Datensicherung für Papier

Diskussion zum Schriftsteller-werden.de Blog

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon scribere » 10.02.2013, 23:33

Hallo Jacky!

Wie im Vorpost schon angekündigt mache ich mich auch mal an die Beantwortung der Fragen.
Und vielleicht hat man auch schon gemerkt, dass ich nicht zu 100% fürs Digitalisieren bin. :mrgreen:

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?
Für einzelne Notizen, Gedankenblitze, Namensideen, Dialogfetzen etc. habe ich zwei Notizbücher. Eines für alles, eines für ein größeres Projekt.

2. Wonach organisierst und sortierst du sie?
Ich habe auf meinem Laptop einen Ordner, in dem alles ist. Egal ob Bilder oder Dokumente, natürlich aber alles nach den Geschichten und in unzähligen Unterordnern sortiert.

3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?
Ich suche. :XD:
Nein, ich hab das alles im Kopf. Welche Ordner zu welchem Unterordner und zu wlechem Inhalt führt, wo was ist etc..

4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?
Nicht ganz.
Ich zippe alles was ich an Notizen etc. habe, ab und drucke dann dieses Dokument aus.
Vor einiger Zeit war manchmal noch das Problem, dass ich die Schrift nicht lesen konnte, oder sie verblasst war, ich nicht immer einen Stift zur Hand hatte etc..
Jetzt habe ich alles auf dem Laptop und auf Papier in einem Ordner.
Das hat für mich drei Vorteile:
1. Ich kann meine Notizen, Charakterbögen usw, immer lesen.. (wenn ich richtig schnell und vllt auch noch mit einem schlechten Stift geschrieben habe, wars das mit dem lesen... :lol: )
2. Ich kann immer arbeiten oder planen. Wenn der Laptop gerade besetzt, nicht erreichbar ist, muss ich auf meine Sachen nicht verzichten und kann trotzdem damit arbeiten, nur dann mithilfe des Papiers.
3. Wenn das Papier aus irgendwelchen Gründen zerstört wird, habe ich immernoch die Sachen auf dem Laptop.
Und sollte dieses mal kaputt gehen, sind die Sachen immernoch da, nämlich auf Papier.

5. Was machst du mit den Originalen?
Wegwerfen, zerreißen, schreddern. :wink:

Liebe Grüße, scribere :dasheye:
Benutzeravatar
scribere
 
Beiträge: 873
Registriert: 07.04.2011, 08:50
Wohnort: NRW+Bayern
Blog: Blog ansehen (80)

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon DeutschFreak » 11.02.2013, 10:15

Vorne weg: ich weiß, dass meine Methoden nicht wirklich gut sind, aber so arbeite ich am effektivsten, so paradox das jetzt auch klingen mag ;)

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?

In meinem Reich des Chaos! :D Also sprich in meinem Zimmer überall verteilt, wird irgendwo irgendwas zu finden sein. Im Prinzip befindet sich alles auf etlichen Collegeblöcken, die manchmal für die Schule gebraucht werden und andere wiederum, die auf wundersam Weise verschwinden und nie wieder auftauchen. :wink: Manches befindet sich aber auch mal eben so schnell auf ein Pappe Reststück, oder eine Serviette gekritzelt.

2. Wonach organisierst und sortierst du sie?

Gar nicht! =) Also ich habe schon versucht, mal die unterschiedlichen Geschichten in Ordner zu heften oder immer nur eine bestimmte Schublade zum lagern zu nehmen. Aber so was währt nie von langer Dauer. Es kommt einfach zu viel zu schnell hinzu, als ich dann mir wieder neue Ordner anschaffen und neue Standorte überlegen könnte, um das wieder aufzufüllen. Mein Zimmer ist für eine solche Menge von Ordnern definitiv nicht gebaut worden. :wink:


3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?

