Fingerübung: Ich in zehn Jahren

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Fingerübung: Ich in zehn Jahren

Beitragvon o0fairyfan0o » 22.09.2012, 19:48

Ich möchte eine kleine Fingerübung mit euch teilen, die ich gerade selber angewendet habe und die mir geholfen hat, aus einem dunklen, tiefen Loch voll mit Gedanken á la
ich-schreibe-nie-wieder-ich-kann-das-eh-nicht
diese-Geschichte-wir-nie-fertig,-soll-sie-auch-nicht,-die-ist-eh-nur-Mist
ich-werde-eh-nie-etwas-Gutes-zustande-bringen
usw. usf. herauszukriechen und ein neues Kapitel zu schreiben :D


Es ist eigentlich ganz einfach:

Schreibt in der Ich-Perspektive über einen Tag in eurem Leben, heute in zehn Jahren, egal wie viele Worte. Schreibt einfach los, beginnt mit dem Aufstehen und hört erst wieder auf, wenn euer zehn-Jahre-älteres Ich in den Federn liegt. Versucht euch den Tag so auszumalen, dass er wirklich geschehen könnte, führt ihn euch ganz real vor Augen.

Es hat mich dazu gebracht, darüber nachzudenken, wo ich eigentlich hin will, was ich von mir erwarte, wo ich mich in zehn Jahren realistisch sehe und wo ich am liebsten wäre. Außerdem habe ich mal wieder geübt, Alltägliches interessant zu beschreiben, unerwartete Wendungen und Überraschungen sprudelten plötzlich aus meinem Hirn, um diese (langweilige) Aufgabe interessanter zu gestalten.
Und, schwupps, hatte ich wieder Ideen für meine eigentliche Geschichte und die Schreibblockade war wie weggeblasen (man siehe "Schlecht schreiben").


Also, versucht euch einfach mal dran und erzählt, wie es bei euch gelaufen ist :)

Liebste Grüße,
fairyfan <3.
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Re: Fingerübung: Ich in zehn Jahren

Beitragvon Sternenmaus » 23.09.2012, 16:32

Hallo fairyfan!
Ich habe das gleich mal ausprobiert und fand die Idee schon klasse!
Ich habe aber statt über mich in 10 Jahren, über mich in 6-7 Jahren geschrieben, weil ich mir das besser vorstellen kann.
Studium, ein Freund, das Problem mit Heiraten und Kinder-kriegen: So stelle ich mir das vor.
Ist wirklich angenehm, mal über seine eigene Zukunft, anstatt über die seiner Figur nachzudenken.
Danke für den Tipp! :wink:
Happiness can be found, even in the darkest of times, if one only remembers to turn on the light.
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Re: Fingerübung: Ich in zehn Jahren

Beitragvon o0fairyfan0o » 24.09.2012, 11:18

Heyho Sternenmaus,
freut mich, dass es nicht nur mir hilft :)
Ich bin mittlerweile auch dabei, in verschiedenen Zeiten zu schreiben, aus dem selben Grund wie du - in 6 Jahren, das ist irgendwie greifbarer. Ich musste auch einfach mal raus aus den Köpfen meiner Charaktere :D

Danke für dein Feedback ;)
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Re: Fingerübung: Ich in zehn Jahren

Beitragvon Königskind » 04.10.2012, 18:20

Ich habs auch versucht und es ist ganz gut gegangen. Ich habe allerdings keinen Tagesablauf geschrieben, sondern nur so eine Art "Reflexion über mein Leben". Das hilft einem ganz nebenbei auch noch, sich seine Ziele klar zu machen. Also doppelte und dreifache Wirkung. Finde ich gut! :D
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