Herkunft der Magie

In diesem Unterforum findest du Hilfe bei jeglicher Art von Plot-Problemen.

Herkunft der Magie

Beitragvon naph » 14.06.2015, 18:36

Hei,
Ich habe ein kleines Problem mit meinem Plot und zwar geht es darum wie jemand, der nicht von Geburt an Magie wirken kann, auf einmal (zumindest teilweise aber nicht dauernd) die Fähigkeit hat, diese doch zu wirken?

Teilweise wirken bedeutet hier, dass der Charakter nur eine gewisse Zeit und nur mit Hilfe von Tränke Magie wirken kann. Natürlich haben diese Tränke auch nur einen gewissen Wirkungsgrad, bspw 1 Std.
Außerdem soll es, wenn es eben möglich ist, nicht all zu viele Leute geben soll die diese Fähigkeit haben. Es soll also nicht an jeder Ecke einen geben...

Ich dachte bereits an Experimente oder Gifte, die an den Personen durchgeführt bzw den Personen injiziert wurden, allerdings würde es in beiden Fällen zu viele geben, die auf einmal Magie wirken können. Die Anzahl soll aber, wie gesagt, so gering wie möglich gehalten werden.

Bei den Experimenten würde man sich wohl kaum nur zb 7 Leute schnappen und an ihnen herum probieren. Das gleiche bei Gift, was bspw auf ein Dorf geworfen wird.
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass von 60 Leuten nur 7 überlebt haben weil sie zb irgendein besonderes Enzym besitzen aber... Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Es klingt komisch, oder?

Und mehr will mir leider nicht einfallen, weil das Problem (von mir aus) darin besteht das nicht jeder Hans diese Fähigkeit haben darf. Je weniger desto besser, sollen sie doch sowas wie eine ungewollte Randgruppe bilden. Könige nutzen gerne ihre Fähigkeit für Spezialaufträge oder den Krieg, Bürger haben aber Angst davor. Sie leben also, sofern sie nicht für Könige arbeiten, unter dem Radar.

.: Zur Welt
Die Geschichte soll in einer fiktiven Welt spielen die Steam-Punk Elemente besitzt. Eher ist sie von der Geographie mit Irland zu vergleichen. Klippen, weite Wiesen/ weites Gelände, Wälder, etc.
Stand jetzt sollen auch keine Orks, Elfen, Werwölfe oder Vampire vorkommen.


Ich hoffe ihr könnt mir helfen oder Denkanstöße geben. :)

- naph
»If writers wrote as carelessly as some people talk, than ashasdh asdglaseuyt[bn[pasdlgkhasdfasdf.«
- Lemony Snicket
naph
 
Beiträge: 51
Registriert: 10.09.2012, 15:15

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon DraconRa » 14.06.2015, 18:45

naph hat geschrieben:Bei den Experimenten würde man sich wohl kaum nur zb 7 Leute schnappen und an ihnen herum probieren. Das gleiche bei Gift, was bspw auf ein Dorf geworfen wird.
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass von 60 Leuten nur 7 überlebt haben weil sie zb irgendein besonderes Enzym besitzen aber... Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Es klingt komisch, oder?


Finde ich nicht, das wäre genau der Ansatz, den ich wählen würde.

Ein besonderes Gen, Enzym, das einen gegen das Gift immun macht und durch das man die Fähigkeiten entfalten kann.
Oder es einfach gar nicht erklären, einige sind stark genug und überleben, die meisten nicht.
Benutzeravatar
DraconRa
 
Beiträge: 279
Registriert: 19.03.2014, 01:08

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon anby77 » 14.06.2015, 19:37