Gar nicht :D Durch hektisches herumwühlen und hysterisches Rufen: „wo habe ich das nur noch einmal hingelegt?!“ ich habe ein Gedächtnis wie ein Sieb, das heißt in Minute 1 verstaue ich es gut und in Minute 2 weiß ich schon nicht mehr wo ich es hingetan habe….Zumal, wenn ein Versteck für mein Geschreibsel besonders gut sein soll, dann ist es komischerweise danach auch besonders schwer es wieder aufzuspüren. Es ist also auch schon öfters vorgekommen, dass ich komplette Projekte bis heute nicht mehr wieder gefunden habe.


4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?

Ich gebe zu, das ich eigentlich ein Recht modern eingestellter Mensch bin, aber mit der Digitalisierung habe ich es nicht so…:D Das hat vielerlei gründe. Zum einen: ich bin auf der Tastatur nicht gerade flink unterwegs. Habe zwar mal 10-Fingerkurs gemacht und alles aber so insgesamt gesehen bin ich echt eine lahme Wurst auf der Tastatur! :lol: und wenn man so wie ich immer schneller denkt, als man schreiben kann, was auf Papier natürlich genauso der Fall ist, so kann einem das leicht auf den Keks gehen, wenn man gedanklich schon 20 Seiten weiter ist, aber sich immer noch abmüht, den ersten Satz zu tippen. Mal abgesehen davon, dass dann nur ein grammatikalisches und von Rechtschreibfehlern zerfetztes kauderwelsch dabei herauskommt, was im Grunde genommen eh schwer genug zu entziffern ist. 8)
Zweitens bin ich nicht nur auf Papier schneller (ich glaube ich würde sogar auf dem Tisch weiterschreiben, wenn sich irgendwann die Gelegenheit ergibt und grad kein Papier zur Hand ist :XD: ),sondern ich finde es auf Papier viel inspirierender zu schreiben! Auf Papier bin ich also wesentlich effektiver, schneller und viel motivierter, als ich es auf dem Pc je sein könnte. Daher gehöre ich noch zu den stolzen „Alles-mit-der-hand-schreibern“! :D Von daher habe ich von 100% geschriebenen, vielleicht wenn’s hoch kommt 1-2% auf dem Pc. Auch wenn ich das Abtippen hasse und deswegen sich einiges verblassend angestaut habe, und ich ja nicht gerade ein Fan der Ordnung bin, werde ich diese Methoden auf meine Art und Weise weiter fortführen. ;) Alleine schon die Tatsache, dass ich auf Papier falsches durchstreichen und das Richtige drüber kritzeln kann und beim PC die Leertaste ganz oft drücken muss, macht mich ganz kirre :D

5. Was machst du mit den Originalen?
Meistens behalten, manchmal aber auch ab in den Papierkorb damit ;)

ganz liebe Grüsse,wirklich ein tolles und spannendes Thema! =)
Deutschfreak
DeutschFreak
Inaktiv
 
Beiträge: 1085
Registriert: 02.04.2011, 15:38
Blog: Blog ansehen (11)

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon rabuntu » 11.02.2013, 22:56

Hallo Scribere,

Keine Sorge ich nehme es mit Sicherheit nicht persönlich. :wink: Du hast mir nur deutlich gemacht, das ich die Dinge die ich gedanklich ausgeklammert hatte, doch natürlich hätte mit einbringen müssen. Eigentlich könnte man sagen, Du hast mich voll erwischt. :oops:

scribere hat geschrieben: Warum wird ein Projekt mit Papier schleppend voran gehen?


Oh da hab ich mich äußerst missverständlich ausgedrückt. Es bezog sich nicht auf ein Schreibprojekt mit Papier. Viel eher auf das Digitalisieren der alten Papierbestände und das fortführen neuer Projekte mit eben der neuen Technik. Es sollte der grundlegende Gedanke gelten, zukünftig weitestgehend auf Papier zu verzichten. Hierbei geht es nur um schwer abzulegende Gewohnheiten.

