Der Durchhalte Thread

Small Talk, Spaß, Fragen, hier könnt ihr plaudern, quasseln und tratschen über was ihr wollt

Der Durchhalte Thread

Beitragvon Paisley » 20.07.2015, 13:38

Im Laufe der Jahre der Jahre habe ich gemerkt, das es für mich und viele andere User hier in der Schreibwerkstatt das größte Problem ist, aufgrund innerer und äußerer Widerstände beim Schreiben durchzuhalten. Die Gründe warum man alles hinschmeißen will, sind viefältig: Zweifel an den eigenen Fähigkeiten oder dem Projekt, fehlende Unterstützung weil niemand im privaten Umfeld weiß, das man schreibt, moralisch runtergezogen werden gerade weil das Umfeld davon weiß, aber nichts davon hält und einem die Schreibleidenschaft madig macht, Verzettelung im Manuskript, Lebenskrisen, das sich das aktuelle Projekt in die Länge zieht, gesundheitliche Probleme, Lebensschwerpunkte verlagern sich, der Kopf ist leer, niederschmetternde Kritiken am Werk, die Befürchtung, das kein Agent oder Verlag an dem Werk interessiert sein wird usw.

Ich habe festgestellt, das der tägliche Kampf gegen die eigenen Zweifel der kräftezehrendste und damit schwerste Teil am Entstehungsprozeß eines Projektes sein kann. An seinen Fähigkeiten kann man feilen, Manuskripte überarbeiten, am Plot arbeiten, bessere Ideen finden, irgendwie Zeit zum Schreiben in den Alltag quetschen und immer einen Schnipsel Papier auftreiben, auf dem man seine Gedanken festhalten kann. Doch was, wenn man seine Zweifel nicht einfach aus dem Weg räumen kann? Wenn man alles woran man gerade arbeitet in Frage stellt? Was, wenn man glaubt seine Zeit zu verschwenden, weil am Ende ja doch nichts gutes dabei herauskommt? Wenn man für jedes Wort und jeden Satz zäh mit sich selbst ringen muß? Wenn die Zweifel einen derartig blockieren, das man nicht weiterschreiben kann? Dann kommen wir in die Schreibwerkstatt und finden hier auf verschiedenen Wegen den Trost und Rückhalt, den wir brauchen um weiterzumachen.

Dieser Thread soll ein gezielter Anlaufspunkt sein, in dem diese Hilfe kanalisiert wird. Es ist egal, woran wir gerade schreiben, ob eine Veröffentlichung das Ziel ist oder nicht. Hier können Zweifel und die damit verbundenen Schwierigkeiten abgeladen werden, um hinterher mit Motivation und etwas leichterem Herzen wieder an die (Schreib-)Arbeit zu gehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg beim durchhalten.

Paisley
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon scribe » 20.07.2015, 19:35

Tolle Idee :)

Momentan bin ich zwar relativ entspannt und ohne Zweifel, aber das wird sich sicherlich noch im Laufe meines Projektes ändern :oops: Ich kenne nämlich so ziemlich alles, was du als Verzweiflungsgründe angegeben hast... :o

Doch dann weiß ich ja, wo ich Hilfe finde :wink:
Also, ich werde ich hier auf jeden Fall mal ab und zu vorbeischauen und gucken, ob ich nicht sogar selber ein bisschen anderen helfen kann! ;)

Liebe Grüße,
Marie
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Paisley » 20.07.2015, 20:08

Hallo Marie,
und Danke. Es würde mich sehr freuen wenn du hier Hilfe bekommen und geben kannst. :hug: Und ich bin mir sicher, das noch längst nicht alle Verzweiflungsgründe in der Liste stehen und wir ihnen im Laufe der Zeit noch jede Menge hinzufügen werden. :mrgreen:

Liebe Grüße,
Paisley
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Drachenschwinge » 20.07.2015, 20:58

