Fingerübung: Morgenseiten

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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 19.03.2012, 13:34

Hy Emmm (huch, wievieler äms komme da?) mma :mrgreen:

Freut mich, dass du das tägliche Schreiben für dich wieder entdeckt hast.

"Überwindung", kenne ich gut, für mich war es das morgendliche Aufstehen vor der Arbeit, welches mich davon abhielt Morgenseiten zu schreiben. Wie gut, dass alle Hürden, einmal erklommen, keine mehr sind. :mrgreen:

Ich habe mit dem Weg des Künstler angefangen zu schreiben, ganz planlos und unvorbereitet.
Hätte nie gedacht, solange durchzuhalten. Als ich in ihrem Buch las, dass Julia ihre Seiten schon Jahrzehnte schreibt, da sah ich eine virtuelle Hand, die ihr den Vogel zum Gruß zeigt, weil mir so etwas kaum möglich erschien. Jedoch, so unmöglich wie etwas scheint ist es nie.

Ich bin mir zwar immer noch nicht ganz sicher, ob ich sie richtig verstanden hatte und man einfach nach den 12 Wochen aus dem Buch einfach weiter schreiben sollte, doch geben mir verschiedene Quellen recht, Schreiben, jeden Tag, soll nicht verkehrt sein. :mrgreen:

Also tu ich es.
Ich sehe gerade in deinem Profil, du schreibst mit einem gebundenem, Din a4 Buch?
Die Morgenseiten? Geht das nicht ins Geld?

Falls es dir etwas hilft:
Ich schreibe Auf einem Collegeblock für Linkshänder, liniert, 80 Blatt.
Für Linkshänder, weil die Ringe zum umklappen der Seite oben sind, somit keine störenden Ringe unter dem Handballen hat, wenn man auf der Rückseite schreib.
Außerdem benutze ich einen Pelikan Füller mit M-Mine.
Ist billiger als irgend ein Tintenroller der zwar besser schreibt, aber teurer ist.

Einzig alleine bei der Tinte bin ich mir noch nicht sicher welche ich benutzen sollte. Die pelikaneigene Tinte ist zwar nicht ganz billig, jedoch immer noch die Beste, weil am deutlichsten sichtbar.

Sodele, habe nun auch genug geschwafelt. Wollte nur kurz Hallo sagen, dass dieses Thema für mich aktuell ist.

Lieben Gruß
Lemmy
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Emmmma » 19.03.2012, 17:12

Huhu Lemmy,

es sind bloß 4m in meinem Nickname :D

Um deine Fragen zu beantworten: Ich schreibe NICHT die Morgenseiten in ein gebundenes A4 Buch. Dortrein schreibe ich meine Kurzgeschichten, Romanfetzen, Ideen, Gedanken. Und das Geld ist es mir wert, weil mir allein schon die Schönheit des leeren gebundenen A4-Buches irgendwie das Gefühl gibt, was Schönes zu schreiben. Ich weiß, es ist blöd :oops:

Und mein Schreibgerät... tja... bei meinen A4 Büchern ist es ein Bleistift. Ich liebe es einfach, mit Bleistift zu schreiben.
Ansonsten bin ich der Marke Lamy verfallen. Meine Morgenseiten schreibe ich mit einem silberfarbenen Lamyfüller, der zzt eine grüne Tinte beinhaltet. Die Tintenfarbe wechselt je nach Laune zwischen lila, grün, blau oder schwarz und Belangloses schreibe ich mit meinem gelben Lamy Kugelschreiber.

Die Morgenseiten habe ich nun in einem linierten A4 Schulheft angefangen. Ich dachte mir, dort sind nur 16 Blatt drin - reicht für 11 Tage. Irgendwie war es nicht so bedrohlich wie ein Collegeblock, weil es so dünn ist. Doch wenn ich in 11 Tagen immer noch von mir behaupten kann, dass ich meine Morgenseiten schreibe, werd ich sicherlich auch auf Collegeblöcke umsatteln. Wobei ich bei diesen Dingern immer nur auf der rechten Seite schreibe, nicht auf die Rückseite - Angewohnheit.

