[SciFi]Clara - Kurzgeschichte (4/4)

[SciFi]Clara - Kurzgeschichte (4/4)

Beitragvon dadazinga » 11.06.2014, 01:23

Nach dem Verschwinden.

Ich tastete mich langsam im Dunkel voran und achtete darauf, keinen Ton von mir zu geben. Die Monkey’s Bar war dunkel und verlassen. Ich konnte nur wenige Konturen ausmachen. Eine Taschenlampe beinhaltete mein improvisierter Plan nicht. Ich wusste nur, dass ich herausfinden musste, was sich hinter der Tür bei der Theke verbarg. Im schlimmsten Fall würden dort der hagere Typ mit seinem Pferdeschwanz und der dicke Glatzkopf warten. Doch ein vages Gefühl sagte mir, dass dem nicht so sein würde.

Die Tür war verschlossen. Sollte ich hier aufgeben? Sollte das das Ende all meiner Mühen sein? Ich drehte mehrere Male an dem Knauf – vergebens. Wo Geschick nichts mehr bringt, hilft nur noch rohe Gewalt, dachte ich und holte tief Luft. Das alte Schloss dürfte nicht mehr viel aushalten. Eins. Zwei. Drei. Mit voller Kraft ließ ich mich gegen die Tür fallen und stolperte in den Raum.

Er war leer, zumindest menschenleer. In der Mitte des Raumes stand ein Pokertisch, an der Wand eine schäbige ausgezogene Schlafcouch, ein Notstromaggregat und ein kleiner Safe. Clara wo bist du, ging es mir durch den Kopf. Hatte ich vor lauter Ratlosigkeit zu viel in zusammenhangslose Ereignisse hineininterpretiert? Waren der Vogel, die Visitenkarte und der Daumen des Barkeepers nichts weiter als Zufälle, von meinem nach Sinn suchenden Gehirn zu einer haltlosen Verschwörungstheorie zusammengeflickt? Ich fröstelte und erst jetzt wurde mir bewusst, dass das Fenster geöffnet war und ein kalter Wind in das Zimmer wehte. Ich ging zum Fenster und blickte hinaus in die kalte, finstere Nacht. Wann war Clara verschwunden? Plötzlich fühlte ich mich schwindelig. Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervor und betrachtete sie. Sie sah alt aus. War verblasst und dreckig. Ganz anders als die Karten vorne auf der Theke. Bei genauerem Hinsehen fiel mir auch der fehlender Schriftzug auf meiner Karte auf: „Neueröffnung, 01. April“. Das war vor einem halben Jahr. Meine zerknickte Visitenkarte stammte offenbar von davor. Ich war zu spät. Der Vogel war zu spät. Über ein halbes Jahr. Und Clara war längst nicht mehr hier, wenn sie es denn je gewesen war. Mich überkam das plötzliche Verlangen mit zu übergeben oder mich hemmungslos zu betrinken. Ich entschied mich für letztere Variante, klaute mir eine Flasche Whiskey aus der Bar und lief ziellos in den zwielichtigen Teil der Stadt – Sündenpfuhl, Rotlichtmilieu, Nachtleben.

Ich weiß nicht mehr viel von den Wochen, die folgten. Ich weiß auch nicht, wie viele es genau gewesen waren. Vier? Fünf? Sechs? Nach meiner Schnitzeljagd in der Monkey’s Bar war ich in ein tiefes Loch gefallen. Der Gedanke, dass ich Clara hätte finden, vielleicht sogar retten können, wenn ich nur ein halbes Jahr früher gekommen wäre, trieb mich in den Wahnsinn. Ich driftete in einem permanenten Zustand des Rausches von Kneipe zu Kneipe und Nachtclub zu Nachtclub. Betrunken saß ich im ¨Scavenger¨, einer ebenso billigen wie heruntergekommenen Kneipe. An der Bar stritten sich lautstrak ein ausgemergelter Mann. Auuf dem Höhepunkt des Streitsnahm die Nutte ein Glas und schlug es ihm an den Kopf. Aus der Platzwunde spritzte Blut. Die Frau kratzte sich die Scherben von den Händen und stürmte an mir vorbei, aus der Kneipe. Da erkannte ich sie.
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Re: Clara - Kurzgeschichte (4/4)

Beitragvon AnTBensOr » 15.06.2014, 22:25

Servus dadazinga,

mit Interesse habe ich Teil 1 bis 4 verfolgt und möchte eigentlich auf keine Detailfehler wie -fragen eingehen, da mir das Gesamtbild gefällt. Anmerkungen habe ich dennoch, die ich salopp in den Raum werfe.

