[Kind] Das liebste Monster der Welt

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[Kind] Das liebste Monster der Welt

Beitragvon Xinnea » 26.04.2015, 15:56

Obwohl es diese Geschichte wohl schon in unzähligen Versionen gibt, kribbelte sie mir letztens nachts in den Fingern. Es war nichts zu machen. Ich musste meinen Laptop ins Bett holen und sie aufschreiben, bevor ich einschlafen konnte. Die Geschichte ist zum Vorlesen für die Jüngeren unter uns gedacht.

Das liebste Monster der Welt

„Bist du ganz sicher, dass kein einziges, gruseliges Monster unter meinem Bett wohnt?“, fragt Lilly ihre Mama zum hundertsten Mal. Sie soll heute ganz alleine, in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer schlafen. Das ist zwar spannend, aber auch ein bisschen unheimlich.
„Ich bin ganz sicher, dass kein einziges, gruseliges Monster unter deinem Bett wohnt“, sagt Mama.
Ob Lilly das glauben kann?

„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragt sie.
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster“, versichert Mama.

„Bist du dir wirklich und absolut sicher?“, fragt Lilly.
„Ich bin mir wirklich und absolut sicher“, sagt Mama.

„Guckst du noch mal nach? Nur noch ein Mal!“
Natürlich guckt Mama noch mal nach. Weil Mama die liebste Mama der Welt ist. Sie kniet sich neben das Bett und ruft: „Hallo! Gibt es hier gruselige Monster?“
Niemand antwortet. Glück gehabt.

„Hast du auch ganz genau geguckt?“, fragt Lilly.
„Ich habe ganz, ganz genau geguckt“, sagt Mama.

Das muss Lilly wohl glauben. Mamas kennen sich bestimmt mit gruseligen Monstern unter Kinderbetten aus. Gut, dass Mamas Schlafzimmer gleich nebenan ist. Wenn doch ein gruseliges Monster unter Lillys Bett hervorkommt, kann sie blitzschnell zu Mama ins Bett flitzen.
Mama küsst Lilly auf die Stirn und schaltet das Licht aus. Die Tür lehnt sie nur an, falls Lilly alleine Angst bekommt.
Lilly macht die Augen zu und versucht einzuschlafen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man ganz alleine, im ganz eigenen Bett, im ganz eigenen Zimmer liegt. Immer wenn sie die Augen zumacht, muss sie an gruselige Monster denken. Wie soll man da gut einschlafen?

Auf einmal hört sie eine Stimme flüstern.
„Psst, Lilly. Schläfst du schon?“
Erschrocken macht sie die Augen auf und sieht sich um. Es ist dunkel und sie kann nicht viel erkennen.
„Wer ist da?“, fragt sie ein bisschen ängstlich.
„Na, ich. Mimo. Kennst du mich nicht?“
„Nein“, antwortet Lilly. „Woher soll ich dich kennen?“
„Gute Frage“, sagt Mimo. „Entschuldige mein Benehmen. Ich stelle mich wohl besser schnell vor. Ich heiße Mimo.“
„Das hast du ja schon mal gesagt“, stellt Lilly fest. „Aber wieso bist du in meinem Zimmer? Und wieso kann ich dich nicht sehen?“
„Ich bin in deinem Zimmer, weil ich hier wohne. Mein Zuhause ist unter deinem Bett. Und du kannst mich nicht sehen, weil das Licht aus ist, ist doch klar!“, erklärt Mimo.

„Also bist du ein gruseliges Bettmonster?“, ruft Lilly erschrocken.
„Nein, nein! Und psst. Wenn du so laut bist, hört deine Mama dich.“
„Das ist auch gut so. Ich will nämlich nicht alleine mit einem gruseligen Bettmonster in meinem Zimmer sein.“ Lilly sucht den Schalter ihrer Nachttischlampe. Im Dunkeln will sie schon gar nicht alleine mit einem gruseligen Bettmonster sein. Sie merkt, wie etwas zu ihr ins Bett kriecht.
„Hey! Was machst du da? Das ist mein Bett! Du darfst nicht einfach in fremde Betten kriechen.“
„Ich wohne unter diesem Bett. Es ist mir ganz und gar nicht fremd“, antwortet Mimo und macht es sich am Fußende gemütlich.
Endlich findet Lilly den Schalter und macht ihre Nachttischlampe an.
Vor ihr sitzt im Schneidersitz ein kleines, quietschgrünes Wesen mit riesigen Kulleraugen. Es hat dünne Ärmchen und Beinchen und einen gestreiften Hut auf dem Kopf. Sein Fell sieht so flauschig aus, dass Lilly es am liebsten sofort und auf der Stelle anfassen will.
Aber sie hält sich zurück. Gruselige Bettmonster sollte man nicht einfach anfassen. Man muss vorsichtig sein, wenn es um gruselige Monster geht.

