[Liebe] Der Auftakt einer Liebe

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe] Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Mondenkind » 20.07.2015, 10:02

Hallo zusammen,
dies ist ein Ausschnitt aus einem Projekt, das ich gestartet habe. Er beschreibt den Anfang der Beziehung zwischen Clemens und Greta. Später sind Clemens und Greta dann schon älter. Zugleich ist der folgende Ausschnitt auch der Anfang der Geschichte überhaupt. Die Protagonisten werden hier also erstmals eingeführt. Da Anfänge ja immer darüber entscheiden, ob man weiterlesen will oder nicht, würd ich mich über Anmerkungen sehr freuen. Was denkt ihr über die Charaktere? Erscheint die Geschichte zu langweilig? Ich weiß, der Ausschnitt ist sehr kurz...
Ok, los geht's.


Im Bus spürt Greta ihr pochendes Herz. Sie sitzt auf dem vorderen Teil ihres Sitzes, die Hände knetet sie nervös im Schoß und verachtet sich für dieses wild hämmernde Ding in ihrer Brust. Der Bus scheint noch dazu unendlich oft zu halten. Die Haltestelle, die sie sich aufgeschrieben hat, ist noch nicht einmal auf dem Monitor erschienen. Immer wieder überprüft Greta die Uhrzeit, rechnet aus, ob sie es noch rechtzeitig schaffen kann, wenn sie in der nächsten Minute die Haltestelle erreichen. Als der Bus das Ortsausgangsschild passiert, muss sie sich eingestehen, dass sie in die falsche Richtung fährt. Schon ziehen Felder an ihrem Fenster vorbei.
Sie landet schließlich meilenweit draußen. Endhaltestelle. Das Busticket hat die Preiszone längst überschritten, teilt ihr der Busfahrer mit. Greta sucht in ihren Taschen vergeblich nach Kleingeld. Der Busfahrer hat netterweise Erbarmen. Setzen sie sich mal vorne hin, junge Dame. Dann sag ich Ihnen schon, wann sie raus müssen. Bis sie die Rückfahrt antreten könnten, müsse Greta allerdings seine wohlverdiente Pause abwarten. Während der Busfahrer also draußen raucht und sein Butterbrot auspackt, ruft Greta Clemens an. Sie entschuldigt sich mehrmals. Sie werde leider später kommen. Sie werde später kommen, weil sie mitten in der Walachei festsitze. Die richtige Buslinie ist es schon, nur eben in die falsche Richtung. Sie glaubt ihn schmunzeln zu sehen am Telefon. Ich verrate dir jetzt lieber nicht, wie weit draußen ich hier wirklich bin. Aber er lacht nicht. Er sagt auch nicht: Warum bist du nicht schon viel früher ausgestiegen?
Als sie endlich ankommt, bleibt ihnen nur noch eine gute Stunde. Dann kehren seine Eltern zurück. Ausgesprochen hat keiner, dass sie ein Aufeinandertreffen vermeiden wollen. Aber das ist auch nicht nötig. Man weiß ja selbst nicht, was dieses Treffen zu bedeuten hat. Klären können sie das heute auch nicht. Dazu ist die eine Stunde viel zu knapp bemessen, erscheint Greta alles viel zu kompliziert. Es stört sie, dass Clemens so wenig Erfahrung hat. Aber noch viel mehr stört es Greta, dass sie selbst, die so weltmännisch tut, im Grunde nicht besser dasteht. Immerhin ist es Clemens, der das Gespräch auf den eigentlichen Grund ihres Treffens lenkt. Von alleine hätte Greta das womöglich nie geschafft. Nun versucht sich Greta zu erklären. Immer wieder setzt sie neu an und bricht dann doch wieder ab. Ihre Hände suchen erneut nach einer Beschäftigung. Clemens hingegen wirkt beinahe sachlich, wie er so neben ihr sitzt und ihr zuhört. Wären da nicht seine Augen. Sie verraten Greta, wie sehr er auf etwas hofft zwischen ihnen beiden. Auch wenn er das nie offen zugegeben hat. Doch das worauf er hofft, wird Greta in diesem Gespräch zerstören, das weiß Greta. Sie wird ihn sogar verletzen, dann nämlich, wenn er endlich begreift, welche niederen Konflikte sie umtreiben. Trotzdem muss sie ihm all das mitteilen, weil er nur so verstehen kann, warum sie nicht zusammen sein können. Sie kann gar nicht anders, als ihm alles zu sagen. Er ist der Einzige, dem sie diese Gedanken überhaupt anvertrauen kann. Also sprudeln die Worte nur so aus Greta hervor. Sie weiß, dass sie kein Wort je wieder wird zurücknehmen können.
Als die Stunde verstrichen ist, ist das Chaos, wenn das überhaupt möglich ist, noch größer geworden. Nichts konnte endgültig abgeklärt werden, keine Grenzen, Schlussfolgerungen oder Erwartungen formuliert werden. Clemens zieht sich Jacke und Schuhe an und begleitet Greta zur Bushaltestelle. Doch der Weg ist kurz. Hektisch überlegt Greta, wie sie das Treffen noch zu einem guten Ende bringen kann. Was sie sagen kann, um es besser für ihn zu machen. Was sie sagen kann, ohne den wertvollen Kontakt zu ihm zu verlieren. Sie hat Angst, dass Clemens diese Konsequenz innerlich schon längst für sich gezogen hat. Als der Bus in die Haltebucht einfährt, kratzt Greta all ihren Mut zusammen und umarmt Clemens schüchtern. Sie muss auf die Zehenspitzen steigen, weil er so groß ist. Mit einem Zischen schließt sich die Bustür zwischen ihnen. Dann braust Greta davon. Ihre verwirrenden Gefühle nimmt sie mit.
„Hast du etwa gar nichts gekauft in der Stadt?“, fragt ihre Mutter beim Abendessen.
Greta schüttelt den Kopf und streckt sich nach dem Brotkorb.
„Wer konnte sich da wieder nicht entscheiden, hm?“, neckt ihr Vater.
„Du weißt doch“; bestätigt Greta, „dreimal schleiche ich mindestens ums Regal. Zweimal geht’s aus dem Laden raus und wieder rein. Einmal die Einkaufsstraße hoch und runter und zurück in den Laden. Vielleicht, aber auch nur vielleicht kaufe ich es dann.“
Ihre Eltern lachen. Christa verschluckt sich beinahe an ihrem Tee. „Muss verdächtig aussehen auf den Überwachungskameras“, bringt sie hervor.
Aus dem Flur kann Greta hören, wie ihr Handy in ihrer Handtasche vibriert. Sie beeilt sich mit dem Essen fertig zu werden und lehnt eine weitere Tasse Tee ab. Auf der Treppe nach oben in ihr Zimmer holt sie schon das Handy aus ihrer Tasche hervor. Ihre Hand zittert, als sie die Nachricht öffnen will. Sie enthält nur einen einzigen Satz. Er zerstört alle ihre Bemühungen und erfüllt sie auf dieselbe Weise. Ich hab den ganzen Weg nach Hause gesungen.
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Re: Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Hurri » 22.07.2015, 17:24

