Hilfe bei der Matrix-Methode

Tipps, Ratschläge und Hilfen zum Schreiben. Wie machst du das? Hilfe bei Blockaden, Hemmungen und Anfangsschwierigkeiten

Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Swaggy » 01.11.2015, 15:29

Ich habe vor Kurzem die Matrix Methode entdeckt zur Ideenfindung, die ich im Prinzip ganz gut finde, aber ich verliere da schnell den Überblick und bräuchte deshalb Tips, wie man es besser strkturieren kann.

Ich habe einfach ein wahllos ein paar Begriffe als Beispiel zusammen geworfen.

Polizist, Schußwunde, Gefängnispsychologe
Benzodiazepin, Gang, Vergebung
Scheidung, Menschenhandel Asperger-Syndrom

Polizei+Schußwunde
Polizei+Gang
Polizei+Benzo


Ein Polizist erleidet/verursacht im Dienst eine Schußwunde. Ein Polizist muss in einer Gang-Gegend Dienst schieben und erlebt massive Konflikte/ist/wird korrupt und paktiert mit der Gang/ist ein ganz harter Hund und wurde extra angefordert um in einer Gang-Gegend für Ruhe zu sorgen. Der Polizist ist/wird abhängig von Benzodiazepim wegen des Streß und muss zur Finanzierung der Sucht mit der Gang zusammen arbeiten weil nur die ihm das Zeug rezeptfrei besorgen können. Daraufhin gibt es Konflikte mit Vorgesetzten und mit dem eigenen Gewissen usw.


Schußwunde+Gefängnispsychologe
Schußwunde+Vergebung
Schußwunde+Gang

Ein Gefängnispsychologe muss einen Insassen betreuen, der einen Polzisten/ein kleines Mädchen/seinen Lehrer angeschossen hat. Der Insasse kann sich selbst die Tat kaum verzeihen und strebt nach Vergebung. Der Psychologe hilft ihm dabei. Vielleicht war der Psychooge auch selber früher Polizist und hat nach Dienstwaffengebrauch im Dienst aufgrund eines Traumas umgeschult. Vielleicht hat er versehentlich einen obdachlosen erschossen, der nur nach seiner Bierdose greifen wollte, weil er im Dunkeln dachte, es sei eine Waffe und kann sich das nicht vergeben. Jetzt versucht er, Absolution zu erringen, indem er Straftätern hilft (hier denke ich schon weiter als nur "Schußwunde+ Vergebung" sondern nehem noch den Begriff "Gefängnispsychologe" mit rein.

Psychologe+Polizist
Psychologe+Benzos
Psychologe+Vergebung

Eine Gefängnispsychologin führt eine Beziehung mit einem Polizisten oder es entwickelt sich eine Beziehung. Es gibt Konflikte, weil der Polizist eifersüchtig reagiert dass die Frau mit notgeilen Häftlingen arbeitet und unterstellt ihr, sich extra aufreizend zu kleiden. Oder es gibt Konflikte weil die Frau versucht, Verständnis zu zeigen für die Kindheitserfahrungen usw. die die Straftäter zu dem gemacht haben was sie sind, während der Mann wenig Toleranz zeigt wiel er sich auf der Straße mit ihnen herumshlagen muss. Oder die beiden bilden ein top-Ermittlerteam, weil sie bei Ermittlungen helfen kann durch ihr gutes Gespür für Psychologie.

Ein Gefängnispsychologe wird süchtig nach Benzos, wegen dem Streß dem er ausgesetzt ist. Oder er verschreibt Benzos und die Person macht damit was "Böses", z.B einen anderen Häftling Schachmatt setzen oder einen Wärter. Oder der Psychologe ist verstrickt in knastinternen Drogenhandel und verkauft Beruhigungsmitte (oder andere Drogen oder andere Sachen)l.

Benzos+Gang
Benzos+Menschenhandel
Benzos+Scheidung

Eine Gang die sich auf den Handel mit Psychopharmaka spezialisiert hat. Ein Gangleader der seine Abhängigkeit unter Verschluß halten muss, um nicht verdrängt bzw. ermordet von Konkurrenten zu werden.
Menschenhändler, die ihre Opfer medikamentös ruhig stellen. oder süchtig und damit gefügig machen (wobei da Heroin wahrscheinlich besser wäre).
Einem Ehepaar droht die Scheidung, weil einer süchtig ist. Oder weil sich heraustellt, dass einer Mitglied in einer kriminellen Medikamenten-Schmuggler-Gang sind.

