7 Gute Vorsätze und Gewohnheiten für einen Schriftsteller

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7 Gute Vorsätze und Gewohnheiten für einen Schriftsteller

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
7 Gute Vorsätze und Gewohnheiten für einen Schriftsteller

Was für gute Vorsätze hast du?

von © Jacky

 
Hey Jackie!

Das sind hervorragende Vorsätze!
Da können sich manche eine Scheibe von abschneiden.

Was Vielleicht nochmal ein Thema wäre ist die Zeitfreischaufelung.
Mehr dazu in dem Wunsch-Thread.

LG, Danke, Liyah

von © Liyah

 
st dir schonmal aufgefallen: Wenn du täglich nur eine Stunde früher auf stehst dann sind das 365 Stunden im Jahr die du für’s Schreiben verwenden kannst. Das macht bei 1.000 Worten in der Stunde 365.000 Wörter im Jahr.

Das ist schon ein richtig verdammt dicker Wälzer. Das heißt selbst mit einer halben Stunde am Tag, hast du Ende 2008 schon dein erstes eigenes Buch fertig.


Leicht weltfremd, das Ganze. :roll:

von © Ralphie

 
Es ist nur eine Schätzung (Physiker sind da ganz groß drin 8) ). Aber Größenordnungsmäßig sollte es hin kommen. Natürlich gehört auch eine dicke Portion Wille dazu, der aber bei genug Spaß an der Sache, leicht aufzubringen sein sollte. Ich finde "Schreib-Sucht" beschreibt das ganz gut, nur dass diese "Sucht" dir hilft weiter zu machen.

lg
Jacky ;)

von © Jacky

 
Am meisten haben mich die tausend Wörter in der Stunde gestört. Die schaffe ich nicht mal, wenn ich im Feuer der Begeisterung schreibe. :shock:

von © Ralphie

 
1.000 Wörter am Tag sind auch okay. Dann bin ich in 38 Tagen mit einem Taschenbuch fertig. :D Ich habe es allerdings auch schon in 14 Tagen geschafft.

von © Ralphie

 
Ich habe das vorher (und jetzt extra auch noch Mal im Nachhinein) getestet. Ich schaffe locker die 1000 Wörter in einer Stunde ohne mich sonderlich zu beeilen. (Dazu Dienstag in meinem Blog mehr)

Aber selbst für den Fall, dass ich da weit über dem Durchschnitt liege, habe ich ja noch Mal das Beispiel auf die "halbe-Stunden-Taktik" erweitert. Du kannst ja auch, statt dich auf eine halbe Stunde zu verkürzen dich lieber auf 500 Wörter in der Stunde beschränken.

Natürlich gibt es Schriftsteller, die keine fünf Worte in der Stunde schaffen, aber wenn ich so etwas schreibe kann ich natürlich erst einmal nur von mir ausgehen.

Was wäre eurer Meinung nach denn realistisch?

Mit 1000 Wörtern brauche ich bei einem 10-Stunden Tag immer noch wenigstens 15 Tage für einen ausgewachsenen Roman. Das allerdings nur, wenn ich mir keinen Tag frei nehme und ich wirklich nichts anderes mache.

Dazu hat allerdings heute kaum ein Mensch die Zeit. Deshalb ja auch die Taktik mit "täglich ein bisschen". Selbst wenn alle Zahlen völlig übertrieben erscheinen und ich es auf ein Minimum reduziere. Dann sind 100 Wörter am Tag, jeden zweiten Tag geschrieben, nach einem Jahr, immer noch 18.000 Wörter mehr als 0.

lg
Jacky ;)

von © Jacky

 
Na ja, ich habe mir 1.000 Wörter als tägliches Ziel gesetzt. Weil ich sehr viel Wert auf Schauplatz und Zeit lege, kommt es häufig zu Pausen, in denen ich recherchiere. Mein Rekord ist 43 Seiten, aber das war an einem Tag, an dem ich einfach nicht aufhören konnte.

von © Ralphie

 
Mein Vorsatz ist: Jeden Tag mindestens fünfhundert Wörter zu schreiben, egal was passiert, egal, wann ich nach Hause komme...etc.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die ersten fünfhundert Wörte immer mühsam sind, und dann geht es wie von selbst. Deshalb bleibt es meistens nicht bei fünfhundert Wörtern :lol:

von © naemi

 
Ja also bei mir ist es so, wenn ich Motivation habe, schaffe ich schon locker die tausend Worte pro Stunde.

Allerdings machen mir irgendwann die Hände einen Strich durch die Rechnung. Wenn man den ganzen Tag über immer wieder handschriftlich ran muss und dann abends noch schreibt, tun einem irgendwann die Handgelenke weh.
Zumindest ist das bei mir so.
Das andere Problem dürfte an deinem Beispiel das frühe Aufstehen sein.
Ich z.b. könnte keine Minute früher aufstehen, weil mein Schlafpensum eh schon knapp unter Minimum ist. Liegt daran, dass ich am Ende des Tages immer noch etwas mehr Abend für mich haben will, fürs Schreiben, Surfen, Lesen, whatever. Und dann wirds halt immer etwas spät.

Natürlich war das nur ein Beispiel von dir, Jacky, man kann ja auch zu anderen Tageszeiten schreiben.

