Kritik-Thread für Anfänge

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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Dave82 » 05.10.2015, 15:55

Hallo ihr,
danke für eure Kritik.

@Schnuddel: Das ist wahr. Dein Hinweis ist sehr gut. Auch der Tipp für die Änderung, genialer Text. Ich habe es zwar im zweiten bzw. dritten Satz beschrieben, warum er nicht weiterschläft, aber ich ändere das mal um. Ich kann dir ja meinen zweiten bzw. dritten Absatz hier noch zur Kritik geben, auch wenn nur der erste erlaubt ist, deshalb habe ich das noch nicht gepostet.

@vaerson: Danke für den Hinweis mit den Wiederholungen, das ist mir jetzt aufgefallen. Wie würdest du das mit den grummeligen noch besser schreiben?

„Ja, ich habe sie getötet. Ich habe herausgefunden, dass dieses Biest mit meinem besten Freund rumgevögelt hatte. Es stimmt auch, dass ich sie vergiftet habe.“

Über diese letzten Worte von Herrn Hirschmann dachte ich im Schlaf noch nach. Doch plötzlich wurde ich durch ein Klingeln geweckt. Es war aber nicht der Wecker. Ich erkannte schließlich den Klingelton und suchte das Handy. Nach dem dritten Klingeln hatte ich es endlich gefunden und nahm den Anruf entgegen.
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Illa » 05.10.2015, 16:05

Huhu,
ich hoffe ich bin überhaupt eine Hilfe, denn ich habe noch kaum Übung hier im Forum zu "kritisieren".

Zuerst einmal, würde ich auch rigeros kürzen. Dann würde ich mich fragen, sind die Namen für die weitere Geschichte wichtig? Spielt der beste Freund von Hirschmann, sein bester Freund, die tote Ehefrau oder der Antwalt in der weiteren Geschichte überhaupt noch eine Rolle? Ist es wichtig, dass Dein Prota einen Kater hat?

Müde und kaputt bin ich auch ohne Alkohol, zumal wenn ich bis tief in die Nacht arbeite und früh wieder aufstehen muss. Meine Kollegen könnte ich um die Uhrzeit auch nicht mehr dazu überreden, mit mir was trinken zu gehen aber vielleicht sind da Männer anders.

Bei mir würden die Änderungen so aussehen:

Müde schleppte ich mich zum Badezimmer. Hatte ich überhaupt geschlafen? Bis tief in die Nacht hatte ich Dr. Jens Hirschmann verhört. Trotz der Anwesenheit seines Anwalts hatte er gegen morgen endlich gestanden, seine Frau getötet zu haben. Das Motiv war so banal wie tödlich. Ihre Affaire mit Michael Krüger hatte sie ihr Leben gekostet und Hirschmann seinen besten Freund.


Bitte lasse Dich nicht entmutigen. Texte von anderen ein bisschen zu straffen finde ich leichter, als die eigenen Texte zu kürzen.

Wenn Du die Namen wichtig findest, dann würde ich sie den Lesern lieber häppchenweise präsentieren.
Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern. (Astrid Lindgren)
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Schnuddel » 06.10.2015, 15:18

Ich muss meinen Vorrednern Recht geben. Wenn die Leute, die du da namentlich aufzählst, später nur eine kleine oder gar keine Rolle mehr spielen, solltest du sie generell weglassen. Wie z.B. der Name des Anwalts. Sonst wird es für den Leser zu viel, sich die alle zu merken.

„Ja, ich habe sie getötet. ] [ Es stimmt auch, dass ich sie vergiftet habe.“

Einmal reicht. Denn er hat sie ja nicht zweimal um die Ecke gebracht. :wink:

Wenn du es stehen lassen willst, könntest du es so formulieren: Ja, ich habe sie getötet. Vergiftet, wenn sie es genau wissen wollen. Aber die Schlampe hatte es verdient: sie hat ....

Du wirst mit der Zeit herausfinden, wie man so was ein wenig lebendiger schreibt. Ich gucke da immer bei Fitzek ab. Der schreibt wirklich gute Thriller. :wink:
Man ist gerade als Anfänger ganz heiß darauf, alle Informationen möglichst schnell an den Leser zu bringen. Ging mir auch so. Aber Geduld. Salome hat sich auch nach und nach entschleiert, und nicht sofort alles runtergerissen. Das erhöht die Spannung. :mrgreen:

Über diese letzten Worte von Herrn Hirschmann dachte ich im Schlaf noch nach. Doch plötzlich wurde ich durch ein Klingeln geweckt. Es war aber nicht der Wecker. Ich erkannte schließlich den Klingelton und suchte das Handy. Nach dem dritten Klingeln hatte ich es endlich gefunden und nahm den Anruf entgegen.