Wenn man es genau nimmt, sieht Mimo aber nicht sehr gruselig aus. Ein gruseliges Bettmonster hat Lilly sich irgendwie gefährlicher vorgestellt.
„Du siehst überhaupt kein bisschen gruselig aus“, stellt sie fest. „Du bist mir ja ein feines Gruselmonster.“
„Ich sagte doch schon, dass ich kein gruseliges Monster bin.“ Mimo stemmt die Hände empört in die Hüfte. „Ich bin ein liebes Monster. Wer sagt, dass Monster immer gruselig sein müssen?“
„Das ist einfach so.“ Lilly weiß ganz genau, dass Monster gruselig sind.
Außer dieses Monster.

Vielleicht ist Mimo eine Ausnahme.
„Ich habe viele Monster-Freunde, die nicht ein bisschen gruselig sind“, sagt Mimo.
Na gut, vielleicht ist Mimo keine Ausnahme. Vielleicht lügt er.
„Sie sind groß und klein, dick und dünn, grau und bunt, flauschig und glatt. Aber gruselig ist nicht ein einziges von ihnen. Nicht einmal ein klitzekleines bisschen. Eigentlich haben die meisten sogar selber Angst vor Gruselmonstern.“
Na gut, vielleicht lügt er nicht. Das klingt alles sehr echt und ungelogen.
„Dass wir Angst vor Gruselmonstern haben, darfst du aber niemandem verraten“, fügt Mimo hinzu. „Das ist ein Monster-Geheimnis.“
Na gut. „Monster-Ehrenwort!“, lacht Lilly.

„Darf ich, na ja, darf ich dein Fell anfassen?“, fragt sie.
Mimo kommt ein Stück näher und macht es sich direkt neben Lilly gemütlich. „Klar darfst du.“
Wer hätte gedacht, dass Lilly einmal neben einem lieben Monster in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer sitzen würde? Und wer hätte gedacht, dass ein Monster so flauschig wie Zuckerwatte sein kann?
„Dass ich unter deinem Bett wohne, muss auch unser Geheimnis bleiben“, bittet Mimo. „Du darfst es niemandem erzählen.“
„Nicht mal meiner Mama?“, fragt Lilly.
„Nicht mal deiner Mama“, sagt Mimo. „Niemandem auf der ganzen Welt. Ich bin dein geheimer Freund. Dafür können wir uns gegenseitig vor Gruselmonstern beschützen.“
Das klingt gut, findet Lilly.
Mama hatte wohl recht. Nicht ein einziges, gruseliges Monster wohnt unter Lillys Bett. Dafür aber zum Glück Lillys neuer, gar nicht gruseliger Freund – das liebste Monster der Welt.
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Re: Das liebste Monster der Welt

Beitragvon magico » 27.04.2015, 13:18

Hallo Xinnea,

dann möchte ich mal deine zweite Geschichte kommentieren.

Sie soll heute ganz alleine, in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer schlafen.


Gibt es denn wirklich etwas "ganz" Eigenes in diesem Zusammenhang. Entweder es ist mein eigenes Bett oder eben nicht. Was wäre das Pendant? Halbeigen?
Außerdem finde ich, dass es den Lesefluss immens stört.

„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragt sie.
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster“, versichert Mama.


Wiederhloungen sind in Kinderbüchern immer gut, wenn sie nicht Überhand nehmen.

Ob Lilly das glauben kann?

„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragt sie.
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster“, versichert Mama.

„Bist du dir wirklich und absolut sicher?“, fragt Lilly.
„Ich bin mir wirklich und absolut sicher“, sagt Mama.

„Guckst du noch mal nach? Nur noch ein Mal!“


Ich verstehe die Leerzeilen nicht. :wary:
Überhaupt ist der Text in für mich nicht nachvollziehbare Absätze und Leerzeilen aufgeteilt-

Gut, dass Mamas Schlafzimmer gleich nebenan ist. Wenn doch ein gruseliges Monster unter Lillys Bett hervorkommt, kann sie blitzschnell zu Mama ins Bett flitzen.


Ich weiß nicht, wie das Bett im Zimmer positioniert ist, aber könnte es nicht sein, dass Lilly dann erstmal am Monster vorbei muss?

wenn man ganz alleine, im ganz eigenen Bett, im ganz eigenen Zimmer liegt.


Wie soll man da gut einschlafen?


„Wer ist da?“, fragt sie ein bisschen ängstlich.


Ich würde sie flüstern lassen. Also: "flüstert sie ein bisschen ängstlich."

