Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

Diskussion zum Schriftsteller-werden.de Blog

Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Nutze dieses Thema um über folgenden Beitrag aus meinem Blog zu diskutieren:
Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

Hältst du deine Geschichte für perfekt?
Hast du es schon geschafft dich abzunabeln?
Wie hast du das angestellt?
Was würdest du anderen raten, die es nicht schaffen, aus Stein Knete zu machen?

von © Jacky

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Zu den dreifachen Adjektiven sag ich mal nix :wink:
http://www.schriftsteller-werden.de/sch ... ortschatz/ Ich verweise auf das Zitat von Mark Twain ;)

Ich denke, ich habe vor ca. einem Monat eine ähnliche Erkenntnis gehabt wie du. Sehr geholfen hat mir dabei das Exposé. Ich habe plötzlich festgestellt, was genau meine GESCHICHTE ist, statt immer nur darüber nachzudenken, wie ich einzelne SZENEN verbessern könnte. Danach ging dann alles recht schnell voran. Vorgestern habe ich es sogar geschafft, eine wunderschöne, dreiseitige Szene zu streichen - weil sie die Geschichte nicht voranbrachte, im Gegenteil, sie hielt sie unnötig auf an einem Punkt, an dem ich als Leser ein formvollendetes Ausblenden gewünscht hätte.

Kurz gesagt: Die Geschichte ist wichtiger als ihre Teile. Wenn ich die beste Szene der Welt streichen muss, um eine gute Geschichte zu erzählen, werde ich das tun. Denn die beste Szene der Welt nützt mir nichts, wenn sie für immer in meiner Schublade vergammelt. Es ist der Geschichte gegenüber nicht fair, sich an die einzelnen Szenen, Wörter oder Charaktere zu klammern.

Was mir sonst noch geholfen hat: Meist sind es Löschungen, die ich vornehme, und dann einige kleine Änderungen, damit der Rest wieder zusammenpasst. Diese Löschungen sind dann aber nicht einfach weg, sondern werden sorgsam in die Datei "Löschungen erster Entwurf" kopiert. Diese Datei enthält inzwischen schon zwanzig Seiten - von vierhundert Romanseiten: Das bedeutet, ich habe es bisher geschafft, die Erstfassung um 5 % zu kürzen. Dabei kann man noch bedenken, dass bereits während der Erstellung der Erstfassung Kürzungen und andere Änderungen vorgenommen wurden, und dass ich bisher erst zur Hälfte endkorrigiert habe.
Ich denke, ich bin auf einem guten Weg :)

von © Angioletta

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
toller Blogbeitrag *in die Hände klatsch*

Hältst du deine Geschichte für perfekt? Nein halte ich nicht. Aber ich gebe mein Bestes um es zu erreichen.

Hast du es schon geschafft dich abzunabeln? Ja, ich denke schon. Schon vor einiger Zeit ;)
Ich bin immer bereit Kritik anzunehmen, aber bis jetzt hat noch kein Probeleser von mir verlangt iwas groß zu ändern, von daher kann ich meine Abnabelung noch nicht unter Beweis stellen ;D
Ein ganzes Kapitel würde ich trotzdem nie streichen, weil ich mir schon was bei en Kapiteln gedacht hatte. Und auch bei den meisten Formulierungen. Und zwar aus dem Grund, weil ich bei der "ersten Runde" NICHT schlecht geschrieben habe, wie es viele Ratgeber sagen xD Ich habe immer jeden Absatz dreifach korrigiert, bis ich weiter geschrieben habe.
Bin ein kleiner Perfektionist ;)

Wie hast du das angestellt?
Mich abgenabelt habe ich durch Einsicht. Mein größter Wunsch ist es, meine Geschichte zu veröffentlichen und dafür muss ich sie ändern, verbessern - immer. Um etwas Abstand zu gewinnen habe ich einfach am nächsten Band weiter geschrieben und wenn ich mir jetzt den ersten Band angucke, dann kann ich viel besser beurteilen, was nicht so gut gelungen ist und was doch.
Außerdem laut vorlesen - für meine Schwester und meine Mutter und mir dann ihre Meinungen angehört.
Und wie ein Probeleser gehe ich auch gern an meine eigene Geschichte ran.