Du hast Recht, Hardware kann kaputt gehen, evtl. durch Blitzschlag oder baden gehen. Das Gleiche gilt ebenso für Papier. Da kann mal (für Nostalgiker) die Kerze umfallen, der Kaffee auslaufen etc.. Da können wir gerne das "Was wäre wenn"-Spiel spielen.

Ziel meiner "knappen" Ausführung war, im allgemeinen zu zeigen, das es eben OHNE Papier gehen kann. Es sollte ein Weg gezeigt werden, wie man mit unterschiedlichen Geräten ein und die selbe Tätigkeit machen kann ohne auf Eines fixiert zu sein wie bspw. bei einem Ausfall. Das die Daten in regelmäßigen Abständen synchronisiert werden hätte ich evtl. mit erwähnen müssen. Bei meiner schriftlichen Arbeit, wird alle 2 Minuten auf der Rechnerseite gespeichert und gleichzeitig auf dem Server gesichert. Des weiteren werden die vorhandenen Dateien nicht überschrieben. So sind Änderungen noch über einem sehr großen Zeitraum rückverfolgbar. Zuguterletzt wird zum Tagesabschluss ein Backup auf einem externen Medium gemacht.

Ganz böse Zungen könnten jetzt natürlich unken und die "freche" doch berechtigte Frage stellen - Was machst Du wenn es Stromausfall gibt? Ok, harte Nummer. Kaum einer hat nen Notstromaggregat daheim unterm Bett. Natürlich gibt es für einen gewissen Zeitraum noch den besagten Akku, aber auch der hat irgendwann sein Ende. Ich will es mal so sagen. Vielleicht ist es nicht verkehrt, wenn es mal Dunkelduster ist. Dann tun wir vielleicht Dinge wie soziale Interaktion in der realen Welt? Nach 48 Stunden allerdings, würde ich mir dann doch Gedanken machen. Dann haben wir eher zu befürchten, das wir in die Steinzeit zurückgebombt wurden und all unsere Ideen nur noch über Höhlenmalereien weitergetragen werden können.

scribere hat geschrieben:Im übrigen finde ich auch nicht, das es mit Digitalem automatisch schneller voran geht. Das Projekt und dessen Schnelligkeit zeichnet sich schließlich durchs Denken aus.


Dem kann ich nur beipflichten. Das Denken fällt den Menschen zusehens schwerer. Da ist es egal in welcher Form es dargebracht wird, handschriftlich oder getippt. Die Gefahr besteht um so mehr, wenn es um getippte Arbeit geht. Insbesondere die unsäglich vielen Foren im Internet seien hier einmal hervorgehoben.

Wie bei allen Dingen im Leben, ist die Art und Weise wie wir mit den Dingen umgehen, ausschlaggebend. Natürlich geht nicht alles automatisch schneller. Das habe ich auch nicht behauptet. Das Ziel der elektronischen Datenverarbeitung ist doch, Arbeitsabläufe zu optimieren. Prozesse für deren Bewältigung viel zu viel Zeit in Anspruch genommen wird, welche an anderer Stelle weitaus angebrachter wäre. Auch wenn die Arbeit leichter wird, heißt das noch lange nicht, das man sein Gehirn auf Durchzug stellen soll. Das wird sehr häufig vergessen. Ich würde jeden meiner Mitarbeiter feuern, wenn er nicht diese grundlegende Fähigkeit mitbringen könnte.

Viele Menschen denken das ihr PC ihr privater elektronischer Mülleimer ist. Wer macht sich denn Gedanken darüber, wofür der Rechenknecht eigentlich da ist? Grob übersetzt heißt Desktop "Schreibtisch" oder "Arbeitsplatz". Haben wollen sie alle einen, den richtigen Umgang damit, will kaum jemand lernen. Der Computer als solches wird doch garnicht als Hilfsmittel angesehen bzw. selten für sinnvolle Tätigkeiten genutzt. Was sinnvoll ist möge bitte jeder selbst für sich beantworten.

scribere hat geschrieben:Und es mag Leute geben, die schneller schreiben als sie tippen.


