Tust du die Dinge schon am Fließband, oder verteilst du sie wild über den Tag? Viele Dinge, Arbeiten und Handgriffe haben ihren festen Zeitpunkt in meinem Tages- oder Wochenablauf. Das Aufstehen geschieht z. B. nahezu immer zur gleichen Zeit. Am Wochenende sieht es in dieser Hinsicht schon etwas anders aus.
Das genannte Beispiel
Jacky hat geschrieben:Einkaufen - Geh einmal in der Woche und mach einen Großeinkauf anstatt jeden zweiten Tag nur einen Brokkoli zu kaufen
praktiziere ich seit Langem, denn es spart nicht nur Zeit, die ich dann mit etwas Schönerem verbringen kann, sondern auch Energiekosten, was bei den heutigen Benzinpreisen ja auch nicht zu verachten ist.
Bei diesem Beispiel
jacky hat geschrieben: Es ist viel effizienter, wenn du deine E-Mails nur ein einziges mal am Tag abrufst, und dann auch jede einzelne davon bearbeitest. Das heißt entweder wird sie beantwortet (bzw. führe aus, was auch immer sie für Konsequenzen beinhaltet), delegiert, archiviert oder gelöscht. Ein “aufschieben bis zum nächsten nachgucken” darf es nicht geben, sonst ist der ganze Fließbandeffekt sofort wieder dahin.
gelingt mir das schon nicht mehr so gut.
Es ist einfach zu verführerisch nachzusehen: Hat die Freundin vielleicht doch schon geantwortet? Was ist mit meiner Buchbestellung? Befindet sich vielleicht eine unerwartete
e-mail im Postfach? Ich könnte doch etwas wichtiges verpassen!
Das zeigt mir, dass ich in dieser Hinsicht noch an meiner Selbstdisziplin arbeiten könnte. „Üben – Üben – Üben“ wird also mein Motto für die nächste Zeit sein.
Sagt dir die Methode zu, oder kannst du damit nichts anfangen? Für mich persönlich scheint diese Methode durchaus geeignet zu sein. Ich finde das Gefühl, etwas geschafft und mir damit Zeit für meine Herzensangelegenheiten freigeschaufelt zu haben, einfach grandios. Sich selbst positive Erlebnisse zu ermöglichen, hat meiner Erfahrung nach unglaublichen Stolz auf das eigene Leistungsvermögen zur Folge. Und das ist einfach
Wie würdest du sie verbessern?Zu diesem Punkt fällt mir momentan wirklich nichts ein. Der Name „Fließbandarbeit“ gefällt mir zwar nicht so gut, aber das hat ja nun nichts mit der Methode an sich zu tun.