[Liebe]Ich hasse dich.

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Liebe]Ich hasse dich.

Beitragvon wayne » 16.08.2014, 16:26

Warum fängt man an zu schreiben? Es gibt nur zwei Optionen. Entweder man will aus der Realität flüchten, oder man will, dass die Welt erfährt wie scheiße sie eigentlich ist. Wie schlecht die Menschen sind und wie gut sie sich selbst etwas vormachen können. Man denkt sich, dass das Leben doch eigentlich schöne Momente hat, doch ist man in einer traurigen Situation vergisst man diese. Man denkt an die Trauer, an die Leere, an die Einsamkeit. Man denkt nicht mehr daran, was mal schön war, sondern man vergisst diese. Man denkt nur noch an den Schmerz, den man innerlich verspürt. Man konzentriert sich so stark drauf, dass man alles vergisst. Man vergisst schnell, man leugnet schnell. Wir Menschen sind Profis darin, zu vergessen. Auch wenn einige sagen werden , „Nein, ich habe nicht vergessen!“, auch diejenigen können vergessen. Und das ziemlich schnell. Es kommt immer nur drauf an, wie man sich an etwas festhält. Lasst los und ihr werdet euch wundern wie schnell ihr vergessen habt.
Das Schwierige ist nicht das Vergessen, das Schwierige ist das Loslassen. Das ist es, was uns Menschen so schwer fällt. Wir halten an Sachen fest, wo uns eigentlich doch klar sein sollte, dass es schon vorbei ist. Doch wir lassen nicht los. Es ist die Gewohnheit, dass wir diese Sache nicht loslassen. Es ist die Gewohnheit, die uns daran erinnert und uns klammern lässt, uns den Schmerz bereitet. Dass diese Sache immer da war, dass ist es. Wir haben Angst vor Veränderungen. Angst vor was neuem. Egal wie abenteuerlustig ein Mensch zu sein scheint, alle haben dasselbe Probleme. Angst. Vor sich selber und vor anderen.
Was passiert eigentlich, wenn ein Mensch permanent Angst hat? Angst davor, neue Leute zu kennen? Angst davor, was der nächste Tag mitbringt? Angst davor, zu leben? Angst davor zu essen und zu trinken? Was ist dann mit so einem Menschen?
Ist sie wirklich eine Ausnahme? Oder ist es nicht so, dass alle Menschen eigentlich unbewusst Angst haben. Vor dem was kommt und was kommen könnte? Oder sind Menschen so naiv und leben für den glücklichen Moment?
Menschen sind lernfähig. In vielen Bereichen. Doch ab und an merkt man, dass man nur 10% des Gehirns benutzt und sehr gut darin ist, weitere Teile auszuschalten, um ja naiv handeln zu können und sich zu denken, man liebe einen anderen Menschen.
Ich bin kein Fan von der Liebe. Sie lässt Menschen Sachen machen, die sie sonst nie getan hätten. Es lässt den wenigen Teil des Gehirns den wir benutzen auf Standby. Bis es vorbei ist, bis wir loslassen. Dann verabschiedet sich die Liebe vom Gehirn und das Gehirn kann dann funktionieren. Es ist echt schade, dass das so ist. Ich habe keine Ahnung wie ich das alles wieder in den Griff kriegen soll. Ich habe Angst, fürchterliche Angst. Ich bin ratlos, verletzt, leer, einsam und verloren. Ich brauche einen Halt und den hab ich gedacht, finde ich bei dir. Von wegen, du bist immer da. Das wäre auch zu schön gewesen. Hab ich ernsthaft gedacht, dass du anders bist? Wie naiv ich doch bin. Das war doch klar. Das war doch klar, dass du nicht so bist, wie du es immer vorgegeben hast. Von wegen „Auch wenn ich mich mehr als oft getäuscht habe, aber du bist irgendwie anders, weil du es willst. Wenn du es könntest, ich würde dich sofort bei mir aufnehmen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt und Bedenken hatte ich fast immer. Bei dir habe ich keine, Sorry.“
LÜGE!!! DU bist ein verdammter Lügner. Und ich bin dumm, dass ich dir geglaubt habe. Ich bin dumm und naiv, dass ich mich für dich verändert habe und du mich dann einfach nur noch weggeschickt hast. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. VERDAMMT!!!