Ich würde als Kommissar nicht von einem Herrn xy sprechen. Erstens, Hirschmann ist ein überführter Mörder. Zweitens, dein Prota ist allein.
Die nächsten drei Sätze mit dem Klingeln klingen für mich nicht rund. Wenn man schläft und aufwacht, ist man ja nicht sofort voll da. Abgesehen davon baue ich das Störgeräusch erst mal in den Traum ein. :D Gut, andere stehen sofort senkrecht, mag sein. Was mich stört: Da ist wieder zuwenig Handlung in der Szene.

Z.B. der Satz: es war aber nicht der Wecker. Zeig es dem Leser, behaupte das nicht nur.
Schlaftrunken tastete ich im Dunkeln nach dem Lichtschalter und warf dabei das halbvolle Wasserglas vom Nachtschrank. Verdammt. Wohin hatte sich der verflixte Wecker verkrümelt? Endlich bekam ich das Ding hinter dem Lampenfuß zu fassen und verpasste ihm eine. Es klingelte weiter. Das konnte doch nicht wahr sein!
Inzwischen war ich wach genug, meinen Klingelton zu erkennen. Wehe, das war nicht wichtig! Mein Handy war in der Hosentasche, daran konnte ich mich noch erinnern. Und wo, verdammt noch mal, hatte ich die Hose gelassen?


Du musst dich in die Rolle deines Protas hineinversetzen. Du bist der Prota! Nimm dir Zeit und zeig dem Leser, was du siehst, riechst, erlebst und was dir zustößt. Streichen kann man am Ende immer. :wink:

So, das sind so meine ebenso laienhaften wie provisorischen Vorschläge. (Die sind sicher nicht ausgereift, sondern nur als Beispiel zu verstehen. Da muss jeder seinen eigenen Stil finden). Und der Rest ist Übung. :wink:

Lg Schnuddel
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Angaram » 17.10.2015, 19:23

Hi Ich bin neu hier,
Ich wollte schon immer mal etwas grösseres Schreiben, also habe Ich heute Angefangen.
Bitte gebt alles an Kritik was ihr habt.
Vielen Dank schon im Vorraus.

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Blau, alles vor Johns Augen leuchtete blau, die Wucht der Explosion hatte ihn durch die noch leicht geöffnete Bibliothekstür gestoßen. Langsam kam er wieder zu sich, er vernahm den Geruch von Tannennadeln und frischer Erde, alles was er hörte war ein durchdringendes Pfeifen. Mühsam öffnete er seine Augen, „Wald? Warum bin Ich in einem Wald?, die Universität steht nicht in einem Wald.“
----

Lg, Anga
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Schnuddel » 18.10.2015, 09:19

Hallo Anagram,

das ist schon ein recht guter Anfang, meiner Meinung nach, allerdings würde ich persönlich die Reihenfolge der Sätze ändern.

Du fängst an damit, dass vor Johns Augen alles blau wäre, dabei schreibst du später erst, dass er die Augen aufmacht. Und du hängst den Grund für seinen Zustand (Explosion) als Nebensatz an einen Hauptsatz, der mit dieser Ergänzung eigentlich überhaupt nichts zu tun hat. Ein Nebensatz sollte nur wichtige Ergänzungen enhalten, die im Hauptsatz nicht auftauchen. Also, kurz und gut, ich stelle deinen Text mal ein wenig um. Ist aber nur ein Vorschlag und meine Meinung:

Die Wucht der Explosion hatte ihn durch die noch leicht geöffnete Bibliothekstür gestoßen. Er hatte ein durchdringendes Pfeifen im Ohr, als er langsam wieder zu sich kam. Da war ein Geruch nach Tannennadeln und frischer Erde. Mühsam öffnete er die Augen. Blau, alles vor Johns Augen leuchtete blau - und grün.
"Wald? Warum bin ich in einem Wald? Die Universität steht nicht in einem Wald."

Die zweilmalige Wortwiederholung würde ich dann an dieser Stelle streichen, weil sie so kurz hintereinander dann stört. :wink:
Und falls du meintest, die Explosion wäre blau gewesen, solltest du das besser herausarbeiten. Das ist für mich nicht eindeutig.
Den Geruch von Tannennadeln und Erde kann man nicht vernehmen, sondern nur wahrnehmen. Besser wäre sowieso riechen. Zwei unterschiedliche Empfindungen solltest du nicht in einem Satz mit einem Wort erschlagen. :wink:

So, soweit meine Meinung. Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen. Falls nicht, vergiss es. :D

Lg Schnuddel
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Angaram » 18.10.2015, 11:44

Hallo Schnuddel,

Vielen dank für die konstruktive Kritik und nue Ideen. Ich habe den Anfang schon selbst noch einmal überarbeitet, aber dien Lösung gefällt mir irgendwie besser. Und das mit dem Geruch war mir auch nicht klar.