Was würdest du anderen raten, die es nicht schaffen, aus Stein Knete zu machen?Sie sollten darüber nachdenken, was sie wirklich wollen.
Und mit ihren Probelesern sprechen und vlt nach Erklärungen verlangen wieso bestimmte Szenen geändert werden müssen. Iwann sieht man es dann ein ;)

von © Kristina

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hey :3

Glücklicherweise hatte ich niemals die Situation, dass es mir schwer viel eine Seite zu streichen. Ob das Erfolgssucht ist? Keine Ahnung. Nur ich selbst scheine irgendwie nie zufrieden zu sein, gerade mit Sachen, die ich selbst erstellt habe (also nicht nur beim Schreiben). Ich persönlich finde das ziemlich nervend und fühle mich deshalb auch sehr unwohl, weil ich das (in abgeschwächter Form) auch bei Werken anderer an den Tag lege, aber mir wurde gesagt, dass genau das eine große Stärke von mir sei.

Ich diskutiere sehr gerne, auch über die heikelsten Themen und musste daher (teilweise auch schmerzlich) lernen, dass es eben besser sich in passenden Momenten in Knete zu verwandeln um selbst Kritik bei sehr persönlichen Sachen einzustecken und eventuell seine eigene Sichtweise zu überdenken, was auch bei Formulierungen bei meiner Geschichte so ist.

Als es wirklich einmal eine Formulierung traf, die mir am Herzen hing, habe ich zusammen mit meinem Probeleser Etwas gefunden, was sein Kriterium auflöste und meine Symbolik in der Formulierung weiter enthielt. Deshalb schätze ich diese "Kooperation" mit den Probelesern sehr.
Denn manchmal sieht der Probeleser ja auch nicht, was du damit ausdrücken willst und durch seinen Lösungsvorschlag geht das, was du ausdrücken willst verloren. Mit deinem ersten Versuch hast du aber wiederum eine unschöne Variante gewählt, weshalb ich diese Kompromisse eigentlich ziemlich gut finde und auch nicht als Zeichen von mangelnder Kritikfähigkeit sehe.

Liebe Grüße, Asena ;3

von © Asena

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hi ;P

was nicht gut ist, verschiebe ich in einen Ordner und nach etwas Zeit und Abstand ist der Inhalt nicht mehr wichtig. Das ist vergleichbar mit einer Beerdigung. Das ist nicht einfach. Es kam auch schon mal vor, dass ich Teile zurück geholt habe, aber eher selten.

Meine Regel: Wenn das Gefühl auch nur überlegt, ob etwas in Ordnung ist - es ist garantiert nicht gut.

von © Miko

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hey Jacky,

wiedermal ein toller Artikel!

