[Humor]Kontaktanzeige mit Folgen Teil 3 DÜ

Komödie, Satire, Parodie

[Humor]Kontaktanzeige mit Folgen Teil 3 DÜ

Beitragvon Diavolo » 27.03.2015, 03:56

Rache ist süß


Meine Faust donnert auf die Tischplatte. Die Bücher und die Tastatur machen einen Satz. Endlich kehrt Ruhe ein.
Wenn Deborah mich noch einmal in die Finger nimmt, wird sie was erleben!
Ich wische meine Tränen ab. Meine grauen Gehirnzellen laufen auf Hochtouren. Draußen wird es langsam hell und mein Racheplan erfüllt mich mit Schadenfreude. Zufrieden döse ich ein.
Das Klappern von Absätzen schreckt nicht nur mich auf, auch die Anderen sind wach. Ein stattlicher Herr in einem schwarzen Anzug erscheint auf der Bildfläche.
Der Bestatter?
Weiter komme ich in meinen Gedanken nicht, denn alle schnattern aufgeregt durcheinander. Der Blick des Totengräbers streift das Gelage auf dem Couchtisch, dann hastet er ins Schlafzimmer.
„Die Sau hat keine Alkoholvergiftung, die wurde abgestochen“, rufe ich ihm nach.
Um mich herum wird es totenstill und mit gefalteten Händen nehme ich an der Gedenkminute teil.
Kurz darauf flüchtet das Wildschwein, nackt wie Gott in geschaffen hat, an mir vorbei. Klamotten und Schuhe unterm Arm, kann er sein Schwänzchen nicht mehr verdecken, das, wie das Glockenseil in der Kirche von St. Nimmerlein, hilflos hin und her bammelt.
Hallo, ihr toten Hosen! Kann mich aufklären?
Sie starren mich mit bleichen Gesichtern an. Ihre Antwort geht in dem heftigen Schlagabtausch im Nebenzimmer unter.
„Nimm sie auf die Hörner“, feure ich den Totengräber an.
“Ich habe die Faxen dicke. Wenn ich heute Abend nach Hause komme, will ich Dich hier nicht mehr sehen, du Schlampe!”. Wutentbrannt, den Anzug mit zitternden Händen glatt streichend, eilt er zum Ausgang. Peng!!
Die ist zu!
Mit gebrochenem Herzen sehne mich nach meinem friedlichen Leben zurück.


Mein letztes Stündchen hat geschlagen


Ein Häufchen Elend, mit blutender Nase, geschwollenen Augen, aufgeplatzten Lippen und von Weinkrämpfen geschüttelt, taucht aus dem Schlafzimmer auf. Ihre Sachen sind schnell gepackt. Die Tastatur und die Bücher verschwinden in einem Koffer.
Die Blödmänner bin ich los!
Mit Stylo in der Hand nimmt sie am Schreibtisch Platz.
“Hallo Stylo. Schön dich wieder zu sehen.”
“Was ist denn mit meiner Herrin passiert?”
Ich kann ihm nicht antworten, denn sie drückt ihn so heftig auf meine unschuldig weiße Rückseite, dass ich laut aufschreie. Plötzlich kann ich nachfühlen, wie es Memory ergangen war, wenn der Kotzbrocken sich auf ihm austobte.
Warum lässt sie ihren Frust an mir aus?
Vergewaltigt und verunstaltet, steckt sie mich in einen Umschlag und erneut spüre ich Stylo zustechen. Zuerst attackiert er meine Vorderseite und tobt sich zum Schluss auf meinem Rücken aus.
Hat mein letztes Stündchen geschlagen!
Die Dunkelheit und Grabesstille macht mir Angst. Als mich ein Hammer trifft, werde ich ohnmächtig.
Bin ich im Himmel oder in der Hölle?
Jemand befreit mich aus meinem Gefängnis. Ein Lichtstrahl kitzelt mich an meiner Nase.
“Hatschi”
Strahlend blaue Augen betrachten mich liebevoll. Eine fremdländische Stimme dringt an mein Ohr.
"Oma schau mal, was für eine schöne Postkarte mir Mama geschickt hat.


Ist der Koala nicht süß?"

Hier geht es zu den ersten Teilen:

Teil 1: post516170.html#p516170

Teil 2: post516171.html#p516171
Zuletzt geändert von Diavolo am 25.06.2015, 03:59, insgesamt 3-mal geändert.
Wie viele Leute schreiben und schreiben und auf dem Papier steht immer nichts!
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Re: Kontaktanzeige mit Folgen Teil 3 DÜ

Beitragvon beatrice » 23.06.2015, 17:52

Lieber Diavolo,

endlich komme ich auch zum letzten Teil deiner Geschichte!

