Die Blume

Natur, Tiere, Umwelt

Die Blume

 
Die Blume

Ein Keim im Boden Dunkelheit,
entschlossen dass er nicht unten bleibt.
Empfängt den Genuss als er nach oben dringt,
die Sonne der jetzigen Blume den Odem bringt.

Die Blume spross galant,
den Kopf zur Sonne zugewandt.
Doch die Sonne Liebe sprühend,
nicht immer am selben Platze glühend.

Ohne Ego Leben schenkend,
nichts für Ihre Wege lenkend.
Die Blume weilt in Dunkelheit,
in jeder Nacht und Schattenzeit.

Akzeptiert den Wechsel und blüht,
bis die Zeit das nimmt was sie anfangs versprüht.
Die Blume ereilte einer von vielen Toden,
was bleibt ist ein Keim in der Tiefe des Bodens.

mfG Phil

von PhilippS

Re: Die Blume

 
Hallo Phil,

Gedichte sind für mich zwar immer ein Graus gewesen, aber deines musste ich umbedingt lesen. Das Schöne an deinem Gedicht ist, dass sich das Szenario auch auf das Leben übertragen lässt und nicht nur, die Geburt und das Heranwachsen einer Blume beschreibt. Man kann die Blume also auch als Symbol für den Menschen ansehen, dessen Leben im Grunde ja auch in der Dunkelheit beginnt und in Dunkelheit endet.

Viel, was es zu verbessern gibt, ist mir nicht aufgefallen. Kommata werde ich nicht korrigieren, da du ja durchgehend auf Zeichensetzung verzichtest, außer an den Versenden.

PhilippS hat geschrieben:
Die Blume spross galant,
den Kopf zur Sonne zugewandt.


Finde ich etwas holprig zu lesen und würde daher statt "zur Sonne" lieber "der Sonne" schreiben.

PhilippS hat geschrieben:
Akteptiert den Wechsel und blüht,
bis die Zeit das nimmt was sie anfangs versprüht.


Akzeptiert

PhilippS hat geschrieben:
Die Blume ereilte einer von vielen Toden,
was bleibt ist ein Keim in der Tiefe des Bodens.


Ich bin mir nicht sicher, ob das "s" an dieser Stelle umbedingt sein muss. Für den Lesefluss jedoch würde ich darauf verzichten und bei "Boden" bleiben.

LG
Darkenigma

von Darkenigma87

Re: Die Blume

 
Vielen Danke, aus dieser Absicht wurde das Gedicht ja auch verfasst =)

Kommata wurden bewusst weggelassen, wobei mir "akzeptiert" jetzt schon richtig peinlich ist.

Nochmals danke ich für Ihren Kommentar, freue mich immer wieder, wenn mein Hintergedanke, den ich beim Schreiben hatte, richtig erfasst wird. ^.^

mfg Phil

von PhilippS

Re: Die Blume

 
Hallo PhilippS

erst mal möchte ich dir mitteilen, das ich dein Gedicht sehr schön finde.
Es macht Lust auf Frühling und auf Wärme.

Die Blume spross galant,
den Kopf zur Sonne zugewandt.
Doch die Sonne Liebe sprühend,
nicht immer am selben Platze glühend.

Mir persönlich gefällt nicht das zwei mal Sonne vorkommt. Es wirkt so doppelt.
"den Kopf den Sonnenstrahlen zugewandt.", würde ich persönlich wohl eher schreiben.

Aber das das ist ja Ansichtssache ;)

Die Blume ereilte einer von vielen Toden,
was bleibt ist ein Keim in der Tiefe des Bodens.

Finde ich besonders schön geschrieben. Weiß nur nicht ob man das "s" bei Bodens nicht weg nehmen könnte.

Ansonsten sehr schön geschrieben. Und ich muss auch Darkenigma87 recht geben, dass dein Gedicht für das Leben allgemein spricht.
Mach weiter so.

Liebe Grüße
Saubär

von Saubär

Re: Die Blume

 
Hallo Philipp,

ich finde, dass sich das Gedicht an sich ganz gut und flüssig lesen lässt, allerdings gibt es auch Stellen, wo ich etwas gestolpert bin.

Die Blume spross galant,
den Kopf zur Sonne zugewandt.


Das zu würde ich weglassen, und einfach nur schreiben:

Die Blume spross galant,
den Kopf zur Sonne (hin)gewandt


Also entweder würde ich das zu weglassen, ohne etwas neues hinzuzufügen oder aber hin vor das gewandt schreiben.
Ansonsten finde ich den Vers schön.

Akzeptiert den Wechsel und blüht,
bis die Zeit das nimmt was sie anfangs versprüht.


Akzeptiert den Wechsel , sie blüht
bis die Zeit nimmt was sie anfangs versprüht.


Auch hier würde ich etwas weglassen, dass, was ich weggelassen habe, siehst Du ja.

Es ist nur ein Vorschlag, wie der von vielen anderen auch. Alles in einem ist es aber sehr schön.

LG, Angela

von Angela.