Erschaff mich!

Re: Erschaff mich!

Beitragvon Kawasaki » 07.01.2012, 01:08

Er hat schwarze, wellige Haare, welche ihm bis zur Schulter reichen. Die Bartstoppeln im Gesicht verleihen seinem Erscheinungsbild eine gewisse Härte. Meist trägt er einen Lederwams, eine Lederhose und lederne Stiefel. Bei genauerem Hinsehen kann man an seinem Ledergürtel einen Dolch entdecken, den er jederzeit mit sich führt.
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Re: Erschaff mich!

Beitragvon climbingplant » 05.07.2012, 22:34

Alexander ist im Grunde ein freundlicher Mensch. Er ist offen und direkt, manchmal kann er auch etwas ungehobelt und barsch sein. Er ist ein treuer Freund und zügelloser Liebhaber, aber man macht ihn sich besser nicht zum Feind. Manchmal hat er Schwierigkeiten damit, seine Gefühle unter Kontrolle zu halten und die Gefühle anderer nachzuempfinden. Ab und zu hat er einige schwache Minuten, in denen er zum Philosophen mutiert.
"Gute Nacht, süßer Prinz! Mögen Teufelsscharen dich auf ihren Schwingen zur Ruhe tragen!"
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Re: Erschaff mich!

Beitragvon Mary D_Arc » 09.07.2013, 14:36

Seine leiblichen Eltern hat er nie kennengelernt, aber es hat ihn nicht geschadet. Seine Adoptiveltern hatten ihn eine schöne Kindheit beschert und er sieht sie als seine "wahren" Eltern. Er hat viele Freunde und kommt gut an. Denn noch sind nur wenige seine Vertrauenspersonen. Viele von ihnen sind meist Partyfreunde mit denen man sich einen guten Abend machen kann. Einige von ihnen sind auch recht einflußreich, aber er bildet sich nicht viel darauf ein.
Niklas gehört zu den wenigen Menschen, die ihn wirklich kennen und mit den er schon durch Dick und Dünn gegangen ist. Sie kenne sich auch schon seit ihrer Kindheit.
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Re: Erschaff mich!

Beitragvon slevin » 17.07.2013, 17:29

Alexander schloss einen guten Realabschluss ab. Während seiner ganzen Zeit in der Schule hat er sich nie Gedanken über das "später" gemacht, wenn ihn damals jemand fragte, was er werden wolle, zuckte er nur die Schultern und sagte: "Vielleicht was im Technikbereich." Viele lobten ihn daraufhin und wiesen auf den Fachkräftemangel in Deutschland hin. Alexander wusste nicht ob dieser im Technikbereich bestand oder nicht, und er scherte sich auch nicht drum, er wurde in seiner Standardantwort bestätigt, und so sah er sich nicht gezwungen, sich weitere Gedanken zu machen. Als es dann daran ging, tatsächlich einen Beruf im "Technikbereich" zu ergreifen, oder eine schulische Ausbildung, musste Alexander immer öfter ausweichen, und zögerte alles hinaus. Igendwann erklärte er Niklas, seinem besten Freund, er wollte nie Techniker oder sowas werden, wenn er sich´s recht überlegt, will er eigentlich gar nicht arbeiten. Warum sollte er jetzt anfangen zu arbeiten, nur weil es alle anderen auch taten? Es müsse doch noch Leute geben, die sich einen Dreck um Geld und Arbeit scheren, und von etwas anderem leben! Darauf wusste Niklas nicht viel zu antworten.
Alexander startete diverse Praktika und durchfloss sie mit höchstmöglichen Desinteresse, während der ganzen Zeit versuchte er, sich eine Philosophie zurechtzulegen, über das Leben, die Gesellschaft von heute, wie arbeitesfixiert doch alle waren, doch etwas wirklich vozeigbares brachte er nicht zustande. Mit zwanzig Jahren zog er aus und fing ein Studium der Soziologie an, brach es aber ab und lebte seitdem vom Bafög. Wie das mit dem Geld alles funktionierte wusste er nicht ganz, nur, dass er, um es zu bekommen, ab und zu ein anderes Studium anfangen muss, aber auch gleich wieder abbrechen darf.
Vor nicht allzu langer Zeit kam ihm der Gedanke, ein bisschen Geld zu sparen und dann durchs Land zu ziehen. Seitdem legt er sich Geld beiseite. Er hat sich schon eine Standardantwort zurechtgelegt, falls ihn jemand fragt was er ist (Er kennt das ja): "Ich bin Vagabund, na und?"
Niklas hat über diesen Satz fürchterlich gelacht.
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Re: Erschaff mich!

Beitragvon hundKATZEmaus » 03.10.2013, 12:29

Das Ist ja voll krass, ich kenne genau so einen "Alexander"!

Ist voll das Gänsehautfeeling, dass ihr einen "Zwilling" von dem Typen, den ich kenne, erschaffen habt.

:shock:
Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt, muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
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