[Tragik]Der alte Wolff

Tragödien, Tragisches

[Tragik]Der alte Wolff

Beitragvon Tautologe » 05.02.2014, 18:22

Ich möchte gar nicht viel zu diesem Text erzählen, nur so viel: Es ist der Beginn eines Romans. Lest es euch einfach durch und sagt mir eure Meinung:

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Das erste, was der alte Wolff an diesem vermaledeiten Tag zu sehen bekam, waren die Umrisse einer Tür. Hell und verschwommen zeichneten sie sich in der Dunkelheit ab. Ein Schwall von Licht flutete die Schwelle des Zimmers und als sein Verstand schlaftrunken den Boden betrat, stellte er fest, dass der Wecker in dieser Nacht den Dienst versagt hatte.
„Verdammt nochmal!“, rief er in die Dunkelheit hinaus.
Sein Rücken schmerzte vom langen Liegen. Ächzend setzte er sich auf die Bettkante und renkte seine Gelenke zurecht. Er verschnaufte kurz und wartete, bis der Moment vergangen war, in dem er das Alter spürte. Seine Füße schlüpften blind in die Pantoffeln und er verbiss den Schmerz, den das Aufstehen in seinen Knien entzündete.
Leise fluchend schob er die Vorhänge und Gardinen zurück, zog den Rolladen nach oben und klappte die Fensterläden beiseite. Es war ein strahlend heller, kalter Morgen. Die Turmuhr der Kirche stand auf halb neun – mehr als zwei Stunden waren verloren.
Rasch streifte er sich die sorgsam bereit gelegte Kleidung über. Unterhose und Unterhemd zuoberst auf dem Stapel; den Saum an den Ecken doppelt eingeschlagen, damit ein kleiner Spalt entstand, in den die Hände verzugslos gleiten konnten. Nie die Hose vor den Socken anlegen, weil das nackte Knie leichter zu beugen ist; nie die Hose vor dem Hemd, damit der Hosenknopf nur einmal geschlossen werden muss.
Zeit ist unersetzlich.
Auf dem Weg ins Badezimmer dachte er darüber nach, dass er sich nie einen Plan für Fälle wie diesen zurechtgelegt hatte – und wie leichtsinnig das gewesen war. Improvisation gehörte zu den Talenten, die er nur wenig schätzte und den Morgen mit vermeidbaren, aber zu Unausweichlichkeiten geronnenen Entscheidungen verbringen zu müssen, ärgerte ihn. Schließlich verkürzte er das Zähneputzen, den Toilettengang und strich das sonntägliche Bad zugunsten einer Dusche. Er verbrannte sich die Finger an seinem Frühstücksei, weil er auf das Abschrecken verzichtet hatte und ertrug lieber den leichten Schwindel, der blieb, weil ihm die Zeit für die Zubereitung eines Morgenkaffees zu kostbar erschien. All dies brachte ihm eine halbe Stunde seiner Zeit zurück.
Das kleine Missgeschick am Morgen hatte ihn natürlich dennoch um die erste Beerdigung des Tages gebracht. Schon früh war ein Herr Maslewka zu Grabe getragen worden, ein sehr viel versprechender Fall. 82 Jahre alt, seit zehn Jahren Witwer, ehemaliger Dozent für Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule. Dieser Mann hatte sehr wahrscheinlich eine Menge gutes Material hinterlassen, aber nun war es zu spät. Alles hing davon ab, den richtigen Zeitpunkt zu finden; war er vorüber, machte es keinen Sinn mehr, über verschüttete Milch zu klagen.
