[Spannung]Jagd im Zug (2/2)

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[Spannung]Jagd im Zug (2/2)

Beitragvon Aikaterini » 18.08.2015, 02:21

Hier nun die Fortsetzung, ich stehe offen für jede Kritik. :)

Vorheriger

(...)
Scheiße.Mit einem Ruck streckte sie den Rücken und setzte die Füße flach auf den Boden. Ihr Puls schnellte mit jedem Pochen mehr in die Höhe. Verflucht, ich bin eingeschlafen! Wie konnte ich verdammt nochmal einschlafen?
Sie drehte den Kopf von links nach rechts in der Hoffnung, irgendein Lebenszeichen zu entdecken. Doch als einziges starrte sie die tränende Schwärze hinter den Scheiben an. Oh Mist, wie spät kann es denn schon sein?
Cia riss ihren Rucksack hoch, der vom Sitz gerutscht war, wühlte zwischen dem ganzen Übernachtungskrempel und fischte ihr Handy heraus. Als sie mit dem Daumen über den Touchscreen wischte, verzerrten sich plötzlich alle Zahlen und Buschstaben wie Kaugummi, der auseinandergezogen wurde.
Keuchend stützte Cia die Hand gegen die vordere Rückenlehne. Wieso ist mir schwindelig? Sie kniff die Augen zusammen. Oh Mann, Thoma! Er hat mich bestimmt angesteckt mit seiner Grippe! Deswegen bin ich auch eingeschlafen ...
Immer noch benommen, hob sie den Kopf. Der Kontrolleur stand in der Mitte des Ganges, regungslos, die Augen unter den dichten Brauen unverwandt auf sie gerichtet.
Gott sei Dank, dachte Cia und atmete erleichtert aus. Er würde ihr sicher weiterhelfen und das frei von blöden Bemerkungen.
»Gut ...«, seltsam tiefer und rauer als gewohnt klang die Stimme des Kontrolleurs über das Dröhnen der Bahn hinweg, »... du bist endlich wach.«
Cia zog die Stirn kraus. Was ...? Sie versuchte seine Aussage einzuordnen, aber es wollte ihr nicht gelingen. Innerlich stöhnend rieb sie sich die Schläfe.
Heinrich Kuhn neigte den Kopf ein Stück zur Seite, ohne den Blick von ihr zu lösen. »Du wirst dich noch etwas schlapp fühlen. Aber das vergeht, sobald das Adrenalin kommt.«
Langsam senkte Cia die Hand von ihrem Gesicht. Woher weiß er ...? Und was meint er mit Adrenalin? Wie hunderte Nadelstiche kletterte ein Schauer in ihr hoch. Unwillkürlich sah sie sich um, doch hinter ihr war nichts als kahle Wand.
Irgendetwas stimmt hier nicht.
Ihr Blick kroch zu ihm zurück. Das bekannte Schmunzeln breitete sich unter seinem Schnurrbart aus. Dieses Mal trieb es Cia kalten Schweiß auf den Rücken. Er zog seinen Ärmel zurück und sah auf seine Armbanduhr. »Vor 9,26 Minuten sind wir aus dem Hauptbahnhof von Innsbruck gefahren.«
Cia riss die Augen auf. Innsbruck? Das ... das kann nicht sein. Die Stadt war ganze zwei Stunden von München entfernt. Wie konnte ich nur so lange schlafen? Das ist unmöglich.
Jäh verspannten sich all ihre Muskeln und ihr Mund trocknete fast vollständig aus. Der Kaffee ... Sie hatte ihn nicht zu stark gemacht. Wie denn auch? Sie benutzte jedes Mal genau zwei abgestrichene Löffel.
Einzig ihre Augen konnte sie bewegen und richtete sie auf den Kontrolleur. Du warst es. Du hast mir etwas in den Kaffee gemischt. Ein Erinnerungsfetzen rauschte an ihr vorbei: Die Bahnkarte glitt aus seiner Hand, sie bückte sich danach – nein – die Karte war ihm nicht aus der Hand gefallen, er hatte sie fallen lassen. Die eine Sekunde, in der sie sich nach unten gebeugt hatte, war genug, um ihr etwas in die Tasse zu werfen.
Heinrich Kuhn tippte mit dem Zeigefinger auf das Zifferblatt seiner Armbanduhr. »Wir erreichen den Brenner pünktlich um 12:02.« Er hob den Blick vom Zifferblatt und bohrte ihn in ihre Augen. »Das gibt dir noch genau 20 Minuten.«
Cias Magen krampfte sich zusammen. 20 Minuten? Ihr Atem wurde mit jedem Zug schneller und flacher. Was meint er damit? Instinktiv schob sie ihr Handy in die Hosentasche und rutschte vom Fenster weg auf den anderen Sitz. Ihr Bein ließ die elektrische Tür mit leisem Summen aufgehen.
Der Kontrolleur legte die Zungenspitze an seinen Eckzahn. »Die Zeit läuft ab ...« Seine Mundwinkel zogen sich nach oben. »... jetzt.« Mit harten Schritten marschierte er auf sie zu, den Blick fest auf sie gerichtet. »An deiner Stelle würde ich jetzt anfangen zu laufen.«
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Re: Jagd im Zug (2/2)

