Fingerübung: Morgenseiten

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Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon benoutofdark » 04.02.2008, 22:22

Die Morgenseiten sind eine Übung aus dem Buch "Von der Kunst des Schreibens" von Julia Cameron. An dieser Stelle eine echte Buchempfehlung für alle, die ihre kreative Ader entdecken möchten.

Die Morgenseiten schreibt man, wie der Name schon sagt, am Morgen, am besten als erstes nach dem Aufstehen. Man macht es sich an seinem Schreibtisch gemütlich, zündet sich vielleicht eine Kerze an und beginnt mit dem Schreiben. Man sollte die Morgenseiten nicht am Computer schreiben, man sollte mit der Hand drei ganze Din A4 Seiten schreiben. Ich bevorzuge unliniertes Papier und schreibe beidseitig um meinen Papierverschleiß in Grenzen zu halten.

Es gibt keinerlei Vorschriften über den Inhalt der Morgenseiten. Man kann zum Beispiel eine Geschichte schreiben, einen Traum notieren oder ein Tagebuch verfassen. Eigentlich sollte man aber einfach die Worte aus sich heraus fließen lassen, immer das aufschreiben, was einem gerade durch den Kopf geht und damit den Kopf entleeren, von dem ganzen Gerümpel befreien, das einem die ganze Zeit beschäftigt.

Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass es äußerst schwierig ist etwas Zusammenhangloses zu schreiben, man driftet automatisch ins Erzählen, aber das ist ja auch nicht falsch. Es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Sobald man drei ganze Seiten voll geschrieben hat, hört man auf. Man sollte diese Übung für mindestens 90 Tage unterbrechungsfrei durchziehen, dann wird man eine Veränderung bemerken. Am Anfang benötigt man ungefähr eine halbe Stunde, aber mit der Zeit wird man immer schneller und man lernt dabei den inneren Zensor zu vergessen und genaus das herauszulassen, was einem auf der Seele brennt. Mehr möchte ich gar nicht vorwegnehem. Jeder soll seine eigenen Erfahrungen machen.

Also dann, viel Glück und Durchhaltevermögen. Es zahlt sich aus.
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Beitragvon KleinerLehrlingEva » 20.02.2008, 13:47

hmm..und was ist mit denjenigen,bei denen morgens der Wecker um 6 klingelt? Ich würde mich gern auch daran probieren,aber um halb 6 aufstehen,das schaffe ich nicht!
Kann man das nicht auch abends,bevor man ins Bett geht,machen? Oder ist die Wirkung nicht die gleiche?
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Beitragvon KleinerLehrlingEva » 20.02.2008, 14:02

... und es gibt Nachtmenschen 8) , da kommen mir immer die besten Ideen,allerdings würden dann meine Schlafzeiten mit den Schulzeiten kollidieren :?

Naja gut,dann versuche ich es mal so,danke!
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Beitragvon benoutofdark » 21.02.2008, 19:31

Prinzipiell sollte man die Morgenseiten schon am Morgen schreiben, denn da ist das Hirn noch frisch und man ist seinem Unterbewusstsein näher. Am Abend ist man sehr von dem Erlebten geprägt.

Natürlich ist der Effekt wohl ähnlich, wenn man zu einem beliebigen Zeitpunkt diese 3 Din A4 Seiten schreibt, aber nur MORGENseiten sind Morgenseiten. :evil:

Auch mich hat es anfangs abgeschreckt, aber es zahlt sich wirklich aus. Man muss es ausprobieren, um es verstehen zu können und schon bald kann und will man nicht mehr ohne sein.

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Beitragvon Tiny » 21.02.2008, 23:07

Hallo benoutofdark,

ich ziehe meinen Hut vor jedem, der Morgens die Muße hat 3 Seiten zu schreiben. Ich bin morgens total unfit und habe es bisher noch nicht geschafft mich zu so etwas aufzuraffen. Ich habe das Buch auch gelesen und fand das Ganze wirklich total interessant, aber dennoch habe ich es bisher nicht geschafft.
Du machst das also jeden Morgen? - Und wie lange schon? Was bringt es dir genau? Hast du dadurch mehr Ideen, ist dein Schreibstil besser geworden?
Bin neugierig auf deine Antwort.

LG
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Beitragvon benoutofdark » 24.02.2008, 12:04

Hallo Tiny,

Dann musst du wohl deinen Hut ziehen! :wink: Ich schreib jetzt mittlerweile seit Ende Oktober 2007 durchgehend ohne auch nur einmal auszulassen. Ich bin auch ein Morgenmuffel, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Eine halbe Stunde mehr Schlaf oder weniger macht das Kraut nicht fett.

