[SciFi]Henry (Teil 2/2)

[SciFi]Henry (Teil 2/2)

Beitragvon ACri » 27.08.2014, 23:45

1. Teil: henry-teil-1-2-t51244.html

Henry war geschockt. Woher wusste dieser Mann das? Aber es stimmte. Genau eine Woche nachdem die Zahlenreihe aufgezeichnet wurde, wurden die Primzahlen von 2 bis 97 empfangen. Doch dies war ein Geheimnis. Es wussten vielleicht 20 Menschen davon weltweit. Und Henry kannte jeden einzelnen davon persönlich. Nicht einmal Melanie hatte davon eine Ahnung. Warum nur ein bestimmtes Teleskop diese zusätzlichen Zahlen empfangen hatte, wusste niemand genau. Es war auch eines der Rätsel, die noch gelöst werden mussten.

“Wo...her wissen sie das?”

Henry stotterte jetzt fast. Die Zuhörer um ihn herum hörten weiterhin Professor White zu, der gerade zum Finale ansetzte und die Theorie einer Einstein-Rosen-Brücke mit ins Spiel brachte und damit seine Rede beendete.

“Ich habe die Nachrichten gesendet”, sagte der Mann ruhig und gelassen.

Hatte Henry gerade richtig gehört? Er konnte nicht glauben, was der unbekannte Mann ihm gerade gesagt hatte. Wie versteinert saß er zwischen den Zuhörern, die Professor White frenetisch zujubelten und dabei klatschten.

“Henry?”

Melanie stand neben ihm. Doch durch seine Visorious-Brille konnte er sie nicht erkennen. Sie rüttelte an seinen Schultern.

“Henry!”, sie brüllte jetzt fast. “Du musst mitkommen. Es ist wichtig.”

Die Verbindung wurde getrennt. Henry bemerkte erst jetzt Melanie, die immer noch versuchte, seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

“Was ist?”, fragte er völlig benommen.

“Komm mit. Es ist wirklich wichtig!”, drängte sie ihn.

Wie durch einen Nebel folgte er Melanie, die sich einen Weg durch die Menge bahnte. Seine Gedanken waren vollkommen durcheinander und kreisten um den letzten Satz, den der Unbekannte ihm gesagt hatte. Melanie blieb plötzlich stehen und drehte sich herum. Sie standen etwas abseits vom Trubel. Henry war Melanie blind gefolgt. Wenn sie von einer Klippe gesprungen wäre, er wäre ihr wie ein Lemming hinterher gesprungen.

“Henry. Was ist denn mit dir? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen. Geht es dir nicht gut?”, sie schien wirklich besorgt zu sein. Gleichzeit war sie sehr erregt.

“Wa...s?”, stammelte Henry nur. Er war aschfahl im Gesicht.

“Wir bekommen neue Zahlen!”, schrie sie fast. “Es sind Primzahlen Henry. Primzahlen!”

Sie war jetzt außer sich. Henry erwachte blitzartig aus seiner Starre und fasste Melanie fast schon grob an den Schultern. Sie erschrak.

“Melanie. Wir haben auch damals schon Primzahlen erhalten. Keiner weiß darüber Bescheid. Er hat mich gerade angerufen. Verstehst du? Er hat mich angerufen!”

Melanie verstand kein Wort. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Ihre Gefühle fuhren fröhlich Achterbahn und jede Sekunde kam ein neuer Looping hinzu. Was sollte das heißen, dass damals schon Primzahlen aufgezeichnet wurden? Wurde sie die ganze Zeit belogen?

***

Die Zahlenreihen liefen über Henrys Display, als wenn jemand eine Schüssel mit Primzahlen verschüttet hätte. Vollkommen ohne Zusammenhang. 41, 19, 19, 11, 73, 37, 5, 89, 3, 53 usw. Henry saß stumm davor und schaute dem Schauspiel zu. Es wirkte irgendwie beruhigend auf ihn. Die letzten Tage hatte er kaum geschlafen. Nach dem Kongress hatte er noch stundenlange Diskussionen mit Melanie. Sie glaubte ihm kein Wort von seinem seltsamen Anruf. ‘Er wolle nur ablenken’ und ‘sie wurde die ganzen Jahre nur belogen und benutzt’. Henry konnte es ihr nicht verübeln. Sie war immerhin die letzten vier Jahre damit beschäftigt, herauszufinden, ob der Absender mit der Steel-Zahl irgendwie intelligent sein könne. Welch Ironie! Er wusste die Antwort, doch er durfte es ihr nicht sagen. Natürlich war eine Intelligenz dahinter, wenn der- oder diejenigen mit Primzahlen jonglieren konnten. Auch Nachforschungen bei der Datenzentrale ergaben keinen Hinweis auf einen Anruf. Er konnte es ihr wirklich nicht verübeln.