Ich achte (bisher) nicht so aufs Geld, wenn ich Sachen für das Schreiben kaufe. Es ist wie das Füttern meines inneren Schriftstellers. Wenn er zufrieden ist, dann ist er kreativer. Außerdem besteche ich ihn: Wenn du jetzt brav das Heft mit Morgenseiten vollschreibst, bekommst du ein ganz dickes Heft :lol:
Liebe Grüße
Emmmma
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Kampfschreiber » 26.10.2012, 18:50

Tag auch 8)
Durch diesen Thread habe ich mich nun endlich entschlossen mich auch (mal wieder) an die berühmten Morgenseiten zu setzten. Morgen wird's gleich ausprobiert, auch wenn Samstag ist und mein innerer Schweinehund an solchen immer am aktivsten ist. :lol:
So werde ich auch gleich testen, wie lange ich für drei Seiten meines persönlichen Geschreibels brauchen werde... Da hoffe ich doch, dass dies in mein morgendliches Ritual noch reinzuquetschen ist, welches aber leider schon völlig überfüllt ist... :oops:
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 27.10.2012, 16:29

Ja, schön Kampfschreiber, dass du auch wieder dabei bist.

Ich schreibe mittlerweile seit 4 Jahren regelmäßig und jedes Jahr stolzer etwas so lange, so intensiv zu betreiben. :mrgreen:
Kampfschreiber hat geschrieben:dass dies in mein morgendliches Ritual noch reinzuquetschen ist, welches aber leider schon völlig überfüllt ist... :oops:

Schade, man sollte Prioritäten haben, sich nicht zu sehr "zumüllen" mit Arbeit.
Meine Meinung ist, Llieber setzt du ein paar Sachen auf Eis, als dass du für die einzelnen Dinge zu wenig Zeit hast!

Ich habe sonst nichts, was ich nach dem Aufstehen regelmäßig mache, nur die MS.

Lieben Gruß
Lemmy
PS
Seit ich denken kann brauche ich 25 - 30 Minuten für meine 3 Seiten.
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Schreiberchen » 27.10.2012, 18:54

Hallöchen!
Ich schreibe seit nun genau 14 Wochen Morgenseiten und ich muss sagen: Es hilft enorm den ganzen Sch***** der einem so auf der Seele brennt loszuwerden...
Am ersten Tag habe ich glaube ich eine halbe Stunde für die Seiten gebraucht.
Am 2. Tag nur noch 15 Minuten.
Mittlerweile brauche ich 10(essei denn ich denke zwischendrin zuviel nach und schweife ab^^)
Außerdem war es zwischendrinn so, dass dann aufeinmal nurnoch 3 Sätze auf einer Seite waren ( wie das nur passieren konnte? :whistle: )
Und mittlerweile habe ich schon überlegt auf 4 Seiten umzusteigen, weil einfach nichtmehr alles, was ich schreiben möchte darauf passt...
Ich nutze die Seiten für gewöhnlich als Tagebuch, was sehr lustig ist, denn früher hab ich schon öfter versucht Tagebuch zu schreiben, doch mein Problem war, dass ich mich dann dazu zwingen musste zu schreiben... und jetzt- wo ich die Seiten eh schreibe- fülle ich sie so^^
Außerdem halten die Morgenseiten noch als: Traumtagebuch, To do List, Philosophenkrimskram-durchgeknallte Ideen heft und alles mögliche her

lg
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Schreiben ist eine Sucht von der sich niemand therapieren lassen will!

:nano:
Tschakaaa!
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Kampfschreiber » 28.10.2012, 18:09

Malemmy hat geschrieben:Schade, man sollte Prioritäten haben, sich nicht zu sehr "zumüllen" mit Arbeit.
Meine Meinung ist, Llieber setzt du ein paar Sachen auf Eis, als dass du für die einzelnen Dinge zu wenig Zeit hast!