Hallo Mondenkind,

hier meine Gedanken zu deinem Text. Vielleicht kannst du was davon gebrauchen:

Ich muss sagen, am Anfang fiel es mir etwas schwer, weiterzulesen. Das liegt vor allem daran, dass du die Personen mit einem gewissen Abstand betrachtest. Ich kann als Leser nicht richtig mitfühlen. An manchen Stellen schien es mir eher eine Zusammenfassung einer Geschichte zu sein, weil ich nicht das Gefühl hatte, das Geschehen gerade mitzuerleben.

Mich hat zum Beispiel gewundert, warum du das Telefonat zwischen Clemens und Greta nicht als wörtliche Rede schreibst. Dann wär man viel näher dran. Und es scheint ja um die Beziehung der beiden zu gehen.

Erst gegen Ende, als Greta zuhause ist und mit ihren Eltern spricht, bin ich plötzlich live dabei. Der Teil ist für das Geschehen aber wahrscheinlich viel weniger wichtig. Insgesamt gefällt mir der letzte Abschnitt am besten, weil ich ihn gut nachvollziehen kann und das alles viel realer ist als der Rest. Klar willst du Spannung aufbauen und nicht gleich am Anfang alles verraten. Aber du bleibst insgesamt sehr abstrakt.

Hier mal ein paar Beispiele, vielleicht wird dann klarer was ich meine.

Nun versucht sich Greta zu erklären. Immer wieder setzt sie neu an und bricht dann doch wieder ab. hre Hände suchen erneut nach einer Beschäftigung.

Ich sitze nicht mit ihr bei Clemens. Was fühlt sie. Ja, ich kann mir denken, dass sie sich unwohl fühlt. Aber bei mir als Leser kommt das Gefühl nicht an.

Sie wird ihn sogar verletzen, dann nämlich, wenn er endlich begreift, welche niederen Konflikte sie umtreiben.