An der Stelle mit dem Bandwurmsatz musste ich an meine eigenen Erfahrungen beim Korrigieren denken. Ich habe mir natürlich auch erst viele Gedanken gemacht, wie der Inhalt besser werden kann und mir war klar, dass manches so nicht bleiben kann. Aber richtig tief hineinsteigen konnte ich zuerst noch nicht.
Deshalb möchte ich hier mal eine Empfehlung aussprechen: Mir hat Andreas Eschbachs 10-Punkte-Text-ÜV sehr geholfen. Dabei werden am ausgedruckten Text verscheidene Dinge in einem Abschnitt markiert. Sprachliche Dinge, Adjektive, Szeneneinstiege. Ich wiederhole, sie werden zunächst nur markiert. Unter anderem steht darin, dass ein Satz nicht über drei Zeilen hinausgehen sollte. Also macht man bei jedem Punkt einen senkrechten Strich. Ist ein Satz zu lang, macht man sich ein Zeichen. Später, also ruhig mit einer Pause dazwischen, überträgt man das an den Computer. Diese Arbeit mit der theorethischen Grundlage des Textes, der Sprache, sozusagen dem Abstrahieren des Textes, hat mir sehr geholfen, Abstand zu gewinnen. So kam ich beispielsweise zu der Einsicht, dass kein Satz länger als drei Zeilen sein darf, punktum. Ich habe sie wirklich alle nach Schema F behandelt und gekürzt oder gestrichen. Mir hat es wirklich geholfen, das von einer so theoretischen Seite zu sehen. Auch beim Kürzen ganzer Szenen hat mir der Abstand, den ich durch diese Methode gewonnen habe, sehr geholfen. Man sollte beispielsweise immer Probeweise den Einstieg in die Szene streichen, um zu sehen, ob man später einsteigen kann und am Anfang zu viel Blabla eingebaut hat. Das hieß im Kopf den Satz oder Absatz an und ausknipsen, sich immer wieder beides anzusehen. Zu deiner Frage: Nein, ein Kapitel könnte ich nicht streichen, aber einen Absatz vielleicht, eine Szene ja, wenn es sein muss und einen Satz immer, wenn es Sinn ergibt.

All das hat mir sehr geholfen. Ich will es mal so sagen: Vorher habe ich keine Adjektive geschrieben, keine Sätze, keine Präpositionlkonstruktionen oder sonst etwas. Ich habe mein Herzblut aufs Papier gebracht, oder wie Jacky so schön schreibt, pure Lyrik. Der Umgang mit der Theorie hat mir gezeigt, dass auch meine Herzblutlyrik aus Verben, Adjektiven, Substantiven usw. besteht und ich das, was die Geschichte ausmacht, das Gefühl, nicht verändere, wenn ich ein paar von den Bausteinen umstelle. Eine Geschichte ist kein Haus, das einstürzt, wenn man einen Stein wegnimmt, im Gegenteil, manchmal wird sie dadurch noch besser.

Außerdem habe ich noch einen fiesen Trick benutzt. Mein erster Probeleser war ein guter Freund. Manche seiner Tipps konnte ich gut annehmen, besonders die Tippfehler ;-) Manchmal habe ich mich aber auch richtig über ihn geärgert, weil nun mal 1701 kein Mittelalter ist (wer ein bißchen aufpasst, kann sich das ausrechnen) und Anmerkungen wie "Das gab es im MA doch gar nicht" dann echt unpassend sind. Irgendwie habe ich das dann als gute Ausrede benutzt, ihm Inkompetenz in allem zu unterstellen. Irgendwann hab ich einfach mal blöde Kommentare unter seine geschrieben á la "Vollidiot! Guck mal nach, wann das Mittelalter war!". Ist fies, und ich hoffe, er erfährt das nie, aber danach habe ich mich ruhiger gefühlt, bin nicht bei jedem Mittelalterkommentar an die Decke gegangen, sondern konnte mich besser in die anderen Hinweise hineinfinden. Der Kumpel auf dem Papier, der ja irgendwie wie eine Buchfigur eine Gestalt annimmt, hat sich für seinen Fauxpas entschuldigt und danach konnte ich ihn wieder ernstnehmen. Klingt wahrscheinlich saublöd, aber so habe ich Abstand von meiner Geschichte und auch von der Wut bekommen, die einen manchmal überfällt, wen einem Probeleser das sagen, was man nicht wahrhaben will oder etwas, das man beschrieben hat, irgendwie nicht richtig verstanden haben, obwohl man glaubt, es SO deutlich geschrieben zu haben. Seht den Korrekturleser nicht als lebendigen Menschen, sondern das was er schreibt, als wäre er eine Buchfigur oder etwas wie ein unsichtbarer Freund. Aber vergeßt nicht, euch vorher bei dem echten Menschen zu bedanken ;-) Ich weiß natürlich, dass ein echter, lebendiger Mensch dahintersteht, aber seine Korrekturen als virtuelles oder fiktionales Wesen zu sehen, hat mir geholfen, die Verletzung darüber (die der echte Mensch ja auch nicht beabsichtigt hat) zu verarbeiten und es keine Auswirkungen auf die Freundschaft im echten Leben haben zu lassen.

von © Nigromantia

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hallo!