„Na, ich. Mimo. Kennst du mich nicht?“
„Nein“, antwortet Lilly. „Woher soll ich dich kennen?“
„Gute Frage“,


Das macht für mich keinen Sinn. Wieso denkt das Monster, dass Lilly es kennen müsse? :thinking:

„Entschuldige mein Benehmen. Ich stelle mich wohl besser schnell vor. Ich heiße Mimo.“


Würde das Monster so ausführlich ausformulierte Sätze benutzen?
Eigentlich kann man das Ganze drastisch kürzen: "Oh, Entschuldigung. Ich bin/heiße Mimo."

Aber wieso bist du in meinem Zimmer? Und wieso kann ich dich nicht sehen?“
„Ich bin in deinem Zimmer, weil ich hier wohne. Mein Zuhause ist unter deinem Bett. Und du kannst mich nicht sehen, weil das Licht aus ist, ist doch klar!“, erklärt Mimo.


Das würde ich, um es für Kinder einfacher nachvollziehbar zu machen, etwas trennen. Lilly müsste die Fragen einzeln stellen.
Erst: "Aber wieso bist du in meinem Zimmer?"
Mimo: „Ich bin in deinem Zimmer, weil ich hier wohne. Mein Zuhause ist unter deinem Bett." (Könnte man auch kürzen: "Na, ich wohne hier ... unter deinem Bett." )
Dann: "Und wieso kann ich dich nicht sehen?“
Mimo: "Weil das Licht aus ist, ist doch klar!“

„Nein, nein! Und psst. Wenn du so laut bist, hört deine Mama dich.“


Das "dich" würde ich vor "deine Mama" setzen. Klingt schöner.

Lilly sucht den Schalter ihrer Nachttischlampe.


Völlig ohne Emotionen? Sie sucht vielleicht hektisch oder zitternd.

Es hat dünne Ärmchen und Beinchen und einen gestreiften Hut auf dem Kopf.


Welche Farbe haben die Streifen?

wenn es um gruselige Monster geht.

Wenn man es genau nimmt


Wer hätte gedacht, dass Lilly einmal neben einem lieben Monster in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer sitzen würde?


Vor "lieben Monster" würde ein "ganz" ganz gut passen.

Und wer hätte gedacht, dass ein Monster so flauschig wie Zuckerwatte sein kann?


Zuckerwatte ist eher klebrig und ein wenig kratzig, wenn man es genau nimmt.

Ich bin dein geheimer Freund. Dafür können wir uns gegenseitig vor Gruselmonstern beschützen.


Schönes Ende für Kinder.

das liebste Monster der Welt.


Strenggenommen, hat Lilly gar keinen Vergleich und kann somit nicht beurteilen, ob es das "liebste" Monster ist, aber ich glaube nicht, dass Kinder so weit denken.

Ich hoffe, ich konnte ein wenig behilflich sein.


Grüße - magico
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Re: Das liebste Monster der Welt

Beitragvon Avunculus » 29.04.2015, 12:22

Hallo Xinnea,

gut, dass du nicht einschlafen konntest, bevor du diese hübsche Geschichte zu Papier gebracht hast.
Behandelt sie doch ein Thema, dessen Wichtigkeit nicht unterschätzt werden darf: Gefährliche Monster unter dem Kinderbett!
Falls du noch ein bisschen mehr Aktion in deine Geschichte packen möchtest, könnte Lilly noch flugs aus dem Bett hüpfen und im Kleiderschrank, in der Schreibtischschublade, hinter dem Vorhang … nach gruseligen Bettmonstern suchen (obwohl Bettmonster natürlich eigentlich unter dem Bett wohnen).
Viel zu nörgeln finde ich an deiner Geschichte nicht, sie liest sich sehr gut. :wink:

Xinnea, der Kommentar zeigt dir meine Sicht auf deinen Text. Wenn du Brauchbares darin findest, freut mich das, ansonsten, ab damit in die Tonne.

Blau markierte Stellen in deinem Text halte ich für entbehrlich.

LG
Avunculus





Ob Lilly das glauben kann?

Vielleicht könntest du diesen Satz weglassen. Durch den folgenden Dialog wird sehr klar, dass Lilly 'das' noch nicht so recht glauben kann.


„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragt sie.
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster“, versichert Mama.

„Bist du dir wirklich und absolut sicher?“, fragt Lilly.
„Ich bin mir wirklich und absolut sicher“, sagt Mama.

„Guckst du noch mal nach? Nur noch ein Mal!“
Natürlich guckt Mama noch mal nach. Weil Mama die liebste Mama der Welt ist. Sie kniet sich neben das Bett und ruft: „Hallo! Gibt es hier gruselige Monster?“
Niemand antwortet. Glück gehabt.