Wo du recht hast, hast du schon recht, aber irgendwie...
Ich habe generell zu viele Interessen und weiß selber, dass ich mich auf irgendetwas konzentrieren müsste. Müll ist genug da, das sag ich dir, aber das Loslassen und Prioritäten setzen ist doch immer am schwierigsten... :parcellove:
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon BurningSun » 28.10.2012, 23:52

Guten Abend!
Ich find die Idee eigentlich im kern wirklich gut und möchte sie auch gerne ausprobieren.
Doch mir stellt sich die Frage MUSS man die 3 A4 Seitens chreiben? kann man nicht einfach, bis man mit dem Schreiben schneller egworden ist, einfach eine bestimmte Zeit nehmen, zum beipsiel, die überall erwähnten 30 Minuten?
Liebe grüße sunny
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 29.10.2012, 04:03

Hallo Sunny

vielleicht siehst du dieses Vorhaben etwas zu technisch? Bei den Morgenseiten geht im Kern nicht um die Schnelligkeit (ok, indirekt schon, aber nur, dass du schneller als dein innerer Kritiker bist).

Ganz am Anfang dachte ich auch noch derartig. Das war mir zu doof, mein Handgelenk schmerzte schon, also habe ich meinen Rechner angemacht, mit dem Computer weiter Morgenseiten geschrieben. Ruck zuck, innerhalb von 15 Minuten glaub ich, waren die 3 Seiten runter geschrieben. Eine größere Schriftart und der Zeilenabstand taten sein übriges mir diese Schnelligkeit anzueignen.

Das ging solange gut, bis in diesem blöden Buch stand:
3 DIN a4 Seiten, schreibe sie mit der Hand. :oops: :mrgreen:

Klar, ich sträubte mich, sah es als zunächst als "umständlich/mühsam" an. Jedoch taten Argumente, zum Beispiel, dass ich dadurch diesem mysteriösem Energieübertrag den gar ausmachen würde, ich so meinen Zensor nicht ausheblen würde, sein übriges, mich davon zu überzeugen, dass ich es so machen sollte, wie im Buch beschrieben.

Ich empfehle als Starthilfe, sich das Buch, "der Weg des Künstlers" (Julia Cameron), zur Hand zu nehmen. Dieses als Unterstützung durcharbeiteten, wenigstens 12 Wochen lang. Das schwerste daran ist nämlich, die Hürde am Anfang zu überwinden. Ohne eine Unterstützung ist es sicherlich schwierig, am Ball, bzw. Schreibstift zu bleiben.

Eine bestimmte Zeit zu schreiben, mag auch eine gute Methode sein, im Schreibfluss zu bleiben, jedoch sind mir die 3 Seiten als Ziel deshalb lieber, weil sie mir täglich ein sichtbares Ergebnis bescheren, welches ich am Ende von 2 Monaten in der Hand halten kann, nämlich dann, wenn mein Block bis zur letzten Zeile voll geschrieben ist.

Der eine mag 20 Minuten schreiben, der andere 45 Minuten. Die Zeit ist jedoch zweitrangig dabei. Die Morgenseiten sind kein Wettbewerb, sondern eine unheimliche Bescherung mit seiner inneren Art.

Ich hoffe dir geholfen zu haben,
lieben Gruß
Lemmy
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Kampfschreiber » 31.10.2012, 09:35

Nach 3x 3 Morgenseiten habe ich nun ein paar Fragen:

1.) Wenn ich meine Morgenseiten später noch einmal lesen möchte, müsste ich langsam schreiben. So langsam, dass ich aber definitiv langsamer als mein innerer Kritiker bin. Also soll ich eher schnell schreiben, oder ist es auch Teil der Morgenseiten, dass ich sie später mal (... in einpaar Wochen) durchlese?
2.) OK, wahrscheinlich eine blöde Frage, aber einfach irgendwas schreiben? :thinking: Ich habe mal gehört, dass ich mir ein Thema setzen soll... irgendetwas fiktives auf jeden Fall, doch hier reden alle von nur schreiben. Liegt mir ja auch näher, aber wenns dann eher eine Art Tagebuch wird?!