Wohl wahr. Inzwischen sind es doch mehr Grobmotoriker die weder das Eine noch das Andere können. Und ihre Handschrift wird zusehens schlimmer. Wieviel Menschen legen denn noch großen Wert auf ihre eigene Schrift? Den meisten von ihnen, ist es doch egal ob andere Menschen das noch lesen können was sie zu Papier bringen, frei nach dem Motto "Hauptsache ICH kann das noch lesen." Das Fach "Schön schreiben" gibt es nicht mehr. Genauso werden beflissentlich Kurse in "Schreibmaschine schreiben" ignoriert bzw. für nicht voll genommen.

Natürlich gibt es auch Menschen, denen liegt es einfach nicht sich mit einer Tastatur anzufreunden. Das ist wie das Erlernen von Sprachen. Der Eine kanns, der Andere nicht. Doch was ist, wenn sich das alles im Kopf abspielt? Was ist, wenn wir unsere Sprachbarriere größtenteils selbst auferlegt haben ohne es zu wissen? Und damit gleiten wir dann auch schon in die Psychologie (Was jetzt zu weit führt.). Was ist wenn es Ängste sind, die uns davon abhalten neue Fähigkeiten zu erforschen?

An dieser Stelle möchte ich kurz ein Schwenk an eine sehr einprägsame Erinnerung von mir machen. Als Azubi von 16 Jahren war ich natürlich gezwungen, morgens mit dem Bus zur Arbeit zu fahren. Nun eines morgens stieg ich also in den Bus und schaute mich nach einem Platz um. Während ich das tat, schweiften meine Blicke über die Menschen die ebenfalls mitfuhren. In einem kurzen Moment konnte ich ihre Gesichter wahrnehmen. Es lag soviel Endgültigkeit in ihnen. Sie schienen sich allesamt mit ihrem "kleinen" Leben abgefunden zu haben, eine Art der Stagnation. Keine Freude war in ihnen zu erkennen. Es war für mich erschreckend. Fortan schaute ich mich aufmerksamer in meiner Umgebung um. Auf der Straße, auf der Arbeit, überall fand ich die selben Merkmale in den Gesichern.

Warum bin ich jetzt abgewichen? Ach ja. Irgendwann einmal hören die meisten Menschen auf sich weiterzuentwickeln und beginnen Schritt-für-Schritt abzubauen. Die sogenannte Gewohnheit hält Einzug und nur über langwierige und anstrengende Prozesse können sie noch etwas dazulernen. Meine Erkenntnis aus dieser Geschichte war nun, niemals aufzugeben, die Augen immer offen zu lassen und Gegebenheiten niemals ohne zu hinterfragen anzunehmen.

Ich weiß, das die Prozesse, die uns davon abhalten uns weiterzuentwickeln im Kopf stattfinden. Bis zu einem gewissen Grad ist es auch in Ordnung, ich würde sagen das es eine Art Schutzmechanismus vor irgendetwas ist.

Nur noch einmal als kleine Anmerkung. Ich habe mir das 10-Finger-Schreiben selbst beigebracht und komme auf inzwischen für mich persönlich beachtliche 280-290 Anschläge/min *stolz bin*. Zwar noch nicht perfekt, dennoch ein Erfolg. Der Hauptgrund war, das meine Gedanken zu schnell durch den Kopf schießen und widerum kollidieren. Würde ich das auf einem Blatt Papier handschriftlich machen, wäre meine Schrift selbst für mich nicht mehr entzifferbar.

Nun denn. Ich hoffe sehr, das ich die Eine oder Andere Frage die sich auf meinen ursprünglichen Beitrag bezog, nachträglich beantworten konnte.

