[Roman Liebe] Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Liebe, Romantik, Sehnsucht

[Roman Liebe] Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Tinki » 22.08.2010, 04:48

Moieeen,

So, hier mal mein neues Projekt... *gespannt bin* :mrgreen:
Viel Spaß. :apple:
Edit: Titel mal geändert, da mir gerade ne Idee kam. :blinklight:

     Letzte Überarbeitung am 25. 9. 2010
--

Mit kalten, gefühllosen Fingern drückte er den Sicherungshebel seiner Dienstwaffe nach unten.
»Runter von meiner Frau!«
Logan hörte den frostigen Klang seiner eigenen Stimme, während er beobachtete, wie das eng umschlungene Paar, das gerade noch das Laken zerwühlt hatte, augenblicklich innehielt.
»Logan!«, rief die junge Frau entsetzt.
»Ich gebe euch drei Sekunden, Stella.«
Der Mann zwischen Stellas Schenkeln erhob sich langsam. Als er sich zu Logan umdrehte und dessen Waffe erblickte, erbleichte er und hob die Hände in die Höhe.
»Verdammt Logan, nimm das Ding runter!«, japste seine Frau. Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber und wieder zurück.
Logan warf ihr einen finsteren Blick zu. »Halt die Klappe, Stella und zieh dir was an.«
Mit der Waffe schwenkte er zu dem Mann hinüber, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden. »Wer ist der Typ?«
»Niemand! Wirklich! Er ist nur...«
»Niemand? Ich will hoffen, dass das sein Nachname ist, weil sich mein geliebtes Weib nicht von einem niemand vögeln lässt! Oder irre ich mich, Liebling
»Baby, bitte lass mich das erklären. Es...«
Doch noch ehe sie ihren Satz beenden konnte, fiel Logan ihr wieder ins Wort.
»Halt die Klappe und zieh dir verdammt nochmal etwas an.«
Eilig sprang sie aus dem Bett und sammelte ihre Sachen vom Fußboden auf. Ein verächtlicher Laut kam über Logans Lippen, ehe er sich Zähneknirschend dem Fremden zuwandte. Mit perverser Befriedigung sah er die Angst in den Augen seines Gegenübers. Seine Mundwinkel zuckten. »Und, wars schön, meine Frau zu poppen?«
Sein Gegenüber zuckte zusammen, schien verzweifelt nach einem Ausweg zu suchen.
»Mach bloß, dass du wegkommst, ehe ich es mir anders überlege«, grollte Logan, ohne ihn aus den Augen zu lassen.
Alle Anspannung schien aus dem Körper des fremden Mannes zu weichen, als er mit einem tiefen Seufzer ausatmete. Eilig raffte er seine Kleidung zusammen und flüchtete aus dem Zimmer.
Erst als Logan die Haustür ins Schloss fallen hörte, steckte er seine Dienstwaffe weg. Sein Blick war eiskalt, während er regungslos an der Tür des Schlafzimmers stand. Er konnte nichts sagen, nichts tun. Stella lediglich anstarren. Seine Wut war grenzenlos, doch war es der sengende Schmerz in seinem Inneren, der ihn sprachlos machte.
Stella ging auf ihn zu und legte ihm die Hand auf die Brust. »Es tut mir so leid. Es war alles nur ein Unfall. Wirklich, du musst mir glauben.«
»Ein Unfall«, echote er ungläubig und schlug ihre Hand weg.
Eilig benetzte sie ihre Lippen mit der Zungenspitze. »Ja. Er... er sollte nur unsere kaputte Spülmaschine reparieren und da ist ...« Sie begann zu schluchzen. Tränen spiegelten sich in ihren schönen Augen. »Da ist es einfach passiert.«
»Einfach passiert.« Logan hob zweifelnd seine rechte Augenbraue.
Als sie wie zur Bestätigung nickte, packte er sie am Oberarm. »Für wie blöd hältst du mich eigentlich?«
Sie zuckte zusammen. »Aber ...«
Angewidert stieß er sie von sich und ging durchs Zimmer. »Wie lang läuft das schon zwischen euch, hm?«, fing er an. »Wie lang vögelst du schon mit anderen Männern in unserem Bett herum, während ich arbeite?«
»So ist es doch gar nicht gewesen. Hör mir endlich mal zu! Es war ein einmaliger Ausrutscher! Ein Unfall!«
Logan lachte spöttisch. »Na klar. Was kommt als nächstes? Willst du mir erzählen, dass du schwanger bist?« Mit der Hand fuhr er sich übers Gesicht. Er konnte und wollte einfach nicht glauben, was gerade passiert war.
»Ja.«
Er blieb augenblicklich stehen und drehte sich mit einem entsetzten »Was?« zu ihr herum.
Mit engelsgleicher Miene stand sie da. Die Hand auf den noch flachen Bauch, den Blick gesenkt. »Ich wollte auf den richtigen Zeitpunkt warten, um es dir zu sagen.«
Logan war zu keiner Antwort fähig. Die ganze Situation schien zu suspekt, um wahr sein zu können. Wäre er im Stande gewesen zu lachen, er hätte es getan. Doch konnte er Stella nur anstarren.
»Logan, es ...« Sie hielt inne, als er die Hand hob.
Er ließ sich aufs Bett fallen und massierte sich die Schläfen. »Wie lange weißt du es schon?«
»Seit einer Woche. Mein Gynäkologe sagte, ich sei bereits in der fünften Woche.«
... bereits in der fünften Woche. Es war dieser eine Satz, der die restlichen Trümmer seiner Ehe zu Asche verfallen ließ. Dass seine Ehe am Ende war, wusste er. Doch wollte Logan nie die Hoffnung aufgeben, dass es eines Tages doch noch funktionieren würde.
Wie blind war er doch all die Jahre gewesen! Wie naiv! Er lachte auf und schüttelte über seine eigene Dummheit den Kopf.
Doch jetzt würde endgültig Schluss damit sein. Er würde sich nicht weiter von ihr an der Nase herumführen lassen.
Er griff nach der Zigarettenschachtel auf dem Nachttisch, und zündete sich eine Zigarette an.
»Stella, mein Liebling?« Er drehte sich zu ihr herum. »Du weißt schon, dass wir seit über zwei Monaten keinen Sex mehr miteinander hatten, oder?« Er grinste boshaft und blies den Rauch aus.
Ich bin ein Kühlschrank-Zwilling!

Mich zu verstehen ist so, als würde man versuchen Wackelpudding an die Wand zu nageln.
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Re: Illusion der Liebe - Arbeitstitel

Beitragvon bebe_young » 22.08.2010, 14:13

Und du meintest zu mir, dass du dieses Jahr gar nicht mehr zum Schreiben deiner neuen Story kommen wirst, jaja. ^^ *kopfschüttel*


Tinki hat geschrieben:Der Mann zwischen Stellas Schenkeln erhob sich langsam. Als er sich zögernd zu Logan umdrehte, hielt er die Hände in die Höhe.
»Verdammt Logan, nimm das Ding runter!«, krächzte seine Frau und sah ihn mit großen Augen an. Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber, und wieder zurück.

YEEEEAAAAAH!!! :mrgreen: Ich hab die Szene sowas von detailliert vor Augen! Genial! xD
Aber das mit den großen Augen erwähnst du schon oben einmal. Wiederholung. :P

Tinki hat geschrieben:Halt die Klappe Komma Stella und zieh dir was an


Tinki hat geschrieben:Stella lediglich anstarren.

Ich weiß nicht, vielleicht würde ein "Außer" noch gut da rein passen? *denk*

Tinki hat geschrieben:Stella ging auf ihn zu und legte ihm die Hand auf die Brust.

Weißt du, was ich noch besser finde? Wenn Logan die Hand wegschlägt. ^^ Dann wirkt er noch viel "wütender". :wink:
Ein Beispiel: Stella ging auf ihn zu, um ihm eine Hand auf die Brust zu legen, doch voller Zorn schlug Logan sie weg. Wutentbrannt starrte er sie an.
Oder so... :roll:

Tinki hat geschrieben:»Wie lange vögelst du schon mit anderen Männern in meinem Bett herum, während ich arbeiten bin?«

Statt "meinem" würde "unserem" viel besser sein. Sie sind ja schließlich zusammen, das betont das nochmal. Achja. Und das "bin" am Ende ist unnötig, find ich. :roll:

Tinki hat geschrieben:»Ja«, gab sie kleinlaut zu.

Das geht mir zu schnell.
Besser: Darauf schluckte sie hart, sagte eine Weile nichts. »Ja«, gab sie dann schließlich kleinlaut zu.
Musst du jetzt nicht unbedingt genau so übernehmen, aber eine Pause würde ich unbedingt einfügen, das macht es noch dramatischer. ^^

Tinki hat geschrieben:lag ihre Hand auf dem immer noch flachen Bauch.

Das "immer" muss ganz schnell weg! o.O

Tinki hat geschrieben:»Stella, mein Liebling?« Er drehte sich zu ihr herum. »Du weißt schon, dass wir seit über zwei Monaten keinen Sex mehr miteinander hatten, oder?« Er grinste boshaft und blies den Rauch aus.