Beitragvon Diavolo » 18.08.2015, 11:08

Hallo Alkaterini

Deine Geschichte hat mich nicht losgelassen und nachdem ich mir den Magen gefüllt habe, geht es auch schon weiter mit kommentieren. Auch dieser Teil ist spannend und ich bin gespannt, wie es weitergeht.

Auch hier ein paar kleine Anregungen meinerseits, wenn es recht ist.

Aikaterini hat geschrieben:Mit einem Ruck streckte sie den Rücken und setzte die Füße flach auf den Boden.


Hier würde ich schreiben: streckte sie ihren Rücken….

Aikaterini hat geschrieben:die tränende Schwärze hinter den Scheiben an.


Tränende Schwärze, darunter kann ich mir nichts vorstellen. Willst du damit ausdrücken, dass es immer noch regnet? Ansonsten würde ich vielleicht gähnende Schwärze schreiben, das passt auch besser zu ihrer Müdigkeit.

Aikaterini hat geschrieben:Der Kontrolleur stand in der Mitte des Ganges, regungslos, die Augen unter den dichten Brauen unverwandt auf sie gerichtet.


Das regungslos kommt hier nicht wirklich zur Geltung, zwischen den Kommas. Entweder zwischen Punkte setzen oder hinter stand platzieren.

Aikaterini hat geschrieben:Er würde ihr sicher weiterhelfen und das frei von blöden Bemerkungen.


Könnte man das weglassen, es unterbricht den Lesefluss, denn zuvor war ja keine Bemerkung gefallen, dass er blöde Bemerkungen macht, sondern er war ja immer nett zu ihr.

Aikaterini hat geschrieben:»Gut ...«, seltsam tiefer und rauer als gewohnt ,klang die Stimme des Kontrolleurs über das Dröhnen der Bahn hinweg,


Fehlt hier nicht ein Komma? Aber ich bin mir nicht ganz sicher, Kommas sind nicht so meine Stärke.

Aikaterini hat geschrieben:»Vor 9,26 Minuten sind wir aus dem Hauptbahnhof von Innsbruck gefahren.«


Den Satz musste ich zweimal lesen, wahrscheinlich wäre es besser: Vor 9,26 Minuten sind wir aus dem Hauptbahnhof in Innsbruck abgefahren.

Aikaterini hat geschrieben:er hatte sie fallen lassen.

Würde ich nicht kursiv schreiben, denn es ist ja wie alle ihre Erinnerungen passiert. Vielleicht zwischen zwei Bindestriche.

Aikaterini hat geschrieben:»An deiner Stelle würde ich jetzt anfangen zu laufen.«


Wohin soll sie denn in einem fahrenden Zug laufen?

So, das wäre es auch schon fürs Erste. Ich hoffe, es hilft dir weiter, ansonsten einfach weg damit. Es sind nur meine Gedanken dazu.