Henry wurde durch die Visorious-Brille aus seinen Gedanken gerissen. Er sah, dass es Melanie war und nahm den Anruf entgegen. Vor seinen Augen materialisierte sich seine Kollegin und gute Freundin. Sie sah müde aus und hatte geschwollene Augen vom vielen weinen. Sie hatte wohl gerade erst geduscht oder gebadet, denn sie hatte nur einen Bademantel an. Stumm und gefasst wartete er, dass die Vorwürfe von ihr auf ihn einprasseln würden.

“Ich habe nachgedacht Henry”, sagte sie nur leise. Ihre Stimme klang rau.

Er war überrascht und erwartend zugleich, sagte aber nichts.

“Ich kann dir das nicht verzeihen, was du gemacht hast Henry. All diese Jahre waren umsonst für mich. Verschwendet.”

Ihre Stimme begann zu zittern. Sie schaute wie ein Schulmädchen nach unten, das ungehorsam war und die Strafe vom Rektor erwartete.

“Ich möchte dich nie mehr wieder sehen. Meine Versetzung in ein anderes Forschungsinstitut habe ich bereits beantragt. Ich werde vermutlich sogar den Planeten verlassen und zur Mondeinrichtung IV gehen. Nur weit genug weg von hier. Bis alles geregelt ist, habe ich Urlaub.”

Sie trennte die Verbindung. Er hatte so was bereits erwartet. Stumm sah er auf die Stelle, wo eben noch seine ehemalige Kollegin und gute Freundin als Partikelstrahl existierte. Er würde sie nie mehr wieder sehen. Doch er hatte viel Arbeit vor sich. Das wusste er.

***

Melanie nahm ihre Visorious-Brille ab. Sie lächelte. Dann zog sie ihren Bademantel aus. Sie war vollkommen nackt.

“Hat er das wenigstens geglaubt?”

Sie drehte sich Richtung dem Mann, der noch vor ein paar Tagen mit Dr. Steel telefoniert hatte. Dem unbekannten älteren Mann.

“Ja”, sagte sie nur siegessicher.

Der Mann kam auf sie zu und stellte sich direkt vor sie.

“Wenn er uns nicht glaubt, dass wir diejenigen sind, die wir sind, dann müssen wir eben jemand anderen mitnehmen. Lange genug hattet ihr Menschen Zeit, hinter das Geheimnis der Zahlen zu kommen. Ein paar wenige waren nah dran. Du wirst diejenige sein, die es bald komplett erfahren wird.”

Mit diesen Worten zog er ein kleines Gerät aus der Tasche und tippte etwas ein. In einem blauen Licht gehüllt verschwanden beide ins Nichts...Richtung Andromedanebel...
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Re: Henry (Teil 2/2)

Beitragvon Luftmensch » 28.08.2014, 12:04

Ich wieder! Hoffentlich hast du nicht die Nase voll ;)

Henry war geschockt.


Hier beschreibst du und zeigst nicht. Wie fühlt er sich? Vergisst er zu atmen? Setzt sein Herz aus? Bitte mehr zeigen.

Es wussten vielleicht 20 Menschen davon weltweit. Und Henry kannte jeden einzelnen davon persönlich. Nicht einmal Melanie hatte davon eine Ahnung.


Wenn er die Menschen persönlich kennt, dann passt das "vielleicht" nicht. Er muss ja dann auch wissen, wie viele Menschen dieses Geheimnis wirklich kennen.
Vorschlag: Es wussten zwanzig Menschen bescheid und Henry kannte jeden einzelnen davon persönlich.

“Wo...her wissen sie das?”

Henry stotterte jetzt fast.


Irgendwie passt das hier nicht ganz. Er stottert das eine Wort, also ist da nichts mit "fast".

“Ich habe die Nachrichten gesendet”, sagte der Mann ruhig und gelassen.


Hier wird wieder nur beschrieben. "Ruhig" und "gelassen", wie schaut so etwas denn aus, wenn einer so redet? Bitte den Leser dazu anregen, sich selber etwas vorzustellen.

Hatte Henry gerade richtig gehört? Er konnte nicht glauben, was der unbekannte Mann ihm gerade gesagt hatte.


Das ist gerade sehr passiv formuliert, dabei sollten Henrys Gefühle schockierend und spannend für den Leser sein. Lieber aktiv hier formulieren, mein Vorschlag: Hörte Henry richtig? Dieser unbekannte Mann sollte die Zahlen gesendet haben? (okay, hier ist immer noch ein "haben" drin. Aber du hast sicherlich eine bessere Idee)
Das "er konnte nicht glauben" ist unnötig, wenn du zeigst, dass er es nicht glauben kann ;)

Sie rüttelte an seinen Schultern.