Ich brach zusammen. Ich konnte nicht mehr. Tränen kullerten meine Wangen runter, ich schluchzte. Ich weinte einfach. Hemmungslos, die ganze Wut, die ganze Trauer, einfach alles raus.
Der Stift lag vor mir, das Blatt Papier auch. Man konnte kaum was lesen, denn Tränen waren drauf getropft. Während ich so zusammengekauert auf den Boden lag, gingen mir unsere Treffen durch den Kopf. Wie ich beim ersten Treffen mein Handy hab fallen lassen, weil ich länger als eine Minute in deine Augen geguckt habe.
Oder wie ich mich nicht getraut habe, dich zu küssen, bei unserem zweiten Treffen. Wo du mich an den Händen gehalten hast und mich zu dir gezogen hast, wie sich unsere Lippen berührt haben und ich wieder so nervös war, dass ich sogar im Gesicht gezittert habe. Wie du mich einfach mal so von meiner Freundin an dem Tag abgeholt hast. Wie nervös ich wieder war und du mir dann sagtest, dass ich dich diesmal küssen muss, um meine Nervosität in den Griff zu kriegen. Wie wir einfach mal so zehn Minuten in deinem Auto saßen, ohne etwas zu sagen und ich mich dann zu dir gedreht habe und gesagt habe: „Ich will dich küssen.“ Dein Lächeln werde ich nie vergessen. Das Lächeln, in das ich mich wahrscheinlich verliebt habe und jetzt einfach verachte und hasse. Ja, ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich einfach nur.
Warum hast du mir wieder geschrieben, als du eine feste Freundin hattest? Warum hast du mich zweimal gebeten zu dir zu kommen? Warum bin ich gekommen?
Warum um Gottes Willen hast du so eine Wirkung auf mich? Kaum sehe ich dich, schon dreht sich alles in meinem Kopf, ich vergesse die Zeit und genieße deinen Anblick, obwohl deine Freundin neben dir hergeht. Ich bemerke sie gar nicht. Ich vergesse sie. Ich ignoriere sie. Ich sehe nur dich.
Ich griff nach meinem Handy. Ich muss seine Nummer löschen. Soll ich mich noch verabschieden? Wofür? Würde mir das gut tun?

„Ich weiß, ich bin dir keine Erklärung schuldig. Nur eine Entschuldigung. Aber ich will dir beides geben, bevor ich deine Nummer lösche, damit ich nicht mehr schreibe und dich endlich mal frei lassen kann. Du hattest Recht, man kann Gefühle nicht abschalten, nur ignorieren und dennoch würde man aus den Gefühlen heraus handeln.
Du hast oft versucht mir klar zu machen, dass ich zu dir ziehen kann. Ich habe immer wieder gesagt, dass ich das nicht kann. Dann hast du aufgehört zu warten, was verständlich ist.
Ich würde es immer noch für dich tun, alles. Zu dir ziehen. Dir gehören. Aber ich weiß, dass ich zu spät komme. Und ich akzeptiere es. Ich will nur dass du glücklich bist. Und das Glück findest du bei mir nicht. Deswegen werde ich das tun, was ich schon lange hätte machen sollen. Es tut mir Leid, dass ich dich immer wieder in behinderte Situationen gebracht habe. Ich habe irgendwie versucht für dich zu kämpfen, ohne mir bewusst zu werden, dass ich nie eine Chance hatte.
Es tut mir Leid, und ich lass los und werde nicht mehr schreiben, geschweige denn vor deiner Haustür stehen und klingeln.
Tu mir den Gefallen und lass es unkommentiert. Ich lösche jetzt deine Nummer und sei bitte einfach glücklich. Das ist das Einzige, worum ich dich bitte.“

Ich löschte direkt seine Nummer, kauerte mich weiter auf dem Boden zusammen und machte die Augen zu und ließ den Tränen freien laufen. Es tut weh, aber man kann nicht etwas behalten, was einem nicht gehört.

Keine Ahnung wie lang ich schon da lag, als ich meine Augen öffnete. Ich wollte auf die Uhr auf dem Handy gucken, achtete aber dann nur darauf, ob mich jemand angerufen hatte oder ob mir jemand geschrieben hatte. Weder noch.

Es war ziemlich warm geworden, wahrscheinlich schien die Sonne. Ich rappelte mich auf, öffnete die Tür der alten Schlossfabrik und schirmte direkt meine Augen ab, da mir die Sonne entgegen strahlte.
Die Blätter und die Wiesen schienen wie verzaubert, die Regentropfen glitzerten wie Zauberstaub – alles ist schön. Alles. Wirklich alles.
... denk dran, dass jeder Tag eine Möglichkeit ist, die Welt zu verändern.
wayne
 
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Re: Ich hasse dich.

Beitragvon DörrieBanana » 08.09.2014, 14:26

Moin wayne!

Ich habe deine Geschichte gelesen und muss sagen, dass ich mich durch den Anfang etwas durchbeißen musste. Für meinen Geschmack wiederholst du dich hier zu oft, sowohl in einzelnen Wörtern (man-dass!) als auch mit dem, was mir als Leser vermittelt wird.
Mit dem angesprochenen Thema kann ich mich gut identifizieren; diese Momente, in denen man einfach die ganze Welt hasst. Und eigentlich ist es ja auch dann so, dass man in seinem Kopf die immer gleichen Fragen und Anschuldigen wiederholt, um sich selbst davon zu überzeugen, die anderen seien Schuld, wie du es am Ende auch gut aufgelöst hast. Aber zum Lesen ist diese permanente Wiederholung mMn anstrengend.