Wenn Du Steampunk-Elemente in der Welt hast, würde ich dazu passende Erklärungsansätze für Magie verwenden. Und Gene und Enzyme passen meiner Ansicht nach nicht zu Steampunk. Vielleicht kannst Du die Magie irgendwie mit der Äthertheorie verknüpfen. Die ist nach heutigem Wissensstand natürlich absoluter Bullshit, aber zu Steampunk passt sie hervorragend. Dichte Deiner Figur oder ihrem Hirn irgendwelche Resonanzeigenschaften an, die durch den Zaubertrank verstärt werden und es ihr erlauben den alles durchdringenden Äther in Schwingung zu versetzen und so Geist und Materie zu manipulieren. Wenn die Figur die magische Begabung wieder verlieren soll, lass sie die Resonanzeigenschaften verlieren - verpass ihr irgendwie eine Gehirnerschütterung, die die Äther-Resonanz durcheinander bringt und so die magische Befähigung zerstört.
Je größer der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel.
(Karlheinz Deschner)
anby77
 
Beiträge: 4293
Registriert: 19.12.2007, 19:55
Wohnort: Das schöne Badnerland

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon Lautin » 14.06.2015, 20:41

ich denke da immer sehr weit zurück. Woher soll die Magie stammen? Wie ist sie anwendbar? Wie von Geburt an bemerkbar? Die Herkunft von Magie lässt sich selten "neu erfinden". Sie ist da, einfach so, oder man findet eine Begründung... ich hab fast 1 Jahr gebraucht um eine schlüssige Erklärung zu finden.

Vielleicht durch eine Abstammung eines "fast zerstörten" Volkes im (Norden,Osten, Süden, Westen), das sehr starker Energy ausgesetzt war und diese Energy im Blut dazu führte, das Magie möglich wurde und sich diese Eigenschaft über das Blut weiter vererbt. Nach einem großen Knall und fast Auslöschen über die Generationen und Zeit aber verdünnt, verteilt und teils "vergessen" wurde. (Klingt ein wenig wie verstrahlt...)

Die Fähigkeiten heute eben variieren, die meisten vielleicht als direkte Nachfahren jener mit den größten Potential?

Und zu deinem Problem vielleicht das die Person von dort abstämmig und ganz wenig davon im Blut hat, was von Geburt an keine Magiefähigkeit hervorrief, aber durch eine Zugabe von Energy sich verstärkt? Diese Energy muss man vielleicht nicht einmal tiefer erklären, für dich selbst vielleicht als ein Meteorit, Gesteine aus dem inneren der Welt (also doch verstrahlt!), eine "chemische" Reaktion in der Luft durch die Zusammensetzung verschiedener Naturelemente an dem Ort? Vielleicht eine Quelle, dessen Wasser besondere Eigenschaften zugeschrieben wurde und "fast" versiegt ist?

Wichtig ist eigentlich nicht die genaue Herkunft, sondern was der "Glaube" deiner Welt, also der Menschen darin. (kann ja auch totaler Aberglaube sein, ohne das man es erklären müsste).
Benutzeravatar
Lautin
 
Beiträge: 16
Registriert: 04.06.2015, 19:13
Wohnort: Kaffeedose

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon Phorax von Tuswin » 14.06.2015, 22:39

Bei Steampunk könnte aber auch ein verrückter Wissenschaftler dafür verantwortlich sein.

Er könnte zum Beispiel am Tag X zur Stunde Y eine besondere Pflanze gezüchtet haben, deren Beeren Menschen oder deren Nachfahren. die in eben jener Stunde, oder vielleicht an jenem Tag geboren wurden, Fähigkeiten verleiht, weil die Beere die Energie des Kosmos zu jener Zeit abbildet.

Oder aber ein verrückter Wissenschaftler hat eine Flüssigkeit entwickelt, die magische Fähigkeiten erzeugt, in dem sie das Gehirn wachsen lässt oder dem Gehirn die Nutzung hoher Mengen Elektrizität erlaubt, woraufhin es Magie wirken kann, also eine Art Telekinese etc. Das Getränk ist giftig und nur wenige überleben es. Das Motiv gibt es zum Beispiel auch im "Wüstenplanet"-zyklus von Frank Herbert, Der Wissenschaftler könnte im Selbstversuch daran gestorben sein, bevor er es verfeinern konnte.