Geeeeeileeeeeees Eeeeeendeeeeeeeeee! :mrgreen: :mrgreen:


---
Wow! o.O Also ich muss schon sagen, der Logan gefällt mir bisher prächtig! ^^ Wie ein echter harter Macho. :mrgreen: Die Szene selber war auch an sich erste Sahne! Besser hätte der Anfang gar nicht sein können! (Abgesehen von den kleinen Mini-...ähm...keine Ahnung, wie ich die nennen soll...Fehlern? Kein Plan! :XD: )


lg, bebe
Bitte die Kommis benudeln! ^^ Danke! ;)
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon may2way » 24.08.2010, 19:27

Hallo Tinki,
da du die böse Fee gebeten hast, bin ich aufmerksam geworden (gute Idee).

Schreib- und Grammatikfehler sind mir nicht aufgefallen.

Also guck ich mal weiter.
Der Einstieg ist spannend und glaubhaft, wenn auch, mit Verlaub gesagt, nicht ganz neu.

»Verdammt Logan, nimm das Ding runter!«, krächzte seine Frau. Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber, und wieder zurück.
Er warf ihr einen finsteren Blick zu.

Wer? Ich denke, dass das Logan ist, aber ich habs zweimal gelesen, drum.

»Niemand? Ich will hoffen, dass das sein Nachnahme ist, weil sich mein geliebtes Weib nicht von einem niemand vögeln lässt! Oder irre ich mich, Liebling?«

Die Idee ist klasse. Du erreichst damit ein leichtes Grinsen auf dem Gesicht des Lesers. Allerdings auch ..hm, leider etwas Verständnislosigkeit. Der is so wütend, glaub ich, und wird triefend ironisch oder sogar witzig. Wenn, dann vielleicht eher unabsichtlich. Und dafür ist es zu brav beschrieben, jedenfalls nach meinem Geschmack.
Vielleicht so: "Du läßt dich von einem Herrn Niemand vögeln, unglaublich!" fauchte/ brüllte/ zischte er.

Zähneknirschend wandte Logan sich ihm zu. Mit perverser Befriedigung sah er die Angst in den Augen seines Gegenübers. Seine Mundwinkel zuckten. »Hau bloß ab, ehe ich es mir anders überlege.«

Gut geschrieben, gefällt mir, ich merke, dass er den Liebhaber nicht töten wird, sich beherrschen wird. Nur das Hau bloß ab ist einfach zu nett, für die Wut, die Logan im Bauch hat. Ich denke an dem Punkt darüber nach,. ob er gar nicht wirklich wütend ist, sondern nur so tut. DAS ist spannend.

Alle Anspannung schien aus dem Körper des fremden Mannes zu weichen, als er mit einem tiefen Seufzer ausatmete. Im Eiltempo schnappte er sich seine Kleidung und flüchtete aus dem Zimmer.

Erleichterung kaufe ich ihm natürlich ab, aber dass er seine Klamotten ohne Probleme und nicht zitternd einsammeln kann, das eher nicht.

Erst als Logan die Haustür ins Schloss fallen hörte, steckte er seine Dienstwaffe weg. Sein Blick war eiskalt, während er regungslos an der Tür des Schlafzimmers stand. Er konnte nichts sagen, nichts tun. Stella lediglich anstarren. Seine Wut war grenzenlos, doch war es der sengende Schmerz in seinem Inneren, der ihn sprachlos machte.

Hier bekomme ich mit, dass Logan doch tierisch sauer ist, sogar entsetzt, so dass er innerlich starr ist. Da wundere ich mich, dass er den anderen so ohne weitere Strafe wegschickt. Ich denke darüber nach, ob er grenzenlose Selbstbeherrschung hat, denn wenn er eine Dienstwaffe besitzt, muß er ja "im Dienst" sein. Selbstbeherrschung jedenfalls geprobt haben..(oder so.)

Stella ging auf ihn zu und legte ihm die Hand auf die Brust. »Es tut mir so leid. Es war alles nur ein Unfall. Wirklich, du musst mir glauben.«
»Ein Unfall«, echote er ungläubig und schob ihre Hand weg.

Hier würde ich vorschlagen:
»Es tut mir so leid. Es war alles nur ein Unfall. Wirklich, du musst mir glauben.« säuselte/ flüsterte Stella sanft bittend, die Hand auf seine Brust gelegt. Er schlug unwirsch/wütend/derb die Hand weg. »Ein Unfall«, echote er ungläubig.
Könnte ich mir vorstellen.

Logan lachte spöttisch. »Na klar. Was kommt als nächstes? Willst du mir erzählen, dass du schwanger bist?«

Grins ein gekonnter Schlenker. Nichts auszusetzen!

»Stella, mein Liebling?« Er drehte sich zu ihr herum. »Du weißt schon, dass wir seit über zwei Monaten keinen Sex mehr miteinander hatten, oder?« Er grinste boshaft und blies den Rauch aus.

Bis dahin hab ich nichts mehr zu meckern. Nur: ich will wissen, wie es weitergeht.

Zusammenfassend, der Einstieg in die Story gefällt mir. Was mir durch den Kopf ging, sind ja nur meine Gedanken, andere denken sicher ganz anders, sind also auch nur Vorschläge, natürlich. Vielleicht passen manche Formulierungen (wie: die Unschuld vom Lande, nicht weiter von ihr an der Nase herumführen lassen) nicht so ganz, aber is nur meine ganz unwichtige Meinung!

Ich hoffe, dass du nicht denkst, die böse Fee hätte mir das alles eingeflüstert.
Liebgrüß
may
... mich auf den Hexenbesen schwing und den Abfluch mach ...
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Greta » 25.08.2010, 20:14

Hallo Tinki,

Edit: Titel mal geändert, da mir gerade ne Idee kam.

... schade, dass du diese Idee nicht erläutert hast. Wie kommst du auf diesen Titel?


Dein Text erzählt von der Machtlosigkeit eines Mannes, der sich eines Tages mit der Realität seiner gescheiterten Ehe konfrontiert sieht und mit seinem Schmerz, seinem angeblichen Versagen als Ehemann nicht umzugehen weiß.

Logan ist unbestritten die Hauptfigur, aber sein Profil ist unscharf. Du bist im Ansatz stecken geblieben, den psychischen Ausnahmezustand, in welchem er sich jäh wiederfindet, zu beschreiben.
Der männliche Archetyp, mit dem Nora Roberts, Jennifer Blake & Sandra Brown Erfolge feier(te)n, funktioniert hier nur bedingt; Logan ist kein wirklicher Macho und deine Geschichte hat mehr als Sex & Crime.


Im Folgenden habe ich kleine Fehler & Anmerkungen rot hervorgehoben und diese anschließend in deinen Text eingearbeitet (siehe weiter unten).

Das eng umschlungene Paar, das gerade noch das Laken zerwühlt hatte, hielt augenblicklich inne.

»Logan!«, rief die junge Frau entsetzt. Mit großen Augen sah sie ihn an, rührte sich jedoch keinen Zentimeter / schien jedoch wie erstarrt.

Der Mann zwischen Stellas Schenkeln erhob sich langsam und drehte sich zögernd zu Logan um, während er die Hände in die Höhe hob.

Er warf ihr einen finsteren Blick zu. »Halt die Klappe, Stella und zieh dir was an.«

»Niemand? Ich will hoffen, dass das sein Nachname ist, weil sich mein geliebtes Weib nicht von einem niemand vögeln lässt! Oder irre ich mich, Liebling

Erst als Logan die Haustür ins Schloss fallen hörte, steckte er seine Dienstwaffe weg.

... warum "erst"? Logan ist es, der seinen Nebenbuhler bedroht, nicht umgekehrt; der andere Mann stellt für ihn ja keine physische Gefahr dar.

»Es tut mir so leid. Es war alles nur ein Unfall. Wirklich, du musst mir glauben.«

... Unfall? Missgeschick oder Panne passt besser.

Sie begann zu schluchzen. Winzige Tränen spiegelten sich in ihren Augen.

... Tränen in den Augen lassen diese glänzen, aber man kann keine einzelnen Tropfen unterscheiden.

Logan lachte spöttisch. »Na klar. Was kommt als nächstes? Willst du mir erzählen, dass du schwanger bist?« Er fuhr sich mit den Händen übers Gesicht.* Aus dem Augenwinkel heraus sah er, dass sie unruhig von einem, auf den anderen Fuß trat.**

* ... zuerst spielt er den Macho, bietet aber hier seiner Frau, die ihn unausgesetzt belauert, eine Angriffsfläche, indem er Schwäche zeigt?

** ... soweit ich das verstanden habe, läuft er momentan unruhig im Zimmer auf und ab und versucht, seine Fassung wiederzugewinnen; in dem Moment achtet er sicher weniger auf seine Frau; ... die sich ihrerseits in diesem Moment weniger wie ein kleines Mädchen benehmen, sondern vielmehr glatt, kühl, überlegen geben wird.
Die Situation eskaliert zum Machtspiel.

»Ja«, gab Stella schließlich kleinlaut zu.
Er blieb augenblicklich stehen und drehte sich mit einem entsetzten »Was?« zu ihr herum.
Wie die Unschuld vom Lande stand sie da. Verlegen nach unten blickend, lag ihre Hand auf dem noch flachen Bauch. »Ich wollte auf den richtigen Zeitpunkt warten, um es dir zu sagen.«

... das Wort "Ja" allein wirkt wie der Einschlag einer Bombe, ich würde streichen, was nach dem Komma steht.

Logan war zu keiner Antwort fähig. Die ganze Situation schien ihm zu bizarr*, um wahr sein zu können. Wäre er im Stande gewesen zu lachen**, er hätte es getan.