Das Ende hat mir dafür sehr gut gefallen, es hat die Geschichte gut zusammen gerafft und aufgelöst. Die Protagonistin geht mit sich selbst ins Gericht und wir verfolgen diesen Prozess. Sie wirkt sehr menschlich und echt und damit sympathisch.

Die folgenden Anmerkungen sind, bis auf Rechtschreibfehler, natürlich nur Verbesserungsvorschläge nach meinem Geschmack und müssen keinesfalls übernommen werden.

wayne hat geschrieben:Es gibt nur zwei Optionen(:) Entweder man will aus der Realität flüchten, oder man will, dass die Welt erfährt(,) wie scheiße sie eigentlich ist.


wayne hat geschrieben: Man denkt sich, dass das Leben doch eigentlich schöne Momente hat, doch ist man in einer traurigen Situation vergisst man diese (hier bezieht sich ''diese'' noch klar auf Momente). Man denkt an die Trauer, an die Leere, an die Einsamkeit. Man denkt nicht mehr daran, was mal schön war, sondern man vergisst [alteversion=]diese[/alteversion] es (-> Was war schön? Es.Im Gegensatz zum vorherigen Satz ist hier kein Bezug mehr, also es. Allerdings sagt dieser Satz genau das gleiche aus, wie der andere.).
Man denkt nur noch an den Schmerz, den man innerlich verspürt. Man konzentriert sich so stark darauf, dass man alles vergisst. Man vergisst schnell, man leugnet schnell.


Verstehst du, was ich meinte? Natürlich kann ich mir auch denken, dass das eine Anapher (Wortwiederholung am Anfang des Satzes, um eine Hervorhebung zu erzeugen) ist, aber selbst dann habe ich spätestens nach dem dritten ``man´´ verstanden, das hier jeder Mensch angesprochen wird und ab da stört die Wiederholung beim Lesen.

wayne hat geschrieben: Auch wenn einige sagen werden: „Nein, ich habe nicht vergessen!(Was vergessen?)“, auch diejenigen können vergessen(<- holprig zu lesen) Es kommt immer nur darauf an, wie man sich an etwas festhält. Lasst los und ihr werdet euch wundern, wie schnell ihr vergessen habt.


wayne hat geschrieben:Das Schwierige ist nicht das Vergessen, das Schwierige ist das Loslassen.


Absolut wahr! Schöner Satz :-)

wayne hat geschrieben:Wir halten an Sachen fest,[alteversion=] wo[/alteversion] wobei uns eigentlich doch klar sein sollte, dass es (Was ist mit``es´´ gemeint? Oder ``sie´´ - `` die alten Sachen´´?)schon vorbei ist. Doch wir lassen nicht los. Es ist die Gewohnheit, dass wir diese Sache nicht loslassen. Es ist die Gewohnheit, die uns daran erinnert und uns klammern lässt, uns den Schmerz bereitet. Das diese Sache immer da war, dass ist es.


- Wiederholung: dass.

wayne hat geschrieben:Wir haben Angst vor Veränderungen. Angst vor Neuem [alteversion=]was neuem[/alteversion]. Egal wie abenteuerlustig ein Mensch zu sein scheint, alle haben dasselbe Problem.

Angst davor(,) zu essen und zu trinken?
Was ist dann mit so einem Menschen? Ist sie (Bin mir hier nicht sicher, aber rein grammatikalisch bezieht sich dieses Pronomen ja noch auf der/den Menschen im vorherigen Satz, also müsste es ``er´´ sein. Aber du meinst sicher, dass die Protagonistin sich hier selbst bezeichnet? Dann muss das klarer formuliert werden) wirklich eine Ausnahme? Oder ist es nicht so, dass alle Menschen eigentlich unbewusst Angst haben?


wayne hat geschrieben: Es lässt den geringen [alteversion=]wenigen[/alteversion] Teil des Gehirns, den wir benutzen(,) auf Standby (umschalten). Bis es vorbei ist, bis wir loslassen. Dann verabschiedet sich die Liebe vom Gehirn und es [alteversion=]das Gehirn[/alteversion] kann dann (wieder) funktionieren. Es ist echt schade, dass das so ist. Ich habe keine Ahnung(,) wie ich das alles wieder in den Griff kriegen soll.
Ich brauche einen Halt und den(,) hab ich gedacht, finde ich bei dir.
Von wegen „Auch wenn ich mich mehr als oft getäuscht habe, aber du bist irgendwie anders, weil du es willst. Wenn du es könntest, ich würde dich sofort bei mir aufnehmen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt und Bedenken hatte ich fast immer. Bei dir habe ich keine, Sorry."(Wieso entschuldigt er sich? Bedeutet keine Bedenken zu haben nicht, seinem Gegenüber zu vertrauen?)


wayne hat geschrieben: (Ich weinte einfach hemmungslos die ganze Wut, die ganze Trauer; einfach alles raus.)
Der Stift lag vor mir, das Blatt Papier auch. Man konnte kaum was lesen, denn Tränen waren darauf getropft. Während ich so zusammengekauert auf den Boden lag, gingen mir unsere Treffen durch den Kopf. Wie ich beim ersten Treffen mein Handy fallen ließ , weil ich länger als eine Minute in deine Augen guckte/ schaute. (Hier auf die Zeiten achten)[...]