Im dritten Teil hattest du den Perspektivwechsel, der dir persönlich offensichtlich nicht so gut zu gefallen scheint wie mir und tatsächlich ist es schwer, diesen Inhalt anders zu verpacken ohne Dynamik und Spannung einzubüßen. Besonders problematisch finde ich jedoch den Bruch zwischen Ich-Erzähler und dem zum Protagonisten wie zu Clara distanziertem Erzähler, der zusätzlich die gesamte Situation nicht überblickt. Ich finde, dass du deswegen besonders für das beklemmende Ende Pulver in den Wind schießt, dass zugunsten eines größeren Feuerwerks hätte anders gestopft und deponiert werden können.
Spontan beim Pinkeln dachte ich darüber nach, wie ich die aktive, in der Vergangenheit stattgefundene Handlung vermittelt hätte, und kam auf die Idee, dass ein Poker-Spiel mit denselben Personen - außer vielleicht mit dem Inder - hätte stattfinden können. Und dabei sickern Informationen durch, unbemerkt von den Halunken; aber dann hätte der Protagonist nicht unbedarft den Barkeeper fragen dürfen, was mit ihm seinen Finger passiert sei - wobei durchaus nichts dagegen spricht, dass der namen- und erfolglose Held diese Tatsache einfach für sich behält, denn durchaus hat er Attribute eines Detektives, wenn auch dürftig und amateurhaft.
Dennoch: ich würde dir zur Konsistenz raten und den zweiten Erzähler aus dem Spiel lassen, wodurch der Protagonist eben mehr Beobachtungsarbeit leisten muss, sich vielleicht auch mittels gewagter Induktion wie Deduktion an eine zweifelhafte Wahrheit nähert, die gar nicht stimmen muss. Natürlich, dies ist eine unheimlich schwere Aufgabe, da der Tatort schon so alt ist, aber wäre es nicht eine interessante Entwicklung, wenn sich das Bild während des Trunkenseins des Protagonisten zusammen fügt? Wer Clara nun ist, was im Detail passierte, folglich das wirklich Schockierende bleibt schließlich außen vor.

Damit wären wir bei dem zeitlichen Ablauf. Ich vermute, dass es eine der Pointen dieser Geschichte ist, dass ein halbes Jahr verging und der Protagonist sich ein großes Versäumnis einzugestehen hat. Andererseits folgt er damit einer kalten Spur, es ist schwer für ihn, überhaupt noch an solch einem Fall arbeiten zu können - andererseits ist es wirkungsvoll. Doch die Frage stellt sich: wieso ist der Rabe/ die Krähe/ das Federvieh erst vor einigen Tagen aufgetaucht? Warum fliegt er/sie/das ein halbes Jahr durch die Stadt, um dann letztendlich doch vor dem Fenster des Protagonisten eine lange Zeit zu warten?
Einerseits ist die Intelligenz dieses Tieres beineidenswert, andererseits steht Erstgenannte in Kombination mit dem herausragenden Langzeitgedächtnis im Kontrast zur Effizienz und Effektivität der auszuführenden Handlung - oder ist der Rabe doch nur ein grimmiges, von der Gesellschaft geformtes Wesen, dass den Protagonisten leiden lassen möchte?
Damit wären wir bei den unheimlich vielen Motiven, die in dieser Kurzgeschichte verwendet werden. Endzeitstimmung, Distanz und Kälte der letzten Überlebenden, Kommunikation mit Tieren [vielleicht auch Liebe zwischen Protagonisten und Clara?]. Aus diesen drei Stichworten können drei verschiedene Kurzgeschichten entstehen, die noch nicht einmal mehr Input brauchen [ganz zu schweigen von dem Geklammerten]. Aus allen drei kombiniert könnte ein Roman entstehen [mit dem vierten ein Epos]. Damit möchte ich ausdrücken, dass mindestens einer der drei Punkte weg gelassen werden könnte, ohne dass die Geschichte ihren Gehalt verliert - welchen kannst du dir sicher selbst ausmalen. [und der vierte Punkte ist vielleicht ein wenig zu außen vor gelassen; aber dies ist Geschmackssache, ich persönlich mag auch keine breitgetretenen Liebesgeschichten.]
Mein Problem ist nicht, dass zu viele Motive vorliegen, sondern die Behandlung der Ideen mit sich selbst ein wenig karg ausfallen. Endzeitstimmung kann man nicht in einigen Sätzen beschreiben, dahinter liegt eine riesige Geschichte, über den Egozentrismus der Menschen gibt es Bibliotheken mit direktem wie indirektem Bezug und was ist faszinierender, als die Psyche von Tieren? Ein Bogen zwischen allen wurde grob gespannt - keine Frage - aber ich hätte mir die Analogie zwischen den Tieren, mit denen Clara kommunizieren kann, sowie den Verbrechern, die sie zur Prostitution zwingen, wahrscheinlich dazu dressierten, deutlicher gewünscht - die Ähnlichkeit zwischen Mensch und Tier, deren geistigen Veränderungen aufgrund von Umwelteinflussen und letztendlich die Tatsache, dass beide nichts von einander unterscheidet: nur das Clara mit Tieren besser klar kommt.
Auch ist Clara im Ansatz protraitiert, aber dennoch bleibt sie ein Schatten - ein betrügerisches Mädchen, bei dem ich mir nicht bewusst bin, ob ich Mitleid für sie empfinden kann, oder ob dies einfach nur vorliegt, weil sie ein drastisches Schicksal erleidet.