Ein richtig guter Artikel. Und ich habe es jetzt mal versucht. Ich habe mir die ersten drei Folgen meiner Serie, die ich momentan im NaNo schreibe, vorgenommen. Jede Folge hat im Schnitt fünfzehn Szenen und ich habe wirklich mal versucht, eine Szene zu streichen. Es geht nicht. Es geht wirklich nicht. jede Szene baut auf der anderen auf. Wenn ich eine Szene eines Handlungsstranges streiche, dann kann ich genauso gut den gesamten Strang eliminieren.

Einzelne Sätze kann ich noch und nöcher rausstreichen. Aber dann bleibt von meinem Werk so wenig übrig. *winsel*
Ich habe doch richtig Arbeit dort hineingesteckt. Der Leser erfährt etwas über die Vergangenheit der Hauptpersonen und wie sie zu dem geworden sind, was sie jetzt sind. Die Geschichte bringt das keinen Millimeter voran, aber der Leser wundert sich dann wenigstens nicht so sehr und fragt sich: Häh? Wieso hat sie das denn jetzt gemacht?

Ist es eigentlich möglich, einen Text zu schreiben, der hundertprozentig "sitzt" und an dem nichts korrigiert zu werden braucht?

Dave

von © David_Turman

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hemingway hat gesagt: "Töte deine Lieblinge" (in Bezug auf Literatur natürlich)
H. Hesse hat gesagt: "In meinen Büchern kann ich nur die Fehler sehen. (er sprach von seinen Meisterwerken "Der Steppenwolf" z.B.)

von © CharlySemmel

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Möglich ist alles.
Es soll sogar einige Schriftsteller geben, die es so hinbekommen (also gleich ihren ersten Entwurf veröffentlichen).
Allerdings würde ich mich niemals zu ihnen rechnen, genauso wenig, wie ich von mir behaupten würde ein Einstein oder Mozart zu sein. Und ich würde fast schätzen, dass es da den meisten von uns genauso geht ^^

von © Jacky

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Ist es eigentlich möglich, einen Text zu schreiben, der hundertprozentig "sitzt" und an dem nichts korrigiert zu werden braucht?


Ich glaube es nicht. Man bräuchte schon extrem viel Ausdauer. Man müsste gleich beim Schreiben an jedem Satz feilen und arbeiten, und wahrscheinlich würdest du bald aufgeben. Daher wird normalerweise geraten, erstmal zu schreiben. Wenn du ein bißchen Abstand zu deinem Text gewinnst und dir Testleser suchst, geht es sicher besser. (Du schreibst ja, dass du es gerade erst für den Nano geschrieben hast). Immer mit der Ruhe, lass dir Zeit mit dem Korrigieren.

von © Nigromantia

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Ich glaube auch nicht, dass das möglich ist. Das wäre ja so gesehen "das perfekte Buch schreiben" und ich denke nicht, dass es so etwas, wie das "perfekte Buch" geben kann. Außerdem hat jeder einen anderen Geschmack. Einige lieben diese abgehackten Sätze, andere lieben Monstersätze, die anderen mögen kritische Texte etc.

Z.B kenne ich jemanden, der eben diese abgehackten Sätze mag und deshalb jeden zweiten Satz bei mir verbessern könnte, weil ich diese umschwungenen Sätze lieber mag.