... * "bizarr" bedeutet wunderlich, seltsam. Passt diese Wendung zu seiner Gefühlslage?

... ** der Drang zu lachen, überkommt Logan in diesem Abschnitt zu häufig.

... bereits in der fünften Woche. Es war dieser eine Satz, der die restlichen Trümmer seiner Ehe zu Asche verfallen ließ.

... dieses "Bild" hängt ein bisschen schief.

Wie blind war er doch all die Jahre gewesen! Wie naiv! Er lachte auf und schüttelte den Kopf über seine eigene Dummheit.

... dass er während der letzten Wochen oder Monaten, in denen sich seine Ehe unaufhaltsam in einen Trümmerhaufen verwandelte, blind und naiv gewesen ist oder sein wollte, ja, das glaube ich - aber "all die Jahre"?


Es knackte leise, als er den Sicherungshebel seiner Dienstwaffe nach unten drückte.
»Runter von meiner Frau!«
Das eng umschlungene Paar, das sich eben in den Laken gewälzt hatte, fuhr zu Tode erschrocken auseinander.
»Logan!«, rief die junge Frau bestürzt, als sie ihren Mann vor dem Bett stehen sah; schlagartig gefror ihr das Blut in den Adern.
»Ich gebe euch drei Sekunden, Stella.«
Der Mann zwischen Stellas Schenkeln erhob sich langsam und drehte sich zögernd zu Logan um, während er die Hände in die Höhe hob.
»Verdammt Logan, nimm das Ding runter!«, krächzte Stella. Verstört bemerkte sie den scheinbar zu allem entschlossenen Gesichtsausdruck ihres Mannes, bevor sie einen kurzen Seitenblick auf ihren Liebhaber warf.
»Halt die Klappe, Stella und zieh dir was an.« Ohne die Augen von seiner Frau zu wenden, wies Logan mit dem Lauf seiner Waffe auf den unbekannten Nebenbuhler.
»Wer ist der Typ?«
»Niemand! Wirklich! Er ist nur ...«
»Niemand? Ich will hoffen, dass das sein Nachname ist, weil sich mein geliebtes Weib nicht von einem Niemand vögeln lässt! Oder irre ich mich, Liebling?«
»Baby, bitte lass mich das erklären. Es ...«
Ehe sie den Satz beenden konnte, fiel Logan ihr erneut ins Wort: »Halt endlich die Klappe, und zieh dir verdammt nochmal etwas an.«
Mit verächtlicher Miene beobachtete Logan, wie Stella hastig aus dem Bett sprang, auf die Knie fiel und ungeschickt ihre auf dem Boden verstreut liegenden Sachen aufsammelte.
Da drang ein erstickter Laut an sein Ohr. Widerwillig wandte Logan sich dem anderen Mann zu und erkannte befriedigt die Angst in dessen Augen.
»Hau bloß ab, bevor ich es mir anders überlege«, zischte er.
Mit einem Mal wich die Anspannung aus dem Körper seines Rivalen - er stieß einen befreienden Seufzer aus, schnappte sich Hemd und Hosen und verließ fluchtartig das Zimmer.
Als Logan die Haustür ins Schloss fallen hörte, steckte er seine Dienstwaffe weg. Sein Blick blieb abweisend, während er regungslos in der Tür des Schlafzimmers stand und Stella stumm anstarrte. Ohnmächtige Wut erfüllte ihn, doch es war der sengende Schmerz in seinem Inneren, der ihn vollends aus dem Gleichgewicht zu bringen drohte; zu keinem einzigen klaren Gedanken fähig, rang er verzweifelt um seine Selbstkontrolle.
Stella trat auf ihn zu und legte ihm beschwörend die Hand auf die Brust.
»Bitte verzeih mir. Es war alles nur ein Ausrutscher. Wirklich, du musst mir glauben.«
»Ein Ausrutscher«, echote Logan ungläubig.
Stella fuhr sich rasch mit der Zunge über die trockenen Lippen.
»Ja. Er ... er sollte nur unsere kaputte Spülmaschine reparieren und da ist ...«, sie unterdrückte einen Schluchzer und ihre schönen Augen, in denen Tränen schimmerten, suchten den Blick ihres Mannes, »… da ist es einfach passiert.«
»Einfach passiert.« Logan hob zweifelnd seine rechte Augenbraue.
Als sie wie zur Bestätigung nickte, packte er ihre Arme und musterte Stella eindringlich.
»Für wie blöd hältst du mich eigentlich?«
Sie zuckte zusammen. »Aber es ...«
Angewidert stieß Logan sie von sich und marschierte erregt im Zimmer auf und ab.
»Wie lange läuft das schon zwischen euch, hm? Wie lange vögelst du schon mit anderen Männern in unserem Bett herum, während ich im Dienst bin?«
»Du willst es nicht begreifen! Hör mir einfach mal zu! Es war ein einmaliger Ausrutscher! Eine unverzeihliche Panne!«
Logan lachte höhnisch auf: »Na klar. Was kommt als Nächstes? Willst du mir erzählen, dass du schwanger bist?«
»Ja«.
Nach einer Schrecksekunde fuhr Logan mit einem entgeisterten »Was?« zu seiner Frau herum, die in diesem Augenblick mit einer Engelsmiene ihre Hand auf den noch flachen Bauch legte und scheu die Augen niederschlug.
»Ich wollte auf den richtigen Zeitpunkt warten, um es dir zu sagen.«
Logan stand da wie vom Donner gerührt. Das konnte alles nicht wahr sein! Bestimmt klingelte jede Minute der Wecker und erlöste ihn aus diesem Irrsinn. Eigentlich war die ganze Situation zum Schreien, doch ihm war nicht zum Lachen zumute.
»Logan, es ...« Sie hielt inne, als sie seinem Blick begegnete.
»Wie lange weißt du es schon?« Erschöpft setzte Logan sich auf die Bettkante und massierte sich die hämmernden Schläfen.
»Seit einer Woche. Mein Gynäkologe sagte, ich sei bereits in der fünften Woche.«
... bereits in der fünften Woche. Es war dieser eine Satz, der die traurigen Überreste seiner Ehe endgültig in einen Trümmerhaufen verwandelte. Er hatte die Hoffnung auf eine gemeinsame Zukunft nie aufgegeben, obwohl Stella und er seit Monaten bestenfalls gleichgültig nebeneinanderher lebten.
Gott, wie dämlich, wie erbärmlich! Aber noch hatte sie ihn nicht vollkommen zum Narren gemacht!
Sein aschfahles Gesicht hatte sich zu einer furchtbaren Grimasse verzehrt. Er griff nach der Zigarettenschachtel auf dem Nachttisch, und zündete sich eine Zigarette an.
»Stella, mein Liebling?« Er wandte sich zu seiner Frau um. »Du weißt schon, dass wir seit über zwei Monaten keinen Sex mehr miteinander hatten, oder?«
Logan lächelte hämisch und blies genüsslich den Rauch aus.


Lieben Gruß,
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Zuletzt geändert von Greta am 28.08.2010, 01:50, insgesamt 3-mal geändert.
"Am Anfang war das Wort. Aber welches??"
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Darken » 27.08.2010, 17:29

Na dann möchte ich noch einmal etwas zu deinem Werk schreiben, liebe Tinki :XD:

1. Der neue Titel gefällt mir schon mal besser ~Daumen hoch~

Tinki hat geschrieben:Es knackte leise, als er den Sicherungshebel seiner Dienstwaffe nach unten drückte.


Komma raus!

Tinki hat geschrieben:Der Mann zwischen Stellas Schenkeln erhob sich langsam. Als er sich zögernd zu Logan umdrehte, hielt er die Hände in die Höhe.


Frage: Warum tut der Mann das? Zur Abwehr? Schreib doch dazu, warum er die Hände nach oben hält. Dann kann man es sich als Leser bildhafter vorstellen.

Tinki hat geschrieben:Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber, und wieder zurück.


Komma raus!

Tinki hat geschrieben:»Halt die Klappe Stella und zieh dir was an.«


Komma nach "Klappe"

Tinki hat geschrieben:Mit der Waffe schwenkte er zu dem Mann hinüber, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden. »Wer ist der Typ?«


Diese beiden Sätze würde ich der Reihenfolge wegen tauschen. Der Grund dafür, weil der Leser erst die Frage liest und dann wissen möchte, wie er sich das vorzustellen hat:
»Wer ist der Typ?« Mit der Waffe schwenkte er zu dem Mann hinüber, ohne den Blick von seiner Frau abzuwenden.

Tinki hat geschrieben:»Niemand? Ich will hoffen, dass das sein Nachnahme ist, weil sich mein geliebtes Weib nicht von einem niemand vögeln lässt! Oder irre ich mich, Liebling?«


1. Nachnahme ist eine Versandart :mrgreen: Hier muss es Nachname heißen
2. das "niemand" ist eine Substantivierung und sollte "Niemand" heißen
3. nach "Weib" würde ich dem Sarkasmus zur Folge ein "doch" einfügen. Das gibt dem Satz eine besondere Note, auch wenn ich Wörter wie "aber" oder "doch lieber spärlich gebrauche. Hier macht es mal Sinn :wink:

Tinki hat geschrieben:»Halt die Klappe und zieh dir verdammt nochmal etwas an.«


Hmm :roll: Also ich würde eher meinen, dass es Logan wichtig sein sollte, dass der Typ endlich verschwindet, anstatt dass sich seine Frau bekleidet. Wenn ich mir die Situation so vorstelle, wie Logan im Türrahmen steht, mit gezückter Waffe, dann ist seine Wut doch eher gegen den Typen als gegen seine Frau gerichtet. Schließlich will er kurz vorher wissen, wer der Typ ist.

