[NonFik]Istanbul

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[NonFik]Istanbul

Beitragvon Traveline » 03.04.2015, 21:52

Hallo, dies ist mein erster Beitrag hier,er schildert meine Eindrücke einer Istanbul Reise. Freue mich sehr auf Eure Kommentare:)


Teil 1: Istanbul

Ankunft am Atatürk Flughafen, viel Gepäck, unendlich viel Vorfreude. Allem voran auf die Erweiterung des Blickwinkels, die vergangenen kalten Wintermonate verstärkten die geistige Schmalspur.

Wow, hier ist es weit. Und wie! Die riesigen Wassermengen überall sind symbolisch für die ganze Stadt; bewegt, glitzernd, lebendig, unfassbar groß, unfassbar viel.

Das Taxi rast, die Glückshormone rasen noch viel schneller.

Welch Luxus vom Flughafen abgeholt zu werden! Noch vor wenigen Jahren hätte ich diese Möglichkeit als den Gipfel des Spießertums verurteilt. Zum Glück muss ich nicht mehr ganz so sehr die coole Backpackerin sein. Es spart Zeit und Schweiß.
Bloß der Rucksack ist geblieben, für einen Rollkoffer fühle ich mich einfach noch nicht bereit. Hoffentlich nie.

So halte ich statt eines Koffers die Hand meines Freundes. Auch das ist neu, die Erkenntnis, dass es sich auch zu zweit staunen lässt. Seine Hand ist weich und warm.

Wir schlendern durch die fremden Straßen und saugen auf: das Gekreische der Möwen die über den Minaretten kreisen,der Geruch frisch gebratener Maronen, welche von freundlichen Gesichtern überall verkauft werden, der Abendhimmel der sich langsam rötlich färbt. Unter ihm die mächtigen Moscheen die ein geheimnisvoller Hauch von Ewigkeit umgibt. So stolz stehen sie da, so als seien sie sich ihrer vollkommenen Schönheit bewusst.

Wir lassen uns treiben, weit und breit keine Ecke und Nebenstraße die uns nicht verführt.

Der Muezzin singt und uns knallen vor lauter Glück endgültig die Sicherungen durch.

Wir leben!



Teil 2:


"Die Kehrseite der globalen Reiselust"


Der Topkapi Palast/Harem und Sultanspalast

Größe: 70.000 Quadratmeter

Alter: ca. 600 Jahre

Heim für: 5000 Bewohner

Wert: unermesslich


Gründe sich berühren zu lassen? Fassungslos zu staunen? Gedanklich abzutauchen in das Leben der Sultane und seiner schönen Frauen? Mit Blick auf den Bosporus träumend zu versinken? Voller Ehrfurcht den unermesslichen Reichtum zu fassen versuchen? Erschauern beim Gedanken wie viele brüderliche Köpfe hier gerollt und wie viele Herzen zerbrochen sind, nur der Macht wegen? Nachdenklich sein mit Blick auf das Gold im Palast und den Hunger in der Stadt? Die Augen nicht abwenden können von den Malereien? Oder doch, weil man auch die Mosaiken bestaunen möchte? Sich fragen wie der Künstler das nur gemacht hat?

Die Antwort ist einfach: Nein. Zu jedem einzelnen Punkt.


Zu viel gibt es zu erledigen: Worte gehören unaufschiebbar gewechselt , Selfies (!) müssen geknipst und umgehend gepostet werden, Audio-guides in die Ohren gepopelt werden , verdreht es einem den Kopf nach den Schätzen verheddert man sich in den Kabeln, Pech gehabt, gedruckte Infos gibt es nur zusammen mit den Kabeln, schnell weiter, so vieles muss in dieser Stadt noch geknipst und nicht betrachtet werden, zum Glück hupt der- selbstverständlich deutsch sprechende- Fahrer der Reisegruppe zum Aufbruch.
Bewegt wird das Gemüt höchstens davon, dass der Türke die deutsche Grammatik nicht sehr gut beherrscht.

Man blickt dem Bus hinterher und freut sich auf dem Boden stehenbleiben zu dürfen.