Was mich momentan freut:

Ich habe Ideen! Ich habe in drei Tagen genug Ideen für vier KGs gehabt. Und letzte Woche hing ich noch so uninspiriert herum.... :D

MfG,

DR

von © Drachenreiter

 
Mir glaube ich fehlt für das Einhalten dieser 7 Punkte definitiv die Ausdauer oder etwas, was mir einfach bisher fehlt. Kann sein, dass ich noch zu "jung" bin, mit meinen 18 Jahren habe ich anderes zu tun, schulisch, mit Freunden, Beziehung usw.

Schreiben verlege ich meist auf Abend und dann nur, wenn ich emotionalk aufgewühlt bin. Dann springen meistens ein paar Gedichte oder eine Kurzgeschichte heraus, aber mehr nicht. Für den Roman fehlen mir noch zwei Dinge:
Einen richtigen Plot, ein Grundkonzept und...
Motivation von außen

von © Coma Divine

 
Ich möchte mal auf die 1.000 Wörter/Stunde eingehen.

Das kann ich auch. Wenn's gut läuft. Nur: Romanschreiben funktioniert ja nicht auf Knopfdruck. Darum sind für mich Tage, an denen ich 2.500 Wörter oder mehr schaffe, schon wahrhaft rar gesäht, und wenn ich einen Roman in 3 Monaten schreibe (steht mir ab Mai wieder bevor), weiß ich, dass ich in der Zeit absolut an meine Grenzen gehen werde.

Das Problem ist, dass es nicht so funktioniert - jedenfalls nicht bei mir - dass ich sage: "Heute habe ich acht Stunden Zeit zum Schreiben, das werden dann 8.000 Wörter." (Nebenbei: das wären dann auch gleich rund 30 Normseiten. Ähhhh ...) Schreiben funktioniert nicht linear. Nur weil man den ganzen Tag nichts Anderes macht, wird's nicht mehr. ;) (das vielleicht als Trost für diejenigen, die glauben, es würde alles besser, wenn man nur den ganzen Tag schreiben dürfte ...)

Liebe Grüße
Juliane
die sich jetzt wieder Punkt 7 widmet: 100% geben!

von © JulyRose

 
mir gefallen die Vorsätze wirklich gut, vieles davon erkenne ich auch in mir selber (zB der Notizblock ist fast immer dabei ;)). Nur die bereits vielfach kritisierten 1000 Wörter pro Tag behagen mir nicht ganz. Genau so habe ich nämlich früher auch gedacht ("wenn du jeden Tag x Wörter schreibst, hast du in x Tagen dein Werk fertig"), nur kann man nicht (oder besser gesagt: ich kann nicht) auf Knopfdruck jeden Tag verwertbares Material produzieren. Ich habe Tage, an den ich viele Ideen habe und diese recht flott umsetzen kann: da schreibe ich dann auch schon mal 3000 Wörter. Und dann gibt es Tage, an denen einfach gar nichts geht.

von © devo22

Re: 7 Gute Vorsätze und Gewohnheiten für einen Schriftsteller

 
Liebe Leute,

dazu möchte ich nur dreierlei sagen:

1. Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert.

2. Die Menge macht es nicht. Den alten Gegensatz Quantität versus Qualität gibt es auch in der Welt des geschriebenen Wortes.

und

3. Der wichtigste Vorsatz sollte lauten: Ich werde meinem Werk dienen, solange es mich braucht.


zorro

von © zorro

Re: 7 Gute Vorsätze und Gewohnheiten für einen Schriftsteller

 
Das Problem mit der Aussage "Ich kann keine 1000 Woerter in der Stunde schreiben" ist nur leider, dass es sich nicht aendert, wenn man es sich immer sagt. Ich denke, es ist Training und nichts anderes.
Ich hab ein paar Wochen/Monate wenig bis gar nichts gelesen und hatte dementsprechend Probleme, mir laenger auf ein Buch zu konzentrieren. Nachdem ich nun wieder angefangen habe, mehr zu lesen, bleibt die Aufmerksamkeit laenger und intensiver bestehen. (ca 200 Seiten in um die 5 Stunden? kein Problem.). Aehnliches mit meiner asthmageplagten Ausdauer. Nachdem ich angefangen habe, zu laufen, wurde es besser, auch wenn ich es nie gedacht haette. Programmieren ist auch ein Teil davon. Inzwischen ist es auch kein Problem mehr, mehrere Stunden am Stueck Sachen zusammenzubauen.
Von daher warte ich auch bereits gespannt auf die Schreibwoche im Herbst, da man dann auch einfach Dinge schreiben kann. (was ich im Moment auch tue ;) ).

Von daher ist denke ich der wichtigste Vorsatz aehnlich wie in vielen Entwicklungen: MACHEN. Erstmal Machen, machen und mehr machen und gucken, was passiert. Dann wird man auch dahin kommen, das eine Kilowort (jaja, ich krieg die IEEE-einheiten ueberall unter) in einer Stunde runterzuhauen. Es sind immerhin nur 17 Worte pro Minute, man muss also nicht einmal sonderlich schnell tippen koennen :)

MfG,
Bubble

PS: Und der beste Vorsatz, ist zu erkennen, dass eh alle Literatur Macken hat ;)

von © Bubblefish

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