Lg, Anga
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon lesemausie10007 » 13.11.2015, 14:39

Hier auch mein Anfang :

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Sie grub ihre Finger tiefer in den eiskalten, weißen Schnee und ein Schauer lief ihr über den Rücken und die Arme hinab. Das Mädchen lag einfach nur da und fixierte eine kleine Flocke die leicht wie eine Feder zu ihr herab schwebte und sich auf ihrer Nasenspitze nieder ließ. Es dauerte keine fünf Sekunden, da war sie auch schon wieder geschmolzen und lief, wie eine einsame Träne in kleinen Rinnsalen ihre Wange hinunter. „ Wunderschön, nicht wahr ? „ seufzte der schwarzhaarige Junge, der schon vor ein paar Minuten die Lichtung betreten hatte auf der Layla lag, und seit dem schweigend neben ihr stand. „ Wunderschön ist noch untertrieben ! „ Die wenigen Sonnenstrahlen, die es durch die dichten Tannen die um die Lichtung herum verteilt wuchsen schafften, ließen den kalten Schnee unter ihr glitzern und die kleinen Flocken wirbelten um sie herum, als würden sie wild mit einander Tanzen.
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Würde mich sehr über jede Kritik freuen die ihr zu bieten habt :D
Manche Bücher müssen gekostet werden,
manche verschlingt man
und nur einige wenige kaut man
und verdaut sie ganz.
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon Rabenfeder » 14.11.2015, 13:06

Ich war schon immer irgendwie anders gewesen. Cin war schon immer ein Teil von mir gewesen, nur hatte ich ihn anfangs nicht als solchen bemerkt. Ich war zu fasziniert gewesen, von den ganzen Raubkatzen, die um mich herum streunerten und alle einem bestimmten Besitzer hatten. Sie ignorierten einander und ich dachte, Cin war auch einfach ein Löwe, der zu einem Mann gehörte, der vorbeiging. Er war immer derjenige von ihnen, der mich am meisten faszinierte, mit seinem rabenschwarzen Fell und der dunklen Mähne und diesen bernsteinfarbenen Augen, die einen voller Stolz anblitzten. Er war auch der Einzige, der sich um mich geschert hatte und der immer da war, wo ich auch war. Ich begriff, dass er nicht zu einem Fremden gehörte, sondern zu mir. Und dann war da der weiße Löwe bei meiner Mutter gewesen, der im Esszimmer neben ihrem Stuhl saß und sie ansah, als würde er auf etwas warten. Ich versuchte, seine Aufmerksamkeit auf mich zu lenken, indem ich „Katzi! Katzi!“ rief – ich war fünf -, aber er sah nicht einmal zu mir hinüber. Mum dagegen seufzte und rieb sich die Stirn. „Du bekommst keine Katze Süße, du weißt doch, Mumie ist allergisch.“ Zwei Tage später fand mein Vater sie tot in der Badewanne.


Halli hallo,
ich hab den Anfang einfach mal so reingeschmissen :D
Ist vielleicht ein bisschen lang, aber das ist eben der Anfang ^^
Ich ändere ihn vermutlich sowieso noch,
wollte aber mal eure Meinung hören.

Liebe Grüße,
Rave
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon brehb » 25.11.2015, 15:54

Hallo Rave,

Hier stehen "erste Sätze", weil denen eine besondere Bedeutung (für den Erfolg einer Geschichte) beigemessen werden. Sie sollen den potentiellen Leser auf Anhieb fesseln und ihn für die jetzt folgende Geschichte gewinnen.
Dafür überlegt sich der Autor zwei Dinge:
1.) Welcher Moment in meiner Geschichte (auf der Zeitachse, auf der sie spielt) ist inhaltlich "der richtige Anfang" und genügt gleichzeitig den obigen Anforderungen?
2.) Mit welchen sprachlichen/stilistischen Mitteln kann ich diesen Moment am sichersten so gestalten, dass er den obigen Anforderungen am nächsten kommt?

Du beginnst mit einer Behauptung
Ich war schon immer irgendwie anders gewesen

Das (ist mutig) und erweckt Interesse. Aber... es steht dort im (holperigen) Plusquamperfekt, sprich: Du beginnst mit einer Rückblende. Damit signalisierts du dem Leser: Also bevor ich dich in die Geschichte mitnehme, erzähle ich dir erst mal, was vorher war. Mit einem (wenig sagenden) Allsatz (immer) und anstelle eines kräftigen Hauptverbs mit dem passiven Hilfsverb "sein". Ein Verlagslektor würde sofort die Stirn runzeln.