Oder du machst es wie ich in meiner Welt, dass deine magisch begabten Personen die Schwingungen beeinflussen, auf denen unsere Realität aufgebaut ist. Das Getränk könnte bei einer geringen Anzahl an Personen die Stimmbänder und das Gehör kurzzeitig verbessern, so dass sie in der Lage sind, die Melodie des Universums lokal umzuschreiben und zu übertönen.

Oder du belässt es als unerklärliches Mysterium und hältst dich nicht mit Erklärungen auf.


Lg
Phorax.
Mors certa, hora incerta!
Phorax von Tuswin
 
Beiträge: 90
Registriert: 18.04.2007, 14:49
Wohnort: Dresden

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon schreiberling » 14.06.2015, 23:57

Lass doch einfach, damit in deinem Universum ein Mensch magische Fähigkeiten entfalten kann ein Initiationsritual nötig sein, das nur jeder zehnte überlebt und das man auch nur freiwillig über sich ergehen lassen kann. Das sollte die Menge der Kandidaten und später der Überlebenden Magier doch gering halten.

Lies mal die Hexer Bücher von Andrzej Sapkowski. Ist zwar Fantasy, aber um ein Hexer zu werden gibt es ein ganz ähnliches Szenario, allerdings machen die es schon mit Kindern. Da wird es Mutation genannt. Denen gehen jede Menge Kandidaten drauf bei dem Prozess, deswegen gab es auch nie massenhaft Hexer.
schreiberling
 
Beiträge: 949
Registriert: 19.11.2007, 16:59

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon Justin » 15.06.2015, 00:20

Ich verstehe die eigentliche Frage nicht... :?

Magie gibt es schon aber es soll so wenig Menschen wie möglich sie anwenden können? Und dies nur weil sie irgendwelche Tranke/Spritze oder sonst was verabreicht bekommen haben?

Wenn es nur wenig Menschen geben sollen, die Magie verstehen und anwenden können, packst du sie einfach in einem geheimen Magier-Bund? Ihre Geheimnisse dann streng hütet und das Wissen nur an Menschen weiter geben, die in den Bund aufgenommen werden und sie anschließend Jahrelang trainieren/Ausgebilden/lehren?
You can observe a lot just by watching.
Justin
 
Beiträge: 497
Registriert: 12.11.2010, 23:34
Blog: Blog ansehen (15)

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon lunedai » 15.06.2015, 07:45

Mir gefällt es am besser, wenn Magie gar nicht oder nur wage erklärt wird. Versucht man Magie wissenschaftlich zu erklären, verliert man mMn das magische....

Z.B.
Harry Potter: manche Muggel können zaubern und Squibs können nicht zaubern, obwohl ihre Eltern zaubern können. Hab ich so hingenommen und nicht weiter hinterfragt.

X-Men: Mutanten entstehen durch Mutation. Reicht mir als Erklärung. Welche Gene da mutieren und wie die verschiedenen Fähigkeiten zustandekommen, ist mir egal.

A Song of Ice and Fire: Spoiler für alle die den 1. Teil / 1. Staffel Game of Thrones nicht gelesen/ gesehen haben
Spoiler: Anzeigen
Warum Dany die Drachen zum schlüpfen bringen kann und nicht verbrennt, will ich gar nicht erklärt bekommen. Das sie etwas besonderes ist, reicht mir als Erklärung. Genauso wenig hinterfragen ich, warum die Stark-Kinder wargen können. Da wäre nur interessant zu wissen, ob Ned auch wargen konnte und sich vor seinem Tod noch in ein Tier gewargt hat ;P


Zu viel Erklärung kann auch schaden.
Z.B. Stephan Meyer die versuchte zu erklären, wie Bella
Spoiler: Anzeigen
schwanger
wurde. Statt einfach zu sagen, es war ein Wunder, hat sie sich ziemlich in die schei** geredet mMn.