An beiden? Dann muss sie um ihn herum greifen, was merkwürdig aussehen würde, oder nicht? Oder du lässt sie einfach an einer seiner Schultern rütteln.

Henry bemerkte erst jetzt Melanie, die immer noch versuchte, seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.


Er hat doch schon bemerkt, dass sie ihn rüttelt. Wenn nicht, dann wechselst gerade die Erzählperspektive.
Und wie versucht sie seine Aufmerksamkeit auf sie zu lenken? Das hat sie doch bereits geschafft.

“Was ist?”, fragte er völlig benommen.


Hier wird wieder beschrieben …

Wie durch einen Nebel folgte er Melanie, die sich einen Weg durch die Menge bahnte. Seine Gedanken waren vollkommen durcheinander und kreisten um den letzten Satz, den der Unbekannte ihm gesagt hatte.


… und hier wird gezeigt! :D Vielleicht kannst du die beiden Abschnitte miteinander kombinieren?
“Henry. Was ist denn mit dir? Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen. Geht es dir nicht gut?”, sie schien wirklich besorgt zu sein. Gleichzeit war sie sehr erregt.


Das "Sie" schreibt man groß und wie sie besorgt ist, könntest du hier auch zeigen. Legt sie ihm die Hand auf den Arm oder schaut sie ihn besorgt an (würde ich dazu raten). Das mit der "Erregung" bitte näher erklären. Man kann auf verschiedene Arten erregt sein, daher bitte zeigen, in wiefern sie erregt ist.

“Wa...s?”, stammelte Henry nur. Er war aschfahl im Gesicht.


Du hast die Perspektive gewechselt. Zuvor hast du aus der persönlichen Sicht geschrieben, jetzt bist du beim allwissenden Erzähler. Ansonsten könnte er nicht wissen, dass er aschfahl im Gesicht ist.

Sie war jetzt außer sich. Henry erwachte blitzartig aus seiner Starre und fasste Melanie fast schon grob an den Schultern. Sie erschrak.


Bitte zeigen.

Melanie verstand kein Wort.


Und dabei ist sie nicht allein ;)

Die Zahlenreihen liefen über Henrys Display, als wenn jemand eine Schüssel mit Primzahlen verschüttet hätte.

Vollkommen ohne Zusammenhang.


Beim ersten Satz verstehe ich den Vergleich nicht, zumal man keine Schüssel mit Primzahlen verschütten kann.
Beim zweiten Satz verstehe ich nicht, warum die Zahlen (denn darauf bezieht sich doch der Satz?) "vollkommen" sein sollen.

Vor seinen Augen materialisierte sich seine Kollegin und gute Freundin.


Bisher hat nichts darauf hingedeutet, dass sie eine "gute" Freundin ist. Die Vertraulichkeit zwischen H. und M. eventuell mehr ausarbeiten, damit der Leser schon früher weiß, dass die beiden auch befreundet sind.

“Ich habe nachgedacht Henry”, sagte sie nur leise. Ihre Stimme klang rau.


Vorschlag, um den Lesefluss zu steigern: "…", sagte sie leise , mit rauer Stimme.
Er war überrascht und erwartend zugleich, sagte aber nichts.


Vorschlag: Überrascht und erwartend, wartete er und sagte nichts.
Dann hast du das Passive weg.

“Ich kann dir das nicht verzeihen, was du gemacht hast Henry. All diese Jahre waren umsonst für mich. Verschwendet.”

Ihre Stimme begann zu zittern. Sie schaute wie ein Schulmädchen nach unten, das ungehorsam war und die Strafe vom Rektor erwartete.


Bei ihren Worten, dachte ich eher, dass sie sauer ist und nicht reumütig und wie ein "Schulmädchen".

Sie trennte die Verbindung. Er hatte so was bereits erwartet. Stumm sah er auf die Stelle, wo eben noch seine ehemalige Kollegin und gute Freundin als Partikelstrahl existierte. Er würde sie nie mehr wieder sehen. Doch er hatte viel Arbeit vor sich. Das wusste er.


Er mag so etwas erwartet haben, aber mir als Leser ist nicht bewusst, wieso sie so handelt.
Habe ich etwas nicht verstanden oder gar überlesen? :| Verwirrung pur.
Mit diesen Worten zog er ein kleines Gerät aus der Tasche und tippte etwas ein. In einem blauen Licht gehüllt verschwanden beide ins Nichts...Richtung Andromedanebel...