Gang+Vergebung
Gang+Asperger
Gang+Menschenhandel

Vergebung zwischen Gangmitgliedern und ihren Opfern bzw. deren Angehörigen. Vielleicht im Gefängnis unter Anleitung eines Psychologen. Selbstbetrachtung eines Gangmitgliedes und Auseinandersetzung mit der eigenen Schuld. die es auf sich geladen hat. Vielleicht Rückblick eines alten Gangmember, im Gefängnis, im Todestrackt(?), wobei ein Gefängnispsychologe helfen soll damit er sich selbst vergeben lernt? (was den Psychologen so stresst, wegen dem was er hört, dass er tablettensüchtig wird und seine Frau, die Polizistin ist und von dem besagten Gangmember (wobei die Gang auf Menschenhandel spezialisiert ist) angeschossen worden ist und seitdem eine Beinprothese trägt und nicht vergeben will. Darüber droht die Ehe zum Psychologen zu zerbrechen usw. usf.

Vergebung+Benzos
Vergebung+Scheidung
Vergebung+Asperger

Scheidung+Menschenhandel
Scheidung+Gefängnispsychologe
Scheidung+Asperger

Menschenhandel+Asperger
Menschenhandel+


Ich mache das jetzt nicht zuende. Mein Problem ist, es kommen zu viele Ideen und zu viele "Querbezug"-Ideen zu Worten, zu denen in dieser Matrix eigentlich gar keine Verbinung besteht. Und sich zu viele Sachen wiederholen
Das macht mir die Ordnung schwer, es ist dadurch dann einfach nicht mehr so schön gegliedert, aber wie soll man das ordnen ohne jede Struktur zu verlieren?

Wie vermeidet man, dass sich Sachen zu oft wiederholen, mal angenommen, man macht mehrere Geschichten daraus?
Aus diesen Sachen könnte man ja mehrere Plots machen, aber mehrere Geschichten mit Psychologen, Gangs, Polizisten und Drogen werden doch auch langweilig, selbst wenn die Themen in anderem Zusammenhang stehen, oder?

Denkt ihr euch da dann irgendwelche anderen Sachen, die aber im Prinzip ähnlich sind aus? z.B "Bombenangriff überlebt" statt "Schußwunde", "Crack" statt "Benzos", "CIA Agent" statt "Polizist" o.ä.?
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon unkompliziert » 03.11.2015, 17:58

Hast du einen Link unter dem man nachlesen kann, wie diese Matrix Methode überhaupt funktionieren soll?

Deine Ergebnisse finde ich abstrakt/unpersönlich.Das ist keine Kritik an deiner Leistung. Ich sehe im Moment noch nicht, was jetzt der Vorteil dieser Matrixmethode ist.

Wahweise könntest du dir auch einen Plot würfeln und dann versuchen das Beste daraus zu machen.
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Samira-Jessica » 03.11.2015, 21:10

Mich würde das auch gerade voll interessieren....

@unkomplizier: Einen Plot würfeln? Was meinst du damit?
Schöne Grüße Samira-Jessica
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Swaggy » 04.11.2015, 08:08

Ich hatte angenommen, die Methode sei bekannt.
http://blog.richardnorden.de/kreativ-mi ... rschienen/

Es ist einfach eine Methode zur schnellen möglichen Ideenfindung, eine andere Form des Brainstorming. Ich habe mir jetzt auch nicht besonders viel Mühe gegeben, es sollte nur darstellen, wie das funktioniert.
Wenn man das ganze ernst nimmt und mit Begriffen arbeitet, die einen wirklich interessieren (ich hab nur das nächstbeste genommen hier), kommt da noch viel mehr zusammen.
Es soll wohl auch gut fürs Gehirn sein, weil man lernt, auch Sachen zu verknüpfen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.
Es geht nicht nur um Plots, es kann auch um Charaktere, Persönlichkeiten, Orte, Technologien, Rassen, einfach alles gehen.
Es könnte z.b. auch die Begriffkombination Gehirn+Delikatesse sein und schon hat man den Charakter Hannibal Lector entwickelt und daraus dann das Schweigen der Lämmer :lol:

Im Grunde legt man je nach länge der Geschichte 4x4 Karten untereinander und fängt folgendermaßen an (und arbeitet sich dann genauso weiter):
zweite Karte + dritte Karte, zweite Karte+dritte Karte aus der Reihe darunter, zweite Karte+zweite Karte aus der Reihe darunter, zweite Karte + erste Karte aus der Reihe darunter.
Wenn z.B links von der Karte, die man gerade bearbeitet keine weitere Karte ist, nimmt man die Karte ganz rechts als Partner.