Dieser Teil gefällt mir, wie gesagt, sehr. Allerdings frage ich mich, wieso du die Vergangenheitsform benutz? Dadurch wirkt die Protagonistin und das Geschehen distanziert. Veilleicht kannst du dich hier mit dem Präsens anfreunden? Das sähe dann so aus:

"Ich breche zusammen. Ich kann nicht mehr. Tränen kullern meine Wangen runter, ich schluchze. Ich weine einfach hemmungslos die ganze Wut, die ganze Trauer; einfach alles raus."

Ich finde, das wirkt gleich viel direkter und es nimmt mich beim Lesen ein, gerade im Kontrast zu dem ebenfalls eher indirekten, vorangegangenen Teil.

wayne hat geschrieben:Warum hast du mir wieder geschrieben, als du eine feste Freundin hattest? Warum hast du mich zweimal gebeten zu dir zu kommen? Warum bin ich gekommen?
Warum um Gottes Willen hast du so eine Wirkung auf mich? [...]

Schön! Hier macht die Wiederholung auch mehr Sinn und wirkt kein bisschen störend.

Alles was jetzt kommt, finde ich wunderbar und besonders der positive, aber nicht zu kitschige Ausblick am Ende gefiel mir! Ich hoffe, du nimmst meine Kommentare nicht als das Ankreiden von Fehlern. Es sind zum großen Teil, wie gesagt, nur Vorschläge, die meine persönliche Lese-Vorliebe wiederspiegeln. Aber vielleicht hilft dir ja das ein oder andere. Auf jeden Fall habe ich deine Geschichte gerne gelesen!

wayne hat geschrieben: Es tat weh, aber man kann nicht etwas behalten, was einem nicht gehört.

Die Blätter und die Wiesen schienen wie verzaubert, die Regentropfen glitzerten wie Zauberstaub – alles war schön. Alles. Wirklich alles.


Weiterhin viel Spaß am Schreiben,

Dörrie.
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Re: Ich hasse dich.

Beitragvon Amalasuntha » 08.10.2014, 14:26

wayne hat geschrieben:Dass diese Sache immer da war, dass ist es.

"Dass diese Sache immer da war, das ist es." Mit einem s, weil sich "das" auf diese Sache bezieht, die immer da war.

wayne hat geschrieben:Angst davor, neue Leute zu kennen? Angst davor, was der nächste Tag mitbringt? Angst davor, zu leben? Angst davor zu essen und zu trinken?

Zwei Wiederholungen sind in Ordnung, eine Dritte nur in Ausnahmefällen, aber eine vierte Wiederholung ist zu viel.

wayne hat geschrieben:Es lässt den wenigen Teil des Gehirns(Komma) den wir benutzen(Komma) auf Standby.


wayne hat geschrieben:Dann verabschiedet sich die Liebe vom Gehirn und das Gehirn kann dann funktionieren.

Auch wenn ich verstehe, was Du damit aussagen möchtest, aber diese Form der Aussage ist unglücklich gewählt. I.d.R sind Gefühle chemische Reaktionen. Zwar sendet auch das Gehirn Botenstoffe, aber das Gehirn funktioniert trotzdem, auch wenn man Liebe empfindet. Es ist viel mehr das Ausblenden und das Nicht-Wahrhaben-Wollen. Die rosarote Brille.
Ich würde den Satz umschreiben.

wayne hat geschrieben:Ich habe keine Ahnung(Komma) wie ich das alles wieder in den Griff kriegen soll.


wayne hat geschrieben:Ich habe Angst, fürchterliche Angst.

Ich würde dies als Ausruf kennzeichnen, also mit einem Ausrufezeichen. Gibt einen stärkeren Eindruck.

wayne hat geschrieben:Von wegen(Doppelpunkt) „Auch wenn ich mich mehr als oft getäuscht habe, aber du bist irgendwie anders, weil du es willst. Wenn du es könntest, ich würde dich sofort bei mir aufnehmen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt und Bedenken hatte ich fast immer. Bei dir habe ich keine, Sorry (kleines s).“


Am Ende ein kleines s, weil es vom Englischen kommt und da wird es kleingeschrieben, nicht wie unser "Entschuldigung" am Ende. :wink:

wayne hat geschrieben:dass ich mich für dich verändert habe

Das "verändert" stört mich hier. "Ich habe mich für dich geändert" klingt besser, gewollter. "Ich habe mich für dich verändert" klingt erzwungen.

wayne hat geschrieben:Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich.

