Fünfwortgeschichte

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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Adwin » 30.01.2015, 14:02

Die Sonne geht, sie kommen! :shock:
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Zukunftsträumer » 04.02.2015, 20:22

So räche mich, mein Sohn!
It's my life, don't you forget!
It's my life, it never ends! (Talk Talk)
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Vicioussoul » 07.02.2015, 22:47

Ich will ihn tot sehen.
So you can keep knockin', but won't knock me down
No love lost, no love found.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Desira » 07.03.2015, 14:02

Es ist vorbei. Sie lebt.
Wer mit dem Strom schwimmt, läuft Gefahr, den Bach runter zu gehen...
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon TallyLC » 07.03.2015, 15:04

Die Schlacht würde nie vorrübergehen.

Sehr positiv, ich weiß :XD:
Man erkennt den Autor aus der Schrift vielleicht deutlicher als aus dem Leben. -Johann Wolfgang von Goethe
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Meike99 » 11.03.2015, 16:17

Er war gebrochen, für immer.

Den Satz hab ich gerade in meine Geschichte gefunden :D
Irgendwo auf der Welt gibt es den einen Menschen. Der der dich aufbaut, wenn du zusammenbrichst. Der der dir Mut gibt, wenn du den Mut verloren hast. Der der dein Gegenstück ist. Doch man muss nach ihm Suchen um ihn zu finden. Denn nur er kann dir helfen.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Einsiedler » 11.03.2015, 16:33

Man bricht mit Brecht zusammen.

Die Schreibwerkstatt kommt wieder! Sag mir Bescheid!

habe Einfälle wie ein altes Haus, nur nicht so schnell.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon HERZallerliebst » 20.03.2015, 14:52

Er wird schon alt geboren.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Suited » 22.03.2015, 20:19

Trotzdem war er gesund geblieben.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Aridia » 31.03.2015, 23:28

Sonniger Sandstrand. Spielende Sprösslinge. Perfekt.
"Das Gras wächst nicht schneller, indem du daran ziehst." (unbekannt)
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon HERZallerliebst » 04.04.2015, 15:55

Das Kindergeschrei war so lebendig.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Merlus » 05.04.2015, 17:58

Hi, hier kommt mein "Fünfwörtler"

Frage: Was mache ich da?


Liebe Grüße, Merlus :lol:
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Mohnmuffin » 06.04.2015, 03:13

Halluh~,
wahnsinn. Manche eurer Geschichten sind lesenswerter als das eine oder andere Buch!

Merlus, sehr nah am Leben dran, ich hab mich sofort wiedererkannt :D Weiter so xD

HERZallerliebst, auf jeden Fall höre ich in deiner jüngeren Geschichte eine tiefe Erleichterung und Liebe nach einem langen und qualvollen Drama heraus, das nun endlich sein Ende zu finden scheint. Sehr bewegend und tiefgreifend in so wenigen Worten! "Er wird schon alt geboren." erinnert mich an die Phrasen mancher Leute, dass der eine oder andere sich mit 12 verhält wie mit 40, was mich wiederum auf ein Zitat aus einem meiner Lieblingsbücher bringt ("Der Gesang der Orcas"). Außerdem denke ich an Benjamin Button. Ich könnte mir diesen Satz gut als einer der ersten eines ganzen Romans oder wenigstens einer Kurzgeschichte vorstellen. Lauter Assoziationen, genau wie es Sinn einer solchen Story ist :)

Aridia, in "Spielende Sprösslinge" vermutete ich für einen Moment eine sehr gewagte Metapher, weil ich an Baumsprösslinge dachte, bis ich die Geschichte noch mal las ^^" (Ich bin da geprägt, es liegt nicht an dir xD). In deiner Geschichte sehe ich grandioses Urlaubswetter irgendwo hinter den Dünen an einem abgelegenen, wunderschönen Fleck Strand mit Blick auf den Pazifik und eine Frau mit Sonnenhut und -Brille, die sich auf ihrem Badetuch sitzend das Treiben ihrer Kinder ansieht ^^ Ein wirklich hübsches Bild.

Suited, da ich im Moment die Serie "Dr. House" suchte (nicht schaue, suchte), sehe ich in deiner Geschichte sofort ein Krankenhaus vor mir und vier Ärzte, die vor einem medizinischem Rätsel stehen. Wieso zur Hölle hat er nach allem, was ihm da passiert ist, kein bisschen Schaden erlitten? Er muss doch einfach krank sein! Deine Worte lassen viel Raum für jedes noch so tragische Ereignis - da hat jeder was davon!

Einsiedler, tatsächlich kann ich leider sehr wenig mit deiner jüngsten Geschichte anfangen. Ich kenne Bertold Brecht - falls dieser gemeint ist -, doch ich habe nicht genug Wissen, um deine bestimmt tiefsinnigere Geschichte zu verstehen. Dennoch finde ich die Satzmelodie sehr gelungen, die Worte klingen hart und natürlich wird das unterstrichen von der Alliteration. Sehr lesenswert, sehr nachdenklich stimmend, sehr Graue Zellen anregend. Deine ältere Geschichte, "Nebel steigt aus den Pfützen", erinnert mich an ein eigenes Prosawerk, in dem Pfützen eine wichtige Rolle spielen. Ich mag das Bild, das du hier zauberst, indem du zwei Poesien der Natur miteinander vereinst.