Das klingt sehr abstrakt. Sie fühlt sich wegen irgendwas mies. Vorschlag:
"Clemens würde unendlich enttäuscht sein, wenn er erführe, was mit ihr los ist. Schon bei dem Gedanken daran dreht sich Gretas Magen um."

Nichts konnte endgültig abgeklärt werden, keine Grenzen, Schlussfolgerungen oder Erwartungen formuliert werden.

Das könnte man auch als Fazit einer Vorstandssitzung schreiben :mrgreen: Im Ernst. Scheinbar geht es um etwas Entscheidendes. Aber so kommen einfach keine Gefühle rüber.

Ganz ehrlich, ich glaube ich würde nicht weiterlesen. Wenn da nicht die letzten Sätze wären.

Sie enthält nur einen einzigen Satz. Er zerstört alle ihre Bemühungen und erfüllt sie auf dieselbe Weise. Ich hab den ganzen Weg nach Hause gesungen.

Ich würde zwar den letzten Satz in Anführungszeichen setzen aber das nur zum Formellen. Der Schluss gefällt mir echt gut und hier möchte ich wirklich wissen, wie es weitergeht.

Hoffe meine etwas konfusen Gedanken konnten dir helfen.
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Re: Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Mondenkind » 22.07.2015, 17:58

Hurri, vielen Dank für deinen Kommentar!

Hurri hat geschrieben:Ich muss sagen, am Anfang fiel es mir etwas schwer, weiterzulesen. Das liegt vor allem daran, dass du die Personen mit einem gewissen Abstand betrachtest.


Das kann ich verstehen. Das Ganze ist, wenn auch nicht in der oben aufgeführten Form, allerdings prinzipiell gewollt. Das liegt daran, dass ich mir Szenen gerne als Film vor meinem geistigen Auge vorstelle. Also die Kamera zoomt auf die Hände im Schoß, auf den nervösen Blick auf die Uhr, man hört die Geräusche, sieht um Greta rum, die Leute, die ein und aussteigen. Da ist aber auf jeden Fall sprachlich noch Luft nach oben. Und diese Perspektive sollte auch keine Überhand nehmen, schließlich ist es kein Film.

Hurri hat geschrieben:Ich sitze nicht mit ihr bei Clemens. Was fühlt sie. Ja, ich kann mir denken, dass sie sich unwohl fühlt. Aber bei mir als Leser kommt das Gefühl nicht an.


Danke! Genau das wollte ich wissen, ob man mitfühlt oder nicht. Ich dachte mir schon: eher nein.. Den Teil bei Clemens werde ich auf jeden Fall umstellen und wörtliche Rede aufnehmen.

Hurri hat geschrieben:Das könnte man auch als Fazit einer Vorstandssitzung schreiben :mrgreen: Im Ernst. Scheinbar geht es um etwas Entscheidendes. Aber so kommen einfach keine Gefühle rüber.


Hast Recht :oops: Es sollte aber auch rauskommen, dass Greta ein Mensch ist, der gerne alles emotional für sich klar hat.

Okay, abschließend noch einmal vielen Dank für deine Kritik! Ich wollte ja gerade hören, wie das alles so ankommt und jetzt weiß ich, wo ich ansetzen kann :wink:
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Re: Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Badabumm » 22.07.2015, 21:40

Hallo, Mondenkind (Dein Nickname ist schon einmal ein Grund, etwas von Dir zu lesen, denn die Unendliche Geschichte ist eines meiner Lieblingsbücher) :girl:

Zuerst: der Stil an sich ist tadellos und fehlerfrei. Das ist schon mal gut. Er hindert mich prinzipiell auch nicht daran, mitzufühlen. Obwohl die Figuren distanziert wirken, funktioniert das Einfühlen bei mir. Ich mache den Spagat zwischen: was fühlt die Person und was will mir die Autorin sagen? Du gehst schnell auf die Situation und ihre Gefühle ein. Die sind schon mal klar. Sie fiebert einem Treffen entgegen, von dem sie sich etwas erhofft, und das sie fürchtet. Sie ist nervös, aufgeregt.

Ich habe selbst eine Geschichte geschrieben, die von den Kritikern hier zu "bus- und bahnlastig" empfunden wurde. Zuviel Drumrumgeschwafel über Nebensächlichkeiten. Ich kann mir die Situation deshalb sehr gut vorstellen: das endlose Dahinfahren, kein Ende in Sicht, die Erwartung riesig. Wäre man selbst betroffen, ist einem das in diesem Moment wichtig. Wäre es auch für den unwissenden Leser wichtig? Die Frage ist: warum hast Du es so ausgewalzt? Ich finde die Szene mit dem pausierenden Busfahrer unterhaltsam, aber gibt es für die Einleitung einen zwingenden Grund außer dem, deutlich zu spät zum Treffen zu kommen? Es ging doch nur darum, einen Zeitraum, den man zur Verfügung hat, auf eine Stunde zu reduzieren. Sie hätte also auch "ganz normal" zu spät kommen können. Ich vermute mal, dass eigene Erlebnisse mit hineinspielen, weshalb Dir die Situation nicht so lang oder unpassend vorkam wie dem Leser. Hier sollte man lieber "romantechnisch" denken. Eine Szene entwickeln, um eine Aussage mit einer Wirkung zu machen.