Lehrzeichen ;)

Fazit:
Okay, ääähm. Ich glaube, ich habe die Geschichte nicht verstanden :XD:
Also der alte Mann, ist quasi ein Außerirdischer? Der die Mission hatte, den Menschen diese Zahlen zuzuspielen, damit diese ihren Sinn entschlüsseln. Was sie nicht geschafft haben.
Aber Melanie nimmt er mit, weil sie es geschafft hat? Oder einfach so "just for fun"?
Ich dachte jetzt, die beiden hätten was am Laufen, da M. ja nackt war, aber dann beamt er sich und sie weg, oder? War er dann auch nackt? :|
Jap, ich glaube, ich habe die Geschichte nicht geblickt :D

Zu deinem Stil: Bite mehr zeigen :)

Liebe Grüße :girl:
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Re: Henry (Teil 2/2)

Beitragvon CraX » 31.08.2014, 02:33

Hallo ACri,

und weil ich gerade dabei bin ...

Warum nur ein bestimmtes Teleskop diese zusätzlichen Zahlen empfangen hatte, wusste niemand genau.

Wirklich sehr mysteriös. Hoffentlich gibt es dazu noch eine nachvollziehbare Erklärung.

Henry stotterte jetzt fast. Die Zuhörer um ihn herum hörten weiterhin Professor White zu, der gerade zum Finale ansetzte und die Theorie einer Einstein-Rosen-Brücke mit ins Spiel brachte und damit seine Rede beendete.

Er stotterte jetzt nicht fast, sondern er stotterte, punkt.
Wenn Prof. White gerade über eine Theorie referiert, kann er nicht gleichzeitig damit die Rede beenden! Eins nach dem anderen!

Hatte Henry gerade richtig gehört? Er konnte nicht glauben, was der unbekannte Mann ihm gerade gesagt hatte. Wie versteinert saß er zwischen den Zuhörern, die Professor White frenetisch zujubelten und dabei klatschten.

Die Reaktion ist für mich unglaubwürdig. Er kennt den Anrufer nicht, der kann doch alles behaupten. Da würde ich erst mal abwinken.

Die Verbindung wurde getrennt. Henry bemerkte erst jetzt Melanie, die immer noch versuchte, seine Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

Erst jetzt bemerkte Henry seine Kollegin.

Henry war Melanie blind gefolgt. Wenn sie von einer Klippe gesprungen wäre, er wäre ihr wie ein Lemming hinterher gesprungen.

Die Reaktion bzw. das Weggetretensein von Henry ist für mich nicht überzeugend. Er wird sich eher fragen, wer der Typ ist und warum er von der zweiten Sendung weiß, als dass er ihm so einfach glauben wird.

sie schien wirklich besorgt zu sein. Gleichzeit war sie sehr erregt.

Er hörte ihre Besorgnis heraus, aber auch, dass sie sehr aufgeregt war.

Sie war jetzt außer sich. Henry erwachte blitzartig aus seiner Starre und fasste Melanie fast schon grob an den Schultern. Sie erschrak.

und schüttelte sie? Vielleicht?

Er hat mich gerade angerufen. Verstehst du? Er hat mich angerufen!”

Wie schon gesagt, mir fehlt hier der Beweis, das er der Sender ist. Von daher ist auch der nächste Abschnitt für mich hinfällig:
Melanie verstand kein Wort. Sie wusste nicht, ob sie lachen oder weinen sollte. Ihre Gefühle fuhren fröhlich Achterbahn und jede Sekunde kam ein neuer Looping hinzu. Was sollte das heißen, dass damals schon Primzahlen aufgezeichnet wurden? Wurde sie die ganze Zeit belogen?

Alles Rote würde ich streichen, das ist entweder übertrieben oder überflüssig.

‘Er wolle nur ablenken’

Ist nicht ganz klar, wer hier gemeint ist. Die Sprechblase ist hier eine unglückliche Form.

Welch Ironie! Er wusste die Antwort, doch er durfte es ihr nicht sagen. Natürlich war eine Intelligenz dahinter, wenn der- oder diejenigen mit Primzahlen jonglieren konnten.

Warum kann er es ihr nicht sagen: die erste Primzalensendung hatte er ja verplappert und die zweite hat sie ihm persönlich überbracht?

Auch Nachforschungen bei der Datenzentrale ergaben keinen Hinweis auf einen Anruf.

Dieser Gedankengang unterbricht den eben stattfindenden und gehört an eine andere Stelle.

Er war überrascht und erwartend zugleich, sagte aber nichts.

würde ich streichen.
Ihre Stimme begann zu zittern. Sie schaute wie ein Schulmädchen nach unten, das ungehorsam war und die Strafe vom Rektor erwartete.

Die Umschreibung ist albern, oder ist die Frau ein kleines Mädchen?

“Ich möchte dich nie mehr wieder sehen. Meine Versetzung in ein anderes Forschungsinstitut habe ich bereits beantragt. Ich werde vermutlich sogar den Planeten verlassen und zur Mondeinrichtung IV gehen. Nur weit genug weg von hier. Bis alles geregelt ist, habe ich Urlaub.”

Statt Planeten würde ich Erde sagen.