Ach, was mir noch aufgefallen ist. Du schreibst Gedanken in kursiver Schrift, was gut ist, aber immer im Text, genauso wie die wörtliche Rede. Vielleicht wäre es besser zu lesen, wenn ein Absatz dazwischen wäre. Was mir auch aufgefallen ist, obwohl er sie anspricht, denkt sie sich nur ihren Teil. Redet sie nicht mit ihm?

So das wäre es, habe den zweiten Teil auch gerne gelesen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

Liebe Grüße
Diavolo
Wie viele Leute schreiben und schreiben und auf dem Papier steht immer nichts!
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Re: Jagd im Zug (2/2)

Beitragvon Aikaterini » 18.08.2015, 12:20

Vielen Dank, Diavolo, dass du dir auch gleich den nächsten Teil zur Brust genommen hast :)
Bist gar nicht so diabolisch wie dein Nicknamen ;)

Zu deinen Fragen:
Ich wollte sie eigentlich nicht mit dem Kontrolleur sprechen lassen, weil sie noch etwas benommen von dem Schlafmittel ist, dazu kommt das steigernde Entsetzen.

Und ja, wo soll man den hinlaufen in einem Zug? ;) So viel will ich verratten, der Kontrolleur hat eine Hetzjagd für sie ein Jahr lang vorbereitet aus reinem Sadismus.

Deine Kommentare waren allesammt sehr hilfreich und werde sie mir zu Herzen nehmen, danke nochmals. :)
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Re: [Spannung]Jagd im Zug (2/2)

Beitragvon AlexB » 19.08.2015, 22:17

Wer A sagt, muss auch B sagen - also weiter geht's ;-)

Finde den Text weiterhin spannend! Macht neugierig, wie es weitergeht.

Scheiße.Mit einem Ruck streckte sie den Rücken und setzte die Füße flach auf den Boden.


"flach auf den Boden", das würde mir in der Situation so genau an mir selbst nichtmal auffallen. Das liest sich wie sehr sachlich aus der Aussensicht beschrieben, nur das halt ein "ich" darin steht. Würde sie die Füsse stattdessen erschrocken auf den Boden pressen, dann wäre es erwähnenswerter. Und so würde ich auch eher reagieren.

Sie drehte den Kopf von links nach rechts in der Hoffnung, irgendein Lebenszeichen zu entdecken. Doch als einziges starrte sie die tränende Schwärze hinter den Scheiben an.


"Lebenszeichen" erwarte ich eher, wenn ich nach einer konkreten Person suche, wenn es um jemanden geht, der in Gefahr ist, zu sterben, oder tot zu sein. Oder aber, wenn ich auf einem fremden Planeten nach Ausserirdischen suche ;-) Daher würde ich hier eher "..., irgendwelche Mitreisende ..." bevorzugen.

Die tränende Schwärze ist zwar ungewöhnlich, aber trotzdem ein starkes Bild finde ich. Nachdem ich den ersten Teil gelesen hatte, wusste zumindest ich, sofort, was gemeint war.

verzerrten sich plötzlich alle Zahlen und Buschstaben


Buchstaben

Oh Mann, Thoma!


Thomas, oder wirklich Thoma?

und das frei von blöden Bemerkungen.


Klingt seltsam. Hat er sonst welche gemacht?

[/i]Wie hunderte Nadelstiche kletterte ein Schauer in ihr hoch.


"Klettern" klingt nach einer langsamen Bewegung. Ist das hier so gemeint? Wenn ja, dann gut. :-)

Er zog seinen Ärmel zurück und sah auf seine Armbanduhr. »Vor 9,26 Minuten sind wir aus dem Hauptbahnhof von Innsbruck gefahren.«


"abgefahren" oder "haben wir verlassen" klingt für mich geläufiger. Einfach nur "gefahren" ist eher ungewöhnlich, wenn auch nicht falsch.

Du warst es. Du hast mir etwas in den Kaffee gemischt.


Alternativ "Er war es. Er hat mir ..." oder "Der war es. Der hat mir ...", sie denkt das ja nur, und da ist eine direkte Ansprache in Gedanken eher selten. Ein "er" oder "der" kling auch distanzierter, "der" sogar abwertend.

Er hob den Blick vom Zifferblatt und bohrte ihn in ihre Augen.