Teil 3

Nächtliche Streifzüge


Das Sofa ist weich, der Wein rot, der Ofen heiß, die Shisha würzig; der Abend leitet elegant die Nacht ein. Rundherum sind nur lebendige Gesichter zu sehen, welch Wohltat. Lebendig klatscht auch die Hand des älteren Kellners ins Gesicht des jüngeren, dieser grinst und entflammt froh gelaunt weitere Shishas. Immer noch mehr Angestellte, Cousins, Kumpels, Brüder, man weiß es nicht, tauchen auf. Einer erklärt meinem Freund charmant, er sei "very pretty". Der Shisha-Man weiht die Touristen in die Kunst des Shisha Rauchens ein und sonnt sich- glücklich und aus allen Löchern dampfend- in unserer Bewunderung.
Seichter Pop erklingt aus den Lautsprechern, bunte Lichter blinken unter den Sternen die auch blinken, leichtes, glückliches Sein.

Weiterziehen, weiter die Nacht erkunden. Direkt auf die nächste mobile Garküche zu, ein einzelner Mann mit Schnurrbart darin bringt die ganze Straße zum Duften. Arme Hühner, glückliche Geschmacksnerven, wir können einfach nicht anders als uns endlos gegenseitig zu versichern WIE lecker DIESER Döner war. Tage später können wir immer noch nicht anders.

Eiskaltes Bier wartet an der nächsten Ecke auf uns. Friedlich schlürfend gibt es plötzlich mitten in der Spelunke eine Explosion. Alle die eben noch unscheinbar herum saßen springen in die Höhe, landen auf den Tischen, Arme und Beine fliegen durcheinander, alle Münder öffnen sich-ein lokaler Hit wird gespielt.

Wir beide und ein betrunkener Franzose mittendrin feuern an und lachen lautstark mit.


Es wird Zeit für den Heimweg, ein gut gelauntes Rudel Straßenhunde begleitet uns durch diese wunderschöne Nacht. Mit einem freundlichen Wedler verabschieden sie sich vor der Hoteltüre.

Gute Nacht, verzaubertes Istanbul!
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Re: Istanbul

Beitragvon rental » 08.06.2015, 15:32

Hallo Traveline,

dein Reisebericht steht nun schon seit mehr als zwei Monaten hier und ist immer noch unkommentiert. Das finde ich schade. Deshalb gebe ich dir gerne die erste Rückmeldung auf deinen Text. Verstehe mich nicht falsch, ich schreibe hier nicht, weil ich "Mitleid" mit einem unkommentierten Werk habe, sondern weil ich neugierig bin, was du in Istanbul alles erlebt hast :D

Ich schreibe meinen Kommentar parallel zum lesen (damit ich meine Eindrücke frisch niederschreiben kann) und bin gespannt, was mich in deinem ersten Beitrag erwartet.

Etwas seltsam finde ich, dass du diesen kurzen Text in drei Teile aufteilst. Ist aber nur mein persönlicher Geschmack und das kannst du selbstverständlich so machen. Ich finde halt nur, die Teile sind zu kurz, um mir wirklich als eigenständige "Kapitel" zu erscheinen.

Wow, hier ist es weit. Und wie! Die riesigen Wassermengen überall sind symbolisch für die ganze Stadt; bewegt, glitzernd, lebendig, unfassbar groß, unfassbar viel.

Ich war (leider) noch nie in Istanbul und kann mir deshalb nichts darunter vorstellen. Es ist weit? Was meinst du damit? Und ich kann auch nicht ganz genau nachvollziehen, was du mit den riesigen Wassermengen - überall! - meinst (klar, Istanbul ist riesig und liegt zwischen zwei Meeren, am Bosporus, aber...)

Wir schlendern durch die fremden Straßen und saugen auf: das Gekreische der Möwen die über den Minaretten kreisen,der Geruch frisch gebratener Maronen, welche von freundlichen Gesichtern überall verkauft werden, der Abendhimmel der sich langsam rötlich färbt.

Ein prächtiger Satz, ein langer Satz, aber ich würde ihn ein wenig umstellen, um die Lesbarkeit zu erhöhen:

Wir schlendern durch die fremden Straßen und saugen das Gekreische der Möwen in uns auf, den Geruch frisch gebratener Maronen, welche überall von freundlichen Gesichtern verkauft werden, den Abendhimmel der sich langsam rötlich färbt.

Das mit den Minaretten habe ich einfach mal weggelassen, ansonsten würde meine Version holpern :wink: Selbstverständlich ist das nur ein Vorschlag und den musst du keinesfalls übernehmen.

Unter ihm die mächtigen Moscheen[,] die ein geheimnisvoller Hauch von Ewigkeit umgibt.

Da hast du ein Komma vergessen.
Ich weiss nicht, findest du "ein geheimnisvoller Hauch von Ewigkeit" klingt nicht etwas klischeehaft? Beschreibe die Moscheen doch mit aussagekräftigeren Worten.