Damit wären wir beim Ende: es ist heftig, traurig und Empathie erzeugend. Jedoch hätte ich es mir noch drastischer gewünscht. Immerhin sitzt Clara als routinierte Bordsteinschwalbe mit typischen Freiern an der Bar und hat sogar den Mumm, auszurasten. Wieso erst jetzt, spezifisch in dieser Situation? Wieso kann sie frei in der Stadt herum laufen und nach Kunden suchen, begegnet aber niemals ihren alten Freunden [selbstverständlich, der Protagonist hielt sich vom Nachtleben fern, aber er war doch nicht der einzige Bekannte von Clara]? Wurde von der Polizei keine Vermisstenanzeige ausgeschrieben, sodass die Gauner nicht wenigstens kurzfristig stutzig wurden - oder gar Clara selbst - und das "Unterfangen" als zu riskant einschätzten?
Vielleicht ist es nicht in deinem Sinne, aber ich hätte mir die thailändischen Bordelle als Vorbild genommen, in denen die "Sklavinnen" nachts mit Ketten aneinander gebunden werden, damit sie nicht fliehen können, wo sie dressiert werden und gar nicht mehr daran denken, sich ihrem Klientel zu widersetzen - wie ein Hund, dessen Vorfahren vor tausenden von Generationen mal freie Wölfe waren, die vom Menschen gezähmt und versklavt wurden, die kein eigenständiges Denken mehr besitzen, Befehle brauchen, oftmals ihre Instinkte zum Überleben verloren haben und zu Wesen degenriert wurden, die in der Natur keine Überlebenschancen hätten.

Zusammengefasst: viele Motive, viele Möglichkeiten, aber vielleicht hätte der Fokus anders orientiert werden können - eindeutig fehlen mir mehr Informationen zu Clara, die wunderbar in einem Analyse-Monolog des Protagonisten hätten erörtert werden können; mein Favorit wäre die Zeit, wo er nur noch in den Bars herum hängt, in der sich dort trotz der sterbenden Gehirnzellen eine "Wahrheit" ertabliert hätte, da den Erzähler die Geschichte partout nicht los lässt.

Positiv finde ich den Schreibstil. Besonders der erste Absatz von Teil 1 wurde oftmals gelobt - da schließe ich mich der Meinung an. Bedauerlich finde ich, dass zum Ende hin die Fluss nachlässt, ungefähr ab dem Erzählerwechsel. Selbstverständlich nicht drastisch, vielleicht bin ich ja ein auch ein Sonderfall, der sich dadurch stören lässt.
Mehr möchte ich aber zum Stil nicht sagen, denn es wird klar, dass du weißt, wohin du möchtest und dein Ding machst - und dies gönnt dir wohl jeder, wie ich denke.

Schlussendlich hat mir die Geschichte gut gefallen. Zuerst wollte ich dir nur eine PN schreiben, mit der kurzen Nachricht "Nette Geschichte, weiter so.", entschied mich aber dafür, doch ein wenig konstruktiver zu werden. Ich hoffe, dass dies so angekommen ist, und wie immer gilt: extrahiere, was du magst, ignoriere, was dir nicht gefällt - diese hier ist nur eine Meinung von vielen!

Viele Grüße und ich freue mich auf eine weitere Geschichte,
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Re: Clara - Kurzgeschichte (4/4)

Beitragvon snoopylein90 » 15.06.2014, 22:48

Hallo dadazinga,

dein Text hat mich neugierig gemacht, was mit der jungen Dame passiert ist. Was ist ihr wiederfahren?
Allerdings verstehe ich nicht genau, warum ihr Verschwinden genau ein halbes Jahr her ist, nur weil die Karten anders bedruckt wurden. Theoretisch könnte es weit länger her sein. Warum hat er so lange gebruacht um sie zu finden?
Deine Satzkonstruktionen sind ein wenig lang. Ein paar Ausdrücke hast du vielleicht nicht ganz treffend ausgewählt, aber im Großen und Ganzen eine gute Geschichte.

lg snoopylein90


dadazinga hat geschrieben:Nach dem Verschwinden.

