[Liebe]Change of Jade - Der Koidrache TEIL 2/4 (BL)

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe]Change of Jade - Der Koidrache TEIL 2/4 (BL)

Beitragvon RubyYbur » 19.10.2014, 02:12

Hier ist der 2. Teil. Tobt euch aus ;)


SAM
„Was fällt dir eigentlich ein, du Penner?! Lass mich los!“
Obwohl der Fremde am Boden lag, hielt er ihn immer noch am Arm fest.
„Sam, komm sofort zurück! Ich hab für dich bezahlt und jetzt will ich auch was für mein Geld haben!“
Michael, sein Freier, kam schnaubend um die Ecke gestürmt, packte ihn am Genick und drückte ihn nach unten. Angsterfüllt fand Yoichi den Blick des Fremden, der diesen kurz erwiderte, bevor seine Augen entschlossen zu dem Freier wanderten. Mit einem gezielten Tritt schaffte der Fremde es, dass Michael Yoichi losließ. Fluchend riss Michael ihm die Geldscheine aus der Hand, wandte sich um und verschwand in die Dunkelheit.
„Verdammt!“, schimpfte Yoichi. „Das war der Lohn für die ganze Nacht. Was mach ich denn jetzt? Ich weiß ja noch nicht mal, wo ich heute Nacht schlafen soll!“
„Komm doch einfach mit zu mir“, sagte der Fremde.
„Seh ich so aus, als gäb's hier was gratis?!“
„Selbstverständlich bezahle ich dich auch dafür.“
Obwohl Yoichi nach der heftigen Reaktion von Michael eigentlich gar keine Lust mehr hatte, knickte er ein. Immerhin brauchte er wirklich einen Platz zum Schlafen.

„Wie heißt du eigentlich?“, fragte Yoichi, während sie mit dem Aufzug hoch zur Wohnung des Fremden fuhren.
Nach kurzem Zögern antwortete dieser: „Ich heiße Jess.“
„Ich bin Sam.“, nannte er seinen Decknamen.
Als ein leises ´Ping` die Ankunft in der gewünschten Etage meldete und sich die Fahrstuhltüren öffneten, wurde Yoichi von der luxuriösen Einrichtung der Wohnung erschlagen.
„Komm, wir gehen nach oben“, sagte Jess.
Yoichi folgte ihm staunend. Er hatte noch nie ein Apartment gesehen, das sich über zwei Etagen erstreckte. In der Mitte des Schlafzimmers stand ein riesiges Bett vor der riesigen Fensterfront, an der Wand hing ein riesiger Fernseher und eine offene Tür gab den Blick auf ein riesiges Badezimmer mit einem riesigen Whirlpool frei.
„Kann ich dir etwas zu Essen anbieten? Möchtest du fernsehen? Der Fernseher hängt dort an der Wand.“
„Als ob man den übersehen könnte.“
Jess schmunzelte. „Dann mach's dir bequem. Ich geh erstmal duschen.“
„Du weißt aber schon, dass ich pro Stunde bezahlt werde, oder?“ Fragend hob Yoichi die Augenbrauen.
Jess zog seine Geldbörse hervor. „Hier sind tausend Dollar. Das sollte fürs Erste reichen.“
Als er sich umdrehte und im Badezimmer verschwand, sah Yoichi erstaunt auf das Geld in seiner Hand.
'Was ist das denn für einer? Warum vertraut er mir so, dass er mich mit seinem ganzen Portmonee alleine lässt? Er kennt mich doch gar nicht.'
Gierig sah Yoichi auf die prall gefüllte Geldbörse, die noch immer auf dem Tisch lag. Er zögerte, doch die Versuchung war zu groß. Er warf noch einen Blick auf die Badezimmertür, dann schnappte er sich das Portmonee und schlich aus dem Zimmer. Aber noch bevor er die erste Stufe betreten konnte, erweckte etwas im Augenwinkel seine Aufmerksamkeit. Auf einem Sockel stehend thronte das Symbol des Wandels: Ein milchiges Hellgrün, glatt und glänzend, filigran gearbeitet und doch robust – ein Koidrache.