Zielt dieser Thread nicht eigentlich auf das Gleiche ab?
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Paisley » 20.07.2015, 21:20

Hallo Drachenschwinge,
Danke für deinen Hinweis. Den Thread hab ich allerdings vor der Erstellung von meinem schon gelesen und finde: Nein. Da geht's um den guten alten Tritt in den Hintern, sich aufzuraffen wenn man z.B. gerade keine Lust hat weiterzumachen oder sich statt zu schreiben, mit anderen Dingen beschäftigt. In diesem Thread gehts darum, schreiben zu wollen, sich aber nicht zu trauen. Nicht zu können, weil man seinen Schrieb für den größten Mist hält den die Welt je gesehen hat und schon ahnt, das man es versemmeln wird. Darum, das man nicht daran glaubt, z.B. mit seinem Manuskript eine Chance bei Verlagen zu haben. Es geht darum, die Zweifel die einem ständig einreden wollen wie schlecht man doch sei und einen daran hindern weiterzukommen, zu überhören und trotzdem weiterzumachen.

Tatsächlich ging es mir fast die ganze Zeit so, während ich mein Buch schrieb und ich weiß, wie zermürbend es ist weiterzumachen, obwohl man felsenfest davon überzeugt ist, seine Zeit zu verschwenden. Man handelt quasi wider (vermeintlich) besseren Wissens. Motivation war also nicht mein Problem, sondern an mich und mein Buch zu glauben. Doch ich denke, das man nie erfahren wird, ob man es geschafft hätte, wenn man nicht die Zähne zusammenbeißt und bis zum Schluß durchhält. Dafür ist dieser Thread da: Die Momente der Zweifel (und Verzweiflung) zu überwinden und weiterzumachen, statt aufzugeben.

Liebe Grüße,
Paisley
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Dingelchen » 21.07.2015, 13:47

Hi Paisley,

ich finde deinen Thread sehr schön.
Ich kenn diese Zweifel alle und je öfter ich am Überarbeiten bin, desto größer werden die :shock: .
Das lähmt tatsächlich beim Schreiben. Aber ich hab mir geschworen, nicht aufzugeben, und wenn ich noch 10 Jahre an der Story rumfeilen muss^^.

LG
Dingelchen
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Nur die Vernunft tanzte nicht mit."

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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Paisley » 21.07.2015, 18:15

Hallo Dingelchen,
schön das er dir gefällt.

In zwei Wochen endet meine zweimonatige Schreibpause, die ich mir nach Beendigung meines Buchs auferlegt hatte (irgendwie befreiend nicht schreiben oder am Buch arbeiten zu dürfen), ich werde also mit der Überarbeitung beginnen und mich danach (wann hat man eigentlich genug überarbeitet? :shock: ) auf die Suche nach einem Agenten machen. Beim Gedanken daran ist mir jetzt schon flau.

Meine Arbeit hat etwas von einer neunköpfigen Hydra. Ich kann beim Überarbeiten nicht einfach auf die üblichen Dinge achten, quasi entspannt eine Checkliste abarbeiten. Mir huschen hunderte andere Variablen und Sichtweisen durch den Kopf während ich jedes Wort, jede Satzstellung überkritisch zu Tode analysiere und - tadaaaa - da ist sie wieder die Unsicherheit. Ich denke, das es für mich einfacher wäre, wenn ich schon einen vertrauenswürdigen Agenten hätte, der mich beim Schreiben und Überarbeiten durch Feedback und Erfahrung unterstützen könnte. Manchmal fühl ich mich wie ein Schiff ohne Steuerrad, das nur vom Wind gelenkt wird und nichts tun kann als abzuwarten, wohin der Wind es führen wird. Kein schönes Gefühl. Trotz dieser Umstände jeden Tag weiterzumachen ist echt nicht leicht. Aber gut, das ist mein erstes Buch, beim nächsten wird es vielleicht einfacher.