Du benutzt, wie oben schon angedeutet, ungewöhnliche, aber starke Bilder. So wird der Blick fast zu etwas Greifbaren, Gegenständlichen. Ich find das spannend, aber eben ungewöhnlich. Der ein oder andere mag sich daran stören.

Ihr Bein ließ die elektrische Tür mit leisem Summen aufgehen.


Ah, da haben wir also den Ton, den die Tür macht ;-) ... muss natürlich mit dem Ton im ersten Teil abgestimmt werden .


VG,
Alex
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Re: [Spannung]Jagd im Zug (2/2)

Beitragvon Twippie » 20.08.2015, 12:26

Nachdem ich mich an den ersten Teil gewagt habe, kommt jetzt der zweite. Allein weil ich wissen will, wie es weitergeht!

Scheiße.Mit einem Ruck streckte sie den Rücken und setzte die Füße flach auf den Boden. Ihr Puls schnellte mit jedem Pochen mehr in die Höhe. Verflucht, ich bin eingeschlafen! Wie konnte ich verdammt nochmal einschlafen?


Da flucht sie aber ganz schön. Was natürlich verständlich ist. Würde ich in so einer Situation sein, ginge es mir nicht anders.
Worüber ich hier gestolpert bin ist das "Verflucht". Es passt für mich nicht so recht in ihre sonstige saloppe Sprache (Scheiße, verdammt). Verflucht klingt meiner Meinung nach zu altbacken für die junge Cia.
Hochspannung pur übrigens. Das, was beim ersten Teil etwas gefehlt hat, ist hier sofort vorhanden.


Sie drehte den Kopf von links nach rechts in der Hoffnung, irgendein Lebenszeichen zu entdecken. Doch als einziges starrte sie die tränende Schwärze hinter den Scheiben an. Oh Mist, wie spät kann es denn schon sein?
Cia riss ihren Rucksack hoch, der vom Sitz gerutscht war, wühlte zwischen dem ganzen Übernachtungskrempel und fischte ihr Handy heraus. Als sie mit dem Daumen über den Touchscreen wischte, verzerrten sich plötzlich alle Zahlen und Buschstaben wie Kaugummi, der auseinandergezogen wurde.


Die Spannung geht weiter, klasse!
Gestolpert bin ich kurz über deine Metapher "tränende Schwärze". Finde ich echt schön, aber für mich war im ersten Moment nicht klar, dass damit die Finsternis hinter den nassen Scheiben gemeint ist. Würdest du seinen Blick aus dem Fenster schicken, wäre das verständlicher.
Übernachtungskrempel finde ich zu abstrakt. Du beschreibst das Geschehen so toll, und deshalb könntest du da doch wirklich konkreter werden. Das muss nicht einmal länger sein, es reicht ja, wenn du schreibst: "schob Jogginghose und Kosmetikbeutel beiseite" z.B. Fände ich jedenfalls bildlicher.
"Plötzlich würde ich streichen. Durch die Als-Verknüpfung erschaffst du ja schon das zeitgleiche Geschehen, deshalb überflüssig.


»Gut ...«, seltsam tiefer und rauer als gewohnt klang die Stimme des Kontrolleurs über das Dröhnen der Bahn hinweg, »... du bist endlich wach.«


Den Satz zwischen der wörtlichen Rede finde ich unglücklich gestellt, dadurch liest er sich holprig. Die klassische Reihenfolge Subjekt, Prädikat, Objekt klingt für mich da schöner, also: "die Stimme des Kontrolleurs klang tiefer und rauer ...".

Langsam senkte Cia die Hand von ihrem Gesicht. Woher weiß er ...? Und was meint er mit Adrenalin? Wie hunderte Nadelstiche kletterte ein Schauer in ihr hoch. Unwillkürlich sah sie sich um, doch hinter ihr war nichts als kahle Wand.
Irgendetwas stimmt hier nicht.