Ich tastete mich langsam im Dunkel voran und achtete darauf, keinen Ton von mir zu geben. Die Monkey’s Bar war dunkel und verlassen. Ich konnte nur wenige Konturen ausmachen. Eine Taschenlampe beinhaltete mein improvisierter Plan nicht. Ich wusste nur, dass ich herausfinden musste, was sich hinter der Tür bei der Theke verbarg. Im schlimmsten Fall KOMMA würden dort der hagere Typ mit seinem Pferdeschwanz und der dicke Glatzkopf warten. Doch ein vages (mein) Gefühl sagte mir, dass dem nicht so sein würde.

Die Tür war verschlossen. Sollte ich hier aufgeben? Sollte das das Ende all meiner Mühen sein? (Niemals!) Ich drehte mehrere Male an dem Knauf – (hier würde ich einen Punkt machen)vergebens. Wo Geschick nichts mehr bringt, hilft nur noch rohe Gewalt, dachte ich und holte tief Luft. Das alte Schloss dürfte nicht mehr viel aushalten. Eins. Zwei. Drei. Mit voller Kraft ließ ich mich gegen die Tür fallen und stolperte in den Raum.

Er war leer, zumindest menschenleer (Wie erwarten, war er menschenleer. In der Mitte des Raumes stand ein Pokertisch, an der Wand eine schäbige ausgezogene Schlafcouch, ein Notstromaggregat und ein kleiner Safe. Clara wo bist du[color=#FF0000], (?)[/color], ging es mir durch den Kopf. Hatte ich vor lauter Ratlosigkeit zu viel in zusammenhangslose Ereignisse hineininterpretiert? Waren der Vogel, die Visitenkarte und der Daumen des Barkeepers nichts weiter als Zufälle,(? Neuer Satz) von meinem nach Sinn suchenden Gehirn zu einer haltlosen Verschwörungstheorie zusammengeflickt? (Hatte mir mein eigener Verstand eine Falle gestellt? Hatte er sich eine haltlose Verschwörungstheorie zusammengeflickt? Ich frösteltePUNKT und erst jetzt wurde mir bewusst, dass das Fenster geöffnet war und ein kalter Wind in das Zimmer wehte (Kalte Luft wehte durch ein geöffnetes Fenster. Ich hatte die Tür umsonst maltretiert.) . Ich ging zum Fenster und blickte hinaus in die kalte, finstere Nacht.(würde ich streichen) Wann war Clara verschwunden? Plötzlich fühlte ich mich schwindelig.(Klingt komisch: Plötzlich wurde mir schwindelig.) Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervor und betrachtete sie. .Sie sah alt aus. War verblasst und dreckig. (Ihre oberfläche war zerkratzt und der Aufdruck verblasst. Es fiel mir schwer die Buchstaben zu entziffern. Ganz anders als die Karten vorne auf der Theke. (Sie waren noch unbenutzt). Bei genauerem Hinsehen fiel mir [vorheriger]auch der fehlender Schriftzug auf meiner Karte auf:(ein Unterschied auf. Auf der alten Karte fehlte ein Schriftzug. [/vorheriger]„Neueröffnung, 01. April“. Das war vor einem halben Jahr. Meine zerknickte Visitenkarte (Exemplar) stammte offenbar von davor. Ich war zu spät. Der Vogel war zu spät. Über ein halbes Jahr. Und Clara war längst nicht mehr hier, wenn sie es denn je gewesen war. Mich überkam das plötzliche Verlangen mit zu übergeben (würde ich streichen. Betrinken reicht vollkommen) oder mich hemmungslos zu betrinken. Ich entschied mich für letztere Variante, klaute (schnappte) mir eine Flasche Whiskey aus der Bar und lief ziellos in den zwielichtigen Teil der Stadt – Sündenpfuhl, Rotlichtmilieu, Nachtleben.

Ich weiß nicht mehr viel von den Wochen, die folgten. Ich weiß auch nicht (zwei mal Ich weiß), wie viele es genau gewesen waren. Vier? Fünf? Sechs? Nach meiner Schnitzeljagd in der Monkey’s Bar war ich in ein tiefes Loch gefallen. Der Gedanke, dass ich Clara hätte finden, vielleicht sogar retten können, wenn ich nur ein halbes Jahr früher gekommen wäre, trieb mich in den Wahnsinn. Ich driftete in einem permanenten Zustand des Rausches von Kneipe zu Kneipe und Nachtclub zu Nachtclub. Betrunken saß ich im ¨Scavenger¨, einer ebenso billigen wie heruntergekommenen Kneipe (wieder Kneipe). An der Bar stritten sich lautstrak (lautstark) ein ausgemergelter Mann. Auuf (Auf) dem Höhepunkt des Streitsnahm (Leerstelle) die Nutte ein Glas und schlug es ihm an den Kopf. Aus der Platzwunde spritzte Blut. Die Frau kratzte (wischte) sich die Scherben von den Händen und stürmte an mir vorbei, aus der Kneipe (streichen). Da erkannte ich sie.
Schaut doch mal in Facebook auf der Seite Fans von Angeleyes vorbei. Mein erster Roman erscheint am 01.07.2014
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Re: Clara - Kurzgeschichte (4/4)

Beitragvon Azareon29 » 19.06.2014, 00:41

Hallo dadazinga,

dann mal auf zum Endspurt.