Du fährst ohne deine Behauptung irgendwie zu belegen fort mit:
Cin war schon immer ein Teil von mir gewesen, nur hatte ich ihn anfangs nicht als solchen bemerkt.
Und schreibst erneut einen Passiv-Satz, erneut ohne farbiges Hauptverb sondern wieder mit dem holperigen "war...gewesen". Und da dort ein Eigenname vorkommt, rätselt der Leser, ob er "Zinn" oder "Kinn" oder gar "Schinn" lesen soll. Dass du mit "war schon immer" den Erstsatz plagiatierst, mag ein gewolltes Stilmittel sein, ist aber erneut ein Allsatz (Sätze mit: immer, alle, jeder, nie, die ganze Welt, niemand... nennt man Allsätze. Solche wählt ein Autor, wenn er es sich einfach machen will, den Leser zu überzeugen. Das funktioniert aber nicht. Der Autor sollte sich die Mühe der näheren Beschreibung machen) Cin... schon seit meiner Geburt...

Dann:
Ich war zu fasziniert gewesen, von den ganzen Raubkatzen, die um mich herum streunerten und alle einem bestimmten Besitzer hatten.

Und gleich nochmal: "...war...gewesen...", der dritte Passiv-Satz im Holperdeutsch. Zumindest aber das erste deftige Verb: Fasziniert sein. Trotzdem wird der Leser, der eine spannenden Geschichte erwartet, wohl abschalten. "Alle nur in der Leideform?, Das wird wohl nichts". Und das schwammige "die ganzen..." oder das allerwelts "alle...hatten...einen Besitzer" trägt wenig dazu bei, zu erklären, wieso der/die Prota "irgendwie anders" gewesen sei? Vielleicht das Zuhause, aber er/sie?
("Streunerten" gibt es wohl nicht. Entweder stromern/stromerten oder streunen/streunten)

Fazit:
1) Wenn man eine Geschichte mit einer Rückblende beginnt, hat man typischerweise den falschen Startpunkt gewählt. Weil außerdem (bei einer im Imperfekt erzählten Geschichte) die Rückblende im Plusquamperfekt geschrieben sein muss, das im Deutschen a) holperig wegen der Hilfsverben und b) oft schwerverständlich ist wegen der Verbspreizung (beliebig weite Trennung von Hilfsverb und Partizip "war... ... ... gewesen"), sollte man das tunlichst lassen. Lektoren nehmen solche Texte nur selten an.
2) Spannende Geschichten beginnen mit Aktiv-Sätzen und das Aktiv macht 80 % des Textes aus
3) Unsere Sprache lebt von ihren tollen Verben und den herrlichen Hauptwörtern
4) Allsätze machen aus einem guten Text einen Allerweltstext

LG brehb
[SigNat] Zu spät. Sich sputen bringst nichts
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Re: Kritik-Thread für Anfänge

Beitragvon DatCheEta » 25.11.2015, 18:19

Hallo Rave!

Ich stimme brehb da zu, der Anfang ist zu passiv.
Du könntest beispielsweise direkt da anfangen, als dein Ich den weißen Löwen neber der Mutter sieht und aktiv erzählen was geschieht. Der Leser kann sich dann direkt denken dass das Ich "anders" ist und dass es um unsichtbare raubkatzen geht.
Cins Beschreibung ist zwar nicht schlecht, aber wirkt auch sehr gestellt. Versuche, seine Merkmale im Text einzufügen anstatt dem Leser eine Liste von Äußerlichkeiten hinzuklatschen. Dazu gibt es viele Tips auf wahrscheinlich jeder Webseite die ich mit Schreiben beschäftigt.
Ich glaube du solltest dich am besten noch etwas mehr mit "show, don't tell" auseinandersetzen.

---

Da fällt mir auf, dass mein eigener Anfang auch noch etwas viel telling enthält. Ich iteriere noch recht viel daran, aber etwas Feedback dazu würde mir sicher helfen!

Manchmal denke ich, dass jeder einzelne vergossene Blutstropfen eine Geschichte ist. Ich mag Geschichten, aber in letzter Zeit haben wir wirklich zu viele davon erzählt. Sie handeln von Frauen, die in Flammen stehen, und Männern, die mit einem einzigen Gedanken Schmerzen zufügen können, Dämonen, Religionen, und Politik. Keiner von uns möchte noch mehr davon schreiben, aber hier sind wir: Söldner, Freunde und Lakaien, und marschieren in Stille auf die feindliche Armee zu.


Danke im vorraus!
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"A life is like a garden. Perfect moments can be had, but not preserved, except in memory." - Leonard Nimoy
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