Tinki hat geschrieben:Winzige Tränen spiegelten sich in ihren Augen.


Besser würde es klingen: Ihre Augen füllten sich mit Tränen.
Grund: Diesen Satz habe ich erst gestern in einem neuen Kapitel von mir verwendet und er passt hier vortrefflich!

Tinki hat geschrieben:Als sie wie zur Bestätigung nur nickte, ergriff er ihren Arm.


Der erste Teil des Satzes gefällt mir nicht so wirklich. Ich weiß, was du ausdrücken möchtest, aber dennoch stört mich daran etwas gewaltig. Besser würde ich finden:
Als sie zur Bestätigung wortlos nickte, ergriff er aus Wut reflexartig ihren Arm.

Tinki hat geschrieben:Sie zuckte zusammen. »Aber es ...«


Das "es" würde ich hier streichen und den Satz anders aufbauen:
Sie zuckte zusammen und bis auf ein »Aber ...« blieben ihr die Worte vor Schreck im Halse stecken.

Tinki hat geschrieben:»Wie lang läuft das schon zwischen euch, hm?«, fing er an.


"lange" statt "lang"

Tinki hat geschrieben:Aus dem Augenwinkel heraus sah er, das sie unruhig von einem, auf den anderen Fuß trat.


1. nach dem ersten Komma ein "dass"
2. das zweite Komma weg
3. Muss Stella aufs Klo oder warum trippelt sie unruhig von einem Fuß auf den anderen herum? Hab grad unseren Sohn vor Augen, wenn er aufs Klo muss und die Schenkel zusammenpresst :XD:

Besser würde ich finden, wenn Stella plötzlich wie ertappt auf der Stelle festwurzelt und hörbar schwer schluckt.

Tinki hat geschrieben:»Ja«, gab Stella schließlich kleinlaut zu.
Er blieb augenblicklich stehen und drehte sich mit einem entsetzten »Was?« zu ihr herum.


Diesen Abschnitt würde ich anders zusammenstellen, etwas streichen und etwas hinzufügen:
Er blieb augenblicklich stehen und drehte sich mit einem entsetzten »Sag, dass das nicht wahr ist« zu ihr herum.
»Doch«, gab Stella schließlich kleinlaut zu.

Tinki hat geschrieben:Wie die Unschuld vom Lande stand sie da. Verlegen nach unten blickend, lag ihre Hand auf dem noch flachen Bauch.


Besser würde klingen:
Wie ein Häufchen Elend stand sie da. Verlegen nach unten blickend, legte sie ihre Hand auf den noch flachen Bauch.

Tinki hat geschrieben:»Wie lange weißt du es schon?« Er ließ sich aufs Bett fallen und massierte sich die Schläfen.


Hier würde ich ebenfalls die Sätze tauschen, um Logan noch etwas mehr Zeit zu geben, damit er seine Sprache wiederfindet, die er einen Satz zuvor noch verloren glaubte.
Er ließ sich aufs Bett fallen und massierte sich die Schläfen. »Wie lange weißt du es schon?«

Tinki hat geschrieben:»Seit einer Woche. Mein Gynäkologe sagte, ich sei bereits in der fünften Woche.«


Also der Begriff Gynäkologe ist hier zu fachmännisch. Es unterhalten sich zwei Eheleute und da spricht man eher von einem Frauenarzt.

Tinki hat geschrieben:Das seine Ehe am Ende war, wusste er.


"Dass" muss es heißen

Tinki hat geschrieben:Doch wollte Logan nie die Hoffnung aufgeben, dass es eines Tages doch noch funktionieren würde. Wie blind war er doch all die Jahre gewesen! Wie naiv! Er lachte auf und schüttelte den Kopf über seine eigene Dummheit.


Dieser Abschnitt ist mir zu tiefgründig. Vor ein paar Minuten hatte er noch aus Wut seine Frau und ihren Liebhaber mit einer Waffe bedroht und nun ist er nachdenklich. Sorry, aber das würde ich nach der Szene erst einbauen und hier weglassen.

Tinki hat geschrieben:Er würde sich nicht weiter von ihr an der Nase herumführen lassen.


Diesen Satz würde ich ebenfalls erst später bringen oder einfach streichen. Ich sagte dir ja bereits, dass wenn Männer in Rage sind, sie nicht nachdenklich oder sensibel reagieren. Dann sind sie einfach nur wütend und rasten eher aus.

Darum würde ich den Abschnitt wie folgt aussehen lassen:
Tinki hat geschrieben:... bereits in der fünften Woche. Es war dieser eine Satz, der die restlichen Trümmer seiner Ehe zu Asche verfallen ließ. Dass seine Ehe am Ende war, wusste er. Doch jetzt würde endgültig Schluss mit dem Theater sein.
Er griff nach der Zigarettenschachtel auf dem Nachttisch und zündete sich eine Zigarette an.


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Fazit:
Ein interessanter Einstieg und ich bin schon mächtig gespannt, ob du deine Ideen zu dem Werk weiter ausführen wirst. Ich hab auf jeden Fall Lust, mehr darüber zu erfahren.

LG
Darki
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Greta » 27.08.2010, 21:23

@ Darken:

Darken hat geschrieben:Komma raus! in Tinkis Satz:
Es knackte leise, als er den Sicherungshebel seiner Dienstwaffe nach unten drückte.

... da muss ich dich leider korrigieren: "als" leitet hier einen Nebensatz ein, und Nebensätze trennt man immer mit einem Komma vom Hauptsatz ab.


Lieben Gruß,
Greta
"Am Anfang war das Wort. Aber welches??"
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon bedoumona » 27.08.2010, 23:09

Liebe Tinki,

erst Mal einen schönen guten Abend.
Ich bin neu in dem Forum und vielleicht stelle ich jetzt eine dumme Frage aber ich hab mich von Anfang bis Ende der Story gefragt, woher dieser Ausschnitt kommt. Ist es der Anfang eines Romans, die Mitte? Vielleicht eine wage Idee eines neuen Buches? Ich hätte mich besser beim Lesen gefühlt, wenn Du es am Anfang erwähnt hättest.

Nun zu meinem Lob: Nach den ersten paar Zeilen wollte ich schon zu einem anderen Text springen, da ich dachte, dieser wäre nichts für mich, doch dann waren deinen Worte wie ein Sog, der mich mitten in das Geschehen hineinführte und und mich bis zur letzten Zeile nicht wieder losließ . Sehr spannend, würde gerne weiterlesen... Das ist bei mir selten, dass ich mich nach so kurzer Zeit als direkter Zuschauer fühle, so als wenn ich direkt daneben stehen würde und alles mit eigenen Augen sehen könnte. Wie Du das jetzt genau geschafft hast, kann ich mir jedoch nicht sicher erklären, denke dadurch, dass Du mit der wörtlichen Rede nur die wichtigen Sachen in zügigem Tempo wiedergibst und Dich nicht mit beschreibenden Nebensächlichkeiten aufhältst. Gefällt mir ausgesprochen gut.
Ein paar Sachen sind mir noch aufgefallen beim mehrfachen Durchlesen, die ich vielleicht ändern würde, die aber sehr subjektiv und auch nur Kleinigkeiten sind:

Der Name Stella: für mich zu sehr an eine Professionelle erinnernd.

Du schriebst:
»Verdammt Logan, nimm das Ding runter!«, krächzte seine Frau. Panisch sah sie von der Waffe zu ihrem Liebhaber, und wieder zurück.

Mir gefällt das Wort krächtzte nicht. Finde es ist nicht der Situation angepasst. Vielleicht einfach: rief seine Frau verängstigt.

Du schriebst:
Im Eiltempo schnappte er sich seine Kleidung und flüchtete aus dem Zimmer.

Du hast vorher schon mal geschrieben:
Eilig sprang sie aus dem Bett und sammelte ihre Sachen vom Fußboden auf.

Vielleicht diesmal hastig oder so schnell er konnte.

Das Ja von Stella zur Schwangerschaft kommt mir etwas verloren vor. Ist das alles, was sie sagen kann?

und zu letzt: ich finde, dass Trümmer eher zu Sand zerfallen als zu Asche. Bei Trümmern assoziiere ich Steinhaufen und die brennen nicht.

Das war es auch schon, was mir auffiel, wie gesagt nichts Großes. Ich finde den Auszug sehr gelungen, gut erzählt und stark mitreissend. Hoffe irgendwann mal den Rest lesen zu dürfen.

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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Darken » 28.08.2010, 16:20

Greta hat geschrieben:@ Darken:

Darken hat geschrieben:Komma raus! in Tinkis Satz:
Es knackte leise, als er den Sicherungshebel seiner Dienstwaffe nach unten drückte.

... da muss ich dich leider korrigieren: "als" leitet hier einen Nebensatz ein, und Nebensätze trennt man immer mit einem Komma vom Hauptsatz ab.