Der Polizist trägt mich aus dem Haus, während ich weine und meinen schmerzenden Arm verzweifelt an mich presse. Würde ich wissen, was mir in den nächsten Jahren bevorsteht, würde ich mich mehr wehren: Das Heim, die Pflegefamilien, die handgreiflichen Mitschüler, später dann der Straßenstrich, die Freier... Ich habe es nicht geahnt, obwohl ich es doch gesehen habe, das Symbol des Wandels... Verzweifelt suchen meine Augen den Jungen, der mich von Mama weggebracht hat. Er sitzt immer noch im Schrank und sieht zu mir auf. Der Polizist verlässt mit mir das Haus, doch vorher sehe ich das milchige Hellgrün, glatt und glänzend, filigran gearbeitet und doch robust – ein Koidrache, thronend neben der Tür.

Es war dieselbe Statue.
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Re: Change of Jade - Der Koidrache TEIL 2/4 (Boys Love)

Beitragvon snoopylein90 » 19.10.2014, 10:03

SAM
(Hier wünsche ich mir eine kurze Beschreibung wo er ist. Wie es um ihn herum aussieht.)„Was fällt dir eigentlich ein, du Penner?! Lass mich los!“
Obwohl der Fremde am Boden lag, hielt er ihn immer noch am Arm fest. (Weil du einen Beat gesetzt hast in dem es um Sam geht erwartet der Leser, dass Sam sprechen wird.)
„Sam, komm sofort zurück! Ich hab für dich bezahlt und jetzt will ich auch was für mein Geld haben!“
Michael, sein Freier, kam schnaubend um die Ecke gestürmt, packte ihn am Genick und drückte ihn nach unten. (Also hier kapier ich gar nix mehr. Ich dachte es geht um Sam und den Freier und jetzt schreibst du einfach aus der Perspektive von Yoichi) Angsterfüllt fand Yoichi den Blick des Fremden, der diesen kurz erwiderte, bevor seine Augen entschlossen zu dem Freier wanderten. Mit einem gezielten Tritt schaffte der Fremde es, dass Michael Yoichi losließ. Fluchend riss Michael ihm die Geldscheine aus der Hand, wandte sich um und verschwand in die Dunkelheit.
„Verdammt!“, schimpfte Yoichi. „Das war der Lohn für die ganze Nacht. Was mach ich denn jetzt? Ich weiß ja noch nicht mal, wo ich heute Nacht schlafen soll!“
„Komm doch einfach mit zu mir“, sagte der Fremde. (hier könntest du ein Detail des Fremden einbauen, zum Beispiel der zierliche junge Mann oder der Brillenträger oder so)
„Seh ich so aus, als gäb's hier was gratis?!“ (Diese Reaktion finde ich unpassend, nachdem er ihm geholfen hat )
„Selbstverständlich bezahle ich dich auch dafür.“ (Hier fehlt mir ein Beat oder Inquit)
Obwohl Yoichi nach der heftigen Reaktion von Michael eigentlich gar keine Lust mehr hatte, knickte er ein. Immerhin brauchte er wirklich einen Platz zum Schlafen.