In deiner Welt gibt es also ein paar Leute mit besonderen Fähigkeiten.
Sie haben sich gefunden (indem sie z.B. die besondere Aura spüren; ein spzielles Geburtsmal besitzen;...) und eine Gemeinschaft gebildet oder sind auf ihre Fähigkeiten von Wissenschaftlern (?) getestet worden.
Die Tränke könnten sie selbst entworfen haben oder sie sind durch Zufall entdeckt worden. Die Tränke könnten z.B. nur ihre Fähigkeiten verstärken oder kontrollierbar machen. ( und man muss üben damit umzugehen, damit der Trank besonders wirksam ist, ...)
Jemandem ohne magischen Kräften nützt der Trank also nichts.
Würde mir als Erklärung völlig reichen ;)
Benutzeravatar
lunedai
 
Beiträge: 195
Registriert: 10.12.2012, 16:42
Wohnort: Österreich

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon fwka92 » 15.06.2015, 10:57

Ich kenne mich mit Steampunk nicht sonderlich aus, aber ich hätte folgende Vorschläge:

1. die Bevölkerung verachtet Magie und will mit ihr nichts zu tun haben, jeder der jedoch bereit ist sich ernsthaft damit zu befassen, kann sie lernen, sofern er die nötige veranlagung besitzt (also die nötigen mentalen fähigkeiten wie geduld, konzentrationsfähigkeit, intelligenz etc.). In diesem Szenario könntest du einfach sagen, dass die wenigsten die nötige ausdauer und zeit hineinstecken um überhaupt zu einer magie gelangen zu können, die gefährlich werden könnte, für wen auch immer. Und der Großteil WILL Magie gar nicht erst.

2. Wenn wie du sagst er es unbedingt von Geburt an fast schon beherrschen soll, dann würde mir ein Gen-Defekt einfallen. Also eher eine Krankheit, etwas, was eigentlich ausgebügelt werden müsste. Die wenigsten haben diese "Störung" im Gehirn und der HC findet aber im Laufe seiner Jugend heraus, dass diese sogenannte Störung ihn in Wirklichkeit befähigt, Magie zu wirken. Das würde mir als Erklärung reichen, warum nur so wenige diesen Gen-Defekt haben weiß man ja bei realen Krankheiten in der echten Welt beispielsweise auch nicht

3. Falls Magie nichts Verachtenswertes sein soll würde mir noch einfallen, dass er als junges Kind (so 6 oder 7 Jahre) mal im Wald herumläuft und eine fast ausgestorbene Pflanze findet, die nur noch in seinem Heimatgebiet vorzufinden ist und extrem selten ist. Da das Wissen um diese Pflanze verloren gegangen ist weiß keiner, dass sie in Wirklichkeit nicht giftig ist sondern geheime Kräfte verleiht, wenn man sie isst. Und wenn sie schöne Früchte besitzt die angenehm duften ist es gar nicht mal so unwahrscheinlich dass ein kleines Kind sie einfach isst. Da die Auswirkungen aber nicht sofort spürbar werden, vergisst er die Pflanze und dessen Bedeutung oder Standort und so können auch nicht reihenweise anderer Leute daherkommen um sie zu essen (weil sie sie nicht finden).

Hoffe du kannst mit einem der Vorschläge was anfangen 8)
fwka92
 
Beiträge: 20
Registriert: 15.12.2014, 23:00

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon Alys » 15.06.2015, 11:33

Wie wäre es damit?

Eine magische Begabung ist ein Gottesgeschenk, mit dem sowieso nur etwa jeder hundertste Mensch gesegnet ist. Dazu kommt, dass diese Begabung verkümmert, wenn man sie nicht gezielt fördert. Manche Zauberer ziehen durch die Lande und suchen nach magisch begabten Kindern, die sie dann in ihre Akademien mitnehmen. (Wenn Magie in Deinem Universum etwas ist, das die Menschen fürchten, dann lassen die Eltern ihre Kinder sicher auch gerne mitgehen in die Akademien.)