Meine Faust donnert auf die Tischplatte. Die Bücher und die Tastatur machen einen Satz.


Ich fände es schöner, wenn du diese beiden Sätze miteinander verbinden würdest, denn für mich hört sich das ansonsten wie eine Aufreihung an.

In etwa so:

     Meine Faust donnert auf die Tischplatte, sodass die Bücher und die Tastatur einen Satz machen.

Wenn Deborah mich noch einmal in die Finger nimmt, wird sie was erleben! Ich wische meine Tränen ab. Meine grauen Gehirnzellen laufen auf Hochtouren. Draußen wird es langsam hell und mein Racheplan erfüllt mich mit Schadenfreude. Zufrieden döse ich ein.


Auch hier könntest du, anstatt die Sätze aneinanderzureihen, die emotionale Entwicklung mehr betonen, zum Beispiel durch andere Satzverknüpfungen oder Bezüge zwischen den Sätzen.

Wenn Deborah mich noch einmal in die Finger nimmt, wird sie was erleben!


Dieser Satz ist kraftvoll und besitzt Dynamik. In deinen Protagonisten kann ich mich gut einfühlen, denn er drückt hiermit seinen Ärger und sein Rachebedürfnis aus.

Ich wische meine Tränen ab.


Ich vermute, das tut er, weil er nicht mehr tatenlos herumsitzen und sich selbst bemitleiden möchte. Stattdessen will er aktiv werden, einen Plan schmieden. Tränen sind ihm da nur im Weg.

Meine grauen Gehirnzellen laufen auf Hochtouren.


Damit beschreibst du nun, wie er beginnt diese Pläne auch wirklich zu schmieden, also ein entscheidender Übergang.

Ich wische meine Tränen ab. Meine grauen Gehirnzellen laufen auf Hochtouren.


Wenn ich diese beiden Sätze nun hintereinander betrachte, fällt mir auf, dass die Dynamik deiner Anfangsaussage verloren gegangen ist. Warum? Ich denke, weil sie aneinander gereiht sind, aber nicht im Kontext zueinander gesetzt sind.

Lösungsvorschläge:

    Du könntest die beiden Sätze zu einem Absatz ausbauen. Beispielsweise könntest du erst darauf eingehen, dass ihm die Gefühlsduselei jetzt reicht. Seine Verletzung wandelt sich also um in Wut. An dieser Stelle könnte dein Protagonist auf schlechte Eigenschaften von Deborah eingehen, die ihm jetzt auffallen. Das würde seine Wut zusätzlich anstacheln und noch besser begründen. Danach könntest du dazu übergehen, dass er einen Plan schmieden möchte, denn die Wut hat sich mittlerweile so sehr verstärkt, dass sie nach Taten strebt. Schließlich gipfelt der geschmiedete Racheplan in einer gewissen Befriedigung, der Schadenfreude.

    Du könntest, wenn du den Absatz in dieser Kürze lassen möchtest, das ganze auch einfach ein wenig umstellen. Wie wäre es, wenn du ein paar Verbindungen einbaust, sodass sich die Sätze aufeinander beziehen? Hierfür habe ich mich unten an einem Beispiel versucht.

Draußen wird es langsam hell


Meiner Meinung nach trägt diese Tatsache nichts zur emotionalen Entwicklung bei. Für mich liest sich dein Abschnitt wie ein Zeitraffer. Doch von einem Zeitraffer würde ich erwarten, dass wirklich nur die wichtigsten Fakten genannt werden. Ist es so wichtig, dass es langsam hell wird oder was steht denn eigentlich hinter der Aussage?
Es wird hell, meinst du damit, dass er die gesamte Nacht an dem Racheplan getüftelt hat? Dann würde ich das versuchen zu verdeutlichen, indem du in mehreren Sätzen das Planschmieden beschreibst, also, wie oder was er sich gerade ausdenkt. Vielleicht ein Zwischenergebnis, Assoziationen oder auch nur die körperlichen Auswirkungen seines Denkvorgangs, bis ihm schließlich der perfekte Plan einfällt.

Auch eine Überlegung wäre es, das "draußen wird es langsam hell" einfach herauszulassen. Mir kam es nämlich vor, wie ein Lückenfüller.

