Der Zeitplan - Zeitmanagement Teil 6

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Der Zeitplan - Zeitmanagement Teil 6

 
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Der Zeitplan - Zeitmanagement Teil 6

Hast du einen Zeitplan? Wie gestaltest du ihn?
Hast du einen Plan um deinen Plan zu erstellen?
Hast du die Stein, Kiesel, Sand und Bier Methode ausprobiert?
Hilft sie dir, findest du sie anschaulich?
Machen dir Zeitpläne Spaß, oder kannst du gar nichts damit anfangen?

von © Jacky

 
http://www.schriftsteller-werden.de/dok ... t_plan.xls

Ähh... - Link kaputt?

Wollte auf die Zeitplan xls drücken, kam dann auf: Seite nicht gefunden...

LG Liyah

von © Liyah

 
Tja ja, wenn man das Hochladen vergisst :oops:
Sollte jetzt funktionieren ;)

von © Jacky

 
Hi,

Zeitmanagment ist nicht unbedingt meine stärke, zwar schaffe ich immer alle wichtigen Aufgaben in der Frist, doch meist erst am letzten oder vorletzten Tag. Mir selbst macht das überhaupt nichts aus und meinen Freunden auch nicht, wenn ich mich an vereinbarte TErmine halte.
Dabei mache ich einen mentalen Plan, der mein roter Faden ist. Dabei gehe ich aber von der wichtigsten aufgabe aus und packe die anderen in eine Art warteschleife. Also ähnlich der Stein, Kiesel, Sand und Bier Methode.

Wobei ich halt meinen festen Tagesrhytmus habe. Schule, Spaziergang mit Hund (mentale Pause), große Steine (oder feste Termine), ein wenig Sand vor dem Abendessen und dann die Kiesel. Das hat ganz einfach den vorteil, dass sich große und kleine Aufgaben abwechseln und man immer wieder kleine Pausen (psychisch und physisch) einlegen kann.

Dieser Plan ist meine persönliche Bestleistung in Sachen Selbstdisziplin, denn ich halte ihn jeden Tag aufs neue ein (zumindest an Werktagen), aber leider ist er n icht für jeden geeignet.

Lg ~Me~

von © ~Me~

 
Hi,
Zeitpläne sind bei mir leider vollkommen unrealistisch. Früher habe ich gerne Todo-Listen erstellt, mit genauen Zeitangaben, wann und wie lange ich dafür brauchen werde. Aber irgendwie ließ sich das nie einhalten.
Gerade unter der Woche ist mein Tagesablauf auch sowieso ziemlich verplant. Und wenn ich mal denke, oh, da hättest du ja mal ein bisschen Zeit zwischendurch, kommt sowieso etwas Unerwartetes dazwischen.
Im Augenblick mache ich das anders und habe mir ein bestimmtes Zeit-/Schreibfenster eingerichtet. Genauer gesagt schreibe ich jetzt jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit in der U-Bahn. Da kommt nicht viel zusammen, aber wenigstens regelmäßig. Und es ist ein fester Termin, an den ich mich halten muss (soviel zum Thema Disziplin).
Aber ein Mehr an Planung ist zur Zeit einfach nicht drin bei mir.
lg
Taklara

von © Taklara

 
Also die Sache mit der To do-Liste beim Rainlendar find'sch toll. (Und sieht auch viel hübscher aus als der Windows-Kalender. x3)

Aber, Jacky, ich bin zu doof, um meine To do-Liste anzupassen. :oops: Kannst du mir das erklären? Ich wollte das so wie auf dem verlinkten Bild von dir mit Buisness, Gifts und Home machen. Aber ich find die Einstellungsmöglichkeit nicht und im Internet bin auch nicht fündig geworden nach einer Anleitung.

von © Zitkalasa

 
Taklara hat geschrieben:Hi,
Zeitpläne sind bei mir leider vollkommen unrealistisch. Früher habe ich gerne Todo-Listen erstellt, mit genauen Zeitangaben, wann und wie lange ich dafür brauchen werde. Aber irgendwie ließ sich das nie einhalten.
Gerade unter der Woche ist mein Tagesablauf auch sowieso ziemlich verplant. Und wenn ich mal denke, oh, da hättest du ja mal ein bisschen Zeit zwischendurch, kommt sowieso etwas Unerwartetes dazwischen.


genau so gehts mir auch... *seufz* Zeitplan haette absolut keinen Sinn fuer mich. Ich schreibe dann, wenn ich Zeit und !LUST! dazu habe! Manchmal bin ich auch einfach froh, mal ein paar Minuten nichts zu tun!

von © Unschuld

Selbstverwaltung

 
Einen freundlichen Gruß.

Heut habe ich in meinem Postkorb einen Newsletter gefunden, in dem etwas über Mindmapping besprochen wird. Dieses Thema, Zeitmanagement, Plot, Schneeflöckchen und Ähnliches hat mich nun doch dazu veranlasst, mich zu Wort zu melden. Ich finde, wenn ich einen so großen Zeitaufwand für Programme, Software und dieses bearbeiten und auswerten muss, dann wende ich doch lieber diese Zeit dafür auf, um mich kreativ weiterzubilden.