Was bringt es mir genau? Mir persönlich bringt es in erster Linie eigentlich nichts was viel mit dem Schreiben zu tun hat. Es ist wie ein Exposè für den kommenden Tag, ein Weckruf, ein Lebensplan. Und es mag Einbildung sein, aber seit ich die Morgenseiten schreibe bin ich um so viel aktiver und überhaupt mein ganzes Leben ist um einiges spannender geworden. :roll:

Mehr Ideen, besserer Schreibstil, ... diese Frage ist schwer zu beantworten. Die Theorie hinter den Morgenseiten ist, das die Geschichte und unsere einzigartige Art zu schreiben tief in uns drinnen schlummert. Wir müssen nur lernen sie auch raus zu lassen. Durch das konsequente und wiederholte Schreiben ohne dabei einen Zweck zu verfolgen, wie zum Beispiel die Veröffentlichung eines Romans, lernt man den Fluss fließen zu lassen.

Mein Fluss hat schon eine beträchtliche Größe erreicht. Die Strömung ist mörderisch, nur die Wasserführung lässt noch etwas zu Wünschen über. :shock:

Noch Fragen?

Bis bald hoffentlich!

LG,
B
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Beitragvon Tiny » 24.02.2008, 23:15

Hallo Benoutofdark,

Wir müssen nur lernen sie auch raus zu lassen. Durch das konsequente und wiederholte Schreiben ohne dabei einen Zweck zu verfolgen, wie zum Beispiel die Veröffentlichung eines Romans, lernt man den Fluss fließen zu lassen.


Ich kann mir gut vorstellen, dass man ohne Druck ohne ein besonderes Ziel zu verfolgen (wie z.B. eine Veröffentlichung oder den dringenden Wunsch veröffentlichter Autor zu werden) anders schreibt. Das da wohl viel tiefer liegende Geschichten zu Tage gefördert werden, die in einem stecken. Aber ob das wirklich morgens der Fall sein könnte?? :roll: Eigentlich für mich unvorstellbar .....aber vielleicht raffe ich mich wirklich mal auf und versuche noch mal mein Glück mit den Morgenseiten. Denn wie du schon gesagt hast eine halbe Stunde mehr oder weniger Schlaf macht dann auch nichts mehr. Danke für den Einblick.

Bis dahin

LG
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Beitragvon Liyah » 05.03.2008, 20:02

Hi Leute!

Ich habe mich noch nicht dazu aufgerafft Morgenseiten regelmäßig zu schreiben. Ich bin auch ein Morgenmuffel. Aber ich gebe Ben da schon recht. Nur morgens, wenn man gerad aus den Träumen kommt ist man so seltsam, verträumt noch, ruhig, nichts hetz einen, wie er es gesagt hat, man ist dem Unterbewusstsein näher.

Ich habe das Glück viel zu träumen, teilweise richtig spannende Sachen, die Büchern oder Filmen in ihrem Unterhaltungswert nahe kommen. Wenn ich nicht gleich nach dem Aufwachen den Stift in die Hand nehme und anfange loszuschreiben, was ich geträumt habe, dann verschwimmt die Welt, der Zugang schließt sich und ich bin wieder in der Realität.
Ich kenne viele Leute, die kennen meine Art zu träumen gar nicht oder träumen kaum bis selten. Aber ich denke, dass dieses noch halb im Schlaf sein, im Unterbewusstsein nur morgens richtig gut klappt, dann auch bei anderen.

Ich an eurer Stelle würde einfach mal den Test machen. Einen Tag an dem ihr frei habt und nix vor, nach dem Aufstehen direkt den Stift in die Hand und schreiben. Was dabei rauskommt ist völlig egal. Es geht um das Gefühl dabei.

LG Liyah
Liebe ist wie aufwärts fallen.

Was zu dir gehört, kannst du nicht verlieren, alles andere, kannst du nicht festhalten.
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Beitragvon Calis » 23.03.2008, 13:34

Die Idee der Morgenseiten klingt echt interessant. Das werd ich wohl morgen gleich mal ausprobieren (wenn ich dann erstmal die Augen aufgekriegt hab). Etwas Schreibpraxis kann ja nicht schaden und wens frühmorgen noch schön still ist, umso besser.

Die Idee hat mich übrigens gerade zu einigen Zeilen inspiriert, ein gutes Vorzeichen? :wink:

Es sei empfohlen, konnt ich lesen,
Zur Steigerung der Wortsynthesen
Jeweils zu frühen Morgenzeiten
Zu schreiben ein par Morgenseiten.