Wenn du trotzdem denkst, dass diese Aussage wichtig ist, für den weiteren Verlauf, würde ich sie vielleicht ganz am Ende des Abschnitts erwähnen und zwar in Bezug zu dem "zufrieden döse ich ein".

und mein Racheplan erfüllt mich mit Schadenfreude.


Ein sehr wichtiger Punkt, der Plan steht jetzt endlich! Er ist sogar so gut, dass der Protagonist sich darauf freut, ihn in die Tat umzusetzen. Ich habe mich gefragt, wie genau der Protagonist den Plan entwickelt hat. Denn im Satz davor schreibst du davon, dass seine Gehirnzellen auf Hochtouren laufen und schon hat er einen Plan. Eigentlich ziemlich wenig Anstrengung dafür.

Natürlich könnte es sein, dass du das ganze eben im Zeitraffer geschrieben hast und diese Kürze beabsichtigt hast. Schöner fände ich, wenn du die Schadenfreude und das Ergebnis seiner Bemühungen einfach noch ein bisschen mehr vorbereiten würdest. Dann nimmst du, meiner Meinung nach, den Leser besser mit.

Hier ein Versuch, bei dem ich den Absatz so kurz gelassen habe, aber einfach ein bisschen umgestellt habe, damit du dir vorstellen kannst, worauf ich hinauswill:

     Entschieden wische ich die Tränen ab.
     Wenn Deborah mich noch einmal in die Finger nimmt, wird sie etwas erleben!
     Dieser Beschluss spornt meine grauen Gehirnzellen zu Hochtouren an.
     Schadenfreue erfüllt mich, als mein Racheplan schließlich feststeht.
     Obwohl es draußen schon hell wird, döse ich zufrieden ein.



Das Klappern von Absätzen schreckt nicht nur mich auf, auch die Anderen sind wach.


Gefällt mir, wie du die Sätze verbindest!

Ein stattlicher Herr in einem schwarzen Anzug erscheint auf der Bildfläche.
Der Bestatter?


Für mich liest sich das wie eine Wortwiederholung. Vielleicht "stattlicher" herauslassen oder durch ein anderes Adjektiv (respektabel, gewichtig, stramm, fürstlich, korpulent...) ersetzen.
http://synonyme.woxikon.de/synonyme/stattlich.php

Weiter komme ich in meinen Gedanken nicht, denn alle schnattern aufgeregt durcheinander. Der Blick des Totengräbers streift das Gelage auf dem Couchtisch, dann hastet er ins Schlafzimmer.
„Die Sau hat keine Alkoholvergiftung, die wurde abgestochen“, rufe ich ihm nach.
Um mich herum wird es totenstill und mit gefalteten Händen nehme ich an der Gedenkminute teil.
Kurz darauf flüchtet das Wildschwein, nackt wie Gott in geschaffen hat, an mir vorbei. Klamotten und Schuhe unterm Arm, kann er sein Schwänzchen nicht mehr verdecken, das, wie das Glockenseil in der Kirche von St. Nimmerlein, hilflos hin und her bammelt.


Gefällt mir gut, der Abschnitt ist anschaulich und amüsant.

Ich persönlich kenne nur das Wort "baumeln" und nicht "bammeln", laut Duden gibt es "bammeln" aber. Wird anscheinend aber nicht häufig gebraucht (auch laut Duden).

Kann mich aufklären?


Vermutlich "Kann mich jemand aufklären?"

Oder vielleicht auch, "Könnt ihr mich aufklären?", "Wisst ihr, was passiert ist?", dann gehst du nochmal auf die Hosen ein, die er ja als Gegenstände anspricht (oder meinst du das hier metaphorisch? dann würde ich ihn die Frage allgemein in den Raum stellen, wie es schon dein Vorschlag war.)

“Ich habe die Faxen dicke. Wenn ich heute Abend nach Hause komme, will ich Dich hier nicht mehr sehen, du Schlampe!”. Wutentbrannt, den Anzug mit zitternden Händen glatt streichend, eilt er zum Ausgang.


Nach der wörtlichen Rede würde ich einen Absatz machen.

Wutentbrannt, den Anzug mit zitternden Händen glatt streichend, eilt er zum Ausgang.


Zittern einem die Hände, wenn man wütend ist? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, würde das aber eher als ein Anzeichen von Nervosität wahrnehmen. Anscheinend hat der Totengräber die Macht Deborah aus der Wohnung zu werfen. Er ist also in starker Position. Dass er wütend ist, passt dazu, jedoch meiner Meinung nach nicht das Händezittern. Für mich wirkt der "stattliche Herr" jetzt wie ein Mensch, der nicht durchsetzen kann, was er will. An Deborah's Stelle würde ich ihn also einfach ignorieren und weiter dort wohnen bleiben, denn was sollte ihr schon passieren? Der Andere würde ab und zu vorbeikommen und sich beschweren, aber mehr auch nicht.