Jeder hat einen eigenen Geschmack und es gibt auch nicht die allgemeine Regelung, was wirklich gut ist und was nicht. In dieser Hinsicht ist Literatur wirklich eine Kunst und ein Topf voll Kreativität.

von © Asena

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hallo werte Schreiberlinge!
Ich denke nur zu kürzen, um des Kürzens Willen, ist nicht der Sinn des Korrigierens. Satzgefügekorrekturen sind eine Sache, Inhaltskürzungen eine ganz andere. Hier sollte Überflüssiges eliminiert werden, um die aufgebaute Spannung zu halten und Unnötiges in den Abfall geschmissen werden, um die Geschichte von Lasten zu befreien. Immer wenn ich schreibe finde ich neue Varianten des Schreibens, denn viele Wege führen nach Rom!
Mein Roman ist in der 10. Korrektur gelandet und jetzt bin ich bereit zu streichen. Vorher haperte es immer noch an den geschichtlichen Einbindungen, die Charaktere prägnanter zu gestalten und z.B. Satzgefüge in eine einheitliche Vergangenheitsform zu bringen. Verbesserungen gibt es immer noch zu machen und wird es immer geben, solange Worte auf dem Papier stehen. Ihr wisst ja: Papier ist geduldig. Heute bin ich soweit, dass es mir wurscht ist, ob 50 Seiten gestrichen werden oder mehr. Ich habe gelernt mich zu lösen. Es geht ganz einfach! Drucke dein 1. Orginal mit dem Drucker aus und stelle es schön gebunden in dein Regal. Das ist dein Roman, dein Herzblut und er wird es immer bleiben. Jetzt fange an zu ändern! Sätze sind wie Würmer. Man kann sie drehen und wenden. Mal besser mal schlechter. Doch das ist eben Geschmacksache. Lese, lerne, streich, füge hinzu, bis du meinst: Jetzt, ja jetzt ist es gut! Dann drucke erneut ein Exemplar für dein Regal. Dort ist es sicher! Lass los!
Soweit bin ich jetzt. Jetzt brauche ich Probeleser! Denn trotz jahrelangem Abstand und wiederholtem lesen: Ich bin und bleibe betriebsblind!
Wer sagt was 'gut' ist?
Nur der Lektor entscheidet zuletzt wie er den Roman will. Er ist das Maß aller Dinge. Er entscheidet, ob dein 'Ich', dein Sehnen und Fühlen auf Papier gebannt wird.
Ich bin soweit! Denkt immer daran, es ist nur ein Spiel!

von © Diemut Bek

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Hältst du deine Geschichte für perfekt?
Nein, und das wird sie auch nie sein.
Bei jedem Durchgang finde ich neue Dinge, die ich ändere :roll:

Hast du es schon geschafft dich abzunabeln?
Eigentlich hatte ich damit kein all zu großes Problem. Von Anfang an habe ich einzelne Szenen oder auch die ganze Geschichte (soweit sie eben schon existierte) immer wieder durchgelesen, und bei jedem Durchgang immer wieder einzelne Begriffe oder auch ganze Sätze geändert.

Wie hast du das angestellt?
Ich versuche beim Durchlesen nicht daran zu denken, dass dieser Text von mir selber ist

Was würdest du anderen raten, die es nicht schaffen, aus Stein Knete zu machen?
Man sollte zwar an seiner Geschichte hängen, nicht aber an den Worten, mit denen man sie erzählt

von © winschi

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Huhu =)


Ich habe früher auch immer gedacht, dass ich niemals Stellen ändern könnte, an denen ich ungemein hänge.
Aber nachdem ich mein erstes Kinder-Manuskript von 165 Normseiten auf 85 und dann wieder auf 200 Normseiten basteln musste, klappt das mittlererweile wunderbar.
Ich gehe viel objektiver an die Geschichte heran und sehe auch, dass Änderungen der Geschichte gut tun.
Abstand finde ich auch sehr wichtig ... Schöner Artikel :!:

Liebe Grüße
die Witch :D

von © Witchblade

Re: Du kannst nicht verbessern, woran du hängst

 
Kleine Frage nebenbei:

Was sind Dreifachadjektive???

von © Glöckchen

Nächste