Und Scribere, ich nehms immer noch nicht persönlich. :XD:

Liebe Grüße
Rabuntu
Benutzeravatar
rabuntu
 
Beiträge: 2
Registriert: 07.02.2013, 11:44

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon M a r i e » 17.02.2013, 22:33

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?
Ich habe eigentlich alles digital auf einer SD-Karte abgespeichert. Zusätzlich lade ich die wichtigen Dokumente bei Dropbox hoch, damit ich 1) immer überall drauf zugreifen kann und 2) ich eine Sicherungskopie habe, falls die Karte mal kaputt oder verloren geht.
Ich besitze zwei "aktive" Notizbücher, in das eine schreibe ich alle möglichen Sachen über "Besser schreiben" rein, in das andere alles zum momentanen Projekt, was mir einfällt, wenn ich unterwegs bin. Sobald ich wieder am PC sitze, übertrag ich die Notizen aber in ein Dokument und speicher es auf der SD-Karte, wenn ich es für wichtig halte.

Kritzeleien, die ich weder für die jetzige, noch für eine zukünftige Geschichte wichtig finde, schmeiße ich weg!


2. Wonach organisierst und sortierst du sie?

Ich hab auf der Karte einen Ordner "Schreiben", der ist gegliedert in "Romane" und "Geschreibsel" (also Kurzgeschichten, Blogeinträge, Artikel etc). In der nächsten Ebene befinden sich dann die verschiedenen Romanprojekte oder eben verschiedene Geschichten oder Ordner.

Als Beispiel:

-Schreiben
--Romane
---[Das mit dem Café] (ich hab noch keinen Titel)
----Text_Entwurf1
----Charakterbogen_Person1
----Charakterbogen_Person2
----Kapitelübersicht
----Notizen

3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?
Ich weiß, wo ich was abgespeichert hab ;)
Das heißt, wenn ich zB ein Bild meiner Protagonistin aus meinem ersten Manuskript suche, gehe ich unter Schreiben > Romane > Auf die Freundschaft! > "Charakterbogen Claudia" und finde dort den Charakterbogen mit dazugehörigem Bild.

Suche ich den Artikel, den ich neulich über Karrieretipps geschrieben habe, suche ich unter Schreiben > Geschreibsel > Artikel > Karriere > Karrieretipps.

4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?

Ich versuche, so wenig wie möglich auf Papier festzuhalten, weil ich mich kenne und weiß, dass ich das ohnehin warhscheinlich nicht digitalisieren würde. Ich habe ein Netbook, auf dem ich unterwegs (zB im Zug) auch schreibe und brauche das Notizbuch eigentlich kaum. Kurze Notizen speichere ich auf dem Handy und übertrag sie bei Gelegenheit.
Wenn ich was digitalisieren will (zB meine selbstgezeichnete Landkarte für ein Fantasy-Projekt), dann scanne ich es ein und speichere es sinnvoll ab, zB unter Schreiben > Romane > Fantasyroman1 > Zeichnungen > Landkarte.jpg

5. Was machst du mit den Originalen?

Wenn ich mir sicher bin, dass sie digitalisiert sind und eine Sicherungskopie erstellt habe, wäge ich ab, ob ich es behalten will oder nicht. Ich behalte grundsätzlich eigentlich nur Storyboards und Charakterausarbeitungen, alles andere, was nicht unglaublich wichtig ist, schmeiße ich dann weg. Der Rest wandert in meine Schreibschublade - ungeordnet. Das würde ich dir aber nicht empfehlen, Ordnung macht das Suchen schon leichter ;)
Benutzeravatar
M a r i e
 
Beiträge: 166
Registriert: 09.11.2012, 23:20
Wohnort: Wo andere Urlaub machen

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon Triumph 25 » 21.03.2013, 20:55

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?
Spontane Einfälle speichere ich auf meinen Handy. Die übertrag ich dann auf einen Notizblock für allgemeine Ideen. Zusätzlich hab ich in meiner Dropbox einen Ordner für Notizen, damit ich überall darauf zugreifen kann.

