[Tragik|KzGe] Einsamkeit

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[Tragik|KzGe] Einsamkeit

Beitragvon Paperwork! » 30.08.2009, 14:20

Hier ist mein absuluter Lieblingstext!! Ich hoffe er gefällt euch!!Ich wollte damit eigentlich an meinem ersten Wettbewerb mit machen,aber ich hab selbstzweifel bekommen ob er wirklich angemessen ist...na viel spass ne!!

Einsamkeit


Zeit ist etwas Langsames und doch schnelles.
Sie verrinnt unablässig, niemand kann sie aufhalten.
Doch die Zeit war nicht mehr vorhanden.
Ich spürte sie nicht, keine Sekunde. Das Leben war zeitlos, durch den schlichten Nebel, hinter dem nichts wahrzunehmen war.
Keiner war um mich, nur der Nebel, die Leere und die Zeitlosigkeit, die mich wie ein Vorhang umgaben.
Ich spürte das Wetter kaum, es war egal ob Regen oder Sturm.
Als ich nach Hause kam nahm ich es kaum war, kein Schimmer meines vorher so lebendigen Lebens empfing mich und meine trüben Gedanken.
Seit Tagen fühlte ich weder Müdigkeit noch Hunger, weder Leere noch Einsamkeit.
Ich war wie gelähmt, alles zog an mir vorüber ohne dass ich darauf achtete.
Nur der quälende Gedanke, der Schock und die Schuldgefühle, die sich nicht vertreiben ließen.
Schmerzend wie Speere gruben sie sich fest und ließen mich leiden wie nie zu vor.
So war ich alleine mit den schrecklichen Gedanken, die mich abgrenzten vom Leben und mit jeder Sekunde meinen Atem verkürzten.

Auch die Geräusche waren anders, als wären sie weit weg und würden nur langsam und undeutlich hervortreten.
Ich achtete nicht darauf, auch nicht auf das Reden der Leute, dass nur noch ein Rauschen in meinen Ohren war.
So hörte ich auch das Klingeln der Haustür nicht, erst als es nicht aufhörte, stand ich auf und ging hin um sie zu öffnen.
Doch ich wollte alleine sein in der Leere die mich umgab. Niemand sonst, nur ich.
Als ich die Tür öffnete sah ich überrascht auf.
In der Tür stand Bianca, meine beste Freundin.
Sie sah besorgt aus und nicht so fröhlich wie sie mal gewesen war.
„Judy“, sagte sie besorgt, “Darf ich reinkommen?
Sanft schob sie sich in meine kleine Wohnung.
Ich hielt sie nicht auf. Sie war meine beste Freundin und schien sich echt Sorgen zu machen.