Lieben Gruß,
Greta


Sorry, da ist mir wohl ausnahmsweise ein Fehler unterlaufen. Darf ja auch mal vorkommen. Habs nachgelesen im Internet und diese Erklärung bei Wikipedia mit Beispiel dazu gefunden:

Nebensätze werden durch Kommata abgetrennt. Zu den Nebensätzen gehören die mittels einer Konjunktion verbundenen Sätze und die Relativsätze:

Bsp.: „Alle rannten weg, als der Untote aus dem Grabe stieg.“


Danke für den Hinweis Greta :wink:

@Tinki:
Bitte korrigieren! Danke! :mrgreen:

LG
Darki
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Greta » 28.08.2010, 20:19

Hallo Darki,

gegen Fehler ist niemand gefeit. Und auf diesen Fehler habe ich dich aufmerksam gemacht, weil die Kommasetzung ein komplexes Thema ist, das vielen Schreibenden Schwierigkeiten macht. Mir auch, und so habe ich mich in der letzten Zeit etwas damit beschäftigt.

Es war keinesfalls persönlich gemeint. :)


Lieben Gruß,
Greta
"Am Anfang war das Wort. Aber welches??"
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Tinki » 28.08.2010, 20:52

Moieeen,

Sooo ihr lieben. Es ist endlich Wochenende und eeendlich hab ich den Großteil meiner Pflichten erledigt, nun kanns an den Spaß gehen. Meine Fresse, es ist halb 7.. Wo ist der Tag hin? oO Als erstes: Vieeeeeeeeeeeeeeeeelen, lieben Dank für die zahlreichen Vorschläge! Bild
Ich fang mal von vorne an. ^^

Bebe:

Und du meintest zu mir, dass du dieses Jahr gar nicht mehr zum Schreiben deiner neuen Story kommen wirst, jaja. ^^ *kopfschüttel*


Hmpf.. Ja.. *unschuldig grins* Es war auch so geplant, dass ich das gesamte Projekt nicht dieses Jahr anfange. (Zumindest nicht, bis die 1. Überarbeitung von ~~ Niemals vergessen ~~ durch ist.) Und das kann, wie wir ja beide wissen, daaauern... -___- Allerdings zwang sich mir hier der Prolog dermassen auf... (Und bei Dennis + Daniela funktionierte es gerade eh nicht so) Da dacht ich mir, ach komm, tu mal wieder was. :mrgreen: War einfach nen Glückstreffer. Danke Kreative Muse, du kannst gern öfter vorbeikommen. :XD: Aber vorerst wirds (leider ._.) das einzige sein, was von diesem Projekt kommt. Dazu später mehr...^^

Den Großteil deiner Vorschläge hab ich umgesetzt. Daaanke. :hug:

---

May2way:

da du die böse Fee gebeten hast, bin ich aufmerksam geworden (gute Idee).


Wie auch schon in der PN geschrieben, war das eigentlich ne Gag Idee. Zumindest hätte ich nie geglaubt, dass das wirklich funktioniert. XD

Der Einstieg ist spannend und glaubhaft, wenn auch, mit Verlaub gesagt, nicht ganz neu.


Muss ja nicht immer neu sein, oder? Solangs für den Leser erstmal Interessant / Spannend klingt, so das er weiterliest, bin ich zufrieden. ^^ Gibt nichts schlimmeres, als nen "Komatösen" Anfang, wo man beim Lesen wegknackt. ^^

Nur das Hau bloß ab ist einfach zu nett, für die Wut, die Logan im Bauch hat. Ich denke an dem Punkt darüber nach,. ob er gar nicht wirklich wütend ist, sondern nur so tut. DAS ist spannend.


Hmm... Nein, in diesem Falle ist Logan wirklich kurz davor zu Platzen. ^^ Der arme Kerl hat nen schweren Tag hinter sich, und das letzte, womit er gerechnet hatte, war, seine Frau mitm andern Mann im Bett zu erwischen. :mrgreen: Ich werd ihn die Tage agressiver rüberkommen lassen. ^^ (Spürbar)

Erleichterung kaufe ich ihm natürlich ab, aber dass er seine Klamotten ohne Probleme und nicht zitternd einsammeln kann, das eher nicht.


Hm.. Stimmt.. *in die Änderungsliste mit aufnehm*

Hier bekomme ich mit, dass Logan doch tierisch sauer ist, sogar entsetzt, so dass er innerlich starr ist. Da wundere ich mich, dass er den anderen so ohne weitere Strafe wegschickt. Ich denke darüber nach, ob er grenzenlose Selbstbeherrschung hat, denn wenn er eine Dienstwaffe besitzt, muß er ja "im Dienst" sein. Selbstbeherrschung jedenfalls geprobt haben..(oder so.)


Richtig, als Polizist brauchst du ja Selbstbeherrschung. *grins* Wenn man jetzt mal an die ganzen Idioten denkt, die da draußen rumlaufen und einen den ganzen Tag auf trab halten können... *flöööt* Das ganze wird sich späääter noch mehr rauskristallisieren.

Er schlug unwirsch/wütend/derb die Hand weg.


An dieser Stelle hatte ich bewusst nur »schob ihre Hand weg.« geschrieben, einfach um ihn nicht zu Agressiv rüberkommen zu lassen. (So ala Frauenschläger oder so.) Allerdings mach ich mir mittlerweile auch so meine Gedanken, ob es nicht doch passender wäre, wenn er ihre Hand "schwungvoll" von seinem Körper entfernt. (Waa, wasn Satz. XD)
Die Situation erklärt sich ja von selbst, so könnte er also ruhig etwas agressiver reagieren. (Da wirft ihm sicherlich keiner "Frauenschläger" vor. XD) 1:0 für dich..^^ *Änderungsliste nehm und ein Vermerk mach*

Vielleicht passen manche Formulierungen (wie: die Unschuld vom Lande, nicht weiter von ihr an der Nase herumführen lassen) nicht so ganz, aber is nur meine ganz unwichtige Meinung!


Das mit der Unschuld von Lande (...) kläre ich weiter unten nochmal als ganzes auf. Bringt ja nichts, wenn ichs 3x schreibe. ^^ *Zusammenfass nachher* Und wie gesagt, jede Meinung, jedes Kommentators ist mir wichtig. Egal wie sie nun ausfällt. Man darf schließlich nicht vergessen, das ihr die zukünftigen Leser seit / sein könntet. ;D

--

Greta:

... schade, dass du diese Idee nicht erläutert hast. Wie kommst du auf diesen Titel?


Der alte Titel war »Illusion der Liebe«. Den hab ich auf der Suche nach nem Titel hier im Forum gefunden, und fand ihn ganz passend. ^-^ Allerdings fand ich ihn nach längerem Überlegen doch nicht so ganz ... Klar, der kurze Ausschnitt hier mit Stella - seine komplette Ehe - da würde der Titel passen. Aber Stella ist ja (bisher) nur ne Nebenfigur, bzw. der Ausschlaggebende Punkt, warum Logans Leben sich so verändert, wie es geplant ist. Insgesamt passte dieser Titel also nicht zum Gesamten Werk. Der jetzige heißt so, weil ich mir überlegt hatte, Vergangenes (sovie Vergessenes) mit in die Geschichte mit einfließen zu lassen. ^^ Kurzfassung wäre: Logan lernt das (eigentlich) Unmögliche kennen. Sagen wirs mal so...^^ Um das genauer zu erläutern, müsste ich jetzt die Hälfte des Inhalts hier preisgeben. (Und das will ich nicht.^^)

Dein Text erzählt von der Machtlosigkeit eines Mannes, der sich eines Tages mit der Realität seiner gescheiterten Ehe konfrontiert sieht und mit seinem Schmerz, seinem angeblichen Versagen als Ehemann nicht umzugehen weiß.


Richtig erkannt. :2thumps: Schön, das genau das rübergekommen / deutlich ist. ^^ (Ich hab ja doch immer den Hang dazu, abzuschweifen und mich in Nebensächlichkeiten fest zubeissen. :roll: )

Der männliche Archetyp, mit dem Nora Roberts, Jennifer Blake & Sandra Brown Erfolge feier(te)n, funktioniert hier nur bedingt; Logan ist kein wirklicher Macho und deine Geschichte hat mehr als Sex & Crime.


