[UrFan] Die Weise Welt (1/X) - Eine Zwischenmeinung

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[UrFan] Die Weise Welt (1/X) - Eine Zwischenmeinung

Beitragvon DerNachfrager » 02.10.2015, 20:52

Guten Abend!

Also ich habe eine Welt geschaffen und mir selbst ein Text geschrieben, als Beschreibung dieser Welt, eine Welt die in meiner Geschichte wichtig ist. Was ich jetzt von euch wissen will ist:

-Ist das so gut genug geschrieben?
-Ist das zu kitschig?
-Was würdet ihr anders machen?
-Würde euch etwas in dieser Art gefallen?
-Kritik, lob aller Art


Die Weiße Welt 1:

Die weiße Welt ist eine Nachwelt. Ein Welt wo die toten Hausen die Ewigkeit verbringen.
Die Weiße Welt ist weder Himmel noch ist sie Hölle.

Die weiße Welt besteht aus einem System von Aquädukten, die wie Maschen über dem Land liegen.
Es sind zweistöckige Aquädukte aus reinstem Sandstein, so weiß dass man ihn für Kalkstein oder Marmor halten könnte. Alles in der weißen Welt besteht aus diesem besonderen Stein, woher sie auch ihren Namen hat.
Neben den Aquädukten finden sich, vereinzelt, noch weitere Gebäude in der weißen Welt. Darunter einige Pavillons und natürlich der große Hauptplatz, auf dem wir später zurückkommen.

Die Aquädukte bilden in ihrem System eine Art von Maschen. Einige Aquädukte verlaufen geradlinig von Norden nach Süden, andere von Osten nach Westen. Dabei bilden sie zwangsläufig eine Vielzahl an Rechtecken, manchmal auch Quadrate, was unterschiedlich ist, da auch die Abstände zwischen den Aquädukten zufällig zu seien scheint. Die Rechtecke zwischen den Aquädukten sind das Herzstück der weißen Welt, es sind offene Wiesen, bei größeren Rechtecken sind es manchmal auch Lustgärten indem sich meistens ein Pavillon oder ein kleiner umrahmter Platz findet. Wenn die Bewohner der weißen Welt nicht durch die Wasserstraßen der Welt streifen, so findet man sie meist in diesen Gartenanlagen.

Das Grass dort ist immergrün und von Natur aus, auf der perfekten Höhe, kein Unkraut oder Unreinheiten.
Die Pflanzenwelt wirkt perfekt. Einzig und allein ein wenig Wild Efeu, das die Seiten der Aquädukte bewächst, scheint sich der magischen Macht dieser Welt ein wenig zu wiedersetzen.

Es ist ein Ort wo die Sonne immer hell scheint und es die genau die richtige Temperatur hat um einer dieser faulen Sommertage zu sein, ohne je wirklich schwül zu wirken. Der Geruch des langsam fließenden Wassers, zusammen mit dem frischen, satte grünen Grass und einer leichter Sommerbrise liegen in der Luft, den man nur als Geruch der Jugend bezeichnen kann.
Als wäre man nochmal 16 und auf einem Abenteuer, als würde das Leben vor einem liegen und der Sommer ist unendlich und man selbst unsterblich.

Der Himmel ist klar und unendlich blau, nicht einzige Wolke zu sehen. Das Land is Eben und so gerne man sehen würde was am Horizont liegt, so erkennt man doch nichts.

Ein jedes Mal wenn man die Weiße Welt erneut betritt, so scheint sich ihr Aufbau gerändert zu haben.
Als würden sich die Aquädukte bewegen, ihre Abstände ändern. Wiesen und Gärten verschwinden damit sich ein neues Wirr aus Gärten und Wiesen bilden kann. Der einzige Ort, in der gesamten Welt der nicht davon betroffen zu sein scheint, ist der Hauptplatz, die Seele der weißen Welt. Der Hauptplatz scheint trotz sich ändernder Umgebung irgendwie immer am selben Ort zu sein und immer die gleiche Größe zu behalten.