2. Wonach organisierst und sortierst du sie?
Solange es nur eine Idee ist nummeriere ich sie einfach fortlaufend, wenn mir ein Titel einfällt, kommt sie in den Ordner für Gedichte oder Kurzgeschichte oder welche Art es auch ist. Wenn es mehr als nur Geschreibsel ist tippe ich es mit der Schreibmaschine ab und gebe es in beschriftete Mappen.

3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?
Für wichtige Infos zum Beispiel über Charaktere habe ich beschriftete Mappen. Diese sind unterteilt in Charaktere, Anfangsideen, Anfangsteil, Mittelteil, Schluss.

4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?
Meistens nicht, aber falls ich etwas verschicken oder eine Kopie haben möchte scanne ich es ein.

5. Was machst du mit den Originalen?
Die behalte ich in beschrifteten Boxen auf. Da ich noch nicht Unmengen geschrieben habe, ist das kein Problem. Wenn es zu vil wird muss ich mir vielleicht eine andere Lösung einfallen lassen ;)
Triumph 25
 
Beiträge: 3
Registriert: 21.03.2013, 19:22

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon blaubärchen81 » 30.03.2013, 20:14

Hallo Jacky,
bei mir mache ichs so:Ich schreib ja alles erst auf Parpier und dann in den Computer.
Und meine Ordnung ist auch fürchterlich,wenn ich was suche, finde ichs meistens nur nach längeren suchen oder gar nicht.
Und bei platzprobleme würde ich die Orginale/Notizen nach der Digitalisierung in den Aktenvernichter schrattern.

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?
Meine Notizen sind meist zu 100% meine Orginale die ich in einen Schnellhefter/Ordner hefte.

2. Wonach organisierst und sortierst du sie?
Nach meinen geschrieben Werken.

3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?
Nur wenn sich meine Orginale/ kopien an seinen Plaz befinden,sonst nicht.

4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?
Ja, nachdem ichs auf Papier geschrieben habe.Schreibe ichs in den Computer und speicher es noch extra auf einer extrenen Festplatte.

5. Was machst du mit den Originalen?
Aufheben in einen Leitsordner.
Heute muss man Geschichte mit dem Bleistift schreiben; es lässt sich leichter radieren. Pierre Gaxotte
Benutzeravatar
blaubärchen81
 
Beiträge: 7
Registriert: 28.03.2013, 22:38
Wohnort: Landkreis Rosenheim

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon Skrivo » 01.04.2013, 15:52

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?
In einer vreschließbaren Schublade - damit sie keiner findet.

2. Wonach organisierst und sortierst du sie?
Sortieren? ich? Naja, etwa alle fünf Wochen seh ich sie durch (das ist wunderbar motivierend) und ordne sie dann auch bissl nach Thema (zu welcher meiner hundert angefangenen Geschichten gehört dieser kleine Schmuddelige Zettel?) Aber naja... Ordnung kann man das nicht nennen

3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?
Wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen^^ Wenn ich etwas aufgeschireben habe, kann ich mir das meistens merken. digitalisierte Notizen kuck ich in der entsprechenden Datei nach, da bin ich recht schnell am richtigen Ort. in der Schulbade seh ich mir oft ziemlich viele durch, ehe ich finde was ich brauche. aber das macht nichts, denn wie heißt das Sprichwort:
s'Haus verliert nix

4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?
Ja meistens. ich sammel zusammen was zusammen gehört, und schreibe alles nett in ein neues Word dokument rein. dann noch ein passender Titel ("Schreibblablabla23") und fertig.