- Wahrscheinlich ist die zweite Frage sowieso eine offensichtliche Frage, die mit "schreib einfach irgendetwas" beantwortet sein wird, aber trotzdem möchte ich es nocheinmal genauer wissen, ohne alle zehn Millionen (Ok... vier) Thread-Seiten durchzugehen. :mrgreen:
Lg, Kampfschreiber
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 23.11.2012, 10:20

uuiii,

Da du ja auch dem Nano Monatsfieber verfallen bist, hoffe ich, du konntest auch ohne Antworten weiter machen mit deinen Morgenseiten?

Da ich kein Morgenseiten-Gott bin, auch selbst mich immer wieder frage was der Sch*** eigentlich soll, sehe ich mich heute jedoch berufen, dir ein paar Fragen zu beantworten, wenn ich kann.

Zu Frage 1
Die Geschwindigkeit ist eine rein technische Sache. Geschwindigkeit ist Kontrolle, Kontrolle = Zensor. Du kannst gar nicht so schnell schreiben wie dein Kritiker denken kann!
Ein Gehirn funktioniert immer, egal ob du meinst, dir fällt nichts mehr ein, sind da Gedanken die verwendet werden können, gesteuert oder nicht, dass ist hier die Gretchenfrage.

Wenn du extra langsamer deutlicher schreiben würdest, weil du das später einmal lesen möchtest, dann tus. Wenn nicht, dann tus nicht.
Ich schreibe, weil mir die Bögen, die Linien, dieses Meer gefällt. Ich erschaffe und hinterlasse Routine dabei, also tu ichs.

Zu Frage 2
Kampfschreiber hat geschrieben:Ich habe mal gehört, dass ich mir ein Thema setzen soll... irgendetwas fiktives auf jeden Fall, doch hier reden alle von nur schreiben. Liegt mir ja auch näher, aber wenns dann eher eine Art Tagebuch wird?!

bei dem Roten Wort, da meinst du sicherlich "liegen"? Du hast gehört, du sollst dass schreiben was dir liegt, was du gerne schreibst, was aus dir kommen möchte, in einem Thema welches du automatisch Energie setzen magst?

Zum Teil ja.
Aber nur zum Teil.
Denn dann würdest du schon einen Roman schreiben.

Morgenseiten schreiben, das aber kein Roman schreiben, Tagebuch, Biographie, Anthologie. Ob mein Morgenseiten überhaupt schreiben ist, frag ich mich immer wieder.

Ich bin so ungeordnet, chaotisch, dass bei mir nicht einmal Sätze zustande kommen, manchmal nur Wörter oder nicht mal dies. Ich lass es einfach zu, es darf geschehen was da zum Vorschein kommen mag.
Ich wünsche mir geordneter zu sein, mein Papier nicht gar so sehr zu verschwenden, doch zur Zeit (und die Zeit kann lange sein wenn man sie zählt) kommt eben nur pfffotteerblaabrühlll.

Lasse einfach zu, was da heraus kommen will, denke nicht darüber nach, dann machst du auch schon alles richtig, glaub ich :mrgreen:

Du fragst nach dem Sinn?
Sicherlich ist der bei jedem anders. Mir gibt das Morgenseiten Schreiben Kontinuität, ich Erde mich, darf spielen, jeden Tag aufs neue.

Hoffe dir geholfen zu haben.
Lieben Gruß
Lemmy












Hoffentlich
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon zickzack » 23.11.2012, 20:04

Ich habe jetzt auch mal begonnen Morgenseiten zu schreiben, wollte das schon lange austesten.
Hm, aber drei DIN A4 Seiten krieg ich nicht zusammen. Bin schon froh, wenn ich eine DIN A5 Seite zusammen bekomme. Nicht weil mir die Zeit fehlt, sondern weil mir mein Schweinehund schon nach drei Sätzen sagt, dass es doch nun reicht. -.- Nicht gerade motivierend und das am Morgen, wo ich eh ein Morgenmuffel bin...
:nano: is back: Bleibt auf dem Laufendem was die Ausbreitung angeht!
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 23.11.2012, 23:39

Da das freut mich aber, dass noch mehr Morgenseitenliebhaber im Publikum sind.