„Hast du auch ganz genau geguckt?“, fragt Lilly.
„Ich habe ganz, ganz genau geguckt“, sagt Mama.

Sehr hübsch!



Das muss Lilly wohl glauben. Mamas kennen sich bestimmt mit gruseligen Monstern unter Kinderbetten aus. Gut, dass Mamas Schlafzimmer gleich nebenan ist. Wenn doch ein gruseliges Monster unter Lillys Bett hervorkommt, kann sie blitzschnell zu Mama ins Bett flitzen.

Die letzten beiden Sätze könntest du tauschen. Damit zeigst du die kindliche Logik (Natürlich weiß Mama Bescheid, aber falls doch ein Monster …) noch ein klein wenig pointierter auf, meine ich.



„Na, ich. Mimo. Kennst du mich nicht?“
„Nein“, antwortet Lilly. „Woher soll ich dich kennen?“
„Gute Frage“, sagt Mimo. „Entschuldige mein Benehmen. Ich stelle mich wohl besser schnell vor. Ich heiße Mimo.“

Mimo fragt, ob Lilly ihn nicht kenne. Die antwortet mit einer Gegenfrage: "Woher soll ich dich kennen?" Mimo beantwortet diese Frage nicht und sagt stattdessen nur: "Gute Frage". - Ich meine, diesen Dialog könntest du noch optimieren.
Kindergedanken sind m.E. geradliniger.



Endlich findet Lilly den Schalter und macht ihre Nachttischlampe an.

Vorschlag:
… und knipst ihre Nachttischlampe an.



Vor ihr sitzt im Schneidersitz ein kleines, quietschgrünes Wesen mit riesigen Kulleraugen. Es hat dünne Ärmchen und Beinchen

Subjektiv:
Ich meine, du könntest bei 'Ärmchen' und 'Beinchen' auf die Diminutivform verzichten. Die Adjektive 'klein' und 'dünn' scheinen mir ausreichend.



und einen gestreiften Hut auf dem Kopf. Sein Fell sieht so flauschig aus, dass Lilly es am liebsten sofort und auf der Stelle anfassen will.

Aber sie hält sich zurück.

Vielleicht eher:
Aber sie weiß: …



Gruselige Bettmonster sollte man nicht einfach anfassen. Man muss vorsichtig sein, wenn es um gruselige Monster geht.

Sehr hübsch.



Wenn man es genau nimmt,

Alternativ-Vorschlag:
Mimi denkt nach / überlegt …



sieht Mimo aber nicht sehr gruselig aus. Ein gruseliges Bettmonster hat Lilly sich irgendwie gefährlicher vorgestellt.
„Du siehst überhaupt kein bisschen gruselig aus“, stellt sie fest. „Du bist mir ja ein feines Gruselmonster.“
Ich sagte doch schon, dass ich kein gruseliges Monster bin.“




„Sie sind groß und klein, dick und dünn, grau und bunt, flauschig und glatt. Aber gruselig ist nicht ein einziges von ihnen.

Klar, du kannst hier auch den Erzähler zu Wort kommen lassen. Ich aber fände es spannender, wenn Mimo das erzählt.
Vorschlag:
Wir sind groß und klein … gruselig ist nicht ein einziger von uns.



Nicht einmal ein klitzekleines bisschen. Eigentlich haben die meisten sogar selber Angst vor Gruselmonstern.“




Darf ich, na ja, darf ich dein Fell anfassen?“, fragt sie.




Das klingt gut, findet Lilly.

Alternativ-Vorschlag:
„Au ja!“, sagt Lilly.
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Re: Das liebste Monster der Welt

Beitragvon Xinnea » 29.04.2015, 16:33

Ich danke euch sehr für eure erneuten Kommentare. Durch euch habe ich hier schon so viel mitgenommen :girl:

Ach so, was ich noch sagen wollte:

magico:
Gibt es denn wirklich etwas "ganz" Eigenes in diesem Zusammenhang. Entweder es ist mein eigenes Bett oder eben nicht. Was wäre das Pendant? Halbeigen?

Ich kann ja (momentan noch) nur von mir auf die Geschichte schließen. Und ich sprach so, übertrieb Sachen. Unter dem Motto "Guck mal, ich hab' ein Fahrrad bekommen. Mein ganz eigenes Fahrrad (das ich mit niemandem teilen muss)."

und Avunculus, an der Stelle:
„Ich habe viele Monster-Freunde, die nicht ein bisschen gruselig sind“, sagt Mimo.
[...]
„Sie sind groß und klein, dick und dünn, grau und bunt, flauschig und glatt. Aber gruselig ist nicht ein einziges von ihnen. Nicht einmal ein klitzekleines bisschen. Eigentlich haben die meisten sogar selber Angst vor Gruselmonstern.“

spricht nicht der Erzähler, sondern Mimo, der von seinen Monster-Freunden erzählt. (An Satzanfang- und Ende sind ja auch Anführungszeichen.)