Wie oben bereits erwähnt, eine dreifache Wiederholung ist, in Ausnahmefällen, durchaus noch akzeptabel. Aber das hier ist eindeutig zu viel. Zudem ist es ein wütender Ausruf. Statt Punkt, Ausrufezeichen verwenden.

wayne hat geschrieben:Man konnte kaum was lesen, denn Tränen waren drauf getropft.

"Man konnte kaum etwas lesen, denn die Tränen, die darauf fielen, verteilten sich auf dem Papier und verschmierten die Schrift."
Das ist nur ein Vorschlag, muss natürlich nicht so lauten. Aber ich würde zumindest einfügen, dass die Tränen die Schrift verschmieren und sie deshalb kaum noch leserlich ist.
Das gibt ein deutlicheres Bild ab.

wayne hat geschrieben:Wo du mich an den Händen gehalten hast und mich zu dir gezogen hast

Wiederholungen in einem Satz vermeiden. Das erste "hast" kannst Du weglassen.

wayne hat geschrieben:ohne etwas zu sagen und ich mich dann zu dir gedreht habe und gesagt habe:

Erneute Wiederholung. Erstes "habe" kannst Du weglassen.

wayne hat geschrieben:Warum hast du mich zweimal gebeten(Komma) zu dir zu kommen?


wayne hat geschrieben:Warum(Komma) um Gottes Willen(Komma) hast du so eine Wirkung auf mich?


wayne hat geschrieben:Du hast oft versucht(Komma) mir klar zu machen


wayne hat geschrieben:Ich will nur(Komma) dass du glücklich bist.


wayne hat geschrieben:Deswegen werde ich das(s) tun, was ich schon lange hätte machen sollen.

Hier gibt es keinen Bezug, auf ein vorheriges Ereignis oder ein vorheriges Wort. Deshalb "dass".

wayne hat geschrieben:Ich habe irgendwie versucht(Komma) für dich zu kämpfen


wayne hat geschrieben:und ließ den Tränen freien laufen

"... und ließ den Tränen freien Lauf."

Das Thema ist sehr tiefgründig und das hast Du mehrmals gut in Worte gepackt. Sprachlich muss noch weiter geübt und es ausgebaut werden, aber das ist nicht so wild. Schön finde ich es, dass es sehr gefühlvoll dargestellt wird, sodass man als Leser sehr wohl sich an diese Gefühle erinnern kann. Ich glaube, nahezu jeder wird einmal Herzschmerz gehabt haben.

Es gibt keine Charakterbeschreibung, da Du in der personalen Erzählform schreibst. Das ist auch völlig in Ordnung! Das hast Du wirklich gut zum Ausdruck gebracht. Es würde mich sehr freuen, wenn Du noch einmal über deinen Text schaust und vielleicht bereit bist, die Geschichte weiterzuführen. Man fragt sich, was genau passiert ist, wie es zu alldem gekommen war. Da gibt es sicher noch eine interessante Hintergrundgeschichte.
Schade allerdings, dass der Mann so schnell aufgegeben hat, obwohl ich nicht weiß, wie lange sie ihn hatte warten lassen. Also neugierig macht es!

Schreib auf alle Fälle weiter, bleib am Ball! :)
Ich hoffe, Du nimmst mir meine Urinpickerei nicht böse. Du hast Talent und das solltest Du weiter ausbauen.

Liebe Grüße,
Amala
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Re: Ich hasse dich.

Beitragvon Kaname1 » 09.10.2014, 01:10

Hallo wayne :D
Ich habe mir deine Geschichte gerade durchgelesen und wollte dir auch einen Kommentar hinterlassen.
Eins vorweg: Die Kommentare über mir habe ich nur überflogen. Entschuldige also, wenn sich etwas wiederholt.