Ich tastete mich langsam im Dunkel voran und achtete darauf, keinen Ton von mir zu geben. Die Monkey’s Bar war dunkel und verlassen. Ich konnte nur wenige Konturen ausmachen. Eine Taschenlampe beinhaltete mein improvisierter Plan nicht. Ich wusste nur, dass ich herausfinden musste, was sich hinter der Tür bei der Theke verbarg. Im schlimmsten Fall würden dort der hagere Typ mit seinem Pferdeschwanz und der dicke Glatzkopf warten. Doch ein vages Gefühl sagte mir, dass dem nicht so sein würde.

Dieser Abschnitt enthält viel überflüssige Gedanken des Protas, die die Spannung zunichte machen. Mein Vorschlag:
Ich tastete mich langsam im Dunkel voran. Die Monkey’s Bar lag dunkel und verlassen vor mir. Ich konnte nur wenige Konturen erkennen. Die Tür bei der Theke. Was verbarg sich dahinter? Der hagere Typ mit seinem Pferdeschwanz und der dicke Glatzkopf?

Die Tür war verschlossen. Sollte ich hier aufgeben? Sollte das das Ende all meiner Mühen sein? Ich drehte mehrere Male an dem Knauf – vergebens. Wo Geschick nichts mehr bringt, hilft nur noch rohe Gewalt, dachte ich und holte tief Luft. Das alte Schloss dürfte nicht mehr viel aushalten. Eins. Zwei. Drei. Mit voller Kraft ließ ich mich gegen die Tür fallen und stolperte in den Raum.

Selbes Prinzip wie im vorherigen Abschnitt: Die Tür war verschlossen. Ich probierte einam an dem Knauf – vergebens. Wo Geschick nichts mehr bringt, hilft nur noch rohe Gewalt, dachte ich und holte tief Luft. Mit voller Kraft warf ich mich gegen die Tür. Krachend brach das Schloss aus seiner Halterung, der Schwung trieb mich in den Raum.

Er war leer, zumindest menschenleer. In der Mitte des Raumes stand ein Pokertisch, an der Wand eine schäbige ausgezogene Schlafcouch, ein Notstromaggregat und ein kleiner Safe. Clara wo bist du, ging es mir durch den Kopf. Hatte ich vor lauter Ratlosigkeit zu viel in zusammenhangslose Ereignisse hineininterpretiert? Waren der Vogel, die Visitenkarte und der Daumen des Barkeepers nichts weiter als Zufälle, von meinem nach Sinn suchenden Gehirn zu einer haltlosen Verschwörungstheorie zusammengeflickt? Ich fröstelte und erst jetzt wurde mir bewusst, dass das Fenster geöffnet war und ein kalter Wind in das Zimmer wehte. Ich ging zum Fenster und blickte hinaus in die kalte, finstere Nacht. Wann war Clara verschwunden? Plötzlich fühlte ich mich schwindelig. Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervor und betrachtete sie. Sie sah alt aus. War verblasst und dreckig. Ganz anders als die Karten vorne auf der Theke. Bei genauerem Hinsehen fiel mir auch der fehlender Schriftzug auf meiner Karte auf: „Neueröffnung, 01. April“. Das war vor einem halben Jahr. Meine zerknickte Visitenkarte stammte offenbar von davor. Ich war zu spät. Der Vogel war zu spät. Über ein halbes Jahr. Und Clara war längst nicht mehr hier, wenn sie es denn je gewesen war. Mich überkam das plötzliche Verlangen mit zu übergeben oder mich hemmungslos zu betrinken. Ich entschied mich für letztere Variante, klaute mir eine Flasche Whiskey aus der Bar und lief ziellos in den zwielichtigen Teil der Stadt – Sündenpfuhl, Rotlichtmilieu, Nachtleben.