So stolz stehen sie da, so als seien sie sich ihrer vollkommenen Schönheit bewusst.

Vorschlag meinerseits: Die beiden "so" braucht es hier gar nicht. Stolz stehen sie da, als seien sie sich ihrer vollkommenen Schönheit bewusst. Ich finde, das klingt besser.

Im ersten Teil - Istanbul nennst du ihn - erfahre ich als Leser einiges über deine Gefühlswelt. Aber über die Stadt selbst erfährt man so gut wie nichts. Höchstens noch über das Lebensgefühl dort, das dich offenbar angesteckt hat. Da hätte ich mir mehr Infos gewünscht.

Worte gehören unaufschiebbar gewechselt[kein Leerschlag], Selfies[kein Leerschlag](!) müssen geknipst und umgehend gepostet werden, Audio-Guides in die Ohren gepopelt werden[kein Leerschlag], verdreht es einem den Kopf nach den Schätzen verheddert man sich in den Kabeln, Pech gehabt, gedruckte Infos gibt es nur zusammen mit den Kabeln, schnell weiter, so vieles muss in dieser Stadt noch geknipst und nicht betrachtet werden, zum Glück hupt der[Leerschlag] - selbstverständlich deutsch sprechende[Leerschlag] - Fahrer der Reisegruppe zum Aufbruch.

Da habe ich dir ein paar ganz kleine Dinge angemerkt :wink: Nicht weiter tragisch, nur ein paar Leerzeichen zu viel und zweimal eins vergessen. Ausserdem: Bei "Audio-Guide" schreibt man "Guide" auch gross, würde ich behaupten. Ich finde, dieser Satz bzw. diese Aufzählung ist dann doch etwas zu lang. Unterteile das doch in mehrere Sätze oder lasse ein paar Dinge weg.

Man blickt dem Bus hinterher und freut sich[,] auf dem Boden stehenbleiben zu dürfen.

Ein Komma.

Rundherum sind nur lebendige Gesichter zu sehen, welch Wohltat. Lebendig klatscht auch die Hand des älteren Kellners ins Gesicht des jüngeren, dieser grinst und entflammt froh gelaunt weitere Shishas.

Eine Wortwiederholung, blau markiert.
Soll der erste Satz bedeuten, dass in Deutschland (nehme an das du von da kommst) nur griesgrämige Gesichter um dich herum sind? Im zweiten Satz: Verpasst der ältere Kellner dem jüngeren eine Watsche? :lol:

Immer noch mehr Angestellte, Cousins, Kumpels, Brüder, man weiß es nicht, tauchen auf.

"Noch" kannst du hier getrost weglassen, ist nur ein Füllwort.

Der Shisha-Man weiht die Touristen in die Kunst des Shisha-[Bindestrich]Rauchens ein und sonnt sich[Leerschlag] - glücklich und aus allen Löchern dampfend[Leerschlag] - in unserer Bewunderung.

Wieder ein paar Dinge markiert.
Das klingt etwas missverständlich. Nämlich so als dampfe der Shisha-Mann aus allen Löchern :lol: Glaube nicht, dass du das meinst, oder? (pervers!)

Seichter Pop erklingt aus den Lautsprechern, bunte Lichter blinken unter den Sternen die auch blinken, leichtes, glückliches Sein.

Wieder eine Wortwiederholung, über die ich gestolpert bin. Ein Vorschlag meinerseits:
Seichter Pop erklingt aus den Lautsprechern, bunte Lichter blinken unter den funkelnden Sternen, leichtes, glückliches Sein. So klingt es meiner Meinung nach flüssiger. Allerdings frage ich mich auch, ob man in einer grossen Stadt, wo es sehr viele Lichter gibt, die Sterne so gut sehen kann.

Weiterziehen, weiter die Nacht erkunden.

Ich hätte geschrieben: Weiterziehen, die Nacht erkunden.

Direkt auf die nächste mobile Garküche zu, ein einzelner Mann mit Schnurrbart darin bringt die ganze Straße zum Duften.

Das holpert, hauptsächlich wegen dem Wörtchen "darin". Einfach weglassen, der Satz passt auch ohne das Wort.

Tage später können wir immer noch nicht anders.

Hier greifst du kurz vor Ende des Textes vor. Ich weiss, du willst damit noch einmal betonen, wie gut der Döner war. Allerdings würde ich das weglassen, eben weil der Text dann bald zu Ende ist und von den darauffolgenden Tagen nichts mehr berichtet wird (vielmehr ist dein Bericht ja eine Momentaufnahme, zumindest ab dem zweiten Teil).