Natürlich wird die Begabung aber auch nicht bei jedem magischen Kind erkannt. Die Gabe verkümmert bei solchen Kindern, aber eben nicht ganz. Manche werden erst als Erwachsene als magisch begabt erkannt und können dann noch mit viel Aufwand noch ein oder zwei Sprüche lernen, aber sie sind eben im Vergleich zu den von Kindheit an ausgebildeten Magiern nur "teilweise magisch".

Das ist zu 98% geklaut aus dem Regelsystem von DSA, aber wenn's für Dich funktioniert - warum nicht?
Alys
 
Beiträge: 490
Registriert: 30.12.2014, 15:26

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon naph » 15.06.2015, 18:46

Wow, erstmal danke, dass so viele geantwortet haben! :)

@DraconRa:
Danke :) Dann werf ich die Grundidee doch mal wieder mit in den Topf :D

@anby77:
Wie ich dir schon in einer PN erzählt hab, gefällt mir das mit der Äthertheorie auch sehr gut!

@Lautin:
Da wären wir ja quasi wieder beim Gift. Hmm.

Wichtig ist eigentlich nicht die genaue Herkunft, sondern was der "Glaube" deiner Welt, also der Menschen darin, ist.

--> Stimmt!

@Phorax:
Verrückter Wissenschaftler! Die Idee gefällt mir sehr, sehr gut. Lässt sich auch gut mit anderen Dingen verbinden - Wissenschaftler passen immer :D
Ja, aber ich muss zumindest für mich wissen wie das alles zustande kommt. Ich muss es in der Geschichte nicht mal wirklich erklären, aber in meinen Unterlagen nachlesbar sein... Sonst fehlt mir irgendwie was... Außerdem ist es nie schlecht Hintergrund Informationen zu haben :)

@schreiberling:
Hmm, die Idee mit dem Ritual klingt recht interessant. Muss mal gucken wie ich es einsetzen und umsetzen kann. Aber bzgl der geringen Quote hätte ich damit natürlich leichtes Spiel! Danke.

@Justin:
Eigentlich wollte ich keinen geheimen Magier-Bund ins Leben rufen und auch keine Schule a la Hogwarts oder das Magisterium erfinden. Es ging mir grundliegend darum was für Möglichkeiten es geben würde damit jemand Magie wirken kann. Die Tränke dienen dazu, dass sie die Magie überhaupt abrufen bzw. anwenden können. Und ja, es sollen nur sehr wenige Leute überhaupt diese Fähigkeit besitzen.

@lunedai:
Die Tränke könnten z.B. nur ihre Fähigkeiten verstärken oder kontrollierbar machen. (Und man muss üben damit umzugeben, damit der Trank besonders wirksam ist,...) Jemand ohne magische Kräfte nützt der Trank also nichts

--> Das war auch meine Idee :)
@fwka92:
ich glaub ich habe mich etwas falsch ausgedrückt: er soll NICHT von Anfang an Magie wirken können sondern erst später ;)
Aber die Idee mit dem Gendefekt (der wohl eher 'schlafend' ist) bzw. der Störung im Gehirn ist gut :) Und deckt sich mit meinen ersten Ideen. Danke.

@Alys:
Gottesgeschenk. Hmhmhm. Klingt gut, müsste nur prüfen ob es sich umsetzen lässt :) Danke.


Generell noch mal danke an alle, die geantwortet haben und sich die Zeit genommen haben :) Ich werde mir jetzt noch mal jeden Vorschlag notieren und ein bisschen basteln. Wahrscheinlich wird es ein Mix aus diversen Vorschlägen! :)

- naph
»If writers wrote as carelessly as some people talk, than ashasdh asdglaseuyt[bn[pasdlgkhasdfasdf.«
- Lemony Snicket
naph
 
Beiträge: 51
Registriert: 10.09.2012, 15:15

Re: Herkunft der Magie

Beitragvon SmilingSeth » 18.06.2015, 18:23

Herkunft der Magie?