Sie trennte die Verbindung. Er hatte so was bereits erwartet. Stumm sah er auf die Stelle, wo eben noch seine ehemalige Kollegin und gute Freundin als Partikelstrahl existierte. Er würde sie nie mehr wieder sehen. Doch er hatte viel Arbeit vor sich. Das wusste er.

„Kollegin und gute Freundin“ wiederholst du hier, war oben schon mal.

Melanie nahm ihre Visorious-Brille ab. Sie lächelte. Dann zog sie ihren Bademantel aus. Sie war vollkommen nackt.

Dass sie dann nackt ist, versteht sich ja von selbst.

“Hat er das wenigstens geglaubt?”

Und? Hat er es geglaubt?

Sie drehte sich Richtung dem Mann, der noch vor ein paar Tagen mit Dr. Steel telefoniert hatte. Dem unbekannten älteren Mann.

Auch schlecht formuliert: Ist es der ältere Mann der Mann, zu dem sie sich umdreht (so ist es sicher gemeint) oder Dr. Steel.
(Immerhin weiß ich jetzt endlich, wer oder was Steel ist.

“Ja”, sagte sie nur siegessicher.

Der Mann kam auf sie zu und stellte sich direkt vor sie.

Das sind alles Füllwörter, die man weglassen kann.

“Wenn er uns nicht glaubt, dass wir diejenigen sind, die wir sind, dann müssen wir eben jemand anderen mitnehmen. Lange genug hattet ihr Menschen Zeit, hinter das Geheimnis der Zahlen zu kommen. Ein paar wenige waren nah dran. Du wirst diejenige sein, die es bald komplett erfahren wird.”

Mit diesen Worten zog er ein kleines Gerät aus der Tasche und tippte etwas ein. In einem blauen Licht gehüllt verschwanden beide ins Nichts...Richtung Andromedanebel...


Also der Typ kommt von der Andromedagalaxis und wollte den Dr. mitnehmen, aber nur, wenn er ihm glaubt? Wieso? Gibt es da irgendeine Logik dahinter?
Und dann Frage 2: Wieso haut er dann ohne ihn ab? Der Dr. glaubt ihm doch eh alles ...?

Frage 3: Wieso soll es ausgerechnet die Kollegin des Dr. erfahren? Ist die so kompetent oder ist es wegen des fallengelassenen Bademantels?

Kleiner Zweifel: Die Andromedagalaxis ist nicht gerade um die Ecke. Was ist das für ein kleines Gerät?

Frage 4: Was bezweckt der Andomedaner eigentlich? Auch in Bezug zu seinen Funksendungen? Wozu der ganze Aufwand?

Die Antwort auf alle 4 Fragen lautet bei meinem Verständnis:
00000000000000000000000000000000

Fazit:
Die Idee, dass die „ahnungslose“ Kollegin zu den Eingeweihten gehört und der gutgläubige Dr. Steel nicht, ist zwar ganz nett, aber die innere Logik in der Story sehe ich hier nicht.

Ansonsten kann ich nur wiederholen, dass du an deinem Schreibstiel noch üben musst.
Ich habe hier nur wenige Sachen angekreidet, aber eigentlich hapert es in jedem Satz.
Also in diesem Sinne, schreibt man sich demnächst wieder?


Liebe Grüße
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Die wahren Abenteuer sind im Kopf und sind sie nicht im Kopf, dann sind sie nirgendwo.
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Re: Henry (Teil 2/2)

Beitragvon Bernd » 20.01.2015, 21:53

... (weiter gehts)

Der zweite Teil gefällt mir leider weit weniger, als der erste. Maximal Note 4! Was nun passiert ist unglaubwürdig bis grotesk; klischeehaft und es ist, als wollest Du die im ersten Teil aufgebaute Szenerie nun zwanghaft auf Popcornkino-Niveau zum Höhepunkt laufen lassen. Je weiter es voranschreitet, desto weniger blicke ich durch. Zu viele erzwungene Wendungen und Überraschungen. :(

ACri hat geschrieben:Henry war geschockt. Woher wusste dieser Mann das? Aber es stimmte. Genau eine Woche nachdem die Zahlenreihe aufgezeichnet wurde, wurden die Primzahlen von 2 bis 97 empfangen. Doch dies war ein Geheimnis. Es wussten vielleicht 20 Menschen davon weltweit. Und Henry kannte jeden einzelnen davon persönlich. Nicht einmal Melanie hatte davon eine Ahnung. Warum nur ein bestimmtes Teleskop diese zusätzlichen Zahlen empfangen hatte, wusste niemand genau. Es war auch eines der Rätsel, die noch gelöst werden mussten.
Äh... aha! Also wenn das SETI ein Signal empfangen und dies publiziert hätte, dann würden alle Hobbyfunker (oder wie man sie nennt) der Welt, geschweige denn von allen Geheimdiensten und staatlichen Einrichtungen aller Länder ihre Lauscher auf dieses Signal ausrichten, um die Infos zu empfangen und zu analysieren. Schwer vorstellbar, wie man ein Signal aus dem All senden will, das nur 20 Leute weltweit empfangen können. eine Lösung hierfür bietest Du ja selbst nicht an, bist Dir aber immerhin des Problems bewusst.