Jedenfalls danke ich euch wie gesagt sehr für eure Hilfe!
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Re: Das liebste Monster der Welt

Beitragvon syntax » 14.06.2015, 20:44

Liebe Xinnea,

wenn es dir nichts ausmacht, gebe ich auch noch mal meinen Senf dazu :)
Ich persönlich mag deine Geschichte sehr gerne, auch wenn es sie schon in verschiedenen Versionen gibt, wie du selbst sagst. Liegt eventuell daran, dass ich so eine Geschichte als Kind gebraucht hätte... *g

Als Leser kann man sich aufgrund deiner eher einfachen Ausdrucksweise (nicht als negative Kritik gemeint ^^) und vielleicht auch wegen der ein oder anderen eigenen Kindheitserinnerung recht leicht in Lillys Gedankenwelt hinein versetzen, die zum ersten Mal alleine schläft und entdeckt, dass unter ihrem Bett kein gruseliges Monster, sondern "das liebste Monster der Welt" wohnt. Sie schließt nach einigen anfänglichen Schwierigkeiten Freundschaft mit dem Monster und die beiden wollen sich gegenseitig vor den "wirklich" gruseligen Monstern beschützen. Viel "Action" gibt es in deiner Geschichte also nicht, das ist meiner Meinung nach aber auch nicht nötig. Sie ist eine typische Gute-Nacht-Geschichte, und die dürfen auch ruhig vergleichsweise wenig Handlung enthalten.

Lilly...
soll heute ganz alleine, in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer schlafen.

nach "heute" würde ich noch ein "Nacht" hinzufügen. Die Wortwiederholung mit dem "ganz eigenen" ist zwar sehr schön und passt auch zum kindlichen Ausdruck, stört meiner Meinung nach aber den Lesefluss. Passender könnte hier zum Beispiel so etwas in der Richtung sein: "Lilly soll heute ganz alleine schlafen. In ihrem eigenen Bett in ihrem Zimmer", vielleicht noch mit einem Zusatz wie "ohne Mama/ohne Mama und Papa".
Die Dialoge zwischen Lilly und ihrer Mutter sind für Kindergeschichten besonders wegen der Wiederholungen geeignet, allerdings würde ich hier die Antworten der Mutter ein klein wenig verändern, damit sich das Frage-Antwort-Spiel nicht ganz so in die Länge zieht. Erinnert ein wenig an Rotkäppchen ;)
Beispiel:
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragt sie.
„Nein, nicht ein Monster“, versichert Mama.


Sie kniet sich neben das Bett und ruft: „Hallo! Gibt es hier gruselige Monster?“

Kniet sie sich neben oder vor das Bett? Wenn sie Lilly gerade ins Bett gebracht hat, würde sie eher an der "langen Seite" des Bettes stehen und sich dort hinknien, oder?

„Hast du auch ganz genau geguckt?“, fragt Lilly.

dahinter würde ich noch so etwas wie "nur zur Sicherheit" oder "vorsichtshalber" setzen.

Die Absätze innerhalb der Dialogsequenz würde ich eher streichen.
Mamas kennen sich bestimmt mit gruseligen Monstern unter Kinderbetten aus. Gut, dass Mamas Schlafzimmer gleich nebenan ist. Wenn doch ein gruseliges Monster unter Lillys Bett hervorkommt, kann sie blitzschnell zu Mama ins Bett flitzen.

Ziemlich viele gruselige Monster ;) Am besten wäre es meiner Meinung nach, wenn du die (gruseligen) Monster noch an der ein oder anderen Stelle mit anderen Adjektiven ausstattest, zum Beispiel gefährliche Monster, unheimliche Monster, böse Monster, grausige Monster, ... ;)

Die Tür lehnt sie nur an, falls Lilly alleine Angst bekommt.

Dass Lilly alleine ist, hast du schon ein paar Mal erwähnt. Vielleicht könnte man die "allgemeine Gruseligkeit" der Atmosphäre noch durch einen anderen Aspekt betonen, zum Beispiel, dass es dunkel ist: "falls Lilly im Dunkeln Angst bekommt". Meist fällt durch die angelehnte Tür eh ein Lichtschein aus dem Flur, sodass es nicht ganz sooo gruselig ist.