Meike99, schlau, das einfach aus einer deiner Werke zu nehmen - eine Geschichte in einer Geschichte! Starke Worte, ich muss sofort an Fantasy denken und an einen Kampf zuzüglich zerschmetternder Erkenntnis, die sein Gegner ihm ins Gesicht spuckte. Macht Hunger auf mehr!

TallyLC, eine nie endende Schlacht stelle ich mir, sofern wortwörtlich gemeint, sehr schwierig vor xD Sinnbildlich kann aber auch ein psychischer Kampf im eigenen Inneren gemeint sein, ein Ich gegen ein anderes Ich, wenn wir im Fantasygenre denken, könnte sogar Besessenheit der Fall sein - der Geist eines Drachens drang in einen Jungen ein und die zwei Seelen in ihm bekämpften sich, bis eine die Überhand gewann... Wahnsinn! ^^ Gelungene Bilder in meinem Kopf, richtig inspirierend.

Desira, eine coole Geschichte, wirklich! Der krasse Gegensatz zwischen dem ersten und dem zweiten Satz machen den Reiz deines Textes aus. Ich sehe beim näheren Hinblicken entweder einen langen Kampf darum, dass jene "sie" am Leben bleibt (nach schwerer Krankheit oder Verletzung), oder aber ein jemand muss seinen Untergebenen bedauernd mitteilen, dass der Feind noch immer am Leben ist und den Anschlag überstanden hat, was seinen eigenen Plan restlos zerstört - ob dieser Jemand Pro- oder Antagonist ist, sei dahingestellt.

Vicioussoul, bei dir stelle ich mir entweder ein nervliches Wrack vor, das seinen Peiniger zur Strecke bringen will, oder einen fantastischen Ritter in schwarzer Rüstung, der seinen Dienern sein Ziel erklärt. Vielleicht hat jeder Todgeweihte ja ebenfalls einen Tod verursacht... Sehr inspirierend ^^

Zukunftsträumer, deine Worte "So räche mich, mein Sohn!" klingen stark nach Fantasy, wo viele Menschen noch die Kraft haben, im Sterben noch einen seitenlangen Dialog zu führen ^^ Ich sehe einen verwundeten Vater am Boden liegen, um ihn herum eine Schar Trauernder, und der Sohn an seiner Seite, der die Tränen nicht zurückhalten kann... Deine Wortwahl in allen Ehren, sie gefällt mir, und eine hübsche Satzmelodie dazu. "Immer weiter! Den Wolken hinterher!" - diese Geschichte passt sich deinem Namen an, wie ich finde! Eine endlose Reise gen Horizont, immer den wollig-weißen Himmelsriesen hinterher, erinnert mich ein wenig an die Ghibli-Animes wie "Das Schloss im Himmel" o.Ä. Riecht nach Abenteuer und nach Spannung ;)

Adwin, der Smiley rundet es erst ab! xD Perfekt. Die einleitenden Worte einer heroischen Schlacht, in der sich tausende und abertausende bekriegen und Morgensterne um die Ohren hauen, und der Leser sitzt vor dem Buch mit zitternden Händen, weil das der Höhepunkt ist, auf den 900 Seiten lang er gewartet hat! ^^ Den Gegensatz von "geht" und "kommen" finde ich gut gelungen. Und natürlich der Smiley, der Smiley... ;D

Underwaterfall, auch wenn deine Satzmelodie durch einen schiefen Ton gestört wird (das abgesetzte "getaut" liest sich nicht so flüssig), finde ich doch das Bild, das du zeichnest, sehr interessant. Es lässt viel Spielraum für großflächige Interpretationen. Ich interpretiere einen Satz, der viel härter, viel schärfer und schmerzhafter beim Zuhörer ankommt als es vom Sprecher geplant war. Vielleicht ist auch ein Streit im Spiel. So viel Raum, so viel Lyrik in deinen Worten :)


Dann versuche ich mich auch einmal.

"Ich lie-be dich!" - "Oh Gott."
Vorsicht, zerbrechlich.
Nicht berühr'n.
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon Becca » 23.04.2015, 22:06

Ohje ein unerwidertes Liebesgeständnis. :o
Man kann die folgende Stille fast schon fühlen.

Ich probiere es auch mal:

Von der Decke tropfte Blut.
Der Grund, warum Vögel fliegen können und wir nicht, ist der, dass sie voller Zuversicht sind und wer zuversichtlich ist, dem wachsen Flügel.

Sir James Matthew Barrie
(1860 - 1937)
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Re: Fünfwortgeschichte

Beitragvon siniath » 24.04.2015, 01:21

Im Schnee: Knochen, Papier, Hoffnung.
Curiosity...is a dangerous thing. It will never let you rest. Never.
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