Immer wieder überprüft Greta die Uhrzeit, rechnet aus, ob sie es noch rechtzeitig schaffen kann, wenn sie in der nächsten Minute die Haltestelle erreichen.
Hier wechselt das Subjekt im satz. Besser wäre: "wenn sie ... noch erreichen will (Greta)" oder "wenn der Bus .... die Haltestelle erreicht."

Meine Antwort auf Deine Frage: würde ich weiterlesen? Ich würde den Absatz bis zur Endhaltestelle lesen, weil ich erwartet habe, dass nun ein ungewöhnliches Treffen bzw. Kennenlernen stattfindet. Sie ist in die falsche Richtung gefahren. Hier starten zumeist die Geschichten. Ihr ursprüngliches Ziel wurde vorerst nicht erreicht, also passiert jetzt etwas "Neues". Aber dieses Neue kam nicht. Sie fährt wieder zurück und trifft sich mit ihrer Verabredung. Ab hier wurde ich unruhig. Ich dachte: schade, ein so schöner Anfang und er verpufft irgendwie. Zusätzlich muss ich meinen Vorrednern zustimmen: was die beiden schließlich auseinanderbringt, wird auch mir nicht klar. Soziale Unterschiede? Ist sie oder er behindert? Wurde sie missbraucht? Hat sie ein psychisches Problem? Oder er? Sind sie jeweils noch verheiratet, liiert? Ich komme deshalb auf "verheiratet", weil mir das Alter der beiden Protas absolut nicht klar ist. "Greta" ist zweifellos ein schöner Name, aber er assoziiert entweder bei mir ein abgelegenes schweizerisches Bergdorf oder eine Person aus den 1950er Jahren. Er klingt "älter". Sie kann siebzehn, aber auch fünfundzwanzig sein. Es ist überhaupt nicht klar, wie ihr "weltmännisches" Verhalten zu deuten ist. Ist sie für ihr Alter zu erwachsen, oder tut sie nur so, als ob sie es wäre? Oder ist sie in einem Alter, in dem man üblicherweise weltmännische Erfahrungen erwartet, sie hat sie bloß nicht gemacht, z.B. weil sie eine Stubenhockerin ist, die nie ausgeht?

Du umschiffst weiträumig die klare Aussage. Ich kenne das nur zu gut. Man möchte gern "mystisch" bleiben. Für mich kommt aber dieses Ratespiel zu früh. Du konfrontierst mich mit einer ganzen Ladung Story, die ich nicht kenne. Eigentlich bombardierst du mich schon mit der GANZEN Story in diesem Absatz. Die Gefahr ist nun, dass ich mir einen eigenen Reim darauf mache, und das lässt sich später nur noch schwer wieder zurückdrehen. Ich denke mir meinen Teil, und wenn der nun nicht stimmen sollte, bleibe ich den Rest des Romans irritiert. Ich würde also jetzt vielleicht bis zum Schluss vorblättern und spieken: "was war denn eigentlich los mit den beiden"? Und gerade so soll ja ein Buch nicht funktionieren.

Es gibt sicher Gründe, weshalb die beiden "nicht zusammenkommen". Aber sie bleiben seltsam nebulös.
Wären da nicht seine Augen. Sie verraten Greta, wie sehr er auf etwas hofft zwischen ihnen beiden. Auch wenn er das nie offen zugegeben hat. Doch das worauf er hofft, wird Greta in diesem Gespräch zerstören, das weiß Greta. Sie wird ihn sogar verletzen, dann nämlich, wenn er endlich begreift, welche niederen Konflikte sie umtreiben.
Hier stolpere ich über die "Konflikte". Ich schlussfolgere: er möchte mehr. Will sie denn auch? Warum sonst war sie in der Busfahrt so erregt? Wusste sie, dass sie ihm einen Korb geben wird? Ich hätte jetzt beim Lesen eher das Wort "niedere Wünsche" oder "niedere Beweggründe" erwartet. Deshalb bleibe ich als Leser unbefriedigt zurück. Was sollen die "Konflikte" hier? Konflikte mit sich selbst? Mit ihm? Sie möchte ihn nicht verletzen, tut es aber. Genau genommen habe ich dieses Gespräch sehr schnell "über"lesen, weil ich nichts "greifbares" hatte.