Zugegeben, bei dem Satz bin ich mir echt nicht sicher, obs nen Kompliment sein soll, oder nicht. :oops: Ich tue aber einfach mal so, als wäre es eins. :mrgreen:
Als erstes hab ich echt NULL Ahnung, was nen Archetyp ist. Rein aus der Not dachte ich jetzt an nen Weltenverbesserer, aber Wiki und Co. klärten mich (leider nur bedingt) auf.
Archetypen sind psychische Strukturdominanten, die als unbewusste Wirkfaktoren das Bewusstsein beeinflussen, dieses präfigurieren und strukturieren. Viele der Archetypen beruhen auf Urerfahrungen der Menschheit wie Geburt, Kindheit, Pubertät, ein Kind bekommen, Elternschaft, alt werden, Tod. Das tiefenpsychologische Konzept geht zurück auf den Schweizer Psychiater und Psychologen Carl Gustav Jung, der die Analytische Psychologie entwickelte. Ein Archetyp als solcher ist unanschaulich, eben unbewusst, ist in seiner Wirkung aber in symbolischen Bildern erfahrbar wie beispielsweise in Träumen, Visionen, Psychosen, künstlerischen Erzeugnissen, Märchen und Mythen. Carl Gustav Jung leitete das Vorkommen von Archetypen aus Astrologie, vergleichender Religionswissenschaft, Träumen, Märchen, Sagen und Mythen ab. Quelle: Wikipedia


Ich habs nach deinem Kommentar auf mehreren Seiten durchgelesen, immer in der Hoffnung, das irgendeiner das mal einfacher erklärt - leider Fehlanzeige. XD Ich raffs echt nur bedingt. Gerade wenn ich denke »Jetzt hats klick gemacht« Im nächsten Moment ist es schon wieder weg. :oops: *Eselsmütze aufsetz und in die Ecke stell* XD So ganz hat mich die Erlösung noch nicht gefunden. Wäre Klasse wenn du mir das (mit einfachen) Worten nochmal erklären könntest. ^^ (Für Doofies) XD

Zu Logan und dem Macho. Äh.. Ich denke mal, du beziehst das Macho dasein, aus Bebes Kommentar. (Zumindest wüßte ich sonst nicht, wie du darauf kommst. *G*) Hier in diesem Falle ist Logan kein Macho, bzw. nur im letzten Satz spürt man schon den Hauch von..., das ist richtig. In dieser Szene ist Logan noch der liebreizende Ehemann, der einfach nur nen gemütliches Leben führen will. *mal so sag* Allerdings hat Bebe dir, und auch den anderen, den Vorteil, sie kennt den groben Inhalt meiner Geschichte und weiß, wie sich Logan im laufe der Zeit verändern wird. (Daher erwähnte sie hier auch das Macho Image. *vermut*) Er wird es noch, soviel möchte ich verraten. Er wird nen richtig kleines Ekel. :mrgreen:

... warum "erst"? Logan ist es, der seinen Nebenbuhler bedroht, nicht umgekehrt; der andere Mann stellt für ihn ja keine physische Gefahr dar.


Gute Frage.. *öhm...* *Backen aufblas und drüber nachdenken muss*

Er fuhr sich mit den Händen übers Gesicht.* Tinki
* ... zuerst spielt er den Macho, bietet aber hier seiner Frau, die ihn unausgesetzt belauert, eine Angriffsfläche, indem er Schwäche zeigt? Greta


Darüber hab ich lange mit meinem Mann diskutiert. xD Es war in diesem Moment eher so gedacht, das er sich rein aus Reflex mit den Händen übers Gesicht fährt. So ala: »Oh man, das ist jetzt nicht wahr...« Son bissl genervt, angepisst und.. ja, Fassungslos. Das kann, so sagt Hazü auch, man jetzt so oder so sehen. Sicherheitshalber werde ich mich darüber aber nochmal genauer Informieren. (Körperhaltung, Gesichtsausdruck (...)) Unds dann dementsprechend deutlicher machen. =)

** ... soweit ich das verstanden habe, läuft er momentan unruhig im Zimmer auf und ab und versucht, seine Fassung wiederzugewinnen; in dem Moment achtet er sicher weniger auf seine Frau; ... die sich ihrerseits in diesem Moment weniger wie ein kleines Mädchen benehmen, sondern vielmehr glatt, kühl, überlegen geben wird.


Hier haste meinen wunden Pkt getroffen. xD Zugegeben, Stella ist noch nicht wirklich ausgereift. (Was auch daran liegt, dass das ganze Projekt momentan noch in der Planungsphase ist.) Ich habs nur aufgeschrieben, um dieses "Kopfkino" endlich ausm kopf zu bekommen. In der Hoffnung, mich wieder auf mein altes Projekt konzentrieren zu können. *hüstel* Die Figur der Stella ist mir noch etwas unschlüssig. Manchmal benimmt sie sich so, wie im jetzigen Werk (ängstlich und schüchtern) und manchmal (hauptsächlich im späteren Teil, der bisher nur im meinem Kopf existiert) kühl, glatt und überlegen. Sie wechselt noch sehr oft ihre Züge, was es mir momentan schwer macht, Madamchen hinter die Fassade zu schauen. Aber deine Anmerkung hat mich diesbezüglich schon um einiges weiter gebracht. Danke! =DD *wieder ein Puzzle Teil weniger* *harr*

... das Wort "Ja" allein wirkt wie der Einschlag einer Bombe, ich würde streichen, was nach dem Komma steht.


Gebongt!

... bereits in der fünften Woche. Es war dieser eine Satz, der die restlichen Trümmer seiner Ehe zu Asche verfallen ließ. Tinki
... dieses "Bild" hängt ein bisschen schief. Greta


Naaaaaaaaaain, ausgerechnet mein Lieblingssatz. .__. XD Den mocht ich echt gerne... Bild

... dass er während der letzten Wochen oder Monaten, in denen sich seine Ehe unaufhaltsam in einen Trümmerhaufen verwandelte, blind und naiv gewesen ist oder sein wollte, ja, das glaube ich - aber "all die Jahre"?


Jap, Logan ist, was Stella betrifft - Blind. Wirklich Blind, blöd und völlig naiv. ^^ Das allerdings kristallisiert sich auch erst später heraus. =) Sagen wir mal so... Sie ist seine erste große Liebe. :ghost:

Zu deinem "Umgearbeiteten Werk". Erstmal rieeesiges Dankeschön, dass du dir die Arbeit gemacht hast. =D *Luxus* ^^ Eine Kleinigkeit ist mir allerdings hier aufgefallen, wo ich was zu sagen will / muss..^^ Auch um mich selbst immer wieder dran zu erinnern... :p
»Logan!«, rief die junge Frau bestürzt, als sie ihren Mann vor dem Bett stehen sah; schlagartig gefror ihr das Blut in den Adern. Greta


Der Perspektivenwechsel hier. Normal läuft das ganze aus Logans Sicht, in diesem kurzen Abschnitt ists aber Stellas Sicht der Dinge. Da ich eh nen absolutes Problem damit habe, verschiedene Sichtweisen "Verständnisvoll" hinzubekommen, beschloss ich bei dem Projekt wirklich nur aus einer Sicht zu schreiben. Einfach um den Leser bei diesem Projekt nicht wieder mit den Perspektiven zu verwirren. XD So schön es auch ist, aus mehreren Sichten zu schreiben - ich beneide jeden, ders kann - es ist ne sau blöde Sysiphusarbeit. xD

--

Darken:

1. Der neue Titel gefällt mir schon mal besser ~Daumen hoch~


Was hattest du an meinem alten auszusetzen? XD

1. Nachnahme ist eine Versandart :mrgreen: Hier muss es Nachname heißen


UPS XD *schnell ausradieren geh* XD

3. nach "Weib" würde ich dem Sarkasmus zur Folge ein "doch" einfügen. Das gibt dem Satz eine besondere Note, auch wenn ich Wörter wie "aber" oder "doch lieber spärlich gebrauche. Hier macht es mal Sinn :wink:


Ich bilde mir ein, das es drine war, du es aber bemängelt hattest. :P *gleich mal kuggen geh*

Hmm :roll: Also ich würde eher meinen, dass es Logan wichtig sein sollte, dass der Typ endlich verschwindet, anstatt dass sich seine Frau bekleidet. Wenn ich mir die Situation so vorstelle, wie Logan im Türrahmen steht, mit gezückter Waffe, dann ist seine Wut doch eher gegen den Typen als gegen seine Frau gerichtet. Schließlich will er kurz vorher wissen, wer der Typ ist.


Hmm... O.< Nen interessanter Gesamteindruck. Hier hatte ich eig. nur den Gedanken, das Logan (so blöd wies klingt XD) einfach nicht will, das nen Fremder "seine Perle" so sieht. (Eigentlich auch blöde, wenn sie vorher kräftig zugange waren... :roll: ) *auch dieses auf der Änderungsliste vermerk*

3. Muss Stella aufs Klo oder warum trippelt sie unruhig von einem Fuß auf den anderen herum? Hab grad unseren Sohn vor Augen, wenn er aufs Klo muss und die Schenkel zusammenpresst :XD:


Das war Bebes Schuld. XD Sie meinte ihr ginge es an dieser Stelle zu schnell, weswegen ich Bella trippeln ließ. XD Dazu lass ich mir nomma was einfallen..^^ (Hab nur erstmal ne Notlösung gesucht.)

Wie ein Häufchen Elend stand sie da. Verlegen nach unten blickend, legte sie ihre Hand auf den noch flachen Bauch.


Hier bin ich mir echt noch unschlüssig. Ob nun Unschuld vom Lande, oder Häufchen Elend... Stella ist, wie ja oben bereits erwähnt, mir noch etwas .. unscharf. Wenn ich jetzt schreibe, sie steht wie die Unschuld vom Lande da, wäre dies ja das Bild des "lieben Schulmädchens von nebenan". Dieses ganz brave, unschuldige..
Beim Häufchen Elend würde sie ja Reue + Schuldgefühle zeigen, was auch richtig ist / wäre, aber auch noch nicht so ganz auf Stella zu passen scheint. Wie gesagt, Madamchen brauch noch etwas "Erforschung". :mrgreen:

Er ließ sich aufs Bett fallen und massierte sich die Schläfen. »Wie lange weißt du es schon?«


Gebongt

Also der Begriff Gynäkologe ist hier zu fachmännisch. Es unterhalten sich zwei Eheleute und da spricht man eher von einem Frauenarzt.


... glaubste da bin ich in dem Moment druf gekommen? XD Sowas einfaches und doch so fern.. *sfz* XDDD

Dieser Abschnitt ist mir zu tiefgründig. Vor ein paar Minuten hatte er noch aus Wut seine Frau und ihren Liebhaber mit einer Waffe bedroht und nun ist er nachdenklich. Sorry, aber das würde ich nach der Szene erst einbauen und hier weglassen.


Lässt sich nur leider nicht mit der nachfolgenden Szene unter einen Hut bringen. Die nächste Szene spielt einige Tage, oder Wochen - ka - weiter. Da ist Stella erstmal für ne gewisse Zeit, weg. ^-~ (Zumindest steht sie für ne gewisse Zeit nicht aufm Plan, mal schaun, ob sie sich daran hält.^^)
Der ganze Hintergrund, warum es in diesem Moment so tiefgründig ist, warum die Wut aufeinmal "puff" machte, erklärt sich auch später. Tun wir hier einfach mal so, als wäre es der Schock. ;)

--

bedoumona:

Ich bin neu in dem Forum


Na den erstmal herzlich Willkommen im Romancen Paradies. :mrgreen:

aber ich hab mich von Anfang bis Ende der Story gefragt, woher dieser Ausschnitt kommt.


Es ist der Prolog. Sozusagen der Startschuss. Bild

Ich hätte mich besser beim Lesen gefühlt, wenn Du es am Anfang erwähnt hättest.


Warum das? *mal ganz neugierig frag*

Wie Du das jetzt genau geschafft hast, kann ich mir jedoch nicht sicher erklären, denke dadurch, dass Du mit der wörtlichen Rede nur die wichtigen Sachen in zügigem Tempo wiedergibst und Dich nicht mit beschreibenden Nebensächlichkeiten aufhältst.


Eigentlich verwunderlich. Normal verstrick ich mich immer in Nebensächlichkeiten. *endlich mal nicht! YEEEEAR!* *Schulterklopfer* XD

Der Name Stella: für mich zu sehr an eine Professionelle erinnernd.


Ne Profesionelle was? *fg* Bild
Ich kann mir denken, auf was du anspielst, aber sicher sein noch nicht... *hihi*

Das Ja von Stella zur Schwangerschaft kommt mir etwas verloren vor. Ist das alles, was sie sagen kann?


Was gäbe es da noch groß zu sagen, in anbetracht der Tatsache, dass ihr Mann sie noch Minuten vorher mit nem andern im Bett erwischt hatte? *kicher*

--

Soo... Nochmal jaanz lieben Dank an euch alle. Werd mich die Tage mal hinsetzen und einiges Überarbeiten. *freu* *hüpf* ^^

Tinkü

Ps. Wua scheiße, is da ne lange antwort Mail.. oO
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Greta » 29.08.2010, 14:08

Hallo Tinki,

Der männliche Archetyp, mit dem Nora Roberts, Jennifer Blake & Sandra Brown Erfolge feier(te)n, funktioniert hier nur bedingt; Logan ist kein wirklicher Macho und deine Geschichte hat mehr als Sex & Crime.

... Zugegeben, bei dem Satz bin ich mir echt nicht sicher, ob's ein Kompliment sein soll, oder nicht. Ich tue aber einfach mal so, als wär's eines.
Als Erstes hab ich echt NULL Ahnung, was ein Archetyp ist.

... Weder - noch; ist ganz neutral gemeint. Als ich deinen Text angefangen habe zu lesen, konnte ich mir ein Grinsen nicht verkneifen: Aha, Sandra Brown & Co. lassen grüßen ... und ein Blick in dein Profil bestätigte meinen "Verdacht".
(Meine Lieblingsromane von Nora Roberts sind übrigens "Lilien im Sommerwind" & "Der Magier".) ;)

Unter Archetyp versteht man hier den "menschlichen" Prototypen: Das Idealbild, die [vollkommene] Verkörperung, die Personifikation unserer klischeehaften (Wunsch)Vorstellungen: z.B. George Clooney oder Brad Pitt als Inbegriff des Traumprinzen.
In der Literatur sind das Protagonist und Antagonist - wobei der Protagonist [der "Held"] nicht immer das Gute verkörpern muss.


... Ich meine den attraktiven, unbesiegbaren Supermacho, den Retter der Jungfrau in tausend Nöten - den Mann, um den sich die Damen seines näheren und weiteren Umfelds wüste Schlammschlachten liefern.
Alle Klarheiten beseitigt? Ich muss dir die männlich-potenten [*hüstel*] Hauptfiguren dieser Autorinnen nicht näher beschreiben? [*grins*]

Zu Logan und dem Macho. Äh.. Ich denke mal, du beziehst das Macho dasein aus Bebes Kommentar.

... Nein, Bebe hat mich nicht auf den Macho gebracht. Habe wohl zu viele Liebesromane gleichen Typs gelesen.

Er fuhr sich mit den Händen übers Gesicht.
... zuerst spielt er den Macho, bietet aber hier seiner Frau, die ihn unausgesetzt belauert, eine Angriffsfläche, indem er Schwäche zeigt?

... Darüber hab' ich lange mit meinem Mann diskutiert. Es war in diesem Moment eher so gedacht, das er sich rein aus Reflex mit den Händen übers Gesicht fährt. So à la: »Oh Mann, das ist jetzt nicht wahr...« So'n bissl genervt, angepisst und ... ja, fassungslos.

... Ich habe den psychologischen Faktor berücksichtigt, welcher Logan - so wie ich mir Logan eben vorstelle - steuert.

... soweit ich das verstanden habe, läuft er momentan unruhig im Zimmer auf und ab und versucht, seine Fassung wiederzugewinnen; in dem Moment achtet er sicher weniger auf seine Frau; ... die sich ihrerseits in diesem Moment weniger wie ein kleines Mädchen benehmen, sondern vielmehr glatt, kühl, überlegen geben wird.

... Hier haste meinen wunden Pkt getroffen. Zugegeben, Stella ist noch nicht wirklich ausgereift. (Was auch daran liegt, dass das ganze Projekt momentan noch in der Planungsphase ist.) Ich habs nur aufgeschrieben, um dieses "Kopfkino" endlich aus'm kopf zu bekommen. In der Hoffnung, mich wieder auf mein altes Projekt konzentrieren zu können. *hüstel*. Die Figur der Stella ist mir noch etwas unschlüssig. Manchmal benimmt sie sich so, wie im jetzigen Werk (ängstlich und schüchtern) und manchmal (hauptsächlich im späteren Teil, der bisher nur im meinem Kopf existiert) kühl, glatt und überlegen. Sie wechselt noch sehr oft ihre Züge, was es mir momentan schwer macht, Madamchen hinter die Fassade zu schauen.

... Stella hat viel zu verlieren: den Ernährer (oder einen Dummen?) für sich & das Kind.
Wäre ich sie, würde ich blitzschnell & eiskalt überlegen, wie ich aus dieser ärgerlich-peinlichen Auseinandersetzung trotzdem noch Kapital schlagen könnte.

... dass er während der letzten Wochen oder Monaten, in denen sich seine Ehe unaufhaltsam in einen Trümmerhaufen verwandelte, blind und naiv gewesen ist oder sein wollte, ja, das glaube ich - aber "all die Jahre"?

... Jap, Logan ist, was Stella betrifft - Blind. Wirklich Blind, blöd und völlig naiv. Das allerdings kristallisiert sich auch erst später heraus. Sagen wir mal so ... Sie ist seine erste große Liebe.

... Du möchtest sie also als ein von Beginn an berechnendes Biest darstellen?
Welches überzeugende Motiv hätte sie denn gehabt, Logan zu heiraten? Er hat kein Vermögen, besitzt weder Einfluss noch Macht ... Oder hab' ich womöglich was verpasst?

Zu deinem "Umgearbeiteten Werk". Erstmal rieeesiges Dankeschön, dass du dir die Arbeit gemacht hast. *

... Eine Kleinigkeit ist mir allerdings hier aufgefallen, wo ich was zu sagen will / muss ... Auch um mich selbst immer wieder dran zu erinnern ...

Du hast geschrieben: **
»Logan!«, rief die junge Frau bestürzt, als sie ihren Mann vor dem Bett stehen sah; schlagartig gefror ihr das Blut in den Adern.

Der Perspektivenwechsel hier. Normal läuft das ganze aus Logans Sicht, in diesem kurzen Abschnitt ists aber Stellas Sicht der Dinge. Da ich eh ein absolutes Problem damit habe, verschiedene Sichtweisen "Verständnisvoll" hinzubekommen, beschloss ich bei dem Projekt wirklich nur aus einer Sicht zu schreiben. Einfach um den Leser bei diesem Projekt nicht wieder mit den Perspektiven zu verwirren. So schön es auch ist, aus mehreren Sichten zu schreiben - ich beneide jeden, der's kann - es ist 'ne saublöde Sysiphusarbeit.

...* Das ist für mich eine Methode, auf grammatische & (aus meiner Sicht) stilistische Fehler hinzuweisen.
Da freue ich mich natürlich umso mehr, wenn ich für meine Arbeit ein liebes Feedback bekomme. :D

...** Ich dachte, du erzählst aus der "allwissenden" Perspektive, denn die "personale" Perspektive hat eine andere Struktur.
Schau' am kommenden Wochenende nochmal hier vorbei, dann bekommst du eine Botschaft mit perspektivischem Inhalt von mir. ;)


Lieben Gruß,
Greta

P.S. Für einen Kommentator oder Betaleser ist es enorm hilfreich, wenn er weiß, ob die Geschichte abgeschlossen ist - oder ob er eine Anfangs-, Mittel- oder Schluss-Szene vor sich hat, weil er eine Szene aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet als ein fertiges Manuskript.