Zur zweiten Beerdigung dieses Tages stand auf seinem Notizzettel hingegen nur ein Name, der ihm seltsam vertraut vorkam. In Gedanken drehte und wendete er ihn, betrachtete ihn von allen Seiten, aber es half nichts – sein Kopf konnte diese Information nirgendwo zuordnen. Er glaubte zwar, sich erinnern zu können, einen jungen Mann dieses Namens im Ort gekannt zu haben – ein bestimmtes Gesicht, eine Stimme oder irgendeine persönliche Eigenschaft kam ihm dabei jedoch nicht in den Sinn. Zu allem Überfluss hinterließen junge Menschen für gewöhnlich nur wenig Material, oberflächliches, kaum Brauchbares. Aber nach seinem Verlust am Morgen wollte er es zumindest versuchen.
Der Friedhof lag nur wenige Straßen vom Geschäft des alten Wolff entfernt - ein strategischer Vorzug, den er schon jahrzehntelang gut zu nutzen wusste. Er stellte sich meist etwas abseits am Osteingang bereit, wo die Trauergemeinde an den Hinterbliebenen vorbei defilierte und ihr Beileid ausdrückte. Die Familien der Toten noch über dem offenen Grab anzusprechen, wäre ihm nie in den Sinn gekommen. Die Menschen reagierten auf seine Anwesenheit meist ungehalten genug und ein solcher Einbruch in ihre Privatsphäre hätte die unvermeidlichen Verhandlungen zu sehr belastet, oder gar unmöglich gemacht. Auch der Leichenschmaus bot keine gute Gelegenheit für die Art von Geschäften, die er im Sinn hatte, denn je weiter die Stunden an einem solchen Tag voranschritten, desto mehr Alkohol war zumeist schon geflossen - und Alkohol enthemmte. Der alte Wolff hatte es bei einigen Gelegenheiten zu spüren bekommen, denn bei vielen Menschen im Ort hatte er den Ruf eines Leichenfledderers – aber was hieß das schon, bei diesen Leuten. Zudem gab es nicht viele unter ihnen, die am Ende des Tages ein gutes Geschäft ausgeschlagen hätten. Nur ein blaues Auge oder eine angebrochene Nase – nein, so etwas wollte der alte Wolff nach all den Jahren dann doch nicht mehr auf sich nehmen.
An diesem Tag aber erschien er genau im richtigen Moment. Die Angehörigen standen noch an der Friedhofsmauer und verabschiedeten gerade die letzten Trauergäste. Da waren die Eltern, aufgelöst und zertrümmert in ihrem Verlust und da war – offensichtlich – die Frau oder Freundin des Toten. Ein junges Ding, das den anderen nicht ähnlich sah und in Wasser und Röte zerfloss wie die Eltern selbst. Der alte Wolff war in diesen Situationen auf ein Mindestmaß an Vernunft angewiesen und aus seiner langen Erfahrung heraus wusste er, dass es sich am ehesten bei Männern finden ließ, die dem Toten im Herzen nicht allzu nahe standen. Raffgierige Cousins und Neffen, ungeliebte, enttäuschte Söhne oder zurückgesetzte Brüder mochten ein ätzendes Gift für jedes Familiengefüge sein – für die Geschäfte des alten Wolff waren sie eine unverzichtbare Grundlage.
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Re: Der alte Wolff