Jetzt wirds konfus: Der Mann behauptet, die Nachricht gesendet zu haben, Henry glaubt ihm natürlich sofort und ist offenbar total schockiert und durcheinander (ui, was macht der am 1. April?) und Melanie nebenan dreht auch noch durch und zerrt ihn fort, weil sie von woauchimmer von neuen Zahlen weiß. (Warum erzählt sie ihm das nicht einfach, statt ihn wegzuzerren und dann nach seinem Befinden zu fragen?)

Anschließend führt sich Melanie auf wie eine betrogene Freundin, statt zu akzeptieren, dass gewisse Informationen der Geheimhaltung unterliegen und außerhalb ihrer Gehaltsklasse liegen. Was eine Seifen-Oper!

Und dann dieser Schluss. Ganz ehrlich: Das check ich nicht! Der Anrufer ist ein Alien und Melanie entweder auch oder sie ist die Auserwählte unter den Menschen, oder wie? War sie die ganze Zeit eingeweiht? Warum dann dieses Theater zuvor? Puh... also mangels Verständnisses verzichte ich jetzt mal auf eine Bewertung des Endes.


Sorry, wenn der zweite Teil jetzt nicht so gut wegkam.
Ich hoffe, was ich schrieb, war trotzdem nützlich.
Und Teil 1 war ja wirklich ok.

Grüße
Bernd
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Re: Henry (Teil 2/2)

Beitragvon vic24 » 17.02.2015, 15:52

Et idem iterum.

Was bisher geschah...

Henry war geschockt. Woher wusste dieser Mann das? Aber es stimmte. Genau eine Woche nachdem die Zahlenreihe aufgezeichnet wurde, wurden die Primzahlen von 2 bis 97 empfangen. Doch dies war ein Geheimnis. Es wussten vielleicht 20 Menschen davon weltweit. Und Henry kannte jeden einzelnen davon persönlich. Nicht einmal Melanie hatte davon eine Ahnung. Warum nur ein bestimmtes Teleskop diese zusätzlichen Zahlen empfangen hatte, wusste niemand genau. Es war auch eines der Rätsel, die noch gelöst werden mussten.


Henry sollte viel eher schockiert in die AR-Brille starren, während seine Unterlippe vor Erregung bebte. Die Erklärungen im nächsten Satz sind Widerholungen, die in dieser Szene wiederholend wirken und nicht zum Thema passen. Viel eher würde ich die Szene so sehen:

Henry starrte schockiert die virtuelle Gestalt an und seine Unterlippe bebte vor Wut. Wer war dieser Mann und woher wusste er von Dingen, die sonst niemand wusste? Hatten die Geldgeber einen Spion? Wer hätte der sein können? Vielleicht Melanie oder Mike? Tausend Fragen schossen zugleich durch seinen Kopf. Dann kam ihn in den Sinn, dass nur ein einziges Teleskop diese Zahlen aufgefangen hatte. Sein Spürsinn sagte ihm, dass der unbekannte Anrufer etwas damit zu tun haben musste.


musste und nicht [müsste{b]. Das würde den Anschein erwecken, dass weder Henry eine Ahnung hat noch der Autor sich im Klaren ist, was da technisch und physikalisch geschieht.
In Wirklichkeit wird der Fokus kurz auf ein Radioteleskop gelenkt, das wir gleich mitbeschreiben, wo auch immer das Teleskop stehen mag. zur (aktuellen) Erinnerung, in Australien wird derzeit ein Antennenarray als riesiges, virtuelles Radioteleskop aufgebaut und in der Zukunft kann es durchaus sein, dass das Antennenarray eine Grundfläche hat, die den Durchmesser der Erde um ein vielfaches übersteigt. Warum also wird nur ein einziges, unscheinbares Radioteleskop (ich denke mal, dass es sich in der eschichte um dieselben handelt), mit Funksignalen von Zahlen gefüttert. Zur Ablenkung? Unwahrscheinlich, von was sollte abgelenkt werden? Eine Invasion fand nicht statt, ein Teleskop hat keiner gestohlen und niemand wird gemeuchelt. Wenn nicht abgelenkt, dann mit Absicht. Es gab/gibt einen Grund und denselben Grund muss Henry gründlich auf den Grund gehen und das Geheimnis ergründen, grundsätzlich Gründlich. Hier wird er zum Kriminalisten denn das ist ein geheimnis und nichts mag der leser lieber, als heimliche Verschwörungen mit Sex'n Crime und möglichst viel Action. Defacto geschieht jedoch nichts, beinahe so wie im Kanzleramt.