Mit gebrochenem Herzen sehne mich nach meinem friedlichen Leben zurück.


Plötzlich spürt er wieder sein gebrochenes Herz, vorher war da doch noch so viel Handlungsbereitschaft und Wut. Mir geht das einen Tick zu schnell. Außerdem hat er das Geschehen doch mit Spannung beobachtet, wollte wissen, was passiert, hat beim Totengräber mitgefiebert und jetzt sehnt er sich nach seinem "friedlichen" Leben zurück? Eigentlich hat er sein früheres Leben doch als langweilig empfunden.

Ich denke du kannst das schon einbauen, allerdings bräuchte es meiner Meinung nach noch mehr Begründung und nähere Beleuchtung in die emotionale Welt des Protagonisten.

Mein letztes Stündchen hat geschlagen


Die Überschrift gefällt mir!

Ein Häufchen Elend, mit blutender Nase, geschwollenen Augen, aufgeplatzten Lippen und von Weinkrämpfen geschüttelt, taucht aus dem Schlafzimmer auf. Ihre Sachen sind schnell gepackt. Die Tastatur und die Bücher verschwinden in einem Koffer.
Die Blödmänner bin ich los!
Mit Stylo in der Hand nimmt sie am Schreibtisch Platz.
“Hallo Stylo. Schön dich wieder zu sehen.”


Was ist eigentlich mit dem Racheplan geschehen? Haben sich seine Rachegelüste schon erfüllt, als der Nebenbuhler und jetzt auch Deborah aus der Wohnung geworfen wurden? Auch später gehst du nicht mehr darauf ein. Ich würde dem Racheplan noch einen Absatz einräumen, dein Protagonist sollte zumindest versuchen ihn umzusetzen. Oder du müsstest noch begründen, weshalb er es schließlich doch nicht tut.
Ein Vorschlag:
Vielleicht tut ihm Deborah leid? Er ist zwar noch wütend auf sie, sieht aber, dass sie leidet und das genügt ihm. Übertreiben will er es auch nicht. Was zurückbleibt ist trotzdem sein gebrochenes Herz.

“Hallo Stylo. Schön dich wieder zu sehen.”
“Was ist denn mit meiner Herrin passiert?”
Ich kann ihm nicht antworten, denn sie drückt ihn so heftig auf meine unschuldig weiße Rückseite, dass ich laut aufschreie. .


Einerseits ist die Begrüßung gut, denn es wird klar, dass die beiden nahe genug sind, um miteinander zu reden, und das Deborah wohl vorhat die Postkarte zu beschriften.

Andererseits, war Stylo dem Protagonisten, nicht ein wenig unsympathisch? Findet dein Protagonist es also wirklich "schön" Stylo zu sehen? Ich kann mich jetzt auch täuschen und Stylo war eigentlich nur dem Tagebuch unsympathisch.

Vielleicht würde ich eine andere Begrüßung wählen, zum Beispiel:

"Dich sieht man also auch mal wieder?"

Plötzlich kann ich nachfühlen, wie es Memory ergangen war, wenn der Kotzbrocken sich auf ihm austobte.
Warum lässt sie ihren Frust an mir aus?
Vergewaltigt und verunstaltet, steckt sie mich in einen Umschlag und erneut spüre ich Stylo zustechen. Zuerst attackiert er meine Vorderseite und tobt sich zum Schluss auf meinem Rücken aus.


Mir gefällt der Absatz gut, in diesem Moment habe ich dann glaube ich beim Lesen realisiert, dass du aus der Sicht einer Postkarte schreibst. Zumindest irgendwann ab "Mein letztes Stündchen hat geschlagen".
Schön, dass du auch nochmal auf die Anfangsunterhaltung mit Memory eingehst, das rundet die Geschichte gut ab. Eine Wortwiederholung hast du drinnen: Vielleicht das zweite "austoben" durch "wüten", "drangsalieren", "foltern" ersetzen.

Hat mein letztes Stündchen geschlagen!


Entweder "Mein letztes Stünchen hat geschlagen!" oder "Hat mein letztes Stündchen geschlagen?"

“Hatschi[!]”


Würde ich noch einfügen.