Leider hilft mir ausgerechnet der letzte Satz auch nicht weiter:

Sie enthält nur einen einzigen Satz. Er zerstört alle ihre Bemühungen und erfüllt sie auf dieselbe Weise. Ich hab den ganzen Weg nach Hause gesungen.
Der Satz widerspricht sich, das war ja Deine Absicht. Aber: was für Bemühungen waren das denn? Ich weiß nur: er hat sich gefreut (das verbinde ich mit Singen). Also war für ihn das Desaster, das Greta selbst so empfunden hat, gar nicht so schlimm. Ich habe keine Ahnung, was Greta da alles gequasselt hat. Der einzige Satz, der etwas über Gretas Charakter (und Problem?) aussagt, ist:
„Wer konnte sich da wieder nicht entscheiden, hm?“, neckt ihr Vater.
Greta ist also bekannt dafür, dass sie sich nicht entscheiden kann. Ist es das, was sie Clemens beibringen wollte? Sich nicht für ihn entscheiden kann?

Ich würde die Story spannender finden, wenn Du ausgerechnet das misslungene (?) Gespräch deutlich kürzen würdest. Ich würde sogar nur ein oder zwei Sätze (!) bevorzugen. Damit der Leser sich fragt: "Was jetzt? Das war alles. Hier muss doch noch was kommen. Was ist nun mit den beiden?" Ich brauche sehr lange, bis ich am Ende des Kapitels diesen SMS-Satz lesen kann, der mich auf den Geschmack bringt, weiterzulesen, um Clemens kennenzulernen. Ob ich allerdings bis dahin durchhalten würde...? Ich hab's hier jetzt gelesen, weil es in der Schreibwerkstatt steht. Aber im Buchhandel...? Vielleicht nicht.

Auf jeden Fall gefällt mir Deine "sanfte" Art, eine Geschichte zu beginnen. Auch der Titel gefällt mir. Beginnende Liebe ist wie ein Keim, der beschützt sein will. Jeder Fußtritt kann ihn zerquetschen. Die Story handelt von Alltagsbanalitäten. Du beobachtest genau und hältst kleine Dinge für wichtig, das finde ich zusätzlich gut. Der Beginn: Ein Mensch ist im Zwiespalt mit sich. Was ist mit Clemens? Von ihm erfahre ich fast nichts. Ich möchte wissen, ob er es wert ist, für ihn zerrissen zu sein. Er wirkt deutlich älter, aber das liegt daran, dass man von seinem Seelenleben fast nichts erfährt. Er "schmunzelt" vielleicht am Hörer, hört zu, wirkt gelassener, reifer. Auch wenn's nicht stimmen sollte. Ab hier könnte ich mir auch einen Personenwechsel, hin zu ihm, gut vorstellen. Was geschah vorher? Was hat Greta zu dem gemacht, was sie jetzt ist?
Also: das Kapitel noch mal vor'm geistigen Auge Revue passieren lassen. Ein bisschen unverdauliche Mystik rausnehmen. Das ist für den Start schwere Kost, damit könnte man abschrecken. Gefühllos oder gar seelenarm würde ich es aber NICHT bezeichnen. Vielleicht ein wenig zu kopflastig. Aber das kann auch klappen, auch dafür gibt es Leser.

Viel Erfolg

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Re: Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Mondenkind » 22.07.2015, 22:06

Hallo Badabumm,

Badabumm hat geschrieben:(Dein Nickname ist schon einmal ein Grund, etwas von Dir zu lesen, denn die Unendliche Geschichte ist eines meiner Lieblingsbücher) :girl:


Danke! Ich liebe den Namen, und das Buch :girl:

Badabumm hat geschrieben:ch vermute mal, dass eigene Erlebnisse mit hineinspielen, weshalb Dir die Situation nicht so lang oder unpassend vorkam wie dem Leser. Hier sollte man lieber "romantechnisch" denken. Eine Szene entwickeln, um eine Aussage mit einer Wirkung zu machen.


Wertvoller Hinweis, besonders auch in Kombination mit diesem Kommentar:
Badabumm hat geschrieben:Ihr ursprüngliches Ziel wurde vorerst nicht erreicht, also passiert jetzt etwas "Neues". Aber dieses Neue kam nicht. Sie fährt wieder zurück und trifft sich mit ihrer Verabredung. Ab hier wurde ich unruhig. Ich dachte: schade, ein so schöner Anfang und er verpufft irgendwie.