Er dachte kurz an das Radioteleskop in Avocado. Niemand wusste von seiner Reise, nicht einmal Melanie oder Mike hatten eine Ahnung. Hatte ihm jemand nachspioniert? Und wenn ja, seit wann?
»Woher wissen Sie davon?« wiederholte er aber der Unbekannte schwieg.


Spätestens hier sollte dem geneigten Leser klar sein, dass Henry Paranoia entwickelt. Die Sache liegt auf der Hand, er schleppt ein Geheimnis mit sich herum, von dem er sich bis jetzt sicher war, der einzige zu sein. Dann wurde das Geheimnis verraten und, ob er will oder nicht, er sucht fieberhaft nach dem Leck. Die einzigen Bezugspersonen können demnach nur Melanie oder Mike sein, das sind die bisher einzig genannten Protagonisten im Spiel. Irgendwo ist ein Leck. Die Hobbymathematiker kann er ausschliessen, sie werden in der Geschichte nur am Rande erwähnt und haben keinen plausiblen Zugang also bleiben nur Mike und Melanie. Aber woher sollten sie es wissen? Das Zauberwort heisst schlicht und ergreifend Spionage. Ausserdem hat er dafür keinerlei Beweise aber schlagartig jede Menge Wut im Bauch und die Erkenntnis, dass er niemandem trauen kann, nicht einmal der Frau an der Garderobe.

Henry stotterte jetzt fast. Die Zuhörer um ihn herum hörten weiterhin Professor White zu, der gerade zum Finale ansetzte und die Theorie einer Einstein-Rosen-Brücke mit ins Spiel brachte und damit seine Rede beendete.
“Ich habe die Nachrichten gesendet”, sagte der Mann ruhig und gelassen.
Hatte Henry gerade richtig gehört? Er konnte nicht glauben, was der unbekannte Mann ihm gerade gesagt hatte. Wie versteinert saß er zwischen den Zuhörern, die Professor White frenetisch zujubelten und dabei klatschten.


Janeeissklar. Henry ist wütend und nicht unsicher. Er kommt nicht zum stottern sondern ist thoretisch zu allem bereit, auch dazu, dem Unbekannten an den Hals zu springen. Ihn interessiert auch nicht, was der Prof noch sagt und vor allem ist in dieser beiläufigen Erwähnung die Einstein-Rosen-Brücke absolut unpassend. Passender wäre das schwarze Loch, in das henry am liebsten verschwinden würde. Formilieren wir es lieber so:

»Die Signale von Avocado stammen von mir«, entgegnete der Fremde trocken. Henrys fühlte einen Schlag in die Magengrube und er starrte ihn verblüfft an. Jetztgab es nur noch ihn und den Fremden, der ihm mit einem leichten Lächeln im Gesicht, anstarrte und eine Reaktion erwartete. Henry war ausser sich und er rang verzweifelt nach Worten. Die Menschen waren plötzlich weit weg. Er blickte kurz in die jubelnde Menschenmenge, die Professor Whites Worten zuapplaudierten.


Kurz, knapp, ein Schlag und Schluss. Der Leser ist überrumpelt, Henry sowieso und nun geht es an das Verstehen der Geschichte. Also neue Fragen. Was hat er? Warum hat er? Wieso und überhaupt hat er und woher wusste er? Fragen, die gar nicht beantwortet werden, weil (besser ist: warum auch immer, also aus unbekannten Gründen) die Verbindung unterbrochen wurde. Erst danach sollte Melanie in Erscheinung treten.
Henry sollte den Schock erst einmal dramaturgisch verdauen, der Leser ebenso. Also ist es falsch, beide gleich mit dem nächsten Kracher zu überfallen. Erst nach dem Unterbrechen der Verbindung kommt Henry runter.. lassen wir ihm zwei, drei Zeilen zum erholen, dann wird er von Melanie angesprochen.
-------------------------------------
Ab hier gerät die Geschichte aus dem Ruder und sollte grundsätzlich nochmal auf das Reißbrett.
Ich will die Story ab hier nicht analysieren, das ergibt gar keinen Sinn, ich stelle trotzdem ein paar Fragen, mit denen man vielleicht einiges retten könnte.
Henry steht noch unter Schock, er wird schlagartig misstrauisch und ausgerechnet in diesem Augenblick kommt Melanie daher und verrät ihn, dass da Primzahlen »angekommen« sind. Woher, wann, wer hat sie empfangen und warum eigentlich? Dieser Part passt nicht zum Rest.