Ich finde, man kann damit schnell viele mögliche Themen, Handlungen, Handlungsorte etc. zusammenkriegen, aber man bräuchte dazu irgendein Ordnungssystem.
Auf der anderen Seite sind es so viele Kombinationen, dass man es auch nicht wirklich nach einem Oberbegriff "Action", "Kampfszene", "Kulisse" ordnen kann. Aber so hat man nach fünf Durchgängen einen halben Harry Potter Roman zusammen und findet nie was wieder.


p.s. es soll erstmal abstrakt sein, eigentlich soll man das auf Karteikärtchen schreiben, da ist ja nicht so viel Platz, also macht man es stichwortartig.
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon KillerKirsche » 15.11.2015, 02:16

Hallo Swaggy,

ich muss leider auch sagen, dass ich diese Methode auf den ersten Blick auch sehr unpersönlich und platt finde.

Ich fange allerdings auch zu Schreiben an, weil ich Ideen habe und nicht umgekehrt :)

Meine größte Inspiration ist auf jeden Fall Musik. Da laufen die Filme wie von selbst in meinem Kopf. Vielleicht hilft dir das ja auch!

VG
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Swaggy » 16.11.2015, 14:57

Ich habe auch viele Ideen, aber habe kein Problem mit neuen Inspirationsquellen und finde, dass man auch aus so "kalt" entstandenen Ideen was Interessantes machen kann.
Ich habe auch nicht nach "besseren" Methoden gefragt oder wie die Methode ankommt, sondern nur danach, wie man die Sachen besser ordnen könnte. Wie ein Karteischränkchen für Ideen eben.
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon unkompliziert » 16.11.2015, 16:53

Du müsstest dir erstmal Ordnung Kriterien überlegen:
In welches Genre passen sie?
Wie clichehaft sind sie?
In welche Zeit - welches Land passen sie?
Sie sie FSK 16/18?
Wieviel Recherche verlangen sie von dir?
Wie gern magst du sie?
Wie viele Protas/Sidekicks erfordern Sie?

Mein Rat wäre, keine Zeit darauf zu verschenden etwas zu archivieren, dass mit dieser Matrixmethode jeder Zeit reproduzierbar ist.
Wertvoller sind Ideen, wie du aus diesen Plots etwas machst, dass besonders ist und die Menschen berührt.

Wenn du ein Plotloch hast, kannst du die Matrix ja laufen lassen, bis sie etwas ausspuckt, was da rein passt.
unkompliziert
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Lorandra » 18.11.2015, 23:22

Ich weiß nicht, wie eine Methode zur Ideenfindung unpersönlich sein kann. Sie ist genau so persönlich, wie man sie sich macht, schließlich wählt man alle Begriffe selbst und auch die Zeit, die man für die einzelnen Wortpaare verwendet. Außerdem kann man sie mit beliebigen anderen "Methoden" und Ideen kombinieren.
Ideen haben ist nicht sonderlich schwer, daraus aber eine Geschichte entwickeln ist schon eine ganz andere Sache. Wenn man viel schreiben will, ohne zu lange Pause zwischen einzelnen Projekten zu haben -- oder beispielsweise auch mal eine Geschichte zu einem bestimmten Thema schreiben will (Ausschreibungen etc.) -- dann kann es nicht schaden, wenn man Methoden an der Hand hat, die einem dabei helfen.

Ich habe die Methode schon für einige Projekte verwendet, für die ich schon eine Grundidee hatte, die ich aber einfach noch ein bisschen ausarbeiten wollte und ich liebe die Ergebnisse davon.
Wie ich die Dinge ordne?
Im Endeffekt fast gar nicht. Ich schreibe mir die Wortpaare auf (in einem Dokument, weil ich das nicht per Hand machen will) und schreibe dann immer darunter meine Gedanken. Ein Gedanke pro Zeile und zwischen den einzelnen Begriffspaaren dann eine Leerzeile.
Dabei schreibe ich erst einmal alles auf, auch wenn sich gewisse Dinge dann sogar ausschließen würden, weil sie niemals in einer Geschichte passieren können. Meistens entwickelt es sich aber schnell in eine gewisse Richtung.

Wenn ich fertig bin, gehe ich alles noch einmal durch und markiere dann die Gedanken, die ich auf jeden Fall in der Geschichte haben will oder die ich weiter ausarbeiten will. Diese Sachen kopiere ich dann meistens auch in ein eigenes Dokument.
Im Endeffekt entsteht meine Geschichte dann eher in meinem Kopf und ich mache mir dann neue Notizen dazu, nutze Charakterbögen oder schreibe meinen Plot auf.
Eventuell suche ich mir dann auch noch einmal ein paar neue Begriffe, die aus den alten Begriffen entstanden sind, mache aber nicht noch einmal die volle Matrix, sondern setze nur die Begriffe gegenüber, für die ich gerne mehr Ideen hätte.
Manchmal breche ich auch mittendrin ab, weil ich für die letzten Begriffspaare vorerst nichts mehr brauche.