Im Witcher Universum wird das mit der Kollision der Welten, Sphären-Kollision erklärt, wodurch sich die Welt der Magie mit der Welt der Menschen vereinigt hat.
In HP weiß ich gar nicht warum das so abläuft wie es abläuft, aber wer einen langen, zotteligen Bart trägt, ist zu 90% Magier.
In HdR ist es das selbe, im Film wird bspw. nie erklärt warum Gandalf nun Zauber wirkt und die Konklusion für die meisten ist wohl, weil er 'nen Zottelbart spazieren trägt.
In den meisten Zombiefilmen wird es nie weit erklärt warum es nun Zombies gibt, weil alleine die Thematik schon Probleme birgt. Mit wenigen Ausnahmen sind es fehlgeschlagene Impfstoffe.

Grundsätzlich ist es eine persönliche Präferenz, ob man nun wissen will, wie etwas in einem Universum funktioniert. Und was da eigentlich dahinter steckt. Ob man sich nun selbst Reime darauf macht, oder ob das Buch der Autor dazu Erklärungen bringt. Für viele und vor allem in der Fantasy liegt der Reiz aber darin, dass man nicht genau weiß, was nun eigentlich wirklich geschah und man beim Lesen immer ein Fragezeichen im Kopf schwirren sieht.
In "die Verwandlung" zum Beispiel wird ein komplett surreale Thematik in die Realität geprügelt, es gibt dort keine Erklärung für die Verwandlung, aber auch genau darin liegt der Reiz.
DraconRa hat geschrieben:
naph hat geschrieben:Bei den Experimenten würde man sich wohl kaum nur zb 7 Leute schnappen und an ihnen herum probieren. Das gleiche bei Gift, was bspw auf ein Dorf geworfen wird.
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass von 60 Leuten nur 7 überlebt haben weil sie zb irgendein besonderes Enzym besitzen aber... Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Es klingt komisch, oder?


Finde ich nicht, das wäre genau der Ansatz, den ich wählen würde.

Ein besonderes Gen, Enzym, das einen gegen das Gift immun macht und durch das man die Fähigkeiten entfalten kann.
Oder es einfach gar nicht erklären, einige sind stark genug und überleben, die meisten nicht.

Und wieder einmal heißt es: Willkommen im Universum des Hexers.
das trifft sogar auf alle Sätze zu.

Aber was mein Punkt diesbezüglich ist, es gibt von den Witcher-Autoren auch einen Steampunk-Roman der sich teilweise der selben Mechaniken bedient, wie schon the Witcher.

naph hat geschrieben:Hei,
Ich habe ein kleines Problem mit meinem Plot und zwar geht es darum wie jemand, der nicht von Geburt an Magie wirken kann, auf einmal (zumindest teilweise aber nicht dauernd) die Fähigkeit hat, diese doch zu wirken?

Teilweise wirken bedeutet hier, dass der Charakter nur eine gewisse Zeit und nur mit Hilfe von Tränke Magie wirken kann. Natürlich haben diese Tränke auch nur einen gewissen Wirkungsgrad, bspw 1 Std.
Außerdem soll es, wenn es eben möglich ist, nicht all zu viele Leute geben soll die diese Fähigkeit haben. Es soll also nicht an jeder Ecke einen geben...

Ich dachte bereits an Experimente oder Gifte, die an den Personen durchgeführt bzw den Personen injiziert wurden, allerdings würde es in beiden Fällen zu viele geben, die auf einmal Magie wirken können. Die Anzahl soll aber, wie gesagt, so gering wie möglich gehalten werden.


.: Zur Welt
Die Geschichte soll in einer fiktiven Welt spielen die Steam-Punk Elemente besitzt. Eher ist sie von der Geographie mit Irland zu vergleichen. Klippen, weite Wiesen/ weites Gelände, Wälder, etc.
Stand jetzt sollen auch keine Orks, Elfen, Werwölfe oder Vampire vorkommen.