Beitragvon sandelholz » 08.02.2014, 11:40

Hallo Tautologe!


Danke das du deinen Text mit uns teilst.

Dann will ich mich mal an einen Kommentar wagen. :XD: Deine einleitende Anmerkung interpretiere ich nun mal so, das es dir eher um einen Leseindruck als um gramatikalische, rechtschreibliche und co Anmerkungen.


Zunächst ganz allgemein hatte ich die ganze Zeit Lust zu lesen und dachte auch an eine weiter Entwicklung der Geschichte – also ein gelungener Einstieg da ich bei der Stange geblieben wäre.
Anzumerken hätte ich jedoch das alles wesentlich komprimierter und mehr an dem Leitmotiv orientierter sein könnte. So war es mir etwas zu mühsam.
(z.B. würde ich den ersten Absatz komplett streichen und den Leser in der Geschichte anfangen lassen.)


Der Name des Protas und der Titel:
Den Titel würde ich mir aussagekräftiger wünschen – eine auf die Geschichte bezogene Anregung (zum darüber nachdenken und in der Geschichte als aha! Entdecken) wenn der Titel gleich dem Name des Protas ist wird mir als Leser dieser moment ‚geklaut‘
Der Name – natürlich lässt er das Kopfkino anlaufen mit der Assoziation zum (geringfügig anders geschriebenem Tier) und die ihm negativ angedichteten Eigenschaften auf den Prota übertragen. Gerade da er sich ja im Verlaufe der Erzählung auch nicht gerade als Sympathie-Träger präsentiert.
Persönlich bin ich mir recht unschlüssig ob ich das nicht zu dick aufgetragen finde. (Vielleicht könnte der Prota ja doch etwas liebenswertes an sich aufblitzen lassen ...)


Gut gefallen hat mir das du hier:
... und aus seiner langen Erfahrung heraus wusste er, dass es sich am ehesten bei Männern finden ließ, die dem Toten im Herzen nicht allzu nahe standen. Raffgierige Cousins und Neffen, ungeliebte, enttäuschte Söhne oder zurückgesetzte Brüder mochten ein ätzendes Gift für jedes Familiengefüge sein – ...

die unterschiedlichen Bedeutungsperspektiven für die Umwelt angeführt hast.


Es grüsst dich,
San.
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Re: Der alte Wolff

Beitragvon Thea » 27.02.2014, 00:04

Hallo Tautologe,

Ich habe hier schon lange nichts mehr kommentiert, hoffe, Dir trotz mangelnder Übung ein hilfreiches Feedback geben zu können.

Erst mal: Auch mir hat dein Romanbeginn gut gefallen und mich neugierig gemacht.

Mit Rechtschreibung und Grammatik hast Du keine Probleme. Aber ein paar Kleinigkeiten hätte ich, die mir nicht schlüssig erscheinen:

Ein Schwall von Licht flutete die Schwelle des Zimmers und als sein Verstand schlaftrunken den Boden betrat, stellte er fest, dass der Wecker in dieser Nacht den Dienst versagt hatte.


Ein sehr schöner Satz mit malerischen Worten, der mir aber vom Stil nicht zur nachher beschriebenen Person zu passen scheint. Der "alte Wolff" wirkt auf mich sehr rational und schnörkellos, da scheint es mir zu poetisch, dass sein "Verstand schlaftrunken den Boden" betritt.

Sein Rücken schmerzte vom langen Liegen. Ächzend setzte er sich auf die Bettkante und renkte seine Gelenke zurecht. Er verschnaufte kurz und wartete, bis der Moment vergangen war, in dem er das Alter spürte. Seine Füße schlüpften blind in die Pantoffeln und er verbiss den Schmerz, den das Aufstehen in seinen Knien entzündete.


Diese Stelle gefällt mir sehr gut. Vor mir entsteht ein plastisches Bildes dieses Mannes, und ich habe in den folgenden Absätzen, in denen es um Zeitmangel geht, das Gefühl, er leidet nicht nur unter den zwei verlorenen Stunden dieses Tages, sondern unter schnell verrinnender (Lebens-) Zeit generell.

Dementsprechend gefallen mir auch die folgenden Beschreibungen, sein morgendlicher Ablauf ist bis ins Detail geplant, und an diesem Morgen wird trotzdem noch gestrafft, um Zeit zu gewinnen. Aber im Ablauf werden ein paar Punkte für mich unlogisch, was dann schade wäre:

Rasch streifte er sich die sorgsam bereit gelegte Kleidung über. Unterhose und Unterhemd zuoberst auf dem Stapel; den Saum an den Ecken doppelt eingeschlagen, damit ein kleiner Spalt entstand, in den die Hände verzugslos gleiten konnten. Nie die Hose vor den Socken anlegen, weil das nackte Knie leichter zu beugen ist; nie die Hose vor dem Hemd, damit der Hosenknopf nur einmal geschlossen werden muss.


Er zieht sich an, möglichst effektiv und schnell - wieder gut gemacht.
aber dann:

Schließlich verkürzte er das Zähneputzen, den Toilettengang und strich das sonntägliche Bad zugunsten einer Dusche.


Er geht ins Bad um zu Duschen? Da müssen die Klamotten alle gleich wieder runter!
Außerdem: Toilettengang abkürzen stelle ich mir schwierig vor!

Er verbrannte sich die Finger an seinem Frühstücksei, weil er auf das Abschrecken verzichtet hatte und ertrug lieber den leichten Schwindel, der blieb, weil ihm die Zeit für die Zubereitung eines Morgenkaffees zu kostbar erschien.


Er nimmt sich nicht die Zeit, den Kaffee zu kochen, aber für das Ei reicht es? Ok, beim Kaffee würde das trinken noch dauern, aber ich würde das Ei dann auch durch einen heißen Toast oder so ersetzen.

Abgesehen von diesen Punkten, die man meiner Meinung nach einfach etwas umstellen müsste, finde ich den Anfang gut.
Er gibt ein plastisches Bild vom Protagonisten und lässt ihn für mich bei seinen anschließenden Überlegungen zu den Beerdigungen gleich in einem anderen Licht erscheinen:
Jemand, der sein Geschäft mit dem Tod anderer macht, ist eine Sache. Wenn ich weiß, dass er selbst schon alt und körperlich eingeschränkt ist, zudem schon durch den Tod seiner Frau persönlich betroffen war, lässt mich das auf eine ambivalente Figur hoffen.

Liebe Grüße, Thea
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Re: Der alte Wolff

Beitragvon FremdeAngst » 28.02.2014, 20:01

Hallo Tautologe,
ich habe nur die ersten drei Absätze gelesen und dann weggeklickt, um etwas Interessanteres zu lesen. Dann fiel mir ein, dass wir hier in der Schreibwerkstatt sind und ich gerade eine wichtige Beobachtung gemacht habe, die ich Dir mitteilen sollte.

Das erste, was der alte Wolff an diesem vermaledeiten Tag zu sehen bekam, waren die Umrisse einer Tür.

Gleich den ersten Satz muss ich mehrmals lesen. Bei "Wolff" denke ich zuerst an einen Wolf mit Tippfehler. Dann ist mir aber nicht klar, warum er eine Tür zu sehen bekommt. Das ist doch gar nicht die richtige Umgebung für ein Tier. Spannung.
Hell und verschwommen zeichneten sie sich in der Dunkelheit ab.

Das "sie" bezieht sich hier auf "Umrisse einer Tür", wie mir nach dem zweiten Lesen klar wird. Ich habe Schwierigkeiten, mir das vorzustellen.
Ein Schwall von Licht flutete die Schwelle des Zimmers und als sein Verstand schlaftrunken den Boden betrat, stellte er fest, dass der Wecker in dieser Nacht den Dienst versagt hatte.

Langer Satz. Den könnte man ohne Weiteres teilen. Ich bleibe in der Mitte hängen und fange wieder von vorne an. Was mir völlig aufstößt: Wie kann der Verstand den Boden betreten? Das steht wirklich da, ich habe richtig gelesen. Das Problem mit dem Wecker kenne ich.
„Verdammt nochmal!“, rief er in die Dunkelheit hinaus.

Hier sind dann alle Zweifel beseitigt. Es handelt sich nicht um einen Wolf, sondern um einen Menschen namens Wolff. Ich fange wieder von vorne an zu lesen.