Jedenfalls hoffe ich, das dieser Thread uns Zweiflern helfen wird.

Liebe Grüße,
Paisley
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Dingelchen » 21.07.2015, 21:28

Paisley, ich kenne das Gefühl ein bisschen. Ich bin jetzt schon bei der x-ten Überarbeitung und plötzlich fallen mir Dinge auf, die mir bislang total klar und logisch erschienen. Und dann beginne ich, alles komplett gedanklich zu zerlegen, auch in verschiedenen Sichtweisen, und dann verfall ich oft in ein "Aber was wäre, wenn ... dies und jenes doch anders geschehen wäre" etc., und halte mich mit sowas (wahrscheinlich unnötig) wieder komplett auf.
Einfach nur ne Checkliste abarbeiten kann ich da auch nicht. Okay, mit Adjektiven streichen klappte das mal halbwegs. Aber sobald es an z.B. Satzstellungen oder Formulierungen geht, verfall ich wieder ins Grübeln über zig andere Dinge auch.
Und ich glaube, wenn ich so weiter mache, werd ich in 5 Jahren noch immer am Überarbeiten sein, weil ich ständig was Neues verbesserungswürdig finde.
Was mir aber hilft, sind Diskussionen oder Feedback von Testlesern - hast bzw. hattest du welche? - Das kann echt helfen, wenn man selbst mal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht!

LG
Dingelchen
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Paisley » 21.07.2015, 21:36

Ja, anfangs schon. Aber ich habe festgestellt, das mir das während der Entstehungsphase mehr schadet als hilft. Man wird durch die verschiedenen Meinungen noch mehr verunsichert. Deswegen werde ich erst wieder testlesen lassen, wenn ich das Buch überarbeitet habe.

Liebe Grüße,
Paisley
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Dingelchen » 21.07.2015, 22:44

Stimmt. Manchmal können Testleser, sofern man noch nicht fertig ist, auch voll verunsichern. Und manchmal kommt man dann erst später drauf, dass man eher hätte auf sein Gefühl hören sollen^^.
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Schnuddel » 21.07.2015, 23:01

Vor allem sollte man die Meinung der Testleser erst mal sacken lassen. Das Manu eine Weile liegen lassen, sich die Meinungen noch einmal ansehen und dann drüber nachdenken, ob man es einbaut oder nicht. Es sei denn, man hat gezielt nach bestimmten Stellen gefragt, die einem selber nicht so ganz sauber erschienen - oder verbesserungsbedürftig.

Ich lasse auch erst testlesen, wenn ich selber erst mal nichts mehr zu verbessern finde, sei es stilistisch oder inhaltlich. Dann ist man oft aber selbst so blind, dass erst dann ein Testleser wirklich weiterhelfen kann.
Was sich leicht liest, war harte Arbeit.
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Samira-Jessica » 26.07.2015, 00:23

Hey, super, so ein Thema! Auch ich hege meine ersten Zweifel obwohl ich eigentlich noch gar nicht richtig angefangen habe mit meinem Projekt, oder naya, ein bisschen.

Während dem Durchstöbern der Schreibwerkstatt bin ich auf zwei ganz harmlose Wörten gestoßen,

Wirkliche Welt,

die mich plötzlich an meiner Idee zweifeln lassen. Nun stelle ich mir die Frage: Woher weiß ich, dass es nicht genau dieselbe Idee (und Verwirklichung dieser) nicht schon gibt? Dass ich die Einzige bin, die diese Idee hat und daran arbeitet?

Außerdem bin ich auf folgenden Beitrag gestoßen, der mich ins Grübeln bring. Denn es stimmt ja eigentlich: Das Ziel der Weltherrschaft ist beinahe ein "Allerweltsziel" der Bösen ... Sollte ich mir dann vielleicht etwas anderes, Neues überlegen?
Schöne Grüße Samira-Jessica
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Latika » 26.07.2015, 00:53

Samira-Jessica hat geschrieben: Woher weiß ich, dass es nicht genau dieselbe Idee (und Verwirklichung dieser) nicht schon gibt? Dass ich die Einzige bin, die diese Idee hat und daran arbeitet?