Mein Fazit:

Alles in allem eine lesenswerte Geschichte! Die Perspektive ist spannend, bis zum Ende ein Rätsel und ich hatte Spaß am Grübeln. Deine Dialoge sind originell, dein Protagonist ist sympathisch und bringt einen mit seinen Gedanken und Aussagen immer wieder zum Grinsen. Mir hat es gefallen!

Feilen könntest du sicherlich an der emotionalen Entwicklung, aber dazu habe ich dir ja schon meine Eindrücke genauer beleuchtet. Sprachlich ist dir das meiste gelungen, du charakterisierst deine Figuren meist mit einem treffenden Wort, das finde ich genial.

Im Mittelteil war ich ein paarmal von der Handlung irritiert und musste mich erst zurechtfinden und im ersten Teil hatte ich Probleme die Toreroszene zu verstehen, das habe ich dir aber auch schon beides gesagt.

Die Auflösung ist schließlich sehr schön und das Ende bringt ein "Aha"-Erlebnis, als das Mädchen den Koala beschreibt.

Bleib am Ball mit deinen Geschichten und mit dem Schreiben, gute Ideen und auch das Handwerkszeug dafür sie umzusetzen, hast du!

Wenn du eine Überarbeitung der Geschichte hineinstellst, schaue ich mir das gerne nochmal an und gebe auch meinen Kommentar dazu ab!

Lass es dir gut gehen und liebe Grüße,

Bea
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Re: [Humor]Kontaktanzeige mit Folgen Teil 3 DÜ

Beitragvon Diavolo » 10.08.2015, 07:36

Liebe Bea

Ein herzliches Dankeschön, dass du dich auch diesem Teil gewidmet hast, leider hatte ich die letzten Tage und Wochen einiges zu tun und kam nicht dazu, dir dafür zu danken. Ich habe zwischenzeitlich den ersten Teil noch einmal gründlich überarbeitet und mache mich jetzt an den zweiten Teil. Wenn ich damit fertig bin, kommentiere ich deinen Kommentar zu Teil drei. Ich hoffe, du kannst noch so lange warten.

Ganz liebe Grüße und ein :flowers:

Diavolo
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Re: [Humor]Kontaktanzeige mit Folgen Teil 3 DÜ

Beitragvon rupp » 04.10.2015, 14:04

lieber Diavalo

Da frag ich mich ob ich als legastheniger eine geschichte mit wordfehler nicht besser schreiben kann, als der mit denkfehler.


[Humor]Kontaktanzeige mit Folgen Teil 3 DÜ
von Diavolo » 27.03.2015, 03:56
Rache ist süß


Meine Faust donnert auf die Tischplatte. Die Bücher und die Tastatur machen einen Satz. Endlich kehrt Ruhe ein.
Wenn Deborah mich noch einmal in die Finger nimmt, wird sie was erleben!
Ich wische meine Tränen ab. Meine grauen Gehirnzellen laufen auf Hochtouren. Draußen wird es langsam hell und mein Racheplan erfüllt mich mit Schadenfreude. Zufrieden döse ich ein.
Das Klappern von Absätzen schreckt nicht nur mich auf, auch die Anderen sind wach. Ein stattlicher Herr in einem schwarzen Anzug erscheint auf der Bildfläche.
Der Bestatter?

Wieso donnert die faust auf den tisch um ruhe im raum einzufortrn oder weil du gerade zu dem schluß gekommen bist wie du rache nehmen wirst.
Wenn Deborah mich noch einmal in die Finger nimmt,
meinste, fordend in die arme nimmt oder irgend welche teile von dir mit spitzen finger in betracht zieht, die schmuutzige unterhose oder den schorf auf diener brustwarze. Was könnte debora da wohl in die finger nehmen,
im moment biste emotional aufgewühlt, wenn du deine tränen abwischen mußt, deine grauen zellen bieten einen plan wie du es der debora heimzahlen wirst mit dem opium des rachegedanken schläfste weg
Das Klappern von Absätzen schreckt nicht nur mich auf, auch die Anderen sind wach.
Frauenschuhe absätze klappern die schuhabsätze eines gewichtigen mannes knarren eventuell.
Die anderen sind und waren wach als das knarren der schuhabsätze sich als geräuch in den raum drängte.
stattlicher Herr in einem schwarzen Anzug erscheint auf der Bildfläche.
Bildfläsche des fernsehers oder bildfläche des monitor des computers


Der Bestatter? Der bestatter erscheint nicht der wird gerufen

zuviel ungereimtes, in einer handlung.
rupp
 
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