeil näher am Auge und man kann über die Spitze des Pfeils das Ziel anvisieren.

Zu dem "aufpassen, dass sie das Ende nicht mit den Fingern verschiebt" kann man außerdem noch anmerken, dass man sich eigentlich bei jedem Bogen einen "Nockpunkt" baut, damit das eben nicht passiert und man den Pfeil immer an der gleichen Stelle auflegt. Das sieht dann so aus:
http://www.werderaner-bogenschuetzen.de ... ianten.jpg
Wenn Silva eine erfahrene Schützin is, müsste sie so einen eigentlich auch haben.

So, das wars mit dem Schlaumeiern! :girl:

Das sind natürlich alles nur Tipps, also nimm das, was Du gebrauchen kannst.
Ansonsten: Weiterschreiben.

Alles Liebe
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Re: [Fanty]Blutwind

Beitragvon Ankh » 08.09.2015, 14:26

Normalerweise kommentiere ich Absatz für Absatz, aber hier fasse ich einfach mal zusammen, was mir aufgefallen ist, da die Infos so zerstückelt kommen, dass das nicht sinnvoll am Text geht.

Das erste Problem, das ich habe, sind die Bögen. Wie oben schon jemand schrieb, zielt man nicht minutenlang mit einem gespannten Bogen in der Gegend herum, da fällt einem schnell der Arm ab. Außerdem zieht man eine Bogensehne am Körper vorbei, wenn man sie spannt, nicht ins eigene Gesicht. Wenn die Sehne dabei Lippen oder Nasenspitze berührt, wird das sehr wehtun, wenn sie sie loslässt.
Zudem ist ein Baum ein denkbar schlechter Ort zum Bogenschießen. Die hast keinen festen Stand, sondern sitzt oder hockst, kannst dich nicht festhalten, weil du für den Bogen beide Hände brauchst, aber wenn du ihn spannst, bewegst du dich, was dein Gleichgewicht stören könnte. Und außerdem sind überall Zweige im Weg. Ich würde ja noch durchgehen lassen, dass die Protagonistin nach einiger Suche einen schönen, breiten Ast gefunden hat, auf dem sie stehen und schießen kann, aber dann lerne ich, dass in sämtlichen Bäumen drumrum auch Unmengen von Bogenschützen hocken, und das wirkt ziemlich lächerlich.

Passend dazu ist mein zweites Problem die taktische Situation. Die beschreibst zwar viel, aber kapieren tu ich es trotzdem nicht. Sie sitzt auf einem Baum und überblickt ein Tal. Dann ist es entweder ein freistehender Baum, oder einer am Waldrand, sonst hast du keine Sicht nach vorne. Im nächsten Satz ist sie aber umzingelt von Bogenschützen in Bäumen (sorry, ich muss schon wieder kichern) und Unterholz, einige davon vor ihr, da frage ich mich, wie sieht sie ins Tal, wenn vor ihr Bäume stehen?
Dann das Tal. Du beschreibst es von der gegenüberliegenden Seite, oder? Sie ist an einer Seite des Tals, und gegenüber sind ganz hinten Berge, dann Hügel, dann Wald, dann Büsche, dann Wiese. Das klingt ziemlich weit. Dann beschreibst du einen Fluss am anderen Ende des Tals. Also noch hinter dem Wald? Wohl kaum. Vor den Büschen, in der Wiese? Dann wäre er in der Mitte des Tals, nicht am anderen Ende. Zumal die Gegner, nachdem sie den Fluss (eher ein Bach?) durchquert haben, wieder aufwärts marschieren. Eine Armee in Viererreihen schlängelt sich in meiner Vorstellung auch nicht über eine Wiese. Entweder marschieren sie in Viererreihen geradeaus, oder zumindest auf einer gewundenen Straße, oder schlängeln sich hintereinander den Hang hinauf. Dabei sehen sie nicht einen der dutzenden Krieger, die da mit gespannten Bögen in den Bäumen hocken, die aber ihrerseits offenbar alle bombige Sicht auf die Wiese haben, ohne Zweige im Weg oder sowas.
Zuletzt scheint es mir eine Weile zu dauern, bis eine Armee von einem Fluss "am anderen Ende des Tals" bis auf zehn Schritt heran ist. Totzdem wird am Anfang ein Riesengewese darum gemacht, dass sie leiser sprechen als ein Windhauch und das Geräusch eines zurechtgerückten Köchers (?!) sie verraten könnte. Wenn sie die Gegner von so weit kommen sehen kann, dann sollte Silva besser jede Zeit nutzen, um sich eine bequeme Position zu suchen, aus der sie nicht beim ersten Bogenschuss vom Baum purzelt.


Über diese beiden Probleme solltest du nachmal nachdenken. Entweder die Situation klarer beschreiben, falls ich da irgendetwas missverstanden habe, oder das ganze so beschreiben, dass es irgendwie realistisch ist. Auch wenn die Typen da im Baum alle tolle Elfen sind, die auf sich im Wind wiegenden Ästen laufen gelernt haben, so sind sie trotzdem nicht dumm und unvorsichtig und suchen sich die beste taktische Position aus, nicht die coolste. Das wäre wohl hinter einem Gebüch, hinter dem sie auf Signal auftauchen, Pfeile abschießen und wieder abtauchen. Keinesfalls sitzen sie ne halbe Stunde im lichten Geäst und zielen mit gespannten Bögen auf eine herankommende Armee.


lg,

Ankh
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