(Der Übergang ist auch wieder zu abrupt. In einem kleinen Satz erwähnen, wie sie dahin gekommen sind)„Wie heißt du eigentlich?“, fragte Yoichi, während sie mit dem Aufzug hoch zur Wohnung des Fremden fuhren.
Nach kurzem Zögern antwortete dieser: „Ich heiße Jess.“
„Ich bin Sam.“, nannte er seinen Decknamen. (Ach hier wird erst klar das Sam ein Deckname ist. Das muss viel früher passieren.)
Als ein leises ´Ping` die Ankunft in der gewünschten Etage meldete und sich die Fahrstuhltüren öffneten, wurde Yoichi von der luxuriösen Einrichtung der Wohnung erschlagen.
„Komm, wir gehen nach oben“, sagte Jess. (SIe sind doch gerade Aufzug gefahren. Wieso dann nach oben gehen?)
Yoichi folgte ihm staunend (hier will ich sehen wie staunen bei ihm aussieht. Kriegt er den Mund nicht mehr zu?). Er hatte noch nie ein Apartment gesehen, das sich über zwei Etagen erstreckte. In der Mitte des Schlafzimmers stand ein riesiges Bett vor der riesigen (ein bisschen zu viel riesig. Außerdem ein schwammiger Begriff. Hier wäre ein Vergleich nett. Mancher empfindet ein 1,40 mal 2 m Bett riesig ein anderer ein 2m mal 2m Bett) Fensterfront, an der Wand hing ein riesiger (auch wieder riesig)Fernseher und eine offene Tür gab den Blick auf ein riesiges Badezimmer mit einem riesigen (ist Yoichi ein Zwerg oder warum ist alles riesig? Kleiner Scherz) Whirlpool frei.
„Kann ich dir etwas zu Essen anbieten? Möchtest du fernsehen? Der Fernseher hängt dort an der Wand.“ (Da du den Fernseher schon erwähnt hast würde ich den Satz ander formulieren. In etwa so: Möchtest du dir einen Film ansehen? Hier ist die Fernbedienung. (oder du lässt vorher bei der Beschreibung einfach den Fernseher aus und betonst hier dass er so groß ist durch seine Antwort))
„Als ob man den übersehen könnte.“
Jess schmunzelte. „Dann mach's dir bequem. Ich geh erstmal duschen.“
„Du weißt aber schon, dass ich pro Stunde bezahlt werde, oder?“ Fragend hob Yoichi die Augenbrauen. (Das fragend kannst du ruhig streichen)
Jess zog seine Geldbörse hervor. (hier würde mir besser gefallen, wenn er einfach nur einen Packen Geld rausholt und sagt das sollte reichen) „Hier sind tausend Dollar. Das sollte fürs Erste reichen.“
Als er sich umdrehte und im Badezimmer verschwand, sah Yoichi erstaunt auf das Geld in seiner Hand.
'Was ist das denn für einer? Warum vertraut er mir so, dass er mich mit seinem ganzen Portmonee alleine lässt? Er kennt mich doch gar nicht.'(Hier ist die Ähnlichkeit zu Pretty Woman sehr groß.)
Gierig sah Yoichi auf die prall gefüllte Geldbörse, die noch immer auf dem Tisch lag. (Hier lässt du auch wieder ein Adjektiv die Arbeit machen. Viell mehr show don't tell) Er zögerte, doch die Versuchung war zu groß. Er warf noch einen Blick auf die Badezimmertür, dann schnappte er sich das Portmonee und schlich aus dem Zimmer. Aber noch bevor er die erste Stufe betreten konnte, erweckte etwas im Augenwinkel seine Aufmerksamkeit. Auf einem Sockel stehend thronte das Symbol des Wandels: Ein milchiges Hellgrün, glatt und glänzend, filigran gearbeitet und doch robust – ein Koidrache.

Der Polizist trägt mich aus dem Haus, während ich weine und meinen schmerzenden Arm verzweifelt an mich presse. Würde ich wissen, was mir in den nächsten Jahren bevorsteht, würde ich mich mehr wehren: Das Heim, die Pflegefamilien, die handgreiflichen Mitschüler, später dann der Straßenstrich, die Freier... Ich habe es nicht geahnt, obwohl ich es doch gesehen habe, das Symbol des Wandels... Verzweifelt suchen meine Augen den Jungen, der mich von Mama weggebracht hat. Er sitzt immer noch im Schrank und sieht zu mir auf. Der Polizist verlässt mit mir das Haus, doch vorher sehe ich das milchige Hellgrün, glatt und glänzend, filigran gearbeitet und doch robust – ein Koidrache, thronend neben der Tür. (also diese komischen Rückblicke gefallen mir gar nicht. Wenn ihn die Erinnerung einholt muss das ganze trotzdem in der Vergangenheit stehen. Klar denkt er in der Gegenwart aber es ist bereits passiert.)

Es war dieselbe Statue.


Also Fazit:

Hier geht es um SAM/YOICHI und eine Begegnung mit einem Freier der Sam/Yoichi sein Geld klaut. Jess nimmt Sam mit und lädt ihn ein. Jess geht duschen und Sam entdeckt eine Koidrachen, der schlimme Erinnerungen in ihm wecken.