wayne hat geschrieben:[i]Warum fängt man an zu schreiben? Es gibt nur zwei Optionen. Entweder man will aus der Realität flüchten oder man will, dass die Welt erfährt wie scheiße sie eigentlich ist. Wie schlecht die Menschen sind und wie gut sie sich selbst etwas vormachen können. Man denkt sich, dass das Leben doch eigentlich schöne Momente hat, doch ist man in einer traurigen Situation vergisst man diese. Man denkt an die Trauer, an die Leere, an die Einsamkeit. Man denkt nicht mehr daran, was mal schön war, sondern man vergisst diese. Man denkt nur noch an den Schmerz, den man innerlich verspürt. Man konzentriert sich so stark drauf, dass man alles vergisst. Man vergisst schnell, man leugnet schnell. Wir Menschen sind Profis darin, zu vergessen. Auch wenn einige sagen werden , „Nein, ich habe nicht vergessen!“, auch diejenigen können vergessen. Und das ziemlich schnell. Es kommt immer nur drauf an, wie man sich an etwas festhält. Lasst los und ihr werdet euch wundern, wie schnell ihr vergessen habt.
Das Schwierige ist nicht das Vergessen, das Schwierige ist das Loslassen. Das ist es, was uns Menschen so schwer fällt. Wir halten an Sachen fest, wo uns eigentlich doch klar sein sollte, dass es schon vorbei ist. Doch wir lassen nicht los. Es ist die Gewohnheit, dass wir diese Sache nicht loslassen. Es ist die Gewohnheit, die uns daran erinnert und uns klammern lässt, uns den Schmerz bereitet. Dass diese Sache immer da war, dass -> das ist es. Wir haben Angst vor Veränderungen. Angst vor was Neuem. Egal, wie abenteuerlustig ein Mensch zu sein scheint, alle haben dieselben Probleme. Angst. Vor sich selber und vor anderen.
Was passiert eigentlich, wenn ein Mensch permanent Angst hat? Angst davor, neue Leute zu kennen? Angst davor, was der nächste Tag mitbringt? Angst davor, zu leben? Angst davor, zu essen und zu trinken? Was ist dann mit so einem Menschen?
Ist sie wirklich eine Ausnahme? Oder ist es nicht so, dass alle Menschen eigentlich unbewusst Angst haben? Vor dem, was kommt und was kommen könnte? Oder sind Menschen so naiv und leben für den glücklichen Moment?
Menschen sind lernfähig. In vielen Bereichen. Doch ab und an merkt man, dass man nur 10% des Gehirns benutzt und sehr gut darin ist, weitere Teile auszuschalten, um ja naiv handeln zu können und sich zu denken, man liebe einen anderen Menschen.
Ich bin kein Fan von der Liebe. Sie lässt Menschen Sachen machen, die sie sonst nie getan hätten. Sie lässt den wenigen Teil des Gehirns den wir benutzen auf Standby. Bis es vorbei ist, bis wir loslassen. Dann verabschiedet sich die Liebe vom Gehirn und das Gehirn kann dann funktionieren. Es ist echt schade, dass das so ist. Ich habe keine Ahnung, wie ich das alles wieder in den Griff kriegen soll. Ich habe Angst, fürchterliche Angst. Ich bin ratlos, verletzt, leer, einsam und verloren. Ich brauche einen Halt und den hab ich gedacht, finde ich bei dir. Von wegen, du bist immer da. Das wäre auch zu schön gewesen. Hab ich ernsthaft gedacht, dass du anders bist? Wie naiv ich doch bin. Das war doch klar. Das war doch klar, dass du nicht so bist, wie du es immer vorgegeben hast. Von wegen „Auch wenn ich mich mehr als oft getäuscht habe, aber du bist irgendwie anders, weil du es willst. Wenn du es könntest, ich würde dich sofort bei mir aufnehmen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt und Bedenken hatte ich fast immer. Bei dir habe ich keine, sorry.“
LÜGE!!! DU bist ein verdammter Lügner. Und ich bin dumm, dass ich dir geglaubt habe. Ich bin dumm und naiv, dass ich mich für dich verändert habe und du mich dann einfach nur noch weggeschickt hast. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich. VERDAMMT!!!

Ich brach zusammen. Ich konnte nicht mehr. Tränen kullerten meine Wangen runter, ich schluchzte. Ich weinte einfach. Hemmungslos, die ganze Wut, die ganze Trauer, einfach alles raus.
Der Stift lag vor mir, das Blatt Papier auch. Man konnte kaum was lesen, denn Tränen waren drauf getropft. Während ich so zusammengekauert auf den Boden lag, gingen mir unsere Treffen durch den Kopf. Wie ich beim ersten Treffen mein Handy hab fallen lassen, weil ich länger als eine Minute in deine Augen geguckt habe.
Oder wie ich mich nicht getraut habe, dich zu küssen, bei unserem zweiten Treffen. Wo du mich an den Händen gehalten hast und mich zu dir gezogen hast, wie sich unsere Lippen berührt haben und ich wieder so nervös war, dass ich sogar im Gesicht gezittert habe. Wie du mich einfach mal so von meiner Freundin an dem Tag abgeholt hast. Wie nervös ich wieder war und du mir dann sagtest, dass ich dich diesmal küssen muss, um meine Nervosität in den Griff zu kriegen. Wie wir einfach mal so zehn Minuten in deinem Auto saßen, ohne etwas zu sagen und ich mich dann zu dir gedreht habe und gesagt habe: „Ich will dich küssen.“ Dein Lächeln werde ich nie vergessen. Das Lächeln, in das ich mich wahrscheinlich verliebt habe und jetzt einfach verachte und hasse. Ja, ich hasse dich. Ich hasse dich. Ich hasse dich einfach nur.
Warum hast du mir wieder geschrieben, als du eine feste Freundin hattest? Warum hast du mich zweimal gebeten zu dir zu kommen? Warum bin ich gekommen?
Warum um Gottes Willen hast du so eine Wirkung auf mich? Kaum sehe ich dich, schon dreht sich alles in meinem Kopf, ich vergesse die Zeit und genieße deinen Anblick, obwohl deine Freundin neben dir hergeht. Ich bemerke sie gar nicht. Ich vergesse sie. Ich ignoriere sie. Ich sehe nur dich.
Ich griff nach meinem Handy. Ich muss seine Nummer löschen. Soll ich mich noch verabschieden? Wofür? Würde mir das gut tun?

„Ich weiß, ich bin dir keine Erklärung schuldig. Nur eine Entschuldigung. Aber ich will dir beides geben, bevor ich deine Nummer lösche, damit ich nicht mehr schreibe und dich endlich mal frei lassen kann. Du hattest Recht, man kann Gefühle nicht abschalten, nur ignorieren und dennoch würde man aus den Gefühlen heraus handeln.
Du hast oft versucht mir klar zu machen, dass ich zu dir ziehen kann. Ich habe immer wieder gesagt, dass ich das nicht kann. Dann hast du aufgehört zu warten, was verständlich ist.
Ich würde es immer noch für dich tun, alles. Zu dir ziehen. Dir gehören. Aber ich weiß, dass ich zu spät komme. Und ich akzeptiere es. Ich will nur dass du glücklich bist. Und das Glück findest du bei mir nicht. Deswegen werde ich das tun, was ich schon lange hätte machen sollen. Es tut mir Leid, dass ich dich immer wieder in behinderte Situationen gebracht habe. Ich habe irgendwie versucht, für dich zu kämpfen, ohne mir bewusst zu werden, dass ich nie eine Chance hatte.
Es tut mir Leid, und ich lass los und werde nicht mehr schreiben, geschweige denn vor deiner Haustür stehen und klingeln.
Tu mir den Gefallen und lass es unkommentiert. Ich lösche jetzt deine Nummer und sei bitte einfach glücklich. Das ist das Einzige, worum ich dich bitte.“

Ich löschte direkt seine Nummer, kauerte mich weiter auf dem Boden zusammen und machte die Augen zu und ließ den Tränen freien laufen. Es tut weh, aber man kann nicht etwas behalten, was einem nicht gehört.

Keine Ahnung wie lang ich schon da lag, als ich meine Augen öffnete. Ich wollte auf die Uhr auf dem Handy gucken, achtete aber dann nur darauf, ob mich jemand angerufen hatte oder ob mir jemand geschrieben hatte. Weder noch.

Es war ziemlich warm geworden, wahrscheinlich schien die Sonne. Ich rappelte mich auf, öffnete die Tür der alten Schlossfabrik und schirmte direkt meine Augen ab, da mir die Sonne entgegen strahlte.
Die Blätter und die Wiesen schienen wie verzaubert, die Regentropfen glitzerten wie Zauberstaub – alles ist schön. Alles. Wirklich alles.


Wie man sieht, beherrschst du Rechtschreibung und Grammatik sehr gut.
Was ich außerdem positiv fand, war die Idee deiner Geschichte. Jeder, der schon einmal eine Trennung erlebt hat, kann sich hier sicherlich gut einfühlen.
Die Handlungen deiner Protagonistin sind nachvollziehbar, die Gedankengänge meistens auch (dazu später noch).
Zu den Stellen, die mir besonders gefielen:

Das Schwierige ist nicht das Vergessen, das Schwierige ist das Loslassen. Das ist es, was uns Menschen so schwer fällt. Wir halten an Sachen fest, wo uns eigentlich doch klar sein sollte, dass es schon vorbei ist. Doch wir lassen nicht los.


Sehr wahr!

Warum um Gottes Willen hast du so eine Wirkung auf mich? Kaum sehe ich dich, schon dreht sich alles in meinem Kopf, ich vergesse die Zeit und genieße deinen Anblick, obwohl deine Freundin neben dir hergeht. Ich bemerke sie gar nicht. Ich vergesse sie. Ich ignoriere sie. Ich sehe nur dich.


Erzeugt ein schönes Bild in meinem Kopf. Die kurzen Sätze am Schluss gefallen mir besonders gut.

Ich wollte auf die Uhr auf dem Handy gucken, achtete aber dann nur darauf, ob mich jemand angerufen hatte oder ob mir jemand geschrieben hatte. Weder noch.


Zeigt schön den inneren Konflikt der Person. Eigentlich will sie keine Antwort erhalten, kann aber dennoch nicht anders als nachzusehen.

Gut, nun zu den Teilen, die meiner Meinung nach Verbesserung bräuchten.
1.) die Zeit
Die Geschichte ist generell im Präteritum geschrieben, dennoch wechselst du mittendrin munter ins Präsens.
Damit meine ich nicht das Kursive (hier ist es in Ordnung, weil es von der Haupthandlung abgetrennt ist), sondern die Gedankengänge im mittleren Absatz. Dieser Zeitenwechsel verwirrt und stört den Lesefluss.

Beispiel:
Ich griff nach meinem Handy. Ich muss seine Nummer löschen. Soll ich mich noch verabschieden? Wofür? Würde mir das gut tun?

Richtig wäre: "Ich musste seine Nummer löschen. Sollte ich mich noch verabschieden?"

Dieses Zeitdilemma sollte überarbeitet werden.

2.) Stil
Dein Schreibstil ist sehr direkt und eher umgangssprachlich. Für mich passt dieser Stil nur bedingt zu der Geschichte... es sei denn, es ging dir nicht darum, möglichst viel Dramatik und Herzschmerz zu vermitteln.
Ich persönlich kann nicht wirklich "mitleiden", weil mir viele Formulierungen zu plump erscheinen.
Der Einstieg in die Geschichte ist ebenfalls unglücklich gewählt. Es kam mir so vor, als lese ich einen allgemeinen Text über Liebe und Vergessen und Loslassen etc.
Wenn du stattdessen gleich mit deiner Protagonistin beginnen würdest, wäre alles viel persönlicher und würde mehr mitreißen.
Die Wortwiederholungen sind manchmal zu viel des Guten. In den meisten Fällen reicht eine 3malige Anapher aus, um Stimmung zu erzeugen; die 4. ermüdet eher.

Ein paar konkrete Beispiele:

Man denkt an die Trauer, an die Leere, an die Einsamkeit. Man denkt nicht mehr daran, was mal schön war, sondern man vergisst diese. Man denkt nur noch an den Schmerz, den man innerlich verspürt. Man konzentriert sich so stark drauf, dass man alles vergisst. Man vergisst schnell, man leugnet schnell.


Was passiert eigentlich, wenn ein Mensch permanent Angst hat? Angst davor, neue Leute zu kennen? Angst davor, was der nächste Tag mitbringt? Angst davor, zu leben? Angst davor zu essen und zu trinken?


siehe oben

Davon abgesehen fand ich manche Gedankengänge etwas unpassend. Ich möchte nicht abstreiten, dass man in einer solchen Situationen auch über unnötiges Zeugs nachdenkt, aber wenn man so etwas liest, möchte man eher die Augen verdrehen. :D

Was passiert eigentlich, wenn ein Mensch permanent Angst hat? Angst davor, neue Leute zu kennen? Angst davor, was der nächste Tag mitbringt? Angst davor, zu leben? Angst davor, zu essen und zu trinken? Was ist dann mit so einem Menschen?


Fand ich übertrieben. Angst davor, zu essen? Und was soll mit so einem Menschen sein? Wenn er solche Ängste hat, ist er wahrscheinlich psychisch labil. Der Gedankengang passt auch nicht wirklich zu der jetzigen Situation der Prota. Es kommt mir vor, als würde sie abschweifen.

Von wegen „Auch wenn ich mich mehr als oft getäuscht habe, aber du bist irgendwie anders, weil du es willst. Wenn du es könntest, ich würde dich sofort bei mir aufnehmen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt und Bedenken hatte ich fast immer. Bei dir habe ich keine, Sorry.“
LÜGE!!!


Irgendwie verstehe ich die direkte Rede nicht. Also ich verstehe nicht wirklich, was er mit diesen konfusen Sätzen sagen möchte. Wieso "aufnehmen"? Ist sie obdachlos? Und ist nicht eher sie diejenige, die getäuscht wurde? Warum spricht er von "mehr als oft getäuscht"?
Dass du die Lüge in Großbuchstaben geschrieben und noch drei Ausrufezeichen angehängt hast, brachte mich zum Schmunzeln. Weiß nicht, ob das so gut ist, wenn die Geschichte doch eigentlich dramatisch sein sollte. Dasselbe bei dem "Verdammt" später.
Ich würde es besser finden, wenn du entweder "Lüge!" oder "LÜGE!" (mit einem Ausrufezeichen) schreibst.

Wie ich beim ersten Treffen mein Handy hab fallen lassen


"hab fallen lassen" klingt sehr umgangssprachlich. Bin mir nicht sicher, ob das deine Intention war.

Und eins noch, das für mich etwas seltsam klang. Zuerst hasst sie ihn abgrundtief und dann wünscht sie ihm, dass er glücklich wird? Aber gut, Liebe ist nicht logisch. :girl:

Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir die Idee der Geschichte gut gefallen, nur die Umsetzung könnte in manchen Punkten ausgereift werden.
Kaname1
 
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