Kubanische Diaspora

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Kubanische Diaspora

Beitragvon Kokoskuchen » 02.09.2015, 13:40

Hallo,

Dass es einige US-Amerikaner kubanischer Herkunft gibt weiß ich, aber gab es (bereits in den 60er, 70ern) ebenfalls in Europa Kubaner? Oder gab es in dieser Zeit aus sonstigen südamerikanischen Ländern Menschen, die nach Europa zogen? Die Militärdiktaturen, die Flüchtlinge zur Folge hatten, waren ja hauptsächlich erst in den späten 70ern/ frühern 80ern, oder?

Danke und lg :D
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Kokoskuchen » 02.09.2015, 22:28

Ich will bloß, dass eine der wichtigsten Personen Südamerikaner ist, wegen später folgenden Handlungssträngen, wollte die Handlung aber in Europa spielen lassen, weil ich mich da am besten auskenne, aber hab keine Ahnung ob es in den 70ern Südamerikaner in Europa gab. :shock: Hoffe ich habe mich halbwegs logisch ausgedrückt. :oops: sorry
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Ankh » 03.09.2015, 09:34

Selbst wenn es keine Massenbewegung gab, was spricht dagegen, dass es einen Kubaner auf Umwegen nach Europa verschlagen hat? Denk dir doch eine passende Hintergrundgeschichte aus: Er ist nach der Revolution geflohen, vermutlich in die USA, und von dort nach Europa weitergezogen, aus Jobgründen oder weil er eine Frau kennengelernt hat oder was auch immer.
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon magico » 03.09.2015, 09:49

Zu DDR-Zeiten gab es (durch den Sozialismus beider Länder) einige Kubaner in der ehemaligen DDR. Castro besuchte die DDR erstmals 1972. Demzufolge ist anzunehmen, dass es zu diesem Zeitpunkt auch schon Kubaner in der DDR gab.
Wenn die DDR (was ich annehme) nicht dein Lieblingsschauplatz sein wird (obwohl es dadurch viel Konfliktpotential geben könnte), ist zumindest denkbar, dass es der ein oder andere Kubaner nach Westdeutschland geschafft hat.
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Asieral » 03.09.2015, 10:01

Kokoskuchen hat geschrieben:Ich will bloß, dass eine der wichtigsten Personen Südamerikaner ist, wegen später folgenden Handlungssträngen, wollte die Handlung aber in Europa spielen lassen, weil ich mich da am besten auskenne, aber hab keine Ahnung ob es in den 70ern Südamerikaner in Europa gab. :shock: Hoffe ich habe mich halbwegs logisch ausgedrückt. :oops: sorry


Also ich denke behaupten zu können, sicher zu wissen, dass es diese gab. Zumindest kenne ich welche, die seit ca den 70ern in Deutschland und damit auch in Europa sind. War damals allerdings recht selten und in einem Dorf wurden die dann schon mal erst einmal von allen begutachtet als seien sie Aliens^^
Besagte Personen stammen zwar aus Peru, aber vereinzelt werden bestimmt auch aus anderen Ländern welche eingewandert sein.
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Kokoskuchen » 04.09.2015, 12:03

Ankh hat geschrieben:Selbst wenn es keine Massenbewegung gab, was spricht dagegen, dass es einen Kubaner auf Umwegen nach Europa verschlagen hat? Denk dir doch eine passende Hintergrundgeschichte aus: Er ist nach der Revolution geflohen, vermutlich in die USA, und von dort nach Europa weitergezogen, aus Jobgründen oder weil er eine Frau kennengelernt hat oder was auch immer.

Danke! Also ist es nicht komplett unlogisch? :D
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Kokoskuchen » 04.09.2015, 12:04

magico hat geschrieben:Zu DDR-Zeiten gab es (durch den Sozialismus beider Länder) einige Kubaner in der ehemaligen DDR. Castro besuchte die DDR erstmals 1972. Demzufolge ist anzunehmen, dass es zu diesem Zeitpunkt auch schon Kubaner in der DDR gab.
Wenn die DDR (was ich annehme) nicht dein Lieblingsschauplatz sein wird (obwohl es dadurch viel Konfliktpotential geben könnte), ist zumindest denkbar, dass es der ein oder andere Kubaner nach Westdeutschland geschafft hat.


Danke! Soweit ich das recherchieren konnte, kamen sie alle alleine/hatten kaum eine Chance, die Familie nachzuholen, oder?
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Kokoskuchen » 04.09.2015, 12:05

Asieral hat geschrieben:
Kokoskuchen hat geschrieben:Ich will bloß, dass eine der wichtigsten Personen Südamerikaner ist, wegen später folgenden Handlungssträngen, wollte die Handlung aber in Europa spielen lassen, weil ich mich da am besten auskenne, aber hab keine Ahnung ob es in den 70ern Südamerikaner in Europa gab. :shock: Hoffe ich habe mich halbwegs logisch ausgedrückt. :oops: sorry


Also ich denke behaupten zu können, sicher zu wissen, dass es diese gab. Zumindest kenne ich welche, die seit ca den 70ern in Deutschland und damit auch in Europa sind. War damals allerdings recht selten und in einem Dorf wurden die dann schon mal erst einmal von allen begutachtet als seien sie Aliens^^
Besagte Personen stammen zwar aus Peru, aber vereinzelt werden bestimmt auch aus anderen Ländern welche eingewandert sein.


Danke! Tatsächlich? Das wäre natürlich super für meine Geschichte, wie hat es denn sie hierher verschlagen? :)
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon magico » 04.09.2015, 14:01

Kokoskuchen hat geschrieben:Soweit ich das recherchieren konnte, kamen sie alle alleine/hatten kaum eine Chance, die Familie nachzuholen, oder?


Genau, meist allein und männlich.
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Kokoskuchen » 04.09.2015, 14:12

magico hat geschrieben:
Kokoskuchen hat geschrieben:Soweit ich das recherchieren konnte, kamen sie alle alleine/hatten kaum eine Chance, die Familie nachzuholen, oder?


Genau, meist allein und männlich.


passt, danke!
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Re: Kubanische Diaspora

Beitragvon Justin » 05.09.2015, 01:09

Da Cuba ein sozialistisches Bruderland war, ist davon auszugehen, das er in der DDR war um zu studieren, als Ingenieur, Facharbeiter, Diplomat oder Ähnliches - Als Tourist mit Sicherheit nicht.
You can observe a lot just by watching.
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