Bianca sah sich um und lächelte. “Es ist noch alles beim alten, zumindest äußerlich!“
Sie setzte sich auf Sofa und zögerte.
„Ich weiß, dass es schwer ist Judy, aber ich denke du solltest darüber reden.“
Sie sah mich lange und wartend an.
Ich wollte nicht darüber reden. Nicht alles noch mal erleben.
Bianca schien zu wissen dass ich Angst davor hatte.
„Judy, bitte, ich weiß dass es nicht deine Schuld ist!!“
Ich schnaubte. Dass hatte ich schon öfter gehört.
Bianca runzelte die Stirn.
Ich konnte nichts sagen also starrte ich aus dem Fenster ohne allerdings irgendetwas etwas zu sehen.
„Es war eine schwere Zeit aber wenn wir uns vertrauen werden wir es gemeinsam überstehen!“ Bianca sah mich an.
„Bitte Bianca, du weißt nicht wie…...“Ich stockte und atmete langsam aus.
„Nein Judy, ich weiß nicht wie du dich fühlst. aber wenn du es mir sagst,
kann ich dir vielleicht helfen es zu überstehen.“
„Ich kann nicht….Ich…..Bianca, ich war es…..verstehst du ….ich…..“
„Judy bitte, du hast keine Schuld!! “ Sie sah mich eindringlich an.
„Nein, Bianca du….du verstehst es nicht…………ich…“Ich konnte nicht weiterreden.
All die Schuldgefühle, sie schiene mich zu verschlingen, langsam, unter Qualen.
Ich ließ den Kopf hängen.
Bianca musterte mich abermals besorgt und strich mir beruhigend über den Rücken.
Nach langem Schweigen sagte sie leise:
„Deine Gefühle sind so ähnlich wie eine Leiche, die im Keller lagert.
Wenn du sie nicht anständig begräbst und über ihre Geschichte redest, sondern nur die Keller Tür abschließt und den Schlüssel vergräbst,
wird es dir nicht sonderlich besser gehen!!“
Ich seufzte. Dass war typisch für Bianca.
„Ich….. nein,….ich kann nicht….es war so schrecklich!“
Ich brach ab und eine leise Verzweiflungsträne lief über meine Wange.
Bianca reichte mir ein Taschentuch.
„Ich weiß, dass es schrecklich sein muss, aber glaub mir, du hast keinerlei Schuld!!“
Wieder entstand eine lange und seltsam stille Pause zwischen uns. Ich merkte wie Bianca zögerte.
Na Ja, du hättest wirklich nichts machen können. Das haben auch die Ärzte gesagt!“
Ich atmete tief durch.
„Wenn ich mehr aufgepasst hätte…wenn ich ihn mehr beschützt hätte …dann…“
Erneut brach ich ab.
Ich konnte nicht weiterreden, meine Kehle war wie zugeschnürt.
„Du hättest es nicht verhindern können!!“
Ich sah zu Boden. Ganz deutlich sah ich es vor mir, das Auto, die dunkle Landstraße,
die Kurve….und seine leblosen, blutigen Körper.
„Doch, hätte ich“ sagte ich tonlos. Ich starre auf den Teppich.
„Er hätte nicht überlebt, dass weißt du!“
„Er wäre nicht tot, wenn ich aufgepasst hätte!!“ sagte ich wütend.
„Und wie hättest du es bitte schön verhindern können??!“
Fragte Bianca sanft aber nachdrücklich.
„Ich hätte auf die Straße achten müssen!!! Und prüfen müssen ob er angeschnallt war!!“
„Judy, er war kein Kind mehr!!“
„Aber wenn ich aufgepasst hätte…...“Ich kniff die Lippen zusammen.
„Du hättest ihn nicht retten können, er wäre sowieso gestorben!!!“
Bianca sah mich an. Es war sicher nicht leicht mit mir darüber zu diskutieren.
“Es ist ungewohnt, so alleine zu sein, ohne ihn…..“Ich starrte trostlos vor mich hin.
„Judy du bist 19!!“erwiederte Bianca.
„Ja, aber er war mein Dad… Ich meine…..“Nur mühsam brachte ich das Wort über die Lippen.
„Ich weiß.“ Bianca sah mich mitfühlend an und streichelte weiter meinen Rücken.
Ich sah sie an.
„Ich werde weggehen, Bianca, ich kann einfach nicht mehr hier wohnen wo alle Erinnerungen sind!“
„Ich verstehe.“
„Es tut mir leid Bianca, aber es geht nicht anders…“
„ Leb wohl.“ sagte sie und nahm mich ein letztes Mal in den Arm.
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Re: Einsamkeit

Beitragvon taff » 01.09.2009, 09:45

Hey, paperwork, eine tragische Geschichte hast Du uns vorgestellt. Sie gefällt mir, aber ich habe einiges auch zu kritisieren. Grundsätzlich sollte man Frage- und Ausrufezeichen nicht doppelt und dreifach verwenden. Auf Grund der Dramatik ergibt sich die Betonung automatisch.

Den Anfang mit der Zeit würde ich anders schreiben. Es geht wohl noch besser, aber ich würde kühl beginnen, z. B. so: Zeit ist eine Norm und vergeht gleichmäßig. Sie verrinnt unablässig. Niemand kann sie aufhalten, doch unser Zeitgefühl täuscht uns oft und lässt Zeit manchmal langsamer, manchmal schneller vergehen.

Nun zu Fehlern und Veränderungen:
In dieser Situation war Zeit für mich nicht mehr vorhanden.

Als ich nach Hause kam, nahm...

Ich war wie gelähmt. Alles zog an mir vorrüber, ohne dass ich darauf achtete.

...das Reden der Leute, das nur noch...

...und ging hin, um sie zu öffnen.

Doch ich wollte in der Leere allein sein, die mich umgab.

Als ich die Tür öffnete, sah ich überrascht auf.

...fröhlich, wie sie einmal gewesen war. (Nicht, wie sie immer war?)