In meinem langen Berufsleben hatte ich ständig das Problem, dass mir die Zeit weggelaufen ist, ohne es in den Griff zu bekommen. Dann tauchte der Begriff Zeitmanagement auf und ich war hellauf begeistert, kaufte das Buch und dachte, dass ich mich nun entspannt zurücklehnen kann und alles wie am Schnürchen abläuft. Läuft nicht ... Ganz schnell holte mich die Realität in Form von telefonischen Sondermeldungen ein, in dem ich Hals über Kopf zu einem Bauherren musste und im nächsten Fall ein Interessent irgendwelche Bauchschmerzen hatte, die unbedingt behandelt werden mussten. Ich weiß, es muss nicht immer so krass sein. Aber wenn solche Rettungsversuche gefahren werden müssen, muss das natürlich sein. Aber wo bekomme ich die Zeit zurück. Ich habe daher auf meinem PC Microsoft Outlook in dem ich meine Termine verwalte und synchronisiere diese mit dem Handy und habe aller Termine im Auge oder Ohr. Warum ich das beschreibe? Weil es funktioniert, und bin nicht überorganisiert. Weniger ist manchmal mehr.

Ich bezeichne mich, was das Schreiben anbetrifft, als Greenhorn und freute mich als ich auf die „Schriftsteller werden“ gestoßen bin. Die lernen mir das Laufen. Also Schneeflöckchen, Plot und Co. Alles probiert und wieder verworfen. Ich will um Gotteswillen diese Werkzeuge nicht verdammen, aber in dem einen oder anderen Fall kann das segensreich sein. Wenn ich ein Fach- oder Sachbuch schreiben würde, würde ich vielleicht selbst darauf kommen. Nur wenn ich feststelle, dass die meisten User Romane, Gedichte usw. schreiben, sehe ich das anders. Die Menschen sind natürlich verschieden. Mich behindert das.

Ich bin froh, wenn ich frei drauflosschreiben kann. Nur eine Memo hilft mir Namen, Orte und Daten zu notieren, damit ich nicht alles durcheinanderbringe.

Also, dass soll kein frontaler Angriff auf wahrscheinlich Bewehrtes sein, lediglich ein Gegengewicht und für interessierte eine Variante wie „frischer Wind“ statt Schneeflöckchen.

Ich wünsche mir sehr, dass sich niemand von mir verunglimpft fühlt.

Es grüßt die sambykatze.

von © sambykatze

Re: Der Zeitplan - Zeitmanagement Teil 6

 
Natürlich kann man Zeit nicht erschaffen. Vielleicht interessiert dich in dem Zusammenhang auch der erste Beitrag meiner Serie, in dem ich noch einmal extra auf diesen Punkt eingehe. Zeit wird nicht mehr, es macht nur einen Unterschied wie man sie einsetzt.

Natürlich sind auch Programme zum Zeitmanagement unter Umständen mehr eine Hinderniss als eine Hilfe, da stimme ich dir unumwunden zu, aber auch hier liegt es nur an der Methode. Ob du deine Zeit jetzt mit so einem Programm oder dem Fernseher vertrödelst, Schuld daran ist weder die Software noch der Fernseher. Es kommt immer darauf an, was du erreichen möchtest und wie du deine Zeit einteilst.

Ich finde es klasse, wenn du die Methode gefunden hast, die für dich am besten funktioniert, wer weiß, vielleicht hilft sie jemand anderem auch weiter. Für mich gibt es hier, wie auch generell, keine unumstößlichen Wahrheiten, es gibt nur Dinge die funktionieren und Dinge die es nicht tun.

Deshalb möchte ich hier noch einmal explizit meinen Lieblingssatz zitieren, der auch ungefähr fünfzig Mal in der Schneeflocken-Methode vorkommet:
Nimm was für dich funktioniert und lass den Rest einfach bleiben :ugeek:

lg
Jacky ;)

von © Jacky

Re: Der Zeitplan - Zeitmanagement Teil 6

 
Die Artikel aus der Zeitmanagement Serie sind echt :2thumps:
Zu Beginn dachte ich 'Ach, das kennst Du doch alles schon. Das brauchst Du doch nicht mehr'. Das Gegenteil ist der Fall. Ich denke, dass es für mich an der Zeit ist, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Dabei werden einzelne Teile des Zeitmanagement wie z.B. die Erstellung eines Zeitplans sicherlich äußerst hilfreich sein. Ich hoffe, dass meine besagte kleine Schwester Selbstdisziplin auch mitmacht. :D

Hast du einen Zeitplan? Wie gestaltest du ihn?
Momentan führe ich keinen richtigen Zeitplan.
Jacky hat geschrieben:Ich benutze momentan einen ganz simplen Din-A5 Tages-Kalender von Herlitz, den ich für knapp drei Euro erstanden habe. Aber natürlich geht nichts über ein Moleskine.