Ich würde hier mir noch eine Beschreibung der Monster wünschen, an die sie denken muss. Damit könnte man später auch noch den Unterschied zu Mimo hervorheben - riesige, schrankgroße Monster mit Tentakeln oder Reißzähnen oder oder oder...? Da wäre es nur logisch, dass man vor Angst nicht einschlafen kann.

Erschrocken macht sie die Augen auf und sieht sich um.

Wenn man sich erschrickt, reißt man die Augen eher auf. Vielleicht setzt sie sich auch auf oder zieht die Bettdecke bis zum Kinn..? Wie sieht das Zimmer aus, wenn es so dunkel ist? Wenn sie etwas erkennen kann (durch das Licht, das durch die angelehnte Tür ins Zimmer fällt?), was? Oft können die Silhouetten von Möbeln im Dunkeln unheimlicher wirken als alles andere ^^
Wie klingt Mimos Stimme? Denkt sie vielleicht etwas in die Richtung, dass seine Stimme sich gar nicht sooo gruselig anhört oder gar nicht zu den Monstern passt, an die sie vorhin denken musste?

„Das hast du ja schon mal gesagt“, stellt Lilly fest.

Da würde ich das "mal" und danach zwischen "erklärt Mimo" und "'Also bist du ein gruseliges Bettmonster?'" den Absatz streichen.

"Ich will nämlich nicht alleine mit einem gruseligen Bettmonster in meinem Zimmer sein.“

Ein Ausrufezeichen passt hier meiner Meinung nach besser.

Im Dunkeln will sie schon gar nicht alleine mit einem gruseligen Bettmonster sein.

Das ist im Grunde eine Wiederholung des oben zitierten Satzes aus der wörtlichen Rede. Vielleicht hinter das Ende ihres Satzes ein "Schon gar nicht im Dunkeln" setzen und anschließend schildern, wie sie nach dem Lampenschalter sucht?

Sie merkt, wie etwas zu ihr ins Bett kriecht.

Ein gruseliges Bettmonster kriecht in ihr Bett, sie schläft zum ersten Mal alleine und es ist dunkel - wie reagiert sie darauf? Nur mit "Hey, du darfst das nicht"? Oder kommt da noch mehr? Vielleicht rutscht sie ans andere Bettende oder greift sich die Nachttischlampe als mögliche Waffe..? ;)

und macht es sich am Fußende gemütlich.

Woher weiß Lilly das, wenn es dunkel ist? Hört sie vielleicht die Bettdecke aus der Richtung rascheln o.Ä.?

Gruselige Bettmonster sollte man nicht einfach anfassen. Man muss vorsichtig sein, wenn es um gruselige Monster geht.

Wortwiederholung. "gruselige" evtl. streichen oder durch "solche" oder ein anderes Adjektiv ersetzen.

„Ich sagte doch schon, dass ich kein gruseliges Monster bin.“

Sie wirft ihm vor, zu den Wesen zu gehören, vor denen sich er und all seine Freunde fürchten. Ein Ausrufezeichen wäre passender...

Lilly weiß ganz genau, dass Monster gruselig sind.

Das "ganz" kann man streichen.


Vielleicht ist Mimo eine Ausnahme. [...] Vielleicht lügt er.

Da würde ich bei beiden Sätzen ein Fragezeichen ans Ende stellen.

„Dass wir Angst vor Gruselmonstern haben, darfst du aber niemandem verraten“, fügt Mimo hinzu.

Wie fügt er es hinzu? Verschämt, hastig, eilig, ...?

Na gut. „Monster-Ehrenwort!“, lacht Lilly.

Da ist mir der Übergang von "vielleicht ist der wirklich nicht gefährlich" zum Lachen zu schnell... Wie wäre es hiermit?
Da muss Lilly lächeln. Na gut. "Monster-Ehrenwort!", lacht sie.


„Darf ich, na ja, darf ich dein Fell anfassen?“, fragt sie.

Ich würde den Absatz streichen, dadurch ergäbe sich aber ein ziemlicher "Sprung". Vielleicht:
Sie überlegt kurz. "Darf ich, naja, darf ich dein Fell anfassen?", fragt sie.

und macht es sich direkt neben Lilly gemütlich.

Er macht es sich schon wieder gemütlich? ;) Vielleicht kuschelt er sich an sie, sodass sie sein Fell auch leichter streicheln kann?

„Dass ich unter deinem Bett wohne, muss auch unser Geheimnis bleiben“, bittet Mimo.

Hier würde ich vor dem "auch" ein "aber" hinzufügen.