@ Darki:
Über deine Bemerkung zum "Frauenarzt" musste ich nachdenken. Also ich hätte wahrscheinlich ebenfalls das Wort "Gynäkologe" benutzt.

Liegt vielleicht daran, dass ich mit dem obigen Herrn ( in meiner Gegend gibt's kaum Gynäkologinnen, und die sind ausgelastet) fast genauso gern eine Verabredung treffe wie mit meinem Zahnarzt. ;)
Zuletzt geändert von Greta am 01.09.2010, 04:38, insgesamt 1-mal geändert.
"Am Anfang war das Wort. Aber welches??"
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Tinki » 29.08.2010, 17:33

Moieeen,

Soo. Die erste grobe Korrektur hab ich jetzt schonmal vorgenommen. Mal schaun was noch kommt. :mrgreen:

Greta:

... Weder - noch; ist ganz neutral gemeint.


Ach mist. :XD:

... Weder - noch; ist ganz neutral gemeint.


Beide leider noch nicht gelesen, kommt aber noch. *harharhar* Man schenke mir ein Vermögen für Bücher...^^

... Ich meine den attraktiven, unbesiegbaren Supermacho, den Retter der Jungfrau in tausend Nöten - den Mann, um den sich die Damen seines näheren und weiteren Umfelds wüste Schlammschlachten liefern.
Alle Klarheiten beseitigt?


Paaasst. Danke. 8) Zum Supermacho lasse ich ihn allerdings noch mutieren. *harharhar* Und das alles wird Stellas Schuld sein, *lalala* XD

.. Nein, Bebe hat mich nicht auf den Macho gebracht. Habe wohl zu viele Liebesromane gleichen Typs gelesen.


Ah.. :seedaylight: Aber kann man wirklich zu viele Liebesromane lesen? ;D

... Stella hat viel zu verlieren: den Ernährer (oder einen Dummen?) für sich & das Kind.
Wäre ich sie, würde ich blitzschnell & eiskalt überlegen, wie ich aus dieser ärgerlich-peinlichen Auseinandersetzung trotzdem noch Kapital schlagen könnte.


Stimmt. *immer klareres Bild bekomm* O.< Die Sau die! XD UUh, Stella wird mir immer Sympatischer. *lach* Ich wollt schon immer mal son richtig fieses Miststück erschaffen. XD

Welches überzeugende Motiv hätte sie denn gehabt, Logan zu heiraten? Er hat kein Vermögen, besitzt weder Einfluss noch Macht ... Oder hab' ich womöglich was verpasst?


Über die Frage hab ich laaaange nachgedacht. (Beim Blumen gießen und essen. XD) Nein, bisher hat er keines von ihnen. Eventuell... baue ich da noch ein schönes Erbe mit ein, aber das ist mom. nur eine Überlegung. Nach vielem hin und her, kam mir der Gedanke, dass es vllt. wirklich mal Liebe, oder zumindest Verliebtheit, war, was die beiden zusammen brachte. Das "Traumpaar" des Colleges, wo jeder sagte, die bleiben auf ewig zusammen (...). Halt so typische Schul Liebschaften. Er, der bestaussehenste Football Spieler, sie "Chefin" der Cheerleader Gruppe. :XD: Du kennst das Spiel ja.
Es ist zwar von Klischees überhäuft und trieft warscheinlich wahnsinnig, *lach* aber wenn ich mir den Gedanken länger durch den Kopf gehen lasse, könnte es sogar passen.
Nur nach und nach wird Logan erwachsen, während Stella immer noch so das kleine Prinzesschen ist und bleibt. (Dies natürlich erst nach der Eheschließung. ^^) *überleg, ob eine "schnelle" Hochzeit dafür nicht perfekt wäre* O.< *uuuhhh* :love:
(Und einige Klischees wollte ich eh mitnehmen, wenn auch bisher nur bei Logan.)

...** Ich dachte, du erzählst aus der "allwissenden" Perspektive, denn die "personale" Perspektive hat eine andere Struktur.


Meine Perspektive ist die der "eingeschränkt auktoriale Erzähler".
Bildlich gesprochen sitze ich auf und in Logans Kopf. Sehe, höre und fühle nur das, was er sieht. Gibt meines Wissens 2 ähnliche Varianten davon. (Ohne jetzt noch die "Ich - Perspektive mitzurechnen.)

Schau' am kommenden Wochenende nochmal hier vorbei, dann bekommst du eine Botschaft mit perspektivischem Inhalt von mir. ;)


Bin eh immer hier. :P :mrgreen: *Home Schild an den Liebesroman Link kleb* :XD:

P.S. Für einen Kommentator oder Betaleser ist es enorm hilfreich, wenn er weiß, ob die Geschichte abgeschlossen ist - oder ob er eine Anfangs-, Mittel- oder Schluss-Szene vor sich hat, weil er eine Szene aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet als ein fertiges Manuskript.


Hm, stimmt auch wieder. Hab mir selbst, beim Kommentieren, nie Gedanken darüber gemacht. xD

Danke nochmaaaaal =D
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Greta » 29.08.2010, 18:56

Hallo Tinki,

... Ich dachte, du erzählst aus der "allwissenden" Perspektive, denn die "personale" Perspektive hat eine andere Struktur.

... Meine Perspektive ist die der "eingeschränkt auktoriale Erzähler".
Bildlich gesprochen sitze ich auf und in Logans Kopf. Sehe, höre und fühle nur das, was er sieht. Gibt meines Wissens 2 ähnliche Varianten davon. (Ohne jetzt noch die "Ich - Perspektive mitzurechnen.)

... Den "eingeschränkt auktorialen Erzähler" gibt es nicht.

Der auktoriale/allwissende Erzähler ist derjenige, der sozusagen über dem Geschehen schwebt und alles mitbekommt, was in sämtlichen Figuren und innerhalb der gesamten Geschichte vor sich geht.

Der personale Erzähler dagegen steht direkt hinter [schlüpft in die Haut] der jeweiligen Figur, aus deren [eingeschränkter] Perspektive eine Handlung/Szene gerade wiedergegeben wird - er ist sozusagen ein "Ich"-Erzähler in der dritten Person.

Näheres, wie gesagt, in ein paar Tagen.


Lieben Gruß,
Greta
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Tinki » 29.08.2010, 19:31

Moieeen,

Da muss ich dir leider widersprechen. Es gibt ihn. (Hab extra in meinen Unterlagen nochmal nachgesehen, wie es genau hieß..^^) In diesem Falle kanns sein, das sie im Grunde gleich sind, nur anders heißen. Weiß ich jetzt nicht, ist aber auch Wurst.

Rein objektive Erzählerperspektive:
Dieser kann nur wie ein neutraler Beobachter Handlungen beschreiben, ohne zu wissen, oder auch nur Vermutungen darüber anzustellen, warum die Figuren so handeln (...).

Modifizierte objektive Erzählp.:
Hier ists das gleiche in Grün, nur erlaubt sich diese Perspektive Mutmaßungen und Vermutungen anzustellen.

Auktoriale Erzähler:
Auch bekannt als "Allwissender Erzähler" weiß alles, was in den Köpfen aller Figuren vorgeht.

Eingeschränkte auktoriale Erzähler:
Dieser kann ebenfalls in den Köpfen der Personen schlüpfen und kennt ihre Gedanken (...), dabei beschränkt sie sich allerdings in jeder Szene auf eine Person. (In meinem Falle Logan.) Ich sehe, fühle, rieche (...) das was Logan sieht, das wars aber dann auch schon. Was hinter seinem Rücken abgeht, was er selbst nicht sieht, sehe ich auch nicht.

Das sind die 4, die ich während eines Schreiblehrgangs kennenlernen durfte. (Die auch anerkannt sind.)

So langsam weichen wir vom Thema ab... *lach* *das auf die PNs umlager* Nicht das wir hier anfangen unkonstruktiv zu arbeiten. :mrgreen:
Ich bin ein Kühlschrank-Zwilling!

Mich zu verstehen ist so, als würde man versuchen Wackelpudding an die Wand zu nageln.
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Re: Illusion der Vergessenen - Arbeitstitel

Beitragvon Greta » 29.08.2010, 20:13

Hallo Tinki,

  • Deine "rein objektive Erzählerperspektive" kenne ich als "neutrale Erzählperspektive",
  • deine "modifizierte objektive" EP - gemeinsam mit der "auktorialen" EP - kenne ich als "auktorialen Erzähler",
  • und deinen "eingeschränkten auktorialen Erzähler" als eben den "personalen Erzähler".

Aber überleg' mal anhand der folgenden Beispielsätze, ob du tatsächlich aus der eingeschränkt-auktorialen EP geschrieben oder nicht vielleicht zwei EPs miteinander vermischt hast? ... Das hab' ich eigentlich gemeint.

Das eng umschlungene Paar, das gerade noch das Laken zerwühlt hatte, hielt augenblicklich inne.
»Logan!«, rief die junge Frau entsetzt. Mit großen Augen sah sie ihn an, schien jedoch wie erstarrt.


Alles Liebe,
Greta
Zuletzt geändert von Greta am 29.08.2010, 21:27, insgesamt 3-mal geändert.
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