Was sagt Google dazu? :wink: Ich google immer nach ein paar essentiellen Schlagwörtern und hänge Buch dran. Dann heißt es hoffen, dass sich nichts Brauchbares finden lässt ^^

Samira-Jessica hat geschrieben: Sollte ich mir dann vielleicht etwas anderes, Neues überlegen?


Ich würde sagen: Ja! Denn das mit der Weltherrschaft ist wirklich nicht fair deinem Anta gegenüber. Er verdient einen besseren Grund, warum er böse ist :) man muss ja nicht gleich die Welt an sich reißen wollen, wie wäre es mit: Dein Anta ist schrecklich rachsüchtig und das schreckliche Etwas, das ihm widerfahren ist, verlasst ihn dazu sich rächen zu wollen. Das muss nicht Rache an die ganze weite Welt sein, vielleicht nur Rache an eine ethnische Gruppe sein. Oje, so ein Pech! Dein Prota gehört ausgerechnet dieser ethnischen Gruppe an oder er kennt jemanden von dort.
Nur so als Beispiel :wink: natürlich musst du deinem Anta einen Grund geben böse zu sein, der zu deiner Geschichte passt.
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Paisley » 26.07.2015, 11:20

Hallo Samira-Jessica,
ich kann gut verstehen, das dich das wurmt. Es ist aber nunmal so, das sich gewisse Themen bzw Motive in den Geschichten die die Menschheit bisher erdacht hat, wiederholen. Solange du nicht unter dem Namen "Barry Motter" die von Rowling veröffentlichten Geschichten noch einmal herausbringen willst (was ein faustdickes Plagiat wäre), sehe ich da kein Problem.

Wie hier in der Schreibwerkstatt schon oft geschrieben wurde, kommt es nicht darauf an etwas noch nie da gewesenes, das keiner anderen Geschichte gleicht, zu erschaffen (was unmöglich wäre. Motive wie Liebe, Rache, Kampf gegen das Böse usw wiederholen sich einfach), sondern darum, wie man es macht. Wenn man sein Thema gut und auf seine eigene unverwechselbare Weise umsetzt, sodass man die Leser damit fesselt und unterhält, wird es ihnen egal sein, das es davor schon x Bücher gab, in denen es auch darum ging. Ein gutes Beispiel ist der Elben, Zwerge, Orks Hype nach der Verfilmung des Herrn der Ringe. Obwohl diese Flut an Büchern mir und anderen irgendwie auf den Zeiger ging, fanden sie doch ihre Leser und soweit ich es gehört habe, sind einige dieser Bücher bzw Autoren wirklich gut.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, recherchiere welche Themen von bereits herausgegebenen Büchern exakt deinem gleichen (was ziemlich unwahrscheinlich ist). Dann kannst du dir überlegen, wie du die Ähnlichkeiten in deinem Manuskript so ändern kannst, das sie sich von den Vorgängern abheben und vielleicht sogar noch besser werden als zuvor. Müssen tust du das aber nicht. Ich finde eher, das man sich als Autor treu bleiben (außer es ist etwas gravierendes, das gar nicht geht) und sein Ding durchziehen sollte (denn zum Schreiben braucht es Leidenschaft und die entsteht für mich durch die Liebe zur Geschichte, die man gerade schreibt). Erfolg oder nicht Erfolg, wird sich dann wie bei jedem anderen Autor auch, später zeigen.

Liebe Grüße,
Paisley
Zuletzt geändert von Paisley am 26.07.2015, 18:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Der Durchhalte Thread

Beitragvon Samira-Jessica » 26.07.2015, 18:28

Danke, das hat meine Zweifel wieder zerstreut :)
Schöne Grüße Samira-Jessica
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