Alle die eben noch unscheinbar herum saßen springen in die Höhe, landen auf den Tischen, Arme und Beine fliegen durcheinander, alle Münder öffnen sich[Leerschlag] - [Leerschlag]ein lokaler Hit wird gespielt.

Ganz ehrlich? Nach der Explosion und dieser Beschreibungen dachte ich erst, es sei eine Bombe hochgegangen :shock: Bis dann das mit dem lokalen Hit kam :lol: Was war denn das für ein Hit (bzw. welcher Interpret)?

Wir beide und ein betrunkener Franzose mittendrin feuern an und lachen lautstark mit.

Das holpert wieder etwas, klingt ungelenk. Lass mich einen Versuch starten:
Wir beide und ein betrunkener Franzose, mittendrin, wir feuern an, lachen lautstark mit. Irgendwas in die Richtung würde mir besser gefallen. ("mittendrin" und "mit" könnte man eigentlich auch als Wortwiederholung auslegen, aber das lasse ich jetzt einfach mal weg)

Fazit:
Dein Bericht ist sehr lebendig. Als Leser bekomme ich deine ganzen Gefühle mit, die dir diese Stadt vermittelt hat. Teilweise holpert es noch etwas oder ist noch nicht ganz "geschliffen", mehr ein Rohdiamant, als ein verarbeitetes Produkt, wenn du weisst, was ich meine. Nichtsdestotrotz habe ich es natürlich gerne gelesen und von deinen Sinneseindrücken erfahren.
Du reihst mir etwas zu viele Eindrücke aneinander bzw. du handelst diese zu schnell ab. Vor allem interessiert mich brennend, was du gesehen hast. Wie sah es dort aus? Waren die Strassen breit, eher schmal, gut beleuchtet, schummerig? War es dort laut, dröhnte das Horn eines auslaufenden Schiffs durch die Strassen? Wie sieht der Palast aus? War es eher hektisch oder ruhig? Was sind die dominierenden Farben? Und so weiter und so fort.
Die Beschreibung der Umgebung an sich, hat mir komplett gefehlt. Ich finde, das gehört auch zu einem Reisebericht, gerade wenn ihn jemand liest, der noch nie da war (so wie ich eben).
Ich habe einige Kritikpunkte aufgeschrieben, aber im Groben und Ganzen bin ich doch positiv gestimmt, was deinen Text betrifft. Die Gefühle können mir schliesslich auch einen groben Anhaltspunkt geben, wie es dort so zu und her geht. Aber eben nicht im Detail, dafür fehlen Beschreibungen der Umgebung.
Ausserdem bin ich ein etwas spezieller Vogel, was Reisen anbelangt: Ich reise sehr gerne abseits der Touristenpfade. Dein Bericht klingt für mich nach typischem "Touristen-Geschwätz" (nimm das bitte nicht zu ernst, das klingt jetzt böser, als ich es meine). Aber ich kann ja auch nicht davon ausgehen, das jeder meine Interessen teilt und so unterwegs ist wie ich. Dein Bericht hat mir gefallen!

p.s.: Dein Name - Traveline - lässt darauf schliessen, dass du auch gerne unterwegs bist (zumindest denke ich, es ist vom englischen "to travel" abgeleitet, richtig?)

LG,
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Afrika ist eine Schule für den Charakter, aber auch ein Friedhof der Illusionen.
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Re: Istanbul

Beitragvon Traveline » 18.06.2015, 17:12

Hey Rental,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Er hat mich sehr gefreut und jetzt komme ich auch endlich mal dazu Dir zu antworten.

Du schreibst, dass Du noch nie in Istanbul warst. Mein Rat: Fahr sofort hin! Diese Stadt ist der Hammer! Bin eigentlich nicht so der Fan von riesen Metropolen aber diese ist derart mit Schätzen voll gestopft, das ist unfassbar.

So, jetzt zu Deinen Kommentaren, Du stelltest ja auch einige Fragen darin.
Auf diejenigen in denen Du auf fehlende Satzzeichen oder Leerstelle hinweist gehe ich nicht ein, danke Dir aber herzlich dafür!
Ich war (leider) noch nie in Istanbul und kann mir deshalb nichts darunter vorstellen. Es ist weit? Was meinst du damit? Und ich kann auch nicht ganz genau nachvollziehen, was du mit den riesigen Wassermengen - überall! - meinst (klar, Istanbul ist riesig und liegt zwischen zwei Meeren, am Bosporus, aber...)
Genau, im Grunde meine ich einfach die sagenhafte Größe der Stadt damit und eben, dass man ständig auf Wasser blickt. Mit "weit"will ich einfach die sagenhafte Dimension von beidem unterstreichen.