"Dafür können wir uns gegenseitig vor Gruselmonstern beschützen.“

Hier fände ich anschließend noch ein "Ich pass auf dich auf und du auf mich." schön :)

Es kann sein, dass es nun nach den Verbesserungen nicht mehr so wirkt ;), aber im Großen und Ganzen gefällt mir deine Geschichte wirklich sehr. Sowohl Lilly als auch Mimo (und natürlich Lillys Mama) kommen sehr sympathisch und auch nachvollziehbar rüber. Da kann man verstehen, dass du das noch schreiben musstest :)

Alles Liebe und einen schönen Sonntag noch,
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Re: [Kind] Das liebste Monster der Welt

Beitragvon Oragon » 10.08.2015, 15:12

Hallöchen Xinnea,
ich habe gleich mal mit deiner Geschichte einen Praxistest gestartet und sie meinem kleinen Neffen zum Schlafen vorgelesen, da auch dieser große Angst vor den bösen bösen Monstern unter seinem Bett hat.

Meine Erfahrung war wie folgt:
Er hörte auf jeden Fall interessiert und gespannt zu. Ich merkte auch, dass er an den Stellen an denen das Monster zum ersten Mal auftauchte etwas ängstlicher wurde, bis sich Mimo komplett zeigte. Zum Ende hin war er wirklich happy über die Geschichte und er konnte auch super danach einschlafen. Ich denke, du hast ihm mit der Geschichte etwas die Angst genommen, und dafür bin ich wirklich unendlich dankbar! :D

Nun zu dir. *Kritikerbrille aufsetz* :shock: :D

Schreibstil:

Dein Schreibstil ist wirklich supi für ein Kinderbuch. Ich habe jetzt nicht die große Erfahrung in diesem Genre, dennoch bin ich mir sicher, dass es für Kinder wunderbar verständlich und interessant geschrieben ist, das merkte ich ja an meinem Neffen. Personen, Dinge oder Räume werden anschaulich und gut vorstellbar beschrieben (vor allem das Monster Mimo).

Geschichte:

Die Geschichte gibt es, wie du schon selbst gesagt hast in unzähligen Versionen. Doch deine hat mir von den Vielen besonders gut gefallen. Das mag an deinem Schreibstil oder an Mimo lieben, mein kleiner Neffe hat sich wohl ein bisschen in das Monster verliebt, da er mich tatsächlich neulich erzählt hat, das Mimo auch letzte Nacht bei ihm im Bett war. Das hat mich sehr gefreut! :D


Nun ein paar genauere Details:

..., in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer schlafen.


Das "ganz" würde ich hier weglassen. Würde sehr viel schöner klingen und den Lesefluss nicht so behindern.

„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragt sie.
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster“, versichert Mama.

„Bist du dir wirklich und absolut sicher?“, fragt Lilly.
„Ich bin mir wirklich und absolut sicher“, sagt Mama.

....

„Hast du auch ganz genau geguckt?“, fragt Lilly.
„Ich habe ganz, ganz genau geguckt“, sagt Mama.


Ich verstehe nicht, warum die Mutter beim letzten Satz nicht wie genau vorher auch das wiederholt was Lilly sagt. Du hast noch ein weiteres "ganz" hinzugefügt. Es würde sich schöner lesen lassen und schöner aussehen wenn du dein Muster beibehältst.

Wenn doch ein gruseliges Monster unter Lillys Bett hervorkommt, kann sie blitzschnell zu Mama ins Bett flitzen.


Müsste sie da nicht erstmal an dem Monster vorbeikommen? Vielleicht denke ich auch einfach etwas zu realistisch für ein Kinderbuch! :D

Die Tür lehnt sie nur an, falls Lilly alleine Angst bekommt.


Im Vorherigen heißt es noch, dass Lilly sofort zu Mama ins Bett flitzen kann, also schließ ich daraus, dass das Schlafzimmer der Mutter nicht weit entfernt ist. Doch später redet Lilly ja mit Mimo und schreit sogar als sie ihn das erste Mal hört. Müsste das die Mutter nicht hören, wenn das Zimmer so nahe dran ist?

„Hey! Was machst du da? Das ist mein Bett! Du darfst nicht einfach in fremde Betten kriechen.“


Hier ist Lilly meiner Meinung nach etwas zu ruhig. Ich meine, ein für sie in dem Moment noch gruseliges Monster krabbelt in ihr Bett, und sie hat nur anzumerken, dass man dies nicht macht. Etwas unrealistisch, auch für ein Kinderbuch! :)

Mama hatte wohl recht. Nicht ein einziges, gruseliges Monster wohnt unter Lillys Bett. Dafür aber zum Glück Lillys neuer, gar nicht gruseliger Freund – das liebste Monster der Welt.


