Engelsgedicht

Tipps, Ratschläge und Diskussionen zur Lyrik. Wie machst du das? Hilfe bei Schreibblockaden und Anfangsschwierigkeiten für Dichter

Engelsgedicht

Beitragvon lyrik72 » 06.12.2007, 21:08

Erst mal hallo! Möchte zum Thema "Engel" ein Gedicht schreiben. Bin aber etwas ratlos, weil ich nicht weiß, wie ich anfangen soll. Dies ganz einfach aus dem Grund, weil das Wort "Engel" ja gerne auch im übertragenen Sinn, wie zum Beispiel, wenn ich sage: "Du bist aber ein richtiger Engel." benutzt wird. Aber auch die Himmelsboten bezeichnet. Wie verpacke ich beides in ein Gedicht? Kann mir jemand helfen? Würde mich sehr über einen Rat freuen. Danke. Eure lyrik 72
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Beitragvon Liyah » 06.12.2007, 21:18

Hallo Lyrik!

Ich bin auch eher ein Neuling was Gedichte betrifft. Mir fällt es leichter gefühlvoll zu schreiben, wenn ich über Erlebtes oder Gefühltes schreibe.

Mach doch erst einmal ein Brainstorming, was dir alles zum Thema Engel einfällt. Kleine Wortschnipsel, Gefühle, Farben, eben alles. Einfach auf ein Blatt Papier aufschrieben. Und dann guckst du erstmal, was du zu Engel alles zu sagen hast.

Danach fängst du an zu Überlegen, wie du es in einer Geschichte schreiben kannst, Dinge miteinander verbinden und erzählen. Also die Gedanken zu ordnen und sortieren.

Danach kannst du dir dann Gedanken machen, wie man das dichtet. Also was für Worte du wählst, wie lang die Zeilen sein, wie viele in einem Vers, ob du reimst oder nicht.

Ich mach es eigentlich nicht so, wenn ich ehrlich bin. :P Normalerweise schreibe ich Gefühle in Gedichte, die mich tief bewegen. Dann hab ich meistens schon einiges zu erzählen und die Worte ergeben sich von alleine.

So würde ich es machen, wenn ich ein Gedicht schreiben wollte, aber nicht wüsste wie.

Hoffe, das hat dich weiter gebracht . . .

LG Liyah

P.S. Ansonsten steht auf der Hauptseite ganz unten in dem klein Geschriebenen auch ein Link: Gedicht schreiben.
Liebe ist wie aufwärts fallen.

Was zu dir gehört, kannst du nicht verlieren, alles andere, kannst du nicht festhalten.
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Beitragvon rixa » 07.12.2007, 07:22

Ich mag zwar keine Gedichte, hab aber hierzu einen Gedanken.
Ich dachte, der ganze Sinn im Schreiben eines Gedichtes laege darin, etwas niederzuschreiben, das sich ueber laengere Zeit in einem aufgestaut hat und dann nur noch rauswill. Das schliess per Definition eigentlich aus, dass man ueber ein Thema schreiben will, aber nicht weiss, WIE - denn das WIE, das hat sich im Unterbewusstsein ganz langsam herangearbeitet.
Waere doch schoen, wenn wir alle die Mozarts dieser Welt waeren, die auf Knopfdruck, mit ein paar Wuenschen des Kunden bewaffnet, wieder etwas gaaaaanz tolles aus dem Aermel schuetteln. Leider sind die Mozarts dieser Welt die absolute Minderheit und kein "Kunstschaffender" tut sich einen Gefallen damit, sich von vornherein auf dessen Stufe stellen zu wollen.

Gedichte sind, soweit ich mich erinnere, von sich aus ein sehr sensibles Thema. Man merkt beim Lesen SOFORT, wenn es erzwungen wurde, weil der Autor nicht wusste, WIE er es schreiben sollte (come to think of it, dasd koennte der Grund sein, dass ich Gedichte nicht mag - zu viele "erzwungene" Gedichte auf dieser Welt und nichts "aus dem Bauch raus").
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Beitragvon G. Ast » 09.12.2007, 07:37

Hallo lyrik72,
als Vorschlag, um den Begriff Engel als Charakterbegriff sowohl als auch im Wörtlichen zu verbinden, würde ich z. B. formulieren:
...mein Engel, der wirklich einer ist...
oder:
...ein wahrhaftig lebend(ig)er (himmlicher) Engel...
Letzteres Beispiel gibt durch die Anmerkung -wahrhaft- Auskunft über einen Menschen, der aber als wörtlich zu nehmende Engelserscheinung nicht von jedem erkannt wird.
Weitere Möglichkeiten wären:
...ein tatsächlicher Bote Gottes...
oder:
...nicht nur in seinem Wesen, sondern auch (im) wörtlich(en)...

Ich weiß nicht ob ich dir damit helfen konnte, hoffe es aber einfach mal.
LG, G. Ast
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