Was mir aufgefallen ist: Du setzt gerne und oft Adjektive an den Satzanfang. In dem kurzen Text empfand ich das gar nicht als störend, aber bei einem längeren würde ich das ein wenig einschränken. Oft sind sie m. M. nämlich nicht unbedingt nötig, wie hier. Durch das Verb "senkte" erschaffst du bei mir ohnehin das Bild, dass sie es nicht hastig macht. Noch mehr ist es mir aber bei "Unwillkürlich" aufgefallen. Kann man streichen, finde ich. Oder möchtest du dadurch die Satzanfänge variieren, damit nicht immer "Sie" vorne steht?
Ansonsten eine tolle und hochspannende Passage!


Ihr Blick kroch zu ihm zurück. Das bekannte Schmunzeln breitete sich unter seinem Schnurrbart aus. Dieses Mal trieb es Cia kalten Schweiß auf den Rücken. Er zog seinen Ärmel zurück und sah auf seine Armbanduhr.


Um eine Wiederholung zu vermeiden, könnte man einmal seine/n umändern in den/die.

Jäh verspannten sich all ihre Muskeln und ihr Mund trocknete fast vollständig aus. Der Kaffee ... Sie hatte ihn nicht zu stark gemacht. Wie denn auch? Sie benutzte jedes Mal genau zwei abgestrichene Löffel.
Einzig ihre Augen konnte sie bewegen und richtete sie auf den Kontrolleur. Du warst es. Du hast mir etwas in den Kaffee gemischt. Ein Erinnerungsfetzen rauschte an ihr vorbei: Die Bahnkarte glitt aus seiner Hand, sie bückte sich danach – nein – die Karte war ihm nicht aus der Hand gefallen, er hatte sie fallen lassen. Die eine Sekunde, in der sie sich nach unten gebeugt hatte, war genug, um ihr etwas in die Tasse zu werfen.


"Jäh" ist in der Konstellation wieder so ein Wort, das man eigentlich weglassen könnte.
Außerdem bin ich hier über "werfen" gestolpert. Gibt er nicht eher etwas in die Tasse? Oder schüttet es hinein? Werfen klingt nach Entfernung.

»An deiner Stelle würde ich jetzt anfangen zu laufen.«


Wirklich ein spannendes und gemeines Ende, das natürlich viele Fragen offen lässt.

Wie schon beim ersten Teil geschrieben, gefällt mir dein Schreibstil sehr.
Ich finde die Kurzgeschichte auch nie langweilig. Nur finde ich den Teil, um die Protagonistin kennenzulernen, zu lang für eine so knappe Kurzgeschichte.
Der eigentliche Spannungsteil ist dagegen sehr knapp ausgefallen. Gibt es denn einen Grund, warum du den Text abschließt, gerade als die Hochspannung beginnt? Oder ist es nicht als Kurzgeschichte gedacht und nur der Anfang eines Romans? Dann wäre das mit der Einleitung auch wieder etwas anderes.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Anregungen geben.
Twippie
 
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Re: [Spannung]Jagd im Zug (2/2)

Beitragvon Aikaterini » 20.08.2015, 12:56

Vielen Dank Twippie, dass du dich so intensiv mit meinem Text befasst hast :) , umso hilfreicher sind deine Anmerkungen.

Ich werde mir über jeden Punkt Gedanken machen.

Die Geschichte ist insgesamt 30 Seiten lang, das waren die ersten 5,5 Seiten. Ich hab (1/2) geschrieben, weil ich eigentlich nur diese ersten Seiten reinstellen wollte. Aber ich hab so tolle Tipps bekommen, dass ich mir überlege noch weitere Teile einzustellen ;D

Nur um meine Sicht zu erklären: Ich hab mir am Anfang die Zeit genommen, den Prota vorzustellen, weil danach die Story so eine Fahrt bekommt, dass ich nicht mehr die Möglichkeit dazu hätte. Stimmt, auf den ersten Seiten hab ich somit keinen Spannungsaufbau, weil ich wollte, dass sie vollkommen ahnungslos ist (damit sehr der Leser auch in diese Situation hineinversetzen kann).
Kleine Vorahnung kommt erst, als der Kontrolleur ihren Namen ausspricht und durch die Bitterkeit des Kaffees.

Nochmals vielen Dank für deine Zeit :D
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