An dieser Stelle nur ein Lob, der abschließende letzte Satz ist dir wunderbar gelungen. Es fast die ganze Geschichte nochmal rasch zusammen und rundet das ganze perfekt ab. Wirklich top! :)


Alles im Allem ist es eine wunderschöne Gute Nacht Geschichte für die Jüngeren. Vielleicht solltest du die ein oder anderen Textstellen überarbeiten, aber auch so schon ist sie gut zum späten Vorlesen geeignet.
Ich hoffe meine kleine Kritik konnte dir ein wenig weiterhelfen.

Viele liebe Grüße und eine gute Nacht,
wünscht Oragon
»Wenn man daran glaubt, dass Gott Wunder bewirken kann, ist die Frage legitim, ob Satan nicht auch ein paar Tricks draufhat.« - Dexter Morgan
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Re: [Kind] Das liebste Monster der Welt

Beitragvon wolihops » 08.09.2015, 22:13

Hallo Xinnea!

Das ist eine ganz liebe, wunderschöne Kindergeschichte. Sehr schön geschrieben.
Hier kommen meine Anmerkungen:
Die Wiederholungen im gesprochenen Wort mögen gut klingen, allerdings beim Lesen wird es schnell langweilig und ist auch literarisch nicht schön.



Xinnea hat geschrieben:
Das liebste Monster der Welt
„Bist du ganz sicher, dass kein einziges, gruseliges Monster unter meinem Bett wohnt?“, fragtLilly ihre Mama zum hundertsten Mal. Sie soll heute ganz alleine, in ihrem ganz eigenen Bett, in ihrem ganz eigenen Zimmer schlafen. Das ist zwar spannend, aber auch ein bisschen unheimlich.
„Ich bin ganz sicher, dass kein einziges, gruseliges Monster unter deinem Bett wohnt“, sagt Mama.
Ob Lilly das glauben kann?
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster?“, fragtsie.
„Nicht mal ein klitzekleines, gruseliges Monster“, versichert Mama.
„Bist du dir wirklich und absolut sicher?“, fragtLilly.
„Ich bin mir wirklich und absolut sicher“, sagt Mama.
„Guckst du noch mal nach? Nur noch ein Mal!“
Natürlich guckt Mama noch mal nach. Weil Mama die liebste Mama der Welt ist. Sie kniet sich neben das Bett und ruft: „Hallo! Gibt es hier gruselige Monster?“
Niemand antwortet. Glück gehabt.
„Hast du auch ganz genau geguckt?“, fragtLilly.
„Ich habe ganz, ganz genau geguckt“, sagt Mama.
(Bis dahin sind zu viele Doppelungen, das mag im gesprochenen Wort passen, aber für den Leser ist das langweilig)

Xennia hat geschrieben: Das muss Lilly wohl glauben. Mamas kennen sich bestimmt mit gruseligen Monstern unter Kinderbetten aus. Gut, dass Mamas Schlafzimmer gleich nebenan ist. Wenn doch ein gruseliges Monster unter Lillys Bett hervorkommt, kann sie blitzschnell zu Mama ins Bett flitzen.
Mama küsst Lilly aufdie Stirn und schaltet das Licht aus. Die Tür lehnt sie nur an, fallsLilly alleine Angst bekommt.


(Gut, dass das Elternschlafzimmer...
.. zu ihr ins Bett flitzen, Vorschläge um das Wort "Mama" zu reduzieren)


Xennia hat geschrieben: Lilly macht die Augen zu und versucht einzuschlafen. Das ist gar nicht so einfach, wenn man ganz alleine, im ganz eigenen Bett, im ganz eigenen Zimmer liegt. Immer wenn sie die Augen zumacht, muss sie an


(dreimal "ganz" in einem Satz ist auch in einer Kindergeschichte zu viel)


Xennia hat geschrieben: ganz eigenen Zimmer sitzen würde? Und wer hätte gedacht, dass ein Monster so flauschig wie Zuckerwatte sein kann?


(Zuckerwatte ist klebrig, kein guter Vergleich!)

Xennia hat geschrieben: Dafürkönnen wir uns gegenseitig vor Gruselmonstern beschützen.“
Das klingt gut, findet Lilly.
Mama hatte wohl recht. Nicht ein einziges, gruseliges Monster wohnt unter Lillys Bett. Dafüraber zum Glück Lillys neuer, gar nicht gruseliger Freund – das liebste Monster der Welt.


(Zu viel grusel! Monster sind im Prinzip schon gruselig!)

In die Geschichte würde ich noch einfließen lassen, wieso die Kleine am Anfang so auf Monster fixiert ist.
Das war es. Falls Du die Tipps nicht brauchen kannst, ab in die Tonne
Herzliche Grüße
wolihops
wolihops
 
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