Auch hier können viele überflüsse Sachen rausgekürzt werden. Und Absätze. Viel mehr Absätze. Diese Textblocks sind sehr unangenehm. Ich empfehle diese Faustregel: ca. nach jedem vierten Satz einen Absatz.
Er war leer.
In der Mitte des Raumes stand ein Pokertisch, an der Wand eine schäbige ausgezogene Schlafcouch, ein Notstromaggregat und ein kleiner Safe.
Keine Spur von Clara.
Ich fröstelte und erst jetzt wurde mir bewusst, dass das Fenster geöffnet war und ein kalter Wind in das Zimmer wehte. Ich ging zum Fenster und blickte hinaus in die kalte, finstere Nacht. Wann war Clara verschwunden? Plötzlich fühlte ich mich schwindelig. Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervor und betrachtete sie. Sie sah alt aus. War verblasst und dreckig. Ganz anders als die Karten vorne auf der Theke. Bei genauerem Hinsehen fiel mir auch der fehlender Schriftzug auf meiner Karte auf: „Neueröffnung, 01. April“. Das war vor einem halben Jahr.
Ich war zu spät. Der Vogel war zu spät. Clara war längst nicht mehr hier, wenn sie es denn je gewesen war. Mich überkam das plötzliche Verlangen mit zu übergeben oder mich hemmungslos zu betrinken. Ich entschied mich für letztere Variante, klaute mir eine Flasche Whiskey aus der Bar und mich in den zwielichtigen Teil der Stadt.



Ich weiß nicht mehr viel von den Wochen, die folgten. Ich weiß auch nicht, wie viele es genau gewesen waren. Vier? Fünf? Sechs? Nach meiner Schnitzeljagd in der Monkey’s Bar war ich in ein tiefes Loch gefallen. Der Gedanke, dass ich Clara hätte finden, vielleicht sogar retten können, wenn ich nur ein halbes Jahr früher gekommen wäre, trieb mich in den Wahnsinn. Ich driftete in einem permanenten Zustand des Rausches von Kneipe zu Kneipe und Nachtclub zu Nachtclub. Betrunken saß ich im ¨Scavenger¨, einer ebenso billigen wie heruntergekommenen Kneipe. An der Bar stritten sich lautstrak ein ausgemergelter Mann. Auuf dem Höhepunkt des Streitsnahm die Nutte ein Glas und schlug es ihm an den Kopf. Aus der Platzwunde spritzte Blut. Die Frau kratzte sich die Scherben von den Händen und stürmte an mir vorbei, aus der Kneipe. Da erkannte ich sie.

Logikfrage: wie kann sich dein Prota bis zu sechs Wochen am Stück einfach so betrinken und einfach durch die Kneipen der Stadt driften? Spätestens nach drei Wochen Saufen am Stück ist er krankenhausreif.

Tja, jetzt habe ich die vier Teile gelesen und bin etwas verwirrt. Für eine Sci-Fi-Geschichte hat die Story ansatzweise Anleihen vom Cyberpunk und Postapokalypse. Aber bei dem Ansatz bleibt es auch schon. Die eigentliche Handlung bleibt leider etwas blass, da der Leser nicht ganz herausfindet, was mit dieser ominösen Clara eigentlich geschehen ist.
Du könntest es so schreiben, das der Prota Clara schon seit Jahren hinterhertrauert und sich aus zusammenhanglosen Dingen eine Spur zu ihr zusammenfantasiert. Dann hätte das Ende auch mehr Wucht.
Stilmäßig habe ich ja schon im dritten Teil den Sprung vom Ich-Erzähler zu Klaras Perspektive aus der dritten Person bemängelt.
Was mir oft aufgefallen ist, du sagst viel doppelt,
Sollte ich hier aufgeben? Sollte das das Ende all meiner Mühen sein?
oder lässt deinen Prota Dinge sagen, die er eigentlich nicht wissen kann oder sollte.
Doch ein vages Gefühl sagte mir, dass dem nicht so sein würde.
Da musst du dran arbeiten.

So, das wäre meine Kritik. Ich hoffe, sie hilft dir.
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Re: Clara - Kurzgeschichte (4/4)

Beitragvon dadazinga » 20.06.2014, 01:31

Hey Azareon29,

erstmal vielen Dank für deine Kritik. Überhaupt danke an die Kritiken von jedem von euch. Sobald ich mehr Zeit habe, setze ich mich da nochmal ran. Viele Sachen, die ihr gesagt habt, haben wirklich geholfen.

Aber Azareon, einen kleinen Punkt möchte ich noch ansprechen, da ich mehr als bei den anderen das Gefühl hatte, dir wehement widersprechen zu müssen.Wahrscheinlich liegt es an den ganzen Satzumstellungen. Verbesserungsvorschläge in allen Ehren, aber ganze Sätze umformulieren und damit den ganzen Schreibstil zu verändern, halte ich für ein bisschen - wie soll ich sagen - aufdringlich. Zumal ich deine Varianten auch nicht immer ideal fand. \_(- -)_/

Abgesehen davon war vieles was du gesagt hast hilfreich.

Ich melde mich zurück, wenns ne neue Version gibt. :) Cheerio
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Re: Clara - Kurzgeschichte (4/4)

Beitragvon DrJones » 01.07.2014, 12:26

Hallo dadazinga,

Hat zwar etwas gedauert, aber nun habe ich auch den vierten Teil Deiner Story durchgearbeitet.

Grundsätzlich: Die Atmosphäre ist stimmig und die Erzählart im letzten Abschnitt gefällt mir
gut. :) Ansonsten blieben für mich zu viele offene Fragen an die Geschichte und an ihre Protagonisten.


Ich tastete mich langsam im Dunkel voran und achtete darauf, keinen Ton von mir zu geben. Die Monkey’s Bar war dunkel und verlassen. Ich konnte nur wenige Konturen ausmachen. Eine Taschenlampe beinhaltete mein improvisierter Plan nicht.


Dass es dunkel ist, ist nun nicht die Geschichte. Da kommt mir zu viel mit "Es ist dunkel".
Könntest Du so ändern: Die Monkeys Bar war dunkel und verlassen. Ich tastete mich vorsichtig
vor.

Der Rest ergibt sich aus dem Kontext oder Subtext.

Nach meinem Geschmack ist dies insgesamt zu kopflastig. Ich hätte die ganze Story auch im Präsenz geschrieben, da Du praktisch minutiös die Szenen beschreibst, so als passiere es genau in diesem Augenblick. Ist aber jetzt nur meine persönliche Meinung.

Ich wusste nur, dass ich herausfinden musste, was sich hinter der Tür bei der Theke verbarg. Im schlimmsten Fall würden dort der hagere Typ mit seinem Pferdeschwanz und der dicke Glatzkopf warten. Doch ein vages Gefühl sagte mir, dass dem nicht so sein würde.


Das ist für mich zu reflektiert. Handelt es sich um eine Frau? Besser so?:
Ich ging zur Tür hinter der Theke. Ob der Typ mit dem Pferdeschwanz und der dicke Glatzkopf
dahinter auf mich warteten. Doch ...

Wieso nennt er die Typen nicht beim Namen? Die kennt er doch. Oder :(

Die Tür war verschlossen. Sollte ich hier aufgeben? Sollte das das Ende all meiner Mühen sein? Ich drehte mehrere Male an dem Knauf – vergebens. Wo Geschick nichts mehr bringt, hilft nur noch rohe Gewalt, dachte ich und holte tief Luft. Das alte Schloss dürfte nicht mehr viel aushalten. Eins. Zwei. Drei. Mit voller Kraft ließ ich mich gegen die Tür fallen und stolperte in den Raum.


Er ist wieder zu unsicher für meinen Geschmack. Auch dieses eingestreute Sprichwort wirkt Deinem
Prota in den Mund gelegt.

Er war leer, zumindest menschenleer.



In der Mitte des Raumes stand ein Pokertisch, an der Wand eine schäbige ausgezogene Schlafcouch, ein Notstromaggregat und ein kleiner Safe. Clara wo bist du?, ging es mir durch den Kopf.


Hm. Er war doch schon einmal in dem Raum, oder? Sieht er das zum ersten Mal?
Wahrscheinlich verwechsele ich Deinen Protagonisten jetzt.


Hatte ich vor lauter Ratlosigkeit zu viel in zusammenhangslose Ereignisse hineininterpretiert? Waren der Vogel, die Visitenkarte und der Daumen des Barkeepers nichts weiter als Zufälle, von meinem nach Sinn suchenden Gehirn zu einer haltlosen Verschwörungstheorie zusammengeflickt?


Ich verstehe diesen Stil, der wie die Stimme aus dem Off in diesen alten Detektivfilmen rüberkommt.
Ganz nett. :)

Ich fröstelte und erst jetzt wurde mir bewusst, dass das Fenster geöffnet war und ein kalter Wind in das Zimmer wehte.


Zu übergenau, was er fühlt, dann denkt, dann kommt die Lösung "Ach das Fenster!"
Darum geht es in Deiner Story doch gar nicht. Das Fenster ist so unwichtig, trotzdem wird ein
derartiger Fokus darauf gelegt.

Ich ging zum Fenster und blickte hinaus in die kalte, finstere Nacht. Wann war Clara verschwunden? Plötzlich fühlte ich mich schwindelig.


Mir wurde schwindelig; schwankend hielt ich mich am Fensterrahmen fest.

Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervorund betrachtete sie. Sie sah alt aus.


"Show, don't tell!" Du schreibst zuerst, völlig korrekt, "Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervor ..." Als Leser weiss ich jetzt, die Karte ist nicht neu. Dann aber schreibst du "Sie sah alt aus"
und läßt eine Beschreibung der Karte folgen. Stilistisch noch besser und auch logischer fände ich das so:

Ich holte die zerknickte Visitenkarte hervor. Verblasst und speckig. Ganz anders als die neuen Karten
vorne auf der Theke.