Zu realistisch, aber nicht romantauglich. Das sehe ich ein.

Badabumm hat geschrieben:Du konfrontierst mich mit einer ganzen Ladung Story, die ich nicht kenne. Eigentlich bombardierst du mich schon mit der GANZEN Story in diesem Absatz.


Jaa, die Mystik. Ich find das immer schwer, Andeutungen machen ja oder nein, das ist ein Drahtseilakt. Wie gesagt, man will ja Spannung in die Sache reinbringen. Zu viel Mystik bewirkt dann das Gegenteil, das stimmt.

Badabumm hat geschrieben:Auf jeden Fall gefällt mir Deine "sanfte" Art, eine Geschichte zu beginnen.

Dankeschön, das ist ein tolles Kompliment für mich.
Und danke, dass du dir die Zeit genommen hast, zu kommentieren. :girl:
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Re: Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Lionera » 28.07.2015, 12:20

Hallo Mondenkind,

Im Bus spürt Greta ihr pochendes Herz. Sie sitzt auf dem vorderen Teil ihres Sitzes, die Hände knetet sie nervös im Schoß und verachtet sich für dieses wild hämmernde Ding in ihrer Brust. Der Bus scheint noch dazu unendlich oft zu halten. Die Haltestelle, die sie sich aufgeschrieben hat, ist noch nicht einmal auf dem Monitor erschienen. Immer wieder überprüft Greta die Uhrzeit, rechnet aus, ob sie es noch rechtzeitig schaffen kann, wenn sie in der nächsten Minute die Haltestelle erreichen.

Dieser Abschnitt hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte Gretas Nervosität förmlich spüren.

Als der Bus das Ortsausgangsschild passiert, muss sie sich eingestehen, dass sie in die falsche Richtung fährt. Schon ziehen Felder an ihrem Fenster vorbei.

Hier hätte ich mir noch ein paar Infos zu ihren Gefühlen gewünscht. Sicher ist sie deprimiert und noch nervöser, weil sie es nun nicht mehr rechtzeitig schafft. Das könntest du noch besser zum Ausdruck bringen, bspw.:

Als der Bus das Ortsausgangsschild passiert, muss sie sich eingestehen, dass sie in die falsche Richtung fährt, und ihr Kopf sackt deprimiert nach unten. So würde sie es niemals rechtzeitig schaffen. Schon ziehen Felder an ihrem Fenster vorbei.


Sie landet schließlich meilenweit draußen. Endhaltestelle.

Warum? Warum ist sie nicht schon vorher ausgestiegen oder hat kurz den Busfahrer oder andere Fahrgäste nach ihrer gesuchten Haltestelle gefragt? Das finde ich etwas unglaubwürdig. Ich würde nicht auf gut Glück in einem Bus sitzen bleiben und bis zu dessen Endhaltestelle mitfahren.

Das Busticket hat die Preiszone längst überschritten, teilt ihr der Busfahrer mit.

Warum weist der Busfahrer sie nicht schon früher daraufhin?

Als sie endlich ankommt, bleibt ihnen nur noch eine gute Stunde.

Also hatte sie doch noch genügend Zeit? Eine gute Stunde ist nicht wenig, um sich nur mental auf etwas vorzubereiten.

Sie muss auf die Zehenspitzen steigen, weil er so groß ist.

Hier würde ich eher schreiben: Sie muss sich auf die Zehenspitzen stellen, weil er so groß ist.


Die Geschichte hat mir gut gefallen. Ich weiß zwar nicht, wer Christa ist (Ich nehme an, Gretas Schwester?), aber ansonsten habe ich keine Lücken gefunden. Gerade der letzte Satz, die SMS von Clemens, würde mich sehr zum Weiterlesen anregen.
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Re: [Liebe] Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon SkyeFantasy » 31.08.2015, 15:44

Hallo Mondenkind,

die Geschichte hat mich neugierig gemacht, so dass ich auch mal ein paar Worte dazu sagen möchte.
Sie besteht aus drei Teilen: Busfahrt, Treffen mit dem "Geliebten", Zuhause.
Während der Busfahrt sammelt sich Spannung an auf das Treffen. Die Fahrt ist auch nachvollziehbar geschildert.
Aber dann das Treffen...
Ganz ehrlich: so gefällt es mir gar nicht.

Als sie endlich ankommt, bleibt ihnen nur noch eine gute Stunde. Dann kehren seine Eltern zurück.

Sie stehen also im Zeitdruck. Es wird nur ein kurzes Gespräch, in dem sie alles Wichtige unterbringen müssen. Das verspricht Spannung, Missverständnisse und grosse Gefühle.