5. Was machst du mit den Originalen?
Heb ich auf oder verbrenn ich:
wenn ich sie behalte dann ganz hinten in der Schublade. brauch ich sie ganz sicher nicht mehr verschwinden ise im Ofen - so findet sie keine/r

LG
:schreibapokalypse: :nano: ich bin dabei!
Skrivo
 
Beiträge: 151
Registriert: 24.02.2013, 19:15

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon gummidichter » 18.04.2013, 18:09

Papier und Sicherung: Das ist eine wirklich gute Frage.
Für Geld gibt's Tresore, für Dokumente den Notar, für Notizbücher etc. kann man höchstens ein Jahr lang täglich 14 Stunden lang die Sachen einscannen, oder sich damit befassen, und versuchen, das Wesentliche in den Kopf zu klonen.
Das Wesentliche gilt es zu erkennen.

ad 1.) Verwahrung:
Ringmappe, Notizbuch, PC - je nachdem wo was anfällt
ad 2.) Sortierung:
Immer alles nach Datum! Alles von Serviette, Käsezettel, Bierdeckel übertragen nach Ringmappe, Notizbuch, PC.
ad 3.) Wiederfinden:
Meist weiß ich, wann ungefähr was notiert wurde, dort suche und finde ich in Ringmappe und Notizbuch. Der PC verfügt darüber hinaus über eine Suchfunktion.
ad 4.) Digitalisierung:
Ich scanne Rechnungen, Lieferscheine, Honorarnoten, Zeitungsausschnitte etc. ein, und ordne nach Datum. JJJJ-MM-TT Dateiname
ad 5.) Originale:
Unter Punkt 4 Genanntes kommt in den Aktenvernichter.
Eine private Notiz wird gelegentlich auch eingescannt, wenn mir der Bierdeckel gefallen hat, auf dem sie stand.
gummidichter
 
Beiträge: 1
Registriert: 18.04.2013, 16:57
Wohnort: Österreich

Re: Datensicherung für Papier

Beitragvon Fianna » 01.06.2015, 01:50

Lustig, das ist ein Thema, das mich auch gerade beschäftigt.

1. Wie und wo verwahrst du deine Notizen?
4. Digitalisierst du deine Papiere und wenn ja wie?

Momentan habe ich diverse Notizblätter und Blöcke - nach mehreren Umzügen endlich alles am selben Platze.
Diese werde ich nun im Computer eingeben, speichern und auf der Festplatte sowie 2 USB-Sticks speichern.
Zusätzlich werden sie ausgedruckt und in einem Ordner aufbewahrt.

Dazu kommen einige kleinere Fetzen, die ich nur auf Karteikarten aufbewahre und nicht digitalisiere.

2. Wonach organisierst und sortierst du sie?
Projektbezogene Informationen werden im PC in Ordnern gespeichert und im Aktenordner in Einheiten.

Nicht-projektbezogene Recherche-Brocken werden alphabetisch in einem Karteikasten gesammelt.
Prämissen und andere lose Kurzblitze werden so in einem Kasten gesammelt, noch sind es nicht zuviele (also unter 50).

3. Wie findest du im richtigen Moment genau das was du brauchst?
Die einen Dinge sind projektbezogen sortiert, die historischen losen Infos nach Schlagwort geordnet, bei den losen Blitzen muss ich suchen, aber da ist es ganz anregend, mehrere Dinge zu lesen.

5. Was machst du mit den Originalen?
Die ganz ursprünglichen Originale werden weggeschmissen, Informationen werden nur einmal schriftlich aufbewahrt.


Zusätzlich werde ich für meinen historischen Roman einen neuen Karteikasten anlegen, in dem ich schnell Infos finden kann, die verschlagwortet sind (z.B. "Alltag auf See" oder "Gründe um in die Marine einzutreten").
Neueste Rubrik auf meinem Blog: Autoren-ABC
http://mearafinnegan.de/?page_id=503
Benutzeravatar
Fianna
 
Beiträge: 984
Registriert: 22.08.2011, 10:43

Vorherige

Zurück zu Schriftsteller-werden.de-Forum

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste