Hast du schon mal ein Exposé geschrieben? Ja, aber nur eines.
Wie hast du damit angefangen?Nachdem ich eher zur Kategorie "Bauchschreiber" gehöre, hatte ich keine Zusammenfassung der Schneeflockenmethode oder dergleichen. Ich habe mir deswegen Kapitel für Kapitel vorgenommen und jedes mit einigen Sätzen zusammengefasst. Als ich damit fertig war, hatte ich das Exposé noch etwa um die Hälfte kürzen müssen.
Welche der oben genannten Punkte kamen darin vor?Das Expose selber enthielt Arbeitstitel, Autorenname, Personenbeschreibung und die vollständige Inhaltsangabe. Die Länge des Manuskripts und der Pitch standen auf dem Deckblatt der Leseprobe sowie im Anschreiben. Genre und Zielgruppe (ohne Buchvergleich) dagegen nur im zweiteren.
Den Handlungsort hatte ich nicht extra beschrieben gehabt, auch wenn es in einer fiktiver Welt spielt, da diese stark an unsere Welt erinnert, und es wenig Unbekanntes oder Neues gibt.
Wie lang waren deine Personenbeschreibungen und wie hast du versucht den Lektor von deiner Geschichte zu überzeugen?Meine Personenbeschreibung betrug nur ein bis zwei Sätze bei jeder der drei Hauptpersonen. Wenn diese Personenliste nicht gewünscht gewesen wäre, hätte ich sie damals vermutlich weggelassen. So im Nachhinein muss ich allerdings Kerstin zustimmen, dass man darin die Nebenhandlungen wie z.B. eine Liebesgeschichte gut andeuten kann.
Ob ich jemanden mit meinem Exposé überzeugen kann, daran habe ich gar nicht versucht zu denken. Ich wolle es nur vernünftig hinbekommen. Und eine Woche nachdem ich es abgeschickt hatte, sind mir haufenweise Ideen gekommen, wie ich das Exposé hätte noch besser machen können bzw. wo es alles andere als gut war.
Hattest du Erfolg?Ja, trotz einem - meiner Meinung nach - nicht perfektem Exposé

Julestrel