Und dann schilderst du das gesamte Gespräch in indirekter Rede! Ja, noch nicht mal das: in Form einer sehr schwammigen Zusammenfassung!
Es kommt keine Atmosphäre auf. Kein Liebesgestammel. Keine süssen oder scharfen Worte. Kein Ambiente, nichts über das Aussehen der beiden, nichts über die Art, wie sie reden.
Was der Konflikt sein könnte, kann man nur raten.

Man weiß ja selbst nicht, was dieses Treffen zu bedeuten hat.

Ein Junge und ein Mädchen treffen sich und wissen nicht warum?

Klären können sie das heute auch nicht. Dazu ist die eine Stunde viel zu knapp bemessen, erscheint Greta alles viel zu kompliziert.

Verstehe ich auch nicht.
Was kann daran wohl kompliziert sein? Die Frage: "Wird das was mit uns oder nicht?" kann recht schnell geklärt werden.
Gibt es einen zusätzlichen Aspekt, dann wüsste ich gerne, welcher das ist.


Es stört sie, dass Clemens so wenig Erfahrung hat. Aber noch viel mehr stört es Greta, dass sie selbst, die so weltmännisch tut, im Grunde nicht besser dasteht.

Erfahrung: in Bezug auf Sex?
In Bezug auf Gespräche?
In Bezug auf Reife, auf das Leben allgemein, oder...?


Immerhin ist es Clemens, der das Gespräch auf den eigentlichen Grund ihres Treffens lenkt. Von alleine hätte Greta das womöglich nie geschafft. Nun versucht sich Greta zu erklären. Immer wieder setzt sie neu an und bricht dann doch wieder ab. Ihre Hände suchen erneut nach einer Beschäftigung. Clemens hingegen wirkt beinahe sachlich, wie er so neben ihr sitzt und ihr zuhört. Wären da nicht seine Augen. Sie verraten Greta, wie sehr er auf etwas hofft zwischen ihnen beiden. Auch wenn er das nie offen zugegeben hat. Doch das worauf er hofft, wird Greta in diesem Gespräch zerstören, das weiß Greta.


Diese Szene möchte ich sehen und ich möchte ganz genau hören, was Greta sagt! Sonst ist das einfach nur unbefriedigend. Sie sagt irgendwas, anscheinend was Heikles (aber was?) und er bleibt sachlich. Wer will das lesen? Dieses Gespräch ist nur dann interessant, wenn wir das nicht aus zweiter Hand aufgetischt bekommen, sondern direkt miterleben. In wörtlicher Rede.



Sie wird ihn sogar verletzen, dann nämlich, wenn er endlich begreift, welche niederen Konflikte sie umtreiben. Trotzdem muss sie ihm all das mitteilen, weil er nur so verstehen kann, warum sie nicht zusammen sein können.


Was sind das denn für niedere Konflikte? Klar, ich kann mir irgendwas denken, aber ich lese ein Buch doch nicht, um zu raten, worum es wohl gehen könnte. Ich will wissen, was sie für unwürdige/abartige/seltsame… Bedürfnisse hat! Das macht es doch erst interessant!

Sie kann gar nicht anders, als ihm alles zu sagen. Er ist der Einzige, dem sie diese Gedanken überhaupt anvertrauen kann. Also sprudeln die Worte nur so aus Greta hervor. Sie weiß, dass sie kein Wort je wieder wird zurücknehmen können.
Als die Stunde verstrichen ist, ist das Chaos, wenn das überhaupt möglich ist, noch größer geworden. Nichts konnte endgültig abgeklärt werden, keine Grenzen, Schlussfolgerungen oder Erwartungen formuliert werden. Clemens zieht sich Jacke und Schuhe an und begleitet Greta zur Bushaltestelle. Doch der Weg ist kurz.

Sie haben sich zu einem Gespräch getroffen. Das Gespräch verläuft ”chaotisch” und ohne Ergebnis. Wieso das jetzt wieder? Weil Greta widersprüchlich war? Weil sie ihn gleichzeitig will und doch nicht will? Warum ist sie so widersprüchlich? Was stösst sie ab, was zieht sie an?
Entschuldigung: worum geht es hier eigentlich?


Hektisch überlegt Greta, wie sie das Treffen noch zu einem guten Ende bringen kann. Was sie sagen kann, um es besser für ihn zu machen. Was sie sagen kann, ohne den wertvollen Kontakt zu ihm zu verlieren. Sie hat Angst, dass Clemens diese Konsequenz innerlich schon längst für sich gezogen hat. Als der Bus in die Haltebucht einfährt, kratzt Greta all ihren Mut zusammen und umarmt Clemens schüchtern. Sie muss auf die Zehenspitzen steigen, weil er so groß ist. Mit einem Zischen schließt sich die Bustür zwischen ihnen. Dann braust Greta davon. Ihre verwirrenden Gefühle nimmt sie mit.