Aber aber Zickzack. Du hast noch gar nicht angefangen und schon haderst du mit der nahen Zukunft gibt Ängsten Raum?
zzztztzzzt :twisted:

Wenn du Morgenmuffel bist, umso besser, dann kannst du drei Blätter lang loslassen, hast dabei Zeit deinen Frust hineinzuschimpfen, weil du so besche**** bist, auch noch dir Zeit raubst, Morgenseiten zu schreiben. :mrgreen:
Wenn dass nicht hilft, darfst du auch auf mich fluchen, weil ich so frech bin, egal alles zählt. :-)

Probiere es aus, bevor du dir zuvor schon Frust aufbürgst.
Wirst sehen, du hast mehr zu sagen als nur ein DIN A 5 Blatt!

Glaub an dich, dann wird es wahr,
auch bei mir es so geschah.

Ich kann es aber nur verdeutlichen, ohne das Buch, der Weg des Künstlers hätte ich den Weg nicht 12 Wochen durchgehalten. Danach schreibst du eh automatisch weiter.

Drück dir die Daumen.
Lieben Gruß
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon kaldyrja » 24.11.2012, 10:53

zickzack hat geschrieben:Ich habe jetzt auch mal begonnen Morgenseiten zu schreiben, wollte das schon lange austesten.
Hm, aber drei DIN A4 Seiten krieg ich nicht zusammen. Bin schon froh, wenn ich eine DIN A5 Seite zusammen bekomme. Nicht weil mir die Zeit fehlt, sondern weil mir mein Schweinehund schon nach drei Sätzen sagt, dass es doch nun reicht. -.- Nicht gerade motivierend und das am Morgen, wo ich eh ein Morgenmuffel bin...


Hallo,

ich bin zwar mit den Morgenseiten nicht so erfahren wie Malemmy 8) , habe es aber auch schon immer mal wieder eine Weile gemacht.
Ich denke, es ist wichtig, über deine Komfortzone hinaus zu gehen, sonst wird es dich nicht weiter bringen. Wenn du nicht weißt was du schreiben sollst, dann schreib das hin. Oder dass deine Hand weh tut oder dass du halt keinen Bock drauf hast. Eigentlich ist es völlig egal, was drin steht, kannst es hinterher sowieso nicht mehr lesen. :mrgreen:
Wichtig dabei ist, in den Schreibfluss zu kommen und da braucht man schon mehr Seiten dafür als nur eine DIN A5-Seite.
Also: Gehirn aus, Schreibmodus an und ran an die Seiten! Du schaffst das! :mrgreen:
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 24.11.2012, 13:44

*winke* kaldyrja

Habe auch schon in deiner Vorstellung darüber gelesen, dass du auch Morgenseiten geschrieben hattest. Wie bist du denn zu den Morgenseiten gekommen, wenn du den Weg des Künstlers nicht gelesen hast? Mundpropaganda? Hat dir jemand der selbst schreibt, diese Methode empfohlen, oder hast du sie irgendwo gelesen? Wo war dass?

Ich lese, du hast das Buch von Julia Cameron noch nicht?
Willst du es dir einmal zulegen?

Ein kleiner Tipp von mir.
Wenn du es dir einmal zulegen möchtest, achte darauf, dass es noch die Ausgabe ist, in der Zitate, also Aussagen von Philosophen und alle möglichen Künstlern in Marginalien (Randnotiz) enthält. Meine Freundin hat nämlich letztens eine Ausgabe verschenkt, weil sie diese Marginalien nicht enthielt.

Ich selbst hab es mir glaub ich bestellt, jedoch waren da noch die Marginalien dabei.
Habe auch schon gegoogled, jedoch kann ich nicht feststellen, ab wann, ab welcher Ausgabe des Buches sie nicht mehr dabei sind. Ich müsste Culia Cameron vermutlich selbst fragen? :-)

Aber vielleicht weiß es jemand hier?
Ab welcher Ausgabe enthält das Buch der weg des Künstlers, keine Marginalien (Randnotize) mehr?