Solch ein Din-A5 Kalender gehört seit Jahren zu meinen ständigen Begleitern. Termine, Dinge, die zu bestimmten Zeiten erledigt werden wollen, trage ich hier ein. Mit Rot werden wichtige Sachen notiert. Grün ist für Schönes reserviert z.B. Besuch einer Ausstellung, eines Konzerts, Treffen mit Freunden o.ä.. Schwarze respektive Eintragungen mit Bleistift sind den vermeintlich weniger spektakulären Terminen vorbehalten.

Hast du einen Plan um deinen Plan zu erstellen?
Jacky hat geschrieben:In den meisten Zeitmanagementkursen wird dir an dieser Stelle nahe gelegt, dass du eine Woche (oder einen Monat) lang so weiter machen sollst wie bisher. Dabei sollst du dir minutiös aufschreiben, was du den ganzen Tag lang so tust. Das soll dir helfen herauszufinden, wo die ganze Zeit hinfließt, die dir zwischen den Fingern zerrinnt.

Das werde ich mal ein bis zwei Wochen ausprobieren, um zu sehen, wo meine Zeit eigentlich bleibt. Ich könnte mir gut vorstellen, so herauszufinden, wo die Knackpunkte liegen, und warum sich so häufig das Gefühl breit macht, keine Zeit zu haben.
Stufe zwei wird bei mir dann das Ausprobieren des Stundenplans sein. Dazu werde ich die Tabellen nutzen, die du uns, liebe Jacky, netterweise zur Verfügung stellst. Den Weekdate würde ich zwar auch gern nutzen, denn ich finde ihn absolut Spitze, aber im Augenblick ist er mir schlichtweg zu teuer.

Hast du die Stein, Kiesel, Sand und Bier Methode ausprobiert?
Hilft sie dir, findest du sie anschaulich?

Noch nicht. Aber die bildhafte Schilderung dessen, um was es wirklich bei vielen Methoden des Zeitmanagements geht, gefällt mir ausgesprochen gut. Deshalb werde ich sie mir später noch ein mal zu Gemüte führen.

Machen dir Zeitpläne Spaß, oder kannst du gar nichts damit anfangen?
Zeitpläne zu erarbeiten und zu erstellen ist mMn zwar recht aufwendig, aber die Arbeit lohnt sich auf jeden Fall. So bekomme ich eine solide Basis, von der aus ich gelassen auch auf unverhoffte Ereignisse reagieren kann und trotzdem noch Zeit für Dinge habe, die mir am Herzen liegen.

von © tomtesdotter

Re: Der Zeitplan - Zeitmanagement Teil 6

 
Hast du einen Zeitplan? Wie gestaltest du ihn?
Ich führe momentan auch noch keinen Zeitplan. Aber ich habe immer einen groben zeitplan im Kopf geführt, wenn es zu stressig wurde. Dann wusste ich: 9 Uhr bis 10 Uhr jenes, 10 Uhr bis 11 Uhr das andere. Aber so richtig... hat er noch nie funktioniert, weil ich die Probleme oder das Essen nie eingetragen habe (komisch, dass ich das einfach vergessen habe :mrgreen:).

Hast du einen Plan um deinen Plan zu erstellen?
Naja, höchst wahrscheinlich werde ich es so machen, dass ich mich mal (währed der Schulzeit bzw. nachher :wink:) an den Tisch setzen und aufschreibe, was ich tue, wie viel zeit ich für was brauche (wobei die Schule dann am meisten Platz brauchen wird) etc.

Hast du die Stein, Kiesel, Sand und Bier Methode ausprobiert?
Ich weiss jedenfalls, was ich als Stein, Kiesel, Sand und Bier bezeichnen werde. Übrigens danke für dieses Beispiel! Ich liebe solche Geschichten. Es ist bereits ausgedruckt und wartet auf einen Platz an der Wand :mrgreen:.
Stein: Schule
Kiesel: Abschlussarbeit, Aufgaben, lernen etc.
Sand: Maipostfach prüfen etc.
Bier: Lesen und schreiben (ich liebe es :mrgreen:)

Hilft sie dir, findest du sie anschaulich?
Ja, ich finde das Ganze sehr anschaulich. Auch jetzt mit dem Plan, den du aufgeschaltet hast. Finde ich toll.

Machen dir Zeitpläne Spaß, oder kannst du gar nichts damit anfangen?
Naja, so richtig weiss ich das ja noch nicht. Aber ich werde sicherlich einmal einen zeitplan ausprobieren.

Kurze Fazit zu dem Ganzen
Ich habe jetzt das ganze Zeitmanagement angeschaut und gemerkt, ich kann ja was ändern! Und ich werde auch etwas änderen. Vielen, vielen Dank für die Einsichten in das Zeitmanagement, ich freue mich so, dass ich diese Entdeckung machen drufte!

Lg Jolly

von © Joleen