Hier zeigst du uns Bilder, die etwas aussagen. Diese Passage gefällt mir.
Wenn ich auch immer noch nicht begreife, was sie eigentlich von ihm will. Kontakt ja, aber keine Liebesbeziehung? Ich meine, da gibt es Erklärungsbedarf.

„Hast du etwa gar nichts gekauft in der Stadt?“, fragt ihre Mutter beim Abendessen.
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Ihre Eltern lachen. Christa verschluckt sich beinahe an ihrem Tee. „Muss verdächtig aussehen auf den Überwachungskameras“, bringt sie hervor.


Diese Passage ist schön geschrieben, aber wenig relevant für die Geschichte. Warum konntest du das Gespräch zwischen Clemens und Greta nicht so schildern?

Der Schlussatz ist sehr hübsch. Aber er rettet nicht, was du vorher (verzeih) vermasselt hast. Ich denke, du kannst das besser.

LG
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Re: [Liebe] Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Mondenkind » 16.09.2015, 21:46

Hallo Lionera,

erstmal vielen Dank für deine Kritik :girl:

Lionera hat geschrieben:Warum ist sie nicht schon vorher ausgestiegen oder hat kurz den Busfahrer oder andere Fahrgäste nach ihrer gesuchten Haltestelle gefragt? Das finde ich etwas unglaubwürdig. Ich würde nicht auf gut Glück in einem Bus sitzen bleiben und bis zu dessen Endhaltestelle mitfahren.


Doch letztlich bleibt sie auf gut Glück sitzen. Sie ist schüchtern. Warum sie sich aber nicht überwinden kann, schon eher nach der gesuchten Haltestelle zu fragen, werde ich beim Überarbeiten noch stärker hervorheben.

Lionera hat geschrieben:Eine gute Stunde ist nicht wenig, um sich nur mental auf etwas vorzubereiten.


Stimmt, dieser Einschub ist überflüssig.

Lionera hat geschrieben: ie muss auf die Zehenspitzen steigen, weil er so groß ist.


Hier würde ich eher schreiben: Sie muss sich auf die Zehenspitzen stellen, weil er so groß ist.


Ja, das hört sich wirklich besser an. Danke!

Und zum Abschluss möchte ich dir noch sagen, dass ich mich freue, dass dir die Geschichte gefallen hat. Nach der berechtigten Kritik hier denke ich aber auch, dass ich sie noch wesentlich verbessern kann.

Viele Grüße
Mondenkind
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Re: [Liebe] Der Auftakt einer Liebe

Beitragvon Mondenkind » 16.09.2015, 21:54

Hallo SkyeFantasy,

auch hier erstmal vielen Dank für deine Kritik!

SkyeFantasy hat geschrieben:Während der Busfahrt sammelt sich Spannung an auf das Treffen. Die Fahrt ist auch nachvollziehbar geschildert.
Aber dann das Treffen...
Ganz ehrlich: so gefällt es mir gar nicht.


Ehrlichkeit ist gut!

SkyeFantasy hat geschrieben:Und dann schilderst du das gesamte Gespräch in indirekter Rede! Ja, noch nicht mal das: in Form einer sehr schwammigen Zusammenfassung!


Ja, du hast recht. Es gefällt mir inzwischen auch nicht mehr. Das Ganze hatte natürlich Gründe, warum ich es so geschrieben habe. Das Zusammenkommen sollte nur ein Bruchteil ihrer Geschichte sein. Die konkreten, niederen Beweggründe von Greta sind nachher nie wieder Thema und das Zusammenkommen soll eigentlich nur zeigen, wie unterschiedlich Greta und Clemens sind und wie verkopft insb. Greta ist.

Aber wie gesagt, die Umsetzung gefällt mir auch nicht mehr.

SkyeFantasy hat geschrieben:aber ich lese ein Buch doch nicht, um zu raten, worum es wohl gehen könnte. Ich will wissen, was sie für unwürdige/abartige/seltsame… Bedürfnisse hat! Das macht es doch erst interessant!


Ja, genau so eine ehrliche Kritik hatte ich mir erhofft. Ich wollte ja wissen, ob die Geschichte interessant ist oder nicht.

Ich bin auf jeden Fall fleißig am Überarbeiten.

Viele Grüße
Mondenkind
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