"Judy", fragte sie besorgt, "darf ich herein kommen?"

...und schien sich wirklich Sorgen zu machen.

...schien zu wissen, dass ich...

...ich weiß, dass es nicht deine Schuld ist!"

Das hatte ich schon häufig gehört.

Ich konnte nichts sagen. Also starrte ich aus dem Fenster, allerdings ohne etwas wahr zu nehmen.

"Es war eine schwere Zeit, aber wenn wir uns vertrauen, werden wir es gemeinsam überstehen."

,sie schienen mich zu verschlingen.

Kellertür

"Na ja,...

"Wenn ich aufgepasst hätte,...wenn ich ihn mehr beschützt hätte,...dann,..."

Das Auto sah ich ganz deutlich vor mir, die dunkle Landstraße, die Kurve,...und...

...sanft, aber nachdrücklich...

...auf die Straße achten müssen!"

"Wie hättest Du es, bitte schön, verhindern können?"

"Aber, wenn ich aufgepasst...

Es war sicher nicht leicht, mir mir...

...,ich kann einfach nicht mehr hier bleiben, da, wo alle Erinnerungen an ihn vorhanden sind!"

Ferner fiel mir auf, dass Du sehr oft das Bindewort "und" verwendest, wo es nicht notwendig ist, besonders im Dialog. Ohne Zwang veränderst Du auch oft die Satzstellung, was das flüssige Lesen erschwert. Daran würde ich noch arbeiten.
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Re: Einsamkeit

Beitragvon hioly » 31.12.2009, 00:26

Hallo!

Mir gefällt die Geschichte. Sie liest sich sehr flüssig und ich war sogar etwas enttäuscht als sie vorbei war.

taff hat geschrieben:Grundsätzlich sollte man Frage- und Ausrufezeichen nicht doppelt und dreifach verwenden. Auf Grund der Dramatik ergibt sich die Betonung automatisch.