Nun aber wieder zu deinem Beitrag:
kaldyrja hat geschrieben:Eigentlich ist es völlig egal, was drin steht, kannst es hinterher sowieso nicht mehr lesen. :mrgreen:
Und ich dachte immer, Frauenschrift ist schön und vor allem leserlich? Da da scheint die Welt sich wohl doch anders zu drehen als gedacht? :mrgreen:
Mann, der schön schreibt und leserlich, werde wohl irgendwann aussterben? Meine Zeilen können jederzeit gelesen werden, nur, da blickt niemand mehr durch. :oops: :mrgreen:

kaldyrja hat geschrieben:Wichtig dabei ist, in den Schreibfluss zu kommen und da braucht man schon mehr Seiten dafür als nur eine DIN A5-Seite.
Also: Gehirn aus, Schreibmodus an und ran an die Seiten! Du schaffst das! :mrgreen:

Schön und treffend gesagt!
Du denkst ab einem Zeitpunkt gar nicht mehr darüber nach was du schreibst. Im Grunde vergisst du, was du gerade tust, die Tätigkeit selbst tritt in den Vordergrund. Einfach tun, im Schreibfluss bleiben, egal was da steht, dies der Motor, der dich voran bringt, und die Energie die zu dir in Form von Antworten zurück finden.

@zickzack
Um dich etwas neugierig zu machen:
Stell dir Fragen und du wirst dir Antworten geben.

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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon kaldyrja » 24.11.2012, 15:14

Hallo, :D

Habe auch schon in deiner Vorstellung darüber gelesen, dass du auch Morgenseiten geschrieben hattest. Wie bist du denn zu den Morgenseiten gekommen, wenn du den Weg des Künstlers nicht gelesen hast? Mundpropaganda? Hat dir jemand der selbst schreibt, diese Methode empfohlen, oder hast du sie irgendwo gelesen? Wo war dass?


Ich habe von der Methode in einem Forum gelesen. Da ging es weniger ums Schreiben, sondern um Persönlichkeitsentwicklung. Ein/e User/in hatte ihre Erfahrung mit den Morgenseiten beschrieben und dabei auch kurz angerissen, wie in etwa das läuft. Mir erschien das damals so was von abwegig und seltsam. :lol: Und trotzdem verspürte ich den Wunsch, das selbst einmal auszuprobieren.

Ich lese, du hast das Buch von Julia Cameron noch nicht?
Willst du es dir einmal zulegen?

Ja, ich möchte es in nächster Zeit kaufen. Erst dachte ich, dass es nicht unbedingt etwas für mich wäre, deshalb habe ich Abstand gehalten. Jetzt bin ich aber doch neugierig geworden, vor allem, weil ich immer wieder zu den Morgenseiten zurück komme.

Code: Alles auswählen
Ein kleiner Tipp von mir.
Wenn du es dir einmal zulegen möchtest, achte darauf, dass es noch die Ausgabe ist, in der Zitate, also Aussagen von Philosophen und alle möglichen Künstlern in Marginalien (Randnotiz) enthält.


Oh, vielen Dank für den Tipp! :D Ich hatte geplant, eine antiquarische Ausgabe zu kaufen und da stehen die Chancen vielleicht ganz gut.

Und ich dachte immer, Frauenschrift ist schön und vor allem leserlich? Da da scheint die Welt sich wohl doch anders zu drehen als gedacht? :mrgreen:


Selbstverständlich (!) habe ich eine schöne Handschrift. :wink: :lol: Das ist bei den Morgenseiten nur eine spezielle Form der Codierung. :XD:
Nee, also wenn ich so schnell schreiben soll, wie es idealer Weise in die Feder fließt, kann man
nix mehr lesen.

@zickzack
Um dich etwas neugierig zu machen:
Stell dir Fragen und du wirst dir Antworten geben.


Interessante Idee, das werd ich auch mal ausprobieren.

Viele Grüße,
kaldyrja
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