Sein Rücken schmerzte vom langen Liegen. Ächzend setzte er sich auf die Bettkante und renkte seine Gelenke zurecht. Er verschnaufte kurz und wartete, bis der Moment vergangen war, in dem er das Alter spürte. Seine Füße schlüpften blind in die Pantoffeln und er verbiss den Schmerz, den das Aufstehen in seinen Knien entzündete.
Das "verbiss den Schmerz" erinnert mich wieder an den Wolf.
Hier treffe ich dann die Entscheidung, nicht weiterzulesen.
Ich habe zwar keine Ahnung, um was es in der Geschichte geht, aber es interessiert mich auch nicht mehr. (Nachdem die Geschichte mit "Der alte Wolff" betitelt ist, sollte es mich auch nicht weiter überraschen, dass ein alter Mann auftaucht.)
Ich stelle mir diesen "vermaledeiten Tag" jetzt sehr qualvoll vor. Ein normaler Tag mit solchen körperlichen Einschränkungen ist ja schon schlimm genug. Ich habe selbst Arthrose in den Knien und kein Interesse daran, in einen Protagonisten zu schlüpfen, der solche Beschwerden hat.
Weil ich jetzt aber schon so viel geschrieben habe, lese ich weiter. Ich weiß nicht, ob das erlaubt ist, nur den Anfang zu lesen und zu kommentieren.

Rasch streifte er sich die sorgsam bereit gelegte Kleidung über. Unterhose und Unterhemd zuoberst auf dem Stapel; den Saum an den Ecken doppelt eingeschlagen, damit ein kleiner Spalt entstand, in den die Hände verzugslos gleiten konnten. Nie die Hose vor den Socken anlegen, weil das nackte Knie leichter zu beugen ist; nie die Hose vor dem Hemd, damit der Hosenknopf nur einmal geschlossen werden muss.

Durch die ewig langen Sätze wirkt das alles andere als rasch. Das gezeichnete Bild gefällt mir aber gut.
Unterhose und Unterhemd zuoberst auf dem Stapel. Den Saum an den Ecken doppelt eingeschlagen. So entstand ein kleiner Spalt, in den die Hände verzugslos gleiten konnten. Nie die Hose vor den Socken anlegen, weil das nackte Knie leichter zu beugen ist. Nie die Hose vor dem Hemd, damit der Hosenknopf nur einmal geschlossen werden muss.

Plan für Fälle wie diesen

Was für ein Fall? Ein streikender Wecker?

Alles hing davon ab, den richtigen Zeitpunkt zu finden; war er vorüber, machte es keinen Sinn mehr, über verschüttete Milch zu klagen.

Alles hing davon ab, den richtigen Zeitpunkt zu finden. War er vorüber, machte es keinen Sinn mehr, über verschüttete Milch zu klagen.

an den Hinterbliebenen vorbei defilierte

Das Wort "defilieren" ist mir neu. Google sagt, es heißt soviel wie "vorbeimarschieren". Dann ist "vorbeidefilieren" genauso falsch wie "wegretouchieren" oder "einreduzieren", weil das "defilieren" das "vorbei" bereits beinhaltet. Also entweder "vorbeimarschierte" oder die Trauergemeinde defilierte schlicht oder der alte Wolff benutzt gerne Fremdworte falsch. Dann ist mir allerdings unklar, warum er auf "kondolierte" verzichtet. ;)

Schon früh war ein Herr Maslewka zu Grabe getragen worden, ein sehr viel versprechender Fall
Wieso ist ein Verstorbener ein "Fall"? Find ich gut gelungen.

im Ort hatte er den Ruf eines Leichenfledderers – aber was hieß das schon, bei diesen Leuten.
Da frage ich mich, was er für einer ist. Was für krumme Geschäfte dreht er und warum denkt er so abfällig über die Leute?

Raffgierige Cousins und Neffen, ungeliebte, enttäuschte Söhne oder zurückgesetzte Brüder mochten ein ätzendes Gift für jedes Familiengefüge sein – für die Geschäfte des alten Wolff waren sie eine unverzichtbare Grundlage.

Okay, ich mag den Kerl nicht. Trotzdem könnte es noch interessant werden. Jetzt hast Du mich doch noch gekriegt.
Offenheit und Ehrlichkeit sind wie Peitschenhiebe, die nur der Masochist zu schätzen weiß.
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