Dass finde ich auch

Paperwork! hat geschrieben:
Zeit ist etwas Langsames und doch schnelles großgeschrieben.
Sie verrinnt unablässig, niemand kann sie aufhalten. Du machst nach jedem Satz einen Absatz. Warum?
Doch die Zeit war nicht mehr vorhanden.
Ich spürte sie nicht, keine Sekunde. Das Leben war zeitlos, durch den schlichten Nebel, hinter dem nichts wahrzunehmen war.
Keiner war um mich, nur der Nebel, die Leere und die Zeitlosigkeit, die mich wie ein Vorhang umgaben.
Ich spürte du hast vorhin schon spüren. Nimm fühlen das Wetter kaum, es war egal ob Regen oder Sturm.
Als ich nach Hause kam Komma nahm ich es kaum war, kein Schimmer meines vorher so lebendigen Lebens empfing mich und meine trüben Gedanken.
Seit Tagen fühlte ich weder Müdigkeit noch Hunger, weder Leere noch Einsamkeit.
Ich war wie gelähmt, alles zog an mir vorüber ohne Komma dass ich darauf achtete.
Nur der quälende Gedanke, der Schock und die Schuldgefühle, die sich nicht vertreiben ließen.
Schmerzend wie Speere gruben sie sich fest in mich, würde ich hier einfügen und ließen mich leiden wie nie zu vor.
So war ich alleine mit den schrecklichen Gedanken, die mich abgrenzten vom Leben und mit jeder Sekunde meinen Atem verkürzten.
Warum doppelter Absatz?
Auch die Geräusche waren anders, als wären sie weit weg und würden nur langsam und undeutlich hervortreten.
Ich achtete nicht darauf, auch nicht auf das Reden lieber Sprechen oder so der Leute, dass nur noch ein Rauschen in meinen Ohren war.
So hörte ich auch das Klingeln der Haustür nicht, erst als es nicht aufhörte, stand ich auf und ging hin um sie zu öffnen.
Doch ich wollte alleine sein in der Leere die mich umgab. Niemand sonst, nur ich.
Als ich die Tür öffnete sah ich überrascht auf.
In der Tür stand Bianca, meine beste Freundin.
Sie sah besorgt aus und nicht so fröhlich wie sie einmal gewesen war.
„Judy“, sagte sie besorgt, “Darf ich reinkommen?"
Sanft schob sie sich in meine kleine Wohnung.
Ich hielt sie nicht auf. Sie war meine beste Freundin und schien sich echt Sorgen zu machen.
Warum doppelter Absatz?
Bianca sah sich um und lächelte. “Es ist noch alles beim alten großgeschrieben, zumindest äußerlich!“
Sie setzte sich auf Sofa und zögerte.
„Ich weiß, dass es schwer ist Judy, aber ich denke du solltest darüber reden.“
Sie sah mich lange und wartend an.
Ich wollte nicht darüber reden. Nicht alles noch einmal erleben.
Bianca schien zu wissen dass ich Angst davor hatte.
„Judy, bitte, ich weiß dass es nicht deine Schuld ist!!“
Ich schnaubte. Dass nur ein s hatte ich schon öfter gehört.
Bianca runzelte die Stirn.
Ich konnte nichts sagen also starrte ich aus dem Fenster Komma ohne allerdings irgendetwas etwas zu sehen. du hast oft eine ähnliche Satzstellung, ist mir aufgefallen. Oft das Subjekt am Anfang des Satzes
„Es war eine schwere Zeit aber wenn wir uns vertrauen werden wir es gemeinsam überstehen!“ Bianca sah mich an.
„Bitte Bianca, du weißt nicht wie…...“Ich stockte und atmete langsam aus.
„Nein Judy, ich weiß nicht wie du dich fühlst. aber wenn du es mir sagst, Warum Absatz?
kann ich dir vielleicht helfen es zu überstehen.“
„Ich kann nicht….Ich…..Bianca, ich war es…..verstehst du ….ich…..“
„Judy bitte, du hast keine Schuld!! “ Sie sah mich eindringlich an.
„Nein, Bianca du….du verstehst es nicht…………ich…“Ich konnte nicht weiterreden.
All die Schuldgefühle, sie schienen mich zu verschlingen, langsam, unter Qualen hier würde ich "quälend" vorziehen.
Ich ließ den Kopf hängen.
Bianca musterte mich abermals besorgt und strich mir beruhigend über den Rücken.
Nach langem Schweigen sagte sie leise:
„Deine Gefühle sind so ähnlich wie eine Leiche, die im Keller lagert.
Wenn du sie nicht anständig begräbst und über ihre Geschichte redest, sondern nur die Keller Tür abschließt und den Schlüssel vergräbst,
wird es dir nicht sonderlich besser gehen!!“
Ich seufzte. Dass nur ein s war typisch für Bianca.
„Ich….. nein,…. Hä? Komische Zeichensetzung...ich kann nicht….es war so schrecklich!“
Ich brach ab und eine leise Verzweiflungsträne Träne der Verzweiflung ist mir lieber als dieses... Wortungetüm :wink: lief über meine Wange.
Bianca reichte mir ein Taschentuch.
„Ich weiß, dass es schrecklich sein muss, aber glaub mir, du hast keinerlei Schuld!!“
Wieder entstand eine lange und lass das "und" weg, füg ein Komma ein seltsam stille Pause zwischen uns. Ich merkte Komma wie Bianca zögerte.
Na Ja kleingeschrieben, du hättest wirklich nichts machen können. Das haben auch die Ärzte gesagt!“
Ich atmete tief durch.
„Wenn ich mehr aufgepasst hätte…wenn ich ihn mehr beschützt hätte …dann…“
Erneut brach ich ab.
Ich konnte nicht weiterreden, meine Kehle war wie zugeschnürt.
„Du hättest es nicht verhindern können!!“
Ich sah zu Boden. Ganz deutlich sah ich es vor mir, das Auto, die dunkle Landstraße,
die Kurve….und seine leblosen, blutigen Körper.
„Doch, hätte ich“ sagte ich tonlos. Ich starre du fällst auf einmal ins Präsens? auf den Teppich.
„Er hätte nicht überlebt, dass weißt du!“
„Er wäre nicht tot, wenn ich aufgepasst hätte!!“ sagte ich wütend.
„Und wie hättest du es bitte schön verhindern können??!“
Fragte Bianca sanft aber nachdrücklich.
„Ich hätte auf die Straße achten müssen!!! Langsam stören diese Ausrufezeichen einen wirklich, nichts für ungut
„Judy, er war kein Kind mehr!!“
„Aber wenn ich aufgepasst hätte…...“Ich kniff die Lippen zusammen.
„Du hättest ihn nicht retten können, er wäre sowieso gestorben!!!“
Bianca sah mich an. Es war sicher nicht leicht mit mir darüber zu diskutieren.
“Es ist ungewohnt, so alleine zu sein, ohne ihn…..“Ich starrte trostlos vor mich hin.
„Judy du bist 19!!“erwiederte Bianca.
„Ja, aber er war mein Dad… Ich meine…..“Nur mühsam brachte ich das Wort über die Lippen.
„Ich weiß.“ Bianca sah mich mitfühlend an und streichelte weiter meinen Rücken.
Ich sah sie an.
„Ich werde weggehen, Bianca, ich kann einfach nicht mehr hier wohnen wo alle Erinnerungen sind!“
„Ich verstehe.“
„Es tut mir leid Bianca, aber es geht nicht anders…“
„ Leb wohl.“ sagte sie und nahm mich ein letztes Mal in den Arm.


