„Das kommt noch im Laufe des Tages. Deine Fähigkeiten werden sein: in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einer Person zu sehen. Du kannst Gefühle beeinflussen und Gedanken lesen. Du bist stark, aber nur wenn du es ausdrücklich willst. Du bist jetzt zwar schon schön, aber ab heute, hast du eine einzigartige Schönheit, die du für besondere Zwecke einsetzen kannst. Du kannst deine Stimme verändern, dass die Person, die es hört , alles tut was du willst. Noch eine Fähigkeit ist, dass du den Standort einer Person ausmachen kannst, wenn du fest an sie denkst. Du kannst Menschen wehtun indem du sie fixierst und Ihnen in Gedanken vermittelst, dass sie Schmerzen oder Krankheiten in verschiedenen Stadien haben. Dann hast du noch ----“
„ Warte, oh mein Gott, wie viele Dinge kann ich denn noch. Das kann ich gar nicht glauben, da ich ja so ein Tollpatsch bin. Na ja obwohl ich Sport super gut kann, aber das war bis heute auch die einzige Fähigkeit. Okay eigentlich ist es auch keine richtige Fähigkeit.“
„ Also darf ich jetzt noch kurz fortfahren. Du kannst mit der nächsten Fähigkeit Menschen heilen. Nicht nur Menschen, sondern auch Engel und andere Wesen. Die nächste ist auch eine sehr hilfreiche Fähigkeit, denn mit ihr kannst du dein Äußeres verändern. Also entweder nur einzelne Stellen oder dein ganzes Ich. Und deine letzte ist, dass du Schutzfelder erzeugen kannst. “
„ Wahnsinn und das kann ich einfach so ohne zu üben?“, fragte ich.
„Nein, in jeder Nacht während du schläfst bist du in einem sogenannten Kampfraum. Dort werde auch ich sein und dich deine Fähigkeiten lehren, damit du sie anwenden kannst. Je öfter du übst desto besser und schneller beherrschst du deine Fähigkeiten. Du kannst natürlich auch außerhalb des Kampfraumes trainieren, aber nur dann wenn niemand dich sieht oder bemerkt was du machst.“
„Okay ich habe es verstanden aber wieso musste ich jetzt unbedingt in Bio in Ohnmacht fallen, vor Edward. Darf ich bald wieder in die Wirklichkeit?“
„Ich kann nicht darüber gebieten in welchem Zeitraum du zu mir gerufen wirst. Ich weiß es nur dann, wenn es soweit ist. Du bist jetzt entlassen. Ich sollte dir nur mitteilen welche Gaben du hast und wann, wo und unter welchen Umständen du sie üben kannst.“ Sie wollte sich gerade umdrehen, als sie noch sagte: „Ach, das hätte ich fast vergessen. Natürlich hast du auch Flügel, so wie ich. Wann immer du an sie denkst, erscheinen sie. Dies ist das letzte, was du wissen solltest, zumindest für heute. Also zurück zu deinen Flügeln. Du kannst mit ihnen fliegen ohne, dass du es noch lernen musst. So und jetzt wach wieder auf.“
Nachdem sie dies sagte, wollte ich schon den Mund aufmachen und noch weitere Dinge fragen, aber es war mir nicht mehr möglich, da mir auch schon schwarz vor Augen wurde. Dann schwebte ich erstmal im Nichts und hörte einen Fluss plätschern. Doch er kam näher und es wurde immer deutlicher, dass es Stimmen waren. Sie wurden lauter und dann merkte ich noch, dass jemand mein Gesicht in seinen Händen hielt. Ich fuhr schlagartig hoch und atmete heftig. Edward sah mich mit seinen tief grünen Augen an und ich bemerkte erst jetzt, dass er derjenige war, der mein Gesicht hielt. Es fühlte sich so gut an. Ich wünschte, es wäre für die Ewigkeit. Doch plötzlich wich er vor mir zurück. Nicht ruckartig sondern elegant, gleitend. Mein Herz raste und Adrenalin schoss durch mein Blut. Jetzt erst betrachtete ich meine Umgebung. Meine Mitschüler standen um mich herum und Mr. Banner kniete, mit geschocktem Blick, neben mir. Mein Blick huschte durch die Menge auf der Suche nach Edward, doch ich fand ihn nicht. Ich fragte mich wieso er einfach verschwand, obwohl ich nichts tat. Mr. Banner beendete meine Grübeleien, als er fragte: „Isabella, geht es dir gut? Am Besten du gehst nach Hause. Edward, Edward?....“
„Ja, Mr. Banner?“, sagte plötzlich eine Stimme direkt neben meinem Ohr. Ich verlor fast schon wieder mein Bewusstsein, so raubte er mir den Atem und meine Sinne. Ich war so berauscht, dass ich nicht mitbekam, dass Mr. Banner Edward bat mich nach Hause zu bringen.