Die Morgenruh, sie sei ein Segen.
Dem inneren Zensor entgegen
Die Worte einfach fliessen lassen
Die Träumerei in Worte fassen.

Nur zu verlockend klingt der Vorschlag.
Hätt ich ihn schon entdeckt am Vortag,
Wer weiss wie wären diese Zeilen
Befreit vom innern Wortefeilen.

Und während ich zur Mittagszeit
Mit Schreiben mir die Zeit vertreib,
Rückt er schon unaufhaltsam näh'r.
Ach wenn es doch schon Morgen wär!
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Beitragvon balsta » 26.09.2008, 04:10

Ein herzliches Hallo an alle,

und dann platze ich doch gleich mit meiner Frage raus:

WIE organisert ihr das mit den Morgenseiten?

Ich hab es eine Woche lang versucht, und dabei durchaus gemerkt, dass die "Dinge in Fluss kommen", aaaber:
Zu der Zeit waren Mann und Kinder in Urlaub.
Nu' sind'se alle, alle wieder da...

So, wie ab jetzt machen?

Stelle ich den Wecker, werde davon nicht ich wach, sondern mein Mann.
"Was machssn du da? Mussn das jetzt sein? SPINNST DU!?!?!"


Sollte er den Wecker tatsächlich nicht gehört haben:

Kruschtel ich mich halb verpennt aus dem Bett (und das geht bei mir als echtem Morgendeppen, der dann meistens erst noch Brille suchen muss, mit Sicherheit über die Katze stolpert, sich in der Tür verhakt etc.) nicht gerade lautlos und unauffällig ab: wie oben.
Inklusiver anstrengender und Traumreste verscheuchender Diskussion (aber immerhin Stoff um anderthalb Seiten zu füllen ... :roll: )

Schreib' ich im Bett, eine Möglichkeit, die ich ja an sich durchaus sympathisch finde, muss ich wenigstens ein winziges Lichtlein anschalten, Ergbnis: wie oben.

Also, wie fang ich's an?

Mein innerer Schweinehund kam ja schon auf die charmante Idee, dass ich mich einfach, sobald alle aus dem Haus sind nochmal hinlege ("nur ein halbes Stünderl!") und dann schreibe, allerdings: Gilt denn das? :lol:

Aber ganz im Ernst, wie sind Eure Erfahrungen, wie handhabt ihr das, hat irgendjemand brauchbare Ideen?
(und, nein, getrennte Schlafzimmer sind keine Lösung, wiewohl des Schnarchens beider Beteiligten halber schon erwogen, der Versuch wurde aber wegen UNkuscheligkeit und Einsamkeitsgefühlen abgebrochen)

Vielen Dank und Liebe Grüße!

balsta
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 10.05.2009, 23:00

Auch hallo an Alle

benoutofdark hat geschrieben:Die Morgenseiten sind eine Übung aus dem Buch "Von der Kunst des Schreibens" von Julia Cameron.

Die Übung der Morgenseiten stammte eigentlich aus Ihrem Buch "Der Weg des Künstlers"
Verbessert mich wenn ich Irre.
Julia Cameron hat die Morgenseiten in Ihren weiteren Büchern, mit dieser 12 Wochen Technik die eigentlich Ihrer Alkoholsucht entstammte, immer wieder als Grundlage mit übernommen.

*edit
Habe den weiteren Text hierhinverschoben, meine Zeilen hatten irgendwie nicht´s mehr mit dem Titel oder den Fragen zu tun, hat einfach nicht gepasst, war zu viel und zu unübersichtlich.

Ich lerns auch noch :-)
lieben Gruß
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Ines » 15.05.2009, 14:48

Also ich hätte mit echten Morgenseiten auch so meine Probleme - ohne Dusche geht morgens gar nichts ;o)
Aber beim Lesen der Beiträge zu diesem Thema ist mir eine Alternative eingefallen: Yoga oder Autogenes Training. Sicherlich könnte man nicht mehr die Träume der vergangenen Nacht zu Papier bringen, aber man bekommt den Kopf frei und hat dadurch bestimmt ein anderes Schreibfeeling.

Viele Grüße
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 15.05.2009, 17:26

Ines hat geschrieben:Also ich hätte mit echten Morgenseiten auch so meine Probleme - ohne Dusche geht morgens gar nichts ;o)

Natürlich, Dusche muss sein. :-) Aber dann haste doch ein Vorteil, denn Du könntest ja dann nach dem Duschen schreiben um die Haare trocken werden zu lassen?
Ist doch eh gesünder als trocken föhnen?