Eine sehr traurige Geschichte. Sie gefällt mir.

Liebe Grüße hioly!
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Re: Einsamkeit

Beitragvon Chiara » 01.04.2010, 21:36

Liebe Paperwork,
ich fand deine kleine Geschichte sehr schön, sehr traurig. Sie liest sich sehr flüssig und mir gefällt die Wortwahl. Zum Beispiel würden Modewörter dem Taxt das traurige nehmen.
Nicht so schön sind die vielen Ausrufezeichen und Fragezeichen. Außerdem machst du manchmal zu viele Punkte.
"Nein, Bianca du….du verstehst es nicht…………ich…“
nur "..." würde meiner Meinung nach reichen.
und bei "Ich achtete nicht darauf, auch nicht auf das Reden der Leute, dass nur noch ein Rauschen in meinen Ohren war." bin ich mir sicher dass es eigentlich hätte heißen müssen:
Ich achtete nicht darauf, auch nicht auf das Reden der Leute, das nur noch ein Rauschen in meinen Ohren war. du könntest auch schreiben:
Ich achtete nicht darauf, auch nicht auf das Reden der Leute, welches nur noch ein Rauschen in meinen Ohren war.
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Re: Einsamkeit

Beitragvon Paperwork! » 03.04.2010, 20:45

Hey!
Ersmal Danke für eure Kritik.
Es stimmt,mit Satztzeichen bin ich nicht sparsam. Aber es ist wohl oft zu viel,das sehe ich ein.Ich werde es bald überarbeiten.Vieleicht etwas spät,aber besser spät als nie...^^
Es freut mich das ich das traurige der Geschichte gut arbeiten konnte.
lg
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Re: Einsamkeit

Beitragvon Leselein » 12.04.2010, 14:08

Hallöchen Paperwork,

deiner Geschichte gegenüber bin ich ehrlich gesagt zwiegespalten: Zum Einen, eher zu Beginn, schreibst du wunderbar tiefgehend, in einem flüßigen, mitreißenden Stil, doch jetzt kommt das "zum Anderen": der Dialogpart. Ehrlich gesagt verliert sich der Fluß an dieser Stelle gänzlich, nur ein seichtes Dahingeplätscher. In meinen Augen sind die Dialoge zu flach und die Charaktere wenig ausgestaltet.
Was mich aber wirklich enttäuscht, ist das Ende. Deine beiden Figuren verbindet angeblich eine innige Beziehung, also die Innigkeit einer Freundschaft, und trotzdem hat Bianca nicht mehr zu sagen als, "Lebwohl"? Meiner Meinung nach hätte es der Geschichte gut getan, wenn du das Ende nocheinmal ausgearbeitet hättest.

ich hoffe, du nimmst mir meine Kritik nicht übel, denn ich da ist durchaus Potential in dieser Geschichte, beziehungsweise in dir und deinem Schreibstil.

In diesem Sinne,
liebe Grüße,

Leselein
Spaß am Schreiben?

Wie wärs dann mal mit einem Wettbewerb?

Den findest du hier: "und er nahm das Angebot an"
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Re: Einsamkeit

Beitragvon Paperwork! » 12.04.2010, 14:16

Hey ihr lieben
viele Dank für eure Ehrliche Kritik.Es ist zwar schon ewig her,das ich diese Geschichte geschrieben habe und ich habe sie nie überarbeiten.Leider. Das hohl ich nach. Danke für alles, es hat mir echt geholfen. Ich setzt mich jetzt noch mal dran.
lg
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