Hallo Jacky,
super Artikel, er spricht mir aus der Seele. Auch ich habe super viele kleine Ideen für Szenen im Kopf. Die letzten Monate habe ich damit verbracht, mir einen Lebenslauf für meinen Hauptdarsteller auszudenken (kann man hier unter
http://www.inessey.de/buchprojekt.php nachverfolgen). Und gerade letzte Woche habe ich mir die gleiche Frage gestellt, die du in deinem Artikel aufführst - wozu das Ganze? Und auch wie du ist mir aufgefallen, dass es etwas sein muss, das berührt, etwas, das den anderen mitfühlen lässt. Ursprünglich hatte ich mal vor, mir ein Bildungssystem auszudenken, dass anders ist als unser jetziges. Wenn es aber nicht ein Sachbuch werden soll, dann ist eine pure Beschreibung, wie jemand so ein System besucht ziemlich langweilig. Also muss ein Kontrapunkt her oder wie du es nennst, etwas, wichtiges, etwas, das dem Helden weh tut. Und es muss einen Kontrapunkt setzen zu dem, was gut ist. Also doch wieder gut gegen böse - egal ob es sich um eine Liebesgeschichte, einen Fantasy-Roman oder ein Drama handelt. Irgendwie scheint es immer auf gut gegen böse hinauszulaufen.
Viele Grüße, Ines