In der Mitte des Platzes findet sich eine runde Einlassung im Boden, in dieser befindet sich eine Sonnenuhr aus Gelbgold. Obwohl ansonsten keine Messbare Zeit vergeht und der Sonnenstand sie nie ändert, funktioniert die Uhr auf unerklärliche Weise. Die Minuten verlaufen schneller als die Sekunden, stunden und ganze Tage zerfließen vor den Augen. Währenddessen vergeht in der realen Welt kaum mehr als der Hauch eines Moments.

Das andere besonders auf dem Hauptplatz war ein Spiegel, der wie ein Monolith vor der Sonnenuhr stand.
Er ist zerschlagen worden, nur die Ränder zeugen von der ehemaligen Größe des Spiegels.
Einst war er ein Seelenspiegel, mit dem man die stärker einer jeden Seele, im Sichtfeld des Spiegels erkenne konnte. Heute sind es viele Scherben und die Anzeichen vergangen Ruhms. An seinem Sockel steht „Seelenspiegel – Non mortem timeus, sed cogiationem mortis“ was so viel heißt wie:
„Wir fürchten nicht den Tod, sondern die Vorstellung vom Tod“

Die Bewohner der weißen Welt sind Personen aller Herren Länder aus verschiedensten Zeiten und Schichten.
Sie alle sind einst gestorben und Wandeln nun Ziellos durch die Wasserstraßen und Gärten der weißen Welt.
Sie sind sich nicht bewusst dass sie tot sind. Sie sind sich ihres Zustands im Allgemeinen nicht bewusst.
Sie gehen wie normale Menschen, handeln wie diese doch scheinen doch in einer Art Trance zu sein.
Wie Schüler die in während des Unterrichtes schlafen. Ihr blick ist abwesend.

Doch was bedeutet das für einen jeden?
Es bedeute dass jeder in dieser Welt denkt dass er genau da ist, wo er denkt zu sein. In ihren Köpfen erleben sie ihr ganzes Leben nach, immer und immer wieder. Erleben ihren größten Erfolg, ihr schönstes Erlebnisse oder ihren Stolzesten Moment auf täglicher Basis immer wieder. Selbst wenn man sie versucht aufzurütteln und sie anzusprechen, werden sie nicht wirklich wach, sie beginnen nur dich in ihre Erinnerung einzubauen.
Die Geschichte die sie sich gerade selbst erzählten ein wenig umzuschreiben.
Man kann mit diesen Personen reden und Unterhaltungen führen, nur nie in der Gegenwart, niemals in der weißen Welt. Nur wenn man sich darauf einlässt tun sie es auch.
Wer gut darin ist sich auf sie einzulassen, den können sie in ihre Erinnerungen mitnehmen wir nenne es sich in einer Erinnerung verlieren. Dann kann man überall auf der Welt sein. In einem Britisch-Irischen Pub oder auf eine Expedition in Alaska oder in den Obstersten Zirkeln der Macht, während einer Entscheidung aus den Geschichtsbüchern, sofern der der sich erinnert auch dort gewesen ist.

Leute mit denen man sich lange unterhält scheinen sogar, eine Art des halb Bewusstseins zu entwickeln, das Bewusstsein, dass sie nur Erinnerungen nacherleben, doch ist dieses Bewusstsein nicht von langer Dauer, es ist ein Gedanken den diese Personen nicht ganz greifen können.
Zuletzt geändert von KleineLady1981 am 03.10.2015, 07:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel angepasst; Werksfortsetzung entfernt
Das Risiko war kalkuliert! ... Doch verdammt bin ich schlecht in Mathe!
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Re: [UrFan] Die Weise Welt - Eine Zwischenmeinung

Beitragvon Asieral » 02.10.2015, 21:29

Hallo DerNachfrager,

eigentlich ist es gedacht, dass ein Werk nur bis zu 1000 Wörter haben sollte bzw auch nur ein Teil pro Thema eingestellt wird, was eine bessere Übersichtlichkeit und Kommentierung ermöglicht (da man nicht von zu viel Text auf einmal erschlagen wird^^)

Nichtsdestotrotz möchte ich mal schauen, was ich so zu deinem Werk schreiben kann.