Ich hoffe ihr könnt mir helfen oder Denkanstöße geben. :)

- naph


naph hat geschrieben:Bei den Experimenten würde man sich wohl kaum nur zb 7 Leute schnappen und an ihnen herum probieren. Das gleiche bei Gift, was bspw auf ein Dorf geworfen wird.
Jetzt könnte man natürlich sagen, dass von 60 Leuten nur 7 überlebt haben weil sie zb irgendein besonderes Enzym besitzen aber... Irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden. Es klingt komisch, oder?

Und mehr will mir leider nicht einfallen, weil das Problem (von mir aus) darin besteht das nicht jeder Hans diese Fähigkeit haben darf. Je weniger desto besser, sollen sie doch sowas wie eine ungewollte Randgruppe bilden. Könige nutzen gerne ihre Fähigkeit für Spezialaufträge oder den Krieg, Bürger haben aber Angst davor. Sie leben also, sofern sie nicht für Könige arbeiten, unter dem Radar.

Witcher hat geschrieben:Witcher oder Hexer sind sterile Mutanten mit übernatürlichen Fähigkeiten. Sie wurden von Zauberern erschaffen um als professionelle Monsterjäger die Welt für die Menschen von Ungeheuern zu reinigen. Man nimmt an (die Hexer glauben ebenfalls daran), dass sie unfähig sind, Gefühle zu empfinden. Das entspricht jedoch nicht ganz der Wahrheit. Von Geralt, dem Hauptcharakter der Witcher Serie, heißt es in den Geschichten, dass er der einzige Hexer sei, der Gefühle empfinden kann. Geralt gilt außerdem als der Beste aller Hexer.

"Witcher" ist eine abfällige Bezeichnung, die von dem Wort "Witch" (wiedźma) abgeleitet und von Magiern verwendet wurde, um Männer mit eingeschränkten magischen Fähigkeiten zu beschreiben.

Die jungen Hexer werden schon im frühen Kindesalter von ihren Eltern getrennt und in spezielle Hexerschulen gebracht. Dort werden sie trainiert und ihr Körper wird in einem Mutationsvorgang, der Prüfung der Gräser verändert. Viele Schüler überleben diese Prüfung nicht. Nach erfolgreicher Prüfung sind die Hexer extrem schnell und wendig, sie können in der Nacht sehen und lange ohne Nahrung überleben. Alle Hexer sind unfähig, Nachwuchs zu zeugen, was aber nicht heißt, dass sie keine sexuellen Kontakte zu Menschen haben. Alle Hexer sind männlich, da der weibliche Körper die Mutation nicht überleben würde.


Naph hat geschrieben:Teilweise wirken bedeutet hier, dass der Charakter nur eine gewisse Zeit und nur mit Hilfe von Tränke Magie wirken kann. Natürlich haben diese Tränke auch nur einen gewissen Wirkungsgrad, bspw 1 Std.
Außerdem soll es, wenn es eben möglich ist, nicht all zu viele Leute geben soll die diese Fähigkeit haben. Es soll also nicht an jeder Ecke einen geben...

Ich dachte bereits an Experimente oder Gifte, die an den Personen durchgeführt bzw den Personen injiziert wurden, allerdings würde es in beiden Fällen zu viele geben, die auf einmal Magie wirken können. Die Anzahl soll aber, wie gesagt, so gering wie möglich gehalten werden.
In "The Witcher" sorgen vor allem Tränke, also alchemistische Zubereitungen dafür, dass die Hexer die jeweiligen Fertigkeiten verwenden können, aber ab einer gewissen Menge wirken selbst die Tränke toxisch. Für normale Menschen wären die Tränke tödlich.



Ansonsten, hast du schonmal an die Jedis gedacht? Auserwählte [Menschen] die praktisch Magie wirken?
Überhaupt, eigentlich bist du nicht die/der erste, der sich darüber Gedanken macht, es gibt dutzende Bücher in denen das mehr oder weniger in der Form vorkommt. Ein weiter Gedanke, wäre magische Objekte, Runen und dergleichen.
SmilingSeth
Inaktiv
 
Beiträge: 588
Registriert: 23.03.2015, 02:05


Zurück zu Plot-Hilfe

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste