[Roman Liebe] Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Liebe, Romantik, Sehnsucht

Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Tinki » 29.08.2010, 21:01

Moieeen,

Das kann man auch wieder so oder so sehen. Logan sieht ja, das Stella die Augen aufreisst. Und durchs Wort "scheint", gehts in Richtung Vermutung. Er weiß es ja nicht wirklich / kann sich nicht sicher sein. Daher scheeeints so zu sein. :XD:
Ist aber jetzt auch völlig wurst. Musste mir von Hazü gerade sagen lassen, das der Satz mit den Augen aufreissen, eh total scheiße klingt. *lach* Man, Männer können so einfach sein. *rofl* Hab ihn jetzt komplett rausgenommen, weil man sich denken kann, was Stella macht. Durch das "rief sie entsetzt", sollte das grobe Bild bei jedem Leser gleich sein.
Ich bin ein Kühlschrank-Zwilling!

Mich zu verstehen ist so, als würde man versuchen Wackelpudding an die Wand zu nageln.
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Re: [Roman Liebe] Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Dine » 14.03.2014, 10:55

Hallo Tinki! :beckon:
Ich mach einfach ma. Ich habe es mir jetzt zwar schon durchgelesen, aber werde versuchen es so zu kommentieren, als würde ich es das Erste mal lesen...uff mal sehen, ob das klappt. Wie gesagt, ich glaube es gibt nicht viel, was mir aufgefallen ist. Hoffentlich blamiere ich mich jetzt nicht :oops:
--

Mit kalten, gefühllosen Fingern drückte er den Sicherungshebel seiner Dienstwaffe nach unten.


Der erste Satz fesselt mich schonmal. Ich will wissen, warum er das macht. Bei Dienstwaffe schließe ich auf einen Polizisten. Ich weiß allerdings nicht, ob man den Sicherungshebel nach unten drückt um die Waffe zu entsichern? Deswegen weiß ich nicht ob er sie jetzt sichert oder entsichert. ( Das ist eine Frage - keine Kritik, weil ich das selber gerne wissen würde.) Und ob die Waffe ein Geräusch macht - Klicken, oder so?
Mit kalten, gefühllosen Fingern - hier frage ich mich ob ein Adjektiv ausreichend ist, weil wenn sie gefühllos sind, dann kann er nicht spüren, dass sie kalt sind. Ich schließe darauß, dass das gefühllos sich wohl eher auf sein Tun bezieht - das aber auch nur, weil ich weiß wie die Geschichte weitergeht. Wenn ich das nicht wüsste, würde ich denken, das seine Finger taub sind...

»Runter von meiner Frau!«
Logan hörte den frostigen Klang seiner eigenen Stimme, während er beobachtete, wie das eng umschlungene Paar, das gerade noch das Laken zerwühlt hatte, augenblicklich innehielt.


Hier bin ich mir nicht sicher, ob "innehielt" nicht so geschrieben wird: Inne hielt.

»Logan!«, rief die junge Frau entsetzt.
»Ich gebe euch drei Sekunden, Stella.«


Sehr schön. Es wird spannend! Hier begreife ich was Sache ist. Ich muss an Bruce Willis denken und Uma "Förman" :rofl:

Ne, ich frage mich was Logan vor hat- würde er seine Frau und den Typ echt in drei Sekunden abknallen?

»Verdammt Logan, nimm das Ding runter!«, japste seine Frau. Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber und wieder zurück.


Wo schaut sie genau hin, wenn sie wieder zurück schaut? Ich bin mir nicht sicher, ob man das auch weglassen könnte.
Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber.
Vielleicht:
Panisch sah sie in die Mündung der Waffe und wechselte den Blick auf ihren Liebhaber.
Nur ein Vorschlag.

Mit der Waffe schwenkte er zu dem Mann hinüber, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden.


Er schwenkte die Waffe ...
oder:
Er richtete die Waffe auf den Mann, ohne den ....

(Bei Schwenken muss ich an Maschinen denken.)

Mit der Waffe schwenkte er zu dem Mann hinüber ....klingt nach dem Satzbau, als würde er mit (also auf der Waffe) zu dem Mann schwenken. Ich glaube das hat irgendwas mit Objekt zu tun. Auf was sich die Sache bezieht...Kannst mich aber gern verbessern fals ich jetzt irgendeinen Mist erzählt hab. :oops:

»Niemand! Wirklich! Er ist nur...«
»Niemand? Ich will hoffen, dass das sein Nachname ist, weil sich mein geliebtes Weib nicht von einem niemand vögeln lässt! Oder irre ich mich, Liebling
»Baby, bitte lass mich das erklären. Es...«
Doch noch ehe sie ihren Satz beenden konnte, fiel Logan ihr wieder ins Wort.
»Halt die Klappe und zieh dir verdammt nochmal etwas an.«


Der Dialog gefällt mir gut. Ich spüre die Konfliktsituation. Er will garnicht wissen was sie zu sagen hat. Er ist einfach nur sauer und das passt auch gut in diese Szene.
Erinnert mich stark an Hollywood - aber im positiven Sinn.
Aber was macht denn der Liebhaber in der Zwischenzeit? Der ist zwar nicht sooo wichtig, aber ich habe ihn fast vergessen. Vielleicht noch mal kurz erwähnen, dass er immer noch "dumm rumsteht, mit erhobenen Händen" oder so.

Eilig sprang sie aus dem Bett und sammelte ihre Sachen vom Fußboden auf. Ein verächtlicher Laut kam über Logans Lippen, ehe er sich Zähneknirschend dem Fremden zuwandte. Mit perverser Befriedigung sah er die Angst in den Augen seines Gegenübers. Seine Mundwinkel zuckten. »Und, wars schön, meine Frau zu poppen?«
Sein Gegenüber zuckte zusammen, schien verzweifelt nach einem Ausweg zu suchen.
»Mach bloß, dass du wegkommst, ehe ich es mir anders überlege«, grollte Logan, ohne ihn aus den Augen zu lassen.
Alle Anspannung schien aus dem Körper des fremden Mannes zu weichen, als er mit einem tiefen Seufzer ausatmete. Eilig raffte er seine Kleidung zusammen und flüchtete aus dem Zimmer.
Erst als Logan die Haustür ins Schloss fallen hörte, steckte er seine Dienstwaffe weg. Sein Blick war eiskalt, während er regungslos an der Tür des Schlafzimmers stand. Er konnte nichts sagen, nichts tun. Stella lediglich anstarren. Seine Wut war grenzenlos, doch war es der sengende Schmerz in seinem Inneren, der ihn sprachlos machte.
Stella ging auf ihn zu und legte ihm die Hand auf die Brust. »Es tut mir so leid. Es war alles nur ein Unfall. Wirklich, du musst mir glauben.«
»Ein Unfall«,
echote er ungläubig und schlug ihre Hand weg.


echote...hmmm, schwierig. Passt das wirklich? Ich bin mir nicht sicher. Das Echo ist ja ein Namenwort und er echote wäre dann ein Tun - wort, Zeitwort, wie auch immer...Ein Echo gibt einen Widerhall. Da er ja widerholt was sie sagte, kann ich verstehen warum du auf Echo kommst, aber echote? Hört sich komisch an.
Ich kenne das selber von mir, dass ich mich oft verkünstl.
Hm...Blätter. Statt: Er sah zum Fenster hinaus auf die Blätter.
Er blätterte zum Fenster hinaus...geht auch nicht.
Musst du wissen.
Vielleicht auch so: "Ein Unfall?" (Fragezeichen - unglaubwürdigkeit) Ungläubig schlug er ihre Hand weg.

Eilig benetzte sie ihre Lippen mit der Zungenspitze. »Ja. Er... er sollte nur unsere kaputte Spülmaschine reparieren und da ist ...« Sie begann zu schluchzen. Tränen spiegelten sich in ihren schönen Augen. »Da ist es einfach passiert.«
»Einfach passiert.« Logan hob zweifelnd seine rechte Augenbraue.
Als sie wie zur Bestätigung nickte, packte er sie am Oberarm. »Für wie blöd hältst du mich eigentlich?«
Sie zuckte zusammen. »Aber ...«
Angewidert stieß er sie von sich und ging durchs Zimmer. »Wie lang läuft das schon zwischen euch, hm?«, fing er an. »Wie lang vögelst du schon mit anderen Männern in unserem Bett herum, während ich arbeite?«
»So ist es doch gar nicht gewesen. Hör mir endlich mal zu! Es war ein einmaliger Ausrutscher! Ein Unfall!«
Logan lachte spöttisch. »Na klar. Was kommt als nächstes? Willst du mir erzählen, dass du schwanger bist?« Mit der Hand fuhr er sich übers Gesicht. Er konnte und wollte einfach nicht glauben, was gerade passiert war.
»Ja.«
Er blieb augenblicklich stehen und drehte sich mit einem entsetzten »Was?« zu ihr herum.
Mit engelsgleicher Miene stand sie da. Die Hand auf den noch flachen Bauch, den Blick gesenkt. »Ich wollte auf den richtigen Zeitpunkt warten, um es dir zu sagen.«
Logan war zu keiner Antwort fähig. Die ganze Situation schien zu suspekt, um wahr sein zu können. Wäre er im Stande gewesen zu lachen, er hätte es getan. Doch konnte er Stella nur anstarren.
»Logan, es ...« Sie hielt inne, als er die Hand hob.
Er ließ sich aufs Bett fallen und massierte sich die Schläfen. »Wie lange weißt du es schon?«
»Seit einer Woche. Mein Gynäkologe sagte, ich sei bereits in der fünften Woche.«
... bereits in der fünften Woche. Es war dieser eine Satz, der die restlichen Trümmer seiner Ehe zu Asche verfallen ließ. Dass seine Ehe am Ende war, wusste er. Doch wollte Logan nie die Hoffnung aufgeben, dass es eines Tages doch noch funktionieren würde.
Wie blind war er doch all die Jahre gewesen! Wie naiv! Er lachte auf und schüttelte über seine eigene Dummheit den Kopf.
Doch jetzt würde endgültig Schluss damit sein. Er würde sich nicht weiter von ihr an der Nase herumführen lassen.
Er griff nach der Zigarettenschachtel auf dem Nachttisch, und zündete sich eine Zigarette an.
»Stella, mein Liebling?« Er drehte sich zu ihr herum. »Du weißt schon, dass wir seit über zwei Monaten keinen Sex mehr miteinander hatten, oder?« Er grinste boshaft und blies den Rauch aus.
[/quote]

Fies. :XD:

Was ich im letzten Teil rot markiert habe sind Sätze die ein bisschen verdreht klingen.
Vielleicht eher: ...um wahr zu sein.
und:...schüttelte den Kopf über seine eigene Dummheit.

Ansonsten finde ich den Text wirklich gut geschrieben. Spannung ist drin, weil man damit rechnet, dass er schießen könnte. Man frägt sich was Logan für ein Typ ist. Polizist? Wenn ja, dann frägt man sich was er für eine Psyche hat. Beide scheinen irgendwie nicht ganz "koscher", aber interessant. Geht die Geschichte denn weiter?
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Re: [Roman Liebe] Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Tinki » 15.03.2014, 20:05

Moieeen,

Bei Dienstwaffe schließe ich auf einen Polizisten. Ich weiß allerdings nicht, ob man den Sicherungshebel nach unten drückt um die Waffe zu entsichern? Deswegen weiß ich nicht ob er sie jetzt sichert oder entsichert. ( Das ist eine Frage - keine Kritik, weil ich das selber gerne wissen würde.) Und ob die Waffe ein Geräusch macht - Klicken, oder so?


Korrekt, geht um nen jungen Polizisten. *öhm* :XD: Bei der Frage mit dem Sicherheitshebel haste mich eiskalt erwischt. Das hab ich jetzt frei ausm TV heraus interpretiert. Ob Dienstwaffen jetzt den Sicherheitshebel woanders haben, oder ob die gar nen Geräusch machen ... Asche auf mein Haupt. XD

Ne, ich frage mich was Logan vor hat- würde er seine Frau und den Typ echt in drei Sekunden abknallen?


Nein. Er ist nen ganz lieber Bursche. Meistens. :dasheye: Nur warum sollte er den beiden nicht nen kleinen Schrecken einjagen? :mrgreen:

Aber was macht denn der Liebhaber in der Zwischenzeit? Der ist zwar nicht sooo wichtig, aber ich habe ihn fast vergessen. Vielleicht noch mal kurz erwähnen, dass er immer noch "dumm rumsteht, mit erhobenen Händen" oder so.


Guter Einwand, werd ich zu gegebenem Zeitpunkt berücksichtigen.

Wenn ja, dann frägt man sich was er für eine Psyche hat. Beide scheinen irgendwie nicht ganz "koscher", aber interessant. Geht die Geschichte denn weiter?


Zwischen Stella & ihm knallts schon seid ner ganzen Weile, bisher war er nur nicht ehrlich genug zu sich selbst, um sich das auch einzugestehen. (& das ihre Ehe schon seid langem am Ende ist.) Dann gibts im späteren Verlauf noch paar Details über seinen Bruder (...) alles in allem hat er also gerade das, was man eine "perfekte Woche" nennt. :mrgreen:

Hier gehts weiter: Nächster
(Der folgende Abschnitt ist mitten ausm Projekt gerupft & hängt nicht mit diesem zusammen.)

Vieeelen, vielen Dank. :curtsey:
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