Klar, der Nachteil an den Morgenseiten liegt darin, dass er den morgendlichen Ablauf immens beeinflusst. Ohne Wille und ein bisschen Zeitmanagement, geht nichts.
Für mich, bei dem es eigentlich immer kurz vor knapp war aufzustehen, unvorstellbar eine Stunde früher auf stehen zu müssen, denn so lange hatte ich damals für drei Seiten gebraucht, gerade heute hab ich jedoch meinen Rekord auf 27 Minuten um eine Minute unterboten und somit wäre duschen sogar bei mir drin. :-)

Die Vorteile sind tägliches schreiben und den innerlichen Zensor überwinden.
Yoga oder Autogenes Training werden vermutlich zwar auch helfen Gedanken zu ordnen, doch bei den Morgenseiten lässt Du sie einfach los, gibst Ihnen Frei, schickst sie ins Nirwana und manchmal bist Du sogar Dein eigener Psychiater, Dein Zuhörer, Dein Freund der mit Dir den Feind bekämpft, dieser nichtsnutzige, der immer in Deinem Kopf schlummert "den Zensor".

Sehr wohl wird man seine Träume auf Papier bringen können!
Hatte nach ein paar Wochen schreiben an mir gemerkt, dass ich eigentlich gar nicht mehr Träume. So machte ich mich auf den Weg zu meinen Träumen, ich wollte mich wieder daran erinnern können, denn ich wusste, Jeder träumt.
Wenn man es mir auch nicht recht Glauben mag, mein Wunsch ging in Erfüllung. Träumte von zu kurzen Tischbeinen, von schönen wie auch traurigen Momenten oder unsinnigen Begebenheiten. Alles schriftlich fest gehalten sorgfältig in ein Covert geschnürt.

Du hast es genau erfasst, man bekommt den Kopf frei.
Was bei mir noch dazu kommt, habe hier mittlerweile einen Ordner mit voll geschrieben
Seiten, ca, 500. Wenn man bedenkt, dass ich eigentlich kein Schriftsteller bin, ist es zumindest schon von der Anzahl der Seiten her möglich, man kann es sich besser vorstellen , doch mal eine Geschichte zu schreiben.
Der Satz: "so viel könnte ich niemals schreiben" - gehört der Vergangenheit an.

Kann nur Jedem empfehlen es zumindest einmal auszuprobieren.

Lieben Gruß
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon AlexL » 24.11.2009, 16:00

So, dann hole ich einfach mal diesen Thread aus den Tiefen des Forums wieder hervor.^^ Nach einem schnell gescheiterten Versuch habe ich vor ein paar Wochen wieder mit der Übung der "Morgenseiten" angefangen und bin nun schon stolze drei Wochen dabei. :) Dabei nutze ich diese Übung hauptsächlich auch dazu um auch tatsächlich den Allerwertesten hochzukriegen und mich dranzusetzen zu schreiben. Dabei habe ich schon herausgefunden, daß es eine gute Übung zur Selbstdisziplinierung ist. Sobald der Wecker klingelt, stehe ich auf und gehe noch bevor ich die Augen überhaupt auf bekomme und noch gar nicht richtig gucken kann zum Nebenzimmer, hole Stift und Block hervor und schreibe drauf los. Und es komt tatsächlich Routine auf. Am Wochenende der ersten Woche bemerkte ich es zum ersten Mal. Eigentlich wollte ich noch liegenbleiben und dem inneren Schweinehund seinen Sieg gönnen, aber dann war da einfach der Drang, aufzustehen und loszuschreiben. :)
Allerdings muss ich noch stark am Tempo arbeiten, denn derzeit sitze ich immer gut und gerne eine Stunde dran. :shock:
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Re: Fingerübung: Morgenseiten

Beitragvon Malemmy » 24.11.2009, 17:42

@AlexL

Wunderbar Alex

Wenn Du mal Hilfe oder Motivation brauchst lasse es mich wissen.
Schreibe jetzt über ein Jahr und der Erfolg damit kann sich hier in der Schreibwerkstatt sehen lassen.
Hab mich sogar an den Nanowrimo getraut und auch gleich gewonnen.
Wenn man jeden Tag schreibt bekommt man wirklich ne menge Übung die man für Größere Projekte einfach braucht.

Schreibe zwar nicht Fehlerfrei (das lerne ich nie) doch "schlecht schreiben" kann ich seither gut :-)

lass was von dir hören wenn Du Hilfe brauchst
lieben Gruß
Lemmy
Zuletzt geändert von Malemmy am 26.11.2009, 15:34, insgesamt 1-mal geändert.
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