Zum einen Fehlt mir hier der ganz klare Cut der Situation, beim Perspektivenwechsel. Habe ich mich doch gerade erst mit Jess angefreundet und dann schaue ich auf einmal durch Sams Augen, von dem ich erst viel zu spät erfahre, dass er eigentlcih Yoichi heißt. Dann wird ihm geholfen bei der AUseinandersetzung und er wird von einem reichen Kerl mitgenommen (Pretty Woman nur mit einem Stricher.)
Es herrscht stellenweise wieder Chaos für den Leser und ich fürchte durch die wenigen Details kann ich mir gar nicht vorstellen, wie Jess aussieht (ob er attraktiv ist für Yoichi) oder wie es dort auf der Straße für Yoichi war. Jess fand es ungemütlich, vielleicht macht es Yoichi weniger aus auf der Straße zu sein, weil er es offensichtlich gwwöhnt ist.
Schaut doch mal in Facebook auf der Seite Fans von Angeleyes vorbei. Mein erster Roman erscheint am 01.07.2014
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Re: Change of Jade - Der Koidrache TEIL 2/4 (Boys Love)

Beitragvon unkompliziert » 20.10.2014, 10:27

Hi Ruby,

ichhabe diesen Teil zuerst gelesen und danach noch den ersten.
Mir war auch schon nach diesem Teil sofort klar, dass Sam/Yoichi diesselbe Person ist. Und selbst wenn das nicht so gewesen wäre, die Ungewissheit zieht sich ja nicht mal eine Seite lang hin, sondern nur so 3-4 Wätze.

Aber ganz sicher weiß man das, wenn man den ersten Teil hat.
Und ein kleines Rätsel, auf das man als Leser kommen kann und dabei auch eine faire Chance hat, finde ich unterhaltsam.

Ich schreibe jetzt etwas, das klingt ein bisschen negativ. Ich will damit aber nicht sagen, dass ich nichts könnt, sondern dass ihr bitte entfesseln sollt, was ihr sicher besser könnt.

Die Geschichte ließt sich wie ein Zusammengeschnipsel aus Filmszenen und Clichés aus Filmen.

Freier sind in Filmen entweder brutal und gewissenlos -- oder wie in stinkreich und totaaaal edel. Und dann auch gleich so stinkend reich, das Geld so überhaupt keine Rolle spielt.
Das macht den stinkend reichen Geschäftsmann so langweilig. Es kann ja ruhig mit Geld um sich schmeißen, wenn er soviel davon hat, dass er Pferdeboxen damit einstreuen könnte.

Interessanter fände ich zu lesen, wenn er etwas geben muss, von dem er eben nicht so viel hat und was ihn richtig ins schwitzen bringt.

Interessanter als die beiden Cliché Freier fände ich, wenn jemand überzeugend erzählen kann, warum jemand eine Mischung aus beiden ist.

Dieser Teil ließt sich wie ein Nacherzählung von Pretty Woman für Jungs.
Aber ehrlich gesagt hat genau *das* mich bei der Stange gehalten, weil ich wissen wollte, wie lang ihr das durchhaltet. :lol:

Was ich nicht leiden kann, ist, wenn eine Story komplizierter gemacht wird, als sie sein müsste *ohne* dass es eine Erklärung dafür gibt.
Warum sagt er nicht zu ihm: "Ich glaub, wir haben als Kinder zusammengespielt? -- Es hat mich nie losgelassen, was aus dir geworden ist, die Geschichte wäre es mir wert, dass ich dir ein Abendessen und ein billiges Hotelzimmer ausgebe."

Wo zum Henker schläft Sam eigentlich, wenn ihn kein alter Bekannter mit in sein Zuhause nimmt?
Er wird schon wissen, wo er für wenig Kröten schlafen kann, ohne dass ihn die ganze Nacht jemand begrabbelt.

Zum einen sollte man aus seinen Gedanken und Gefühlen erkennen können, warum Jess nicht einfach den Mund aufmacht und fragt.
Zum anderen *überleben* sicher nur die vorsichtigen Straßenjungs. Wenn jemand für "nur reden" einen Haufen Geld bezahlt, dann könnte an der Sache etwas faul sein...

Bin mal neugierig, wie's weitergeht.
unkompliziert
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