Was nicht ganz so gut auffällt und die Lesbarkeit etwas einschränkt ist, dass einige Tippfehler enthalten sind. Teilweise sind einige Wörter großgeschrieben, die es eigentlich nicht sein sollten, oder ein Artikel fehlt.
Außerdem solltest du noch einmal deine Kommasetzung überprüfen, es fehlen einige, die ich jetzt nicht alle aufzählen möchte.

Die weiße Welt ist eine Nachwelt. Eine Welt wo die toten Hausen die Ewigkeit verbringen.
Die Weiße Welt ist weder Himmel noch ist sie Hölle.

Du solltest dich entscheiden, ob du "weiße Welt" oder "Weiße Welt" schreibst, da das ein Name ist, ist die Großschreibung wahrscheinlich angebrachter.
"wo" ist umgangssprachlich, nimm lieber ein anderes Wort. Zudem frage ich mich, wie der Satz eigentlich heißen sollte.
Eine Welt, wo(in der) die Toten hausen, die Ewigkeit verbringen ? Eine Welt, wo(in der) die toten Hasen die Ewigkeit verbringen?.

so weiß, dass man ihn für Kalkstein oder Marmor halten könnte. Alles in der weißen Welt besteht aus diesem besonderen Stein, woher sie auch ihren Namen hat.
Neben den Aquädukten finden sich, vereinzelt, noch weitere Gebäude in der weißen Welt. Darunter einige Pavillons und natürlich der große Hauptplatz, auf dem/n wir später zurückkommen.


Die Aquädukte bilden in ihrem System eine Art von Maschen

Um ehrlich zu sein verstehe ich den Satz, glaube ich, nicht so ganz...

Dabei bilden sie zwangsläufig eine Vielzahl an Rechtecken, manchmal auch Quadrate, was unterschiedlich ist, da auch die Abstände zwischen den Aquädukten zufällig zu seien scheint.


"zwangsläufig" würde ich weglassen, da es nicht ganz so zum beschreibenden Stil passt. Wenn du schreibst "eine Vielzahl an Rechtecken, manchmal auch Quadrate", dann klingt es für mich ein bisschen danach, als sein Quadrate keine Rechtecke. Vielleicht kannst du das anders formulieren.


Die Rechtecke zwischen den Aquädukten sind das Herzstück der weißen Welt, es sind offene Wiesen, bei größeren Rechtecken sind es manchmal auch Lustgärten indem(,in denen/(in den Gärten oder den Rechtecken)?) sich meistens ein Pavillon oder ein kleiner umrahmter Platz findet. Wenn die Bewohner der weißen Welt nicht durch die Wasserstraßen der Welt streifen, so findet man sie meist in diesen Gartenanlagen.


Das Grass dort ist immergrün und von Natur aus, auf der perfekten Höhe, kein Unkraut oder Unreinheiten.
Die Pflanzenwelt wirkt perfekt. Einzig und allein ein wenig Wild Efeu, das die Seiten der Aquädukte bewächst, scheint sich der magischen Macht dieser Welt ein wenig zu wiedersetzen.

Der elliptische Stil (also Auslassen einer Form von "sein") passt an dieser Stelle meiner Meinung nach nicht unbedingt. Ich benutze diesen zwar auch manchmal ganz gerne, aber es hindert teilweise an einem flüssigen Lesen, weshalb dieser Stil nicht immer passt.

Es bedeute dass jeder in dieser Welt denkt dass er genau da ist, wo er denkt zu sein.

Jeder denkt, was er denkt... das klingt logisch. Vll solltest du das, was du eigentlich aussagen möchtest anders formulieren bzw. näher erläutern.

werden sie nicht wirklich wach, sie beginnen nur dich in ihre Erinnerung einzubauen.

Eine Abschwächung durch "wirklich" ist hier, glaube ich, nicht nötig.

Die Geschichte die sie sich gerade selbst erzählten ein wenig umzuschreiben.

Hm...? Es gibt ein paar Sätze, bei denen du dich glaube ich irgendwie vertippt hast.


Diese ganzen kleinen Fehler kommen leider recht häufig vor, sodass es mir schwer fehlt, mich auf den Inhalt zu konzentrieren, weshalb ich mich freuen würde, wenn du das überarbeiten könntest.