Monate später... (glaube ich)

Diskussionen mit Melanie. Worum ging es dabei? Hatte es mit den Primzahlen zu tun? (Das Thema ist mittlerweile abgekaut)
Warum glaubt sie ihm nicht? Woher weiss er dann von Primzahlen und warum sollte er etwas "erfinden"?
Henry ist im Recht, warum ist sie auf ihn wütend und enttäuscht. Und das wichtigste, sie ist von ihm enttäuscht, wo vorher alles sooo schön gelaufen war. Ersatzweise hätte sie sich jett Mike an den Hals werfen sollen, das hätte ich noch verstanden. Aber so vollkommen ohne? Wie prüde ist die Schwester (in diesem Part)?

Die Zahlenreihen liefen über Henrys Display, als wenn jemand eine Schüssel mit Primzahlen verschüttet hätte. Vollkommen ohne Zusammenhang. 41, 19, 19, 11, 73, 37, 5, 89, 3, 53 usw. Henry saß stumm davor und schaute dem Schauspiel zu. Es wirkte irgendwie beruhigend auf ihn. Die letzten Tage hatte er kaum geschlafen. Nach dem Kongress hatte er noch stundenlange Diskussionen mit Melanie. Sie glaubte ihm kein Wort von seinem seltsamen Anruf. ‘Er wolle nur ablenken’ und ‘sie wurde die ganzen Jahre nur belogen und benutzt’. Henry konnte es ihr nicht verübeln. Sie war immerhin die letzten vier Jahre damit beschäftigt, herauszufinden, ob der Absender mit der Steel-Zahl irgendwie intelligent sein könne. Welch Ironie! Er wusste die Antwort, doch er durfte es ihr nicht sagen. Natürlich war eine Intelligenz dahinter, wenn der- oder diejenigen mit Primzahlen jonglieren konnten. Auch Nachforschungen bei der Datenzentrale ergaben keinen Hinweis auf einen Anruf. Er konnte es ihr wirklich nicht verübeln.


Irritiert bin ich, weil hier zwei Probleme in quasi einem Satz vermixt werden. Henry sitzt vor dem Scherbenhaufen seiner wissenschaftlichen Arbeit, Melanie ist sauer und er verhält sich fast masochistisch. Das ist nicht Henry aus dem ersten Part, das hier ist ein Looser. Und dann kommt der Hammer.

“Ich habe nachgedacht Henry”


Frei nach Carolin Kebekus: MannwattfürneBitchaberhallo!

Übersetzt heisst das, ich weiss nicht, was die Frau jetzt vorhat und warum sie es vorhat. Sie spielt ihm etwas vor, um sich in der nächsten Szene dem Unbekannten Anrufer von einst an den Hals. Nicht gerade glaubwürdig, das Ganze. Da frage ich mich, ist die Frau wirklich so, gab es eine (bislang unbekannte) Schlüsselszene oder wurde sie nur ausgenutzt?? Es ist und bleibt verwirrend.
Die letzte Szene macht aber die Geschichte im Ganzen unglaubwürdig. Zuerst hat sie keine Ahnung, dann (also zum Schluss) muss sie alles wissen, wobei sie sauer ist, weil Henry etwas weiss, von dem sie keine Ahnunghat und dann beamt sie sich splitterfasernackt davon und ist fast schadenfroh, dass der Ärmste (Oder sollte ich sagen, Trottel??) ahnungslos bleibt. Nein, der Rest muss nochmal geschrieben werden.


Ein Nachtrag.
Das Ende passt auch aus einem weiteren Grund nicht zur Story. Die Ganze zeit geht es um die Fragen, wer, warum, woher, mit was und an wen gerichtet Signale, insbesondere Priemzahlen geschickt hat. Die frage wird nicht beantwortet sondern sprunghaft verschwindet die Protagonistin.
Entweder wird die Geschichte so ausgeschrieben, dass ihr Abgang plausibel wird oder der letzte art muss weichen. Kill Your Baby würde ich dann raten und den letzten Part komplett neu schreiben. Dann macht die Story Sinn. Ich habe mich sowieso schon gefragt, wer nun warum mit Zahlen spielt.

Henry ist die Hauptfigur. Der Fokus sollte auf ihm bleiben. Er wird geliebt, beraten, verärgert, betrogen, hintergangen. Um die letzte Szene zu retten, warum das Verschwinden der Bitch Kollegin nicht aus seiner Perspektive beschreiben, mit entsprechenden Überleitungen und einer plausiblen Erklärung? Das macht die Story vielleicht nochmal so lang aber es könnte die Sache retten. Ein wenig ist das dann wie bei Star wars. auch in der 6teiligen geschichte gibt es genug ungereimtheiten, die george lukas mit der trickserie clone wars überbrückt hat, für die fans.

Quod quidem dixi.
Zuletzt geändert von KleineLady1981 am 17.02.2015, 17:36, insgesamt 2-mal geändert.
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