Selbstverwaltung
Einen freundlichen Gruß.
Heut habe ich in meinem Postkorb einen Newsletter gefunden, in dem etwas über Mindmapping besprochen wird. Dieses Thema, Zeitmanagement, Plot, Schneeflöckchen und Ähnliches hat mich nun doch dazu veranlasst, mich zu Wort zu melden. Ich finde, wenn ich einen so großen Zeitaufwand für Programme, Software und dieses bearbeiten und auswerten muss, dann wende ich doch lieber diese Zeit dafür auf, um mich kreativ weiterzubilden.
In meinem langen Berufsleben hatte ich ständig das Problem, dass mir die Zeit weggelaufen ist, ohne es in den Griff zu bekommen. Dann tauchte der Begriff Zeitmanagement auf und ich war hellauf begeistert, kaufte das Buch und dachte, dass ich mich nun entspannt zurücklehnen kann und alles wie am Schnürchen abläuft. Läuft nicht ... Ganz schnell holte mich die Realität in Form von telefonischen Sondermeldungen ein, in dem ich Hals über Kopf zu einem Bauherren musste und im nächsten Fall ein Interessent irgendwelche Bauchschmerzen hatte, die unbedingt behandelt werden mussten. Ich weiß, es muss nicht immer so krass sein. Aber wenn solche Rettungsversuche gefahren werden müssen, muss das natürlich sein. Aber wo bekomme ich die Zeit zurück. Ich habe daher auf meinem PC Microsoft Outlook in dem ich meine Termine verwalte und synchronisiere diese mit dem Handy und habe aller Termine im Auge oder Ohr. Warum ich das beschreibe? Weil es funktioniert, und bin nicht überorganisiert. Weniger ist manchmal mehr.
Ich bezeichne mich, was das Schreiben anbetrifft, als Greenhorn und freute mich als ich auf die „Schriftsteller werden“ gestoßen bin. Die lernen mir das Laufen. Also Schneeflöckchen, Plot und Co. Alles probiert und wieder verworfen. Ich will um Gotteswillen diese Werkzeuge nicht verdammen, aber in dem einen oder anderen Fall kann das segensreich sein. Wenn ich ein Fach- oder Sachbuch schreiben würde, würde ich vielleicht selbst darauf kommen. Nur wenn ich feststelle, dass die meisten User Romane, Gedichte usw. schreiben, sehe ich das anders. Die Menschen sind natürlich verschieden. Mich behindert das.
Ich bin froh, wenn ich frei drauflosschreiben kann. Nur eine Memo hilft mir Namen, Orte und Daten zu notieren, damit ich nicht alles durcheinanderbringe.
Also, dass soll kein frontaler Angriff auf wahrscheinlich Bewehrtes sein, lediglich ein Gegengewicht und für interessierte eine Variante wie „frischer Wind“ statt Schneeflöckchen.
Ich wünsche mir sehr, dass sich niemand von mir verunglimpft fühlt.
Es grüßt die sambykatze.
von
sambykatze