[Spannung]Das Monster

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Re: Das Monster

Beitragvon DrJones » 21.01.2015, 23:37

Hallo HFillyen,

Wahrscheinlich kennst Du schon folgende Möglichkeit:

xxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxx

Version 1: (Zum Lesen bitte scrollen)



"xxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxx"

Ist der neue Text,

und wo die "…" sind, da packst Du die alte Textversion rein.

Herzlichen Gruß,

DrJones
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Re: Das Monster

Beitragvon George2307 » 25.01.2015, 00:05

Hallo HFillyen,

deine Kurzgeschichte ist nicht schlecht, die Handlung ist insgesamt aber leider etwas zu simpel und macht zu wenig aus ihren Möglichkeiten: Ein Kind, das in der Nacht einen Albtraum hat, der zudem kaum im Detail beschrieben wird, um den Leser dorthin "mitzunehmen". Dann noch ein geheimnisvoll anmutendes Geräusch, das sich letztendlich - etwas enttäuschend - "nur" als das Kratzen des Katers entpuppt.
Ich glaube dein Text wäre als Passage innerhalb einer Geschichte besser aufgehoben. Zum Beispiel könnte Emil von seinen Eltern aufgrund eines dringenden Notfalls über Nacht allein gelassen werden und versucht, seine nächtlichen Ängste zu bewältigen.

Ich empfehle dir außerdem, Absätze in deine Texte einzubauen. Das erleichtert das Lesen ungemein.

Im Folgenden einige Hinweise, die ich mir in deinen Text einzubauen erlaubt habe.

Liebe Grüße und viel Spaß beim Schreiben
George

Emil schreckte auf. War da nicht ein Geräusch gewesen? Er lag in seinem Bett und wagte es nicht, sich zu bewegen. Still und ruhig :?: Ruhig? Das Kind hat offenbar Angst! Besser: Geradezu erstarrt vor Angst lag er da und lauschte in das dunkle Zimmer. In seinen Ohren hörte er das Trommeln seines rasenden Herzens und auf seiner Stirn spürte er einen Schweißtropfen hinablaufen. Es vergingen einige Momente, doch nichts war zu hören. Emil drehte sich auf die Seite und langsam kehrte die Müdigkeit wieder zu ihm zurück. :| Diese Stelle klingt etwas unrealistisch: Ein Kind, das Angst hat, beruhigt sich nicht ohne Weiteres einfach wieder. Mein Vorschlag: Emil drehte sich auf die Seite und versuchte krampfhaft, nicht mehr an das Geräusch zu denken. Da war es wieder! Ein hohles Kratzen. Emil war sofort wieder hellwach. Erneut verging einige Zeit ohne einen Laut, doch mit der Nachtruhe war es vorbei. In einer fließenden Bewegung schwang sich Emil aus dem Bett und sprintete zum Lichtschalter. Mit einem Klick flutete Licht das Zimmer. Er sah sich hektisch um und schnaufte noch immer vor Aufregung. Nichts war zu sehen. Nichts war zu hören. Stille. Er nahm all seinen Mut zusammen und begann alles abzusuchen. Er blickte in Schränke, Schubladen und unter das Bett, ohne etwas zu finden. Er schaltete das Licht aus und gleich darauf wieder ein, da er nicht in einem finsteren Raum liegen wollte. Er entfernte die kleine Leselampe von seinem Schreibtisch und stellte sie auf den Boden, direkt neben seinem Bett. Er knipste die kleine Lampe an, die leise summend einen hellen Lichtkegel an die Wand warf. Dann schaltete er das große Licht aus und kuschelte sich wieder in sein Bett. Er drehte sich um und lag nun mit dem Rücken zum Raum. :idea: Frage: Würdest du an Emils Stelle so liegen? Ich glaube jeder Mensch dreht sich in einer solchen Situation so, dass er den Raum überblicken kann, anstatt die Wand anstarren zu müssen ... Eine Weile beobachtete er seinen Schatten in Form eines Hügels, dann fielen ihm die Augen zu. Er träumte von einem Wesen, das heimlich durch sein Zimmer schlich und immer näher kam. Es war groß und dünn, mit langen Klauen. Gerade als es ihn erreichte, wachte er auf. Es war dunkel. Emil spürte, dass etwas nicht stimmte. Irgendetwas fühlte sich falsch an. Da war es wieder, dieses Geräusch. Diesmal lauter und eindringlicher. Er lag noch immer in seinem Bett, als ihn etwas am Hals berührte. Druck baute sich auf und ein Zucken fuhr ihm durch den Körper. Dann lag er im Bett und starrte fassungslos in den Raum. Er hatte geträumt. Schweißnass und mit schreckgeweiteten :idea: Besser: ... und mit weit aufgerissenen Augen setzte er sich auf und versuchte sich zu sammeln. Es war ein Albtraum, sagte er zu sich selbst, wischte mit seinem Ärmel den Schweiß von der Stirn, atmete tief durch und ging sich mit zitternden Knien umziehen. Selten hatte er so etwas erlebt und ihm war mehr als mulmig zumute, als er seine Bettdecke und das Kissen umdrehte und wieder in das Bett kroch. Die kleine Lampe brannte noch immer. Wieder beobachtete er seinen Schatten an der Wand und überlegte, ob er auch das unheimliche Geräusch nur im Traum gehört hatte. Gerade als ihm die Augen langsam zufielen, hörte er es erneut. Emil wollte sich umdrehen, traute sich aber nicht. Zu groß war die Angst vor dem Ungewissen. Es rumpelte kurz und dann, Stille. Er starrte auf seinen Schatten, der plötzlich anfing zu wachsen und begann seltsame Formen anzunehmen. Etwas war hinter ihm im Zimmer und es kam langsam näher. Der Schreck lähmte ihn. Er konnte weder schreien, noch eine Bewegung ausführen. Wie ein Brett lag er da und beobachtete den anschwellenden Schatten an der Wand. Er konnte nichts denken. Er konnte nichts fühlen. Etwas berührte ihn. In seinem Ohr fing es an zu pfeifen, der Magen verkrampfte sich und Übelkeit stieg in ihm auf. Sein Puls raste, vor den Augen tanzten flimmernde Punkte. Dann, wie aus dem Nichts, hörte er ein Brummen. Sein Hirn lief auf Hochtouren und irgendetwas in ihm regte sich. Er kannte dieses Geräusch. Das Brummen schwoll an und da wurde es Emil auf einen Schlag klar. Er drehte sich um und starrte in das Gesicht von Donner, seinem Kater. Er atmete erleichtert aus und streichelte das flauschige Fell, während er anfing, über sich selbst zu lachen. Donner sah Emil fragend an, kuschelte sich schnurrend an ihn und beide schliefen ein. Am nächsten Morgen fand Emil einen umgeworfenen Karton, den er unter seinem Schreibtisch abgestellt hatte. An der Innenseite waren kleine Kratzer. Donner hatte sich in dem Karton verkrochen und ihm eine der schlimmsten Nächte seines Lebens beschert. Mit einem breiten Grinsen zerkleinerte Emil den Karton und warf ihn in die Papiertonne.

H. Fillyen[/quote]
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Re: Das Monster

Beitragvon HFillyen » 18.03.2015, 12:31

Hallo George2307,

Dir natürlich auch einen herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

MfG
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