Liebe Grüße
Asieral
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Re: [UrFan] Die Weise Welt (1/X) - Eine Zwischenmeinung

Beitragvon Eriana » 08.10.2015, 17:34

Hallo DerNachfrager,

die Ansätze für deine Welt finde ich sehr interessant und du machst mich neugierig, was für eine Art Geschichte du schreiben wirst. Allerdings sind diese Ansätze an einigen Stellen noch recht ausbaufähig und manchmal etwas unverständlich für mich.
Wie Asireal schon erwähnt hat, machen die Rechtschreib- und Grammtikfehler es schwer den Text zu lesen. Aber ich beschränke mich mal auf Kommentare zur Logik.

Die weiße Welt besteht aus einem System von Aquädukten


Aber warum tut sie das, wenn ja doch überall Gras ist, Menschen eher in den Zwischenräumen leben und sie für das Leben dort überhaupt nur nebensächlich sind? Oder gibt es einen Grund für sie? Er ist für mich nicht ersichtlich.
Einige Aquädukte verlaufen geradlinig


Und der Rest? Verläuft der nicht gerade? Gibt es also auch Kreise, Parallelogromme und andere Formen?

Alles in der weißen Welt besteht aus diesem besonderen Stein, woher sie auch ihren Namen hat.
Das Gras dort ist immergrün


Also ist die Welt ja doch nicht nur weiß, oder nicht? Wenn da doch überall grünes Gras ist.

Ein jedes Mal wenn man die Weiße Welt erneut betritt, so scheint sich ihr Aufbau gerändert zu haben.


Ich dachte, man kommt da hin, wenn man tot ist? Wie kann man diese Welt dann mehrmals betreten? Oder kann das einer der Charaktere deiner Geschichte? Aber wenn ja, warum sollte man diese Welt der Toten überhaupt betreten wollen?

Der Hauptplatz scheint trotz sich ändernder Umgebung irgendwie immer am selben Ort zu sein und immer die gleiche Größe zu behalten.


Woher weiß man das, wenn sich doch alles drum herum immer verändert? Gibt es einen festen Bezugspunkt? Und wo ist eigentlich der Eintrittspunkt in diese Welt? Bei dem Spiegel?

Das andere Besondere auf dem Hauptplatz war ein Spiegel, der wie ein Monolith vor der Sonnenuhr stand. Er wurde? zerschlagen, nur die Ränder zeugen von der ehemaligen Größe des Spiegels.

Also hing der Spiegel irgendwo dran? Woraus besteht denn der Rahmen des Spiegels? Und wieso sollte der Spiegel in dieser doch recht fantastischen Welt überhaupt einen Rahmen benötigen?
Ansonsten müssten alle Teile hinunter gestürzt sein.

Die Minuten verlaufen schneller als die Sekunden, stunden und ganze Tage zerfließen vor den Augen.

Da Minuten aus Sekunden bestehen, können die Minuten einfach nicht schneller laufen als Sekunden. Das macht mich ganz kirre^^ Vielleicht würde es auch einfach der Ausdruck "Die Zeit verrinnt wie Sand zwischen den Fingern" oder so tun. Denn das ist es ja, was du sagen willst oder nicht?

Doch was bedeutet das für einen jeden?
Es bedeute dass jeder in dieser Welt denkt dass er genau da ist, wo er denkt zu sein. In ihren Köpfen erleben sie ihr ganzes Leben nach, immer und immer wieder. Erleben ihren größten Erfolg, ihr schönstes Erlebnis oder ihren Stolzesten Moment auf täglicher Basis immer wieder. Selbst wenn man sie versucht aufzurütteln und sie anzusprechen, werden sie nicht wirklich wach, sie beginnen nur dich in ihre Erinnerung einzubauen.
Die Geschichte die sie sich gerade selbst erzählten ein wenig umzuschreiben.

Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht so richtig. Die Toten leben und bewegen sich in dieser Welt, sind aber in ihren Erinnerungen gefangen? Und dabei so weggetreten, dass sie nichts mehr mitbekommen, richtig? Wie können sie sich dann bewegen?

Ich hoffe, ich habe dir ein paar Anregungen geben können. Alles in allem finde ich diese Idee eine "Nachwelt" faszinierend. Ich denke, wenn du ein paar dieser Ideen noch ein bisschen weiter spinnen würdest, käme da eine wirklich spannende Welt bei zustande.

Grüße,
Eriana
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Re: [UrFan] Die Weise Welt (1/X) - Eine Zwischenmeinung

Beitragvon brehb » 09.10.2015, 13:27

Hallo DerNachfrager,

ich habe mich mit deinem Text beschäftigt. Meine Eindrücke:

Du fragst:
Ist das so gut genug geschrieben?

Das ist kaum zu beantworten, denn einleitend bemerkst du, dass du "dir selbst" einen Text als Beschreibung dieser Welt geschrieben hast. Wenn "dir selbst" der Text gut genug ist, kann ich nicht anderer Meinung sein.

Im Ganzen ist der Text lesbar und (zwar etwas mühsam aber doch) zu verstehen. In etlichen Details (bei Rechtschreibung, Interpunktion, Satzbau, Logik, Inhalt) stolpere ich jedoch zu oft, um mich gut unterhalten zu fühlen. Das beginnt (leider) bereits bei der Überschrift "Die Weise Welt" (RS!)

Ist das zu kitschig?

Nein, das finde ich nicht. Aber ich bin kein Maßstab dafür, was Kitsch ist. Lasse ich die Holperigkeiten außer Acht, gibt es deiner Welt nichts Kitschiges sondern eher Ungewöhnliches.

Was würdet ihr anders machen?

Auch das ist schwer zu beantworten, weil ich nicht weiß, was du mit deinem Text beim Leser erreichen möchtest. Wäre das mein Text und wollte ich den Leser unterhalten (was ich für den einzigen Zweck von Fantasy halte) dann würde ich deine Welt nicht en block beschreiben, sondern stückchenweise und situationsbezogen in die Handlung der Geschichte einbauen.

Würde euch etwas in dieser Art gefallen

"Gefallen" ist eine Frage des Geschmacks. Die Idee, eine "Nachwelt" zu erschaffen, die sich verschiebender Aquädukte, immergrünen Rasen, steter Sonne... erfreut, in der Zeit anders abläuft als wir das kennen, mit toten "Bewohnern", die sich immer dort wähnen, wo sie sich gerade wähnen wirkt auf mich fröhlich skurril. Die ernsthafte, etwas lehrerhafte, unhumorige Darstellung steht dazu im Gegensatz, mein ich. Ob mir das gefallen würde, hängt "von der Geschichte" ab, die du in dieser Welt ansiedeln möchtest.

Kritik, lob aller Art

Mein Lieblingssatz:
Es ist ein Ort wo die Sonne immer hell scheint und es die genau die richtige Temperatur hat um einer dieser faulen Sommertage zu sein, ohne je wirklich schwül zu wirken


LG brehb
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Re: [UrFan] Die Weise Welt (1/X) - Eine Zwischenmeinung

Beitragvon ValKord » 11.10.2015, 22:10

Hallo DerNachfrager!

Ich bin neu in eurem erlauchten Kreise und hatte nun die Ehre dein Werk zu lesen! Vielen Dank erst mal dafür!
Es hat mich gefreut dein Geschriebes etwas Genauer unter die Lupe zu nehmen! :D


Deine Idee mit einer Nachwelt find ich persönlich supa! Jeder beschäftigt sich irgendwann einmal damit, wie es weiter geht, wenn man seinen letzten Atemzug getätigt hat.

Gleich zu Beginn ist mir auch aufgefallen, dass deine Überschrift "weise" Welt wahrscheinlich nur ein Tippfehler ist.

Ein Welt wo die toten Hausen die Ewigkeit verbringen


da würde ich mich entscheiden, wie möchtest du deine "Bewohner" rüber kommen lassen.
Als Geister bzw Gespenster oder gar Zombies?, die dann meiner Meinung halt auch passend herum"hausen"
oder eben Bewohner, die dort "die Ewigkeit verbringen". (Das hat für mich irgendwie etwas Edles)


Was mir auch auffällt, so wie den anderen vor mir, sind die teilweise harten Sprünge in deiner Geschichte. Die machen das Lesen etwas Schwierig und ich muss öfters überlegen, wie du das gemeint hast.

Ein Beispiel:

... Der Himmel ist klar und unendlich blau, nicht eine einzige Wolke zu sehen. Das Land is Eben und so gerne man sehen würde was am Horizont liegt, so erkennt man doch nichts.

Ein jedes Mal wenn man die Weiße Welt erneut betritt, so scheint sich ihr Aufbau gerändert zu haben.


Du beschreibst total schön bildlich die Weiße Welt und dann muss ich bei dem hinterlegten Satz schon wieder so viel Grübbeln ... jedes Mal wenn man die Weiße Welt erneut betritt? Kann man dort weg? Wie denn wenn die Bewohner dort alle in einer Art Trott umherlaufen?
Und dann beschreibst du wieder die Weiße Welt weiter und mein Kopf beschäftigt sich immer noch mit den Fragen.


Ein Tipp: Beschreibe doch zuerst die Weiße Welt in ihrem Aufbau und gehe dann auf die Feinheiten und Details ein. Dann hat man als Leser die Möglichkeit die Weiße Welt im Kopf auzubauen und dann weiter auszubauen.


Selbst wenn man sie versucht aufzurütteln und sie anzusprechen, werden sie nicht wirklich wach, sie beginnen nur dich in ihre Erinnerung einzubauen.


Das verwirrt mich ... alle Bewohner dort laufen doch "wie am Fließband", wer hat die "Fähigkeit" zu wissen, dass es sich um die Nachwelt handelt?


Man kann mit diesen Personen reden und Unterhaltungen führen, nur nie in der Gegenwart, niemals in der weißen Welt.

Da kenne ich mich nicht aus was due mit "der Gegenwart" meinst. Wer kann sich mit den Personen unterhalten?


Fazit: Mich würde deine Geschichte brennend interessieren! Kitschig find ich daran nichts!
Deine Art die Natur und die Gegebenheiten der Welt zu beschreiben gefällt mir sehr gut.
Auf die Rechtschreibung geh ich nicht ein ... Wer im Glashaus sitzt :) Soll heißen, dass ich selbst immer wieder damit Problme hab


Zum Schluss hoffe ich, dass ich dir meine Kommentare verständlich rüber gerbacht habe und du damit auch etwas Anfangen kannst.
Sollte was Unverständlich für dich gewesen sein, einfach nachfragen.


Liebe Grüße
ValKord
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Re: [UrFan] Die Weise Welt (1/X) - Eine Zwischenmeinung

Beitragvon Davebones » 15.10.2015, 17:07

Mir gefällt die Idee. Ich weiß dass du hier nur das Szenario bewertet haben wolltest, daher werde ich es auch nur bewerten. Mir gefällt vor allem die Kombination aus Perfektion und Tragik. Zum einen diese Perfektion:

Das Grass dort ist immergrün und von Natur aus, auf der perfekten Höhe, kein Unkraut oder Unreinheiten.
Die Pflanzenwelt wirkt perfekt


Es ist ein Ort wo die Sonne immer hell scheint und es die genau die richtige Temperatur hat um einer dieser faulen Sommertage zu sein, ohne je wirklich schwül zu wirken. Der Geruch des langsam fließenden Wassers, zusammen mit dem frischen, satte grünen Grass und einer leichter Sommerbrise liegen in der Luft, den man nur als Geruch der Jugend bezeichnen kann.
Als wäre man nochmal 16 und auf einem Abenteuer, als würde das Leben vor einem liegen und der Sommer ist unendlich und man selbst unsterblich.


Und dann diese tragik der Leute, die ja verstorben sind, ihr Leben (Auch den Tod, nehme ich an) immer wieder erleben müssen und nicht mal wissen dass sie tot sind. Trotz deiner sehr "Fröhlichen" Beschreibung empfand ich die Atmosphäre als recht düster. Besonders durch die Kanäle der Aquädukte. Ich würde sie definitiv nicht als Kitschig bezeichnen, sondern als sehr interesant :mrgreen:
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