Bei genauerem Hinsehen fiel mir auch der fehlender Schriftzug auf meiner Karte auf


Das ist wieder so eine Beschreibung, die übergenau ist. Daher besser so?: "Wo war der Schriftzug
Neueröffnung, 01. April auf meiner Karte?"

Ich war zu spät. Der Vogel war zu spät. Über ein halbes Jahr. Und Clara war längst nicht mehr hier, wenn sie es denn je gewesen war.


Das gefällt mir, da hier diese Steigerung drin ist und Deinem Prota eine Erkenntnis kommt, ohne
dass Du schreibst: "Und nun fiel ihm ein:" :)

Mich überkam das plötzliche Verlangen mit zu übergeben oder mich hemmungslos zu betrinken.


--> Mir wurde schlecht und ich bekam Durst.

Etwas unlogisch? Wenn ihm schlecht ist, will er etwas trinken? Ich bin kein Experte für Trinkverhalten.
Könnte sein.

Ich entschied mich für letztere Variante, klaute mir eine Flasche Whiskey aus der Bar und lief ziellos in den zwielichtigen Teil der Stadt – Sündenpfuhl, Rotlichtmilieu, Nachtleben.


Den ersten Satz musst Du doch nicht schreiben. Einfach nur: Ich holte mir eine Flasche Whiskey aus der
Bar und lief ...

Ich weiß nicht mehr viel von den Wochen, die folgten. Ich weiß auch nicht, wie viele es genau gewesen waren. Vier? Fünf? Sechs? Nach meiner Schnitzeljagd in der Monkey’s Bar war ich in ein tiefes Loch gefallen. Der Gedanke, dass ich Clara hätte finden, vielleicht sogar retten können, wenn ich nur ein halbes Jahr früher gekommen wäre, trieb mich in den Wahnsinn. Ich driftete in einem permanenten Zustand des Rausches von Kneipe zu Kneipe und Nachtclub zu Nachtclub. Betrunken saß ich im ¨Scavenger¨, einer ebenso billigen wie heruntergekommenen Kneipe. An der Bar stritten sich lautstrak ein ausgemergelter Mann. Auuf dem Höhepunkt des Streitsnahm die Nutte ein Glas und schlug es ihm an den Kopf. Aus der Platzwunde spritzte Blut. Die Frau kratzte sich die Scherben von den Händen und stürmte an mir vorbei, aus der Kneipe. Da erkannte ich sie.



Mit der beste Abschnitt hier. :D Man könnte noch dran feilen:

Vier? Fünf? Sechs?


Vier? Fünf? Zehn?
vielleicht sogar hätte retten können


Betrunken saß ich im ¨Scavenger¨, einer ebenso billigen wie heruntergekommenen Kneipe.


"Kneipe" hattest Du schon zweimal davor geschrieben. Hier würde ich schreiben:

heruntergekommenen Spelunke.

Den ganzen Abschnitt:

Betrunken saß ich im ¨Scavenger¨, einer ebenso billigen wie heruntergekommenen Kneipe. An der Bar stritten sich lautstrak ein ausgemergelter Mann. Auuf dem Höhepunkt des Streits nahm die Nutte ein Glas und schlug es ihm an den Kopf. Aus der Platzwunde spritzte Blut. Die Frau kratzte sich die Scherben von den Händen und stürmte an mir vorbei, aus der Kneipe. Da erkannte ich sie.


der ja wieder eine Szene ist (Das ganze ist eine Halbszene, da Du die Erzählungen und Szenen durchmischst) würde ich durch einen Absatz von den Teilen davor trennen.

Ich finde das Ende zu hastig zum Schluss geführt.

An der Bar stritten sich lautstrak ein ausgemergelter Mann.


Ein Mann kann sich nicht allein streiten, daher: An der Bar stritten sich lautstrak ein ausgemergelter Mann
und eine stark geschminkte Blonde in rotem Kleid. Er zerrte die Nutte am Haar.
Mit einem lauten Schrei knallte sie ihm ein schweres Bierglas auf den Kopf. Er ging zu Boden, und aus seinem Kopf sickerte Blut. Die Nutte zog sich einen Glasspitter aus der Hand und lief an mir vorbei. Da erkannte ich sie.

Meine Variante ist jetzt auch nicht so top, klar, aber vielleicht hilft sie Dir. :|

Ich finde, da fehlt am Ende noch was. Warum erkennt sie ihn nicht? Wieso läuft er ihr nicht nach?

Danke für Deinen Vierteiler. Es hat mir insgesamt Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen.

Grüße,

DrJones
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