Einem Lustmolch das Handwerk legen

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Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Denize » 10.11.2015, 16:25

Hallo,
ich brauche eine möglichst unkonventionelle Art, einem Doktor, der sich an sämtliche Mädchen des Dorfes ranmacht, das Handwerk zu legen. Meine Prota hat gerade rausgefunden, dass er die Tochter der Magd geschwängert hat und sie selbst hat er bei einer Untersuchung auch schon übel begrabscht. Die Sache öffentlich machen wollen die Frauen nicht. Ich dachte irgendwie an sowas, wie die eine Prota von Adler-Olsen glaub ich gemacht hat, die ihrem Peiniger "Ich bin ein übler Vergewaltiger" auf die Brust tätowiert hat. Aber das kann ich ja jetzt nicht mehr machen :D und mir fällt grad gar nichts Gutes auf die Schnelle ein...
Ach ja, die Geschichte spielt im Jahr 1824.
Danke!
Eure Denize
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Badabumm » 10.11.2015, 17:06

Schau mal nach dem Film "Hard Candy" mit Ellen Page. Es geht auch härter...

1824 hätte ich eher dafür gesorgt, dass der Doc zur Fremdenlegion kommt...
.
"Und sowieso wird man Dichter nur durch das Mädchen, das man nicht bekommt."
(Søren Kierkegaard)
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Denize » 10.11.2015, 17:26

Hehehe, das ist wirklich gut :twisted:
ich muss mich mal schlaumachen, ob eine Hebamme sowas machen könnte. Denn die Hebamme hat er auch sehr geärgert, der gute Doktor, und eine Hebamme sollte Blut sehen können :twisted:
Danke, Badabumm!!
PS. Ach so, das mit der Fremdenlegion ist natürlich auch gut, allerdings schaffen das die Mädels sicher nicht ohne Hilfe. Hm, mal sehen, vielleicht eine kleine Entführung... Ich muss mal überlegen, bzw. lass ich mal die Mädels beratschlagen. Mal sehen, für was sie sich entscheiden :twisted:
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Padrion » 10.11.2015, 18:47

Schießt ihr nicht ein bisschen übers Ziel hinaus? Jemanden in den Tod treiben hat doch nichts mehr mit Gerechtigkeit zu tun. Für einen Doktor ist sein Ruf entscheidend, den müsste man ruinieren...
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Denize » 10.11.2015, 23:21

Padrion, wir reden doch "nur" von Kastration. Daran sollte er nicht sterben.
Rufmord :D ? Ja, das wäre auch zu überlegen.
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Velvet Huhn » 10.11.2015, 23:29

Wobei man bei Rufmord auch gleich öffentlich machen könnte, dass er Frauen begrabscht...

Man könnte den vermutlich abstoßenden Sachen die er als Medizin verabreicht ebenfalls fiese Sachen beimischen. Pfefferschoten ins Einlaufmittel oder sowas in der Richtung.
Das würde niemanden umbringen aber dem Doktor vermutlich schaden.
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Denize » 11.11.2015, 23:15

Vielen Dank für eure Mühe!
ich habe mir nun überlegt, so gern ich meinen Doktor auch von den Mädels "entmannen" lassen würde, so ein Szenario wäre glaub nicht realistisch. Selbst 1824 gab es doch so was wie eine Obrigkeit und selbst wenn der Doktor vor Scham schweigen würde, wäre es ein großes Risiko für meine Hebamme.
Ich glaube, ich lasse die Mädels den Doktor gemeinsam in eine Jauchegrube schmeißen und ihm mit Kastration DROHEN. Vielleicht streuen sie im Dorf auch noch Gerüchte über ihn.
Soweit meine Überlegungen, ich bin mal gespannt, was sie nun wirklich machen, die Mädels.
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Hark » 11.11.2015, 23:50

Es ist noch bis weit ins 20. Jhd (und in moslemisch geprägten Gebieten heute noch) so, dass die Frau die Schande trägt. D.h. sie ist selbst schuld, dass es geschah. Weil sie nicht keusch genug war (oder einen nicht sittengemäßen Lebenswandel führt), nicht genug gebetet hat, usw. Der Pfarrer war hier oft die entscheidende Instanz. Übergriffe wurden i. d. R. verschwiegen, weil niemand Aufsehen wollte. Selbst Kinder aus Vergewaltigung und Inzucht wurden stillschweigend hingenommen und normalerweise auch unter dem Mutternamen ins Kirchenbuch eingetragen, wenn der Vater unbekannt war oder nicht genannt werden durfte.
Vorstellbar wäre für mich allenfalls, dass er zum Duell gefordert wird.
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon Denize » 13.11.2015, 10:55

Vielen Dank, Hark, für deinen Einwand. Zum Glück habe ich aber so etwas schon bedacht. Meine Prota kommt nämlich aus unserer heutigen Zeit und wiegelt die Frauen ein bisschen auf. Die handeln dann natürlich etwas gegen ihre altmodische Überzeugung, aber meine Prota schwingt sich als deren Anführerin auf und "zwingt" sie zum Handeln.
Aus dem Grund, den du genannt hast, dass derartige Sachen eher totgeschwiegen wurden damals, will ich auch, dass die Frauen das alleine regeln. Bei einem Duell würden ja wieder die Männer involviert, denn ich glaube nicht, dass eine Frau einen Mann herausfordern könnte.
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon CarryLi » 13.11.2015, 11:34

Mir würde da ganz spontan folgendes einfallen:
Er macht sich also über mehrere Frauen her, schwängert eine und es spricht sich mehr oder weniger rum. Dann merkt eine der Frauen (vielleicht eine Jungfrau die sich für ihren Liebsten aufheben möchte) dass der Doktor sie visiert und nach einer Möglichkeit sucht sie anzufassen.
Sie organisiert sich zuvor ein Messer/Klinge/Scherbe die sie im Strupfband versteckt.
Als er sich über sie her machen will greift sie mit einer Hand zu ihrer Waffe und entmannt ihn.
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Re: Einem Lustmolch das Handwerk legen

Beitragvon AnonAnovsky » 13.11.2015, 11:36

"Lustmolch" - schlag das Wort bitte im Duden nach.
Ein Lustmolch ist kein gestörter Triebtäter, sondern Lustmolch ist höchstens ein Euphemismus für einen Perversen.

Oder für jemanden der glaubt infantile Frivolität wäre witzig.

Synonym hat geschrieben:Wüstling, Wollüstling, Blaubart, Faun; ugs.: Lustmolch, Weiberheld, Weiberhengst, (geiler) Bock/Hengst; derb: Hurenbock


Denize hat geschrieben:Ach ja, die Geschichte spielt im Jahr 1824.
Danke!
Eure Denize

Es passiert GARNICHTS.
Im Jahre 1824 waren Frauen per se in den meisten Ländern der männlichen Intelligenzia und der besser verdienenden Klasse ausgesetzt. Dass ist ein Doktor, solange deine Geschichte kein irr-fiktionale Darstellung ist, die sich mal gar nicht an der harten Realität orientiert wird der böse Doc weiter sein Treiben ...ähem treiben.

Und selbst wenn die Frauen ihre gesamte Hirnkapazität verketten, reicht es nicht. Auch würde der Doktor aufgrund seiner Position immer im Vorteil sein und Männer ... ja, seit wann sind Männer keine Rudeltiere?
Padrion hat geschrieben:nicht ein bisschen übers Ziel hinaus schießen

Zu spät.
Zuletzt geändert von Liyah am 14.11.2015, 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: 2 Beiträge direkt hintereinander zusammengefasst und Quote-Code repariert
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