Ich denke, dass ich schon einmal Sachen für eine andere Geschichte verwendet habe, wie ich es hin und wieder sowieso mit Ideen mache. Sachen, die mir besonders gut gefallen, sind in meinen generellen Ideen-Dokumenten. Ich denke nicht, dass sich dann wegen der Matrix etwas wiederholt -- solange man nicht genau dieselben Handlungsorte und Charaktere nimmt. Im Endeffekt wiederholt sich in allen Geschichten etwas. Und ja, wenn ich erst über einen Polizisten mit Schusswunde geschrieben hätte, dann würde ich in der nächsten Geschichte vielleicht eine CIA-Agentin mit einer Stichverletzung nehmen. Und ein anderes Umfeld. Einen anderen Ausgang des Hauptkonfliktes ...

Mfg Lorandra
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Swaggy » 20.11.2015, 21:32

Ich hatte halt so die Idee, mal aus Spaß so einen relativ stereotypen Roman rauszubringen, so wie ein Liebesroman, die schon vom Cover her immer gleich aussehen (Langhaariger Krieger umfasst von hinten sich dramatisch räkelnde Frau). Und ich denke, gerade für solche Sachen, die idr einem gewissen Schema folgen, finde ich die Methode ganz gut, um vielleicht noch ein bisschen Inovation reinzubringen.

Besonders, wenn man vorhat, eine Reihe zu schreiben, z.B Twilight, kann es auch nicht schaden, falls einem mal die Ideen ausgehen oder man festhängt bei der Verbindung von Handlungssträngen oder Plotlöcher. Ich finde, dass einem das dann durchaus helfen kann.


Ich habe auch mal gelesen, man soll Brainstorming machen, also ein Dokument oder einen Block wo man jeden Gedanken reinschreibt bzw. alles was man interessant findet. z.B man sieht eine attraktive Frau in einem tollen Kleid und schreibt eine kurze Beschreibung weil man eine ähnliche Figur in die Geschichte einbauen will. Oder man sieht eine Szene in einem Film oder in der Realität etc.
z.B bin ich mal im Zug an einer alten verfallenen Fabrik vorbeigefahren und habe dann geschrieben: "Drogendeal in alter Fabrik" "Mafia beseitigt Widersacher in alter Fabrik" o.ä. Weil das so aussah wie ein Ort wo sich Kriminelle o.ä. treffen würden woraus man ja eine Szene/Handlung machen könnte.
Nur nach kurzer Zeit sieht so ein Block/Dokument dann aus wie das Tagebuch eines Irren und man findet sich nicht mehr zurecht. Dabei sind das alles Ideen, die ich eben gerne "für später" abgespeichert hätte aber so, dass ich es wiederfinde. Es ist bei mir halt nicht so, dass ich nur Ideen für eine Geschichte an der ich aktuell grade schreibe habe oder sammle. Aber wenn ich für die Geschichte an der ich gerade sitze mir aus so einem Ideen-Korb inspiration holen will, muss man sich da komplett durcharbeiten, das ist so nervig.
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Alix » 21.11.2015, 08:12

Ich kenne das Problem. Mir kommen auch ständig neue Ideen, aber eben nicht nur zu meinem aktuellen Schreibprojekt oder dem, an dem ich gerade plotte sondern auch völlig zusammenhanglose Dinge wie kleinere Formulierungen, die vielleicht nicht passen oder Dinge, die ich unbedingt mal in einem Roman verwursten möchte. Ich bin auch noch auf der Suche, die ganzen Notizen (mittlerweile bin ich beim 22. Notizbuch) irgendwie zu archivieren (jedes der 22. Notizbücher, vielleicht sogar nach einer bestimmten Notiz zu durchkämmen, etwa weil mir ein Name fehlt ist echt anstrengend). Ich habe eine Zeit lang mit Evernote gearbeitet, stand aber da vor dem Problem, dass man nur eine gewisse Anzahl von Ebenen hatte. Das gleiche Problem hatte ich bei vielen Zettelkasten-Programmen. Jetzt mache ich einen Testlauf mit Scrivener, da ich im Moment eh sehr angetan bin von dem Programm (habe innerhalb von kürzester Zeit zwei Romane komplett durchgeplottet, einer davon ist auch fast fertig geschrieben und schreibe derzeit meine Bachelorarbeit damit). Da ist das Problem mit den Ebenen nicht gegeben. Ich muss das Programm nur mal updaten ^^ ich meine bei der neuen Version gibt es sogar eine mobile Fassung, aber sicher bin ich mir nicht xD
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Re: Hilfe bei der Matrix-Methode

Beitragvon Swaggy » 21.11.2015, 21:51

Werde ich mir mal ansehen, danke für den Tipp.
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