Ich weiss nicht, findest du "ein geheimnisvoller Hauch von Ewigkeit" klingt nicht etwas klischeehaft? Beschreibe die Moscheen doch mit aussagekräftigeren Worten.


Du hast recht, das klingt schon etwas wie im Katalog :D Ich werde versuchen mir etwas individuelleres einfallen zu lassen.
Im ersten Teil - Istanbul nennst du ihn - erfahre ich als Leser einiges über deine Gefühlswelt. Aber über die Stadt selbst erfährt man so gut wie nichts. Höchstens noch über das Lebensgefühl dort, das dich offenbar angesteckt hat. Da hätte ich mir mehr Infos gewünscht.


Das finde ich höchst interessant was Du da geschrieben hast, hab lange darüber nachgedacht. Auf jeden Fall werde ich beim nächsten Reisebericht mehr auf die Beschreibung des "Äußeren" achten, schließlich soll sich der Leser ja was unter dem Ort vorstellen können. Vielen Dank für den Hinweis!
Anderseits gehören Gefühle für mich auch mit rein damit es lebendig wird. Wenn ich persönlich "nur" Fakten lese finde ich es immer etwas langweilig.
Werde dennoch zukünftig auf ein besseres Gleichgewicht achten!

Soll der erste Satz bedeuten, dass in Deutschland (nehme an das du von da kommst) nur griesgrämige Gesichter um dich herum sind? Im zweiten Satz: Verpasst der ältere Kellner dem jüngeren eine Watsche? :lol:


Nein, finde es auch in Deutschland-und überall anders- eine Wohltat lauter lebendige Gesichter zu sehen.
Hängt, denke ich, eher von den Umständen und den Leuten ab als vom Land.
Ja, der jüngere bekam-warum auch immer-eine geknallt. Er schien es aber nicht allzu krumm zu nehmen :D

Das klingt etwas missverständlich. Nämlich so als dampfe der Shisha-Mann aus allen Löchern :lol: Glaube nicht, dass du das meinst, oder? (pervers!)


Haha, nein, aus dem Hintern dampfte er zum Glück nicht :D Du hast recht, in der Tat etwas missverständlich formuliert...
Seichter Pop erklingt aus den Lautsprechern, bunte Lichter blinken unter den funkelnden Sternen, leichtes, glückliches Sein.

So klingt es wirklich besser, danke für den Vorschlag!

Ganz ehrlich? Nach der Explosion und dieser Beschreibungen dachte ich erst, es sei eine Bombe hochgegangen :shock: Bis dann das mit dem lokalen Hit kam :lol: Was war denn das für ein Hit (bzw. welcher Interpret)?

Oh, sorry :D Kannte das Lied nicht waren da aber offensichtlich die einzigen (und der Franzose natürlich).

Wir beide und ein betrunkener Franzose, mittendrin, wir feuern an, lachen lautstark mit.


Ja, war mit meinem Satz selbst nicht so glücklich, kam aber irgendwie auf keinen grünen Zweig. Dein Vorschlag gefällt mir, nochmals danke

Du reihst mir etwas zu viele Eindrücke aneinander bzw. du handelst diese zu schnell ab.


An dem Thema "Ausführlichkeit" arbeite ich noch, das fällt mir echt verdammt schwer. Ich gelobe Besserung!!

Dein Bericht klingt für mich nach typischem "Touristen-Geschwätz" (nimm das bitte nicht zu ernst, das klingt jetzt böser, als ich es meine)


Ich nehme es nicht böse! In der Tat war das auch eher eine klassische Touristen Reise. Auch für mich Neuland aber ich muss sagen- es hat mir ausgezeichnet gefallen! :D

Ja, ich liebe das Reisen! Die letzten Jahre wurde ich durch den Job etwas sesshafter aber neugierig auf die Welt bin ich immer noch sehr. Besonders Asien hat es mir wirklich angetan. Als nächstes steht Kambodscha an, da freue ich mich schon riesig!

Dich scheint es sehr nach Afrika zu ziehen, wohin noch? Hab Deinen Mombasa Bericht übrigens sehr gern gelesen! Nur zum ausführlichen Kommentieren fehlt mir momentan leider einfach die Zeit. Die kommt aber wieder:)
Liebe Grüße und nochmal herzlichen Dank Dir! Traveline
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